Wir hatten ganz viele Teelichter vom Burgtor durch den Hof die Rampe runter bis zu den Bistrotischen auf den Boden gestellt. Eine schöne leuchtende Spur zum Folgen. „Alle bereits?“ Alle nickten. Zuletzt schien die Gruppe der Eltern auch nicht mehr größer geworden zu sein. Um vier Minuten nach drückten wir auf den Knopf für das große Tor. Wir sahen auf dem Monitor wie es geräuschlos zur Seite fuhr. Die Eltern bewegten sich langsam, aber geschlossen...
9 Tage später„Sonja, alles klar?“ sie grinste, „immer doch.“ Sie hatte das Gewand der Äbtissin an, dass wir aus deren Zimmer geklaut hatten, ebenso ihr Kreuz und vor allen Dingen ihre Glocke. Eine sehr laute Glocke mit einem Ring oben. Sie steckte immer den Ring auf ihren Mittelfinger und hob die Hand. Der Lärm reichte, um bei totalem Krach im Speisesaal oder in der Sporthalle für sofortige Ruhe zu sorgen. Dieses Scheppern ging durch jede Mauer. Selbst...
Ich machte mit dem Handy ein paar Fotos. Scheinbar hatte man den Raum einfach nur verkleinert, in dem man an den Säulen der äußersten Reise einmal rundherum diese Stoffbahnen gezogen hat. Aufgebrochen wurde dieser schwarze Stoffkreis auf Höher der Rampe, wo er dann eine Ecke machte und sich dann nahtlos an die Wand anfügte. So waren die Arbeiter mit ihrem Transporter quasi einfach in die Manege gefahren. Ja, das war vielleicht das richtige Wort für das, was wir sahen....
Sonja und ich schauten uns an. Und jetzt? „wenn wir die beiden befreien, müssen wir letztlich die anderen auch befreien. Würden wir das alles hinbekommen? Wo könnten wir so viele verstecken? Wenn die sogar Betäubungsmittel einsetzen, sind die uns überlegen. Was könnte mit den Beiden passieren, wenn wir jetzt nichts machen?“ „Viola, hast Du eine Ahnung, welche Strafe du erhalten könntest?“ „das schlimmste wäre der Igel.“ „was...
„Hoffentlich passt das alles mit dem Termin.“ Meinte ich, als ich auch noch einmal auf den Postausgangskorb sah. Was meinst du? Sollen wir noch einmal nachrechnen?“ ich war mir auf einmal unsicher. „ach Anja, wir haben doch nun mehrfach hin- und herüberlegt. Es kann kein anderer Tag in Frage kommen, an denen diese Inder kommen und das Ganze stattfinden soll. Noch einmal darüber nachdenken wird uns zu keinem neuen Ergebnis führen. Du musst darauf vertrauen.“...
„Gibt es eine Briefvorlage?“ „ja, mehrere. Es gibt auch einen Serienbriefvorlage, dann können wir alle direkt persönlich anschreiben. Hier ist auch eine Tabelle mit alle nKontaktdaten angehangen, wir müssen nur durch Anklicken auswählen.Gut dass wir letztens im Computerunterricht über Serienbriefe gesprochen haben, wir praktisch. Ich fing an zu tippen,---------------------------------------------------------------------------------------
Sehr geehrte <Anrede...
„Was ist da noch im Beutel. Was ist das denn für ein altes verstaubtes Buch?“ „es lag ganz oben quer auf dem Regal, vermutlich, weil es zu groß ist und nicht neben die anderen Ordner und Bücher passte, deshalb total eingestaubt,“ sagte Stefan. „Ich fand es sah interessant und wertvoll aus. Wenn wir es nicht brauchen können, dann verkaufen wir es einfach bei ebay. Es ist irgendwas über die Burg und deren Geschichte, auch mit Plänen und so.“...
Es klopfte 1x. Das war wohl Sophia, denn zum einen war Roberta ja unpässlich und zum anderen hat die eher einen Hammerschlag gefolgt von dem Offiziersschrei aufmachen. Wir öffneten die Tür vorsichtig. „es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber es war wirklich viel Arbeit. Ihr werdet ja sehen.“ „wie sind sie geworden, hat alles geklappt?“ „ja schon, manches muss halt jetzt noch etwas abheilen. Salbe habe ich euch dagelassen. „wie geht es...
