Tanjas 18. Geburtstag


Michaela99

13
4242
4
02.01.2026
Schamsituation
nacktheit scham pokern
Bewertungen
13 x 3.9
2 x 4.5
8 x 4.1
3 x 3.0
0 x 0.0

Tanja feierte an einem Samstag Abend ihren 18. Geburtstag. Sie lud mich, Michaela, Barbara und 3 Jungs, Markus, Ben und Florian, zu einem “Spieleabend” ein. Die Eltern waren passenderweise (wirklich zufällig?) für ein Wellness-Wochenende in die Berge gefahren, so dass einer ausgelassenen Feier nichts im Wege stand.

Die Luft in Tanjas Wohnzimmer war dick vor Erwartung und dem süß-scharfen Geruch des Cocktails, den sie „Jungfern-Vergessen“ getauft hatte. Er tat seine Wirkung. Eine wohlige Wärme breitete sich in meinem Bauch aus und löste die letzten Reste von Zurückhaltung. Barbara, neben mir auf dem großen Sofa, schien die Wirkung anders zu treffen. Sie hielt ihr Glas wie einen Schild vor der Brust, ihre Blicke huschten nervös zwischen Markus und dem Teppichmuster hin und her.

Markus, der schmächtige, blasse Junge, sah aus, als wünschte er sich, der Boden würde ihn verschlingen. Ben und Florian dagegen, sportlich und selbstbewusst, rieben sich schon innerlich die Hände, während Tanja theatralisch ein neues Kartenspiel aus der Plastikhülle zerrte.

„Also, die Regeln sind simpel“, verkündete Tanja mit einem verschwörerischen Grinsen. „Jede verlorene Runde, ein Kleidungsstück.” 

Ein kollektives Kichern ging durch die Runde, gespickt mit einem aufgeregten Seufzer von Barbara. Ich spürte ein Kribbeln. Nicht Angst, sondern Vorfreude. Es war dieses Kribbeln, das Gefühl, auf einer Schwelle zu stehen, gleich beobachtet und enthüllt zu werden. Und natürlich auch Aussicht, einen oder mehrere Jungs im Adamskostüm zu sehen. Es ging um die pure, unvernünftige Lust am Risiko.

Wir bildeten einen Kreis und setzten uns auf den Teppichboden. Die erste Runde war ein Desaster für Florian, der übermütig bluffte. Lachend zog er seinen Hoodie aus. 

Die Stimmung lockerte sich. In der zweiten Runde traf es Barbara. Ihr Gesicht lief feuerrot an. „Das… das geht nicht“, flüsterte sie und deutete auf ihre Bluse. „Dann Socken!“, rief Tanja gnadenlos. Barbara zog mit zittrigen Fingern ihre Socken aus, als wären sie aus glühendem Eisen.

Dann traf es mich. Ich hatte absichtlich schlecht gespielt. Ein Lächeln umspielte meine Lippen, als ich mich erhob. Alle Augen waren auf mich gerichtet: Ben gierig, Florian amüsiert, Tanja anfeuernd. Markus wagte nur einen kurzen Blick, bevor er verlegen auf den Boden sah. Barbara starrte mich mit weit aufgerissenen Augen an.

Ich drehte mich einmal langsam um die eigene Achse, dann griff ich zum Saum meines engen Top. Mit einer fließenden Bewegung zog ich es über den Kopf und ließ es lässig auf die Armlehne fallen. Die kühle Luft traf meine Haut. Kein Schauer des Erschreckens, sondern ein angenehmes Prickeln. Ich sah in die Runde. „Weiter geht’s“, sagte ich und setzte mich wieder, wohl wissend, dass mein schlichter BH und die davon gestützten üppigen Brüste nun das Zentrum der Aufmerksamkeit waren.

Das Spiel veränderte sich. Es war nicht mehr nur ein albernes Poker-Spiel. Es wurde ein Tanz aus Blicken und Blößen. Jeder Verlust, jede Enthüllung, zog eine unsichtbare Linie in der Gruppe. Ben und Florian wurden lauter, prahlerischer. Barbara zog sich immer mehr in sich zurück, ein kleines, verängstigtes Häufchen Elend, das seine Turnschuhe verlor. Markus verlor widerwillig seinen Pullover und unter dem dünnen Hemd sah man seine angespannten Schultern.

