Hilflos - Die Fortsetzung (XXXI)


Tobi

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30.10.2020
BDSM

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9 Tage später

„Sonja, alles klar?“ sie grinste, „immer doch.“ Sie hatte das Gewand der Äbtissin an, dass wir aus deren Zimmer geklaut hatten, ebenso ihr Kreuz und vor allen Dingen ihre Glocke. Eine sehr laute Glocke mit einem Ring oben. Sie steckte immer den Ring auf ihren Mittelfinger und hob die Hand. Der Lärm reichte, um bei totalem Krach im Speisesaal oder in der Sporthalle für sofortige Ruhe zu sorgen. Dieses Scheppern ging durch jede Mauer. Selbst an die Schuhe hatten wir gedacht, auch wenn wir mit einem Teppichmesser nachhelfen mussten, damit sie auf Sonjas Füße passten. Wir hatten Sonja für diesen Job ausgewählt, weil sie eine ähnliche Statur hat, wie die Äbtissin und deren Gewand dann auch passen wird. Stefan und ich haben mit allem, was wir an Kosmetika im Internat finden konnten, Sonjas Gesicht so gespachtelt, dass von der Farbe in Ihrem Gesicht nichts mehr zu sehen war. Auch war sie die einzige von uns, die keinen Nasenring trug. Stefan hat es nach einer intensiven Internetrecherche dann geschafft, sogar ein paar Falten zu schminken und eine Reihe von Schülerinnen war bereit einige Haare zu spenden, die wir nach dem Entfärben, als weiße Haare auf ihre Stirn klebten. Vorlage war ein Foto aus dem Beginn des Jahres, als sie nach einer Rede fotografiert wurde. „Sonja, mal eine bescheidene Frage unter Freundinnen, trägst du eigentlich was unter dem Gewand?“ „sie lächelte klar doch, die Wäsche der Äbtissin. Den Lederstring ouvert und diese komische Lederkorsage von Anna mit den freien Nippeln. Wenn sie mich schon erwischen und mir das Gewand ausziehen, dann sollen sie auch was für die Augen haben.“ „das ist doch nicht dein Ernst?“ „doch“ „wo ist die Glocke der Äbtissin?“ „schau doch nach“ ich hob das Gewand hoch. Steckte meinen Zeigefinger in den Schlitz und zog ihn einmal durch die Spalte.“ Sie grinste nur. „siehste, ich habe die Wahrheit gesagt.“ Und oben auf dem String hatte sie die Glocke mit einem Wollfaden, vorbereitet zum Abreißen, befestigt. In der Glocke sah ich einen Wattebausch, der das Läuten verhindern sollte. „stimmt.“ Ich gab ihr einen Kuss. „Vorsicht Anja, du machst mein Kunstwerk kaputt. Küssen und berühren ist nicht mehr. Sonst bröckelt da noch was von der Fassade.“ Stefan hatte recht, es wäre blöd, wenn nur wegen einer Kleinigkeit unser Plan zunichtewurde.

Es war früher Nachmittag. Das Wetter war schön. Sophia, Anna und Stephanie saßen in ihren Käfigen. Sie wussten das heute ein großer Tag sein würde. Wussten aber keine Details.

