Erst oben-ohne Kellnerin, bald ganz nackt auf der Bühne!
Ich - Marta Schröder - hatte meine Stelle als Dienstmädchen im Haushalt einer reichen Familie gekündigt und arbeitete jetzt als Küchenhilfe in einem Club mit Nackttanz-Aufführungen im Berlin der neunzehnhundert zwanziger Jahre. Meine Arbeit war recht eintönig: Gemüse und Fleisch waschen, schälen, schneiden, aufpassen, dass nichts anbrennt, Geschirr spülen und natürlich die Küche sauber halten. Einzig das kunstvolle Zusammenstellen der Beilagen auf den Tellern bereitete mir ein wenig Freude. Es war zwar nicht meine Entscheidung, wovon ich wie viel wo hinlegte, aber am Ende sah es wie ein ansprechendes Kunstwerk aus. Und das gefiel mir.
Diese Geschichte gibt es hier auch als Hörspiel: https://youtu.be/15JA-y0DCzo
Es gab während der Vorführungen aber zwei weitere Dinge, an denen ich während meiner Arbeit großen Gefallen fand. Da war zum Einen ein kurzer Blick auf die Bühne. Meist war der nur wenige Sekunden lang, während denen ich die Tänzerinnen in ihren glitzernden Kostümen, oder auch ohne ihre Kostüme auf der Bühne aus der Küche heraus erblicken konnte, wenn eine der Bedienungen die Tür zum Speisesaal öffnete. Aber das reichte mir völlig aus, um weiter von einer eigenen Karriere als Tänzerin zu träumen.
Und dann waren da die Bedienungen, wenn sie sich zum Finale oben-ohne in der Küche versammelten, um dann gemeinsam zu Musik und abbrennenden Wunderkerzen den letzten Gang zu servieren. Für diese rund zehn Minuten war die Bühne leer und die Blicke der Besucher richteten sich auf die nackten Oberkörper der Bedienungen. Sie hatten alle schöne, große und feste Brüste, wie ich auch und ich bewunderte jedes mal immer wieder mit welchem Selbstbewusstsein sie ihre nackten Körper präsentierten, während sie zwischen den einzelnen Tischen dicht an den Gästen vorbeigingen. Natürlich wurden sie dabei auch immer mal von dem einen oder anderen Gast angefasst, auch wenn das verboten war. Aber sie kümmerten sich nicht darum, sondern gingen einfach weiter.
Ich traf mich mal wieder mit meiner etwas älteren Freundin Grete, die als Nackt-Tänzerin in dem Club arbeitete und mir die Arbeitsstelle als Küchenhilfe vermittelt hatte, und erzählte ihr davon, dass ich auch gerne Tänzerin wäre.
"Das ist nicht so einfach!", antwortete mir Grete. "Dafür braucht man eine Tanzausbildung, die eine Menge Geld kostet. Aber wie wäre es, wenn du dich darum bewirbst, als Bedienung zu arbeiten? Gerade für das Finale, wenn der Nachtisch für alle oben-ohne serviert wird, werden immer viele gebraucht. Und eine Ausbildung ist dafür nicht nötig."
Jeden Abend einmal mit nacktem Oberkörper für zehn Minuten durch die Tischreihen zu gehen, war jetzt zwar nicht wirklich mein Traum, aber immer noch besser als immer nur Gemüseputzen.
Grete vereinbarte für mich einen Termin bei Antonio, dem Choreographen der Tanz-Show. Er war für die Auftritte auf der Bühne, die Auswahl der Tänzerinnen, deren Kostüme und deren Vorführungen zuständig. Außerdem wählte er auch die Kellnerinnen und deren Kleidung aus. Antonio war nicht der Besitzer des Clubs, sondern dort angestellt. Er war vielleicht Mitte vierzig, schlank, attraktiv, aber irgendwie von seiner ganzen Art etwas merkwürdig. Mit seinen Bewegungen, seiner Sprache, seinem ganzen Habitus entsprach er nicht den anderen Männern. Aber er wurde von allen respektiert. Nicht weil er der Chef war, sondern weil er sich mit der Choreographie von Tänzen auskannte. Alle nannten ihn nur Antonio, seinen Nachnamen kannte niemand.
