Fortsetzung der Story -Fallen lassen- aus der anderen Perspektive
Was er gesehen hatte, ließ er in dem Zimmer zurück. Als die Tür ins Schloss fiel, blieb die Nacht nicht bei ihm, sondern bei mir, und der Morgen begann nicht mit seinem Blick, sondern mit meinem Körper, der noch wusste, was die Seile und der Ball aus ihm gemacht hatten.
Ich stand länger unter der Dusche, als der Tag erlaubte, und ließ das Wasser heiß genug laufen, dass die Haut an den Schultern sich rötete, weil ich die Nacht nicht abwaschen wollte und sie doch abwaschen musste, bevor ich in einen Saal ging, in dem man mir zuhörte. Das Latex hatte einen feinen Rand hinterlassen, dort, wo die Haube am Hals geschlossen gewesen war, keinen Striemen, nur eine Linie, die unter den Fingern noch zu spüren war, und ich fuhr zweimal darüber, bevor ich den Schwamm nahm. Zwischen den Beinen war ich wund auf eine Art, die nicht schmerzte, sondern erinnerte. Der Stab saß kühl unter dem Wasserstrahl. Ich spreizte die Finger nicht, um mich anzufassen, sondern um zu prüfen, ob etwas von ihm noch an mir war, und fand nur mich selbst, glatt, etwas geschwollen, und das Metall, das ich seit drei Jahren trug und das in der Nacht nicht Schmuck gewesen war, sondern eine Stelle, an der ich mich festgehalten hatte, mein Zentrum. Was mich daran fesselte, im wörtlichen Sinn, war nicht der Schmerz und nicht die Demütigung als Alltag. Es war die Pause. Gefesselt musste ich nichts mehr tun. Geknebelt musste ich nichts mehr sagen. Die Erregung kam nicht von meiner Aktivität, sondern von dem, was er tat, und von dem Vertrauen, dass er aufhörte, wenn das Zeichen kam. Ohne dieses Vertrauen wäre dasselbe Arrangement nur Angst gewesen.
Im Schlafzimmer lag das Seil noch zusammengerollt auf dem Stuhl. Die Ordnung im Kasten sah aus, als hätte die Nacht nicht stattgefunden. Ich trocknete mich ab, cremte die Handgelenke ein, obwohl dort kaum etwas zu sehen war, und stellte mich nackt vor den Spiegel, nicht um mich zu betrachten, sondern um festzustellen, wer in zwei Stunden die Anklageschrift verlesen würde. Das Gesicht war meines. Die Ringe in den Nippeln ließen diese größer erscheinen, aufrecht und erregt. Ich wählte die Bluse mit dem festeren Futter, dunkelblau, hochgeschlossen, und den Rock, der eng an den Hüften saß und am Knie endete, schwarz, ohne Schlitz. Den Slip ließ ich in der Schublade. Es war keine Entscheidung, die ich mir laut erklärte. Ich zog die Strümpfe hoch, schloss die Halter des Gürtels, acht Strapse, vier auf jeder Seite, schob die Füße in die Schuhe, deren Absätze zwölf Zentimeter maßen und schmal genug waren, um auf dem Steinboden des Gerichts ein Geräusch zu machen, und als der Rock über die nackte Haut glitt, spürte ich die Naht des Futters dort, wo am Abend zuvor seine Hand gelegen hatte.
In der Küche trank ich Kaffee im Stehen. Die Akte für den Vormittag lag schon in der Tasche, ein Betrugsverfahren, sauber vorbereitet, Zeugen geladen, und ich las die erste Seite noch einmal, ohne dass die Sätze hielten. Dazwischen schob sich der Ball im Mund, das Gewicht der Zunge gegen das Silikon, der Moment, in dem er Fotze gesagt hatte und mein Körper geantwortet hatte, bevor ich darüber nachdenken konnte. Ich stellte die Tasse ab. Auf dem Weg zur Tür blieb ich stehen, ging zurück ins Schlafzimmer und öffnete den Kasten nur so weit, dass ich die Haube sehen konnte, schwarz, zusammengefaltet, die Augenpartie ohne Öffnung. Ich berührte sie nicht. Dann nahm ich die Tasche und die Schlüssel und verließ die Wohnung mit dem Gefühl, etwas nicht angezogen zu haben, das andere Leute für selbstverständlich hielten.