Ich war in meinem Element. Mit jedem abgelegten Stück fühlte ich mich nicht entblößt, sondern mächtiger. Es war ein seltsames, berauschendes Gefühl. Ich kontrollierte, was sie sahen. Ich las die Reaktionen in ihren Gesichtern wie ein Buch. Bei Tanja sah ich Neid, bei den Jungs Begierde, bei Barbara blankes Entsetzen und bei Markus… bei Markus etwas, das wie Faszination und tiefe Verunsicherung zugleich aussah.

Nach etwa einer Stunde war die Situation folgende: die Jungs hatten nur noch ihre Boxershorts an, einzig Ben dazu noch ein Oberteil. Ihr Erregtheitsgrad  war nun auch ihrer Körpermitte zu entnehmen, die Shirts beulten sich entsprechend. Kein Wunder. Wir Mädels saßen in Slip und BH da, ich ganz in weiß, Tania sehr heiß in Rot mit Spitze und Barbara mit dunklem Slip und cremefarbenen BH.

Die Luft im Raum war jetzt schwer und warm, erfüllt vom Geruch nach Schweiß, aufregendem Parfüm und der metallischen Spannung vor einem Gewitter. Die anfängliche Albernheit war einer konzentrierten, fast klinischen Stimmung gewichen. Das Klicken der Chips, das Rascheln der Karten – jedes Geräusch scharf und bedeutungsschwer.

Barbara hatte aufgehört zu zittern. Sie war wie erstarrt, ihr Blick starr auf die unsichtbare Grenze zwischen Teppich und Parkett gerichtet. In ihrem cremefarbenen BH und dem dunklen Slip wirkte sie nicht verlockend, sondern verloren, wie ein Vogel, dem die Federn gestutzt wurden. Tanja dagegen strahlte in ihrem feurigen Rot. Jede Bewegung war eine Herausforderung, ein Spiel mit den Blicken der Jungs und deren sichtbarer Erregung. Florian grinste unverhohlen, Ben beobachtete sie mit der konzentrierten Aufmerksamkeit eines Schachspielers. Markus versuchte als einziger seine sichtbare Erregung mit seiner Sitzweise zu verbergen.

Und ich? Ich fühlte mich in meinem schlichten Weiß nicht schlicht, sondern wie eine leere Leinwand. Ich war das neutralste Objekt im Raum, und doch fühlte ich die Blicke wie sanfte Berührungen. Es war ein seltsamer Kontrast: draußen zeigefreudig und kontrolliert, innen spürte ich ein langsames, ungewohntes Frösteln der Verwundbarkeit. Dies war keine künstlerische Pose. Dies war ein Spiel mit unklaren Regeln und meine Hand war schlecht.

Die nächste Runde kam, gnadenlos. Das Schicksal schien es auf uns Mädels abgesehen zu haben. Tanja stieß einen dramatischen Fluch aus, als sie ihre Karten sah. Barbara verlor mit einem fast unhörbaren Seufzer. Und ich… ich sah mein Blatt und wusste, dass dies mich mein nächstes Kleidungsstück kosten würde. 

„So, meine Damen“, sagte Ben, und seine Stimme hatte einen neuen, triumphierenden Unterton. „alle dürfen ein Teil ablegen.“ Der Raum schien sich zu drehen. Die drei Jungs lehnten sich zurück, eine Jury in Boxershorts.

Tanja handelte zuerst. Mit einer übertriebenen, theatralischen Geste, die ihre eigene Nervosität überspielen sollte, löste sie den Haken ihres roten BHs. Er fiel in ihren Schoß und legte ihre wohlgeformten Brüste frei, Sie hielt den Blick hoch, herausfordernd, aber in ihren Augen blitzte etwas, das nicht ganz zu ihrer Haltung passte: ein winziger Funken echter Angst.

