Dana - Die Babysitterin


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24.02.2026
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Diese Geschichte habe ich 2014 begonnen, inspiriert von den damaligen Skandalen um gehackte Babyphone und smarte Sextoys, die plötzlich fremdgesteuert wurden oder Daten leakten. Die Mischung aus Alltag, Technik und verborgener Lust hat mich nicht mehr losgelassen.

Ein paar Seiten der Story lagen jahrelang auf einem alten USB-Stick herum. Jetzt habe ich die Geschichte endlich zu Ende geschrieben. Sie ist Fiktion, aber die unangenehme Nähe zur Realität von damals bleibt. Pass gut auf deine Kameras und Toys auf.



Dana - Die Babysitterin

Es war kurz nach drei Uhr morgens, als Sabrina und Christoph leise die Haustür hinter sich zuzogen. Der Abend hatte sich angefühlt wie vor zehn Jahren: Sushi, Kino, Tanzen im Club, ein paar zu viele Drinks, Schweiß auf der Haut, Christophs Hand die meiste Zeit auf ihrem unteren Rücken oder tiefer. Jetzt rochen sie beide nach teurem Parfum, Alkohol und dem süßen Rest von Lust, die sie im Taxi schon halb angefangen hatten.

Dana, die Babysitterin, lag zusammengerollt auf der Couch, die Decke bis zum Kinn hochgezogen, der Fernseher lief tonlos auf einem Shopping-Sender. Ihre langen roten Locken ergossen sich über das Sofakissen wie flüssiges Kupfer. Sabrina spürte den kleinen, scharfen Stich wieder, dieses neidische Ziehen im Magen. Mit siebzehn hatte sie selbst nicht annähernd so einen Körper gehabt: klein, straff, der Hintern rund und hoch, und dieser verdammt üppige Busen, der selbst unter dem weiten Hoodie nicht zu verstecken war.

Christoph drückte Dana einhundert Euro in die Hand, mehr als vereinbart. „Danke, dass du so lange geblieben bist.“  Dana gähnte, streckte sich katzenhaft, sodass ihr Shirt hochrutschte und ein schmaler Streifen blasser Haut mit Sommersprossen sichtbar wurde. „Kein Ding. Die zwei waren brav.“  Sie schlüpfte in ihre Sneaker und verschwand in die Nacht.

Am Montagnachmittag, die Kinder noch im Kindergarten, Christoph in der Kanzlei, stand Sabrina allein im Schlafzimmer und sortierte Wäsche. Sie öffnete den großen Kleiderschrank im Schlafzimmer, um ihre Bekleidung einzusortieren. Die Rattanbox unten links stand plötzlich andersherum, der Verschluss zeigte zur Wand statt zum Raum. Seltsam.

Sie zog die Box heraus, kniete sich hin, klappte den Deckel auf. Ihr stockte der Atem. Der pinkfarbene Stoßvibrator lag obenauf, daneben ein schwarzer Gummipenis, ein paar Seidenbänder, eine Tube Gleitgel, ein kleiner silberner Klitoris-Sauger. Und mittendrin auf dem pinken Sextoy zwei einzelne, lange, leuchtend rote wellige Haare.

Sabrina nahm den Vibrator in die Hand. Die Silikonoberfläche fühlte sich anders an, hatte einseitig einen leichten glänzenden Schimmer; oder bildete sie sich das ein? Sie hielt ihn sich unter die Nase. Der Geruch traf sie wie ein Schlag: süßlich, moschusartig, eindeutig nach erregter Frau. Nach ‚junger‘ Frau.
„Du kleine geile Göre“, flüsterte sie, und ihre Stimme klang heiserer, als sie erwartet hatte.

Ohne weiter nachzudenken, zog sie sich die Jeans bis zu den Knöcheln herunter, lehnte sich mit dem Rücken gegen das Bett, spreizte die Beine und drückte den Vibrator-Knopf. Das tiefe Brummen füllte den Raum. Sie schloss die Augen, roch noch einmal an dem Spielzeug, stellte sich vor, wie Dana hier gelegen hatte, die Beine weit offen, die roten Locken auf dem Kissen, die Sommersprossen auf der Brust, die sich beim Atmen hob und senkte und dann drückte sie sich den Vibrator langsam, aber bestimmt ganz hinein.
Sie kam schneller, als sie wollte. Hart. Lautlos keuchend, die freie Hand vor den Mund gepresst.

 

***

Am Samstagabend war Dana wieder da. Christophs Chef wurde fünfzig, große Villa am Stadtrand, Garten mit Pool, Jazz-Band, Champagner. Sabrina trug das schwarze Seidenkleid mit dem tiefen Rückenausschnitt, darunter nur einen String. Sie hatte den alten Kinderteddy mit der integrierten Babyphone-Kamera unauffällig ins Schlafzimmer-Regal gestellt, genau so, dass die Linse freie Sicht auf das Bett und den Kleiderschrank hatte. Die App war auf stumm geschaltet, aber die Raumüberwachung sowie die Videoüberwachung mit Aufzeichnung lief. 
In den Kinderzimmern standen die weißen Babyphone, die sie von den Eltern geschenkt bekommen hatte, und dessen Empfänger die Babysitterin hatte.

Die Party war nett aber gegen 22:04h piepste und blinkte das Handy kurz auf. Die Message zeigte eine Babyphone-Info der App. Sabrina entschuldigte sich mit „muss kurz auf Toilette“ und verschwand im Gäste-WC im Erdgeschoss.
Sie schloss ab.  
Setzte sich auf den geschlossenen Klodeckel. 
Öffnete die App und betrachtete mit Spannung das Livebild aus ihrer Wohnung, nicht aus dem Kinderzimmer, sondern Christophs und Sabrinas Schlafzimmer. Was macht die Babysitterin dort?

Dana stand bereits im Schlafzimmer, nahe des Regales, auf dem auch der Teddy stand. Das Licht der Nachttischlampe tauchte alles in warmes Gold. Sie hatte die Hose ausgezogen, den Slip gleich mit. Sie stellte das rechte Bein auf den Schminkstuhl vor der Kommode, spreizte sich weit. Ihre Scham war fast komplett rasiert, nur ein schmaler roter Streifen oben. Ihre Finger glitten sofort zwischen die Lippen – sie war schon nass, glänzte im Lampenlicht.

Dann bückte sie sich, öffnete die Rattanbox, welche bereits zu ihren Füßen auf dem Boden stand.  Nahm genau den pinken langen Stoßvibrator.  
Schaltete ihn ein.  
Und sah sich dabei selbst im großen Spiegel an.
Sabrina hörte das leise, tiefe Brummen sogar durchs Handy. 

Sah, wie Dana sich langsam selbst penetrierte, wie ihre Hüften kleine kreisende Bewegungen machten, wie sie den freien Arm hob und sich in den eigenen Nippel kniff. Dana stöhnte. Die Sommersprossen auf ihrer Brust hoben und senkten sich schneller. Sie biss sich auf die Unterlippe, warf den Kopf zurück, die roten Locken flogen. 

Der Teddy hatte perfekten Seitblick. Die Übertragung lief flüssig. Jede Bewegung war gestochen scharf. Sabrina beobachtete voller Spannung den Livestream, sie schob ihren String zur Seite.  Sie war klatschnass. Zwei Finger glitten sofort hinein, der Daumen auf der Klit.  
Sie starrte auf das Display, sah zu, wie Dana sich jetzt schneller fickte, den Vibrator fast ganz herauszog und dann wieder tief hineinstieß, jedes Mal mit einem kleinen, abgehackten Keuchen.

Jemand klopfte an die Toilettentür.  
„Besetzt“, rief Sabrina heiser.  
Noch einmal geklopft.  
„Bin gleich fertig!“

Sie legte das Handy auf den Waschbeckenrand, lehnte sich zurück, spreizte die Beine weiter.  
Auf dem Bildschirm kam Dana gerade.  
Man sah es genau: die Oberschenkel zitterten, der Rücken bog sich durch, der Mund öffnete sich lautlos, die Locken klebten feucht an Stirn und Hals.
Sabrina kam fast synchron mit.  
Nicht laut, aber so heftig, dass sie sich am Waschbecken festhalten musste.  
Ihre Knie zitterten noch, als sie das Handy wieder in die Hand nahm.

Dana zog den Vibrator langsam heraus, leckte einmal genüsslich über die Spitze, legte ihn zurück in die Box.  Dann wischte sie sich mit Sabrinas Handtuch zwischen den Beinen ab – ganz selbstverständlich.  Zog Slip und Jogginghose wieder hoch und verließ das Zimmer.

Sabrina atmete tief durch.  Wischte sich die Finger am Toilettenpapier ab.  Schob den Slip zurecht, strich das Kleid glatt und ging zurück zur Party, das Gesicht noch gerötet, zwischen den Schenkeln immer noch das feuchte Pulsieren.

Sie lächelte Christoph an, als sie sich wieder neben ihn setzte.  
„Alles okay bei den Kindern?“, fragte er. 
„Alles bestens“, antwortete sie leise und legte ihre Hand auf seinen Oberschenkel.  
„Dana hat alles im Griff.“
Ihre Finger drückten leicht zu.  
Christoph sah sie fragend an.  
Sabrina lächelte nur und flüsterte: „Später erzähle ich dir, was sie gerade wirklich gemacht hat.“

Die Taxifahrt war für beide zu lang. Sabrina und Christoph küssten sich innig. Als das Taxi vor dem Haus hielt, waren beide schon halb wahnsinnig vor Verlangen.
Drinnen fiel die Haustür ins Schloss. Dana war längst weg – die sechzig Euro in der Tasche, ein gemurmeltes „Gute Nacht“ und dann nur noch das leise Ticken der Flur-Uhr.

