Schon seit einiger Zeit lag ich hier in dieser Klinik. Der Unfall, so schien es mir, musste sich in einem anderen Leben abgespielt haben. Aber es ging mit immer besser, einzig meine Beine waren noch an Schienen gefestigt, die mit Schnüren und Gewichten einen Zug herstellten. So musste ich noch das Bett hüten, durfte, besser gesagt konnte nicht einmal das Bett verlassen.
Seitdem ich auf diese Station verlegt worden war, vorher hatte ich einige Zeit auf der Intensivstation verbracht,...
Barbara 6
Das Handy hüpfte in Barbaras Handtasche herum und fiepte mit dem schrillen SMS-Ton. Sie kramte hektisch im bunten Taschensammelsurium. Da! Ganz unten zwischen all den bunten Sachen am Boden der Tasche fand sie endlich das kleine krakeelende Ding. Sie klappte es auf.
Sehen wir uns Freitag? Tom
Die ganzen letzten Tage hatte sie mit dieser SMS gerechnet. „Tom, du alter Schwerenöter! Du willst mich doch nur wieder ausfragen und nebenbei...
Zivildienst - Teil 3
In den vergangenen Nächten konnte ich kaum schlafen. Ständig habe ich über Felix nachgedacht. Was war da eigentlich passiert? Mit Bernd war alles ganz einfach. Der war zufrieden, wenn er an meine Körper durfte. Da war auch von meiner Seite her gar nichts anderes als nur der Wunsch körperlich begehrt zu werden. Sicherlich haben wir uns prima unterhalten können. Wir haben viel rumgeblödelt, über belangloses Zeug diskutiert...
Vielleicht hätte ich es nie tun sollen. Andererseits hat es mir bisher sehr grosse Freude bereitet. Angefangen hat es damit, dass ich bemerkt habe, wie schön die Gesichter derjenigen Frauen sind, die sich ganz ihrer Lust hingeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie schön im allgemein verstandenen Sinn ist. Jede Frau, die sich dieser Verzückung hingibt ist schön, atemberaubend, erregend.
Am Anfang sieht man höchstens die Erwartung in ihrem Gesicht, eine leichte...
Barbara 5
„Zum Wohl! Auf einen ereignisreichen Abend!“ Thomas stieß sein Glas wohl dosiert an ihres. Der helle Klang der Gläser schwirrte noch lange durch den Raum. Im Schneidersitz saß er auf dem Bett und verschlang den nackten Leib vor sich mit den Augen. Barbara lehnte in halb sitzender Position auf den Kissen am Kopfende des Bettes und streckte die leicht geöffneten Beine erleichtert von sich.
Mit der freien Hand nahm Thomas sein Diktiergerät....
Sandra hatte inzwischen das Wasser abgedreht und den Schlauch wieder in die Halterung an der Wand gehängt. Dann hatte sie sich abgetrocknet. Sie begann ihren Körper mit der Desinfektionslösung einzusprühen, die man ihr extra dafür ausgehändigt hatte. Dies sei aus lebensmittelrechtlichen Gründen absolut notwendig hatte ihr Herr Schubert vor dem Duschen eingeschärft.
Eingehüllt in eine Wolke Sterilium kehrte Sandra nackt in die Küche...
Zivildienst - Teil 2
Nach einer knappen halben Stunde erreichen wir unser Ziel. Felix steigt als erster aus und löst die Sicherung für meinen Rollstuhl. Rückwärts rollen wir aus dem Wagen heraus. "So, da wären wir. Wo soll es denn jetzt eigentlich hingehen? Für eine Shoppingtour in der Mall sind wir etwas früh dran." Felix scheint gar nicht zu wissen, wo es hingehen soll. "Richtig Felix. Zum Shoppen sind wir etwas zu früh. Da...
Das Wasser tat ihrem verspannten Körper gut. Sie spürte geradezu, wie der heiße Strahl aus dem Schlauch auch ihre Hemmungen und ihre Unsicherheit wegspülten, die sie in der letzten Stunde beschlichen hatten. Auf was hatte sie sich da eingelassen? Alles nur, um ein paar Euros nebenher zu verdienen? .......
