Bibliothekarin & mysteriöse Kommentatorin, Eleonora 5/6 Mondlicht zwischen Eichenrinde


Misttueck1

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21.07.2026
Exhibitionismus
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Das Telefon auf meinem Bauch vibriert. Ein einzelner, scharfer Impuls, der durch meine Haut in meine Muskeln fährt, und ich zucke zusammen, als hätte mich jemand mit einer Nadel berührt. Das Display flackert an, wirft kaltes blaues Licht auf die Decke, auf meine Partnerin, die neben mir liegt, auf den nassen Holzboden, der nach uns beiden riecht – nach Schweiß, nach Muschi, nach dem Salz von Tränen, die ich nicht mehr zurückhalten konnte.

Meine Partnerin dreht den Kopf. Ihre Augen sind noch verschwommen von dem, was wir gerade geteilt haben, aber das Vibrieren hat etwas in ihr ausgelöst. Sie stützt sich auf einen Ellbogen und greift nach dem Telefon. Ihre Finger sind noch feucht – von mir, von ihr, von all dem, was zwischen uns passiert ist –, und das Glas des Displays rutscht unter ihrer Berührung, bevor sie es festhält.

„Misttueck", sagt sie. Keine Frage. Eine Feststellung.

Ich rolle mich auf die Seite. Das rote Kleid unter mir hat sich mit dem Holz und mit meiner Feuchtigkeit verbunden, ein nasser, schwerer Lappen, der nicht mehr nach Seide riecht, sondern nach mir. Der kühle Luftzug aus dem Flur streift meinen Rücken, und meine Haut reagiert sofort – Gänsehaut, die sich vom Nacken über die Schulterblätter bis zur Wirbelsäule zieht wie eine Linie, die jemand mit einem Finger zeichnet.

Meine Partnerin liest. Ihr Blick bewegt sich über das Display, und ich sehe, wie sich ihre Lippen öffnen, wie ihre Zungenspitze über die Unterlippe fährt, wie ihre Augenbrauen sich heben – nicht im Staunen, sondern in jener langsamen, berechnenden Art, die ich an ihr kenne. Die Art, die bedeutet, dass sie etwas plant.

„Was schreibt sie?" Meine Stimme ist heiser. Ich habe geschrien, vorhin. Mehrmals. Mein Hals fühlt sich an, als hätte ich Glas geschluckt.

Sie dreht das Display zu mir. Der Text leuchtet weiß auf schwarz, und Misttuecks Worte stehen da, präzise und elegant, so wie sie immer schreibt – als würde sie einen Brief verfassen, keinen Chat.

„Die Nacht ist klar. Der Wald hinter eurem Haus wartet. Zieht euch an – aber nicht zu viel. Geht hinaus. Geht bis zur alten Eiche am Bach. Und dann haltet inne. Ich werde euch sagen, was ihr dort tut."

Ich lese die Worte zweimal. Der erste Durchgang ist Information. Der zweite ist etwas anderes – ein Kribbeln, das in meinem Unterleib beginnt und sich nach oben arbeitet, durch meinen Bauch, durch meinen Brustkorb, bis es in meinem Hals stecken bleibt wie ein Schluchzer, der nicht heraus will.

Der Wald. Draußen. Unter dem Mond.

Meine Partnerin legt das Telefon auf den Boden, Gesicht nach unten, als würde sie Misttueck stumm schalten. Sie richtet sich auf, und ich sehe ihren Körper in der Dunkelheit – die breiten Schultern, die weiche Wölbung ihrer Brüste, die Spur meiner Fingernägel auf ihrer linken Hüfte, die wie eine Signatur aussieht. Sie dreht den Kopf zum Fenster, durch das der Mond hereinfällt, und dann zurück zu mir.

„Aufstehen", sagt sie. Kein Befehl. Aber auch keine Bitte.