Christoph packte Sabrina am Handgelenk, zog sie ins Badezimmer. Die Tür knallte zu. Das Neonlicht sprang an, grell und unbarmherzig. Im Spiegel sah Sabrina ihre eigenen Pupillen riesig, die Wangen gerötet, die Lippen geschwollen vom Küssen im Taxi.

Er drehte sie um, drückte ihre Hüften gegen den Waschtisch. Die kalte Kante biss in ihre Haut durch den dünnen Stoff des Kleides. Christoph schob den Saum hoch, bis er über ihren Hüften lag wie ein zerknitterter Gürtel.
Sein Blick fiel auf den schwarzen String.
„Verdammt…“, murmelte er rau. Die Stoffmitte war durchweicht, dunkel glänzend, die Feuchtigkeit hatte sich in unregelmäßigen Flecken ausgebreitet – viel zu viel für die paar Minuten im Taxi. Er fuhr mit dem Daumen darüber, spürte die Wärme, die Nässe, die sich sofort auf seiner Haut verteilte. „Das bist nicht nur du und ich gerade, oder?“
Sabrina lachte leise, kehlig, drehte den Kopf, sah ihn im Spiegel an. „Später… erzähle ich dir alles.“

Er öffnete seinen Gürtel mit einer einzigen Bewegung, der Reißverschluss ratschte laut in der Stille. Sabrina spreizte die Beine weiter, stellte sich auf die Zehenspitzen, damit ihre Hüften höher kamen. Christoph zog den String zur Seite – der Stoff schnitt kurz in ihre Schamlippen, bevor er endgültig verrutschte. Sie war geschwollen, glitschig, der Geruch ihrer Erregung stieg sofort auf, süßlich-moschusartig, vermischt mit dem Rest von Parfum und Schweiß vom Club.

Er positionierte sich, rieb die Eichel einmal langsam durch ihre Spalte, verteilte ihre Nässe über die ganze Länge. Sabrina keuchte auf, als die pralle Spitze gegen ihren Eingang drückte. Dann stieß er zu: hart, tief, ohne Vorwarnung.

Der Waschtisch wackelte. Die Flakons und Tiegel klirrten leise gegeneinander. Sabrina stützte sich mit beiden Händen ab, die Fingerknöchel weiß vor Anspannung. Jeder Stoß fuhr durch ihren ganzen Körper, ließ ihre Brüste im tiefen Ausschnitt hüpfen, bis der Stoff endgültig abrutschte und eine Brustwarze freilegte – hart, dunkelrosa, empfindlich gegen die kühle Luft.
Christophs Hände lagen fest auf ihren Hüften, die Finger gruben sich in das weiche Fleisch. Sein Atem ging stoßweise heiß in ihren Nacken. „Du bist so nass… fuck, Sabrina…“

Sie spürte jeden Zentimeter von ihm: die dicke Ader an der Unterseite, die Art, wie er sich bei jedem Zurückziehen fast ganz herauszog, nur um dann wieder bis zum Anschlag zuzustoßen. Das schmatzende Geräusch ihrer Vereinigung hallte von den Fliesen wider, vermischte sich mit ihrem abgehackten Keuchen und seinem tiefen Grollen.

Sabrina bog den Rücken durch, drückte den Hintern weiter nach hinten, wollte ihn noch tiefer. Die Kante des Waschtischs schnitt in ihre Leisten, ein scharfer Kontrast zur Hitze in ihr. Schweiß perlte zwischen ihren Schulterblättern, lief in schmalen Rinnsalen ihren Rücken hinunter. Christoph beugte sich vor, biss ihr in die freiliegende Schulter – nicht fest genug, um Spuren zu hinterlassen, aber genug, dass sie aufstöhnte.

„Härter“, flüsterte sie heiser. Er gehorchte. Die Stöße wurden schneller, brutaler. Der Spiegel vibrierte leicht, ihr Spiegelbild verschwamm vor ihren Augen. Sie sah nur noch Konturen: seine angespannten Unterarme, die Sehnen, die hervortraten, ihre eigenen Brüste, die bei jedem Stoß wippten, ihre offenen Lippen, aus denen kleine, hilflose Laute kamen.

Als sie kam, war es wie ein Krampf – ihre Muskeln zogen sich rhythmisch um ihn zusammen, melkten ihn. Sie biss sich in den Unterarm, um den Schrei zu dämpfen, der trotzdem aus ihrer Kehle brach. Ihre Knie knickten fast ein, aber Christoph hielt sie fest, stieß weiter, bis auch er kam: ein tiefes, animalisches Stöhnen, sein Körper erstarrte, dann pumpte er sich in sie, heiße Schübe, die sie tief in sich spürte.

Eine Weile standen sie einfach nur da. Schwer atmend. Verschwitzt. Sein Schwanz wurde langsam weicher in ihr, glitt heraus, gefolgt von einem warmen Rinnsal, das an ihrer Innenschenkel herunterlief und auf die Fliesen tropfte. Sabrina lachte leise, zittrig, drehte sich um und küsste ihn, schmeckte Salz, Whiskey, sich selbst. 

Sie zogen sich aus, wischten sich mit dem Handtuch ab, das nach Lavendel-Duschgel roch. Dann fielen sie ins Bett, nackt, ineinander verschlungen. Christoph murmelte etwas über „die geilste Nacht seit Jahren“, zog sie an seine Brust. Sabrina lächelte in die Dunkelheit, spürte das süße, dumpfe Pochen zwischen ihren Beinen und schlief ein, bevor der Alkohol sie endgültig einholte.

 

***

Sonntagabend, 18:15 Uhr. Der Bahnhof war schon fast leer, nur ein paar Pendler hetzten mit Rollkoffern über den Bahnsteig. Der ICE nach München stand bereit, die Türen offen, kaltes Neonlicht fiel auf die Gleise. Tore hing an Christophs linkem Bein, Amelie am rechten, beide quengelten synchron: „Papa nicht weg!“ Sabrina stand daneben, hielt die kleinen Rucksäcke der Kinder und versuchte, ruhig zu bleiben.

Christoph kniete sich hin, küsste erst Tore auf die Stirn, dann Amelie. „Nur fünf Nächte, versprochen. Ich bringe euch was Schönes mit aus München.“  Er richtete sich auf, zog Sabrina an sich. Ein kurzer, intensiver Kuss, nach Kaffee und dem Rest des Wochenendes. „Ruf mich an, wenn was ist.“  
„Mach ich. Ich lieb‘ dich!“ 

Der Zug fuhr pünktlich um 18:23 ab. Sabrina winkte, bis die roten Rücklichter im Tunnel verschwanden. Dann nahm sie die Kinder an die Hand und ging zum Parkplatz. Der Wind war kalt, roch nach Diesel und nassem Asphalt.

Montagmittag, gegen 13:30 Uhr. Die Kinder waren seit einer Stunde im Kindergarten, das Haus leer und still. Sabrina hatte den Vormittag mit Haushalt vertrödelt und fuhr jetzt erst einkaufen: erst Edeka für die Lebensmittelkäufe, dann d&m für den Rest.

Im Drogeriemarkt war es ruhig, nur das leise Piepen der Scanner und die Hintergrundmusik. Sie schob den Wagen durch die Gänge: Waschmittel, Shampoo, eine Tube Zahncreme für die Kinder, ein paar Bio-Müsli. Im Gang mit den Intimhygiene-Artikeln blieb sie stehen.

Dana stand da, vielleicht sechs Meter entfernt. Sie trug eine enge schwarze Leggings und einen oversized Hoodie in Hellgrau, die Kapuze halb hochgezogen. Ihre roten Locken quollen darunter hervor, ein paar Strähnen fielen ihr ins Gesicht. In der Hand hielt sie eine Flasche rotes London-Gleitgel, die  Sorte mit Erdbeerduft , drehte sie hin und her, las die kleine Schrift auf der Rückseite mit gerunzelter Stirn. 
Als Sabrina näher kam, stellte Dana die Flasche hastig zurück ins Regal, als hätte sie etwas Verbotenes angefasst.

„Hey, Dana“, sagte Sabrina warm, fast beiläufig.

Dana zuckte zusammen, drehte sich um. Die Sommersprossen auf ihren Wangen färbten sich sofort dunkler, die Ohrspitzen glühten. „Oh… hallo, Sabrina.“

„Na, wie läuft’s? Wochenende okay? Und Schule heute Vormittag?“

Dana nickte schnell, strich sich nervös eine Locke hinters Ohr. „Ja… ganz gut. Also, Mathe war wieder horror, aber sonst… ja.“ Sie lachte kurz und unecht, der Blick huschte zur Seite.