Barbara bewegte sich nicht. „Ich… ich kann nicht“, hauchte sie. Ihre Stimme war kaum mehr als ein Luftzug. „Dann tritt zurück“, sagte Florian mit einem Achselzucken. „Aber dann bist du raus.“ „Raus“ aus was? Aus dem Spiel? Aus der Gruppe? Aus diesem Abend, der längst keine Feier mehr war? Barbara schloss die Augen. Ihre Hände zitterten so stark, dass sie den Verschluss ihres BHs mehrmals verfehlten, bevor er aufging und ihre kleinen, aber schönen Brüste zum Vorschein kamen. Schnell verschränkte sie ihre Arme. Ihre Schultern waren eingefallen, eine Statue der Scham.

Alle Augen wandten sich nun mir zu. Das Kribbeln war weg. Es war nicht schön oder aufregend. Ich stand nicht auf. Ich machte keine Show daraus. Stattdessen, mit einer langsamen, fast nachdenklichen Bewegung, die nichts von Tanjas Drama oder Barbaras Verzweiflung hatte, führte ich meine Hände hinter meinen Rücken. Wortlos entledigte ich mich meines BHs und gab meine üppigen Brüste dem Anblick der Jungs frei. Deren Geschlechtsteile zeichneten sich nun noch deutlicher unter den Boxershorts ab.

Da saßen wir, drei junge Frauen, auf unterschiedliche Weise entblößt, und drei ebenfalls nur knapp bekleidete Jungen, die uns ansahen. Unsere Brüste, unsere Knospen. Es gab keinen Applaus, kein Pfeifen. Nur ein schweres, drückendes Schweigen.

Es war Ben, der den Bann brach. Nicht mit Worten, sondern mit einer Geste, die so alltäglich war, dass sie fast schon absurd wirkte. Er seufzte hörbar, stand auf und ging zur Musikanlage. Die Party-Playlist stoppte jäh. Stattdessen füllte ein ruhiger, instrumentaler Song den Raum – etwas mit tiefem Bass und melancholischem Klavier. Es war, als würde er die Hektik aus dem Zimmer saugen.

„So“, sagte er, ohne sich umzudrehen. Seine Stimme war flach. „Das war’s dann wohl mit Poker.“ Seine Worte hatten keine Anklage, keine Enttäuschung. Sie waren eine reine Feststellung. Und in ihrer Schlichtheit wirkten sie entwaffnend. Florian, der noch eben wie ein Sieger gegrinst hatte, wirkte plötzlich unsicher. Er zog sein T-Shirt vom Boden auf, nicht um es anzuziehen, sondern als ob er etwas zu tun brauchte.

Die Entscheidung, die Situation zu beenden, fiel nicht einer Person zu, sondern entstand aus einem kollektiven, schweigenden Einverständnis. Tanja war die Erste, die sich bewegte. Ohne ein Wort, ohne ihren charakteristischen herausfordernden Blick, stand sie auf, ging zu dem Stapel Kleidung in der Ecke und zog dort ihren BH an und ihr Kleid wieder darüber. Die rote Spitze verschwand unter dem schwarzen Stoff. Es war keine Kapitulation, sondern ein Rückzug. Als sie sich wieder umdrehte, war ihr Gesicht eine Maske aus müder Gleichgültigkeit.

Barbara brauchte keine Aufforderung. Sie drehte sich um, zog zunächst ihren cremefarbenen BH wieder an und schlüpfte dann wortlos in ihre Jeans. Sie sah niemanden an. Ihre Bewegungen waren mechanisch, die eines Autopiloten, der den schnellsten Weg aus der Gefahrenzone suchte.

Ich blieb sitzen. Das Prickeln der Aufmerksamkeit war einer tiefen, lähmenden Müdigkeit gewichen. Langsam, mit einer fast zeremoniellen Langsamkeit, bückte ich mich und hob mein weißes Top auf. Der Stoff fühlte sich fremd an, als ich ihn über den Kopf zog. Ich verschloss damit nicht nur meinen Körper, sondern auch das Kapitel dieses Abends. Als ich meine Jeans anzog, spürte ich, wie die Anspannung aus meinen Muskeln wich und einer leeren Benommenheit Platz machte.

