Wie wäre es wohl, wenn Einstellungsverfahren nicht so sachlich abliefen? Ein fiktiver Blick nach Ungarn gibt unserer grübelnden Protagonistin Katja einen guten Einblick...
Ganz anders als in Deutschland verhält es sich in Ungarn und weiteren osteuropäischen Ländern. Dort ist es üblich, dass arbeitssuchende Frauen und Männer von ihrem zukünftigen Chef zur Einstellungsuntersuchung begleitet werden. Es soll dem Arbeitsklima zuträglich sein, wenn der Chef einer Firma sämtliche Mitarbeiter auf allen Ebenen kennenlernt. Dann – das zeigen psychologische Studien - wendet man sich später auch bei eventuellen persönlichen Problemen häufiger direkt an seinen Vorgesetzten.
Meist dehnt sich diese Untersuchung auf eine ganze Woche aus und wird oft in einem Hotel im Grünen durchgeführt, damit kein Alltagsstress die Diagnosen verfälscht. Dabei sind die Bewerber beiderlei Geschlechts – oft eine größere Gruppe – die meiste Zeit über vollständig nackt. Nur zwischen den freizügigen Gruppenspielen, den unterschiedlichsten medizinischen Untersuchungen und den lustbetonten Massagen darf hin und wieder ein Bademantel übergeworfen werden, so dass das Ganze eher an ein frivoles Beautywochenende aus einem erotischen Roman erinnert. In Ungarn gibt es quasi keine berufstätige Frau, deren Vorgesetzte nicht schon mal ihren splitternackten Körper in allen Facetten zu sehen bekommen haben. Ganz häufig gibt es alle paar Monate eine gründliche betriebsinterne Untersuchung, bei der sich das scheinbar schamhafte Prozedere wiederholt. Für eine ungarische Frau darf der offene Umgang mit der eigenen Nacktheit wahrlich kein Tabu sein und auch die Ehemänner und Lebenspartner werden permanent zur Toleranz gezwungen, wenn anschließend ausgiebig über die zutiefst intimen Erlebnisse offenherzig berichtet wird…
Sprachnachricht von Nikola an ihren Ehemann, Tag 3: ‚Du glaubst es nicht, wir laufen da die ganze Zeit wieder komplett nackig rum, aber diesmal sogar schon vom ersten Kennenlernspiel an. Mein Partner dabei war übrigens Mikhail. Den habe ich in der Woche kennengelernt, als ich mich vor einem Jahr bei Mitwarsza beworben habe. Der mit dem riesengroßen Penis, weißt du noch? Wir Frauen haben damals bei dem Anblick alle weiche Knie gekriegt und versucht uns auszumalen, wie es sich anfühlen muss, wenn man mit ihm schläft, hihi.
Anders als beim letzten Mal musste man im allerersten Spiel mit verbundenen Augen seinen Partner oder seine Partnerin nur durch Berühren der Geschlechtsteile erraten. Rat mal, wer bei den Frauen unter den wenigen Gewinnerinnen war, hahaha. Darauf, dass sich die Partner vorab ein paar Minuten lang gegenseitig im Intimbereich berühren durften, um sich die Anatomie einzuprägen, konnte ich natürlich locker verzichten, so dass Mikhail die gesamte Zeit zur Verfügung stand. Dass er dann trotzdem nicht zu den männlichen Gewinnern zählte, lag ziemlich sicher daran, dass ich von jetzt auf gleich total kitzelig wurde und immer wieder anfing zu kichern, sobald seine Finger nur in die Nähe meiner Scheide kamen. Peinlich, oder? Daran, dass er gewissenhaft irgendeine Kontur erfühlen und sich dadurch merken konnte, war fast gar nicht zu denken. Erst zum Ende hin habe ich es irgendwie geschafft, dass Mikhail zumindest meine Schamlippen ohne Unterbrechung konzentriert abtasten konnte. Aber da war der Zug schon abgefahren, denn bei den meisten anderen Pärchen verlief die Vorbereitung optimal.