Sabrina trat einen halben Schritt näher, griff scheinbar gedankenverloren nach dem Karton mit der blauen Flasche Gleitgel Breezy Berry. Dann nahm sie noch eine bunte Packung Kondome Love Mix aus dem Regal daneben und legte beides in ihren Korb.
„Das hier“, sagte sie leise, aber klar, „solltest du mal ausprobieren. Hab ich echt gute Erfahrungen mit gemacht.“
Dana starrte erst die Artikel an, dann Sabrina. Die Röte explodierte jetzt förmlich – von den Wangen bis hinunter zum Hals. Ihre Lippen öffneten sich, schlossen sich wieder. „…okay“, flüsterte sie kaum hörbar, die Augen riesig.
Sabrina lächelte mild. „Soll ich dich mitnehmen? Ich fahre sowieso bei euch vorbei.“
Dana nickte stumm, fast mechanisch, die Hände in den Hoodie-Ärmeln vergraben, dann folgte sie Sabrina still durch die Gänge.

An der Kasse half Dana sogar mit, die Sachen in Sabrinas großen Stofftaschen zu packen, eine automatische, hilfsbereite Geste. Als die Gleitgelflasche und die Kondome über den Scanner gingen, sagte Sabrina laut genug, dass die Kassiererin mithörte: „Die beiden Teile hier sind übrigens für dich. Ich schenk sie dir.“
Dana wurde so rot, dass es fast schmerzhaft aussah. Sie murmelte ein ersticktes „Danke… echt nett“, packte sie in eine kleine Tüte mit zitternden Fingern und folgte Sabrina zum Auto.

Die Fahrt dauerte keine fünf Minuten. Sabrina drehte das Radio leise auf, summte mit, während Dana stur aus dem Beifahrerfenster starrte. Kein Wort fiel über den Vibrator. Kein Wort über das Video. Kein Wort über den Teddy mit der versteckten Kamera. Aber die Luft im Auto knisterte vor unausgesprochenem Wissen. Sabrina spürte Danas Verlegenheit wie eine heiße Welle und sie genoss es. Dieses geheime Machtgefühl, das nur sie beide teilten, ohne dass ein einziges Wort darüber fiel.

Vor Danas Elternhaus hielt sie an. „Bis bald“, sagte sie leichthin. „Und… viel Spaß damit.“ Dana nickte nur, drückte die Tüte fest an die Brust und verschwand eilig die Einfahrt hoch, ohne sich noch einmal umzudrehen. Sabrina fuhr weiter.

Zu Hause packte Sabrina die Einkäufe aus, alles an seinen Platz, Routine. Dann ging sie ins Schlafzimmer, schloss die Tür leise hinter sich. Sie holte die Rattanbox aus dem untersten Fach des Kleiderschranks, stellte sie aufs Bett und klappte den Deckel auf.
Der pinke Stoßvibrator lag ganz oben, daneben der kleine silberne Womanizer.

Sabrina zog ihr Handy heraus, öffnete die gespeicherte Videodatei – Danas Solo-Aufnahme vom Montag letzter Woche. Sie drückte ‚Play‘.

Auf dem Display kniete Dana nackt auf dem Bett, der Rücken zur Kamera durchgebogen, die roten Locken über die Schultern fallend. Der Vibrator verschwand langsam in ihr, zog sich glänzend wieder heraus. Ihre Finger kreisten hektisch über der Klit, das leise Brummen drang aus dem Handylautsprecher, vermischt mit ihren abgehackten, keuchenden Atemzügen.

Sabrina zog die Jogginghose und den Slip herunter, setzte sich mit gespreizten Beinen aufs Bett, lehnte den Rücken ans Kopfteil. Sie nahm den Womanizer, schaltete ihn auf Stufe zwei und drückte die weiche Silikonöffnung fest auf ihre Klit. Die Saugkraft traf sie wie ein warmer, pulsierender Stromschlag.

Sie starrte auf das Video, sah zu, wie Dana sich schneller bewegte, der Hintern zitterte, die Locken klebten feucht an ihrem Rücken. Sabrina steigerte auf Stufe drei. Ihr Atem ging schneller, synchron mit Danas auf dem Display. Als Dana kam – der Körper versteifte sich, der Mund öffnete sich zu einem lautlosen Schrei, die Oberschenkel bebten –, zog sich auch in Sabrina alles zusammen.

Sie kam still, aber heftig: die Zehen krümmten sich in die Matratze, ein langes, unterdrücktes Stöhnen entwich ihr, ihre freie Hand krallte sich ins Laken. Danach lag sie da, das Handy neben sich, das Video pausiert auf Danas entspanntem, schweißglänzendem Gesicht. Sabrina lächelte träge in die Decke. Christoph war in München. Die Kinder kamen erst in drei Stunden wieder. 

Sie dachte an vorhin: Dana hatte jetzt Gleitgel und Kondome – von ihr persönlich geschenkt.
Das Spiel lief weiter. Langsam. Geduldig. Und unausweichlich.

 

***

 

Montagabend, kurz nach 20:30 Uhr. Die Kinder schliefen endlich, Tore hatte noch zweimal nach Wasser gerufen, Amelie ihren Kuschelhasen fallen lassen. Sabrina dimmte das Wohnzimmerlicht, goss sich ein Glas Rotwein ein und setzte sich mit dem Tablet aufs Sofa. Der Videocall mit Christoph verband sich nach zwei Klingeln.

Sein Gesicht erschien, etwas müde, aber entspannt. Hinter ihm das typische Hotelzimmer: beige Wände, ein moderner Flachbildfernseher, der stumm lief.

„Hey, Liebling. Gut angekommen?“

„Nur 25 Minuten Verspätung, der übliche Wahnsinn. Hotel ist okay ... sauber, Bett bequem, Dusche mit richtigem Druck. Die Schulung… na ja. Trainer redet wie ein schlechter Podcast, aber das Catering ist top. Heute Mittag gab’s richtig guten Lachs.“

Sabrina lächelte. „Und abends?“

„War vorhin mit ein paar Leuten aus dem Kurs beim Italiener um die Ecke. Pasta, Rotwein, Smalltalk. Danach haben wir uns getrennt. Ich lieg jetzt hier und zappe durchs Fernsehen. Nix geht.“ Er grinste schief. „Und bei euch? Ist das Paket schon da?“

„Was für ein Paket? … Nein, heute war kein Zusteller da. Kein Zettel im Briefkasten, nichts.“

„Mist. Na gut… wenn es kommt, darfst du es ruhig öffnen.“

„Was ist denn drin?“

„Überraschung“, sagte er mit diesem tiefen, vielsagenden Ton, den sie so gut kannte. „Du wirst es mögen.“

Sie lachte leise. „Dann warte ich gespannt.“

Sie plauderten noch zehn Minuten – über die Kinder, den nervigen neuen Kollegen im Reisebüro, dass er morgen früh um 8:30 schon wieder im Seminarraum sitzen musste. Dann wünschten sie sich gute Nacht, schickten sich Luftküsse durch den Bildschirm. Sabrina blieb noch eine Weile sitzen, das Glas Wein in der Hand, und spürte das leise Kribbeln der Vorfreude im Bauch.

 

***

 

Dienstag verlief wie immer: Frühstückschaos, Kinder in den Kindergarten bringen, dann ins Reisebüro. Vier Stunden Buchungen ändern, Kunden beraten, Prospekte sortieren. Um 13:00 Uhr Feierabend (Halbtagsjob), dann Kinder wieder einsammeln.

Zu Hause machten Tore und Amelie gerade Nachmittagsschlaf, als es um 14:40 Uhr klingelte. Sabrina öffnete in Socken, Zipjacke und Jogginghose. Der Paketbote in gelber Weste hielt ihr ein , braunes Paket hin, neutral verpackt, nicht sehr schwer, kein Logo, Absender nur ein Kürzel, das ihr nichts sagte.

 

„Unterschrift hier, bitte.“ Sie unterschrieb, nahm das Paket und schloss die Tür.

In der Küche legte sie es auf die Arbeitsplatte und schnitt mit dem Messer das obere Klebeband sauber entlang. Obenauf im Karton lag eine kleine weiße Karte mit den drei Buchstaben: EIS.

Darunter rosa Pergamentpapier, sorgfältig gefaltet.
Sabrina zog es auseinander. Ihr Atem stockte leicht.
Mehrere kleinere Päckchen, alle einzeln verpackt.
Sie öffnete sie nacheinander, vorsichtig, fast ehrfürchtig.

Zuerst ein Paar Handschellen – schwarz, mit weichem rosa Plüsch um die Manschetten.

Dann ein dickes rotes Seil, weich, aber stabil, ca. 8 Meter, in einer Schleife gebunden.

Ein kleines Set in einer schwarzen Schachtel: drei Flaschen – wasserbasiertes Gleitgel, ein spezielles Anal-Gleitgel mit leicht betäubendem Effekt, und eine Desinfektionsspray-Flasche.

Ein metallener schwerer Buttplug aus glattem Silikon, am Ende ein großer, funkelnder roter Kristall.

Fünf Gummiringe (Cockring-Set), einer mit kleinen Noppen.

Und dann der Star: ein dunkelblauer größerer Vibrator, mit einer kleinen App-Steuerung. 
Im Karton lag noch die Bedienungsanleitung und ein Ladekabel.

Zuletzt die Unterwäsche: ein sehr erotisches schwarzes Set aus durchsichtiger Spitze: BH mit dünnen Trägern, der die Brustwarzen gerade so bedeckte, und ein String mit offenem Schritt, dazu ein Strumpfhaltergürtel und halterlose Strümpfe.

Sabrina trug alles schnell ins Schlafzimmer, breitete die Sachen auf dem Bett aus, so wie ein Stillleben aus dunkler Verheißung. Sie machte ein Foto mit dem Handy, zoomte so, dass alles gut zu sehen war, aber nichts zu aufdringlich. Dann tippte sie: „Heute, 21:00 h 😈“ und schickte es ab.

