Valerias Sommer - Teil 7


Nautilus

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20.07.2026
Schamsituation
valeriaCMNFnudeinpublicexhibitionismus
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Vorwort:
Einigen von Euch hat ja die Richtung, die der letzte Teil genommen hat nicht so gefallen. Mein ursprünglicher Plan war es, es noch deutlich weiter eskalieren zu lassen, bevor es dann wieder anders weiter geht. Ich habe das jetzt stark abgeschwächt. Keine Sorge, Valeria wird nicht weiter in den BDSM-Sumpf abrutschen, auch wenn es vielleicht nochmal einen Moment so aussieht. Das sah auch mein ursprünglicher Plan nie vor.

Ernüchterung

Am folgenden Tag schlief Valeria lange. Als sie aufgewacht war, kreisten ihre Gedanken wieder um den vorherigen Tag. Wie konnte es sein, dass etwas was sie dermaßen demütigte sie auch gleichzeitig so geil machte. Mit Abstand betrachtet war der Abend völlig aus dem Ruder gelaufen. Sie hatte eigentlich auch keinen Sex mit Ben haben wollen, aber in dem Moment konnte sie nicht mehr klar denken.

Als sie ins Bad ging lief sie Ben über den Weg. Er wirkte nicht so fröhlich wie sonst und konnte ihr nicht in die Augen sehen. Sie hatte schon gestern gemerkt, dass ihm das alles nicht gefallen hatte. „Hey, wie geht’s?“ fragte sie ihn leise und er antwortete erst kurz angebunden „Gut“. Als er gerade rausgehen wollte drehte er sich noch mal um und sagte „Ich wollte das gestern so nicht. Ist trotzdem alles gut zwischen uns?“. Sie nahm ihn fest in den Arm und sagte „Alles gut. Du konntest nichts dafür“. Sie hielt ihn noch etwas länger fest umarmt und obwohl sie dabei nackt war, war nichts sexuelles in der Umarmung. Als sie sich voneinander lösten, wirkte er erleichtert.

Als sie dann zusammen mit Vera beim Frühstück saßen sagte Ben zu Vera „Wollen wir heute wieder was unternehmen?“. Sie freute sich, dass ihr Enkel auch Zeit mit ihr verbringen wollte und erwiderte „Klar, heute wird aber langweilig. Ich muss nur einige Besorgungen machen, aber du kannst mich gerne begleiten. Morgen könnten allerdings wir aufs Meer raus fahren. Ein Freund von mir hat eine Segelyacht und hatte mich schon gefragt, ob ich mitkomme.“. „Prima, dann komme ich heute und morgen bei dir mit.“ antwortete Ben. Valeria merkte, dass Ben auch etwas Abstand brauchte und war ganz froh darüber.

Den Tag verbrachte Valeria im Garten auf einer Liege. Auch als die beiden anderen weg waren, kam sie nicht auf die Idee sich etwas anzuziehen. Sie hatte sich echt daran gewöhnt, zuhause nackt zu sein. Sie hatte sich ein paar Bücher mit in den Garten genommen, weil sie sich vorgenommen hatte für die Uni zu lernen. So recht klappte das aber nicht. Sie musste immer wieder an einzelne Situation des gestrigen Tages denken. Und so sehr sie im Nachhinein den Ausgang des Abends auch verabscheute, konnte sie trotzdem nicht verhindern, dass sie die Gedanken geil machten. Sie fing gerade an ihre Klitoris mit ihren Fingerspitzen zu bearbeiten, als ihr Handy klingelte. Carmen rief an. Sie wollte erst nicht ran gehen, aber sie hatte ja noch ihr Auto. Also hob sie ab.
„Hallo Valeria. Ich hoffe du nimmst mir mein kleines Spielchen von gestern nicht übel. Aber weswegen ich anrufe, kannst du mir morgen Nachmittag mein Auto bringen? Sagen wir so um 17 Uhr? Heute brauche ich es nicht mehr.“
„Ja klar, morgen 17 Uhr. Mach ich. bis dann.“ sagte Valeria und legte auf. Carmen klang heute wieder ganz anders. Sie würde aber trotzdem mit Carmen über die Sache reden müssen. Aber das konnte sie auch morgen, wenn sie sowieso da war.