Man hatte echt das Gefühl, als sei man auf einer Fetisch-Messe für Hobby-Gynäkologen gelandet. Überall auf dem Boden hockten oder lagen Männer zwischen den Beinen ihrer splitternackten Partnerinnen. Einige wenige schienen sich beim Erkunden auf den äußeren Bereich der Scheide zu beschränken, die meisten jedoch sind dabei auch mit ihren Fingern eingedrungen. Einer der Mitbewerber, ich glaube, er heißt Lukas, wollte besonders pfiffig sein und hat dabei seine Zunge benutzt, weil er glaubte, dass er beim anschließenden Spiel die Scheide von Katalin, seiner Partnerin, viel besser am Geschmack erkennen zu können. Er gehörte zwar auch nicht zu den Gewinnern, aber Katalin schien die Vorbereitung richtig gut gefallen zu haben, ihrem verträumten Blick nach zu urteilen, hahaha. Was wohl ihr Ehemann dazu gesagt hat, als sie ihm später davon berichtete? Na ja, Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ich so etwas intimes zwischen all den anderen Pärchen hätte genießen können. Zum Glück hatte sich Mikhail für eine gewöhnliche Technik entschieden.
Apropos, Mikhail hatte seine Schlappe zwar recht sportlich genommen, war aber trotzdem ein bisschen sauer, weil er glaubte, dass es an seiner Fingertechnik lag, dass ich ständig gekichert habe. Männer und ihr verletztes Ego! Daher musste ich ihm versprechen, dass wir zwei am Ende der Mittagspause ohne all die anderen Pärchen in einem der vielen Behandlungs- und Massageräume nochmal einen Versuch starten. Und was soll ich sagen? Ich musste nicht einmal zucken, obwohl Mikhail seeeehr gründlich war und wirklich jeden Quadratmillimeter meiner Scheide, innen wie außen, intensiv berührt hat. Am Ende wollte mich der Fiesling so richtig auf die Probe stellen, indem er mit seinen Fingerspitzen immer wieder über meinen Scheidendamm kitzelte. Na ja, meine Schuld. Ich Dummerchen hatte ihm nämlich zuvor noch verraten, dass ich mich immer total zusammenreißen muss, wenn du mich dort stimulierst. Dass das „Zusammenreißen“ aber rein gar nichts mit meinem „kitzelig sein“ zu tun hat, hatte er wohl missverstanden, hahaha. Ich habe allerdings darauf verzichtet, die Sache zwischendurch aufzuklären, nicht zuletzt, weil sich seine Berührungen fast so schön angefühlt haben wie deine. Aber nur FAST, mein Schatz, hihihi.
Da stellt sich natürlich die Frage, wieso ich am Vormittag so rumgibbeln musste. Ich vermute mal, dass ich mich in der großen Gruppe einfach noch zu sehr geschämt habe, alles von mir zu zeigen. Im letzten Jahr ging es mir ja ähnlich, weißt du noch? Und das würde auch erklären, warum ich nicht laut Hurra schreie, wenn mein Cousin mich mal wieder in die gemischte Sauna oder zum FKK-Strand schleppt.
Aber nochmal zurück zum ersten Spiel: Weil die Männer beim Raten einen offensichtlichen anatomischen Nachteil hatten, durften sie auch unsere Brüste miteinbeziehen. Ich weiß nicht, ob sich die Kerle vorher abgesprochen hatten, aber mindestens jeder Zweite hat so lange an meinen Brustwarzen rumgezupft, bis sie steil abstanden. Bei den ersten drei Männern war es ja noch irgendwie aufregend und hat sich ganz gut angefühlt, aber irgendwann wurden sie ganz wund. Am Abend musste sie Mikhail erstmal mit einer Salbe einreiben. Klar, ich hätte es natürlich auch selber hinbekommen, aber er bestand darauf, da er mal eine Ausbildung zum Krankenpfleger begonnen hatte. Und ich kann mich nicht beschweren, er war ganz sanft und es tat schon währenddessen richtig gut.