Sofort piepste das Handy zurück: ein rotes Herz von Christoph.

Sie packte alles zurück in den Karton, bis auf den App-Vibrator. Den legte sie auf das Regal, schloss ihn an das USB-Ladekabel an – das kleine blaue Licht begann zu blinken. Geladen und bereit.

Der Rest des Nachmittags und der Abend mit den Kindern verging in einer seltsamen, prickelnden Vorfreude. Spaghetti mit Tomatensoße, Badewannenzeit, Gutenachtgeschichte. Um 19:30 Uhr lagen beide endlich im Bett, Tore schnarchte leise, Amelie umklammerte ihren Hasen.

Sabrina ging ins Bad. Sie rasierte sich sorgfältig – Beine, Achseln, Intimbereich bis auf einen schmalen Streifen. Duschte heiß, wusch sich die Haare, cremte sich ein. Der Duft von Vanille und Kokos lag schwer in der feuchten Luft.

Dann zog sie die neue schwarze Unterwäsche aus der Lieferung an.

Im Schlafzimmerspiegel betrachtete sie sich lange vor dem Spiegel.

Der BH umschloss ihre Brüste knapp, die Spitze ließ die dunklen Warzenhöfe durchschimmern. Der String saß hoch auf den Hüften, der offene Schritt fühlte sich schamlos und aufregend zugleich an. Der Strumpfhaltergürtel spannte sich straff über ihre Taille, die halterlosen Strümpfe schmiegten sich seidig an ihre Beine. 
Sie drehte sich, betrachtete ihren Hintern, die Art, wie der String zwischen den Backen verschwand.
Dann zog sie den schwarzen Kimono darüber – dünne Seide, der Saum reichte knapp über die Mitte der Oberschenkel.

Sie ging zurück ins Wohnzimmer, nahm ihr aktuelles Buch vom Couchtisch: ein spicy Dark-Romance-Roman, in dem die Protagonistin gerade von ihrem dominanten Lover ans Bett gefesselt wurde.
Sabrina kuschelte sich in die Ecke des Sofas, schlug das Buch auf und begann zu lesen.

Aber ihre Gedanken waren schon bei 21:00 Uhr. 
Bei Christophs Gesicht auf dem Bildschirm.
Bei dem vibrierenden Spielzeug, das jetzt im Schlafzimmer lud.
Bei dem, was sie ihm zeigen würde.
Und bei dem kleinen, geheimen Teil in ihr, der immer noch an Dana dachte, an die roten Locken, die Sommersprossen, die Art, wie sie sich selbst gefilmt hatte.
Aber heute Abend gehörte der Fokus Christoph.
Und der Überraschung, die er ihr geschickt hatte.
Sie lächelte ins Buch hinein. Die Uhr zeigte 20:47. Noch dreizehn Minuten.

Sabrina saß tief in den Kissen versunken, die Beine angezogen, das Buch auf den Knien. Die Szene im Roman war gnadenlos heiß: Der Protagonist hatte die Heldin mit Seidenbändern ans Bett gefesselt, ihre Schenkel weit gespreizt, und flüsterte ihr jetzt ins Ohr, wie nass sie schon war, wie sehr er es genießen würde, sie langsam, quälend langsam zum Höhepunkt zu treiben – ohne sie kommen zu lassen. Sabrina spürte die Hitze zwischen ihren Beinen wachsen, ihr Atem ging flacher, die freie Hand wanderte unwillkürlich unter den Saum des Kimonos, streifte den offenen Schritt des Strings.

Genau in diesem Moment piepste das Tablet laut und hell. Videocall von Christoph. 21:00 Uhr pünktlich auf die Sekunde.

Sabrina lächelte, legte das Buch zur Seite, strich sich die Haare zurück und nahm den Anruf an.

Sein Gesicht erschien, warm beleuchtet vom Hotelzimmerlicht, ein schiefes Grinsen. „Hey, Schönheit.“

„Hey, du.“ Sie strahlte in die Kamera, spürte sofort, wie ihre Wangen heiß wurden.

„Na? Hat dir der Inhalt des Pakets gefallen?“

„Mehr als gefallen.“ Sabrina stellte das Tablet auf den Couchtisch, lehnte es gegen die Weinflasche, stand auf. Langsam öffnete sie den Kimono, ließ die Seide von den Schultern gleiten. Der Stoff raschelte leise zu Boden. Jetzt füllte ihr ganzer Körper den Bildschirm: die schwarze Spitzenwäsche, der BH, der ihre Brüste kaum bändigte, die harten Nippel sichtbar durch den dünnen Stoff, der Strumpfhaltergürtel, der sich straff über ihre Taille spannte, der offene String, der nichts verbarg.

Christophs Augen weiteten sich. „Fuck, Sabrina… du siehst aus wie ein verdammter Traum.“

„Es passt super, danke“ 

„Gefällt’s dir?“ Sie drehte sich langsam, zeigte ihm den Rücken, den String, der zwischen ihren Backen verschwand, den Strumpfsaum an den Oberschenkeln. 

„Gefällt? Ich bin schon hart, seit ich das Foto gesehen hab.“

Sie lachte leise, nahm das Tablet wieder in die Hand und ging ins Schlafzimmer. Die Sachen lagen noch ausgebreitet auf dem Bett: Handschellen, Seil, Gleitgel-Set, der funkelnde Buttplug, die Unterwäsche.

„Und das andere?“, fragte er, Stimme schon rauer.

Sabrina hielt das Tablet so, dass er alles sehen konnte. „Das hier ist noch nicht ganz geladen.“ Sie nahm den dunkelblauen Vibrator vom Ladekabel. Die kleine rote LED leuchtete immer noch. „Leider. Sonst hätte ich ihn dir schon vorgeführt.“

„Hast du ihn dir wenigstens angeguckt?“

Sie stellte das Tablet ab.

„Noch nicht richtig.“ Sie setzte sich auf die Bettkante, hielt das Toy hoch in die Kamera. „Oh… so groß“, murmelte sie überrascht.

Ihre Finger umschlossen den Schaft oder versuchten es. Der Dildo war nicht zylindrisch, sondern bestand aus 3 kugeln hintereinander. Der Umfang war beeindruckend: an den dicksten Wellenstellen vielleicht 28 mm, dazwischen schmaler auf 24 mm, die abgestufte Form mit den sanften Wölbungen sah aus, als wäre sie dafür gemacht, jeden Millimeter zu reizen. Die breite, ellipsoide Basis unten war gut eine Handfläche groß und wölbte sich leicht zum Schaft hin. Oben und unten ragten zwei kleinere, abgerundete Knubbel hervor, spiegelbildlich angeordnet.

Christoph grinste. „Hab ein paar Kritiken gelesen. Das Ding hat alles: Vibration, Teleskop-Bewegung, Rotation, Pumping, sogar Heizfunktion. App-Steuerung, Fernbedienung, manuell… und die Knubbel sollen die Klit richtig durchkneten, während der Schaft arbeitet.“

Sabrina drehte das Teil in der Hand, studierte die fünf Knöpfe auf der Rückseite der Basis, die drei kleinen Löcher am Rand: Ladebuchse und wahrscheinlich Entlüftung. Glattes, mattes Blau-Silikon, kühl und samtig unter ihren Fingern.

Sie drückte den ersten Knopf. Nach drei Sekunden leuchtete er blau auf – Standby.

Der zweite Knopf – ein tiefes, sirrendes Summen. Etwas im Inneren begann sich zu drehen, ein leises, rhythmisches Rotieren.

„Da bewegt sich was“, sagte sie atemlos.

Dritter Knopf: Die Spitze fuhr plötzlich vor und zurück – ein kurzer, harter Stoß, dann wieder zurück. Die beiden Kugeln bewegten sich voneinander weg, dann wieder zueinander - Teleskop-Funktion. Sie drückte nochmal – Stopp.

Vierter Knopf: Ein Zischen wie bei einer Akku-Luftpumpe. Der Schaft schwoll sichtbar an, wurde dicker, die Wellen dehnten sich. Sabrina spürte den Luftdruck sogar in ihrer Hand.

„Ziemlich laut“, kommentierte sie, die Augen groß.

„Aber geil“, knurrte Christoph sofort.

Sie drückte wieder – alles verstummte. Dann der letzte Knopf. Ein kurzes Piepen, die LED blinkte rot, ein kleines Ventil an der Basis öffnete sich. Luft strömte zischend heraus, traf warm auf ihren Unterarm.

„Ohhh… Akku alle“, sagte sie enttäuscht.

Sie legte das Toy beiseite. Erst jetzt fiel ihr Blick auf Christophs Bildschirm.

 

Er hatte inzwischen das Handy auf ein Regal gestellt, stand vor dem Hotelspiegel, Hose und Boxershorts schon unten. Sein Schwanz ragte steif nach oben, die Hand fest darum geschlossen, langsam auf und ab gleitend. Die Eichel glänzte schon.

Sabrina biss sich auf die Unterlippe. „Willst du mehr sehen?“

„Fuck ja.“

Sie kniete sich aufs Bett, lehnte das Tablet gegen das Kopfkissen, sodass die Kamera sie von vorne einfing. Langsam spreizte sie die Beine weit, zog den offenen String zur Seite … obwohl da nichts zu ziehen war. Ihre Schamlippen waren geschwollen, glänzend feucht, die Klit schon hart und sichtbar.

