Der Weg meiner Urgroßmutter zur Varietee-Tänzerin!


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>>Ich wusste, dass er hinter der Bretterwand stand und mich beobachtete. Aber gerade das spornte mich noch mal extra an. Ich zog mich nicht einfach nur aus, um mich abends vor dem Schlafengehen noch mal zu waschen. Nein! Ich betrachtete zuerst meinen nackten Körper in dem alten leicht vergilbten Spiegel an der Wand und bewegte mich dann zum Takt von ein paar Volksliedern, die ich leise, nur für mich hörbar, vor mich her sang, während ich durch mein kleines Zimmer tänzelte. Wieder am Spiegel angekommen, strich ich mit meinen Händen über meinen Bauch, meine Hüften, meinen Hintern und meine Brüste. Und dann durch mein Schamhaar. Erst nur oberflächlich, dann bewegte ich meine Hand mit immer mehr Kraft zwischen meinen Beinen auf und ab. Meine Atmung wurde schneller und ich genoss jedes Mal wieder die angenehmen Gefühle, die das nach einem arbeitsreichen Tag in mir hervorrief.


Diese Geschichte ist auch als Hörspiel verfügbar: https://youtu.be/QW_ippnU-3I 


Ich, das war Martha Schröder, sechzehn Jahre alt und Dienstmädchen in einem reichen Haushalt im Berlin der frühen zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Und der, der hinter der Bretterwand saß und mich beobachtete, war der gut ein Jahr ältere Sohn der Familie, für die ich arbeitete. Ich wusste, dass er da war, und eigentlich musste auch Otto wissen, dass ich es wusste. Trotzdem ließ ich mir bei meinen kleinen Vorführungen nichts anmerken und vermied jeden Blickkontakt mit der Bretterwand, hinter der er saß.


Und ich träumte, während ich mich nackt vor Otto präsentierte. Manchmal davon, dass er zu mir rüberkommen würde. Um wie viel angenehmer musste es sein, wenn nicht ich, sondern Otto mit seiner Hand über meinen Körper fuhr? Oder ich stellte mir vor, dass mich Otto heiraten würde. Ich als Hausherrin der Villa! Aber so etwas gab es nur in Märchen. Die Standesunterschiede zwischen uns waren viel zu groß. Selbst, wenn Otto mich heiraten wollte, würde sein sittenstrenger Vater dem nie zustimmen.


Aber seit ein paar Monaten hatte ich noch einen anderen, weit realistischeren Traum. Und das hat mit einer Bekanntschaft zu tun, die mein Leben völlig verändern sollte. Ich traf sie an meinem freien Tag in der Woche in einem Berliner Park. Sie hieß Grete. Grete und war mit Anfang zwanzig deutlich älter als ich. Wir lernten uns kennen, als wir auf derselben Parkbank sitzend die  Sonne genossen und so ins Gespräch kamen. Ab dann trafen wir uns alle ein bis zwei Wochen in dem Park.


Grete war von Beruf Tänzerin in einem kleinen Ensemble und erzählte mir jedes Mal von ihren glitzernden Kostümen, den Tänzen, dem Publikum und ihren Auftritten. Ich war mehr als fasziniert von dieser Welt und begann davon zu träumen, selbst einmal als Tänzerin auf einer Bühne zu stehen. Es dauerte ein paar Wochen, bis Grete erst langsam andeutete und dann klar sagte, dass sie keinesfalls immer ein glitzerndes Kostüm auf der Bühne trägt. Sie war Nackttänzerin in einem Nachtlokal.


Das machte es für mich noch interessanter. Wenn ich abends nackt vor dem Spiegel in meinem Zimmer tanzte, stellte ich mir dabei vor, wie es wäre, das auf einer Bühne vor einem großen und begeisterten Publikum zu tun. Ich stellte mir vor, wie es wäre, mich langsam auszuziehen. Zuerst meine Brüste zu präsentieren, ein wenig auf der Bühne oben-ohne zu tanzen und dann die restlichen Hüllen fallen lassen. Das Publikum würde begeistert klatschen.  Aber hier schaute mir nur Otto gelegentlich durch ein immer größer werdendes Astloch in der Bretterwand zu, die den Rest des Dachbodens von meinem Zimmer abtrennte. Es war einfach nur ein Traum, von dem ich keine Idee hatte, wie ich ihn realisieren sollte.


Aber dann erwähnte Grete mal beiläufig, dass in dem Nachtlokal, in dem sie auftrat, Küchenhilfen gesucht würden, und ob das nicht etwas für mich wäre. Ich würde da deutlich mehr verdienen als bei meiner gegenwärtigen Tätigkeit als Hausangestellte, auch wenn ich die Miete für ein Zimmer dann selbst bezahlen müsste. Ich brauchte nicht lange überlegen. Eine Küchenhilfe war keine Tänzerin, aber ich würde ein Stück weit näher an meinen Traum heranrücken.