Ihre angefangene Masturbation nahm sie nicht wieder auf. Nach einer Weile schlief sie auf der Liege ein. Sie wurde wach, als etwas kaltes auf ihre Brust tropfte. Ben stand dort mit einem Eis in der Hand und hielt es ihr hin, während er selber an einem anderen leckte. „Wir haben Eis mitgebracht“ sagte überflüssigerweise. Sie nahm es und fing an, daran zu lecken. Dann ging sie ihm ins Haus nach. Vera war dabei ihre Einkäufe zu verstauen. Sie erzählten wo sie überall waren und wen sie getroffen hatten. Alles in allem interessierte es Valeria nicht sonderlich. Vera fragte sie, ob sie morgen nicht auch mit zum Segeln kommen wolle. Das hätte sie eigentlich auch gerne gemacht, hatte es aber nicht bedacht, als sie Carmen zugesagt hatte ihr das Auto zu bringen. Also musste sie absagen. „Na vielleicht können wir es nochmal wiederholen, wenn Ben nicht seekrank wird“ sagte Vera.

Der Abend verlief ansonsten ereignislos. Als sie zusammen das Abendessen machten, fiel Valeria ein, dass sie nun schon seit ca. 48 Stunden ununterbrochen nackt war. Es würden noch ein paar Stunden hinzukommen, aber morgen wollte sie wieder joggen gehen. Spätestens da würde sie wieder Kleidung tragen. So verging der Abend und als Valeria in ihrem Zimmer war schlief sie ein, nachdem sie noch eine Weile gelesen hatte.

Am nächsten Morgen waren Vera und Ben schon früh los, um auf ihre Segeltour zu gehen. Valeria wollte heute unbedingt wieder laufen gehen. Einen Slip und ihren Sport-BH hatte sie schon an, dann zog sie ein Laufshirt an, konnte aber keine Hose mehr finden. Ihr ging auf, dass sie wohl alle in der Wäsche waren. Also ging sie runter in die Waschküche, aber der Wäschekorb war leer, stattdessen lief die Waschmaschine. Stimmt, Vera hatte sie darum gebeten nachher die Maschine auszuräumen, wenn sie fertig ist. Sie ging wieder hoch und überlegte, was sie stattdessen anziehen konnte. Sie sah sich im Spiegel an. Das Shirt war relativ lang, verdeckte aber das Höschen nicht ganz. Nein, so konnte sie nicht laufen gehen. Da sah man ja ihr Höschen. Ihr kam im Scherz der Gedanke, dass man ihr Höschen nicht sehen könnte, wenn da gar keines wäre. Nein, das konnte sie nicht machen. Oder doch? Warum eigentlich nicht? Sie zog ihren Slip runter. Natürlich konnte man ihre Ritze dort sehen, wenn man direkt hinsah, war aber unauffälliger als ihr roter Slip. Sie freundete sich immer mehr mit dem Gedanken an, so laufen zu gehen. Um die Zeit waren sowieso nicht viele Leute unterwegs redete sie sich ein.

Bevor sie der Mut verließ lief sie los. Zuerst begegnete sie auch niemanden. Nach einer Weile traf sie auf andere Jogger. Die waren aber so auf ihr eigenes Lauftraining fixiert, dass sie nicht merkten, dass da gerade eine Frau unten ohne an ihnen vorbei lief. Erst als sie an einer Gruppe Schüler vorbei kam, hörte sie hinter sich „Hast du das gesehen?“
„Was?“
„Die da eben war halbnackt“ 
„Ach du spinnst doch!“

Ein Stück weiter, als sie dachte sie wäre allein, machte sie ein paar Dehnübungen, wobei sie sich auch weit vorbeugte. Das Shirt rutschte dabei hoch und gab den Blick auf ihren Po und ihren Schambereich frei. Als sie kopfüber zwischen ihren Beinen durchsah, sah sei einen Typen mit einem Fahrrad, der angehalten hatte und sie anglotzte. Sie kam wieder hoch rief ihm ein freundliches „Hallo“ zu, lief weiter und ließ ihn verwirrt stehen. Wieder am Haus angekommen sah sie Pablo in seinem Vorgarten stehen. Sie ging bis zum Gartenzaun zu ihm hin und redete mit ihm über das Wetter. Sie war sich nicht sicher, ob er bemerkt hatte, dass sie keine Hosen anhatte. War aber eigentlich auch egal, er hatte sie ja jetzt schon mehrfach ganz nackt gesehen.