Die Tiefgarage roch nach Beton und nach dem kalten Metall der Fahrzeuge. Im Auto, bevor ich den Motor startete, saß ich einen Augenblick mit den Händen am Lenkrad und den Schenkeln geschlossen, weil der Rock beim Einsteigen hochgerutscht war und die nackte Haut auf dem Leder lag. Ich zog ihn zurecht. Auf der Ausfahrt in den Morgenverkehr dachte ich nicht an die Verhandlung, sondern daran, wie er mich auf den Bauch gedreht hatte, an das Kissen, an den Atem, der schwerer geworden war, weil die Haube halb im Laken lag, und an die Art, wie er nicht gefragt hatte. Das war es, was blieb. Nicht die Härte, die überschaubar gewesen war, sondern das Fehlen jeder Rückfrage in dem Zeitraum, den ich ihm gegeben hatte. Geknebelt hatte ich nicht performen müssen. Gefesselt hatte ich nicht mitmachen müssen. Ich hatte die Nacht gewollt, genau so, und jetzt, im dritten Gang an einer Ampel, wollte ich den nächsten Abend schon, bevor dieser Tag überhaupt begonnen hatte.
Im Büro grüßte ich die Geschäftsstelle, nahm die Post entgegen, hörte zu, als die Referendarin etwas über eine Frist sagte, und antwortete richtig, mit der Stimme, die ich seit fünfzehn Jahren für Flure und Sitzungssäle benutzte. Niemand sah den Rand am Hals, weil der Kragen ihn deckte. Niemand sah, dass unter dem Rock nichts war. Ich schloss die Tür zu meinem Zimmer, legte die Akte auf den Schreibtisch, und erst als ich saß und die Beine übereinanderschlug, kam die Nacht so dicht zurück, dass ich die erste Seite nicht aufschlug. Der Stuhl war hart. Die Bewegung beim Überschlagen zog an der noch empfindlichen Haut, und der Stab verschob sich um eine Winzigkeit, genug, dass ich die Luft anhielt und dann langsam wieder ausließ, den Blick auf dem Paragraphen, der von der Tateinheit handelte und nichts mit mir zu tun hatte.
Ich arbeitete. Das konnte ich auch dann, wenn der Körper woanders war. Ich strich eine Zeile an, formulierte eine Frage an den Sachverständigen neu, trank Wasser, und zwischen zwei Absätzen erinnerte ich mich an den Zug an dem linken Ring, daran, wie er ihn gehalten hatte, nicht fest, nur bestimmt, und wie die Brustwarze dadurch zu einer Stelle geworden war, die nicht mehr mir gehörte, solange seine Finger dort waren. Ich legte den Stift hin. Unter der Bluse lagen die Piercings ruhig, zwei kleine Gewichte, die ich jeden Morgen vergaß und die ich heute nicht vergaß. Der Gedanke, sie ihm heute Abend selbst in die Hand zu geben, ohne Erklärung, und mir dann die Haube überziehen zu lassen, bevor er etwas sagte, war so klar, dass er fast unanständig wirkte in dem Zimmer mit den Gesetzessammlungen, und gerade deshalb blieb er. Ich wollte die Stimme wieder loswerden. Ich wollte die Arme wieder über dem Kopf, nicht weil ich schwach war, sondern weil die Kontrollabgabe die einzige Pause war, die ich mir in dieser Form erlaubte.
