Das Geheimnis des Wurzelmundtals
Im Herzen der Dolomiten, jenseits des bekannten Grödner Tals, lag das verborgene Wurzelmundtal. Man erreichte es nur durch einen alten, verwunschenen Tunnel, der sich wie ein geheimes Tor in die Felsen bohrte. Hier sprach man nicht Ladinisch, sondern Walainnisch – eine uralte Sprache, die wie das sanfte Rauschen walisischer Winde klang, voller weicher Laute und melodischer Silben. Drei idyllische Dörfer schmiegten sich in die Täler: der Hauptort Sankt Mattias mit seinen holzgeschnitzten Häusern, das hoch gelegene Himmelsstein mit Blick auf schneebedeckte Gipfel und das beschauliche Sankt Maria, umgeben von dichten Wäldern. Die Einwohner lebten vom Tourismus, und alle – jung wie alt – trugen stets ein zufriedenes, fast seliges Lächeln im Gesicht. Sie schienen nie müde, nie gestresst, immer erfüllt von einer inneren Glückseligkeit.
Matthias und Tina, ein Paar aus Hamburg, beide um die vierzig, waren mit ihren Kindern Miriam (19) und Ben (18) über die Ostertage hergekommen, um Ski zu fahren. Das Wetter war herrlich: strahlender Sonnenschein, pulvriger Schnee und perfekte Pisten. Die Familie hatte Spaß, lachte viel und genoss die frische Bergluft. Doch eines nervte die Eltern: Die Kinder klebten ständig an ihren Smartphones. Am Frühstückstisch im gemütlichen Apartment in Sankt Mattias gab es deswegen oft Diskussionen. „Legt doch mal die Dinger weg und genießt die Berge!“, schimpfte Tina, während Matthias nickte.
Der Ostersonntag wurde trotzdem wunderbar: Tolle Abfahrten, reichlich Schnee trotz der Sonne, und abends fielen alle müde, aber glücklich ins Bett. Miriam chattete noch stundenlang mit ihrem Freund in Hamburg, der arbeiten musste, doch die Bewegung und die Luft taten allen gut. Sie standen früh auf, um als Erste an den Liften zu sein, und lagen meist vor 22 Uhr im Bett – erledigt, aber zufrieden.
Der Montagmorgen war anders. Miriam saß ohne Handy am Küchentisch und lächelte beseelt, fast verträumt. Tina schimpfte: „Kind, mach doch das Fenster zu! Es zieht so kalt herein, und deine Zimmertür steht auch offen!“ Miriam kicherte nur und schloss es halbherzig.
Am Dienstagmorgen grinsten beide Kinder breit beim Frühstück, wieder ohne Smartphones. Matthias und Tina lobten das erleichtert. „Endlich mal Familie pur!“, sagte Matthias. Doch wieder kam kalte Luft aus den Kinderzimmern, und bei Ben lag sogar etwas Schnee auf der Fensterbank, als hätte er die Nacht über offen gestanden.
Dienstagabend gingen Matthias und Tina allein in eine Bar in Sankt Mattias. Sie tanzten ausgelassen, tranken Jagertee, Bier und Wein. Kaum zu Hause, liebten sie sich leidenschaftlich unter der heißen Dusche – leise, um die Kinder nicht zu wecken. Tina war diesmal ungewöhnlich heiß und leidenschaftlich, nicht wie sonst, wenn sie ihre eiskalten Füße unter seine Decke schob. Sie konnte danach nicht einschlafen, stand auf und öffnete den Fensterflügel, um frische Luft hereinzulassen. Das Mondlicht flutete das Zimmer, als sie endlich einschliefen.
Gegen fünf Uhr morgens wurde Matthias wach. Neben ihm stöhnte Tina leise, als hätte sie feuchte Träume. Er blinzelte ins Mondlicht und traute seinen Augen nicht: Am Fußende des Bettes, auf dem hölzernen Pfosten, glitzerte etwas. Es sah aus wie eine Qualle, durchsichtig, gläsern, silbrig schimmernd, mit einem Schirm aus feinen Tentakeln, die wie eine Mischung aus Qualle und Oktopus wirkten. Träumte er? Er rieb sich die Augen, doch das Wesen war da.