Sie duschte, räumte die Waschmaschine aus ,machte sich ein Frühstück und vertrieb sich etwas die Zeit. Dabei blieb sie ihrer neuen Gewohnheit folgend nackt. Später zog sie sich an und fuhr mit Carmens Wagen in die Stadt. Sie bummelte noch etwas durch die Stadt und ging auch in ein Café bevor es Zeit war, zu Carmen zu fahren und ihr den Wagen zu bringen. Sie parkte den Wagen vorm Haus und ging die Treppe hoch. Dabei begegnete sie auch wieder Señora Riviera, die ganz erstaunt schien Valeria auf einmal wieder angezogen zu sehen.

Als sie bei Carmen klingelte machte die die Tür auf und sah sie mit einem merkwürdigen Blick an. „So bist du die Treppe hochgekommen?“
„Äh ja? Was ist“
„Zieh dich aus! So kommst du mir nicht in die Wohnung!“
„Wie bitte?“
„Hast schon gehört. Zieh deine Sachen aus!“

Da war wieder dieser Befehlston, der irgendetwas mit Valeria machte. Verunsichert fing Valeria sich vor der Wohnungstür auszuziehen. „Na los! Weiter!“ befahl Carmen, als sie nur noch im Slip dastand. Sie zog auch den aus und Carmen zog sie in die Wohnung. Sie schloss die Tür und Valerias Sachen blieben draußen liegen. Sie hatte nur noch schnell ihre Tasche, in der u.a. Handy und Geld waren mit rein genommen. Die nahm Carmen ihr ab und legte sie auf das kleine Tischen.

Als sie ins Wohnzimmer gingen saß dort ein Typ, den Valeria nicht kannte. Sie schätzte ihn auf Mitte 30 und fand ihn unsympathisch. „Das ist die, von der ich dir erzählt habe.“ sagte Carmen zu dem Typ. „Nicht schlecht. Dreh dich mal“ sagte der Typ und Carmen stieß sie an, damit sie sich dreht. Valeria konnte nicht glauben, was hier passiert. Aber wieder konnte sie sich Carmens Befehlston nicht entziehen als diese sagte „Bring uns was zu trinken! Da steht noch eine Flasche Rotwein und wo die Gläser sind weißt du ja“. Valeria ging eingeschüchtert in die Kochnische der kleinen Wohnung und goss den Wein ein. Dann brachte sie beiden die Gläser. „Los! Stell dich da breitbeinig hin!“. War Carmens nächste Anweisung. Valeria wollte sich instinktiv mit ihren Händen bedecken, aber Carmen zog ihre Hände auf den Rücken. Mit einer Hand hielt sie ihre Hände dort fest. Mit der anderen griff sie ihr grob in den Schritt und fing an sie zu fingern. Der Typ sah genüsslich zu und Valeria merkte, dass sie diese Demütigung wieder gegen ihren Willen wieder geil machte.

„Mach selber weiter!“ befahl Carmen und Valeria fing an sich selbst vor den beiden zu befingern. Als es Carmen nicht schnell genug ging, griff sie selber wieder zu und sorgte mit schnellen Bewegungen dafür, dass Valeria einen heftigen Orgasmus bekam. Sie sackte in die Knie und ihr Saft lief an ihren Beinen runter. Carmen sah das uns sagte abfällig „Geh dich sauber machen!“.

Valeria ging ins Bad und ihr Verstand setzte allmählich wieder ein. Das konnte doch nicht wahr sein, was hier gerade passiert war. Nachdem sie sich die Beine und dazwischen sauber gemacht hatte, ging sie zurück ins Wohnzimmer. Sie wollte Carmen zur Rede stellen. Diesmal würde sie sich nicht wieder herum kommandieren lassen. Sie sah, dass die beiden mit dem Rücken zu ihr auf dem Balkon standen und hatten sie nicht bemerkt. So hörte sie wie Carmen sagte „Ich habe vor sie zu meiner 24/7-Sklavin zu machen. Hast du ein paar Tipps wie ich weiter vorgehen soll?“. „Die Kleine hat Potential. Musst du aber vorsichtig angehen, damit sie dir nicht abspringt“ antwortete der Typ, den Carmen ihr nicht mal vorgestellt hatte. „Schon klar. Aber wenn es soweit ist, werde ich ihr ihre Mähne abrasieren und ihr einige Piercings an den schönen Stellen verpassen. Du weißt schon was ich meine.“ hörte Valeria Carmen sagen. Das reichte ihr. Sie schrie „Du spinnst wohl! Was glaubst du wer du bist!“. Carmen drehte sich erschrocken um und Valeria riss ihr das Weinglas aus der Hand und schüttete ihr den Inhalt ins Gesicht.

