Meine Nacktauftritte in der Tradition meiner Urgroßmutter!


Bewertungen
9 x 2.8
0 x 0.0
7 x 3.3
2 x 1.0
0 x 0.0

Als ein Bankschließfach ablief, das meine Urgroßmutter mal eingerichtet hatte, bat mich meine Oma als Erbin, den Inhalt abzuholen. Neben Tagebüchern meiner Urgroßmutter befand sich darin auch noch einiges an Schmuck. Laut den Tagebüchern hatte meine Urgroßmutter den Schmuck einem Grafen von Baumbach gestohlen, der sie auf einer der vielen Orgien in seinem Schloss geschwängert hatte. Meine Urgroßmutter sah sich zu dem Diebstahl gezwungen, weil sie von dem Grafen nicht erwartete, dass er die Vaterschaft anerkennen würde und sie finanzielle Sicherheit benötigte. So stand es zumindest in ihrem Tagebuch.

Diese Geschichte gibt es hier auch als Hörspiel: https://youtu.be/ld8RGM41YEE 

Nachdem ich meiner Oma, die als uneheliche Tochter meiner Urgroßmutter geboren wurde, von dem Inhalt der Tagebücher ihrer Mutter erzählt hatte, wollte sie, dass ich den Schmuck der Familie von Baumbach im Tausch gegen einen Gentest mit einem der Nachkommen des Grafen seinen rechtmäßigen Besitzern zurückgebe.

Es war nicht schwer die Familie von Baumbach ausfindig zu machen, da sich das von meiner Urgroßmutter beschriebene Schloss immer noch im Besitz der Familie befand. Also setzte ich einen Brief auf, in dem ich vorschlug, den gestohlenen Schmuck zurückzugeben, wenn dafür ein Verwandtschaftstest an einem Nachkommen des Grafen vorgenommen würde, um zu erfahren, ob der Graf wirklich der Vater meiner Großmutter war. Ich fügte dem Brief auch Fotos von dem Schmuck bei.
Als Antwort erhielt ich einen Brief von einem Rechtsanwalt, in dem sinngemäß stand, dass meine Großmutter keinen Rechtsanspruch auf einen Verwandtschaftstest habe und  auch keine Erbansprüche bestünden. Erstens gäbe es  keinen begründeten Verdacht auf eine Vaterschaft und zweitens sei das mittlerweile sowieso alles verjährt. Obwohl der Schmuck gestohlen wurde, wäre die Familie von Baumbach aber dazu bereit, ihn für zehntausend Euro zurückzukaufen. Ansonsten würde die Familie von Baumbach vor einem Gericht die Rückgabe des Diebesguts einklagen.


Zehntausend Euro! Ich hatte den Wert des Schmucks auf zwölftausend bei einem Juwelier schätzen lassen. Aber meiner Großmutter ging es sowieso nicht um das Geld. Sie wollte fast neunzigjährig endlich wissen wer ihr Vater war. Also schrieb ich zurück, dass meiner Oma Geld egal sei. Sie wolle den Verwandtschaftstest. Außerdem sei die einzige Quelle dafür, dass der Schmuck gestohlen worden sei, das Tagebuch meiner Urgroßmutter. Und wenn man das als wahr akzeptiere, müsse man auch akzeptieren, dass der Graf von Baumbach als Vater ihres Kindes in Frage komme.

In der Antwort erhöhte der Rechtsanwalt noch mal das Angebot auf fünfzehntausend Euro und erklärte, dass die Familie von Baumbach mit einem Verwandtschaftstest einverstanden sei, wenn meine Großmutter vorher schriftlich auf alle Erbansprüche verzichten würde. Ansonsten würden sie rechtliche Schritte einleiten, um den gestohlenen Schmuck zurückzufordern. Das schien mir eine gute Lösung zu sein, und ich schlug sie meiner Großmutter vor. Ihre Antwort überraschte aber auch mich. Sie sagte zu mir:

"Nein! Nein! Und nochmals Nein! Ich habe nicht im Geringsten vor, ein mögliches Erbe von der Familie von Baumbach einzuklagen. Dafür bin ich viel zu alt. Aber ich werde mich auf keinen Fall damit zufrieden geben, eine nicht erbberechtigte Tochter zweiter Klasse zu sein. Darauf werde ich mich nicht einlassen. Ich will den Vaterschaftstest."