Plötzlich rutschte es vom Pfosten herunter, glitt unter die Bettdecke und kroch auf ihn zu. Instinktiv zog Matthias die Beine an. Doch dann spürte er es: Etwas Feuchtes, Kühles berührte seine Oberschenkel, glitt tiefer zu seinen Hoden. Er erschrak, aber es fühlte sich so gut an. Das Wesen wickelte sich um seinen Penis – eng, saugend, massierend. Er hob die Decke und starrte fasziniert hinab: Der durchsichtige Schirm umschloss seinen Schaft wie eine lebende Hülle, leuchtende Ringe pulsierten daran entlang. Die Tentakeln, fein und mit feinem Fell wie Nesselhaare, streichelten ihn, liebkosten seine Eichel, wickelten sich um seine Hoden und zogen sanft daran.
Das Gefühl war überwältigend: Eng eingeschnürt, pulsierend massiert, als wüsste das Wesen genau, wo seine empfindlichsten Stellen lagen. Seine Erregung explodierte. Der Penis schwoll hart an, pochte in der Umarmung. Die Tentakeln kitzelten, drückten, saugen rhythmisch. Matthias stöhnte unterdrückt, als der Orgasmus ihn überrollte – heißer Samen schoss heraus, und das Wesen schmatzte gierig, saugte alles auf, als wäre es Nektar.
Doch es hörte nicht auf. Im Gegenteil: Die Massage intensivierte sich. Der Schirm zog sich enger zusammen, melkte ihn weiter. Eine Tentakel glitt tiefer, liebkoste seinen Anus kreisend, feucht, drängend. Schon drang sie ein, dehnte die Rosette sanft, während zwei weitere folgten: Eine spreizte ihn weiter, die andere fand präzise seine Prostata und trommelte darauf,rhythmisch, unerbittlich.
Matthias bäumte sich auf, kam erneut, spritzte in die saugende Hülle. Das Wesen trank gierig seine Säfte, leuchtete heller dabei. Wieder und wieder: Der Penis blieb hart, die Tentakeln wussten genau, wie sie ihn quälen und erlösen konnten. Drei, vier Orgasmen, er verlor den Überblick, schwitzend, keuchend, in Ekstase versunken. Das Wurzelmund, wie die Einwohner es in ihrer alten Sprache nannten, nährte sich von den Liebessäften der Menschen, nachtaktiv und hungrig in den mondhellen Nächten des Tals.
Als der Wecker klingelte, war es verschwunden. Beim Frühstück saßen alle vier am Tisch, leise grinsend, beseelt zufrieden. Miriam hatte auf einen Block Quallen gemalt, viele davon, in silbrigem Glanz.
Ben grinste breit und fragte seine Schwester verwundert: „hast Du auch von Quallen geträumt?“ Miram wurde rot. Ben bekam das gar nicht mit, sondern kommentierte nur zu sich selbst: „…wie in der Ostsee diese glibbrigen Ohrenquallen...“
Abends saßen die vier in der gemütlichen Stube des alten Gasthofs „Zum Himmelsstein“ in Sankt Mattias. Sie hatten einen Tisch in der Ecke ergattert, umgeben von dunklen, getäfelten Wänden, an denen alte Fotos, Zeichnungen und Gemälde hingen: majestätische Dolomiten-Gipfel, blühende Alpenwiesen, stolze Steinböcke – und dazwischen eine alte, fast vergilbte biologische Zeichnung von Quallen, detailreich und wissenschaftlich präzise, signiert mit „Dr. Use“.
Ben sah das Bild, das Thematisch völlig aus der Sammlung fiel. „Schon wieder Quallen“, sagte er und drehte den Kopf zu Miriam. Ben, neugierig wie immer, stand auf und trat näher an die Wand. „Schaut mal, die sehen aus wie...“, begann er und wollte mit dem Finger auf eine der gezeichneten Quallen zeigen. In genau diesem Moment löste sich das Bild von der Wand, der Nagel musste rostig gewesen sein. Ben reagierte blitzschnell und fing es auf, bevor es auf den Holzboden knallte. Ein Aufschrei, die Familie lachte erleichtert.
Doch als Ben das Bild umdrehte, entdeckte er auf der Rückseite eine kaum leserliche Handschrift in verblasster Tinte. Er las leise vor: „Wurzelmundquallen: Fabelwesen, sind es Alpine Verwandte? Besonders hungrig im Winter, wenn es kalt ist? Lebensraum: See, Bach oder Höhlen? Gezeichnet M.U.“
Matthias und Miriam wechselten einen kurzen, wissenden Blick. Tina und Ben zuckten nur mit den Schultern, sie hielten das Ganze für einen alten Scherz eines exzentrischen Biologen.
