Weeslower Chroniken VII - 2003 Alexandra auf Kreta - Kapitel 5 - Unbeschwerte Tage


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21.01.2022
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Weeslower Chroniken VII - 2003 Alexandra auf Kreta -

 

Kapitel 5 - Unbeschwerte Tage

 

Wieder zurück, duschte sie nochmal, schlief sich aus und ging dann hinunter zur Liegefläche, diesmal ohne Handtuch oder andere Verhüllung, sondern erstmals völlig nackt. Veronika lag schon dort, oben ohne, wie immer, stand, als sie Alexandra erblickte, auf, nahm ihre Liege, und dort, wo Jasmin sonst gelegen hatte, legte sich nun die hübsche Wienerin an Alexandras Seite. Es tat gut, wieder eine so liebe, verständnisvolle Freundin an der Seite zu haben, fand Alexandra.

 

Das hübsche, gertenschlanke Mädchen mit den langen, dunklen Haaren war nach der einer Woche Urlaub schon unglaublich gebräunt und das absolut nahtlos, von Kopf bis Fuß vollkommen gleichmäßig am ganzen Körper. Auch ihre schönen festen Brüste und ihr glatter, ganz und gar enthaarter, streichelzarter Schoß hatten dieselbe schöne milchkaffeebraune Farbe. Und diesen schönen nackten Körper zeigte Alexandra mittlerweile ganz offen und unbekümmert.

 

„Warum ziehst Du Dich eigentlich nie ganz aus?“ fragte Alexandra nach einer Weile, in der sie stumm nebeneinander auf dem Rücken gelegen hatten. Veronika richtete sich auf und schaute auf Alexandras Leib. „Das ist nichts für mich. Oben ohne ja, aber so ganz ohne, nein, ich mag das nicht so.“ antwortete sie und fuhr fort: „Aber ich finde es toll, dass Du das machst, und auch, wie locker Du Dich so bewegst, ganz nackt, meine ich. Und auch Jasmin, ihr beide. Eigentlich finde ich, dass so ein bisschen was anzuhaben viel besser aussieht als gar nichts, aber bei Euch jungen Hüpfern sieht das echt klasse aus, ehrlich, Du hast eine Wahnsinnsfigur und irgendwie... – steht Dir das!“

„Danke.“ sagte Alexandra leise und lächelte.

„Nein wirklich, Du wirkst so total natürlich dabei, so natürlich schön, finde ich. Das hat echt was. Und wenn Du so nackig zur Toilette hüpfst, ist das total süß.“

Alexandra lachte: „Süß?!“

„Nein – wunderbar.“

„Weißt Du, eigentlich bin ich gar nicht so. Also bisher, meine ich. Das hat erst hier mit Jasmin angefangen, in diesem Urlaub. Die ist immer nackig, und ich habe einfach mal mitgemacht, so anfangs an den ganz leeren Stränden.“

„Und?“

„Hat mir gefallen. Ich habe mich ganz schnell ans Nacktsein gewöhnt. Aber ohne Jasmin hätte ich das nicht gemacht. Schon gar nicht hier, bei der Taverne.“ Sie hob leicht den Kopf und schaute zum Gebäude hinüber. „Aber er sieht das ja auch nicht so eng.“

Veronika lächelte: „Ich glaube, ihm gefällt das.“

„Er ist echt ein Netter.“ sagte Alexandra, richtete sich auf, hob die Beine von der Liege und setzte sich seitwärts hin.

„Ja, ich kenne ihn schon lange. Er hat oft schon die Nase gerümpft, wenn hier irgendwelche Leute nackt auf seiner Liegeterrasse herumlagen, vor allem so ungenierte Alte. Bei Euch beiden, also Jasmin und Dir, war das was anderes, Euch mochte er total gern. Und ihr ward auch echt ein hübscher Anblick. - Plötzlich findet Kostas das Nacktsein hier richtig gut.“ ergänzte sie lachend.

Alexandra stand auf und ölte sich im Stehen von Kopf bis Fuß ein. In dem Moment kam Kostas und brachte den beiden jeweils ein Glas Orangensaft. Er klappte kurzerhand eine leere Liege zusammen, legte ein Brett darauf, stellte das ganze zwischen die Liegen der beiden Frauen und hatte damit einen improvisierten Tisch hergerichtet. Veronika und Alexandra bedankten sich artig.

 

Gegen eins gingen die beiden Frauen auf die Terrasse in den Schatten, um einen Salat zu essen. Alexandra hatte sich nur ein Handtuch von Veronika um den schmalen Körper gebunden, das so eben gerade Schoß und Po bedeckte. Es kamen weitere Gäste, ein sehr junges Paar, das wohl unmittelbar vom Strand kam, denn er trug nur Badeshorts und sie einen knappen Bikini mit einem kleinen Tüchlein darüber um die Hüften, und ein etwas älteres Pärchen, wahrscheinlich Amerikaner.