Ich gab die Antwort meiner Großmutter so an den Rechtsanwalt weiter. Eine Antwort erhielt ich allerdings  nicht von ihm, sondern von einer Caroline von Baumbach. Sie stellte sich als Ehefrau des künftigen Chefs des Hauses von Baumbach vor und lud mich zu einem Treffen ein, um die Sache in einem "Ladies-Agreement" zu klären, da wir juristisch da nicht weiterkämen.

Das klang für mich interessant. Wir vereinbarten, uns am nächsten Samstag in ihrem Wohnhaus in der Nähe des Schlosses zu treffen. Mein Mann warnte mich noch davor, auf keinen Fall irgendetwas zu unterschreiben, aber realistisch betrachtet konnte ich das auch gar nicht, weil es ja meine Oma war, die den Schmuck besaß und nicht ich. Also setzte ich mich ins Auto und fuhr die drei Stunden in die Kleinstadt, in der das Schloss der Familie von Baumbach stand.

Caroline von Baumbach öffnete mir die Tür und da wir schnell feststellten, dass wir in etwa gleichaltrig waren, bot sie mir noch auf dem Weg in ihr Wohnzimmer das Du an, was ich auch gerne annahm.

"Weißt du Melanie,", sagte sie zu mir, "diese Familie, in die ich eingeheiratet habe, besteht fast nur aus Juristen. Eine Situation wie diese zu klären, wo man mit Paragraphen nicht weiterkommt, überfordert sie alle. Deshalb habe ich vorgeschlagen, dass ich mich in einem persönlichen Gespräch darum kümmere. Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, aber mein Mann hat darauf bestanden, dass unser Rechtsanwalt bei unserem Gespräch dabei ist. Aber er wird nur zuhören und nichts sagen."

Caro machte mich mit dem Rechtsanwalt bekannt, der in ihrem Wohnzimmer auf uns wartete. Nachdem wir uns gesetzt hatten, fuhr Caro fort:

"Ich denke mal, es hat wenig Sinn, unser Angebot für den Rückkauf des Schmucks auf zwanzigtausend Euro zu erhöhen, oder?"

"Stimmt!", antwortete ich. "Meiner Großmutter geht es um den Vaterschaftstest und nicht um Geld. Wahrscheinlich ist das für jemanden, der seinen Vater kennt, gar nicht nachvollziehbar, wie wichtig das für meine Oma ist."

Caro fuhr fort. "Soweit ich es verstanden habe, gäbe es sowieso keine Erbansprüche, selbst wenn der damalige Graf der Vater deiner Oma wäre. Die Familie von Baumbach möchte sich einfach nur einen langwierigen Rechtsstreit ersparen. Kannst du nicht doch deine Oma davon überzeugen, einen Erbverzicht zu unterschreiben?"

Nein, das hielt ich leider für aussichtslos. Aber ich versicherte Caro, dass man sich auf das Wort meiner Großmutter verlassen konnte, wenn sie sagt, dass sie kein Erbe einklagen würde. Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile über Lösungsmöglichkeiten, bis Caro zu mir sagte:

"Ich kenne zwar deine Großmutter nicht, aber ich habe von dir den Eindruck gewonnen, dass man euch beiden vertrauen kann. Das liegt auch daran, dass ihr keinen Rechtsanwalt eingeschaltet habt. Jemand, der aus dieser Situation das Maximum für sich herausholen will, hätte das längst getan. Ich werde meinem Mann vorschlagen, einem Vaterschaftstest  gegen die Rückgabe des Schmucks und das Versprechen, keine Erbansprüche geltend zu machen, zuzustimmen. Es lebt noch ein Enkel des damaligen Grafen, der dafür gut in Frage kommen würde."

"Das sind gute Nachrichten für meine Großmutter.", erwiderte ich Caro. "Ich habe noch eine andere Bitte an dich: Könnte ich den Saal in dem Schloss sehen, in dem meine Urgroßmutter als Tänzerin auf den Feiern aufgetreten ist? Ich würde gerne ein paar Fotos davon machen und sie meiner Oma zeigen."

Caro meinte, das sei kein Problem. Und so gingen wir zu dritt, Caro, ich und der Rechtsanwalt als juristischer "Aufpasser" gemeinsam die paar hundert Meter zum Schloss. Caro erklärte mir, dass dort ein hauptamtlicher Hausmeister alles in Ordnung hält und das Schloss an Sonntagen auch zur Besichtigung offen steht. Gelegentlich würden auch heute noch Feste in dem Saal, in dem meine Urgroßmutter getanzt hatte, gefeiert, z. B. Hochzeiten, runde Geburtstage oder auch Treffen der Familie von Baumbach.