Wir berichteten ihm, was alles passiert war und wir gehört hatten. „wir müssen also schnellstmöglich Anna und Sophia befreien. Hoffentlich ist es da noch nicht zu spät.“ „wie lange dauert es, bis diese Tropfen wirken?“ „keine Ahnung.“ Wir gingen gemeinsam die Treppe runter zur Krankenstation und öffneten die Tür zur Treppe nach unten. Direkt darauf hörten wir die Tür von Robertas Arbeitszimmer, Schritte, die Turmtür,...
Kurz danach nahmen wir Klopfen war, 1x lang, 2x kurz. Dann hörten wir den Schlüssel und die Tür leise aufgehen, zugehen und wieder den Schlüssel im Schloss. Stephanie hatte wohl das Handy wieder aus ihrem BH gezogen, wir sahen Licht und Gesichter. Beide schauten uns müde an. „puh, das war ja alles knapp,“ meinte Stephanie „ihr seid genial gewesen, klasse!“ sagte Andy. „jetzt sollte Martina aber wieder verschwinden, sie hat ja das Haus verlassen.“
Stephanie...
Wir hörten sie rascheln, das Öffnen von Schranktüren und Schubladen, sie waren sehr geschäftig. Fast zitternd saßen wir vor dem Handy. Jeden Augenblick werden sie bestimmt erwischt. Und was dann? Ich schaute auf die Uhr im Display. Sie haben noch knappe 30 Minuten bis Robertas Mathestunde vorüber ist. Dann hörten wir Stefanie weinen. Stefan fragte was los sei. „Schau mal, was ich gefunden habe. Kopien von Papieren auf eine Anita Abiodun, und sieh mal das...
Vielleicht finden wir dort was, vielleicht auch einen Hinweis auf Anita. Kannst Du ihn irgendwie unterstützen? Er kennt sich bei uns im Haus ja nicht aus. Aber seid super vorsichtig.“ „ja klar unterstütze ich den. Ist doch keine Frage. Ich gehe da mit. Ich werde ihn dann am besten direkt gleich abholen. Roberta ist gerade in der 9b. Eine Doppelstunde Mathe hat dort erst vor ein paar Minuten angefangen.“ „genau das dachten wir auch. Ich gehe dann mal rüber zu...
Stefan lächelte und sagte „ja, PIN angenommen.“ „Drück mal auf Wahlwiederholung. Was wird dir angezeigt?“ „eine Liste mit den letzten 10 Gesprächen, davon 9x die gleiche Nummer, dahinter in Klammern O. Siegfried. Immer zwischen 5 und 30 Minuten lang, das letzte ist jetzt fast 5 Monate her.“ „versteck das Handy wieder, aber so, dass Du es schnell greifen kannst, aber es sonst niemand so schnell entdeckt. Neben der Tür hingen an einem Haken...
„Anna, sind bei den Handschellen Schlüssel?“ „ja, an jeder ist ein kleiner Schlüsselring mit zwei Schlüsseln dran. So komische kleine Schlüssel ohne Zacken am Bart, sehen alle gleich aus“ „Yep!“ machte Andy. „die meisten Polizei Handschellen haben den gleichen Schlüssel. Wir haben also vier gleiche Schlüssel. Einen davon benötige ich. Wann kannst du den zu uns schicken?“ „wieso?“ Andy hielt das Handy vor...
Wir drei sahen uns an. Keiner sagte was, wir grinsten. Meine Hand legte sich auf Sonjas Oberschenkel. „So lange ist es nicht her, da sahen wir auch noch so aus.“ Sonja nickte „daran darf ich gar nicht zurückdenken. Was wir da über die Jahre verpasst haben. So ist es ja nicht nur hygienischer, sondern vor allen Dingen Ästhetischer und es fühlt sich einfach alles viel intensiver an.“ „ja, sehe ich ganz genauso“ meinte Andy und drückte sein...