Ich drücke mich hoch. Das Holz knarrt unter meinen Knien, und die Feuchtigkeit auf dem Boden klebt an meiner Haut, kalt und klebrig, als würde der Boden mich festhalten wollen. Mein Haar hängt in Strähnen über meine Schultern, und ich streiche es zurück, aber es bleibt nass und schwer, als hätte ich gerade aus dem Wasser gekommen.

Meine Partnerin steht schon. Sie geht zum Stuhl an der Wand, auf dem ihre Kleidung liegt – ein dunkles Hemd, eine Hose, die Stiefel. Ich beobachte, wie sie sich anzieht, und jeder ihrer Bewegungen ist langsam, kontrolliert, als würde sie sich für etwas vorbereiten, nicht einfach nur anziehen. Sie schlüpft in die Hose, zieht sie über die Hüften, knöpft das Hemd zu – aber nicht ganz. Die obersten zwei Knöpfe bleiben offen, und ich sehe das Schlüsselbein, die weiche Haut darunter, die Stelle, an der mein Mund vorhin war.

„Das Kleid." Sie zeigt auf den nassen Lappen auf dem Boden, der einmal mein dunkelrotes Kleid war.

Ich hebe es auf. Es hängt in meinen Händen wie etwas, das ertrunken ist, schwer und nass und formlos. Der Stoff riecht nach mir – nach meiner Muschi, nach meinem Schweiß, nach dem Salz meiner Tränen. Ich versuche, es über meinen Kopf zu ziehen, aber es klebt an meiner Haut, haftet an den Schultern, am Bauch, an den Hüften, und ich muss ziehen und zerrn, bis es endlich sitzt. Es schmiegt sich an meinen Körper wie eine zweite Haut, durchlässig und dünn, und ich sehe im Mondlicht, wie meine Brustwarzen durch den Stoff drücken, hart und aufgerichtet, und wie der Stoff sich zwischen meinen Beinen in die Spalte legt, als würde er mich dort berühren, wo ich noch immer nass bin.

Meine Partnerin sieht es auch. Ihr Blick bleibt an der Stelle hängen, und ich sehe, wie ihre Kiefermuskeln sich anspannen. Aber sie sagt nichts. Sie geht zum Schrank und kommt mit etwas zurück, das sie mir hinhält.

Schuhe. Nicht meine üblichen flachen Schuhe. Hohe Absätze. Schwarz, spitz, mit einer schmalen Stiletto-Ferse, die so dünn ist, dass sie auf dem Holzboden ein klackendes Geräusch machen würde. Ich kenne diese Schuhe. Sie hat sie mir vor Wochen geschenkt, und ich habe sie nie getragen, weil sie zu hoch sind, zu auffällig, zu laut für jemanden, der normalerweise lautlos geht.

„Zieh sie an."

Ich setze mich auf die Bettkante und schlüpfe hinein. Das Leder ist kühl gegen meine bloßen Füße, und als ich aufstehe, verändert sich alles. Meine Wirbelsäule richtet sich auf, mein Becken kippt nach vorne, meine Waden spannen sich an, und plötzlich bin ich größer, mein Gang ist ein anderer, schwerer, bewusster. Jeder Schritt wird zu einer Entscheidung.

Meine Partnerin zieht ihre Stiefel an – knöchelhoch, schwarz, mit einem blockartigen Absatz, der dumpf auf dem Holz knarrt. Sie steht vor mir, und wir sehen uns an. Sie ist immer noch größer als ich, immer noch breiter, immer noch die, die den Raum dominiert, aber die Absätze geben mir etwas, das ich vorher nicht hatte – eine Präsenz, die nicht nur still ist, sondern die den Raum beansprucht.