 

Das junge Paar ging nach dem Essen hinüber zur Liegefläche und nahm sich zwei der noch freien Liegen. Als Alexandra und Veronika zurückkamen, ließ Alexandra ungeniert das Handtuch fallen und legte sich erneut nackt auf ihre Liege. Die anderen beiden, er in Badehose, sie noch im Bikini, sahen ihr verstohlen und möglichst unauffällig zu. Aber Alexandra störte das nicht. Ihr war das so unendlich egal, sie beschäftigten ganz andere Dinge, als dass sie hier irgendjemand nackt sehen konnte oder nicht, sie sah nicht einmal zu den anderen beiden hin. Kurz darauf ging sie nackt ins Wasser, anschließend duschen, alles unmittelbar vor den Augen des jungen Pärchens. Das hatte immerhin den Effekt, dass das junge Mädchen sich seines Oberteils entledigte, und man sah deutlich, dass sie es sonst auch nie trug.

 

Alexandra war irgendwie unruhig. Nach Jasmins Abreise und dem Zwischenspiel mit Michael, dem missglückten Ausflug und ihrem Abenteuer in der Wildnis fand sie zum ersten Mal wieder die Muße, an daheim zu denken. Daheim, ohne Gregor, in der gemeinsamen Wohnung, in der ansonsten fremden Stadt Hannover… Wieder in die Sparkasse, wieder den langweiligen Job machen… Stattdessen Jasmin und ihr wildes, aufregendes Leben in dieser wundersamen Stadt „Weeslow“, in der alles so frei und offen und herzlich sein sollte - und nackt. Jasmin hatte sie echt neugierig gemacht mit ihren Schwärmereien.

Sie musste sich bewegen. Also stand sie auf und schaute aufs Meer.

„Ich mache mal einen kleinen Spaziergang.“

Sie wickelte sich das Handtuch um den Leib, schlüpfte in ihre Flip-Flops und verließ die Liegefläche, ging über die Terrasse der Taverne hinüber zum kleinen Anleger, hinauf auf die Mole, wo Kostas gerade sein Fischernetz zum Trocknen auslegte. Sie trat zu ihm heran, ließ sich erklären, was er machte, dann musste er schon wieder zur Taverne zurück, denn noch immer saßen dort die Amerikaner, um die er sich kümmern musste. Sie sah versonnen auf das Meer. Vorgestern Abend hatte sie hier noch eng umschlungen mit Michael gestanden, ihm einen geblasen, ihn in sich gespürt. Die kaputte Liege stand noch immer da. Sie schüttelte den Kopf. Seltsamer Typ, dieser Michael. Einerseits so charmant, andererseits so eitel und pubertär. Sie kehrte um und lief den Strand entlang. Hier lagen größere Kiesel, auch etwas Treibgut, kein Mensch weit und breit. Nach etwa fünfzig Metern band sich Alexandra daher das Handtuch ab und hielt es nur noch in der Hand. Im Laufen wird man angeblich am gleichmäßigsten braun, dachte sie sich. Der Strand endete an einem Landvorsprung. Alexandra wusste von ihren vorigen Ausflügen, dass man nur wenige Meter hoch zur Schotterpiste gehen musste, den Vorsprung oben umwandern, um dahinter weitere schöne Buchten zu finden. Sie stieg also den steilen Pfad hinauf, erreichte sie Piste und ging, noch immer nackt, die staubige Straße entlang. Falls jemand käme, würde sie sich schnell im Handtuch verhüllen. Doch den alten roten Pick-Up, der plötzlich vor ihr um die Ecke bog, hatte sie überhaupt nicht gehört. Ehe sie reagieren konnte, war der ältere Mann, ein Hirte mit seinen zwei Hunden auf der Ladefläche, auch schon vorbei. Sie sah dem Wagen nach, in einer leichten Staubwolke stehend und noch immer etwas überrumpelt.

 

Hinter der Landzunge kamen mehrere, jeweils von Felsen und Steinhaufen unterbrochene Sandbuchten. Am Anfang stand ein Haus, das jedoch wie schon bei ihren Besuchen zuvor anhand der verrammelten Fenster als leer stehender Feriensitz zu erkennen war. Davor stand allerdings ein kleiner Leihwagen. Hier parkte man, wenn man an die Strände wollte. Alexandra suchte die Buchten mit dem Auge ab und sah, dass am Ende der ersten zwei Menschen am Strand lagen. Von hier aus konnte man nicht erkennen, ob das Paar am Strand etwas trug oder nicht. Dennoch legte Alexandra ihr Handtuch in Höhe des leer stehenden Ferienhauses auf einem Stein ab, stellte dort auch ihre Flip-Flops ab und wanderte nackt am Strand entlang. Dass sich das Pärchen, an dem sie vorbei kam, in Badezeug sonnte, störte Alexandra nicht weiter. Das tat gut, fand sie, einfach so nackt durch die Welt zu laufen, man fühlte sich so frei. Und immer freier, je weiter man seine Kleidung hinter sich lässt. Oder das Handtuch, egal... Auf ihrem Marsch durch die Wildnis nach dem Unfall hatte sie das Gefühl überhaupt nicht genießen können. Aber umso mehr nahm sie sich vor, diese Wanderung zum Wasserfall tatsächlich zu unternehmen – mit richtigen Schuhen, Sommerhut, genug Wasser und Proviant. Und ansonsten nichts am Leib außer vielleicht Sonnencreme.