Gegen zehn kam die Verhandlung. Ich ging den Flur entlang, die Absätze setzten Punkte auf den Stein, die Robe lag über dem Arm, und im Gehen spürte ich bei jedem Schritt die Abwesenheit des Slips als eine kühle, private Tatsache, die niemanden etwas anging. Im Saal sprach ich zwanzig Minuten, ohne zu stocken. Die Stimme trug. Einmal, während der Verteidiger antwortete, wanderte meine Aufmerksamkeit nach unten, zu dem Druck des Rocksaums auf den Oberschenkeln, und ich holte sie zurück, indem ich eine Seitenzahl aufschrieb, die ich nicht brauchte. Es funktionierte. Es funktionierte immer. Das war der Teil, den ich an mir kannte und der mit der Frau im Latex nichts zu tun zu haben schien, bis mir auffiel, dass beides denselben Willen benutzte: die Fähigkeit, eine Rolle zu Ende zu führen, ohne aus ihr herauszutreten, solange die Zeit nicht um war.
In der Mittagspause aß ich nichts. Ich blieb im Zimmer, die Tür zu, die Schuhe ausgezogen unter dem Schreibtisch, die Füße flach auf dem Teppich, und erlaubte mir fünf Minuten, in denen ich nicht arbeitete. Die Hand lag auf dem Oberschenkel, über dem Rock. Ich schob sie nicht darunter. Es ging nicht um das Anfassen, sondern um die Erinnerung daran, wie wenig ich in der Nacht hatte anfassen dürfen, die Arme über dem Kopf, die Finger, die sich öffneten und schlossen, ohne etwas zu erreichen. Ich wollte das wieder. Ich wollte es länger, und ich wollte, dass er danach nicht sofort die Decke holte, sondern mich noch eine Weile so liegen ließ, mit der Haube, mit dem Knebel, benutzt und ohne Auftrag, bis ich selbst das Zeichen gab. Der Wunsch war deutlich genug, dass ich ihn nicht mehr für eine Nachwirkung der Nacht hielt. Es war eine Fortsetzung.
Der Strumpfgürtel saß dort, wo der Rock ihn nicht zeigen durfte, acht schmale Strapse, die sich von dem festen Band in der Taille nach unten zogen und in den Nylons verschwanden, und ich spürte sie nicht als einzelne Linien, sondern als ein System, das die Beine in eine Haltung zwang, auch wenn ich saß. Das Nylon war dünn genug, dass die Haut darunter warm blieb, und dicht genug, dass jede Bewegung der Schenkel ein leises, trockenes Aneinanderreiben erzeugte, das niemand hörte und das ich nicht überhören konnte. Zwischen dem oberen Rand der Strümpfe und dem Gürtel lag nackte Haut. Darüber, unter dem Futter des Rocks, lag nichts. Wenn ich die Beine übereinanderschlug, spannte der Rock über dem Knie und zog sich an der Hüfte ein wenig hoch, nicht weit genug für einen Blick von außen, weit genug für mich selbst. Die innere Naht des Nylons drückte dann gegen die andere, und dazwischen, unbedeckt, verschob sich der Stab um genau die Winzigkeit, die mich schon am Vormittag hatte anhalten lassen. Unter dem schwarzen Stoff war eine Öffnung, die der Rock nur zudeckte, nicht schloss, und die acht Strapse rahmten sie, als hätten sie eine Aufgabe, die über das Halten der Strümpfe hinausging.
Ich spielte mit dem Gedanken, die Beine nicht ganz zu schließen. Nicht im Saal, nicht auf dem Flur, sondern hier, hinter der Tür. Ein wenig nur, die Knie um eine Handbreit auseinander, der Rock, der sich spannen und dann, weil er eng war, nicht folgen würde. Ich würde nicht hinuntersehen. Ich würde die Akte halten und wissen, dass dort unten der Straps an der Halterung zog und dass dazwischen nichts lag, was einen Blick aufhalten könnte. Der Gedanke erregte mich nicht als Fantasie von Entdeckung, sondern als die Fortsetzung dessen, was ich mir am Morgen angezogen hatte. Beim nächsten Überschlagen ließ ich das obere Bein eine Sekunde länger in der Schwebe, bevor ich es ablegte. Der Rock rutschte nicht. Aber die Bewegung öffnete mich innerlich für die Dauer eines Atemzugs, die Strapse spannten sich ungleich, und die kühle Stelle zwischen den Nylons traf auf die Wärme der anderen Seite. Ich spürte, wie feucht ich war, und wie das Fehlen des Höschens diese Feuchtigkeit zu einer Tatsache machte, die nirgends aufgefangen wurde.
