ariadne74
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| Geschlecht | Männlich |
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Die Leiden des Frère AlbertVorbemerkung: Die vorliegende Geschichte ist reine Fiktion. Alle darin beschriebenen medizinischen Phänomene und Diagnosen sind meiner Phantasie entsprungen. Ich erhebe keinerlei Anspruch darauf, das es diese in Wirklichkeit gibt. Auch die beschriebenen Therapien sind reine Phantasieprodukte und erheben keinen Anspruch auf tatsächliche Wirkung.*Das Kloster zur Heiligen Dreifaltigkeit lag ziemlich abgeschieden, hoch in den französischen Alpen in der Nähe von Grenoble. Es...
Sie musste tief und fest geschlafen haben. Denn als sie aufwachte, wurde es draußen langsam hell. Aber das war nicht der Grund, warum sie aufgewacht war. Vielmehr war dafür ein Geräusch verantwortlich. Ein leises Stöhnen. Die drei Betten in dem Wohnwagen waren hufeisenförmig an den beiden Seitenwänden und der Rückwand des hinteren Teils des Wohnwagens angeordnet. Kerstin gehörte das Bett an der einen Seitenwand, ihr Vater schlief in dem Bett an der Rückwand und ihr gegenüber in dem Bett an der anderen...
Das alte BootshausEndlich Sommerferien! Kerstin war froh, die 10. Klasse geschafft zu haben. Es war schwierig genug gewesen. Nach den Ferien würde sie in die 11. Klasse gehen und damit zu den privilegierten Oberstufenschülern gehören (die Oberstufenschüler durften während der Pausen im Gebäude bleiben, sie durften in Freistunden und in den Pausen das Schulgelände verlassen etc., es gab diverse Vergünstigungen für sie). Da es in diesem Sommer erst spät Sommerferien gab, nämlich erst Mitte Juli, würde...
Teil IVZwei Wochen später machte Jessica sich morgens zurecht, um zur Uni zu gehen. Die Enttäuschung über Robert hatte sie einigermaßen überwunden. Allmählich waren Enttäuschung und Traurigkeit in Wut übergegangen. Was bildete sich der Idiot eigentlich ein? Erst war er hinter ihr her wie der Teufel hinter der armen Seele, dann versetzte er sie einfach und hatte es auch danach nicht nötig, sich nochmal bei ihr zu melden. Auf so einen konnte sie pfeifen.In der Uni merkte man, dass es auf das Semesterende...
Teil IIIRobert fuhr mit seinem Rad nach Hause. Es fühlte sich an, als habe er Flügel. Dafür war gar kein Redbull nötig, sondern nur Jessica. Er würde sie wiedertreffen – und dieses Mal würde er dafür nicht bezahlen müssen. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass er noch nicht „Schule aus“ hatte, also konnte er sich noch in ein Café setzen und sein Glück still genießen. Auf dem Weg lag das „Café Pause“. Dort kehrte er ein. Er holte sich einen schwarzen Filterkaffee und ein Croissante. Damit setzte...
Die Uni-NutteTeil IIAls Jessica am nächsten Morgen erwachte, stellte sie fest, dass es noch sehr früh war – viel zu früh, um schon aufzustehen. Draußen war es noch dunkel. Irgendein unbestimmtes Gefühl bedrückte sie. Aber sie konnte nicht sagen, was der Grund dafür war. Es fühlte sich wie ein Verlust an. Nur hatte sie doch gar nichts verloren, oder?Sie dachte an den gestrigen Abend. Vor ihrem geistigen Auge tauchte Robert auf. Sie sah sein Gesicht vor sich, wie unsicher und scheu er sie angesehen...
Die Uni-NutteTeil IVor dem Haus waren jede Menge Fahrräder angekettet. An der Straße parkten Autos, die teilweise schon älteren Baujahres waren. Das Haus gehörte mit seinen 10 Stockwerken schon zu den höheren in diesem Viertel. Es war ein Studentenwohnheim.Im 6. Stock wohnte Jessica Kampe. Ihr kleines Apartment bestand aus einem Wohnschlafraum mit Kochecke und einem Bad mit WC. Obwohl die Wohnverhältnisse eng waren, fühlte Jessica sich wohl. Sie war froh, dass sie einen Platz in dem Wohnheim gefunden...
Kann es sein, dass diese Seite gehackt wurde? Immer öfter passiert es, dass ich nach dem anklicken einer Geschichte auf so eine obskure Seite geleitet werde, auf der ich einen Button "ich bin menschlich" anklicken soll.Könnten die Betreiber der Seite bitte mal etwas dagegen tun! Danke
Teil VMarina traute sich nicht, ihre Arbeit im Hause v. Bohlstein abzusagen oder einfach nicht hinzugehen. Sie hatte Angst, dass von Bohlstein womöglich Heiko schicken würde, um sie gewaltsam einzukassieren. Also begab sie sich auch an diesem Nachmittag wieder zu dem Haus. Heiko ließ sie ein. Ihr fielen die großen Holzkisten in der Eingangshalle auf, die dort gestapelt waren. Was es damit wohl auf sich hatte, fragte Marina sich. Heiko teite ihr mit, dass sie sich in den Umkleideraum...
Teil IVSeit dem Vorfall waren 2 Tage vergangen. Am heutigen Tag machte Marina sich mit gemischten Gefühlen auf den Weg zum Bohlsteinschen Anwesen. Wie weit würde der Kerl gehen? Würde er ihr weh tun? Wohl zum 100.000. Mal fragte sie sich, wie sie nur so dumm sein konnte, so etwas zu unterschreiben. Sie hätte gern mit irgendjemandem über die Sache geredet – aber mit wem? Ihre Eltern? Nein, bestimmt nicht. Ihre Mutter würde ausflippen. Mit Lisa? Nein, dann konnte...