In dieser Nacht waren die Fenster wieder einen Spalt offen die Luft im Tal war so rein, dass niemand die Kälte wirklich fürchtete. Die Wurzelmundquallen kamen erneut, lautlos, vom Mondlicht angelockt.
Miriam und Matthias kannten sie bereits, erwarteten sie fast schon sehnsüchtig. Sie waren in den letzten Nächten wach geworden, hatten die schimmernden Wesen gesehen und sich still ihrer Lust hingegeben.
Tina und Ben jedoch hatten bislang geglaubt, es sei nur ein besonders intensiver Traum gewesen. Diese Nacht war anders. Gegen drei Uhr morgens, sechs Wesen kletterten durch die offenen Fenster, liefen auf ihren Armen silbrig, gläsern, glockenförmig, mit langen, nesselbehaarten Tentakeln. Vier von ihnen glitten direkt ins Elternschlafzimmer.
Matthias wurde irgendwann nachts plötzlich wach, geweckt von den unterdrückten, lustvollen Schreien seiner Frau. Das Licht einer Straßenlaterne erhellte den Raum. Sein Frau Tina lag neben ihm, völlig nackt, das Nachthemd war bis zu den Schultern hochgeschoben. Ihr Körper bäumte sich auf: Schultern und Kopf tief ins Kissen gedrückt, Beine angewinkelt und gespreizt, das Becken weit erhoben, als wollte sie sich dem Himmel entgegenstrecken. Eine große Wurzelmundqualle hatte sich fast komplett über ihren Venushügel gestülpt, der gläserne Schirm wirkte wie eine luxuriöse Vaginapumpe aus einem Sexshop. Das Wesen pumpte rhythmisch, saugte sich fest an ihrem rasierten blanken Venushügel, den Schamlippen, zog sie leicht auseinander und melkte ihre Klitoris mit sanften, wellenförmigen Kontraktionen. Tina stöhnte laut, ihre Hände krallten sich ins Laken.
Zwei kleinere Glocken hatten sich auf ihre vollen Brüste gesetzt. Ihre Schirme zogen sich abwechselnd zusammen und blähten sich auf, formten die Brüste zu prallen Kugeln, während winzige, mundartige Öffnungen an den Nippeln saugten, zart zuerst, dann fordernder. Ein dünner, milchig-weißer Strom floss aus Tinas Brustwarzen durch die transparenten Körper der Wesen, verschwand in ihren nebelhaften Eingeweiden. Er konnte seinen Blick gar nicht von diesem erotischen geilem Schauspiel lösen. Binnen Sekunden hatte er selber einen Steifen, hatte seine Hand schon an der Eichel, um zu wichsen.
Da, Matthias fühle kühle Feuchtigkeit am Oberschenkel, eine behaarte Tentakel. Ein Wesen schob sich über seinen Penis, umschloss ihn erneut. Jetzt spürte er selbst das vertraute, kühle Saugen unter der Daunendecke. Ein weiteres Wesen hatte sich um seinen bereits harten Penis gewickelt, der gläserne Schirm umschloss ihn eng, pulsierte, melkte ihn mit perfekter Präzision. Tentakeln streichelten seine Hoden, eine drang langsam in seinen Anus ein, fand seine Prostata und begann das trommelnde Spiel, das ihn bereits in den Nächten zuvor um den Verstand gebracht hatte.
Tina drehte den Kopf zu ihm, die Augen glasig vor Lust. „Es... es sind wieder da“, keuchte sie, zum ersten Mal wach und bewusst in der Ekstase. Matthias konnte nur nicken, stöhnte laut auf, als ein weiterer Orgasmus ihn durchflutete. Die Wesen tranken gierig ihre Säfte – die Lust der Menschen war ihre Nahrung, besonders im kalten Winter, wenn die Nächte lang und das Tal still war. Am Morgen saßen wieder alle vier am Frühstückstisch – mit diesem seligen, zufriedenen Lächeln, das nun auch Tina und Ben trugen. Keiner sprach ein Wort darüber. Es war das Geheimnis des Wurzelmundtals, und sie waren nun alle ein Teil davon.