 

Am Ende dieser Bucht kam nach einem Felsvorsprung eine weitere, menschenleere. Dort ging Alexandra ins Wasser und schwamm eine Weile. Für sie gab es kaum etwas Schöneres, als nackt zu schwimmen.

 

Auch auf dem gesamten Rückweg blieb sie so, nur mit dem Handtuch in der Hand. Erst kurz vor der Taverne band sie es sich wieder um. Hinten auf der Liegefläche hatte sich Überraschendes getan: Das junge Pärchen hatte sich ausgezogen, beide lagen auf dem Bauch, die Hintern der Sonne entgegen gestreckt. Und beide waren ebenfalls fast nahtlos braun, nur mit leicht helleren Stellen am Po, das auf gelegentliches Tragen von Badezeug hinwies. Alexandra lächelte, als sie das sah, und nahm schon vorn auf der Liegefläche ihr Handtuch ab. Sie legte sich neben Veronika.

„Wo warst Du?“ fragte diese.

„Ganz da hinten. Das war schön. Und ich bin die ganze Zeit über nackt gelaufen. Nur mit dem Handtuch in der Hand, für alle Fälle.“

Veronika schüttelte den Kopf und lachte. „Du Nackedei! Beim nächsten Mal komme ich mit. Irgendjemand muss ja wohl auf Dich aufpassen!“

„Brauchst Du nicht...“ lachte Alexandra, „aber Du darfst natürlich gern mitkommen, es ist schön hier in der Bucht.“

„Machst Du jetzt eigentlich alles nackt?“ fragte Veronika schmunzelnd.

„Na ja, wenn es geht... Ich könnte mir eine Menge Dinge vorstellen, die man mal nackt machen könnte, Sport und so… Ich frage mich allmählich, warum ich das nicht schon längst ausprobiert habe. Es ist schließlich kein Naturgesetz, dass man alles angezogen machen muss.“

 

Und da irgendwann die Gäste von der Terrasse verschwunden waren, ging die groß gewachsene junge Frau nun zum ersten Mal, so wie Jasmin vor zwei Tagen, selbst splitternackt hinüber und bestellte bei Kostas, der in der Küche wirtschaftete, über den Tresen der Bar hinweg einen Eiskaffee, wobei sie aufmerksam von dem jungen Pärchen beobachtet wurde. Und während er ihn zubereitete, wartete sie mitten auf der Terrasse, mit der Hüfte an die Bar gelehnt, schaute auf das Meer hinaus und grinste Veronika an, als die um die Ecke schaute.

 

Es fühlte sich wirklich gut an, auch hier nackt zu sein, dachte sie, mit freien Brüsten und blankem Schoß, ganz ungeschützt, FKK zu machen mitten in Kostas Taverne. Und anscheinend hatte er überhaupt nichts dagegen, er überreichte ihr lächelnd den Kaffee und schenkte ihn mal wieder. Sie nahm den Strohhalm, trank den Kaffee im Stehen, langsam zwischen den leeren Tischen umherwandelnd, ein wunderhübsches, nahtlos braun gebranntes, junges Mädchen mit festen Brüsten und glatt rasiertem Schoß, das ganz gelassen seine natürliche Schönheit wirken ließ. Wenn Gregor mich jetzt so sehen könnte, dachte sie, er würde umfallen vor Schreck…

 

 

Sie sah, dass oben von der Stelle, wo man die Autos ließ, neue Gäste kamen. Ganz gemütlich und ohne Hast stellte sie ihr leeres Glas auf dem Tresen ab, bedankte sich bei Kostas und ging hinüber zu Veronika auf die Terrasse. Nach einer Weile fragte sie: „Du, ich kann ja nicht immer nur in meinem einen Kleidchen herumlaufen, abends, meine ich, könntest Du mir das eine oder andere von Deinen Sachen leihen?“ Veronika hatte nichts dagegen. Beide gingen hoch in ihr Zimmer, Alexandra nackt, Veronika oben ohne, vorbei an der Terrasse, wo nun die neuen Gäste saßen. Nach einer Weile kehrte Alexandra allein auf die Terrasse zurück – oben ohne, in einem gelben, ultrakurzen Wickelröckchen, das eigentlich nicht mehr als ein kleines Tuch zum Umbinden um die Hüften war und von zwei zusammen geknoteten dünnen Schnürchen an der Seite gehalten wurde. Sie nickte den neuen Gästen beiläufig zu, nahm sich ein Eis aus der Box, gab Kostas ein Zeichen, dass sie ihm dafür noch Geld schulde und schlenderte damit auf die Liegefläche, wo sie es sich sofort wieder abnahm.

 

Abends aßen Veronika und Alexandra zusammen, Kostas kam dazu, und später noch zwei nette Leute aus Schweden, die am frühen Abend in das Zimmer neben Alexandra eingezogen waren, ein attraktives Pärchen Anfang dreißig, beide schlank, groß und blond. Sie waren schon oft Gast in der Taverne gewesen und kannten Kostas gut. Es war ein warmer Abend, windstill, und Alexandra fühlte sich trotz des fehlenden Höschens sehr wohl in demselben sehr kurzen Wickelröckchen und einem weiteren geliehenen, etwas zu weiten Top mit tiefen Einblicken. Und man trank Unmengen an Raki.