Zum Glück waren die Berührungen in meinem Schritt weniger grob. Ein kleiner Teil der Männer hat sich auch damit begnügt, nur meinen Kitzler und meine Schamlippen abzutasten. Die anderen, die auch ihre Finger eingeführt haben, waren wirklich sehr behutsam. Na ja, und dann gab es ja auch noch Lukas, der mit seiner Zunge unbedingt jeden Bereich meiner Scheide erkunden musste. Die meisten meiner Mitbewerberinnen fanden das übrigens total heiß, ich fand es eher schräg, vor aller Augen auf diese intime Weise stimuliert zu werden. Bin ich mal wieder zu spießig, wenn ich diese Art von Zärtlichkeit nur mit meinem Ehemann vollständig genießen kann? Wenn du die anderen Frauen fragst, lautet die Antwort sicher ‚ja‘. Aber zurück zu Mikhail. Mit ihm teile ich mir nämlich auch das Zimmer. Nicht nur deswegen bin ich schon ganz froh, dass ich ihn bereits gut kenne. Stell dir vor, für ein Spiel mussten wir gestern für neckische Nacktfotos mit dem Zimmernachbarn über eine Stunde Modell stehen, so richtig professionell mit Fotograf, Stylist, Lichtassistent, 1000 Requisiten und einer digitalen Leinwand im Hintergrund. Mikhails Idee ging so in Richtung Bondage, was bisher so gar nicht meins war. Aber ich durfte mir sexy Slingpumps aussuchen und die waren echt richtig chic und dann – du wirst ihn für verrückt erklären – dann hat er seinen Penis vorsichtig zwischen meine Fußsohle und den Pumps geschoben, so dass es aussah, als würde ich ihn zerquetschen. Ist das schräg? Aber was soll ich sagen, er hat mit diesem Motiv den zweiten Platz gemacht. Naja, zugegeben, kreativ war es schon.
Was man von mir wahrscheinlich nicht behaupten konnte. Weil ich die kollektive Intimuntersuchung vom Vortag nicht mehr aus dem Kopf bekam, habe ich mich für das Thema ‚Splitternackt beim Frauenarzt‘ entschieden. Geniale Idee, oder? Hahaha. Da die Requisitenkiste nur eine spärliche medizinische Ausstattung bereithielt, musste der arme Mikhail quer durchs Haus laufen, bis er endlich einen Arzt fand, der ihm Kittel, Stethoskop, Thermometer und Spekulum überließ. Das hatte wiederum etwas Gutes, denn er entdeckte bei seiner Odyssee einen Untersuchungsraum mit gynäkologischem Stuhl. Und nicht zuletzt hat Mikhails überzeugender Auftritt als flirtender Frauenarzt dafür gesorgt, dass aus meiner Notlösung eine richtig runde Sache wurde. Ich bin mal gespannt, was du zu den Fotos sagst. Ich schicke dir gleich ein paar, aber nur die halbwegs jugendfreien, sonst wirst du nachher noch eifersüchtig auf meinen Doktor, hahaha.
Dabei stellt sich natürlich die Frage, was das nackte Posieren über die Qualifizierung bei einer Werbeagentur aussagt! Oder wenn man sich gegenseitig eine geheime Fantasie erzählen muss, die man braucht, um beim Sex so richtig abzugehen. Mikhail fand es übrigens extrem witzig, dass ich mir die unterschiedlichsten Schauspieler, aber am liebsten George Clooney als meinen neuen Hausarzt vorstelle, vor dem ich alles ablegen muss, weil ich zum ersten Mal in seiner Praxis bin und er dann jede Stelle meines splitternackten Körpers gewissenhaft unter die Lupe nimmt, während ich immer nervöser werde, je näher er meinem mittlerweile sehr feuchten Schritt kommt, hihi. Und warum ist das in seinen Augen so witzig? Naja, weil das zum einen perfekt zu unserem Fotoshooting passt und er zum anderen schon mal bei einem Lookalike-Contest den ersten Platz belegt hat. Allerdings sieht Mikhail eher aus wie der junge Clooney, während ich den reiferen noch einen winzigen Tick erotischer finde.
Seine Fantasie beim zukünftigen Sex soll sich übrigens rund um unser Fußfetisch-Shooting drehen, bei dem der Fotograf stets neue Anweisungen gibt und meine nackten Fußsohlen dabei immer wieder flüchtig über die Spitze seines Penis reiben, bis er ungewollt zum Höhepunkt kommt. Ich schätze mal, dass er mich damit auf den Arm nehmen wollte, weil ich finde, dass andere Frauen viel hübschere Füße haben. Vielleicht irre ich mich aber auch, denn er hat mir für heute Abend, wenn wir zu Bett gehen, eine romantische Fußmassage versprochen. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt, du weißt ja, wie ich darauf stehe. Aber der Angeber behauptet doch tatsächlich, dass er mit seiner Massagetechnik schon so manche Frau zum Höhepunkt bringen konnte, zumindest dann, wenn er auch seine Zunge einsetzen durfte. Soll er es ruhig versuchen, ich schätze mal, dass das eher kitzelig als erotisch sein wird und ich dabei laut lachen muss. Naja, ich lasse mich aber auch sehr gerne vom Gegenteil überzeugen, hihi. Morgen früh bin ich auf jeden Fall schlauer.