Leicht nervös betrat ich zum vereinbarten Termin das Büro von Antonio. Sicher würde ich mich vor ihm ausziehen müssen. Er musste ja beurteilen, ob meine Figur für den Job taugte. Aber da machte ich mir die wenigsten Sorgen. Ich hielt meine Brüste für ansehnlicher als die von einigen anderen Kellnerinnen. Nur was, wenn er mehr von mir wollte? Mich anfassen würde? Oder mit mir schlafen? Ich hatte mich entschieden, bei allem mitzumachen, was es auch sei. Ich wollte diesen Job.
Die Begrüßung von Antonio war freundlich: "Ah! Du musst Marta aus der Küche sein, die bei uns als Kellnerin arbeiten möchte, wie mir Grete erzählt hat."
"Ja! Es würde mich sehr freuen, wenn Sie mir das ermöglichen könnten.", antwortete ich.
"Gut! Dann mach dich doch mal obenrum frei, damit ich deinen Körper beurteilen kann."
Das war jetzt nicht überraschend. Ich knöpfte meine Bluse auf und zog sie und das Hemd, das ich darunter trug, aus. Dann stand ich mit nackten Brüsten etwa zwei Meter von Antonio entfernt, der erstmal nichts sagte, sondern mich nur betrachtete.
"Hmm! Nicht schlecht. Du wirkst jünger als achtzehn, aber das muss kein Nachteil sein."
Natürlich wirkte ich jünger. Ich war ja erst sechzehn. Aber da für meine Stelle in der Küche ein Mindestalter von achtzehn Jahren nötig war, hatte ich meinen Ausweis fälschen lassen.
Dann stand Antonio auf und kam auf mich zu. Ich rechnete fest damit, dass er mich gleich anfassen würde. Welcher Mann ließ sich so eine Gelegenheit schon entgehen? Aber er tat es nicht, sondern sagte nur: "Ich hätte da noch eine andere Idee. Zieh dich doch bitte ganz aus!"
Warum sollte ich mich ganz nackt zeigen, wenn doch die Kellnerinnen nur oben-ohne bedienten? Ich war mir jetzt vollkommen sicher, dass Antonio mehr von mir wollte. Egal! Ich zog erst meinen Rock und dann meine Schuhe und meine Socken aus. Als letztes Teil entledigte ich mich meiner Unterhose und stand jetzt völlig unbekleidet vor Antonio, der mich weiter musterte, erstmal ohne ein Wort zu sagen.
"Dreh dich doch bitte noch mal langsam um.", waren dann seine ersten Worte, was ich auch tat.
Ich wurde immer nervöser. Was hatte Antonio vor? Was bedeutete sein langes Schweigen? Ich wurde aus dem Mann nicht schlau.
"Kennst du das Lied 'Ein Jäger aus Kurpfalz'?"
"Ja!", antwortete ich, "Das kenne ich!"
"Gut! Dann werde ich es singen und du dazu tanzen. Fertig?"
Ich wusste zwar nicht was das sollte, aber als Antonio zu singen begann und mit seinen Händen im Takt dazu klatschte, begann ich vollkommen nackt vor ihm zu tanzen. Ich bewegte mich zu seinem Gesang so, wie ich es sonst abends in meinem Zimmer bei der reichen Familie getan hatte. Schon nach der ersten Strophe brach Antonio ab.
"Gut! Das reicht. Du hast so etwas wie Taktgefühl. Sag mal! Könntest du dir vorstellen, als Tänzerin bei uns zu arbeiten? Du hast den Körper dazu."