„Schau genau hin“, flüsterte sie. „Ich bin so nass für dich… schon den ganzen Abend.“

Christophs Hand bewegte sich schneller. „Zeig mir, wie sehr.“

Sie tauchte zwei Finger in sich ein, zog sie langsam wieder heraus. Glänzende Fäden zogen sich zwischen ihren Fingern und ihrer Öffnung. „Hörst du das?“ Sie schob die Finger wieder rein, fickte sich langsam, das schmatzende Geräusch laut im stillen Zimmer. „Das ist alles für dich… ich stelle mir vor, wie du mich gerade nimmst… hart… tief… mit diesem Ding in mir, während du zuschaust.“

„Spreiz weiter“, keuchte er. „Zeig mir deine Klit.“

Sie tat es, zog die Lippen mit den Fingern auseinander, rieb mit dem Daumen kleine, feste Kreise. Ihr Atem stockte. „Ich würde so gern kommen… während du mich ansiehst… während du dir vorstellst, wie ich zucke… wie ich schreie…“

Christoph stöhnte tief. „Ich will dich sehen, wenn du kommst. Jetzt. Reib dich schneller.“

Sabrina gehorchte. Ihre Hüften hoben sich vom Bett, die Finger kreisten hektisch, der andere Daumen drückte fest auf die Klit. „Christoph… ich bin so nah… sag mir, was du mit mir machen würdest… wenn du hier wärst…“

„Ich würde dich fesseln“, knurrte er. „Mit dem roten Seil… Arme über dem Kopf… Beine weit gespreizt… dann würde ich dir das Ding reinschieben… ganz langsam… bis zur Basis… und dann die App starten… dich stöhnen lassen… dich betteln lassen… und erst kommen lassen, wenn ich es sage.“

Das Bild machte sie fertig. Sabrina bog den Rücken durch, die freie Hand kniff in ihren Nippel durch die Spitze. „Ja… fuck… ich komme… ich komme gleich…“

„Dann komm für mich. Jetzt.“

Ihr ganzer Körper spannte sich an. Die Wellen rollten durch sie hindurch, hart und schnell, ihre Schenkel zitterten, ein hohes, abgehacktes Stöhnen brach aus ihr heraus. Sie starrte in die Kamera, sah, wie Christophs Hand raste, sah, wie er sich anspannte, den Kopf in den Nacken warf und dann kam, dicke Schübe über seine Faust, sein Stöhnen tief und roh.

 

Eine Weile keuchten beide nur in die Mikrofone.

Sabrina lachte leise, zittrig. „Das war… intensiv.“

„Warte bis das Ding geladen ist“, murmelte er, immer noch schwer atmend. „… dann steuere ich es aus München. Und du zeigst mir alles.“

Sie lächelte in die Kamera, immer noch die Beine gespreizt, die Finger glänzend. „Versprochen.“

Sie wünschten sich gute Nacht – heiser, erschöpft, glücklich.

Sabrina legte auf, ließ sich rückwärts aufs Bett fallen.

Das dunkelblaue Toy lag neben ihr, die LED jetzt grün – voll geladen.

Morgen würde es richtig losgehen.

 

***

 

Mittwoch. Übermorgen würde Christoph zurück sein. Der Gedanke allein ließ Sabrinas Magen kribbeln. Das dunkelblaue App-Toy lag inzwischen voll geladen im Schlafzimmer-Regal, die LED grün und geduldig. Alle neuen Sachen – Handschellen, rotes Seil, Gleitgel-Set, der funkelnde Buttplug, die Cockringe – waren ausgepackt, mit warmem Wasser und Seife gereinigt, abgetrocknet und sorgfältig in der Rattanbox verstaut. Sabrina hatte die Box ganz unten im Kleiderschrank platziert, genau so, wie Dana sie immer vorfand.

Heute Abend war monatlicher Mädelsabend: Sushi und danach Bowling in der alten Bahn am Stadtrand. Kurz vor 19:00 Uhr klingelte es. Dana stand in der Tür, in schwarzer Jeans, engem grauem Hoodie und den langen roten Locken offen über den Schultern. Sie roch nach Vanille-Shampoo und frischem Kaugummi.
„Hey. Die zwei schlafen schon?“, fragte sie leise.
„Gerade erst. Letzte Anweisungen: Notfallnummer auf dem Kühlschrank, Amelie braucht ihren Hasen, falls sie aufwacht. Und… danke, dass du so spontan konntest.“
Dana nickte nur, die Wangen leicht gerötet. Draußen hupte Anja ungeduldig – der silberne Kombi stand mit laufendem Motor vor der Einfahrt.
„Bis später“, sagte Sabrina, schnappte sich die Jacke und huschte hinaus.

Im Sushi-Restaurant saßen schon die sechs: Anja, Imke, Lena, Caro, Franziska und Marie. Der Tisch war voll mit Maki-Rollen, Nigiri, Sashimi-Platten, Sojasauce und grünem Tee. Es wurde geschnattert, gelacht, über Job, Männer, Kinder, neue Diäten und alte Affären gequatscht. Sabrina erzählte Imke von dem Paket – „Christoph hat mir echt was geschickt… Handschellen, Seil, so’n richtig geiles App-Vibrator-Ding“.

Imke grinste breit, die Augen leuchteten neugierig. „Und? Schon probiert?“

 

„Noch nicht. Er ist erst Freitag wieder da. Aber… ich bin schon ganz hibbelig.“

Kaum war das Sushi durch und die Rechnung geteilt, piepste Sabrinas Handy leise in der Jackentasche. Die Teddy-App. Alarm vom Schlafzimmer.

Sabrina zog das Handy unauffällig heraus, hielt es unter den Tisch. Live-Bild: Dana stand im Schlafzimmer, das Licht der Nachttischlampe warm und golden. Sie hatte die Rattanbox schon herausgeholt, den Deckel offen. Sabrina zoomte heran. Dana betrachtete die neuen Sachen: das rote Seil, den Buttplug mit dem Kristall, die Handschellen mit Plüsch. Sie berührte nichts, nur ein kurzes, fast scheues Streichen mit den Fingerspitzen über das Seil. Dann schloss sie die Box wieder, schob sie zurück in den Schrank.

Sabrina runzelte die Stirn. Wusste Dana mehr? Hatte sie das Paket kommen sehen? Oder einfach nur neugierig gespickt?

Das Licht im Schlafzimmer ging aus.

25 Minuten später: Imke war auf der Toilette, vier der Frauen draußen zum Rauchen, Sabrina stand allein an der freien Bowlingbahn und wartete auf die anderen. Das Handy piepste erneut – zweiter Alarm.
Sabrina stellte sich in die Ecke, Rücken zur Bahn, und öffnete die App.
Dana war wieder da. Sie holte die Box heraus, kniete sich aufs Bett. Sabrina vergewisserte sich hektisch, dass die Aufnahme-Funktion lief – ja, roter Punkt blinkte. Aber genau in dem Moment rief Anja: „Sabrina! Bahn frei!“ Die anderen kamen lachend zurück.
Sabrina legte das Handy mit dem Bildschirm nach unten auf die Bank, warf sich die Kugel und spielte die nächste Runde, aber miserabel. Die Kugel landete ständig im Graben, sie traf kaum Pins. Ihr Kopf war woanders. Immer wieder schielte sie zum Handy. Die Neugier fraß sie auf.

Endlich gegen 23:35 Uhr zu Hause. Dana stand schon im Flur, Geld von der Kommode genommen, Jacke an. „Alles gut gelaufen. Die zwei waren brav. Tschüss!“ Sie verschwand mit einem lauten „Ciao!“ und dem Quietschen der Haustür.

Sabrina schloss ab, rannte direkt ins Gäste-WC, schloss die Tür. Hose runter, setzte sich. Während der Strahl lief, spulte sie das Video zurück, bis zu der Stelle, wo Dana das zweite Mal ins Zimmer kam.

Dana trug diesmal eine Flasche in der Hand, eine von den dreien aus der Küche. Dana stellte die Box aufs Bett, nahm die halbvolle Tube Gleitgel heraus. Dann zog sie ein Kondom aus der Hosentasche, riss die Folie auf, rollte es geschickt über den Flaschenhals. Das blaue Latex spannte sich straff über den Flaschenkörper.

Dana zog Hose und Slip aus, schnell, fast hastig. Ihre Scham glänzte schon im Lampenlicht, der schmale rote Streifen feucht. Dana tropfte reichlich Gleitgel auf den kondomüberzogenen Flaschenhals, verteilte es mit den Fingern. Dann hockte sie sich breitbeinig über die Flasche, die sie senkrecht auf den Boden stellte, direkt vor dem Bett, im perfekten Blickfeld des Teddys.

Langsam senkte sie sich darauf. Der Hals verschwand Zentimeter für Zentimeter in ihr. Dana keuchte leise, stützte sich mit einer Hand am Bettrahmen ab, mit der anderen zwirbelte sie ihre Klit - kleine, hektische Kreise. Dann begann sie zu reiten: auf und ab, die Hüften kreisend, der Flaschenkörper füllte sie sichtbar aus. Ab und zu klatschte sie sich selbst hart auf den Venushügel, ein scharfes, feuchtes Klatschen, das durch den Lautsprecher des Handys hallte.