„Warte", sagt sie und verschwindet im Flur. Sie kommt zurück mit einer Zigarette und einem Streichholz. Sie streicht das Holz an, und die Flamme zuckt auf, wirft orangenes Licht auf ihr Gesicht, auf die grauen Strähnen in ihrem Haar, auf die Linie ihres Kiefers. Sie hält die Flamme an die Zigarette, und der Tabak fängt an zu glühen, und der erste Zug zieht Rauch durch die Stille, der sich wie ein Vorhang zwischen uns legt.

Sie bläst den Rauch in meine Richtung. Er streift mein Gesicht, warm und bitter, und ich atme ein, tiefer als nötig, und der Geruch mischt sich mit dem Geruch meiner eigenen Feuchtigkeit, die noch an mir klebt, und mit dem Holzgeruch des Bodens.

„Misttuecks Spiel", sagt sie, und ihre Stimme ist leise, fast ein Flüstern, aber jedes Wort trägt. „Wir spielen es weiter. Draußen. Unter dem Mond. Da, wo uns jemand sehen könnte."

Sie nimmt noch einen Zug. Die Zigarette glüht, orange und heiß, und ich sehe, wie ihre Lippen sich um den Filter schließen, wie ihre Wangen sich leicht einfallen, wie der Rauch aus ihrer Nase strömt, als sie ausatmet. Sie hält mir die Zigarette hin. Ich nehme sie, und meine Finger berühren ihre, nass und kühl, und der Kontakt ist elektrisch, so simpel und doch geladen mit allem, was zwischen uns passiert ist.

Ich ziehe. Der Rauch kratzt in meinem Hals, und ich huste nicht, halte ihn fest, lasse ihn tief in meine Lungen sinken, bevor ich ausatme. Der Rauch steigt auf und verschwindet im Mondlicht, das durch das Fenster fällt.

„Gehen wir", sage ich.

Sie nickt. Sie nimmt die Zigarette zurück, hält sie zwischen den Fingern, und geht zur Tür. Ihre Stiefel knarren auf dem Holz, langsam und rhythmisch, und ich folge ihr, und meine Absätze klicken auf dem Boden, scharf und hell, und der Kontrast zwischen ihren schweren Schritten und meinen spitzen, klackenden Geräuschen ist wie ein Herzschlag – dumpf und scharf, abwechselnd.

Der Flur ist dunkel. Die Uhr tickt. Meine Partnerin geht vor mir, und ich sehe ihren Rücken, die breiten Schultern unter dem dunklen Hemd, die Art, wie sie geht – nicht eilig, aber zielgerichtet, als wüsste sie genau, wo sie hinwill. Der Rauch ihrer Zigarette zieht hinter ihr her wie ein Schleier.

Die Haustür öffnet sich, und die Nacht kommt herein.

Kalt. Feucht. Nach Erde und nach Nadeln und nach dem Wasser, das irgendwo in der Nähe fließt. Die Luft trifft mein Gesicht, meinen Hals, meine bloßen Schultern, und meine Haut reagiert sofort – die Gänsehaut kehrt zurück, heftiger als im Zimmer, und meine Brustwarzen, die schon hart waren, ziehen sich noch enger zusammen, bis sie fast schmerzen unter dem nassen Stoff des Kleides.

Ich trete hinaus. Der erste Schritt auf den Steinpfaden vor dem Haus, und der Absatz klickt scharf auf, ein Geräusch, das in der Stille der Nacht zu laut ist, zu präsent, als würde jemand anklopfen. Meine Partnerin dreht sich um und sieht mich an, und ich sehe etwas in ihrem Gesicht – ein Zucken an den Mundwinkeln, das fast ein Lächeln ist.

„Leiser", sagt sie. „Oder lauter. Je nachdem, was Misttueck will."

Ich antworte nicht. Ich gehe weiter. Der Pfad führt vom Haus weg, vorbei am alten Steinbrunnen, vorbei an den Büschen, die im Mondlicht silbern glänzen, und dann in den Wald. Die Bäume stehen dicht am Rand, ihre Äste greifen nach oben, und der Mond hängt zwischen ihnen, groß und hell, und wirft Schatten, die sich bewegen, wenn der Wind kommt.