Ich fiel aus allen Wolken. Konnte der Mann Gedanken lesen? Wusste er von meinen Träumen? Ich war zu ihm gekommen, um mich als oben-ohne Kellnerin zu bewerben, die einmal am späten Abend halb nackt den Nachtisch serviert. Und jetzt bekam ich ein Angebot, als Tänzerin auf der Bühne zu stehen und so meinen Traum wahr werden zu lassen.
"Ja! Selbstverständlich.", brachte ich stammelnd hervor.
Antonio setzte sich wieder auf dem Stuhl hinter seinem Schreibtisch.
"Eigentlich bist du mit achtzehn Jahren schon zu alt, um mit dem Tanzen zu beginnen...", waren seine nächsten Worte.
Ich war kurz davor ihm zu gestehen, dass ich erst sechzehn war und mein Ausweis gefälscht, damit ich den Job in der Küche antreten konnte. Aber noch bevor ich etwas sagen konnte, fuhr Antonio fort:
"... aber wir können es trotzdem mal versuchen. Ich fürchte allerdings, dass du nicht genug Geld hast, um den nötigen Tanzkurs zu finanzieren. Was machen wir denn da?"
Das habe ich als Aufforderung verstanden, mit ihm ins Bett zu gehen. Und ich war bereit, genau das mit ihm zu tun. Daran sollte die Realisierung meines Traums ganz sicher nicht scheitern.
Langsam ging ich in kleinen Schritten auf den Schreibtisch zu, hinter dem Antonio saß. Ich fasste mit meinen Händen meine beiden Brüste an und strich mit den Fingern über meine Nippel. Dann bewegte ich meine Hände nach unten in Richtung meines Schamhaar und sagte zu Antonio:
"Ich denke da können wir uns schon einigen, oder?"
Das war wohl eindeutig genug. Dachte ich zumindest. Aber was tat Antonio? Er ging gar nicht darauf ein, sondern machte mir einen anderen Vorschlag:
"Was hälst du davon? Ich übernehme die Kosten für den Tanzkurs und du verpflichtest dich, für das Gehalt einer Küchenhilfe drei Jahre bei uns weiterzuarbeiten, auch wenn du als Bedienung oder Tänzerin tätig bist. Für die Tanzausbildung verzichtest du auf deinen freien Tag in der Woche und wir verteilen deine Arbeitsstunden so, dass du jeden Vormittag zwei Stunden an dem Tanzkurs teilnehmen kannst."
Ich war verwirrt, aber machte mir erstmal keine weiteren Gedanken darum, warum ein Mann mich attraktiv genug finden konnte, um nackt auf einer Bühne zu stehen, aber nicht attraktiv genug, um mit mir ins Bett zu gehen. War mein Angebot dazu nicht eindeutig genug gewesen? Egal, meine Antwort lautete:
"Ja! Das können wir gerne so machen."
"Ich kann dir nichts versprechen.", fuhr Antonio fort. "Die Tanzausbildung ist hart und nicht alle schaffen es danach auch auf die Bühne. Aber bei dir habe ich ein gutes Gefühl, sonst würde ich nicht das Geld für deine Ausbildung vorstrecken."
"Ich werde Sie sicher nicht enttäuschen.", war meine Reaktion.
"Dass du bereit bis, Opfer zu bringen, hast du hier eindrucksvoll bewiesen. Jetzt zieh dich wieder an. Ich bereite den Vertrag vor, den du dann noch unterschreiben musst und schon nächste Woche kannst du dann an dem Tanzkurs teilnehmen. Für deine Tätigkeit als oben-ohne Bedienung beim Finale wird nur eine kleine Einweisung ausreichen. Deine Nervosität muss du allerdings unbedingt noch ablegen, aber das wird schon."
Ich zog mich an und verließ das Büro von Antonio. Dieser achte Oktober 1921 war der glücklichste Tag in meinem Leben, den ich nie vergessen werde. Auch meine Freundin Grete beglückwünschte mich dazu, als ich ihr alles erzählte, auch davon, dass ich mich Antonio angeboten hatte und nicht verstand, warum er überhaupt nicht darauf eingegangen war. Aber Grete hatte eine Idee dazu:
"Es gibt hier das Gerücht, dass Antonio gar nicht auf Frauen steht."