Vor einer Woche hatte alles so harmlos angefangen. Samstagfrüh war sie über die eher unscheinbare Kleinanzeige gestolpert, in der jungen Damen für...
Barbara 4
Geduldig wartete sie ab, bis sich der Körper unter ihr wieder halbwegs beruhigt hatte. Nur ihre Lieblingsmuskeln bewegte sie noch ab und zu.
Thomas schlug die Augen auf und lächelte Barbara erschöpft an. „Das war genial, du bist unglaublich! … Hey, wie machst du das da unten? Können das eigentlich alle Frauen?“ Mit gerunzelter Stirn schaute er fragend nach unten, auf die Stelle, wo sich die beiden Körper immer noch ineinander...
Mein komisches Sylvester 2009/2010
Vorweg möchte ich sagen, dass ich die folgenden Worte mehr als eine Schilderung der Ereignisse verstehe, da diese den tatsächlichen Begebenheiten entspricht. Daher ist dies keine Geschichte im klassischen Sinne und wir daher auch entsprechend kurz ausfallen. Dennoch denke ich, dass es zum Thema dieser Seite passt.
Seit letztem Sommer 2009 bin ich fest mit meiner Freundin Julia zusammen. Ich bin 21 und studiere BWL und meine Freundin...
Barbara 3
„Was ist Süßer, wie wäre es jetzt mit uns beiden?“
Thomas wurde es immer unangenehmer. Er war viel zu früh im Club aufgetaucht. Die Mädchen hier wollten ihn anscheinend nicht verstehen. Er nippte ratlos an seinem Sektglas. Sein Chef würde wieder die Stirn in Falten ziehen, wenn er ihm seine Spesenabrechnung vorlegt. Schon die zweite Flasche Schampus heute Abend, dann kommt noch Lindas Honorar dazu.
„Bist du...
Nachtdienst
Mit lautem Scheppern fiel die schwere Gittertüre ins Schloss. Den ersten Rundgang geschafft! Alles ruhig, nichts los. Die Insassen sahen entweder fern oder lasen in ihren Betten. In ihrer Wachstube wartete ein warmer Kaffee in der Kaffeemaschine. Der Kollege, der mit ihr für den Nachtdienst eingeteilt war, hatte sich kurzfristig krank gemeldet. Also musste sie den Dienst alleine schieben. Das kam nicht allzu oft vor, es widersprach streng genommen sogar der...
Hier ein kleiner weihnachtlicher „Zwischenspurt“, Barbara 3 folgt dann etwas später.
Santa Fu
Mit lautem Scheppern fiel die schwere Gittertüre ins Schloss. Die erste Runde beendet! Alles ruhig, nichts los. Die Insassen sahen entweder fern oder lasen in ihren Betten. In ihrer Wachstube wartete ein warmer Kaffee in der Kaffeemaschine. Der Kollege, der mit ihr den Nachtdienst schieben sollte, hatte sich kurzfristig krank gemeldet. Also...
Barbara 2
Wenig später saßen Barbara und Thomas im Cafe „Le Clou“ um die Ecke bei der Frühstücks-Flatrate. Kaffee, Cappuccino, Essen, was auch immer, so viel man nur wollte, oder besser: konnte. Thomas kam zum dritten Mal vom Buffet zurück. Ihr Tisch stand in einer kleinen Nische. Die anderen Gäste konnten nicht verstehen, was an ihrem Tisch gesprochen wurde.
„So viel Rührei? Na okay, du kannst es gebrauchen heut Morgen.“,...
Der Spaziergang
Es ist mal wieder spät geworden. Die Kollegen sind schon seit Stunden zu Hause. Nur ich bin noch übrig geblieben. Ich beschließe den Heimweg anzutreten. Es ist ein ziemlich kalter Dezemberabend kurz vor Weihnachten. Als ich aus dem Bürogebäude heraustrat merkte ich, wie kalt es wirklich ist. Ein eisiger Wind bläst mir ins Gesicht. Ich ziehe den Kragen ein Stück höher und gehe auf dem direkten Weg und zügigen Schrittes zur U-Bahnstation.
Am...