 

Der nächste Tag begann mit einem Kater für alle fünf. Auch Alexandra wachte spät auf. Sie ging auf den Balkon und schaute auf das Meer hinaus. Das grelle Sonnenlicht blendete sie. Nebenan auf dem anderen Balkon stand im Schatten der schöne Schwede und rauchte. Auch er war nackt. Die beiden grinsten sich an und wechselten ein paar Worte. Schöner Mann, dachte Alexandra. Dann ging sie hinein, schlüpfte in ihr winziges gelbes Röckchen und ging, sich die Schläfen massierend, hinunter auf die schattige Terrasse. Dort saßen Kostas und Veronika. Die beiden waren, wie schon in so vielen Urlauben zuvor, nun doch wieder gemeinsam im Bett gelandet. Auch sie sahen übernächtigt und verkatert aus. Die barbusige Alexandra kochte sich drinnen selbst einen Kaffee und setzte sich dazu. Kurz darauf kamen auch die Schweden, er in Badehose, die Frau im Bikini. Man frühstückte ohne großen Appetit. Das schwedische Paar verzog sich auf die Liegefläche. Alexandra konnte beobachten, dass die beiden nackt ins Wasser gingen. Ein Bad im Meer, das wäre jetzt genau das richtige, dachte Alexandra. Am Rand der Terrasse standen Kostas Flossen und seine Taucherbrille mit Schnorchel. Er erlaubte, dass sie sich das nahm, Alexandra ging damit hinunter zum Wasser, setzte sich die Brille und den Schnorchel auf, öffnete die Schnürchen an den Hüften, legte das gelbe Tuch beiseite und stieg in die Flossen. Rückwärts ging sie Schritt für Schritt ins Wasser. Kostas stand auf, holte aus der Küche seinen Apparat und machte ein Foto von ihr, sie sah es und winkte fröhlich.

 

Nachdem sie etwa eine Viertelstunde geschnorchelt war, kam sie zurück an Land. Vom Kater spürte sie nichts mehr, sie war herrlich erfrischt. Mittlerweile saßen neue Frühstücksgäste auf der Terrasse, die Alexandra ausgiebig betrachten konnten, wie sie ans Ufer schwamm, sich aufrichtete, Brille und Flossen auszog und damit hoch zur Terrasse kam. Als sie die Neuankömmlinge bemerkte, tat sie ein wenig überrascht, stellte zunächst mal ganz in Ruhe ihre Ausrüstung ab, dann ging sie noch einmal zum Wasser hinunter, wo noch ihr winziges gelbes Hüfttuch im Sand lag, klopfte es ein bisschen aus, legte es sich um, wobei es an ihrem nassen Körper ganz feucht wurde, kam zurück und durchquerte die Terrasse, vorbei an den staunenden Leuten, setzte sich wieder zu Veronika und frühstückte oben ohne weiter.

 

Die zwei Frauen legten sich zu den beiden nackten Schweden, die die hinteren Liegen besetzt hatten, auf die Kiesfläche. Alexandra lag nun so, dass alle Besucher der Terrasse ihr beim nackten Sonnenbad zuschauen konnten. Das hübsche FKK-Mädchen genoss den Auftritt, wenn es dort vor den Augen aller herumlief, ins Wasser stieg, duschte oder an der Terrasse vorbei hoch in sein Zimmer ging. Als sie wieder Lust aufs Schnorcheln bekam, lief sie geschwind barbusig im Miniröckchen über die mittags recht gefüllte Terrasse, nahm die Sachen, ging hinunter zum Wasser, und schlüpfte dort als erstes vor den Augen aller aus dem Wickelrock heraus und stieg ins Meer. Auch ihr Mittagessen verbrachte Alexandra barbusig nur in diesem gelben Teilchen, an einem Tisch mittendrin, aber auch die hübsche Schwedin saß dort jetzt mit ihr oben ohne.

 

 

Auch am nächsten Morgen wachte Alexandra spät auf. Sie hatte sich in der Nacht immer wieder selbst verwöhnt. Doch wie sehr sehnte sie sich jetzt nach einem Mann, nach richtig gutem Sex. Je weniger ihre Füße noch schmerzten, desto mehr ließ ihre Wut auf Michael nach. Würde er jetzt hier erscheinen, würde sie vermutlich sofort über ihn herfallen.