 

Sabrina starrte auf das Display, die Finger schon zwischen ihren eigenen Beinen auf der Kloschüssel. Sie war klatschnass. Zwei Finger glitten hinein, der Daumen auf der Klit. Sie passte ihren Rhythmus an Danas Bewegungen an - auf und ab, schneller, härter.

Dana kam zuerst: der Rücken bog sich durch, die Locken flogen, ein unterdrücktes, hohes Stöhnen, die Oberschenkel zitterten. Sabrina folgte Sekunden später – still, aber so intensiv, dass sie sich am Waschbecken festhalten musste, die Knie weich.

Dana sackte nach vorne, keuchte, lachte leise. Sie zog sich langsam von der Flasche zurück, wischte sich mit ein paar Taschentüchern aus der Box sauber – zwischen den Beinen, am Flaschenhals. Dann zog sie sich an, stellte die Box zurück in den Schrank, nahm die benutzte Flasche (Kondom noch drüber) und verließ das Zimmer.

Sabrina wischte sich die Finger ab, zog die Hose hoch und ging in die Küche. Neben dem Mülleimer standen drei Flaschen. Eine davon glänzte, genau die aus dem Video. Sabrina nahm die Flasche hoch, roch daran. Leichter Kondomgeruch. Latex, ein Hauch von Erdbeer-Gleitgel.
Sie lächelte schief, nahm die benutzte Flasche und trug sie ins Schlafzimmer. Öffnete den Kleiderschrank, stellte sie sorgfältig neben die Rattanbox, wie eine Trophäe, wie eine stille Einladung.
Dann schloss sie die Schranktür.

Christoph kam übermorgen zurück. 
Und Dana? Dana spielte ihr eigenes Spiel. 
Sabrina spürte, wie die Vorfreude in ihr pochte … auf beides.

 

***

 

Freitagabend, gegen 17:00 Uhr. Der ICE rollte pünktlich ein, Christoph stieg aus, Koffer in der einen Hand, Laptop-Tasche über der Schulter. Tore und Amelie rannten ihm entgegen, schrien „Papa!“ und hingen sich an seine Beine. Sabrina küsste ihn lang und tief. Im Auto plapperten die Kinder ohne Punkt und Komma, Christophs Hand lag die ganze Fahrt auf Sabrinas Oberschenkel, streichelte höher und höher, bis sie leise lachte und seine Finger festhielt.

Gegen 20:00 Uhr kamen Imke und Oliver zum Abendessen. Sabrina hatte sich Mühe gegeben: dreigängiges Menü: Rucola-Salat mit Parmesan und Balsamico, dann Lachsfilet mit Zitronenrisotto und Spargel, zum Dessert Schokoladenmousse mit frischen Himbeeren. Der Rotwein floss in Strömen, danach wurde Doppelkopf gespielt, viel gelacht, viel gestritten über Karten und Regeln. Gegen 2:00 Uhr rief das Taxi. Imke und Oliver verschwanden kichernd, Sabrina und Christoph fielen wie tot ins Bett: angezogen, betrunken, glücklich.

Der Samstag war ein Marathon: Frühstück, Großeinkauf im Supermarkt, Mittagessen im Bistro des Einkaufszentrums mit Patentante Gerda (die wieder mal von ihren Reisen erzählte und die Kinder mit Süßigkeiten vollstopfte), dann Klamottenshopping für die beiden, die rasant wuchsen. Spät am Nachmittag fuhren sie zu Christophs Eltern. Der Abend war warm und familiär: gegrillter Fisch, viel Weißwein, die Kinder schliefen irgendwann im Bett der Großeltern und im alten Babybett. Sabrina und Christoph übernachteten im Gästezimmer, die Tür leise geschlossen.

Sonntagmorgen. Oma Monika hatte die Enkel schon übernommen, lautes Kichern und Getrampel hallte durch den Flur. Christoph kuschelte sich von hinten an Sabrina, nackt unter der Decke, seine Morgenlatte drückte hart gegen ihren Hintern. Sie lächelte schlaftrunken, schob den Po ein Stück nach vorn, dann langsam zurück, eine einladende Bewegung.

Christoph verstand sofort. Er schob sich näher, die Eichel fand ihren Eingang, feucht und bereit. Ganz langsam glitt er in sie hinein, Zentimeter für Zentimeter. Sabrina biss sich auf die Unterlippe, um nicht zu laut zu stöhnen. Sein linker Arm schlang sich unter ihren Körper, die Hand umfasste ihre Brust, knetete sanft, zwirbelte den Nippel. Die rechte Hand wanderte zwischen ihre Beine, Finger fanden die Klit, kreisten leicht, drückten.

Sie fickten leise, gefühlvoll, in Löffelstellung. Jeder Stoß war kontrolliert, tief, aber ohne das Bett quietschen zu lassen. Sabrina presste das Gesicht ins Kissen, keuchte gedämpft hinein. Christophs Atem heiß an ihrem Nacken, seine Hüften bewegten sich rhythmisch, langsam, quälend. Als sie kam, zitterte ihr ganzer Körper, die Muskeln zogen sich eng um ihn zusammen. Er folgte Sekunden später, presste sich tief in sie, stöhnte leise in ihre Haare.

Frühstück, Verabschiedung, Heimfahrt. Zu Hause machten die Kinder Mittagsschlaf. Sabrina wollte endlich die neuen Toys zeigen – sie hatte den Karton schon halb ausgepackt –, doch genau in dem Moment schrie Amelie auf. Fieber, Husten, tränende Augen. Ein Infekt. Der Rest des Tages und der Abend gehörte der Kleinen: Fiebersaft, Wadenwickel, Kuscheln auf dem Sofa. Sex war gestorben.

Montag blieb Sabrina mit Amelie zu Hause. Der Kinderarzt verschrieb ein Antibiotikum und Hustensaft. Die Woche wurde chaotisch: Arzttermine, Kindergarten nur für Tore, Christophs Überstunden, weil er den Rückstand von München aufholen musste. Sabrina freute sich schon auf Freitag:   Julia wurde 35, große Party in der alten Scheune am Stadtrand. Zum Glück war Amelie am Donnerstag wieder fit genug für den Kindergarten.

 

***

 

Freitagabend. Beide kamen frisch geduscht aus dem Bad. Christoph zog sich schick an: dunkles Hemd, schmale Hose. Sabrina schlüpfte in die neuen hellblauen Dessous von Victoria’s Secret: Spitzen-BH mit Push-up, passender String, Strumpfhalter. Darüber das kurze blaue Cocktailkleid, das ihre Beine endlos wirken ließ, und blaue High Heels mit Riemchen. Sie drehte sich vor dem Spiegel, strich den Stoff glatt.

Christoph pfiff leise. „Du bringst mich um den Verstand.“

Es klingelte. Dana stand in der Tür – enger schwarzer Rock, weißes Top und Lederjacke darüber, die roten Locken offen. Sie musterte Sabrina von oben bis unten und pfiff anerkennend. „Wow. Viel Spaß heute Abend.“

 

Sabrina grinste süffisant, die Augen leicht verengt. „Danke. Und dir auch viel Spaß, Dana.“

Dana blinzelte kurz, die Wangen färbten sich rosa. Sabrina spürte das vertraute Kribbeln – das geheime Wissen, die unausgesprochenen Videos, die Flaschen im Schrank. Dann hupte das Taxi. Sie stiegen ein, ließen Dana mit den schlafenden Kindern zurück.

Die Party war legendär: laute Musik, Shots, Tanzfläche, Julia im Mittelpunkt, alle lachten und tranken. Gegen 3:00 Uhr morgens fielen Sabrina und Christoph besoffen und happy ins Bett. Christoph hatte Dana noch schnell im Flur verabschiedet – ein „Danke, bis bald“, lallend und grinsend. Dana grinste nur zurück, schüttelte den Kopf über das schwankende Elternpaar und verschwand in die Nacht.

 

Sonntagmorgen. Die Kinder schliefen noch, Christoph duschte. Sabrina öffnete den Kleiderschrank, um frische Wäsche zu holen.

Sie erstarrte.

Neben der Rattanbox standen jetzt zwei Flaschen. Eine Sektflasche und eine Milchflasche.

Die eine Flasche mit dem dünnen Hals trug immer noch das rote Kondom übergezogen, Latex glänzend und leicht verschmiert.

Die zweite Flasche daneben hatte einen dickeren Hals, war fest zugeschraubt. Der Verschluss klebrig, durchsichtig, mit einem milchig-gelblichen Film. Sabrina beugte sich vor, roch vorsichtig. Ein strenger, erdiger Geruch stieg auf – nicht nur Schweiß oder Gleitgel. Etwas anderes. Etwas Dunkleres.

In der Flasche schwappte eine braune, klumpige Masse. Kein Saft. Kein Wasser.

Kacke?

Sabrina starrte die Flasche an, das Herz klopfte plötzlich laut in ihren Ohren. Die Rattanbox stand direkt daneben und darauf thronte der Teddy. Die kleine Kamera-Linse starrte sie an, schwarz und stumm.

Dana hatte nicht nur gespielt. Dana hatte eine Botschaft hinterlassen.