Meine Partnerin geht neben mir, nicht mehr vor mir. Die Zigarette ist fast zu Ende, und sie nimmt den letzten Zug, hält die Glut fest, und dann lässt sie den Stummel fallen und zerdrückt ihn mit dem Absatz ihres Stiefels. Der Geruch von Rauch und erloschenem Tabak mischt sich mit dem Geruch des Waldes, und ich atme tief ein, und alles riecht nach Nacht, nach Erde, nach uns.

„Die alte Eiche am Bach", sage ich. „Das hat sie geschrieben."

„Ich weiß, wo sie ist."

Wir gehen weiter. Der Wald schließt sich über uns, die Bäume werden dichter, und der Pfad wird schmaler, bis er kaum noch ein Pfad ist, sondern eine Spur im Moos. Meine Absätze sinken in den weichen Boden, und jeder Schritt erfordert Kraft, um den Fuß wieder herauszuziehen, und ich spüre es in den Waden, in den Oberschenkeln, in der Stelle, an der das nasse Kleid an meiner Muschi reibt, bei jedem Schritt, bei jedem Anspannen der Muskeln.

Meine Partnerin geht voran, schiebt Zweige beiseite, und ich folge ihr, und die Äste streifen meine Arme, meine Schultern, mein Gesicht, und manchmal bleibt ein Blatt in meinem Haar hängen, und ich merke es nicht, und sie dreht sich um und nimmt es heraus, und ihre Finger streifen meine Schläfe, und die Berührung ist so leicht, dass sie fast nichts ist, und doch ist sie alles.

Der Bach. Ich höre ihn, bevor ich ihn sehe – ein leises, stetiges Rauschen, das durch die Bäume dringt, wie ein Atem, der nicht aufhört. Und dann, zwischen den Stämmen, sehe ich die alte Eiche. Sie steht am Rand des Ufers, gewaltig und verdreht, ihre Äste wie Arme, die sich über das Wasser beugen, und der Mond scheint durch die Lücken im Blattwerk und wirft ein Muster aus Licht und Schatten auf den Boden, auf die Wurzeln, auf das Moos.

Meine Partnerin bleibt stehen. Ich halte neben ihr an, und wir sehen die Eiche, den Bach, den Mond, und für einen Moment ist da nur das Rauschen des Wassers und unser eigener Atem, der sich in der kühlen Luft zu Wolken verdichtet.

Dann greift meine Partnerin in ihre Tasche und holt das Telefon heraus. Sie tippt.

„Wir sind da."

Die Antwort kommt sofort. Das Display leuchtet in der Dunkelheit, und meine Partnerin hält es so, dass ich lesen kann.

„Gut. Eleonora – stell dich an den Stamm der Eiche. Mit dem Rücken dazu. Das Kleid bleibt an. Die Schuhe bleiben an. Deine Partnerin steht vor dir. Und dann wartet ihr auf meine nächsten Worte."

Mein Herz schlägt schneller. Ich spüre es im Hals, in den Handgelenken, in der Stelle zwischen meinen Beinen, die noch immer nass ist, nicht nur vom vorherigen, sondern von etwas Neuem, etwas, das sich aufbaut, seit wir das Haus verlassen haben, mit jedem Schritt, mit jedem Geräusch meiner Absätze auf dem weichen Boden, mit jedem kalten Lufthauch auf meiner feuchten Haut.

Ich gehe zur Eiche. Das Moos ist weich unter meinen Füßen, und die Absätze sinken ein, und ich muss mich festhalten an der Rinde, als ich mich umdrehe. Die Rinde ist rau und kühl gegen meine bloßen Schulterblätter, und das Kleid klebt zwischen mir und dem Stamm, nass und dünn, und ich spüre jede Rille der Rinde durch den Stoff.

