Clara und Markus in der Therme


Bewertungen
15 x 3.9
1 x 5.0
11 x 4.0
3 x 3.0
0 x 0.0

Endlich war es passiert. Ich, Clara, saß im Auto meines Arbeitskollegen Markus. Und wir fuhren gemeinsam in die Therme. Ohne andere Kollegen.

Kurze Erklärung zu uns: wir sind beide Mitte 40 , ungebunden und es knistert schon lang zwischen uns.

Kurze Erklärung zur Therme: es gibt einen Textilbereich und die Saunalandschaft mit ebenfalls vielen Pools, wo keine Badekleidung vorgesehen ist.

Da ich nicht wusste, in welchem Bereich wir gehen, hatte ich vorsichtshalber einen Bikini dabei. Weinrot, der meine üppigen Brüste schön zur Geltung bringt. Würde ich Marcus in voller Pracht sehen? Oder nur in Badeshorts, die alles verbargen?  Würde ich mich dann trauen, ihm zwischen die Beine zu fassen?

Auf der Fahrt sprachen wir nur über belangloses Zeug, dass es sicher jetzt wieder sehr voll werden würde, dass wir beide schon lange nicht mehr in der Therme waren, etc.

An der Kasse dann die entscheidende Frage. „Wollen wir in den Saunabereich?“ Da ist keine Schlange an der Kasse.“  Ich stimmte sachlich zu. Innerlich jubelte ich. Ich würde sein bestes Stück aus nächster Nähe sehen.

Während die Duschen auch im textilfreien Bereich für Frauen und Männer getrennt sind, gilt dies nicht für den Umkleidebereich. Wir mussten uns also nun voreinander ausziehen. Verlegen grinste ich ihn an. Innerlich freute ich mich aber.

Um uns herum das leise Klacken von Spindtüren, gedämpfte Stimmen, das Rascheln von Handtüchern. Niemand trug hier Badebekleidung.

Mein Puls beschleunigte sich.

„Also…“, sagte Markus locker und griff nach dem Reißverschluss seiner Jacke.

Ich nickte, als wäre es das Normalste der Welt. Innerlich fühlte es sich an wie ein Sprung ins kalte Wasser.

Langsam zog ich meine Bluse aus, faltete sie sorgfältig. Dann den Rock. Ich spürte seine Anwesenheit neben mir – nicht aufdringlich, aber bewusst. Als ich nur noch in weißer Unterwäsche dastand, hob ich kurz den Blick.

Er war ebenfalls in Unterwäsche, dunkelblau.

Für einen winzigen Moment trafen sich unsere Augen. Kein Kichern, kein dummer Spruch. Nur dieses offene, unausgesprochene Einverständnis: Wir wissen beide, was hier passiert. 

Ich schob die Träger meines BHs von den Schultern. Mein Atem ging flacher. Nicht aus Scham – sondern aus Spannung. Ich hatte mir oft vorgestellt, wie er mich ansehen würde. Jetzt wusste ich es: ruhig, aufmerksam, beinahe ehrfürchtig.

Er wandte sich mir nicht demonstrativ zu, aber er sah mich. Wirklich.

Auch ich ließ meinen Blick über ihn wandern. Zum ersten Mal ohne Stoff, ohne Andeutung. Es war kein plumpes Mustern, sondern ein neugieriges, erwachsenes Staunen. So viele Jahre hatte ich mich gefragt, wie es wäre. Jetzt stand er einfach da – selbstbewusst, entspannt.

„Alles gut?“ fragte er leise.

Ich lächelte. „Ja. Sehr sogar.“

Ich griff nach meinen beiden Handtüchern, er tat es mir gleich.

Die Spannung war jetzt nicht mehr nervös. Sie war greifbar.

„Dann lass uns gehen“, sagte er.

Und als wir Seite an Seite nackt in Richtung Duschen gingen, wusste ich: wir hatten endlich aufgehört, so zu tun, als würden wir uns nicht längst wollen.

Fortsetzung folgt.


Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, musst du dich einloggen.

Constanze_L schrieb am 21.02.2026 um 14:02 Uhr

Ein schöner, ehrlicher Beginn. 

LG
Constanze 

Zapp66 schrieb am 22.02.2026 um 20:01 Uhr

Klingt nach mehr.

xaverle schrieb am 24.02.2026 um 10:00 Uhr

Zwei, die eh was voneinander wollen, gehen in die Sauna und sehen sich zum ersten Mal nackt. Kann man so machen, wenn man für alles andere vorher zu feige ist. Da bin ich auf die Fortsetzung gespannt.