Svea und die Andere


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Was war denn das bloß für ein merkwürdiger Traum gewesen, dachte Svea. Sie schaute auf die Uhr und stellte fest, dass es erst halb sieben war. Um viertel vor sieben würde ihr Wecker klingeln und sie unsanft daran erinnern, dass sie noch fast ein halbes Jahr lang früh aufstehen und in die ungeliebte Schule gehen musste, bevor sie endlich ihr Abitur machen würde. Das sie schon mal aufgewacht war, bevor der Wecker klingelte, daran konnte sich Svea nicht erinnern. 

Glasklar war ihr der Traum noch vor Augen. Sie stand nackt in ihrem Zimmer und betrachtete ihr Spiegelbild in dem großen Spiegel an der Wand. Im Grunde war Svea zufrieden mit ihrem Körper, aber genau wie jedes Mädchen, oder vielleicht sogar jeder Mensch auf der Welt, wünschte sie manchmal, dass einiges doch anders wäre.

Eigentlich wäre sie gerne brünett, statt blond. Sie wäre gerne ein paar Zentimeter größer als ihre 1,63. Ihre Nase könnte etwas schmaler sein und ihre Lippen etwas voller. Ihre Brüste könnten ruhig ein wenig größer sein und auch ihren Hintern fand sie etwas zu flach. Aber es gab ein Körperteil, dass Svea wirklich unangenehm war, für das sie sich beinahe schämte. Eigentlich war das natürlich Quatsch, weil es im Grunde nie jemand zu Gesicht bekam, aber Vernunft spielt bei solchen Dingen wahrscheinlich keine besonders große Rolle. Dieses Körperteil war ihre Vagina. Sie hasste es, wie sie aussah, ohne genau sagen zu können, warum eigentlich. Sie ließ sich einen dicken Haarbusch stehen, obwohl das ja eigentlich so gar nicht in der Mode war gerade, aber das machte es im Grunde auch nicht besser. 

Nachdem sie sich im Traum eine Weile im Spiegel betrachtet hatte, bemerkte sie, dass sie etwas kleines in ihrer rechten Hand hatte. Sie hob die Hand und öffnete sie, um zu sehen, was darin war. Es war ein schmaler, matt-silberner Fingerring. Sie hatte ihn noch nie gesehen und fragte sie wo er wohl her kam. Aber sie fand ihn schön und da er schon mal da war, konnte sie ja auch mal probieren, ob er ihr wohl passte. Sie führte ihn an den Ringfinger ihrer linken Hand und schob ihn langsam darauf. Ein angenehmes Kribbeln durchfuhr sie bis in die Zehenspitzen und Svea schloss unwillkürlich die Augen, während sie den Ring vollends auf den Finger steckte, wo er saß, als wäre er nur für sie gemacht gewesen. 

Als sie die Augen wieder öffnete, war das nicht mehr Svea, die ihr aus dem Spiegel entgegen blickte. Dieses Mädchen im Spiegel hatte keine blonden Haare, sondern war brünett. Ihre Nase war vornehm zart und die Lippen verführerisch voll. Dieses Mädchen war ein gutes Stück größer als Svea, bestimmt 1,70 m. Ihre haut war braungebrannt und die Brüste waren prall und fest. Und als sie sich etwas drehte, konnte sie einen knackigen, runden Po sehen. Dann stellte sie die Beine etwas auseinander. Sie war komplett glatt rasiert zwischen den Beinen und sie freute sich über den Anblick. Es gefiel ihr, wie die kleinen Schamlippen zart und verführerisch zwischen den großen hervor lugten. Neugierig fuhr sie mit einer Hand über die Lippen und ein wohliger Schauer überkam sie. Von da an gab es kein zurück mehr. Eine unbändige Neugier erfasste Svea, zu erfahren, wie sich dieser neue Körper anfühlte – was er fühlte, wenn man ihn berührte. Sie ließ sich zu Boden gleiten, wo sie gerade stand und begann dann halb sitzend, halb liegend sich zu streicheln, zu betasten, zu massieren und sogar zu zwicken und zu kneifen, wobei sie sich selbst im Spiegel beobachtete Nur den empfindlichsten Teil zwischen ihren langen, braunen Beinen ließ sie aus, sie wollte ihn bis zum Schluss aufsparen. Als sie endlich wieder mit einer Hand dort hin fuhr, spürte sie, wie nass sie schon geworden war. Sie ließ einen Finger zwischen die Lippen gleiten und stöhnte tief. Jetzt gab es kein Halten mehr. Sie rieb wild über den kleinen Kitzler, drückte mit der anderen Hand ihre Brust, nur um im nächsten Moment mit zwei Fingern in ihre heiße Spalte einzudringen. Sie stöhnte laut, kam dem Höhepunkt immer näher, aber sie zögerte es noch hinaus, wollte jede Sekunde genießen. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus, rieb noch wilder über die geröteten Lippen, bis es sie endlich überrollte. 

Svea blieb reglos auf dem Fußboden liegen, bis ihr Atem sich etwas beruhigt hatte. Dann stand sie auf, sah noch einmal in den Spiegel und zog dann den Fingerring wieder ab. Wieder musste sie unwillkürlich die Augen schließen und als sie sie wieder öffnete, blickte ihr aus dem Spiegel ihr altes Gesicht mit ihrem alten Körper entgegen. Eigentlich war gegen den auch überhaupt nichts einzuwenden, dachte sie noch, dann ging sie lächelnd zu ihrer kleinen Schmuckschatulle, in die sie den Ring legte. 

Dann war Svea aufgewacht. In ihrem eigenen Körper, in ihrem eigenen Bett. Was für ein merkwürdiger Traum, dachte sie erneut. Aber alles andere als unangenehm, so viel stand fest. Sie konnte sich nicht erinnern, schon mal im Traum einen Orgasmus bekommen zu haben. Und täuschte sie sich, oder war ihr Höschen tatsächlich ein bisschen nass? Sie fuhr mit der Hand unter die Decke und unter die Schlafanzughose und was sie dort fühlte, sprach eine eindeutige Sprache. Verträumt streichelte sich Svea über den feuchten Stoff ihres Höschens und spürte den Erinnerungen an den Traum nach. Doch bald brachte sie das Klingeln ihres Weckers in die Wirklichkeit zurück. Nicht mehr lange, dachte sie, dann hatte sie das Abi in der Tasche und dann war erst mal Schluss mit dem frühen Aufstehen. 

Ihre morgendliche Routine brachte Svea wie immer ziemlich eilig hinter sich. Weil sie jede Sekunde Schlaf herausholen wollte, hatte sie weniger Zeit zum Duschen, Anziehen, Schminken, Frühstücken und zur Schule zu fahren, als eigentlich notwendig war. Schließlich war sie fertig, wahrscheinlich würde sie wieder zu spät kommen. Sie schnappte sich ihre Schultasche, die noch dort lag, wo sie sie gestern nach der Schule hingeworfen hatte und wollte schon aus der Tür gehen. Doch sie hielt noch einmal inne, drehte um, öffnete ihr kleines Schmuckkästchen und nahm einen schmalen Armreif heraus, den sie um ihr linkes Handgelenk legte. Gehetzt lief sie die Treppe herunter, rief noch 'Tschüss' in Richtung ihrer Eltern und stürmte dann aus dem Haus in Richtung Schule.

Wenn sie etwas weniger in Eile gewesen wäre, hätte sie vielleicht gesehen, dass da ein kleiner, silberner Fingerring in dem Kästchen lag.


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