Sie ging auf den Balkon hinaus und horchte: Alle anderen waren schon weg, die Taverne war verwaist. Das war auch so verabredet gewesen. Die Schweden machten einen Ausflug und waren früh fort gegangen, Veronika wurde von Kostas mit in die Stadt genommen. Da Kostas wegen einer immer noch schlecht verheilenden Schnittwunde zum Arzt musste, würde es länger dauern, man würde erst am späten Nachmittag zurückkommen. Die Taverne blieb daher geschlossen. Alexandra hatte aber zuvor den Schlüssel bekommen, damit sie sich in der Küche unten ein Frühstück machen und sich alles herausholen konnte, was sie brauchte. Sie ging einfach nackt herunter, schloss auf, öffnete auch die Läden über dem Bartresen halb, damit etwas natürliches Licht hinein käme und machte sich ein Frühstück aus Joghurt und Honig und einen Kaffee zurecht. Damit ging sie hinaus und frühstückte an einem Tisch, der schon in der Sonne stand. Sie stand auf und ging zum Wasser hinunter. Es war herrlich, hier nun endlich überall und durchgehend so herumlaufen zu können, fand sie. Sie lief schnell nach oben in ihr Zimmer, holte ihr Handy, postierte es auf einem der Tische und machte ein Foto von sich mit Selbstauslöser, mitten auf der Terrasse und splitternackt. 

 

Daher hörte sie auch nicht, dass plötzlich jemand hinter ihr stand: Das junge Paar von vorgestern. Alexandra fuhr herum und erschrak, aber die beiden waren anscheinend weit weniger irritiert, Alexandra hier nackt zu sehen, sie hatten sie so ja vor zwei Tagen schon auf der Liegefläche gesehen und auch hier ihren Eiskaffee trinken, daher dachten sie sich, das sei hier wohl überall ganz normal. Die beiden grüßten nett, sahen dann etwas erstaunt auf die Bar, die nur halb geöffnet war.

„Ist heute geschlossen?“

„Ja.“ meinte Alexandra, die sich schon wieder von ihrem kleinen Schreck erholt hatte.

„Schade, wir hätten gern gefrühstückt.“ Sie schauten auf das benutzte Geschirr auf dem Tisch, an dem Alexandra gegessen hatte.

„Soll ich Euch welches machen?“ bot sie lächelnd an. Sie war selbst überrascht von sich, wie locker sie war. Die Gesichter der beiden hellten sich auf. „Wenn das möglich wäre…“

„Setzt Euch schon mal. Was wollt Ihr haben?“ Alexandra brachte die Karte. Nicht einen einzigen Moment dachte sie nun noch daran, sich etwas anzuziehen, sie genoss ihren ungewöhnlichen FKK-Auftritt. „Nur Omelette gibt es nicht, ohne Generator läuft der Herd nicht auf vollen Touren.“ Also bestellten die zwei je einen Nescafe und ebenfalls Joghurt mit Honig. „Ich bringe Euch das auch nach hinten, wenn Ihr wollt.“

„Danke, aber wir essen erstmal hier!“ Das blonde Mädchen lächelte lieb: „Läufst Du hier immer so herum?“

„Nein, zum ersten Mal!“ gestand Alexandra ebenfalls lächelnd. „Ihr habt mich ein wenig überrascht, ich dachte, ich wäre heute ganz allein, die Taverne ist ja eigentlich geschlossen.“

„Macht ja nichts, ich find´ s toll! Neulich bist Du aber auch schon nackt hier auf der Terrasse herumgelaufen.“

„Ja, wenn hier gerade nichts los ist, flitze ich auch schnell mal von der Liegefläche hier herüber, ohne mir extra was anzuziehen. Na ja, Kostas, der Wirt hier, kennt mich ja so. Ich wohne nämlich hier, hier oben.“ Sie zeigte mit dem Finger auf das Schilfdach, durch das man die Balkone schemenhaft erkennen konnte. „Irgendwie ist es schöner, wenn man nichts anhaben muss...“ Die beiden nickten zustimmend. „Aber verratet mich nicht!“ lachte Alexandra und verschwand mit federnden Schritten in der Küche, um das Frühstück vorzubereiten. Währenddessen trugen die beiden ihre Sachen nach hinten zu den Liegen. Das blonde Mädchen, es mochte vielleicht achtzehn, neunzehn sein, recht klein, zart gebaut, mit einer süßen, noch mädchenhaften Figur, trug auch heute nur den winzig knappen, sexy Bikini, diesmal ohne Tüchlein um die Hüften, er wieder seine Shorts. Das Mädchen legte auf der Liegefläche sein Oberteil ab, sogar den Slip und kam splitternackt zur Taverne zurück gelaufen. Auch er, einen Kopf größer als sie, ein paar Jahre älter, muskulös, gut aussehend, kam nackt von der Liegefläche zurück. Sie setzten sich wieder an den Tisch und warteten grinsend auf ihre Bedienung. Alexandra kam mit dem Essen und sah sie überrascht an: „Hey, klasse, Ihr auch!“

Sie freute sich, dass die beiden mitmachten. Zu dritt saßen sie am Tisch und unterhielten sich. Die beiden kamen aus Süddeutschland, sie hatte gerade Abitur gemacht, er war Handwerksgeselle. Während sie noch beisammen saßen, kamen weitere Gäste auf die Terrasse. Alexandra grinste die anderen an. Sie hatte gar keine Möglichkeit, sich etwas anzuziehen oder sich auch nur zu verbergen, denn es lag nichts in der Nähe. Die beiden Männer waren Wanderer, dicke Stiefel, robuste Hosen, aber freie Oberkörper, Rucksäcke, sie waren etwa Mitte vierzig. Sie sahen sich suchend um. Am Tisch saßen drei nackte junge Menschen beim Frühstück, aber niemand kam zum Bedienen. Alexandra stand schließlich auf und kam auf sie zu: „Die Taverne hat heute eigentlich geschlossen…“

„Ach so.“ meinte der eine sichtlich enttäuscht. 