Ich saß noch über der Stellungnahme, als mir auffiel, dass der Rock nicht mehr nur saß, sondern spannte, quer über den Oberschenkeln. Die Abdrücke der Strapse lagen darunter, acht schmale Drücke durch das Futter, ein Muster, das nur ich kannte. Trotzdem hob ich den Blick zur Tür. Ob es schon jemandem aufgefallen war, ließ sich nicht prüfen, und gerade das Nichtprüfen hielt den Gedanken wach. Die Strümpfe lagen seidig am Bein. Ich liebte das Gefühl, die glatte, haarlose Haut darunter, das leise Gleiten bei jeder Bewegung. Wenn ich die Füße unter dem Schreibtisch anzog, spannten die vorderen Strapse gerade genug, um mich an die nackte Strecke zwischen Nylon und Gürtel zu erinnern.
Die Tür ging auf. Es war die Assistentin, eine Mappe in der Hand. Mit ihr kam die Luft aus dem Flur, kühler als das Zimmer, und traf mich nicht am Gesicht zuerst, sondern unten, an der Stelle, die der Rock nur verdeckte, solange ich saß. Heiß gegen kalt. Ich schloss die Knie fester, nickte, gab das Ja, das verlangt wurde. Als die Tür wieder zufiel, blieb die Kühle noch einen Atemzug auf der nackten Haut, und danach war da nur noch das Pochen, das der Luftzug nicht verursacht, sondern aufgedeckt hatte. Die Mappe lag ungeöffnet. Ich las denselben Satz zweimal und fand ihn nicht. Was ich wollte, war keine Geste mehr, die sich in einen Gedanken zurücknehmen ließ, sondern Erleichterung, schnell und ohne Zeugen.
Ich stand auf, zog den Rock zurecht und ging den Flur entlang, eilig und doch in dem Schritt, den die Absätze verlangten. In der hinteren Kabine schob ich den Riegel vor. Ich zog den Rock hoch, bis er in einer Rolle über den Hüften lag, die acht Strapse gespannt, die Nylons glatt an den gespreizten Schenkeln, und dazwischen nichts. Es tropfte. Ein Tropfen lief die Innenseite entlang und blieb im Nylon hängen. Die Fotze, so hatte er sie genannt, und der Körper kannte das Wort inzwischen besser als jede höfliche Umschreibung. Sie tropfte. Als ich die Finger dazwischenlegte, war da kein Widerstand, nur Wärme. Ich fand die Klitoris sofort, die Kugel des Stabs warm unter dem Finger, und drückte in dem Rhythmus, den er in der Nacht gehalten hatte. Die andere Hand an der Wand, die Waden gespannt, das Becken gegen die eigene Hand. Ich dachte an die Haube und daran, dass der Knebel mir heute Abend das Ersticken des Lauts abnehmen würde. Hier musste ich es noch selbst tun. Der Orgasmus kam schnell, eine Welle, die in den Oberschenkeln anfing und sich nach innen zog. Ich biss in die Hand, in den Ballen unter dem Daumen, fest genug, dass der Laut nicht herauskam. Die Zunge drückte gegen die Zähne, und ich spürte das Piercing dort, schwer und stumm, ein kleines hartes Ding in dem Mund, den er heute wieder füllen würde.
Danach blieb ich einen Moment so, Rock oben, Stirn fast an der Tür, die Finger nass. Erleichterung war das falsche Wort. Ich hatte dem Tag eine Stelle gegeben, an der er nachgeben durfte. Ich trocknete mich, zog den Rock herunter, hielt die gebissene Hand unter kaltes Wasser und öffnete den Riegel.