 

***

 

Sabrina stand noch immer vor dem offenen Schrank, das Herz klopfte laut in ihren Ohren. Die zugeschraubte Flasche mit dem klebrigen Verschluss und der braunen, klumpigen Masse darin starrte sie an wie eine stumme Drohung – oder eine Einladung. Sie nahm den Teddy vom Deckel der Rattanbox, das braune Fell fühlte sich plötzlich fremd an. Mit dem kleinen Gerät in der Hand ging sie zum Schminktisch, stöpselte das USB-Ladekabel ein. Das rote Licht am Kragen des Teddys leuchtete schwach auf: Ladefunktion.

Dann zurück zum Schrank. Mit spitzen Fingern nahm sie beide Flaschen heraus: die eine noch mit Kondom überzogen, die andere zugeschraubt und streng riechend. Sie schloss die Schranktür mit dem Ellbogen, langsam, leise, als könnte jedes Geräusch das fragile Gleichgewicht zerstören.

 

Im Bad schraubte sie die Flaschen auf, goss den Inhalt in die Toilette, spülte mehrmals nach. Der Geruch hing noch einen Moment in der Luft, dann wusch sie die Flaschen grob mit heißem Wasser und Spülmittel aus. Klirrend landeten sie im Pfandkorb unter der Spüle.

Das Spiel war nicht mehr nur ihres.

Aber ein Sonntag mit Kindern kennt keine Pausen. Der Tag verging wie im Flug: Wäsche waschen, Tore zum Kindergeburtstag beim Kindergartenfreund in der Nachbarschaft bringen, Anja holte Amelie ab, um mit ihrem Patenkind in den Zoo zu fahren. Christoph verschwand mit Oliver zum Squash. Sabrina bügelte, faltete zusammen, holte Tore ab, kochte Pasta. Abendessen zu fünft, mit Gast Anja, die über den lustigen Zoo-Tag plauderte. Und plötzlich war es dunkel draußen, die Kinder im Bett.

Christoph kam aus der Dusche, nur ein Handtuch um die Hüften. Er setzte sich zu Sabrina auf die Couch, zog ihre Füße in seinen Schoß und begann sie zu massieren – erst die Sohlen, dann die Ballen, die Zehen. Sabrina seufzte wohlig, der Fernseher lief irgendeinen blöden Film. Seine Hände wanderten höher, kneteten ihre Waden, dann den Nacken. Sie drehte sich zu ihm, küsste ihn tief.

„Wir haben da noch was“, flüsterte sie.

Sie stand auf, ging ins Schlafzimmer, holte die Rattanbox aus dem Schrank und stellte sie auf die Kommode. Beide verschwanden kurz ins Bad, Zähne putzen, waschen, vorbereiten.

Sabrina kam als Erste wieder heraus: nackt, frisch geduscht, Haare gebürstet und glänzend. Sie schlüpfte in die hellblaue Reizwäsche vom Vorabend. der Push-up-BH hob ihre Brüste, der offene String enthüllte alles, der Strumpfhalter spannte sich straff. Christoph kam mit deutlichem Ständer herein, die Augen dunkel vor Verlangen.

Sabrina deutete mit dem Finger aufs Bett. „Leg dich hin.“

Er gehorchte. Der Teddy auf der Kommode starrte mit seinem sehr schwachen roten Licht durch das braune Fell – sie beachteten ihn beide nicht.

Sabrina stellte leise Musik vom Handy ein, ein langsamer, sinnlicher Beat. Sie begann vor dem großen Spiegel zu tanzen: Hüften kreisen, Hände über ihren Körper gleiten, den BH-Träger herunterziehen, dann wieder hoch, sich drehen, bücken, den Hintern in seine Richtung recken. Christoph lag da, Hände hinter dem Kopf, und genoss die Show, sein Schwanz pochte sichtbar.

Sie griff in die Box, holte den silbernen Buttplug mit dem roten Kristall heraus. Sie lutschte ihn langsam, ließ Speichel darüber laufen, stellte sich breitbeinig hin, schob ihn sich zweimal tief in die Pussy und wieder heraus – glänzend, feucht. Dann drehte sie sich um, spreizte die Beine weiter, bückte sich vor, führte den Plug durch ihre Pospalte. An der Rosette hielt sie inne, drückte leicht, stöhnte leise, als die Spitze eindrang. Langsam, Stück für Stück, bis der Kristall außen saß.

„Geil“, knurrte Christoph.

Sie nahm die Handschellen mit dem rosa Plüsch, schloss eine um ihr linkes Handgelenk, sprang dann zu ihm ins Bett. Sie küssten sich innig, streichelten sich, leckten, saugten. Sabrina glitt hinunter, leckte über seinen Schaft, nahm ihn tief in den Mund. Christoph fuhr mit den Fingern durch ihre feuchte Spalte, umkreiste die Klit, drückte gegen den Plug.

Dann schloss er die zweite Handschelle um ihr rechtes Handgelenk und befestigte beide am metallenen Kopfteil des Bettes. Er stand auf, holte das rote Seil. Er fesselte ihren linken Knöchel am unteren Bettpfosten, dann den rechten am anderen. Sabrina lag jetzt auf dem Rücken, Beine weit gespreizt, unfähig, sich zu bewegen. Ihre Haut zeigte leichte Gänsehaut, die Nippel steif, die Pussy glänzend feucht, der Plug funkelte zwischen ihren Backen.

Christoph liebkoste sie weiter, Küsse auf den Bauch, die Innenschenkel, saugte an ihren Brüsten. Dann holte er aus der Box die Feder, den Womanizer und den neuen dunkelblauen Dildo.
Zuerst neckte er sie mit der Feder: über die Brüste, den Bauch, die Innenschenkel, hauchzart um die Klit herum. Sabrina wand sich, keuchte, bettelte leise.

Dann nahm er den blauen Dildo, verband sein Handy mit der App.
„Ich glaube, Gleitgel brauchen wir nicht“, sagte er grinsend. Sabrina nickte eifrig, sie war klatschnass.
Er schaltete das Toy ein, es summte leise und blinkte blau. Aber die App-Verbindung wollte nicht klappen. Immer nur die Meldung: **Fehler 5781**.

Christoph fluchte leise. „Fehlkauf“, murmelte er lapidar, ließ den Dildo einfach fallen. Dann legte er sich zwischen ihre gespreizten Schenkel, leckte sie ausgiebig, saugte an ihrer Klit, fingerte sie gleichzeitig, bis sie zitternd kam – der erste Orgasmus rollte durch sie hindurch, leise, aber intensiv.

Danach drang er in sie ein, fickte sie tief und rhythmisch, bis sie ein zweites Mal kam, diesmal lauter, den Rücken durchgebogen, die Fesseln rasselten am Bettgestell. Er folgte kurz darauf, pumpte sich in sie, stöhnte ihren Namen in ihren Hals.

Die Sexspielzeuge,  Feder, Womanizer und der blaue Dildo rutschten bei dem wilden Bettsport von der Kante und landeten polternd auf dem Boden.
Sabrina lachte atemlos, immer noch gefesselt. Christoph küsste sie sanft, begann die Knoten zu lösen.

Der Teddy auf der Kommode leuchtete weiter rot – stumm, unbemerkt, alles aufnehmend.


***

 

Mittwoch, gegen 13:30 Uhr. Sabrina kam von der Arbeit zurück. Nur vier Stunden im Reisebüro, aber genug, um müde zu sein. Die Kinder waren noch im Kindergarten, das Haus still. Sie stellte die Einkaufstüten in die Küche, Milch in den Kühlschrank, Brot in den Schrank. Ihr Blick fiel auf den Pfandkorb unter der Spüle. Die beiden Flaschen von Sonntag lagen noch da, grob ausgespült, aber immer noch mit diesem leichten Kondom- und Gleitgel-Geruch.

Mist, dachte sie. Die im Pfandautomaten abzugeben habe ich vergessen.

Und sofort war Dana wieder da; in ihrem Kopf. Wie es sich wohl angefühlt hatte, die Flasche im Po zu haben. Der dicke Hals, der sie so weit dehnte. Sabrina spürte, wie es zwischen ihren Beinen warm und feucht wurde. Ein Schauer lief ihr den Rücken hinunter.

 

Sie ließ die Tüten stehen, eilte ins Schlafzimmer. Auf dem Weg zog sie sich aus, Jacke fiel im Flur, Bluse im Gang, BH und Rock vor der Schlafzimmertür. Nackt warf sie sich aufs Bett, griff nach dem Handy und öffnete die Teddy-App. 
Sie scrollte bis zum letzten Freitag, fand das Video mit dem Zeitstempel, drückte Play:
 

Dana erschien auf dem Bildschirm, erstarrt, als sie den Teddy sah. Sie kam näher, nahm ihn in die Hand, drehte ihn hin und her. „Nein“, hörte Sabrina Danas erstaunten Ausruf. Das Bild tanzte wild, dann wurde der Teddy auf den Boden gestellt. Dana verließ das Zimmer.

Kurz darauf kam sie zurück, diesmal mit zwei Flaschen. Sie stellte sie direkt vor dem Teddy ab, präparierte die erste mit Kondom und Gleitgel aus der Rattanbox. Alles war aus dieser Perspektive riesig nah. Der Flaschenhals füllte fast den ganzen Bildschirm.

Dana hockte sich darüber. „Siehst du das?“, rief sie laut in Richtung Kamera. „Vielleicht kannst du mich ja hören, vielleicht auch nicht! Ich weiß ja nicht, was dieser Teddyspion kann.“

Dann senkte sie sich auf die erste Flasche – die schmale in ihre Pussy. Sie ritt sie langsam, dann schneller, die Finger hektisch an der Klit. Das Wissen, beobachtet zu werden, schien sie zusätzlich anzuheizen. Dann schob sie sich einen Finger in den Po, danach zwei und dann drei. Dana kam unter lautem Stöhnen, zitternd, die Oberschenkel bebend.