Apropos romantisch, die Firmenleitung hat uns tatsächlich nahegelegt, auch auf unseren Zimmern auf sämtliche Kleidung zu verzichten und nachts ruhig ein paar Zärtlichkeiten mit unseren Partnern auszutauschen, damit wir uns so intensiv wie möglich kennenlernen. Und jetzt kommts: es gibt tatsächlich schon drei Zimmerpärchen, die deutlich mehr gemacht haben als knutschen oder streicheln, und alle sechs sind verheiratet oder zumindest in Beziehungen. Und stell dir vor, es gibt sogar ein Pärchen unter den Bewerbern, das aber trotzdem jeweils einen anderen Partner bekommen hat. Ich wüsste nicht, wie ich reagieren würde, wenn du direkt vor meinen Augen die Scheide einer anderen Frau umfangreich betastest und sie dabei genüsslich die Augen schließt. Und du würdest wahrscheinlich auch nicht laut Hurra schreien, wenn ich dir einen Gute-Nacht-Kuss gebe und danach splitternackt in mein Zimmer eile, wo ein attraktiver und gut gebauter Mann darauf wartet, meine Brustwarzen einzureiben und die halbe Nacht leidenschaftlich mit meinen Füßen schmust.
Aber wenn du dir jetzt Sorgen machen sollest, dass Mikhail alles mit mir anstellen darf, wonach ihm der Sinn steht, weil wir uns nicht nur ein Bett, sondern auch eine Decke teilen, kann ich dich beruhigen. Mehr als Schmusen, Kuscheln und Massieren ist bei mir nicht drin. Das habe ich Mikhail schon deutlich gemacht, als wir am ersten Abend ins Bett gegangen sind und er ganz keck vorschlug, meine Scheide nochmals umfangreich berühren zu wollen, nur um zu prüfen, ob ich nicht doch wieder kitzelig bin. Nach meiner Absage hat er sich grummelnd umgedreht und nur noch knappe Antworten gegeben. Hätte ich seinen Vorschlag annehmen sollen? Ich weiß ja nicht, wie es die anderen Frauen hier sehen, aber in meiner Welt gibt es bei zukünftigen Arbeitskollegen schon noch einen Unterschied zwischen einer sinnlichen Fußmassage und einem freizügigen Onkel-Doktor-Spiel auf dem Hotelzimmer.
Da mir Mikhail am nächsten Morgen ein bisschen leid tat, beschloss ich, in der nächsten Nacht auf Höschen und Top zu verzichten, was mir, wie du ja nur zu gut weißt, auch zuhause schon schwerfällt. Aber alleine sein Gesichtsausdruck, als ich splitternackt unter die Decke geschlüpft bin und mich ganz eng an ihn gekuschelt habe, war es die Sache Wert. Er muss so überrascht gewesen sein, dass ihm in den ersten Minuten gar nicht aufgefallen ist, dass er selbst seine Hose noch anhatte, hahaha. Und siehe da, er war nach einer romantischen Schmuse-Stunde super brav und hat mich beim Einschlafen nur ganz lieb gelöffelt und dabei meinen Bauch gestreichelt. Das weiß ich allerdings nur von Mikail, denn die Berührungen habe ich schon gar nicht mehr wahrgenommen, weil ich todmüde war und sofort eingeschlafen sein muss. Dass heute Morgen mein nackter Po ganz feucht war, lag daran, dass er sich nach dem ganzen Nacktspektakel umfangreich erleichtern musste, hahaha. Das hat er natürlich nicht sofort zugegeben, der Halodri. Ich glaube ihm jetzt einfach mal, dass das nicht während des Löffelns passiert ist und ich mich einfach irgendwann auf den feuchten Fleck gerollt habe. Wer’s glaubt… Eine Mitbewerberin meinte passenderweise, dass ich dann ja wohl nicht gelöffelt, sondern gegabelt wurde. Wir haben uns alle schlappgelacht, hihi...
Was Nikolas Ehemann noch so alles zu hören bekommt (und das ist nicht gerade wenig!), folgt schon sehr bald.
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