„Aber wenn Sie nur eine Kleinigkeit möchten, dann mache ich Ihnen schnell etwas…“

Die beiden sahen sich schmunzelnd an, nickten einander zu und meinten: „Wir haben einen Bärenhunger!“

Das schöne dunkelhaarige Mädchen brachte die Karte und wartete neben den beiden, einfach so, splitternackt. „Leider funktioniert der Herd nicht, es gibt nur Kaltes!“ Daher begnügten sich die beiden mit Brot, Butter und Käse, dazu viel Wasser und Berg-Tee. „Stört es Sie, wenn ich so bleibe? Ich müsste mir erst von oben aus dem Zimmer etwas zum Anziehen holen.“ fragte sie die dunkelhaarige Schönheit mit einer süßen Unschuldsmiene und wies an sich herunter. Die beiden lachten und schüttelten den Kopf.

„Danke!“ sagte sie brav, ging hinein und hatte zu tun. Und tatsächlich, es kamen noch mehr Leute, diesmal eine junge Familie, die Alexandra schon mal hier gesehen hatte, vor zwei Tagen. Auch diese drei, Vater, Mutter und ein etwa dreijähriger Sohn, bediente Alexandra splitternackt, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Wie immer erklärte sie, dass es nur Kaltes gäbe, dann nahm sie die Bestellung entgegen und verschwand in der Küche.

 

Sie bediente ihre sechs Gäste, es kamen noch zwei weitere, ein Paar fragte nach Zimmern. Alexandra hielt komplett den Betrieb aufrecht und hatte überhaupt keine Zeit, sich zwischendurch etwas anzuziehen. Innerlich war sie gleichzeitig aufgewühlt, denn sie verstand selbst kaum, warum ihr das so leicht fiel, dass sie so viel Spaß an der Sache fand.

 

Und dann kamen Kostas und Veronika zurück. Zunächst wunderten sie sich nur, dass die Terrasse voller Gäste war, wo doch eigentlich geschlossen war. Als Kostas näher herankam und bemerkte, dass inmitten der Leute Alexandra vollkommen nackt herum sprang und anscheinend auch noch so bediente, bekam er zunächst den Mund gar nicht mehr zu. Veronika aber blieb gelassen, sie ging einfach weiter, kam zu Alexandra und umarmte sie. „Dich darf man wirklich nicht allein lassen!“ lachte Veronika.

Kostas dagegen war ziemlich sauer. Aber vor den Gästen versuchte er, keinen Aufstand zu machen. Er packte Alexandra in der Küche nur am Arm und raunte ihr leise zu: „Bitte ziehe Dir was an! Sofort!“ Alexandra sah ihn überrascht an. Soviel Wut hatte sie ihm gar nicht zugetraut. Aber sie folgte, denn sie ahnte, dass sie es übertrieben hatte, ging auf das Zimmer und kam in Top und Röckchen wieder. Das andere nackte Pärchen war zum Glück schon auf den Liegen, sonst wäre Kostas vielleicht noch wütender gewesen. Er nahm Alexandra beiseite, nun schon etwas milder gestimmt: „Mädchen, Du bist hier in Griechenland, schlimmer noch, auf Kreta! Dir kann es ja egal sein, Du fährst wieder nach Hause, aber weißt Du eigentlich, was die Leute sich hier das Maul über mich zerreißen, wenn die sehen, was hier los ist?!“

Alexandra verstand allmählich und sah ihn betroffen an.

Er fuhr fort, schon etwa ruhiger jetzt: „Ich habe die ganze Zeit mit angesehen, wie Du hier fast nackt oder auch ganz und gar nackt herumliefst. Du bist ein hübsches, nettes Mädchen, und ich selbst finde nichts dabei. Aber ich habe immer darauf geachtet, dass das nur für einen kurzen Moment ist und vor allem, dass keine Einheimischen in der Nähe sind. Ich bin hier allein, ich bin ein Mann, das hier ist meine Taverne, mein Geschäft, mein Lebensunterhalt. Wenn die Leute aus der Gegend hier mitbekommen, dass hier solche losen Sitten herrschen, dann ist mein Ruf hier in der ganzen Gegend ruiniert!“

 

Alexandra war aufrichtig betroffen. Das hatte sie doch nicht gewollt. Sie entschuldigte sich bei ihm kleinlaut. „Ich bin ja selbst schuld,“ meinte er, schon wieder in einem gutmütigen Tonfall, „woher sollst Du das auch wissen, ich habe Dich ja die ganze Zeit so herumlaufen lassen. Das ist auch so nicht schlimm, aber halte Dich ein bisschen zurück, ja?! Da hinten, bei den Liegen – okay, da kannst Du machen, was Du willst, da haben die Einheimischen auch nichts zu suchen. Und wenn wir hier unter uns sind, früh morgens beim Frühstück, dann meinetwegen auch. Aber wenn hier Gäste sind, Touristen, dann ziehe Dir was an! Zumindest Dein Röckchen! Und pass auf, wenn Leute aus dem Dorf kommen! Dann verdeckst Du auch schön Deine Brüste, verstanden?!“

Alexandra nickte.