Danach stellte sie die zweite Flasche, die Milchflasche mit dem dickeren Hals, hinter die erste. Erneut verteilte sie reichlich Gleitgel auf dem Flaschenhals. Sie hockte sich erneut hin, versuchte, sie in den Po zu schieben. Der große Hals machte ihr sichtlich zu schaffen. Dana keuchte, drückte, stöhnte schmerzlich-lustvoll. Doch nach etlichen Versuchen glitt er hinein, dehnte ihren dunkelroten Anus enorm weit. Sie ritt langsam auf beiden Flaschen, zwirbelte ihre Klit, schrie „Ja, ja, jaa!“ und kam erneut, der Körper durchgebogen.

Dann hob sie sich leicht, zog die vordere Flasche aus der Pussy. Ihre Rosette pumpte sichtbar. Dana stöhnte tief. Langsam, ganz langsam erschien etwas in der durchsichtigen Flasche – braun, klumpig. Sie kackte hinein, hielt die Flasche fest, zog sie schließlich heraus.

„Das ist für dich, du Spanner-Bitch“, sagte sie laut, zeigte den Mittelfinger direkt in die Kamera.

Dann schraubte sie den Deckel auf die Flasche drauf.

Kurz darauf nahm sie den Teddy wieder in die Hand. Das Bild wirbelte herum, dann wurde es schwarz.

Sabrina checkte die folgenden Tage in der App – keine Aufzeichnungen mehr. Okay, dachte sie. Entweder hat sie den Teddy ausgeschaltet, oder der Akku war leer.

Ihr Blick fiel auf den Teddy, der immer noch auf der Kommode stand – wo sie ihn zum Laden abgestellt hatte. Das rote Licht war aus.

Sie dachte an Dana, an die Videos, an die Flaschen. Ohne weiter nachzudenken griff sie in die Rattanbox, holte den dunkelblauen Dildo heraus. Das Video hatte sie voll angeturnt. 

 

Sie schaltete das Toy ein, es blinkte blau. Drückte einen Knopf – tiefes Vibrieren. „Funktioniert doch“, murmelte sie. „Was hatte denn Christoph…“

Sie drückte erneut – Stille.

Sabrina holte Gleitgel, schmierte das Toy dick ein. Legte sich aufs Bett, Rücken ans Kopfteil, Kissen unter den Po, Beine weit gespreizt. Sie führte den Schaft ein – die abgestuften Wellen und Kugeln weiteten sie angenehm, Stück für Stück. Es fühlte sich gut an, voll, richtig.

. Bislang hatte sie die App noch nicht auf dem Smartphone installiert. Sie tastete nach den Knöpfen an der Basis, blind, da das Teil schon tief in ihr saß. Drückte einen Plötzlich stieß die Spitze vor und zurück. Sabrina erschrak, drückte das Becken durch, das Gefühl war überwältigend.

Dann begann das Toy ein seltsames Eigenleben. Es veränderte Funktionen, ohne das Sabrina irgendeinen Knopf gedrückt hatte. Als wenn ein Geist die Bedienung übernommen hätte. Es vibrierte, stieß, und plötzlich hatte sie das Gefühl, als würde es größer werden. Ein gedämpftes Brummen drang durch ihre Pussy. Der Teller an der Basis schien sich fester an ihren Venushügel zu pressen, als würde er saugen.

War da noch ein Geräusch? Der Druck in ihr nahm zu. Ihre Finger suchten hektisch die Knöpfe, wo war was? Sie konnte sie nur ertasten, nicht sehen.

Ein Knopf, etwas bewegte sich am Teller, massierte ihre Klit rotierend. „Wow… geiles Teil“, keuchte sie.
Sie ergab sich. Der erste Orgasmus rollte durch sie, hart und schnell.

Dann breitete sich Hitze im Schaft aus: Heizfunktion. Ein neues Brummen, etwas massierte ihre Labien von innen – Kugelfunktion? Ein zweiter Orgasmus, dann ein dritter. Der Puls änderte sich, die Taktfrequenz wurde schneller.

Schweißgebadet.

Plötzlich hörte das Rotieren auf, aber das Teil schwoll weiter an. „Urghh… das Ding sprengt mich“, stöhnte sie.

Die Stoßfunktion wechselte auf Presslufthammer-Modus – harte, schnelle Stöße. Ein weiterer Orgasmus, sie konnte kaum atmen.

Ihre Finger versuchten, das Toy herauszuziehen, aber unmöglich, zu sehr aufgepumpt, die Blase hielt es fest. Noch ein Orgasmus.

Dann – nach wildem Hin- und Herwälzen – ein Piepen. Das Teil erstarb. Ein Zischen, Luft strömte gegen ihre Oberschenkel. Es schwoll ab.

Sabrina zog es heraus – ihre Pussy blieb weit offen, tropfend, pulsierend.

„Wow“, flüsterte sie völlig erledigt. „Ich werde heute nicht mehr gehen können.“

Der Wecker zeigte 15:45 Uhr. Scheiße – die Kinder mussten abgeholt werden.

 

Abends, als die Kinder im Bett waren, erzählte sie Christoph alles. „Das Teil hat funktioniert… es war sehr geil, nur irgendwie hatte es ein Eigenleben. Irgendwas war nicht richtig. Hast du damit zu tun?“
Christoph schüttelte den Kopf. „Nein, mit der App hat’s doch nie geklappt. Fehler 5781. Wir sollten es umtauschen, wenn’s geht.“

Am Donnerstag versuchte Sabrina, Dana zu erreichen – für einen Babysitter-Termin am Freitag, den 12. Sie rief an – keine Antwort. Schrieb per WhatsApp: „Hallo Dana, melde dich mal. Kannst du am Freitag, den 12.? Liebe Grüße“

20 Minuten später kam die Antwort – anders als erwartet.

Zwei Bilder, Screenshots vom Smartphone.

Das erste: nackte Sabrina im Schlafzimmer, die Rattanbox offen vor sich, Toys sichtbar.

Das zweite: ein Karton mit dem blauen App-Dildo, genau dasselbe Modell.

Darunter drei Emojis: 🍆 💦 😈

Und nur ein Wort: „vielleicht“

Sabrina starrte auf das Display. Das Herz klopfte wieder laut.


Sabrina starrte noch immer auf die WhatsApp-Nachricht – die zwei Fotos, die Emojis, das einzelne „vielleicht“. Ihr Puls raste. Das war kein Zufall mehr. Dana hatte nicht nur den Teddy entdeckt. Dana hatte ihn manipuliert. Und sie hatte Fotos von Sabrina gemacht: nackt, mitten in ihrer Lust.

Sie sprang auf, nackt wie sie war, die Beine noch zittrig von den Nachwehen des Orgasmus. Mit wenigen Schritten war sie bei der Kommode, griff nach dem Teddy. Das braune Plüschding fühlte sich plötzlich schwer an, fast feindselig.

Sie drehte ihn um. Auf der kleinen Lampe, genau dort, wo das rote Aufnahmelicht durch das Fell schimmern sollte, klebte ein winziges, braunes Pflaster. Es verdeckte die LED perfekt. Sabrina zog es vorsichtig ab. Darunter leuchtete inzwischen nichts mehr. Kein rotes Glimmen. Kein Signal.

Man sollte Teenies bei Technik nicht unterschätzen, dachte sie insgeheim. 

„Du Biest“, flüsterte sie und grinste innerlich, ein Mix aus Wut, Schock und seltsamer, prickelnder Anerkennung. Dana hatte den Spion ausgeschaltet. Aber nicht, bevor sie ihre Botschaft hinterlassen hatte. Und nicht, bevor sie Sabrina in flagranti fotografiert hatte.

Sabrina tippte sofort: „Komm vorbei. Wir müssen reden.“ Senden.

Die drei Punkte erschienen fast augenblicklich – Dana tippte schon. „ok, melde mich.“

Und darunter, nur Sekunden später: „…ihr beide wart echt super 😏 – tolle Show!“

Sabrina starrte auf das Grinse-Emoji. Ihr wurde heiß und kalt zugleich. Dana hatte zugesehen. Nicht nur die Flaschen-Szene. Sondern auch den Freitagabend. Den Tanz vor dem Spiegel. Den Plug. Die Fesseln. Christoph, der sie leckte, fickte, bis sie kam. Alles aufgezeichnet – und Dana hatte es sich angesehen.

 

Sabrina ließ sich rückwärts aufs Bett fallen, das Handy auf der Brust. Die Pussy pochte noch immer, weit offen, feucht. Sie lachte leise, heiser, ungläubig.

Das Spiel hatte sich umgedreht. Und Dana spielte jetzt mit. Sie wusste nicht, ob sie Dana zur Rede stellen, rauswerfen oder… etwas anderes tun sollte. Aber eines wusste sie: Dana würde kommen.

Und wenn sie kam, würde Sabrina bereit sein. Der Teddy lag neben ihr auf dem Kissen – stumm, enttarnt, aber immer noch da. Sabrina lächelte in die Decke.

„Mal sehen, wer wen erwischt“, murmelte sie.


© Surflogger, Februar 2026


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