Sie stürmte nach draußen, griff ihre Tasche und vor der Tür ihre Kleidung. Sie rannte wie sie war das Treppenhaus runter. Vor der Tür legte sie die Sachen auf die Motorhaube von Carmens Wagen und fing an sich anzuziehen. Ein Mann kam vorbei und sah sie mit großen Augen an. „Glotz nicht so!“ fauchte sie ihn an. Fertig angezogen lief sie erst einmal los. Sie war völlig verwirrt. Sie kannte Carmen so lange sie denken konnte. Sie war ihre beste Freundin und nun wollte die sie versklaven und ein Sexspielzeug aus ihr machen. Ihre Welt brach zusammen.

Nach einer Weile fiel ihr ein, dass sie sich für die Rückfahrt ein Uber gönnen wollte. Sie griff in die Tasche und wollte mit dem Handy eins rufen, als sie merkte, dass ihr Akku alle war. „So ein Mist!“ dachte sie. Plan B war, dass sie zum Bahnhof läuft und von da aus einen Bus nimmt. Sie fluchte, weil sie ewig unterwegs sein würde.

Auf dem Weg zum Bahnhof lief sie Alex in die Arme. Er war ein Engländer, der auf der Insel lebte und sie war letztes Jahr eine Weile mit ihm zusammen. Er freute sich sie zu sehen, merkte aber auch wie aufgewühlt sie war. Er überredete sie, mit ihm etwas trinken zu gehen. „Was ist denn mit dir los?“ wollte er wissen. „Ach nichts wiegelte sie ab“ und so saßen sie sich zunächst schweigend gegenüber. Als sie langsam runterkam sah sie ihn an und fragte „Warum hat das letztes Jahr mit uns eigentlich nicht geklappt?“. „Das kann ich die mit einem Wort sagen“ sagte er „Carmen!“. „Wieso?“ fragte sie. Daraufhin antwortete er ausführlicher „Sie hat sich ständig zwischen uns gedrängt. Sie hat mich vor dir dauernd schlecht gemacht. Die Frau hat sich wie ein Drachen vor dich gestellt. Sie will keinen sonst an dich ranlassen. Das hat auch Sofia gesagt.“
„Wer ist Sofia?“
„Mit ihr kam ich nach dir zusammen. Als sie das erste Mal bei mir zuhause war, hat sie dein Foto gesehen, dass da noch stand. Ich wollte es gerade wegpacken, da meinte sie sie kennt dich noch von der Schule. Ich habe ihr dann von uns erzählt und sie hat gesagt, dass das in der Schule auch schon so war. Carmen hat niemanden geduldet, der mit die befreundet sein wollte.“

Valeria konnte sich wieder an Sofia erinnern. Als sie neu in die Klasse kam, wären sie beinahe Freundinnen geworden, aber dann hat Carmen sie madig gemacht. Sie konnte sich auf einmal an viele ähnliche Situationen erinnern. Eigentlich war sie immer nur mit Carmen befreundet. Konnte sie wirklich all die Jahre so blind gewesen sein?

Nun erzählte sie Alex doch was in den letzten Tagen so passiert war und endete bei dem was gerade erst geschehen war. Er hörte sich alles an und konnte es kaum glauben. „Ich hatte mich immer für eine starke, unabhängige Frau gehalten.“ sagte sie dann noch. „Das bist du auch, nur bei Carmen warst du immer ganz anders.“ antwortete Alex. Er verurteilte was Carmen getan hatte, dann interessierte ihn aber doch noch etwas anderes „Du bist wirklich überall nackt rumgelaufen? Zuhause, am Strand und sogar auf der Straße?“ Die Episode in dem Laden und das Joggen heute morgen hatte sie ihm noch nicht einmal erzählt. Das hatte ja auch nichts mit Carmen zu tun. „Ja, bin ich“ gab sie mit einem schüchternen Lächel zu. „Bei mir bist du nie unnötig lange nackt gewesen und hast dich immer schnell wieder angezogen. Ich hatte mir manchmal gewünscht, dass du etwas freizügiger wärst“ sagte er kopfschüttelnd. Sie musste lachen.

