30.03.2011, 10:35 Uhr
Ich habe mir einen freien Tag gegönnt, um die Örtlichkeit für unser Experiment zu erkunden. Wir können schließlich nicht alles dem Zufall überlassen.
Das Auto habe ich in Walshausen in einer Nebenstraße, wo es genügend freie Plätze gibt, abgestellt.
Nach etwa 300 Metern erreiche ich jetzt den Marktplatz .
Gähnende Leere. Nur ein paar Wenige haben sich um diese Zeit hierher verirrt....
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Dies ist mein erster Versuch, diese Geschichte in Worte...
Karibik (9) Björn, der Frauenarzt
Es war tatsächlich die “Swallow”. Eigentlich ja auch kein allzu großes Wunder. Der Hurrikan hatte sich gegen die Uhrzeigerrichtung gedreht, und wir hatten es zuletzt mit dem westlichen Ausläufer zu tun gehabt, und der hatte uns alle in südliche Richtung verweht, die „Swallow“ und auch unser Schlauchboot. Jetzt wurden wir in unserem Schlauchboot vom wieder stetig aufkommenden Nordwestpassat ans Ufer...
Hier ein e-Tatsachenbericht zum Experiment, eine Geschichte real nachzustellen. Zuerst muss ein Modell gefunden werden, das bereit ist, mitzuspielen. Ich habe da eine Idee:
Walshausen, eine Kreisstadt mit etwa 30.000 Einwohnern. Ich befinde mich vor einem vierstöckigen Mehrfamilienhaus und lese die Namen auf der Klingelleiste.
Dritter Stock – Engelmann.
Es ist Mittwoch, der 23.03.2011, 16:37 Uhr.
Ich drücke auf den Klingelknopf.
„Hallo?“...
Mit vollen Einkaufstüten schlendern die Menschen über den Marktplatz, ergattern einen der schattigen Plätze unter den Kastanien, schlecken Eis im Café oder sitzen hier neben mir auf dem Brunnenrand und kühlen ihre Füße im Wasser.
Über zwei verwaisten Bänken in der Mitte des Platzes flimmert die Luft. Bei der Sommerhitze setzt sich keiner da hin. Auf der anderen Seite fotografieren Touristen aus aller Welt die verwitterte Statue. Der Zeiger der...
kontaminiert
Markus befand sich in einer schlimmen Zwickmühle. Einerseits hatte ihn gerade der Direktor seiner kleinen Schule auf das Inständigste gebeten, die Reputation der Schule beim erweiterten PISA-Test herauszureißen, andererseits hatten im seine Mitschüler heftige Klassenkeile angedroht, wenn er wieder einmal den Streber spielen würde und auch diesmal wieder der Einzige sein sollte, der im großen Chemietest einen...
„Geh mir aus der Sonne!“ schnautzte die junge Frau den Mann an und rannte ihn fast um, als sie ihren kräftigen, nackten Körper an ihm vorbeischob.
Er würde an seinem Oberarm einen blauen Fleck entdecken am Abend, wenn er im Bad vor dem Spiegel stand, um sich seinen Schwanz abzuwaschen, nachdem er sich einen runtergeholt hatte, das Bild der Frau vor Augen ... untersetzt, vollbusig, energiegeladen, mit breiten Hüften, kurzen, blonden Haaren, eine kleine Bürste...
Judith, deren Kleider ihr im Schwimmbad-Bereich des Hotels abhanden gekommen waren, ging nun splitternackt aus dem Fahrstuhl in die Hotelhalle. Zum Glück war gerade niemand in der Halle, nur die Frau an der Rezeption. Judith bedeckte ihren Körper mit den Händen, nahm ihren Mut zusammen und lief schnell hinüber zur Rezeption. Sie presst ihren Unterkörper an die hölzerne Rezeption und verschränkt ihre Arme über dem Busen.
„Meinen Zimmerschlüssel...