Meine Partnerin steht vor mir. Drei Schritte entfernt. Sie sieht mich an, und im Mondlicht ist ihr Gesicht halb beleuchtet, halb in Schatten, und ihre Augen sind dunkel und fest, und ich sehe, wie ihr Blick von meinem Gesicht zu meinem Hals zu meinen Brüsten zu der Stelle wandert, an der das Kleid zwischen meinen Beinen klebt, und zurück zu meinem Gesicht.

Das Telefon vibriert.

„Ihr seht schön aus. Beide. Eleonora – deine Partnerin wird dich jetzt berühren. Aber nur über dem Kleid. Nicht darunter. Und du wirst nicht kommen. Nicht jetzt. Nicht, bis ich es sage."

Meine Partnerin liest die Nachricht und legt das Telefon auf eine der Wurzeln der Eiche. Sie kommt näher. Ein Schritt. Zwei. Drei. Bis sie direkt vor mir steht, so nah, dass ich ihre Körperwärme spüre, obwohl die Nachtluft kalt ist, so nah, dass ich den Rauch in ihren Haaren rieche und den Geruch ihres Schweißes, der noch von unserer vorherigen Session herrührt.

Ihre Hand hebt sich. Sie legt sie auf meine Hüfte, über dem Stoff, und ihre Finger schließen sich, nicht fest, aber bestimmt, und ich spüre den Druck durch das feuchte Material, und mein Körper reagiert, mein Becken kippt nach vorne, meine Lippen öffnen sich, und ein Geräusch kommt aus meinem Mund, das kein Wort ist und kein Seufzen, sondern etwas dazwischen.

„Misttueck sagt, nur über dem Kleid", flüstert meine Partnerin, und ihre Stimme ist so nah, dass ich ihren Atem auf meiner Wange spüre, warm und feucht. „Also werde ich mich an die Regeln halten."

Ihre andere Hand findet meine Taille. Sie zieht mich näher, bis meine Hüfte gegen ihre stößt, und ich spüre den Druck ihres Schambeins gegen meines, und das Kleid ist so dünn, dass es nichts ist, dass es nur eine Schicht nassen Stoffs ist, der unsere Haut nicht wirklich trennt. Sie bewegt ihre Hüfte, langsam, kreisend, und der Druck reibt gegen meine Muschi, und ich beiße mir auf die Lippe, weil ich nicht laut sein will, nicht hier draußen, wo jeder Schrei durch den Wald tragen würde.

Aber sie bewegt sich wieder. Und wieder. Langsam, rhythmisch, wie eine Welle, die gegen ein Ufer schlägt, und jedes Mal, wenn sie gegen mich drückt, spüre ich es – den Stoff, der über meine Klitoris reibt, über die empfindliche Stelle, die nach dem vorherigen Orgasmus noch geschwollen und überreizt ist, und jeder Reiz ist zu viel und nicht genug gleichzeitig.

Ich greife nach ihren Schultern. Meine Finger krallen sich in das Hemd, in den Stoff, und ich ziehe sie näher, oder vielleicht halte ich mich nur fest, und ihre Hände wandern von meinen Hüften zu meinem Bauch, über die nasse Seide, die sich an meine Haut schmiegt wie eine zweite Haut, und sie zeichnet mit ihren Fingern die Linie meiner Rippen nach, die ich unter dem Stoff spüre, und ihre Fingerspitzen finden den Rand meines Brustbeins, und dann höher, über die Kurve meiner Brust, und ich halte den Atem an.

Sie berührt meine Brust über dem Stoff. Ihre Hand schließt sich, nicht hart, aber mit einem Druck, der ausreicht, um die Brust zu formen, um die harte Brustwarze zwischen ihren Fingern zu spüren, und sie drückt zu, leicht, dann fester, und ich keuche, und das Geräusch ist zu laut in der Stille des Waldes, und ich beiße mir auf die Unterlippe, bis ich Blut schmecke.