Die Jungs folgten dem Beispiel. Markus, der größtenteils schweigend am Spiel teilnahm, zog sein Hemd an. Florian und Ben folgten, das anfängliche Prahlen war einer verlegenen Stille gewichen. In weniger als fünf Minuten waren wir alle wieder bekleidet. Doch die Kleidung fühlte sich nicht wie Schutz an, sondern wie eine dünne Hülle über einer neuen, unangenehmen Wahrheit.

Die folgenden Stunden waren ein seltsames, gespenstisches Ritual der Normalität. Wir bestellten Pizza. Wir sprachen über alles Mögliche – den stressigen Mathe-Lehrer, einen blöden Film, Pläne für die Sommerferien. Die Worte waren Luftballons, die wir in die Stille warfen, sorgsam darauf bedacht, nichts zu berühren, was explodieren könnte. Das Lachen war zu laut, die Pausen zwischen den Sätzen zu lang.

Als ich später nach Hause ging, war die Luft kühl und klar. Doch in mir tobte ein Sturm aus gegensätzlichen Gefühlen. Da war die Scham, nicht für meinen entblößten Oberkörper, sondern für die Hilflosigkeit, in die ich mich habe treiben lassen. Da war die Wut auf Tanja, die das alles angestoßen hatte, und auf mich selbst, dass ich mitgespielt hatte. Da war ein seltsamer, zärtlicher Impuls Barbara gegenüber, deren verstörter Blick sich in mein Gedächtnis gebrannt hatte. Und da war, am seltsamsten von allem, eine Art von trauriger Weisheit.

Am nächsten Tag in der Schule war die Gruppe anders. Blicke mieden sich. Gespräche waren höflich und oberflächlich. Das Band, das uns verbunden hatte, war nicht zerrissen, aber es war gedehnt und verdreht, vielleicht für immer gezeichnet von dem Bild, das wir in dieser Nacht voneinander hatten – nicht als Freunde, sondern als verwundbare, bloßgestellte Gestalten in einem Spiel, das zu weit gegangen war. Die Party war vorbei. Das Erwachsenwerden, mit all seiner verletzlichen Komplexität, hatte wirklich begonnen.


Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, musst du dich einloggen.

FreeFantasyGirl schrieb am 02.01.2026 um 17:37 Uhr

Auch das Zweitwerk von @Michaela99 krankt an den gleichen Symptomen wie ihre erste Story: vom ersten Absatz bis zum letzten herrscht dieselbe kontrollierte Tonlage. Keine Ermüdung, kein Ausfransen, kein sprachlicher Kontrollverlust – was bei einem längeren Text mit emotionalem Eskalationsverlauf schlicht unrealistisch ist. Und daß keiner der drei Jungs nicht zumindest den Versuch unternimmt, eine Steigerung herbeizuführen, ist schlicht unglaubwürdig. Und sonst? Stilistisch gefällig, dramaturgisch korrekt – aber erneut ohne Risiko, ohne sprachliche Verletzlichkeit, ohne menschliche Unordnung. Genau das ist es, was echte Autoren unausweichlich hinterlassen. Exakt das fehlt hier. Und eine gute KI schreibt noch lange keine guten Geschichten!

Hier geht's zu meinem Profil, dort findet ihr alle Links zu meinen Geschichten: https://schambereich.org/user/show/FreeFantasyGirl

ariadne74 schrieb am 02.01.2026 um 20:10 Uhr

Super Geschichte. Was als übliche, fast schon abgedroschene, Idee angefangen hat (Strip-Poker), wird als Charakterstudie fortgeführt, wobei die Erotik knistert, ohne dass dafür viele Worte gebraucht werden. Vielen Dank. Bitte mehr schreiben.

jabbath schrieb am 03.01.2026 um 12:01 Uhr

Klingt nach KI. Was eine Schwurbelei...