Da der Rechtsanwalt noch etwas mit dem Hausmeister zu besprechen hatte, gingen Caro und ich alleine zu dem Festsaal. Der war wirklich beeindruckend. Die Wände waren alle mit Holz verkleidet und daran hingen gemalte Bilder von vielen männlichen Mitgliedern der Familie von Baumbach der letzten Jahrhunderte. Mehrere große Kronleuchter hingen von der hohen Decke herab und erhellten den gesamten Raum. Ich machte mit meinem Smartphone schnell ein paar Bilder, die ich meine Oma zeigen wollte.

Dann stellte ich mir vor, wie meine Urgroßmutter hier vor 90 Jahren vor den Gästen der Feiern nackt getanzt und noch einiges mehr gemacht hat. Sie war damals Anfang dreißig gewesen, also nur ein paar Jahre jünger als ich heute. Ich spürte ein starkes Verlangen in mir, es meiner Urgroßmutter gleich zu tun und einmal nackt durch den Saal zu tanzen. Aber wie würde Caro darauf reagieren? Ich ließ es drauf ankommen und fragte sie:

"Wäre es OK für dich, wenn ich einmal wie meine Urgroßmutter nackt durch den Festsaal tanze?"

"Mach nur, wenn du willst! Aber du solltest dich beeilen, denn der Hausmeister und der Rechtsanwalt werden bald hier sein.", war Caros Antwort.

"Das ist kein Problem für mich!", gab ich zurück, während ich bereits damit begann mich zu entkleiden. "Meine Urgroßmutter hat ja auch nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit hier getanzt. Gesehen werden gehört einfach dazu."

Jetzt noch den BH öffnen und ablegen und den Slip herunterziehen und ich stand im Eva-Kostüm vor Caro. Ich drückte ihr noch mein Smartphone in die Hand, um ein paar Bilder von mir zu machen und los ging es.

Ich summte leise, nur für mich hörbar eine Melodie vor mich hin und bewegte mich dazu in einer großen Runde einmal um den großen Saal herum. Immer wieder drehte ich mich dabei einmal um die eigene Achse, aber vermied es dabei bewusst in  Richtung Caro zu schauen. Ich wollte jeden Blickkontakt mit dem Hausmeister und dem Rechtsanwalt vermeiden, die ja auch zum Saal kommen wollten. Dabei genoss ich es, meiner exhibitionistischen Neigung endlich mal wieder nachzukommen. In den letzten fast drei Jahren, seit ich Mutter von zwei Zwillingstöchtern war, hat sich einfach kaum eine Möglichkeit dazu ergeben.

In Gedanken stellte ich mir vor, wie meine Urgroßmutter damals meinen nackten Körper vor einer feiernden Gesellschaft zu präsentieren, vor Frauen, die mich um meine Figur und meinen Mut, mich vor allen nackt zu zeigen, beneideten. Oder die mich auch als schamlose Schlampe verachteten. Vor Männern, die meinen Körper begehren und mit mir zusammen mal gerne in einem Zimmer verschwinden würden, ihren Wunsch aber nicht aussprechen können weil ihre Frau neben ihnen sitzt. Ich erinnerte mich an meine eigenen Nacktauftritte als Studentin auf Feiern, manchmal als oben-ohne Bedienung, manchmal als ganz Nackte zur Belustigung aller Anwesenden.

Ja, das war meine Welt, und heute hier und jetzt habe ich sie mir zurückgeholt. Es war mir einfach nicht genug, mich nackt in unserem Garten zu sonnen, wo mich sowieso nur die Nachbarn sehen konnten, die das schon hundert mal getan hatten. Meine Kinder waren jetzt alt genug, um mal einen Tag ohne ihre Mutter bei meinem Mann oder einem unserer beiden Kindermädchen zu bleiben und ich meiner Leidenschaft nachgehen konnte.

Ich hatte jedes Zeitgefühl verloren und konnte beim besten Willen nicht sagen, wie lange ich dafür gebraucht hatte, einmal nackt durch den Saal und wieder zurück zu tanzen. Der Hausmeister und er Rechtsanwalt standen auf jeden Fall bereits eine Weile neben Caro am Saaleingang und waren sichtlich verlegen. Caro empfing mich mit den Worten:

"Wenn du beweisen wolltest, dass du eine Nachfahrin von Marta Schröder bist, dann ist dir das eindrucksvoll gelungen. Das wird wohl niemand mehr anzweifeln."