Sie stand am Waschbecken. Die Assistentin, der Blick im Spiegel, der meinen traf, bevor die Kabinentür ganz zu war. Ob sie etwas bemerkt hatte, ließ sich an nichts festmachen und an allem. An der Zeit. An dem Atem. An dem Rock, den ich zu sorgfältig glatt gezogen hatte. Sie sagte, die Rückfrage sei geklärt, und ob ich den Vermerk heute noch sehen wolle. Ich sagte ja. Im Spiegel sah ich, dass sie mich noch einmal ansah, nicht lange, nur mit der Aufmerksamkeit einer Frau, die merkt, wenn der Gang zur Tür anders ist als sonst. Ich nickte und ging voraus auf den Flur, die acht Strapse unsichtbar und jede einzelne noch zu spüren.
Im Zimmer schlug ich die Beine übereinander und hielt die Luft an, weil die Bewegung die empfindliche Stelle genau dort traf, wo die Finger eben noch gewesen waren. Ich wusste nicht, ob sie etwas bemerkt hatte. Unter dem Stoff tropfte es schon wieder. Die Buchstaben hielten. Der Körper hielt nicht. Am Nachmittag diktierte ich den Vermerk, die Beine geschlossen, die Stimme auf der Sache, während unter dem Stoff jeder Positionswechsel an seine Hand erinnerte und an meine eigene hinter dem Riegel. Um vier unterschrieb ich, was zu unterschreiben war. In der Scheibe sah ich die Frau, der man einen Saal anvertraute, und dahinter die andere, die am Morgen die Haube nicht berührt hatte, weil der Anfang erst heute Abend stattfinden sollte.
Auf dem Heimweg löste ich den oberen Knopf der Bluse und legte die Hand für eine Ampelphase auf den Bauch. Ich wollte das Gleiche, nur ohne die Höflichkeit des ersten Mals. In der Wohnung legte ich die Haube aufs Bett, den Knebel daneben, und zog den Rock nicht aus. Als er kam, sagte ich, bevor er den Kasten erreichte, dass ich den Tag über keine Fotze gewesen sei und es nicht noch einmal aushalten wolle, erst am Abend wieder eine zu werden. Nicht wegen des Worts allein. Wegen des Zustands, den das Wort bestätigte: kein Mitdenken, kein Steuern, die Stimme weg, die Arme weg, und danach wieder Person.
Ich zog den Rock hoch, ersah die acht Bänder, die nackte Haut darüber. „Den ganzen Tag so“, sagte er. „Ja.“ „Und auf der Toilette.“ Ich nickte. „Dann sag es. Was du bist, wenn der Rock oben ist.“ „Deine Fotze“, sagte ich. „Nass, seit dem Morgen. Ohne Slip. Mit dem Piercing, an dem du mich gestern gehalten hast.“ Er kam näher, die kühle Luft traf dieselbe Stelle, die der Windhauch aus dem Flur getroffen hatte. „Hände auf den Rücken.“ Er band sie mit dem Seil und zog den Rock erst dann ganz hoch. „Tropfen tut sie immer noch“, sagte er, zwei Finger in mir. „Hat sie im Amt auch getropft, während du von Tateinheit gesprochen hast?“ „Ja.“ „Sag es richtig.“ „Deine Fotze hat im Amt getropft. Ich habe sie auf der Toilette angefasst und in die Hand gebissen, damit niemand hört, wie eine Fotze kommt.“
„Latexhaube“, sagte ich. „Jetzt. Und den Knebel. Und nenn mich Fotze.“ Er setzte sie mir selbst auf. Den Ball schob er zwischen die Zähne, das Zungenpiercing drückte sich dagegen, ohne einen Laut zu geben, die Riemen schlossen sich über dem Latex. Danach war die Staatsanwältin eine Tatsache, die im anderen Zimmer in einer Aktentasche lag. „Brave Fotze“, sagte er. „Strapse bleiben an. Schuhe bleiben an. Du wirst gebückt, und du kommst erst, wenn ich es dir sage, nicht wenn deine Hand es für richtig hält.“ Er drückte mich nach vorn, die gefesselten Hände im Kreuz, und drang in mich ein, ohne die Pause der letzten Nacht. „So nass hat dich der Tag also gemacht. Eine Fotze im engen Rock, die darauf wartet, wieder benutzt zu werden. Hör auf, mitzudenken. Das erledige ich.“
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