Valeria und die Pizzalieferung
Diese Geschichte ist die lose Fortsetzung von "Valeria und die Klassenkasse" (https://schambereich.org/story/show/6682-valeria-und-die-klassenkasse), sie ist aber zum Verständnis nicht unbedingt nötig.
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„OK, alles klar, machen wir. Bis gleich.“
Emma knallte den Hörer zurück auf die Gabel ihrer Gegensprechanlage und sah Valeria an.
„Was?“, fragte sie entsetzt und hörte auf, ihren kurzen Pferdeschwanz zu richten.
„Die Pizza ist da“, antwortete Emma zögerlich.
„Wo denn, wo ist der Pizzabote?“ In Valerias Stimme machte sich etwas Panik breit.
„Ja, da gibt es ein Probleme. Er wartet unten an der Haustür und will nicht hochkommen.“
„Was soll das heißen, er will nicht hochkomme? Emma, ihr wohnt im zweiten Stock!“
„Ja, schon. Aber der Aufzug ist kaputt. Deshalb kommt er nicht hoch, sagt er. Also müssen wir sie unten selbst abholen.“
„Das kann doch nicht sein Ernst sein? Ich kann SO unten nicht die Tür aufmachen.“
„Aber das hatten wir doch so ausgemacht. Du hast die Wette verloren und deshalb nimmst du die Pizza in Empfang.“
„Emma, ich bin splitternackt!“ Um ihre Worte zu verdeutlichen zeigte Valeria mit beiden Händen auf ihren blassen Körper.
„Du warst doch schon nackt vor unserer ganzen Klasse. Da wirst du doch wohl die beiden Stockwerke runter gehen und die Pizza holen können. Meine Eltern sind nicht da und im Treppenhaus begegnet man nie jemanden.“
„Aber das in der Turnhalle war doch was anderes.“
„Jetzt stell dich nicht so an, Valle!“ Emma wurde langsam etwas ungeduldig. „Die Pizza wird kalt und der Typ wird nicht ewig da unten warten.“
„Hätte ich das gewusst, hätte ich mich niemals auf diese Wette eingelassen“ sagte Valeria jammernd. „Hier oben kurz die Wohnungstür aufmachen, ihm die beiden Pizzen abnehmen, fertig. Das wäre schon alles gewesen.“ Sie schluchzte. „Darf ich mir wenigstens Schuhe anziehen? Und kommst du mit runter?“
„Ja, ja. Jetzt zieh sie an und beeil dich endlich mal.“
Emma machte die Wohnungstür auf. Valeria spürte einen eisigen Luftzug an ihrem Körper. Sie seufzte und schlüpfte in ihre weißen Sneaker.
„Na also“, sagte Emma erleichtert und schob Valeria sachte durch die Tür in das Treppenhaus. Das Licht sprang an.
Valeria schaute sich schüchtern um. Es war alles ruhig. Emmas Eltern hatten die Wohnung in der Mitte des Flurs, jeweils eine weitere Wohnung ging auf der linken und rechten Seite ab.
„Los jetzt!“ Emma zog die Tür hinter ihnen zu und schritt entschlossen zur Treppe nach unten.
Valeria folgte ihre vorsichtig und lauschte genau in das Treppenhaus hinein. Aber es war alles still. Trotzdem erschrecke sie jedes Mal, wenn auf dem Weg nach unten immer eine weitere Lampe im Treppenhaus anging.
„Was ist mit Diego?“, flüsterte Valeria zu Emma, als sie sich weiter den Weg nach unten bahnten. Das erste Stockwerk hatten sie bereits geschafft.
„Was soll mit dem sein? Seine Eltern wohnen zwei Stockwerke über uns“, antwortete sie in normaler Lautstärke. „Außerdem hat er dich in der Turnhalle doch auch schon so gesehen.“
Valeria verfluchte sie innerlich. Warum konnte sie nicht etwas leiser sein? Im ersten Stock sah sie einige helle Lichter hinter den Türspionen. Von irgendwoher hörte sie die Geräusche eines Fernsehers.
„Da unten ist er“, sagte Emma flüsternd, als sie bereits halb im Erdgeschoss waren.
Und tatsächlich, da war er. Valeria sah den Pizzaboten vor der Haustür warten, wie er genervt dort stand, eine große Styroporbox zu seinen Füßen. Es war ein junger Mann, vielleicht zehn Jahre älter als sie beide, mit einer abgetragenen Jacke und einer Baseball-Cap, die ihm tief ins Gesicht hing.