"Wie?", fragte ich zurück, "Antonio soll nicht auf Frauen stehen? Aber das tun doch alle Männer. Sie kommen doch zu uns in das Tanzlokal, um sich nackte Frauen auf der Bühne anzuschauen, ihre Fantasie spielen zu lassen und dann auch mit einer Frau... na ja, ihn eben bei einer Frau reinzustecken."
"Es gibt hier aber Leute, die sagen, Antonio würde nicht auf Frauen, sondern auf Männer stehen. Er ist nicht verheiratet und noch keiner Tänzerin irgendwie nahe getreten, obwohl er sie ständig völlig nackt in erotischen Posen sieht und über ihre berufliche Karriere entscheidet. Es wäre ein Leichtes für ihn, die eine oder andere zu vernaschen."
Ich war erneut völlig verwirrt. Wie konnte das sein? Männer, die sich zu Männern hingezogen fühlten? Überhaupt, wie sollte das im Bett funktionieren? Da fehlt doch die Öffnung, in die sie ihn reinstecken konnten. Ich fragte Grete wie man sich das mit zwei Männern vorstellen könne, aber sie antwortete nur:
"Ich weiß auch nicht, wie das funktionieren soll mit zwei Männern. Vielleicht fassen sie sich nur gegenseitig an. Aber wie gesagt, es ist auch nur ein Gerücht, dass Antonio Männer liebt. Vielleicht stimmt es auch gar nicht."
Schon nach wenigen Tagen durfte ich zum ersten Mal zum Finale unserer Show mit blanken Brüsten den Nachtisch servieren. Ich musste mir nur die Tische merken, die ich bedienen sollte, lernen wie ich mehrere Teller gleichzeitig mit zwei Händen und Armen sicher zu den Tischen der Gäste bringe und dort servieren konnte. Anfangs war ich natürlich sehr nervös, aber es wurde schnell zur Routine, so dass ich es mehr und mehr genießen konnte, wie die Gäste auf meinen Busen schauen, der mit jedem Schritt den ich tat, ein wenig auf und ab wippte. Ja, ich genoss diese knapp zehn Minuten am Abend jedes mal. Aber mein eigentliches Ziel war es ja, meinen Körper auf der Bühne als Tänzerin zu präsentieren. Und dafür musste ich erst den Tanzkurs erfolgreich beenden.
Fortsetzung folgt...
Hier gibt es weitere Geschichten von mir: https://schambereich.org/user/show/Melanie2000
Und hier ist der Link zu weiteren Geschichten als Hörspiel: https://www.youtube.com/@DieExhibitionistinMelanie
Kommentare
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Das ist eine schöne Geschichte. Ich werde sie sehr aufmerksam weiter verfolgen.
Ich hoffe die Fortsetzung kommt möglichst schnell 😊
Was haben wir hier? Die 16jährige Marta fälscht ihren Ausweis und macht sich älter, um in der Küche arbeiten zu können. Warum eigentlich? Ich glaube, eine 16jährige Küchenhilfe war vor über 100 Jahren nicht das Problem. Und auch heute dürfen bereits 16jährige legal arbeiten. Da hat die Autorin schlecht recherchiert oder sich etwas zusammengesponnen. Egal. Inhaltlich ist die Story sehr dünn – Marta will Tänzerin werden und umgarnt Antonio, der ihr das ermöglichen soll. Doch der steht nicht auf weibliche Reize und ist, so, wie's aussieht, schwul. Pech für Marta – sie kann die Kosten für die Tanzausbildung nicht einfach wie geplant abficken. Die Story hakt orthographisch an einigen Stellen und ist im Grunde harmlos, langweilig und belanglos.
Hier geht's zu meinem Profil, dort findet ihr alle Links zu meinen Geschichten: https://schambereich.org/user/show/FreeFantasyGirl