„Sollen wir den Plan noch einmal durchgehen?“ fragte ich. „nicht schon wieder“, kam von allen Seiten. „Wollen wir?“ „ja, es kann los gehen.“ Andy und Stefan hängten sich die volle Lederumhängetasche und die noch vollere Stoff-Umhängetasche um. Sie hatten beide ein Gewand an. Beide hatten schwarze Socken an, weil wir keine passenden Schuhe finden konnten, in denen sie hätten schnell laufen können. „habt ihr das Walkie talkie? ausreichend aufgeladen? Beide nickten. Das zweite Funkgerät klemmte sich Sonja an die Lederkorsage. Ich sah auf die Uhr. „Es ist jetzt 4 Uhr. In einer halben Stunde hat Ramona Überwachungsdienst. Also los. Viel Glück für uns alle!“ Wir küssten uns noch einmal und die drei verließen andächtig gebeugt das Zimmer über den Flur. „piep - wir sind jetzt in der Halle.“ „piep – sind jetzt im Säulenkeller. Dieses blöde piep vor jeder Durchsage wird mich noch verrückt machen. Aber Stefan sagte, dass könne man nicht abstellen. Immerhin scheinen diese Geräte doch nicht so schlecht zu sein. Die Qualität war zwar nicht berauschend, aber immerhin ging es doch durch die meisten Mauern. Stefan meinte, wenn viel Stahl verbaut sei, wie in modernen Häusern, wäre der Empfang viel schlechter. „piep – die vier hängen in den Käfigen, es ist ganz ruhig.“ „piep - wir gehen jetzt ins Treppenhaus.“ Dann rauschte es nur noch. Dort war scheinbar kein Empfang mehr. Ich sah aus dem Fenster. Es war wunderschönes Wetter. Die Sonne gab Kraft und motivierte. Aber die Ruhe um mich war unheimlich. Ich hatte Angst, dass wir irgendwas übersehen oder vergessen hatten. Aber viel mehr noch, dass sich aus irgendeinem Grund die Schwestern heute anders verhalten, warum auch immer. Wenn die drei jetzt erwischt werden würden, wäre alles verloren. Ich schaute erneut aus dem Fenster. Unten stand der Leiterwagen mit dem Pfahl. Den hatten Andy und Stefan aus dem kleinen Folterkeller geholt. Die Kleinen in ihrem Käfig waren voller Angst und ließen sich von den beiden kaum beruhigen, als sie das Teil ausgruben und mitnahmen. Jetzt stand der alte Folterpfahl fest auf dem Leiterwagen. Und obwohl der dort sein gestern Abend stand, war er niemandem aufgefallen.

„piep – sind jetzt da. Es hatte tatsächlich vor Ramona niemand Dienst. Sind alleine hier.“ Jetzt werden Sie in die Toilette gehen und die Dose mit dem Betäubungsspray an das Rohr unter dem Wachbecken kleben. Die Angelschnur am Hahn der Dose legen sie genau jetzt oben über das Stromkabel in das andere Zimmer. Die Tropfen, haben sie schon in die Flasche getan. Ich schaute auf die Uhr. Warten konnte die Hölle sein. Und ich konnte von hier oben nichts tun.

Es wurde 16:30 Uhr wenn Schwester Ramona pünktlich erschienen ist, sollte es gleich losgehen. Immer, wenn sie irgendwo hinkommt, trinkt sie erstmal was und geht aufs Klo. Mit dem aufs Klo gehen haben wir zur Sicherheit noch nachgeholfen. Nichts passierte. Ich schaute wieder raus. Absolute Ruhe in der Burg. Die meisten Klassen schrieben heute Nachmittag Prüfungen, das war perfekt. Auch Roberta und Jakoba hatten Arbeiten angesetzt. Alle Klassenräume hatten Fenster zum Hof. Deshalb musste ich auch vorsichtig sein, wenn ich zu nahe ans Fenster ging um runter zuschauen.