„Leise", flüstert sie, und ihr Mund ist an meinem Ohr, und ihre Lippen streifen das Ohrläppchen, und ich zittere. „Jemand könnte dich hören."

Jemand. Das Wort hängt in der Luft. Jemand könnte hier sein, hinter den Bäumen, am Bach, auf dem Pfad, den wir gekommen sind. Jemand könnte uns sehen – mich, an den Stamm gepresst, das Kleid durchlässig und nass, die Brustwarzen hart unter der Berührung ihrer Hand, das Gesicht verzehrt vor Lust. Und der Gedanke lässt mich nicht erschrecken, sondern macht etwas in mir heißer, dringender, und mein Becken bewegt sich gegen ihres, und ich suche den Druck, den Rhythmus, die Reibung.

Das Telefon vibriert auf der Wurzel. Meine Partnerin löst sich von mir, und ich bleibe zurück, angelehnt an die Rinde, und die Kühle des Holzes dringt durch das Kleid in meinen Rücken, während meine Vorderseite brennt, und der Kontrast lässt mich zittern.

Sie liest die Nachricht.

„Ich kann es fast sehen. Eleonora – heb das Kleid. Nur vorne. Bis zur Hüfte. Und deine Partnerin – leg deine Hand zwischen ihre Beine. Spür, wie nass sie ist. Aber gib ihr nicht, was sie will. Nur berühren. Nur spüren."

Meine Partnerin sieht mich an. Ihre Augen sind im Mondlicht dunkel, und ich sehe, wie sie schluckt, wie ihre Kiefermuskeln sich anspannen, und ich weiß, dass sie erregt ist, dass diese Kontrolle, die sie ausübt, sie genauso treibt wie mich. Sie kommt zurück zu mir, und ihre Hände fassen den Saum meines Kleides, und ich spüre ihre Fingerknöchel gegen meinen Oberschenkel, als sie den Stoff hochschiebt, langsam, Zentimeter für Zentimeter, bis das Kleid bis zu meiner Hüfte offen ist und die Nachtluft meine Muschi trifft, nass und geschwollen und offen.

Ihre Hand legt sich zwischen meine Beine. Ihre Finger liegen flach gegen mich, und ich spüre, wie sie die Feuchtigkeit berührt, die dort ist – nicht vom vorherigen, nicht vom Schweiß, sondern neu, frisch, aus dieser Nacht, aus diesem Wald, aus Misttuecks Worten, die durch das Telefon zu uns kommen wie Befehle aus einem anderen Raum.

„Fuck", sagt meine Partnerin, und das Wort ist rau und leise, und ihre Finger bewegen sich, nicht eindringend, nur gleitend, durch die Nässe, über die empfindliche Stelle, und mein Becken bewegt sich gegen ihre Hand, unwillkürlich, suchend, und sie zieht nicht weg, aber sie gibt auch nicht nach, hält mich an der Grenze, an der Schwelle, und ich keuche, und mein Kopf fällt gegen die Rinde, und der Mond über mir dreht sich.

„Du bist so nass", flüstert sie, und ihre Stimme ist rau, und ich höre, wie sie schluckt, wie sie atmet. „Misttueck hat recht. Du bist – fuck."

Ihre Finger finden meine Klitoris. Sie berührt sie, leicht, nur die Spitze, und mein ganzer Körper zuckt, und ein Geräusch kommt aus meinem Mund, das ich nicht kontrolliere – ein hohes, offenes Geräusch, das durch den Wald trägt, und ich schlage die Hand vor den Mund, und meine Augen sind weit, und meine Partnerin sieht mich an, und in ihren Augen ist etwas, das ich nicht ganz lesen kann – Besorgnis und Erregung und etwas, das wie Stolz aussieht.

„Leise", sagt sie wieder, aber diesmal ist ihre Stimme weicher, und ihre Finger bewegen sich wieder, langsam, kreisend, und ich beiße mir auf die Hand, auf die Beuge zwischen Daumen und Zeigefinger, und der Schmerz hält die Geräusche zurück, aber kaum.