Im Kinderzimmer des Apartments teilten sich Miriam und Ben wie in alten Zeiten ein Etagenbett, Miriam oben, Ben unten. Die Fenster standen wieder einen Spalt offen, die kalte Bergluft mischte sich mit dem Duft von Holz und frischer Bettwäsche.
Ben wurde wach von lautem Stöhnen und dem rhythmischen Knarzen des Bettes über ihm. Miriam bewegte sich heftig, das Hochbett schwankte leicht, als würde sie sich in einem wilden Traum winden. Ihr Keuchen war gedämpft, aber intensiv, ein leises, animalisches Wimmern, das Ben sofort erregte, obwohl er wusste, dass es seine Schwester war.
Gleichzeitig spürte er eine kühle Brise an seinen Füßen. Die Bettdecke war heruntergerutscht, als hätte jemand sie vorsichtig zur Seite geschoben. Etwas Feuchtes, Glitschiges glitt über seine Waden – langsam, tastend, kühl wie Bergquellwasser.
Ben knipste das kleine Leselicht an seiner Bettwand an. Der schwache Schein fiel auf seine Beine und er erstarrte.
Ein kleines quallenförmiges Wesen mit Oktopusarmen, kaum größer als eine Handfläche, schob sich sein Bein hinauf. Der gläserne, durchsichtige Schirm schimmerte silbrig im Mondlicht, das durchs Fenster fiel. Die Tentakel waren kurz, maximal 15 cm lang, fein und mit winzigen, nesselnden Härchen besetzt, die wie zartes Fell wirkten. Vor Schreck fuhr Ben mit dem Oberkörper hoch und knallte schmerzhaft mit dem Kopf gegen den Lattenrost des Hochbetts über ihm. Sterne tanzten vor seinen Augen, er fiel stöhnend zurück ins Kissen.
Als er wieder klar sehen konnte, hatte sich das Wesen bereits weiter vorgewagt. Ein Tentakel war unter den Bund seiner Boxershorts geschlüpft, wickelte sich sanft, aber bestimmt um seine Hoden, zog leicht daran, als wollte es sich selbst höher ziehen. Das Gefühl war elektrisierend: kühl, feucht, saugend, pulsierend.
Ben keuchte auf. Sein Penis schwoll sofort an, drückte sich hart gegen den Stoff. Das Wesen glitt weiter, der gläserne Schirm legte sich wie eine enge, lebende Hülle um seinen Schaft. Die Tentakeln streichelten, massierten, nesselten leicht, ein prickelndes Brennen, das sofort in pure Lust umschlug.
Das ist besser als jede eigene Hand beim Wichsen, schoss es dem 18-Jährigen durch den Kopf. Besser als die heimlichen Pornofilmchen auf seinem Handy. Besser als die verbotenen Fantasien, in denen er seine Schwester beobachtet hatte, nackt aus der Dusche kommend, oder beim Umkleiden im Zimmer, heimlich Fotos gemacht, sich nachts dazu einen runtergeholt.
Bislang hatte er nur vom ersten Mal geträumt, von einem geilen Mädchen, einem richtigen Sexluder, das sich ihm hingab. Aber jetzt… jetzt war es real. Kein Mensch. Keine Freundin. Sondern ein fremdes, geiles Wesen, das genau wusste, wie es ihn berühren musste. Der Schirm pumpte rhythmisch, saugte sich fest, melkte ihn mit perfekter Präzision. Tentakeln kitzelten seine Eichel, umschlangen die Hoden. Ben biss ins Kissen, um nicht laut aufzuschreien. Über ihm stöhnte Miriam lauter, das Bett knarzte im selben Takt wie seine eigene Lust. Er kam, heftig, spritzend, das Wesen saugte alles gierig auf, leuchtete heller dabei. Doch es hörte nicht auf. Wieder und wieder trieb es ihn zum Höhepunkt, mehr Orgasmen, als er je erlebt hatte, fünf, sechs, sieben vielleicht. Sein Körper bebte, er keuchte genauso laut wie seine Schwester oben. Irgendwann verließ ihn die Kraft. Erschöpft, schweißnass, mit pochendem Kopf vom Aufprall, schlief er ein.
Und träumte erneut von jenem Sommerurlaub in Eckernförde, wie er und Miriam lachend im flachen Wasser standen, sich mit harmlosen Ohrenquallen bewarfen, das glibbrige Tierauf der Haut spürten und kreischend davonrannten.