Jetzt hatte der Bewegungsmelder aus dem Eingangsbereich sie erfasst und sofort gingen im Flur die Lampen an. So erschrocken wie ein Reh im Scheinwerferkegel blieb Valeria plötzlich stehen und legte instinktiv ihre Hände auf ihre blanken Brüste.
Der Pizzabote hob den Kopf und riss seine Augen weit auf. Er konnte wohl kaum glauben, was er da sah. Zwei junge Frauen kamen auf ihn zu, die Dunkelhaarige davon splitternackt!
„Nun komme schon“, meinte Emma lachend. „Jetzt ist dein Einsatz gefragt! Jetzt hat er dich eh schon gesehen!“
Valeria blickte sich um. Sonst war niemand hier, das Treppenhaus war nach wie vor ruhig. Sie atmete tief durch, schritt zielsicher zur schweren Glastür und zog sie auf. Ein kalter Luftzug strömte ihr entgegen und lies sie zusätzlich erzittern.
„Ähm“, sagte der junge Mann überrascht. „Haben sie die Pizza bestellt?“
„Ja“, brachte Valeria hastig hervor.
Der Mann ging runter in die Hocke und öffnete die Styroporbox. Ein leichter Dampfschwall kam aus der Box heraus. Mit seinem Gesicht war er nun genau auf der Höhe von Valerias Intimbereich, nur wenige Zentimeter davon entfernt. Wegen seiner Kappe konnte sie seine Augen nicht sehen, aber seine Blicke konnte sie spüren. Valeria presste ihre Oberschenkel zusammen und hielt sich eine Hand vor ihren Schambereich. Als sie Emmas Hüsteln hörte, nahm sie die Hand wieder weg. Das war gegen ihre Regeln. Auf der Straße fuhr ein Wagen an dem Wohnhaus vorbei. Irgendwo hörte sie entfernt einen Hund bellen.
Der Pizzabote nestelte nervös an den beiden Pizzakartons herum und bugsierte sie umständlich aus der großen Box heraus. Endlich erhob er sich wieder und drückte Valeria die beiden Kartons in die Hand.
„Hier bitte schön, bezahlt ist schon. Guten Appetit!“ Dabei grinste er sie verschmitzt an und ließ noch einmal seinen Blick über ihren Körper gleiten.
„Danke“, brachte Valeria noch hervor, dann drehte sie sich ruckartig um, mit den beiden Pizzen in der Hand. Emma stand zwei Meter hinter ihr und lachte sich schlapp.
Die Haustür fiel hinter ihnen krachend ins Schloss. Der Pizzabote schaute ihnen nach und musterte Valerias nackten Hintern dabei ganz genau.
„Na siehst du“, meinte Emma. „War doch gar nicht so schlimm!“
„Können wir das nun bitte hinter uns bringen und zurück in die Wohnung?“
Emma ging vorneweg die Treppe hinauf. Valeria folgte ihr, sich langsam entspannend. Sie musste die beiden Pizzakartons mit beiden Händen tragen, so dass sie selbst im Notfall nichts verdecken würde können. Sie spürte die Wärme des Essens an ihrem Körper. Sie hielt die Kartons auf Höhe ihrer Rippen. Wenn ihre Brüste noch etwas größer gewesen wäre, hätte sie sie auf den Kartons ablegen können. Was für eine lustige Vorstellung. Sie musste selbst darüber etwas lachen.
„Was ist los, gefällt dir das doch?“, rief Emma, die bereits einige Stufen weiter oben war, zu ihr herunter.
„Pssssst. Nicht so laut“, mahnte Valeria.
„Ja, schon gut. Wir sind ja wieder zurück.“
Valeria nahm die letzten Stufen und sah, wie Emma bereits vor der Wohnungstür stand. Geschafft.
Oder doch nicht? Emma begann, an der Wohnungstür zu rütteln. Erst leicht, dann immer heftiger. Als ihr ein lautes „Oh shit“ entglitt, fing Valeria endgültig an, sich Sorgen zu machen.
„Es tut mir leid, Valle. Anscheinend habe ich vorhin einfach die Tür zugezogen, aber den Schlüssel nicht mitgenommen.“
„Das ist nicht dein ernst, oder?“ Valeria wurde kreidebleich.