„piep – Ramona schläft auf der Toilette.“ Ich freute mich. „gleich kommt die erste echte Herausforderung. Ich stand halb hinter dem Vorhang und sah wieder hinunter. Drei Gestalten, drei Schwestern, huschten ungewöhnlich schnell über den Hof, dann waren sie wieder verschwunden. Nach einigen Minuten sah ich den Leiterwagen auf den Hof rollen. Gezogen von zwei Schwestern. Auf dem Leiterwagen stand angekettet offensichtlich die Äbtissin. Dann ging es los. Sonja keifte und schrie in hohen Tönen, wie wir es von ihr kannten. Sie bewegte dabei hektisch ihre Arme und Hände. Die Glocke läutete extrem und die Ketten schepperten. Ich sah sofort die ersten Gesichter an den Fenstern, die sofort wieder verschwanden. Ich nahm das Walkie Talkie, „Andy, Stefan, Sonja, es geht los. Sie kommen. Andy und Stefan zogen die Äbtissin immer noch schimpfend am Pfahl die Rampe hinunter. Der alte Leiterwagen quietschte. Hoffentlich bricht der jetzt nicht zusammen. Jetzt ist Sonja dran. Ich sah ihre Handbewegung. Sie warf das brennende Streichholz vom Leiterwagen auf den Boden. Sofort brannte ein Streifen Steine auf dem Innenhof vor der Rampe, der verhinderte, dass jemand folgen konnte. Immer mehr Schwestern versammelten sich im Hof. Ich versuchte zu zählen. 13, eine fehlte also. Mist. Wo ist Roberta? Wo ist Jakoba? Ich fand sie dann direkt in der Mitte der Gruppe. Die 3. des Kreises, Ramona war ja in der Toilette betäubt und eingeschlossen und Viola gehörte ja nicht mehr dazu, seit sie unten im Käfig saß. Hoffentlich hatte Andy recht. Es schien zu passen. Andy und Stefan hatten zwei Flaschen Spiritus auf den Boden geschüttet. Andy meinte, dass dieser sicherlich nach ein, zwei Minuten verbrannt sei. So war es auch. Alle Schwestern liefen gemeinsam und gleichzeitig die Rampe runter und mit Abstand dem Leiterwagen hinterher in den großen Säulenkeller. Mitten im Eingangsbereich zwischen den schwarzen Stoffwänden fanden sie nun den Leiterwagen stehen, aber ohne Äbtissin. Ihr Gewand war über den Pfahl gezogen und ihr Kreuz hin auch daran. Alle gingen zum Gewand, um zu schauen. In diesem Augenblick fiel mit Steinen außen beschwert, eine riesige Malerfolie von der Decke. Gleichzeitig sprühten Andy, Stefan und Sonja das Betäubungsgas unter die Folie.

„piep – gebongt Chefin - still ruht der See.“ Ich lachte vor Freude über meinen Plan und machte mich nun von meinem Aussichtspunkt am Fenster auf den Weg nach unten. So alleine im Haus, konnte ich den schnellsten Weg über das Treppenhaus, die Halle und die Rampe nehmen. Ich strahlte sie an, als sie unten an der Rampe beieinanderstanden „ich bin stolz auf euch! Lasst uns mit den vieren anfangen. Schnell, wer weiß wie lange das wirkt.“ Wir legten die vier auf den Leiterwagen. „hier liegt auch Heidi, nehmt sie auch mit.“ Stefan nahm Heidi hoch, schaute in ihr hübsches Gesicht und schüttelte den Kopf. Vorsichtig legte er sie auf den Wagen zu den anderen. „dann mal los.“ Während Andy und Stefan den Wagen vor den Durchgang zum großen Folterkeller zogen, steckten Sonja und ich den vieren einen Ballknebel in den Mund und bliesen diese auf. „Am besten da in die Ecke.“ Es war mühsam, diese bewusstlosen Körper halbwegs stehend festzuketten. Es klappte einfach nicht. Andy rief daraufhin zu Stefan, „komm, wir holen vier Stühle.“ Schnell waren sie, jeder mit zwei Klappstühlen, zurück, die die Schüler am Morgen im Säulenkeller aufgestellt hatten. Wir stelten jede der drei Schwestern und Heidi, halbsitzend auf eine Stuhllehne. Die Hände wurden hinter ihnen an der Wand festgemacht. Um die Hälse kam jeweils eine schwere Eisenschellen deren Ketten oben über Deckenhaken liefen und dann an der Wand befestigt wurden. „Lasst uns noch Ramona holen.“ Ich schaute auf die Uhr. „wir müssen schneller werden.“ Sonja, komm lass uns rüber gehen und mit der Plane beginnen.“ Sonja und ich zogen die riesige Folie wieder auseinander. „gib mir mal das Klebeband. Hier ist ein Riss. Wir suchten die gesamte Folie ab und klebten alle offenen Stellen zu. Andy kam und stellte sich hinter mich und gab mir einen Kuss „Ramona sitzt nun mit den anderen in einer Reihe.“ Stefan hatte zwischenzeitlich die beiden Standleitern geholt und war auch schon auf der eine drauf. „Hilf mir jemand?“ Sofort eilten wir alle dazu. In Windeseile hing die Folie hochgeklettert. Jetzt den kleinen Tisch dorthin. Ich legte die Namensschilder auf den Tisch. Andy und Stefan rollten die Bistrotische heran und wir stellten sie in einem Kreis um den kleinen runden Tisch, so dass alle in Grüppchen dort stehen konnten.

