Valerias Sommer - Teil 4
Neue Herausforderungen
Valeria lag nach diesem ereignisreichen Tag noch nackt auf ihrem Bett und ließ sich die Ereignisse durch den Kopf gehen. Wie hatte es soweit kommen können, dass sie fast den ganzen Tag nackt verbracht hatte, auch außerhalb des Hauses? Carmen hatte eine ungewohnte dominante Seite gezeigt, die sich noch nicht von ihr kannte und warum hat sie das sogar scharf gemacht?
Es klopfte an ihrer halboffenen Tür und Ben stand dort.
„Darf ich reinkommen?“
„Klar“ entgegnete sie. Ihre Nacktheit fühlte sich schon fast natürlich an.
„Ich hatte vorhin das Gefühl, dass es dir nicht so recht war, dass ich dich da unten angefasst habe.“
„Na ja, ich war etwas überrumpelt und du hättest etwas weniger forsch sein können, wenn Du weißt was ich meine.“ Sie fühlte in Gedanken wieder, wie sein Finger in sie eingedrungen war.
„Ja, tut mir leid.“
„Ist schon ok, Außerdem habe ich jetzt einen gut.“ sagte sie und griff beherzt in seine Hose, wo sein Schwanz bereits wieder angeschwollen war. Als er erschreckt aufsprang lachte sie und meinte „Siehst du, so ist das wenn man überrumpelt wird.“.
„War das heute dein erstes Mal?“ fragte Valeria, woraufhin er schüchtern nickte.
„Normalerweise läuft das mit den Mädchen nicht so ab. Vor allem nicht so schnell. Nur damit du in der Zukunft keine falschen Erwartungen hast.“ sagte Valeria und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Sie wünschten sich gegenseitig eine gute Nacht und er ging mit rotem Kopf aber lächelnd in sein Zimmer.
Am nächsten Morgen ging Valeria nackt wie sie war runter und half Vera bei der Zubereitung des Frühstücks. Sie hatte heute länger geschlafen und zu m Laufen war es schon etwas spät, also ließ sie das heute mal aus. Dann kam Ben dazu und sie aßen zusammen. Dabei verkündete Vera, dass sie heute Ben heute die Insel zeigen wollte und sie wohl den ganzen Tag zusammen unterwegs sein würden. Sie blinzelte Valeria zu und dachte sich, dass diese mal eine Auszeit bräuchte.
Als die beiden weg waren räumte Valeria den Tisch ab und ging zum Duschen nach oben. Als sie gerade etwas zum Anziehen raussuchen wollte fiel ihr ein, dass es eigentlich auch völlig unnötig ist, etwas anzuhaben, wenn man alleine ist. Also blieb sie so. Sie setzte sich dann mit einem Buch auf die Veranda. Als sie zu einer erotischen Stelle in dem Buch kam fing sie an, sich mit einer Hand dabei zu streicheln. Als sie langsam feucht wurde, riss ein Anruf sie aus ihrer Lektüre.
Es war Carmen „Kannst Du in die Stadt kommen? Ein Freund von mir braucht bei etwas Hilfe“.
„Um was geht es?“
„Sag ich dir nachher. Komm erst mal zu mir in die Galerie.“
Carmen arbeitete seit einem Jahr in einer Kunstgalerie, die die Werke örtlicher Künstler ausstellte und verkaufte. Seit dem hatte sie auch diese „Künstlerfrisur“ wie Valeria es spöttisch nannte, einen kurzen gerade geschnittenen Pony und die restlichen schwarzen Haare ansonsten bis zum Nacken. Auch bei der Kleidung setzte sie hauptsächlich auf schwarz.
Also zog Valeria nun nach ungefähr 24 Stunden das erste Mal wieder etwas an, setzte sich auf ihr Fahrrad und fuhr in die Stadt. Als sie dort ankam sagte Carmen „Du kennst doch meinen Freund Victor. Der gibt Zeichenkurse an der Kunstakademie und ihm ist kurzfristig sein Modell abgesprungen. Ich würde ja selber einspringen, aber ich komme hier nicht weg.“.
„Was muss ich denn da machen?“ fragte Valeria.
„Nichts schwieriges. Du nimmst die Posen ein, die Victor dir sagt und lässt dich zeichnen. Dauert nur eine Stunde.“
Nachdem Valeria sich breitschlagen ließ gab Carmen ihr einen Zettel auf dem stand, wo sie den Zeichenkurs finden würde. Den Weg zur Kunstakademie kannte sie. Dort angekommen fand sie Victor recht schnell und er war erleichter sie zu sehen.
„Du kannst schon mal da drüben deine Sachen ausziehen“ sagte er.
„Wie jetzt?“ fragte Valeria verdutzt.
„Hat Carmen die nicht gesagt, dass es hier um Aktzeichnen geht? Also wenn du das nicht machen willst ist das ok, dann sage ich den Kurs ab. Ist nur ärgerlich, weil ich das Geld echt brauchen kann.“
Valeria überlegte kurz, brachte es aber nicht übers Herz ihn hängen zu lassen. „Ja gut ich mache es“ sagte sie während sie sich schon das T-Shirt über den Kopf zog.