Auf einmal rutschte sie auf ihrem Stuhl rum und sagte „Mist, ich glaube ich habe mir vorhin in der Eile mein Höschen verkehrt herum angezogen.“. „Geh doch hier auf Toilette“ sagte er. „Ach was geht schon“ erwiderte sie, griff unter ihren Minirock und zog das Höschen herunter. Sie knüllte es zusammen und steckte es in ihre Tasche. Er staunte nicht schlecht. Das hätte sie früher nicht gemacht. „Wir können ja in Kontakt bleiben, hast du meine Nummer noch?“ schlug er vor. „Glaube schon, kann aber gerade nicht nachsehen, mein Akku ist alle. Apropos, kannst du mir ein Uber rufen?“. „Nicht nötig, ich fahr dich schnell nachhause.“ sagte er, während er sicherheitshalber seine Nummer auf eine Serviette schrieb. Er wollte unbedingt mit der neuen freizügigen Valeria in Kontakt bleiben.

Sie nahm sein Angebot dankend an. Auf dem Rückweg fragte sie noch was aus Sofia geworden war. „Hat auf Dauer nicht gepasst mit uns und vor ein paar Monaten ist sie nach Australien gegangen. Das wäre auf jeden Fall zu weit für eine Fernbeziehung“. Sie genoss dann noch die Fahrt in seinem Cabrio. Dass der Fahrtwind gelegentlich ihren Rock hoch wehte und ihm einen Blick auf ihre Ritze ermöglichte, störte sie nicht. Als er das mit „Wow! Jetzt auch noch rasiert“ quittierte, stieß sie ihn an und ermahnte ihn, auf die Straße zu achten.

Vor dem Haus angekommen gab sie ihm zum Abschied ein Küsschen und versprach sich zu melden. Sie ging ins Haus und ließ sich auf einen Sessel fallen mit den Worten „Oh Mann, was für ein Tag“. Vera und Ben waren schon da, aber da Valeria nichts weiter sagte ließen sie sie in Ruhe. Sie sagten auch nichts dazu, dass Valeria angezogen blieb und sich auch so an den Esstisch setzte als sie aßen.

Nach dem Essen, bei dem sie recht schweigsam war und hauptsächlich Ben begeistert von dem Segelausflug erzählte, ging sie nach oben. Nach einer Weile kam Ben nach und fragte dann doch was los war. Valeria saß immer noch angezogen auf dem Bett. „Komm mal her und setz dich, ich muss dir ein paar Sachen erklären“ sagte sie zu ihm. Er setzte sich und sie fing an von zu erzählen, dass sie heute bei Carmen war und dass dabei etwas passiert war, dass ihre Freundschaft womöglich für immer zerstört hatte. Sie ging nicht allzu sehr ins Detail, Ben konnte sich aber seinen Teil denken.

Dann erklärte sie ihm, dass die Sache mit ihrer ständigen Nacktheit eine kleine Flunkerei war, die sich verselbstständigt hatte. „Aber Vera hatte doch auch gesagt, dass du hier immer nackt bist.“ sagte er verwirrt. „Jetzt kommt der schwierige Teil“ dachte Valeria und fing an „Du weißt doch, dass Vera aus Deutschland kommt. Sie ist aber schon als kleines Kind mit ihren Eltern nach Spanien gekommen. Die waren noch richtige Hippies und gingen mit ihr nach Ibiza, um da in einer Hippie-Kommune zu leben. Da liefen alle fast immer nackt rum. Und auch sie als Kind war dort die meiste Zeit nackt. Sie ist also quasi nackt aufgewachsen. Mit 16 ging sie dann fort, weil das mit der freien Liebe vor ihr nicht halt gemacht hat. Sie meinte mal einige von den älteren waren einfach nur geile Böcke. Jedenfalls wollte sie erstmal durch Europa reisen, kam aber nicht weit. Auf dem spanischen Festland verliebte sie sich in einen Spanier und wurde schwanger. Sie wollte aber auch nicht nach Ibiza zurück, also ging sie nach Menorca und wohnte zuerst bei einem Ehepaar, die ein paar Jahre vorher aus der Hippie-Kommune ausgestiegen waren. Da brachte sie dann meine Mutter zur Welt.