Sonja holte die Sektgläser und stellte sie mit einem Blümchen auf die Tische. Erst hatten wir überlegt noch Teelichter hinzustellen, aber wir wussten nicht, ob das nicht zu gefährlich ist. „Wo sind die anderen Spraydosen?“ „Da links und dort drüben,“ sagte Stefan „alles wie besprochen.“ „hoffentlich reicht die Menge an Betäubungsgas für so viele Personen.“ „wird schon.“ „aber mehr Dosen war ja in dem Schrank auch nicht drin. Das muss halt reichen.“

Alle Kinder waren in der Sporthalle und durften toben und Filme sehen, wir hatten zwei aus der 11. gebeten keine Fragen zu stellen und einfach eine schöne Zeit mit den Kleinen zu verbringen.

Mit allen Kindern hatten wir Gespräche geführt. Insbesondere mit den Kindern, deren Eltern laut Liste Bescheid wussten. In all diesen Fällen waren die Kinder durch die Eltern, oft sogar beide Eltern und oder Freunde missbraucht worden. Immer wussten die Eltern davon. Es waren teilweise sehr erschütternde Berichte, bei denen auch viele Tränen flossen. Obwohl ich nur Zuhörerin war, waren viele der Ausführungen der Kinder für mich unvorstellbar grausam und schmerzten mich. Dieses Leid, dass man den Kindern angetan hat, und dann sind sie auch noch hier gelandet und mussten das hier erleiden. Ich fragte mich an mancher Stelle, ob diese Kinder irgendwann mal ein halbwegs normales Beziehungs- geschweige denn Sexualleben führen können. Es war so entsetzlich. Die entsprechend betroffenen Kinder hatten wir in den kleinen Folterkeller gebracht zu den anderen gebracht.

Wir standen alle gemeinsam vor den Monitoren im Überwachungsraum. Immer mehr Eltern versammeln sich vor dem Tor. Sie wirkten alle etwas entspannt und ruhig. “Wieviel Uhr ist es?“ „wir haben noch 15 Minuten.“ Könnt ihr zählen, wie viele es sind?“ Ich war etwas nervös. „Ist das alles so ok? Wie sehe ich aus?“ Ich hatte ein knielanges Sommerkleid an, mein Lieblingskleid. Sonja hatte mich erst gespachtelt und dann hübsch geschminkt. „das mit dem Nasenring ist echt blöd jetzt. Aber was soll ich machen?“ „nix, das ist halt gerade so. Viola wird dir sicherlich gerne helfen. Außerdem laufen in der Stadt doch viele so rum.“ Die anderen drei standen in den Schwesterngewändern um mich herum. Sonja hatte sich die Schminke wieder abgewaschen und mit Edding die Ränder ihrer schwarzen Augen noch einmal brutal nachgezogen. Sie sah echt hartcore aus. Andy hat sich selbst dann auch noch so entstellt.


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