Judith Engelbrecht ist 35 Jahre alt. Sie lebt mit ihrem Mann Klaus irgendwo in einer Stadt in Deutschland. Judith ist Angestellte bei einem Reise- und Touristikunternehmen. Zu ihren Aufgaben gehört es seit einiger Zeit auch, Hotels zu testen.
Judith ist 1,69 m groß, sie hat schulterlange, hellbraune Haare, blaue Augen und ein hübsches Gesicht mit einem unschuldigen Blick. Sie hat eine normale Figur mit Brustgröße 75D und kurzen Schamhaaren.
Ihr...
Karibik (8) In Not und Fesseln
Wir waren gerade fast damit fertig, alles an Bord und unter Deck festzuzurren und festzuklemmen, als es auch schon losging. Ich war dabei, unser Schlauchboot, welches wir vorher mit dem Notfunkgerät, einigen Wasserkanistern und verschweißten Verpflegungssätzen bestückt hatten, am Mast festzubinden, da erfasste uns schon die erste heftige Bö und riss mir die Füße weg, als die Duschplane sich vom Deck abhob und vom...
Karibik (7) Hurrikan
Ich hatte eine gute halbe Stunde zusammen mit Hannes am Bug gestanden und wir hatten die Delfine bei ihren eleganten Sprüngen und bei ihren Spielen mit der Bugwelle der „Swallow“ beobachtet.
„Sind das schöne Tiere! So möchte ich auch schwimmen können!“
„Ja“, seufzt Hannes, „am liebsten würde ich jetzt auch ein erfrischendes Bad nehmen, aber leider geht das nicht. Dazu müssten wir...
Karibik (6) Hannes, Heike & Hagen
Die „Swallow“ hat wieder Fahrt aufgenommen und liegt bei stetigem Nordwestpassat vor dem Wind. Ich sitze mit von mir gestreckten Beinen nackt neben dem ebenfalls nackten Hannes, angelehnt an der vor dem Mast angeschraubten Totenmanneskiste. Es ist der „FKK-Bereich“ der „Swallow“ und wir sind immer noch die beiden einzigen, die nackt an Bord sind. Zwischen uns sitzt auch noch das komische Gefühl „danach“,...
Karibik (5) unterwegs zur Vögelinsel
George hatte Mike ein nachträgliches „Schmerzensgeld“ für den Schreck mit der vergessenen Haftmine spendiert: 50.000 Dollars, bevor er nach einer Woche mit der überglücklichen Renee nach Monaco abgeflogen war. Auch Renee hatte uns noch einen letzten Gefallen getan, bevor sie ihre Zelte hier in der Karibik abbrach: Sie hatte erfahren, dass im Hafen von New Providence Islands eine Gruppe von deutschen Naturforschern...
KAPITEL 1
Ilka schlug die Augen auf. Verwirrt schaute sie sich um. Wo war sie? Bilder entstanden in ihrem Kopf. Bilder von gestern Abend. Carsten und sie waren bei Gopal, ihrem Reiseleiter und seiner Frau Daya zum Abendessen eingeladen gewesen. Zur Begrüßung hatte ihnen Daya einen Drink serviert. Er schmeckte sehr exotisch. Und irgendetwas musste mit diesem Drink nicht in Ordnung gewesen sein, denn schon nach wenigen Minuten war ihr plötzlich schwindelig geworden, alles um...
Karibik (4) Renee, George & Gainna
Den ganzen Vormittag des heutigen Tages hatten wir damit zugebracht, die „Swallow“ zu reinigen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Eimer klares Seewasser Mike aus dem Ozean schöpfen musste, bis ich endlich zufrieden war. Die Fischgräten, Muschelschalen, die vergammelten Früchte und die Knochen haben wir den Fischen spendiert. Die Zeitungsfetzen, Flaschen und Büchsen von Mateo haben wir in ein leeres Fass gefüllt....