„Nein, kein Witz. Ich bekomme die Tür nicht auf.“
„Emma, ich bin nackt! Meine ganzen Klamotten sind in eurer Wohnung!“
„Ja, das weiß ich. Und ich muss pinkeln.“
„Was machen wir denn jetzt? Wann kommen deine Eltern wieder?“
„Nicht vor Mitternacht. Eher später schätze ich.“
„Aber hast du irgendwo einen Ersatzschlüssel? Ich kann doch nicht die ganze Zeit hier nackt im Treppenhaus verbringen.“
„Wenigstens müssen wir nicht verhungern“, antwortete Emma in Gedanken. „Aber warte mal, die Nachbarn haben auch noch einen Schlüssel, glaube ich.“
„Sind die denn da?“
„Weiß nicht, versuchen wir es mal. Stell dich ins Treppenhaus, damit ihnen nicht gleich deine Brüste ins Auge hüpfen.“
„Ha ha“, sagte Valeria genervt und tat, wie ihr gesagt wurde.
Emma klingelte an der Wohnungstür. Es blieb erst einmal still. Plötzlich waren Geräusche von der anderen Seite der Tür zu hören. Valeria presste sich mit ihrem blanken Hintern dicht an die Wand, immer noch die beiden Pizzen haltend.
Die Tür ging ein Spalt weit auf und ein etwas zehnjähriges Mädchen steckte ihren Kopf heraus.
„Oh. Hi Klara“, sagte Emma. „Sind deine Eltern auch da?“
„Die sind nicht zu Hause“, antwortete Klara schüchtern.
„Schade. Weißt du, wo deine Eltern unseren Ersatzschlüssel haben? Ich habe mich leider ausgesperrt.“
„Nein, das weiß ich leider nicht. Tschüss Emma!“
„Warte!“
Klara sah sie fragend an.
„Darf ich kurz euer Bad benutzen? Ich muss ganz dringend.“
Klara überlegte einen Moment und ließ Emma dann rein. Hinter ihr machte sie sofort die Tür zu. Valeria, die immer noch an der Wand kauerte, blieb alleine und nackt im Treppenhaus zurück. Sie traute sich nicht, sich zu bewegen, nicht einmal tief zu atmen. Ihr Herz klopfte wie wild. Verkrampft stand sie da und lauschte in das leere Treppenhaus hinein.
Was, wenn jetzt jemand in das Haus hinein käme? Oder jemand seine Wohnung verließ? Alle würden im Treppenhaus an ihr vorbei kommen. Und sie stand hier und konnte nirgends woanders hin. Und dann hatte sie auch noch diese blöde Pizza!
Das Licht erlosch im Treppenhaus. Valeria fröstelte. Wie lange war Emma jetzt schon weg? Zwei Minuten, drei Minuten? Fünf? Sie wusste es nicht, die Zeit zog sich endlos für sie. Hoffentlich würde sie wenigstens mit dem Schlüssel wieder kommen.
Da, wieder Geräusche in der Wohnung. Die Tür ging auf und Emma kam heraus. Sofort sprang durch die Bewegung das Licht wieder an.
„Vielen Dank, Klara. Schöne Grüße an deine Eltern!“
„Tschüss“, sagte Klara und schloss die Tür.
Valeria schaute Emma flehend an.
„Und, hast du ihn?“
„Wen?“, fragte Emma.
„Den Schlüssel!“, zischte Valeria.
„Hä? Nein, ich war nur pinkeln.“
„Na toll. Und jetzt? Wie lange soll ich hier noch so aushalten?“
„Naja wir können es noch oben bei Diego versuchen.“
„Was, spinnst du?“
„Was willst du denn sonst machen. Wenn er da ist, dann können wir wenigstens in die Wohnung.“ Sie drehte sich um und begann, die Treppe nach oben zu nehmen. Klar, sie wohnte hier, sie trug ihre bequeme Jogginghose und einen kuscheligen Hoodie, für sie war das alles nur halb so schlimm. „Jetzt komm schon, in der Turnhalle hat er doch eh schon alles von dir gesehen.“
Valeria schnaufte genervt und folgte Emma die Treppe hinauf. Ihre Arme wurden langsam schwer, weil sie immer noch die beiden Pizzakartons hielt. Vielleicht hätte sie die vor Emmas Wohnungstür stehen lassen sollen. Aber sie wollte nun auch nicht mehr zurück gehen, wo sie ein Stockwerk schon geschafft hatten. Immer stampfender ging sie die Treppe hinauf, sie war froh um ihre Sneaker in dem kalten Treppenhaus. Ihr eigene Nacktheit hatte sie schon fast verdrängt.
Während Valeria noch die letzten Stufen hochlief, war ihr Emma mittlerweile enteilt und betätigte bereits die Klingel. Valeria erschrak und machte einen Satz, um sich geschützt vor den Blicken von der Tür hinstellen zu können. Sie ließ dabei fast die Pizzen fallen.