Das Telefon vibriert. Meine Partnerin zieht ihre Hand zurück – und ich wimmere, leise, in meinem Mund, und mein Körper sucht ihren Kontakt, und die Luft, die ihre Hand ersetzt, ist kalt und grausam.

Sie liest.

„Hör auf. Zieh das Kleid runter. Geht weiter den Bach entlang. Bis zur Lichtung. Dort sage ich euch, was als nächstes kommt."

Ich stoße einen Laut aus, der kein Wort ist. Meine Partnerin sieht mich an, und ich sehe, dass sie es auch fühlt – die Grausamkeit des Abbruchs, die Leere, die Zurückweisung. Aber sie richtet sich auf, und sie zieht mein Kleid herunter, über meine Hüften, bis es wieder meine Beine bedeckt, und der Stoff ist kalt und nass gegen meine Muschi, und jeder Schritt wird eine Qual.

„Komm", sagt sie. Und wir gehen.

Der Bach führt uns weiter. Der Pfad ist schmal, und das Wasser rauscht links von uns, und der Mond folgt wie ein Auge, das nicht zuklappt. Meine Absätze sinken in den Boden, und ich stolpere, und meine Partnerin fängt mich auf, ihre Hand an meinem Arm, und für einen Moment lehne ich gegen sie, und ich spüre ihre Wärme, und ich will mehr, will ihre Hände auf mir, will ihren Mund, will alles, was Misttueck uns verwehrt.

Die Lichtung kommt plötzlich. Die Bäume öffnen sich, und der Mond fällt ungeteilt auf das Gras, das silbern und nass ist, und in der Mitte steht ein Baumstumpf, alt und moosbewachsen, und ringsherum nichts als Wiesen und Stille.

Das Telefon vibriert. Meine Partnerin liest, und ich sehe, wie ihre Augen über das Display fliegen, und ich sehe, wie ihr Atem schneller wird, und ich sehe, wie sie das Telefon langsamer sinken lässt, als sie es gehoben hat.

„Was?", frage ich. Meine Stimme bricht.

Sie sieht mich an. Und dann liest sie vor, und ihre Stimme ist leise und fest und jede Silbe trifft mich wie ein Schlag:

„Eleonora – knie dich hin. Auf das Gras. Das Kleid hoch. Deine Partnerin – steh hinter ihr. Und dann – nimm sie. Wie du willst. Aber langsam. Und Eleonora – du wirst laut sein. Ich will es hören. Durch das Telefon. Ich will jede Keuche, jeden Schrei, jedes Wort hören, das aus dir kommt. Und wenn du kommst – sag meinen Namen."

Meine Knie werden weich. Nicht vor Erschöpfung – vor dem, was kommt. Vor dem, was Misttueck verlangt. Draußen. Unter dem Mond. Wo jeder mich hören kann. Wo jeder mich sehen kann.

Ich knie mich nieder. Das Gras ist nass unter meinen Knien, kalt und scharf, und die Feuchtigkeit dringt durch den Stoff des Kleides, der ohnehin schon durchlässig ist. Meine Hände sinken in den Boden, und ich spüre die Erde unter meinen Fingern, fest und lebendig, und der Duft von Moos und Nacht steigt in meine Nase.

Meine Partnerin kniet sich hinter mich. Ich spüre ihre Hände auf meinen Hüften, wie sie den Stoff des Kleides hochschiebt, über meinen Rücken, über meine Hüften, bis ich offen bin, bis die Nachtluft meine Muschi trifft und meinen Arsch, und ich zittere, und das Zittern macht alles schlimmer, macht mich bewusster für das, was gleich kommt.