Als sie ausgezogen war trudelten auch schon die ersten Schüler ein. Es war eine gemischte Gruppe aus Männern und Frauen verschiedener Altersklassen. Victor zeigte ihr ein Podest auf dem sie stehen sollte. Nun stand sie also nackt vor zwölf fremden Personen und Victor zeigte ihr die erste Pose, die sie einnehmen sollte. Die war noch relativ einfach und fühlte sich natürlich an. Danach war es schon etwas unangenehmer, sie sollte sich breitbeinig aufstellen, die Hände in die Hüften und die Brust raus strecken. Sie konnte die Blicke förmlich auf ihrem Körper spüren. Die Augen der Anwesenden nahmen jedes Detail auf, um es zu Papier zu bringen.
Danach sollte sie sich mit verschränkten Beinen auf den Boden setzen. Das fühlte sich für sie am besten an, da die Beine fast alles verbargen. Die letzte Pose fand sie am schlimmsten, da sie sich auf den Rücken legen sollte, die Hände hinter dem Kopf verschränkt und die Beine leicht angewinkelt. Eines auf dem Boden, das andere Knie zeigte nach oben. Der Blick zwischen ihre Beine war jetzt ungehindert möglich. Ihr wurde wieder bewusst, dass sie ja seit gestern dort blank rasiert war.
Dann war die Stunde endlich zu ende. Als sie sich aufsetzte entdeckte sie Carmen neben der Tür. Wie lange stand sie da schon? „Hallo Carmen. Schön dass du doch noch gekommen bist. Und danke, dass du mir Ersatz für dich geschickt hast“ begrüßte sie Victor. „Was? Das kann doch wohl nicht wahr sein!“ dachte Valeria. Das Modell das kurzfristig abgesagt hatte war sie selber und nun stand sie hier. Von wegen sie kommt nicht aus der Galerie weg. „Du kleines Biest!“ zischte sie Carmen an, hatte dabei allerdings einen Unterton der verriet, dass sie ihr nicht wirklich böse war.
„Komm lass mal sehen, wie sie dich gezeichnet haben“ sagte Carmen und zog sie zu den Staffeleien. Dass Valeria noch nackt war störte Carmen natürlich nicht. Sie musste zugeben, dass die Zeichnung recht gut gelungen waren. Einer der älteren Teilnehmer hatte sich bei der letzten Pose allerdings auf ihren Intimbereich konzentriert. Ihre geöffneten Schamlippen und ihre Klitoris waren gut zu erkennen. Sogar der kleine Leberfleck rechts oberhalb ihrer Scheide war da. Unten an ihren Schamlippen sah es aus als ob er da einen Tropfen gezeichnet hat. Erschrocken griff sie sich in den Schritt und merkte, dass sie wirklich feucht war. Dem Mann war nichts entgangen.
„Komm, wir fahren noch zu mir“ sagte Carmen. Als Valeria sich anziehen wollte, vermisste sie Höschen und BH. Carmen grinste sie an, zeigte auf ihre Tasche und meinte „Brauchst Du nicht“. Also zog Valerie nur ihr Shorts und ihr T-Shirt an und ging mit Carmen zum Auto. „Ich bringe dich nachher wieder her, dann kannst Du dein Fahrrad holen.“
Als sie bei Carmens Wohnung ankamen war der Parkplatz nun etwas weiter weg als gestern. Carmen stieg aus, öffnete den Kofferraum und warf Valerias Slip und BH rein. „Den Rest auch“ sagte sie im Befehlston. Als Valeria sie verständnislos ansah setzte sie noch hinzu „Ich finde wir sollte meine gestrige kleine Lüge zur Wahrheit machen. Also, dass du bei mir immer nackt bist.“
Valeria wollte protestieren, ließ sich dann aber darauf ein. Insgeheim freute sie sich, auf der Treppe wieder Señora Riviera nackt über den Weg zu laufen. Dieser entsetzte Blick war es wert. Also zog sie sich ganz langsam ihre Sachen aus und warf sie in den Kofferraum. Sie trug jetzt nur noch Sandalen, die wollte sie aber anbehalten, weil sie nicht so gerne barfuß auf der Straße laufen wollte. Sie gingen nur betont langsam zu Hauseingang, wobei ihnen ein Passant über den Weg lief und ihr bewundernde Blick zuwarf. Valeria fing langsam an daran Gefallen zu finden, sich fremden Menschen nackt zu zeigen.