Er konnte schon wieder lächeln. „So, ich mache hier weiter, Du kannst gehen. – Und… - Vielen Dank, dass Du die Taverne aufgemacht hast!“

Nun strahlte auch Alexandra wieder. Sie ging hinüber zu dem anderen Pärchen und zog sich aus. „Das hat gerade mächtig Ärger gegeben… Kostas hat das gar nicht gefallen, dass ich nackt seine Gäste bedient habe. Aber ich kann das verstehen.“ Und sie erklärte den beiden, warum sie sich alle drei etwas zurück halten sollten, wenn andere Gäste dort seien.

 

Es war ein glühend heißer Tag. Am späten Nachmittag wollte das junge Pärchen los. Alexandra begleitete sie über die Terrasse. Sie trug nur ihr gelbes Miniröckchen, obwohl ansonsten keine Gäste mehr da waren, aber sie war vorsichtig geworden. Kostas lächelte sie nur freundlich an, es war ein kurzer Ausbruch gewesen, schon fast wieder vergessen. Sie ging mit hoch zum Auto, verabschiedete die beiden mit Küsschen. Sie verabredeten, übermorgen zusammen einen Ausflug zu machen. Dann fuhren die beiden los, und Alexandra schlüpfte sofort wieder aus ihrem Röckchen, kehrte in die Taverne zurück und half Kostas in der Küche. Die Schweden kehrten heim, vollkommen erschöpft von der langen Wanderung. Sie sahen Alexandra nackt herumlaufen, verschwanden im Zimmer, duschten und kamen dann selbst splitternackt auf die Terrasse zum Abendessen. Ihnen erklärte nun Kostas das, was er Alexandra gerade erst erklärt hatte. Sie verständigten sich kurz, er ging aufs Zimmer und kam mit seinen Jeans-Shorts und ihrem superkurzen Jeans-Minirock wieder. Sie legten beides auf den Nebentisch, bereit zum Anziehen, falls jemand käme. Kostas schüttelte nur verständnislos den Kopf über diese nordeuropäischen Sitten. Irgendwie lockte diese Taverne die Nackten an. Oder seine gutmütige Art, das durchgehen zu lassen, dämmerte es ihm.

 

 

Alexandra wurde in den nächsten Tagen wieder mutiger, wenngleich sie sich an den von Kostas gesteckten Rahmen hielt. Sie lief nun zwar ständig nackt im Bereich der Taverne herum, half auch so in der Küche, aber nur bis jemand kam. Kamen Gäste, die irgendwie nach Touristen aussahen, band sich Alexandra brav ihren winzigen Rock um, mehr aber auch nicht. Oft half sie auch so beim Bedienen. Geradezu aufreizend auffällig aber war, dass sie den Rock immer erst anzog, wenn sie den Terrassenrand erreicht hatte oder aus der Küche kam und längst gesehen werden konnte, nie vorher, egal, ob von der einen oder von der anderen Seite kommend. Und sie schlüpfte immer sofort wieder heraus, wenn sie die Terrasse mit den Gästen verließ oder in die Küche trat. Kamen ab und an mal Kreter vorbei, meist alte Männer aus dem Dorf, die Kostas für ein Schwätzchen besuchten, dann jedoch warf sie sich das große Handtuch züchtig um den ganzen Körper oder holte zusätzlich zum Röckchen noch eines ihrer weiten, von Veronika geliehenen Tops, die nun immer griffbereit lagen.

Kaum aber waren die weg, zog sich Alexandra wieder aus.

 

Auch ihre Strandwanderungen machte Alexandra nackt. Nun ließ sie meistens ihr Handtuch gleich vorn an der Mole liegen und spazierte einfach ganz ohne drauf los. Manchmal traf sie andere Touristen am Strand, hielt mit ihnen kurze Schwätzchen, egal ob diese nun selbst nackt oder angezogen waren, manchmal kam ein Bauer mit seinem Wagen vorbei, sie winkte, er hupte. Mitunter ging sie auch in die andere Richtung. Nach zehn Minuten mühsamer Kletterei über Steingeröll direkt am Wasser kam man zunächst an eine wunderbare kleine Bucht mit feinem Kies und herrlich flachem, warmen Wasser. Ging man weiter, kam man nach einer Weile in eine weitere, größere Bucht, an deren Strand sich auch selten Menschen aufhielten Hier standen einige Häuser verstreut über den gesamten Hang verteilt, einige auch bewohnt. Am Ende des Strandes lag ein unfertiger Hotelrohbau, der schon vor Jahren aufgegeben worden war. Hier kletterte Alexandra gern herum, jagte kleine Eidechsen und sonnte sich auf dem flachen Dach. 