Es gab da aber noch ein Problem. Das Mindestalter betrug achtzehn Jahre und ich war erst sechzehn. Aber Grete wusste Rat. Sie kannte jemanden, der Pässe fälschte. Weil meine Ersparnisse nicht ausreichten, den Fälscher zu bezahlen,  lieh mir Grete etwas Geld, das ich ihr mit meinem dann höheren Lohn als Küchenhilfe zurückzahlen würde. Und wenn es nichts mit er Arbeit im Nachtlokal würde? Dann wäre ich mit meinen geringen Haushaltshilfen-Lohn für den Rest des Jahres bei Grete verschuldet.


Aber ich musste es riskieren! Und so wurde durch die Passfälschung aus Martha Schröder, geboren am 23.04.1905  Martha Schröder, geboren am 23.04.1903.  


Ob Grete für mich in dem Nachtlokal ein gutes Wort eingelegt hatte? Vielleicht. Auf jeden Fall haben sie mich zum nächstmöglichen Zeitpunkt genommen. Ich kündigte meine Anstellung im Haushalt zum Ende des Monats und konnte kaum mehr an etwas anderes denken, als an meine Arbeit im Nachtlokal, die für mich ein Schritt in ein anderes Leben war.


Dann kam meine letzte Nacht in dem Haushalt der reichen Familie. Ein letztes Mal zog ich mich nackt vor dem Spiegel aus und tanzte von einer Karriere auf der Bühne träumend vor dem alten Spiegel. Sollte sich der Sohn der Familie meinen letzten Auftritt entgehen lassen? Das konnte ich mir kaum vorstellen! Und wieder der Gedanke: Um wie viel angenehmer müssten meine Gefühle sein, wenn nicht ich, sondern er meinen Körper berührte? Die Versuchung war groß. Sollte ich es wagen? Ich entschied mich dafür, drehte mich um und sprach nackt im Zimmer stehend laut und deutlich in Richtung der Bretterwand:


"Los, komm rüber, wenn du dich traust!"


Dann zuckte ich zusammen. Was hatte ich da gerade getan? Ich war völlig nackt und hatte den siebzehnjährigen Sohn der Familie aufgefordert, zu mir ins Zimmer zu kommen. Ich beruhigte mich mit dem Gedanken, dass er ja vielleicht diesmal gar nicht auf der anderen Seite der Bretterwand war. Oder dass ihm der Mut fehlte, zu mir ins Zimmer zu kommen. Aber ich hörte Schritte auf den leicht knarrenden Dielen und die Zimmertür öffnete sich.


Schnell bedeckte ich meine Brüste und meine Scham mit dem Handtuch, mit dem ich mich zuvor noch abgetrocknet hatte. Plötzlich war es mir peinlich, ganz nackt Otto direkt gegenüber zu stehen. Mir fiel nichts anderes ein, als zu ihm zu sagen:


"Wenn dein Vater dich hier erwischt, wird er dich enterben!"


Seine Antwort: "Und dich bringt er um."


Ich ließ das Handtuch, mit dem ich meinen Körper notdürftig bedeckte langsam nach unten gleiten und meinte nur:


"Na, dann haben wir ja beide viel zu verlieren."


Otto kam langsam auf mich zu. Er streckte eine Hand aus und berührte mich vorsichtig an der Taille. Langsam bewegten sich seine Hände nach oben und streichelten mir gegenüberstehend meine Brüste, indem er immer wieder über meine steinharten Nippel fuhr. Ich begann, die Knöpfe seines Hemds zu öffnen und zog es ihm aus. Ottos Hände fuhren jetzt auch über meinen Rücken und er drückte meinen nackten Körper an seinen. Anschließend bewegte sich seine rechte Hand zwischen meine Beine, erst leicht kreisend, dann auf und ab und das immer schneller. Meine Atmung passte sich dem Rhythmus seiner Bewegungen an und wurde ebenfalls schneller und tiefer. 

Als ich immer größere Probleme bekam, noch stehen zu bleiben, hielt ich mich erst an Otto fest und ging dann in Richtung meines Bettes. Ich legte mich auf den Rücken und Otto zog seine Hose aus...


Nach dieser Nacht war ich zwei Sachen nicht: Erstens Jungfrau und zweitens schwanger. 

Am nächsten Morgen verabschiedete ich mich von allen Mitgliedern der Familie, in deren Haus ich fast zwei Jahre als Dienstmädchen gearbeitet hatte, um meine neue Stelle als Küchengehilfin in einem Nackttanz-Theater anzutreten. Aber auch diesen Job werde ich nicht sehr lange ausüben...<<


Fortsetzung folgt.


Hier gibt es weitere Geschichten von mir: https://schambereich.org/user/show/Melanie2000   
Und hier ist der Link zu weiteren Geschichten als Hörspiel: https://www.youtube.com/@DieExhibitionistinMelanie 


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