Während ich mich anzog antwortet ich noch: "Ja, wir sind uns da recht ähnlich. Wenn man so will ist es eine Familientradition bei uns."

Ich beließ es mal bei dieser Andeutung und wollte jetzt nicht erzählen, dass sich nicht nur meine Urgroßmutter, sondern auch meine Großmutter und Mutter in jungen Jahren gerne vor anderen nackt gezeigt hatten.

Auf dem Weg zurück zu dem Haus, in dem Caro mit ihrer Familie lebte und wo ich auch mein Auto geparkt hatte, erzählte mir Caro noch etwas, was sie bisher verschwiegen hatte:

"Deine Urgroßmutter war damals übrigens keinesfalls irgend eine x-beliebige Angestellte im Schloss gewesen. Sie hat als Tänzerin auf den ausschweifenden Feiern des damaligen Grafen und seiner Frau hier einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seitdem wird hier alle fünf Jahre der "Martha-Gedenktag" gefeiert, zu dem alle verheirateten oder verwitweten Mitglieder der Familie von Baumbach eingeladen sind.

Es ist keine wilde Orgie wie damals, aber die ausschließlich weiblichen Bedingungen sind alle oben-ohne, um ein wenig an die erotische Stimmung auf den damaligen Festen zu erinnern, auf denen deine Urgroßmutter hier aufgetreten ist. Davon abgesehen, ist der "Martha-Gedenktag" aber eher ein gesittetes Familientreffen unter Erwachsenen."

Der Rechtsanwalt hatte noch ein Dokument aufgesetzt, dass er meiner Großmutter zuschickte, in dem festgehalten war, dass wir den gestohlenen Familienschmuck zurückgeben würden und im Gegenzug ein Verwandtschaftstest zwischen meiner Großmutter und dem Enkel des damaligen Grafen, den meine Urgroßmutter für den Vater meiner Oma hielt, durchgeführt werde.

Meine Oma trug das Ergebnis mit Fassung: keine Verwandtschaft feststellbar. Möglicherweise hatte ihre Mutter nicht korrekt ihre fruchtbaren Tage zurück gezählt oder sie hatte sich einfach nur gewünscht, dass der Graf der Vater ihres Kindes sei. Oder sie hat bewusst fälschlicherweise den Grafen als Vater in ihren Tagebüchern bezeichnet, weil er der einzige war, den sie auf den Feiern kannte und den sie dingfest machen konnte, und so auch den Diebstahl des Schmucks rechtfertigen konnte. Wie dem auch sei. Meine Oma würde wohl nie erfahren, wer ihr leiblicher Vater war, auch wenn sie sich das so sehr gewünscht hatte.

Aber für mich eröffnete das noch eine weitere Möglichkeit. Da ich ja jetzt kein Familienmitglied der Familie von Baumbach war, stand jetzt dem nichts im Wege, dass ich auf dem "Martha-Gedenktag" als oben-ohne Bedienung teilnahm. Ich war mir sicher, dass sich Caro für mich einsetzen würde.

Und ich behielt recht. Caro bot nicht nur mir im Namen ihrer Familie an, oben-ohne am "Marta-Gedächtnistag" der Familie von Baumbach zu bedienen, sie lud auch meine Großmutter als Martas Tochter zu der Feier ein. Meine Großmutter sagte sofort zu. Da sie als fast Neunzigjährige aber nicht mehr bei allerbester Gesundheit war, entschieden wir, dass mein Mann sie auf der Feier begleiten sollte. Auch unsere beiden Kinder nahmen wir samt Baby-Sitterin, die während der Feier auf unsere beiden Mädchen aufpassen sollte, nahmen wir mit. Mein Mann konnte sich dafür einen Kleinbus bei seiner Firma ausleihen.

Ich verlies das Hotel, in dem wir drei Zimmer gebucht hatten, als erste, um zusammen mit den drei anderen Nacktbedienerinnen ein paar organisatorische Einweisung zu erhalten, welche Getränke und welches Essen es gab usw. Mein Mann kam dann mit meiner Oma erst zu Beginn des Festes nach.