Keine zwei Jahre später hatte sie was mit einem Touristen aus Schweden oder Norwegen. Ich glaub so genau weiß sie das selber nicht. Der war dann schnell wieder weg, aber da war sie auch schon mit deiner Mutter schwanger. Sie kaufte dann irgendwann dieses Haus und zog die beiden auf. Sie hat dann ihren nackten Lebensstil von Ibiza fortgeführt. Auch unsere Mütter waren früher oft nackt.“

„Mum?! Mum lief hier nackt durchs Haus?“ rief Ben entsetzt. „Ja, Und Vera macht das eigentlich noch immer. Nur um dich nicht zu verwirren, hat sie zur Zeit Kleidung an. Mich wollte sie auch immer dazu überreden, aber ich wollte nicht. Als sie mich bei meiner kleinen Lüge ertappt hat, hat sie ihre Chance gewittert. Und Carmen das Miststück musste immer noch einen oben drauf setzen. Ich habe dann immer weiter mitgespielt, weil ich irgendwie den Absprung verpasst habe.“

Ben musste das alles verarbeiten. „Also wenn Vera lieber nackt ist, soll sie ruhig. Am Anfang hätte mich das wahrscheinlich schon schockiert, aber jetzt hätte ich glaube ich kein Problem damit. Und wenn du lieber angezogen bleibst ist das auch ok. Obwohl, schon schade. Hatte mich an den Anblick gewöhnt.“. Beim letzten Satz grinste er. „Mir hat es erstaunlicherweise selbst gefallen, nackt zu sein“ sagte Valeria und fing an sich auszuziehen. Erst da merkte Ben, dass sie kein Höschen trug. „Wird aber jetzt nicht mehr immer so sein“ setzte sie hinzu. „Macht es sowieso interessanter“ antwortete Ben.

„Ein Frage noch“ sagte Ben „Wie konnte sich Vera eigentlich das Haus leisten?“. „Die Frage kam mir selber erst letztes Jahr“ sagte Valeria „Sie hat mir erzählt, dass zum einen früher das alles billiger war und dann war da noch das Geld, dass sie mit dem Playboy-Shooting und den Fotos, die Helmut Newton von ihr gemacht hatte, verdient hat. Sie meinte, wenn ich mal sehen will wie sie in meinem Alter aussah, soll ich in Berlin in das Museum für Fotografie gehen. Dort hängt ein Bild von ihr an der Wand. Nackt versteht sich.“ Ben war baff. Sie umarmte ihn und wünschte ihm eine gute Nacht. Er ging dann in sein Zimmer und konnte bestimmt nicht so schnell einschlafen. Das waren eine Menge Informationen für ihn. Das seine Mutter hier auch nackt war hatte ihn mehr schockiert als alles über Vera.


Kommentare

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BrianBrain83 schrieb am 20.07.2026 um 23:53 Uhr

Sehr gute Geschichte. Ich bin schon gespannt wie es weitergeht…

kah299887 schrieb am 21.07.2026 um 07:02 Uhr

Sehr gut eschriebene Geschichte. Auch wenn mich die "härtere Gangart" im letzten Teil nicht so sehr gestört hat, finde ich es doch gut, dass Du die Bemerkungen Deiner Leser berücksichtigst.

Adiapp schrieb am 21.07.2026 um 10:59 Uhr

Toll die Kurve gekriegt! Es geht auch ohne das ganze BDSM und Sklaven-Zeug. Bin gespannt wie es weiter geht.

ClausGarnier schrieb am 21.07.2026 um 18:26 Uhr

Wirklich eine schöne Geschichte. Ich freue mich, dass Du so die Kurve gekriegt hast. 24/7-Sklavin ist nicht so mein Ding. Ich bin wirklich gespannt auf die nächste Folge.

WikingerS schrieb am 21.07.2026 um 23:43 Uhr

Schöne Fortsetzung. Interessante Geschichten aus der Vergangenheit.