Nachdem sie im Treppenhaus beide Señora Riviera gegrüßt hatten, kamen sie bei Carmen oben an. Sie holten sich erst mal was zu trinken und dann holte Carmen ein paar Bögen Papier aus dem Schrank. Darauf befanden sich farbige Abdrücke von Brüsten und anderen weiblichen Körperteilen. Aus der Größe schloss Valeria, dass es sich um Carmens Körper handelte. „Sieh mal, mein Kunstprojekt“ sagte Carmen. „Und das machen wir jetzt mit dir“. Widerspruch war nicht vorgesehen. Sie holte leere Bögen und Farbe raus. Dann malte sie Valerias Körper in verschiedenen Farben an. Sie strich dabei mehrmals mit dem Pinsel über ihre Brustwarzen. Öfter als es nötig gewesen wäre. Dann machten sie Abdrücke ihrer Brüste und des Oberkörpers.
„Jetzt auf den Rücken legen und Beine breit“ befahl Carmen. Valeria kam der Aufforderung nach, ohne dagegen zu protestieren. Wieder ließ sich Carmen mit dem Pinsel zeit und strich über ihre geöffneten Schamlippen. Valeria schloss die Augen und fing an heftig zu atmen. Jetzt spürte sie den Stiel des Pinsels in sich und nach einigen schnellen Bewegungen kam sie wieder heftig. Carmen lacht und sagte „Nun setz dich aufs Papier du kleine Schlampe“. Valeria sah sie irritiert an, von jemand anderen hätte sie sich diese Anrede nicht gefallen lassen, bei Carmen ließ sie das jedoch unkommentiert. Sie machten dann noch einige Abdrücke. Valeria war sich nicht sicher, ob das ganze wirklich einen künstlerischen Wert hatte, Spaß hatte es aber gemacht.
Sie ging dann ins Bad, um sich die Farbe abzuduschen, wobei sie ihre Spalte natürlich besonders intensiv reinigen musste. Das führte dazu, dass sie nochmal kam. Sie merkte dann, dass Carmen sie dabei beobachtet hatte. „Na, hattest du noch etwas Spaß?“. Valeria nahm das Handtuch, das Carmen ihr hinhielt und trocknete sich ab. Danach gab sie es unaufgefordert zurück.
Sie saßen dann noch eine Weile zusammen und redeten und tranken. Zu Valerias Erleichterung diesmal nur Limonade. Sie wollte nicht schon wieder nackt in ein Uber steigen. Als sie dann gingen musste Valeria ja wieder nackt die Treppe runter. Diesmal ohne eine Begegnung mit Señora Riviera, aber Valerie könnte schwören, dass sie eine Bewegung hinter dem Türspion sehen konnte. Auf der Straße gingen sie das Stück zum Auto, auf dem ihnen eine Gruppe Teenager entgegenkam, die johlten und pfiffen als sie Valeria sahen. Es wurden natürlich auch Handys gezückt und Fotos gemacht. Das war Valeria eigentlich nicht recht, aber sie konnte nicht wirklich etwas dagegen tun. Und wer weiß, ob sie nicht schon am Strand fotografiert worden war.
Am Auto öffnete Carmen den Kofferraum zu Valerias Überraschung, sie hätte gedacht sie lässt sie noch etwas länger nackt schmoren. Sie zog sich zuerst ihr T-Shirt an und dann die Shorts. „Den Rest hole ich mir andermal ab“ sagte Valeria schelmisch zu Carmen. „Vielleicht brauchst du sowas auch nicht mehr“ erwiderte diese.
Nachdem Carmen sie an ihrem Fahrrad abgesetzt hatte fuhr sie nachhause. Dort angekommen ging sie hoch, zog ihre Sachen aus und setzte sich mit ihrem Buch wieder nackt auf die Veranda. Ben und Vera würden bald wiederkommen und wenn sie jetzt die Geschichte mit ihrer ständigen Nacktheit im Haus nicht aufrecht erhalten würde, wäre alles unnötig gewesen.
Die beiden kamen wieder und Ben fing sofort an ihr alles zu erzählen. Dass sein Cousine ihm dabei splitternackt gegenüber saß schien für ihn inzwischen das normalste der Welt. Erstaunlicherweise fühlt auch Valeria sich dabei immer wohler. Von ihrem Tag erzählte sie den beiden nichts, sie habe nur zuhause gelesen sagte sie ihnen. Nur Vera fragte irgendwann „Ist das da Farbe in deinem Haar?“. „Keine Ahnung wo das herkommt“ wiegelte sie ab.
Als sie später oben auf ihrem Bett lag schaute Ben noch kurz rein. Er setzte sich zu ihr aufs Bett und fragte „Machen wir morgen wieder was zusammen?“. „Na klar“ antwortete sie. „Ein Tag mit der Oma ist wohl doch nicht so spannend, wie mit der nackten Cousine.“ dachte sie mit einem Schmunzel. Sie drückte ihn an sich, wobei er ihre Brustwarzen durch sein Shirt spüren konnte und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Er ging dann in sein Zimmer und sie blieb lächelnd liegen.
Kommentare
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Bis jetzt ist deine Geschichte sehr schön!
Hoffe, es wird noch ein paar schöne Teile davon geben.