Am nächsten Morgen, dem letzten Tag ihres Urlaubs, trafen sich Tina und Miriam zufällig allein im geräumigen Bad des Apartments. Wie in vielen Familien war Nacktheit hier nichts Ungewöhnliches, besonders nach dem Duschen.
Tina kam gerade tropfnass aus der Dusche, ein Handtuch locker um die Hüften geschlungen, als Miriam hereinkam, sich ohne Scheu auf die Toilette setzte und entspannt zu pissen begann. Das leise Plätschern erfüllte den Raum, während beide Frauen sich im großen Spiegel über dem Waschbecken betrachteten, zuerst beiläufig, dann mit wachsender Verwunderung.
Tina bemerkte als Erste die roten, kreisrunden Flecken um ihre eigenen Brüste: leichte Saugmale, die wie zarte Abdrücke von weichen Glocken wirkten, rund um die immer noch empfindlichen Nippel. Sie strich vorsichtig mit den Fingern darüber und spürte ein wohliges Nachbrennen.
Doch was Miriam wirklich den Atem stocken ließ, war der Anblick zwischen den Beinen ihrer Mutter. Tina hatte sich den Venushügel bis auf eine schmale, sorgfältig getrimmte Landebahn rasiert. Tinas Hügel selbst war heute dunkelrot, stark geschwollen und stand weit vor, als wäre er die ganze Nacht intensiv stimuliert worden. Etwas, das Miriam noch nie so deutlich gesehen hatte. Darunter hingen die inneren Schamlippen ungewöhnlich lang, rot und prall, leicht geöffnet, als wollten sie sich nie wieder ganz schließen. Miriam schluckte. Das hier war neu und eindeutig das Werk ihrer nächtlichen Besucher. Sie wollte ihre Mutter fragen, traute sich dann doch nicht.
Ihr eigener Gast war kleiner gewesen, weniger fordernd. Vielleicht hatte das dichte Schamhaar, das sie noch trug, die Intensität gedämpft. Dennoch spürte sie ein leichtes, brennendes Ziehen am Anus, ein Erinnerungszeichen an die zarten Tentakeln, die dort eingedrungen waren.
„Mama… hast du vielleicht Bepanthen-Salbe?“, fragte Miriam leise und etwas verlegen. „Ich… hab da hinten ein bisschen ein Brennen.“ Tina lächelte verständnisvoll, ohne nachzufragen. Sie kramte im Kulturbeutel und nahm eine Tube heraus. „Klar, Liebes. Dreh dich mal um und bück dich ein wenig.“
Miriam stand auf, wischte sich kurz ab und beugte sich vor, die Hände auf den Oberschenkeln. Tina kniete sich hinter sie, öffnete die Tube und trug die kühle Salbe vorsichtig auf die empfindliche Rosette auf. Dabei entdeckte sie die kleinen, verräterischen Nesselspuren, feine, rote Pünktchen rund um den Anus, wie von winzigen, liebevollen Stichen.
Einen Moment lang zögerte Tina. Sie dachte an ihre eigene Nacht, an das überwältigende Saugen, das Pumpen, das unaufhaltsame Kommen. Dann lächelte sie nur innerlich. Hauptsache, sie ist glücklich, dachte sie. Hauptsache, wir alle sind glücklich.
Kein Wort fiel über die Wesen. Keine Erklärung war nötig. Das Wurzelmundtal hatte sie alle berührt, auf seine ganz eigene, uralte Weise. Und als sie später beim Frühstück saßen, mit Matthias und Ben, die ebenfalls dieses leise, selige Leuchten in den Augen hatten, wussten sie: Sie würden wiederkommen.
Denn einige Geheimnisse sind zu schön, um sie je wieder zu vergessen.
Kommentare
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Phantasievoll und erotisch aufgeladen. Allerdings lässt sich der Verdacht nich ganz von der Hand weisen, dass manche Textstellen (Textbausteine?) mehrfach verwendet werden. Insgesamt aber eine schöne Geschichte.
Sorry, ich hab die Kapitel und Sätze immer wieder auf Word umgestellt. Irgendwie sind mir da kleine Fehler unterlaufen. Hab halt keinen Lektor! 😊
Gar nicht schlimm. Die Geschichte ist auf jeden Fall super!
Wie süß :)