Die Tür ging auf und Diego stand in Jeans und einem Basketball-Trikot im Eingang. Aus der Wohnung drang der Lärm eines Fernsehers.
„Oh, hi Emma. Was machst du denn hier?“
„Sind deine Eltern auch da?“, fragte Emma.
„Nein, die sind über das Wochenende weg. Warum?“
„Valle ist heute abend bei mir und wir haben uns dummerweise ausgesperrt. Können wir zu dir?“
„Du meinst jetzt? Und wo ist denn Valle? Aber…“
„Wir haben Pizza!“
„Ja schön, aber…“
„Jetzt komm schon“, sagte Valeria und kam mit der Pizza um die Ecke geschossen. „Ich halte das nicht mehr aus. Lass uns rein.“
Diego riss sprachlos den Mund auf, als die nackte Valeria auf einmal vor ihm stand.
„Stell dich nicht so an, du hast mich doch so schon gesehen.“
Sie drückte ihn zur Seite und stürmte an ihm vorbei in die Wohnung. Emma sah ihr verdutzt hinterher. Diego sah Emma hilflos an.
Valeria war nur froh, endlich wieder in einer warmen Wohnung zu sein und halbwegs in Sicherheit.
Sie ging direkt durch in die Richtung, aus der die Geräusche kamen. Die Tür ins Wohnzimmer stand offen, sie konnte bereits den Fernseher sehen, auf dem irgendein Videospiel lief. Vor dem Fernseher stand der Couchtisch, den steuerte sie an, dort würde sie endlich die beiden Pizzen ablegen können. Ihre Armen waren schon fast taub.
„Hol schon mal Teller, Diego!“, rief sie ihm über die Schulter zu, als sie das Wohnzimmer betrat und die beiden lauwarmen Boxen neben den Controllern auf dem kleinen Tisch ablegte. Da lagen ja drei Controller?
„Valeria?“
Sie drehte sich um und erschrak. Erst jetzt bemerkte sie die Couch neben der Tür. Und die war nicht leer. Paul und Luca saßen dort mit hochrotem Kopf. Schnell hielt sich Valeria die Hände vor die Brüste.
„Das wollte ich euch gerade sagen“, meinte Diego, der langsam ins Wohnzimmer geschlendert kam. „Aber du hattest es ja offensichtlich sehr eilig“
Emma lachte und auch Diego konnte sich ein lächeln nicht mehr verkneifen.
„Was ist denn hier los?“, fragte Paul, immer noch sichtlich verwirrt. „Valle, warum bist du nackt? Und bringst Pizza?“
Diego und Emma lachten immer noch und als Valeria ihre überforderten und ratlosen Klassenkameraden auf der Couch sitzen sah, musste sie auch anfangen zu lachen und bekam sich gar nicht mehr ein. Langsam fiel die ganze Aufregung und Anspannung von ihr ab.
Sie verbrachten den ganzen Abend zusammen im Wohnzimmer von Diegos Eltern. Die Jungs spielten und Emma und Valeria lümmelten auf der Couch und auf den Sesseln herum. Valeria merkte immer wieder, wie die Jungs scheue Blicke riskierten, wenn sie dachten, Valeria würde es nicht bemerken. Sie machte sich dagegen immer wieder ein Spaß daraus, sich betont offenherzig hinzusetzen und den Jungs gewisse Einblicke zu gewähren und lachte, wenn diese dann beim Videospiel kapitale Fehler unterliefen.
Als Emmas Eltern wieder zurück waren, holte Emma bei ihnen schnell ihren Schlüssel und ging dann wieder hoch zu Diego und den anderen. Valeria ihre Klamotten mitzubringen unterließ sie stillschweigend. Diego hätte ihr ja schließlich auch was leihen können.
Kurz nach Mitternacht schlichen Emma und Valeria wieder zurück in ihre Wohnung. Dass Valeria über Stunden hinweg nackt vor ihren Schulfreunden war, das hatte sie am Ende fast gar nicht mehr gemerkt.
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Kommentare
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Wieder eine wunderbare Geschichte!
Detailliert, rhetorisch und ziemlich erregend.
Ließt sich genau wie die erste Geschichte sehr gut und ich hoffe auf baldige neue Geschichten von dir.
Wieder 5 Sterne ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Schöne Story würde gerne noch mehr über valeria erfahren
Nice! Ich mag es, dass Valle Gefallen am Nacktsein entwickelt. Diese gezwungenen Schamsituationenen sind nicht so mein Ding. Lieber selbstbewusst und mit Spaß!
Aber wie gesagt: Mir gefällt's!
Schöne Geschichte, bin schon gespannt was als Nächstes passiert