Meine Kolleginnen waren etwas jünger als ich, ich schätze so Mitte zwanzig und ich hatte schon das Gefühl, dass sie nach Oberweite ausgewählt wurden. Aber ich machte mir noch nie etwas daraus, dass ich etwas weniger Holz vor der Hütte hatte als andere. Ich mochte meine eher kleinen, festen Brüste und präsentierte sie immer mit Stolz. Sie passten einfach zu meinem schlanken Körper.

Der Saal war gut mit Gästen gefüllt und es war wirklich nur eine erotische Randnote, dass alle Bedienungen barbusig waren. Ich gewann nicht den Eindruck, dass es die Gäste wirklich interessiert hätte. Trotzdem gefiel es mir, mich hier halbnackt zu zeigen. So bediente ich auch den Tisch, an dem mein Mann und meine Oma saßen.

"Was kann ich der Dame bringen?", fragte ich mein Oma ganz formell.

"Ein Bier bitte!", war ihre Antwort.

"Der Herr auch ein Bier?"

"Nein, bitte eine Traubensaftschorle. Ich muss noch Autofahren."

Nach einer guten Stunde, nachdem alle gegessen hatten, bat der aktuelle Chef des Hauses um Ruhe, um zwei Ehrengäste zu begrüßen. Er startete mit einer kleinen Rede:

"Liebe Familienmitglieder! Wir feiern hier wie alle fünf Jahre wieder unseren "Martha-Gedenktag" in Erinnerung an eine Tänzerin, die hier vor fast neunzig Jahren als Tänzerin die Feste unserer Vorfahren versüßt hat. Und ich darf wohl zurecht behaupten, dass wir heute zwei ganz besondere Gäste  hier begrüßen dürfen. Beginnen wir mit der Älteren der beiden. Es ist niemand anders als Frau Frieda Schulz geborene Schröder, die leibliche Tochter von Martha Schröder. Bitte kommen Sie auf die Bühne."

Unter anerkennendem Applaus ging meine Oma begleitet von meinem Mann auf ein leicht erhöhtes Podest zu, auf dem meine Oma auf einem dort für sie vorbereiteten Stuhl Platz nahm.

"Aber das ist noch nicht alles!", fuhr der aktuelle Graf von Baumbach fort. "Wir haben noch einen zweiten Gast, die auf eigenen Wunsch hier allen beweisen wollte, dass sie eine echte Urenkelin von Martha ist, die ihre Arbeit nur allzu gerne fortsetzt. Melanie! Bitte kommen Sie zu uns auf die Bühne!"

Ich unterbrach meine Tätigkeit als Kellnerin und bewegte mich in Richtung der Bühne. Ich stellte mich halb nackt direkt neben meine Großmutter und genoss den Applaus. Und was machte meine Oma? Sie griff nach dem Klettverschluss meines Rocks, zog daran, und Ratsch fiel er zu Boden.

Später versicherte mir meine Oma, dass sie natürlich nicht gewusst habe, dass ich unter dem Rock nichts drunter hatte, aber wirklich überrascht wäre sie auch nicht gewesen. Nun, was macht man in so einer Situation, wenn man vor allen ganz ohne dasteht? Noch mal mit der Hand durch das dichte, schwarze, nur an den Rändern leicht gestutzte Schamhaar fahren? Nein, das wäre wohl nicht angemessen gewesen.

Also tat ich das, was ich schon häufiger in ähnlichen Situationen gemacht hatte: Die Hände zusammengefaltet auf den Kopf gelegt und ein wenig tänzeln, indem ich mein Gewicht von einem Bein auf das andere verlagerte und dazu meine Hüfte bewegte. Und natürlich den lauten Applaus des Publikums genießen, das wohl auch von der Aktion meiner Oma positiv überrascht war. Mal eine ganz nackte Frau auf der Feier, und das auch noch die Urenkelin besagter Martha Schröder. Ich lies es mir nicht nehmen, mich auch noch mal umzudrehen, um allen auch meinen nackten Hintern zu zeigen. Ich wäre wohl keine gute Exhibitionistin gewesen, wenn ich mir diese Chance hätte entgehen lassen.

Aber nach ein oder zwei Minuten war dann auch alles vorbei. Mein Mann brachte meine Oma zurück zu ihrem Platz, wo sie zu einer interessanten Gesprächspartnerin für viele Gäste geworden war, die unbedingt wissen wollten, wie  ihre Mutter gelebt hatte und was aus "ihrer" Martha geworden war, nachdem sie das Schloss verlassen hatte. Meine Urgroßmutter erzählte allen wahrheitsgemäß das, was ihre Mutter in ihren Tagebüchern hinterlassen hatte.