 

 

Vom Dach des Hotelrohbaus beobachtete sie, wie Leute aus einem Wagen stiegen und sich am Strand niederließen. Es war eine griechische Großfamilie. Stimmt, es war Sonntag. An denen musst Du gleich vorbei, dachte sie, aber sie lächelte innerlich dabei. Na und?! Ehe die sich versehen, bin ich davon, und mit Kostas bringen die mich nicht in Verbindung. Sie erhob sich, kletterte die schon fertige Außentreppe hinab, ging auf Zehenspitzen über den mit stacheligem Unkraut überwucherten Weg hinunter zum Strand, auf die griechische Familie zu. Kaum zu glauben: Die kleinsten rannten nackt ins Wasser, die Mutter machte genauso wie die vielleicht siebzehnjährige Tochter oben ohne – und der Vater saß ohne Badehose unter einem großen Sonnenschirm und las Zeitung. Interessant, dachte Alexandra, vielleicht sollte ich das Kostas erzählen.

 

Kostas lachte. Klar, das waren entweder Festlandgriechen oder zumindest Städter. Solche gab es, ja, aber die aus den Dörfern hier ringsherum, die würden ihre Frauen und Töchter ermorden, wenn die sich am öffentlichen Strand oben ohne zeigten, geschweige denn nackt. Auf seiner Terrasse saßen einige Familien aus der Umgebung zum Sonntagsessen, also lief auch Alexandra brav in Top und  Minirock herum, verzichtete sogar auf das Sonnenbad auf der Liege und verzog sich stattdessen an den kleinen Strand hinter der Steinküste. 

 

 

 

Am Abend humpelte breit grinsend Michael auf die Terrasse. Alexandra saß gerade mit Veronika an einem der Tische und aß eine Fischplatte. Sie verschluckte sich fast, als sie ihn sah. All ihr Ärger über ihn war längst verflogen. Sie sprang auf und umarmte ihn stürmisch. Sie bat ihn an ihren Tisch. Während er erzählte, wie es ihm, und sie, wie es ihr ergangen war, rückte sie immer näher an ihn heran. Ihr luftiges, viel zu weites Top bot schöne Einblicke, Der Saum des dünnen weißen Stoffs verlief nur fingerbreit über den Brustwarzen entlang, bis dahin also lagen die schönen festen und so herrlich gebräunten Brüste frei. Gleich unterhalb des Saums aber stießen überdeutlich Alexandras feste Nippel durch den dünnen Stoff hervor. Wenn sie sich vorbeugte oder nach der Weinkaraffe griff, passierte es unausweichlich, dass sie eine ihre Brüste mitsamt des dunklen Hofes enthüllte, vollkommen frei vor dem Auge des Betrachters – aller Betrachter, denn die Terrasse war an diesem Abend proppenvoll. Alexandra spürte diese Blicke, seine und die der anderen, und ließ keine Gelegenheit aus, anscheinend unachtsame Bewegungen zu machen, die ihre weiblichen Reize offenbarte.

Als sie aufstand, um eine weitere Karaffe mit Wein aus der Küche zu holen, durften alle Gäste ihre schönen langen Beine bewundern, die ihr superkurzer Rock unverhüllt ließ. Dabei schaute sie ihn über die Schulter hinweg an, lüftete spielerisch den Saum am Po und ließ viel Haut aufblitzten. Als sie zurückkam, flüsterte sie ihm ins Ohr, dass sie die ganze Zeit feucht sei, schon seit er die Terrasse betreten habe. Kostas gab nach dem Essen noch einen Raki für alle aus, Veronika verabschiedete sich, und damit hielt Alexandra und Michael nichts mehr zurück. Sie verließen die Terrasse, gingen auf ihr Zimmer und schliefen miteinander, stundenlang, bis zum Morgengrauen.

 

 

 

Alexandra verbrachte mit Michael noch zwei schöne Tage, bevor er wieder heimkehren musste, zwei weitere blieben ihr noch allein. Sie verbrachte viel nackte Zeit auf den Sonnenliegen, auf der Mole und den umliegenden Stränden. Sie wurde dabei unglaublich braun, nahtlos, versteht sich. Gelegentlich half sie Kostas aus, sie übernahm das Bettenmachen der Gästezimmer und manchmal die Bedienung, wenn er in der Stadt war. Letzteres waren so ziemlich die einzigen Augenblicke, in denen sie überhaupt noch etwas trug. In der Stadt hatte sie sich nun doch ein Bikinihöschen gekauft, aus feiner Strickwolle, fürs Baden also gänzlich ungeeignet, reine Zierde, schneeweiß, sehr knapp, mit an den Seiten gebundenen dünnen Schnürchen, am Po nur aus einem ganz kleinen Stoffdreieck bestehend. Dieses Höschen trug sie aber ausschließlich beim Bedienen, und wenn griechische Gäste in der Taverne waren, auch mit Top.

 

Im Bett behalf sie sich nach Michaels Abreise einfach selbst, befriedigte sich mehrmals am Tag, masturbierte häufig am Strand genauso wie auf der Mole, wo immer sie halt gerade allein war.

 

So verging die Zeit, und sie langweilte sich keine Sekunde.

 

Wie aber sollte sie je wieder in ihr normales Leben zurückkehren, in ihre Stadt, ihre Wohnung, ihre Sparkasse?

 

 


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