Und was wurde dann aus meiner Großmutter? Sie hat noch zwei Jahre gelebt. Manche alte Leute schauen viel Fernsehen, um sich die Zeit zu vertreiben, aber meine Oma hörte sich ein ums andere Mal die Geschichten meiner Nacktauftritte an. Es waren die Audio-Dateien von meinem Internet-Kanal, auf dem ich über alle meine exhibitionistischen Aktionen berichtet hatte. Sie liebte die Geschichten einfach.

Meine Oma starb bei sich zu Hause in ihrem Lieblingssessel, und die Krankenschwester, die 11sie dort fand, erzählte mir dass die das Tablett auf dem Schoß und Kopfhörer in den Ohren hatte. Wie gerne würde ich erfahren, welche meiner Geschichten sich meine Oma als letztes angehört hat. Das werde ich zwar nie erfahren, aber ich werde hier nach und nach alle diese Geschichten veröffentlichen.

In der Videobeschreibung befinden sich Links zu allen Geschichten über meine Urgroßmutter als Nackttänzerin in den neunzehnhundert zwanziger Jahren.  

 

Hier sind die Link zu allen vorangegangenen Geschichten von meiner Urgroßmutter:

Teil 1: Der Weg meiner Urgroßmutter zur Varietee-Tänzerin!
https://schambereich.org/story/show/7516-der-weg-meiner-urgrossmutter-zur-varietee-tanzerin 
Hörspiel: https://www.youtube.com/watch?v=rZE0WNphlPo&feature=youtu.be

Teil 2: Vom Dienstmädchen ins Varietee-Theater!   https://schambereich.org/story/show/7518-der-weg-meiner-urgrossmutter-zur-varietee-tanzerin
Hörspiel: https://www.youtube.com/watch?v=QW_ippnU-3I&feature=youtu.be

Teil 3: Erst oben-ohne Kellnerin, bald ganz nackt auf der Bühne!   https://schambereich.org/story/show/7521-erst-oben-ohne-kellnerin-bald-ganz-nackt-auf-der-buhne
Hörspiel: https://www.youtube.com/watch?v=15JA-y0DCzo&feature=youtu.be

Teil 4: Endlich nackt auf der Bühne eines Varieté-Theaters in Berlin!    https://schambereich.org/story/show/7523-endlich-backt-auf-der-buhne-eines-variete-theaters-in-berlin
Hörspiel: https://www.youtube.com/watch?v=U_2hEyNcKzU

Teil 5: Ein Leben als Nackttänzerin!  
https://schambereich.org/story/show/7528-ein-leben-als-nackttanzerin
Hörspiel: https://www.youtube.com/watch?v=lS_Km1CPTUw

Teil 6: Die Feste im Schloss des Grafen: Küchenhilfe, Bedienung, (Nackt)Tänzerin und mehr…. 
https://schambereich.org/story/show/7535-die-feste-im-schloss-des-grafen-kuchenhilfe-bedienung-nackttanzerin-und-mehr
Hörspiel: https://www.youtube.com/watch?v=J9cR8VcFxpY

Teil 7: Ein letzter Auftritt als Nackttänzerin beim Grafen!
https://schambereich.org/story/show/7577-ein-letzter-auftritt-als-nackttanzerin-beim-grafen-hier-in-lesbarer-form
Hörspiel: https://www.youtube.com/watch?v=oJeGvAr9h88

Teil 8:Vier Generationen zeigen sich nackt! Ist Exhibitionismus erblich?
https://schambereich.org/story/show/7578-vier-generationen-zeigen-sich-nackt-ist-exhibitionismus-erblich-hier-in-lesbarer-form Hörspiel: https://www.youtube.com/watch?v=n49twnXxzwQ


Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, musst du dich einloggen.

WikingerS schrieb am 20.06.2026 um 08:56 Uhr

Schöne Fortsetzung der Tradition.

xaverle schrieb am 20.06.2026 um 12:56 Uhr

Ich dachte, das ist ein Erotikportal und keine Geschichtsstube 🙄

Melanie2000 schrieb am 21.06.2026 um 15:48 Uhr

WikingerS schrieb: „Schöne Fortsetzung der Tradition.“

Das denke ich auch. Und es geht noch weiter…