Ihre Hand legt sich auf meinen Rücken. Drückt mich nach unten, bis mein Gesicht das Gras berührt, und mein Rücken sich wölbt, und meine Hüften in die Luft ragen. Ich bin offen. Ausgeliefert. Unter dem Mond.

Dann spüre ich sie. Ihre Finger zuerst, die durch meine Nässe gleiten, die die Schamlippen auseinanderziehen, die die Öffnung finden, die feucht und bereit und offen ist. Sie dringt ein – ein Finger, zwei – und ich keuche, und das Geräusch ist laut in der Stille, zu laut, und ich presse mein Gesicht ins Gras, und die Erde riecht nach Regen und nach Leben.

Das Telefon liegt im Gras, neben uns, und ich weiß, dass Misttueck zuhört. Dass sie wartet. Dass sie jede Keuche, jeden Schrei hört, der durch den Wald trägt.

Meine Partnerin zieht ihre Finger zurück. Ich höre sie atmen, höre das Geräusch von Stoff, der sich bewegt, und dann spüre ich etwas anderes – etwas Hartes, das gegen meine Muschi drückt, und ich weiß, dass es der Dildo ist, den sie manchmal trägt, unter der Hose, bereit für Momente wie diesen. Sie hat ihn die ganze Zeit getragen.

Sie drückt. Die Spitze dringt ein, und ich dehne mich, und mein Atem stockt, und dann schiebt sie weiter, langsam, Zentimeter für Zentimeter, und ich fühle, wie ich mich um sie schließe, wie mich füllt, wie alles in mir sich auf diesen einen Punkt konzentriert.

„Fuck", sage ich, und das Wort ist laut und rau und es hallt durch die Bäume.

Ihre Hände greifen meine Hüften. Sie hält mich fest, und dann beginnt sie zu bewegen – langsam, wie Misttueck es gesagt hat, jeder Stoß gemessen und kontrolliert, und ich spüre jeden Millimeter, jede Bewegung, und mein Körper zittert, und das Gras kratzt an meinem Gesicht, an meinen Brüsten, und das Kleid ist hochgeschoben, und ich bin offen und gefickt und ausgeliefert.

Schneller. Sie wird schneller, und ihre Hüften klatschen gegen meinen Arsch, und das Geräusch ist nass und roh, und ich keuche, und jeder Laut ist laut, und ich halte nicht zurück, weil Misttueck es gesagt hat, weil sie es hören will, und ich will, dass sie es hört, will, dass sie weiß, was ihre Worte mit mir machen.

„Fuck – fuck – fuck –" Jedes Wort ein Stoß, jeder Stoß ein Wort, und meine Stimme bricht, und meine Finger krallen sich in die Erde, und meine Knie sinken tiefer ins Gras, und meine Hüften bewegen sich gegen ihre, und ich suche mehr, tiefer, härter.

Ihre Hand greift in mein Haar. Sie zieht, und mein Kopf wird nach hinten gerissen, und mein Hals ist gestreckt, und der Mond über mir ist hell und kalt, und ich sehe die Sterne, und ich sehe die Bäume, und ich sehe nichts, weil alles verschwimmt, weil alles sich auf den Punkt zwischen meinen Beinen konzentriert, wo sie mich fickt, wo sie mich nimmt, wo Misttuecks Worte durch das Telefon pulsieren wie ein zweiter Herzschlag.

„Sag meinen Namen", hatte Misttueck geschrieben. Aber es ist nicht Misttuecks Name, der aus mir kommt.

„Misttueck –" Das Wort bricht aus mir, und es ist ein Schrei, und es hallt durch den Wald, und die Vögel in den Bäumen flattern auf, und das Rauschen des Bachs verschluckt den Ton nicht, sondern trägt ihn weiter, und ich schreie wieder, und diesmal ist es kein Name, sondern ein Geräusch, das aus meinem Körper kommt, aus der Tiefe, aus der Stelle, wo alles zusammenfließt.

Der Orgasmus trifft mich wie eine Welle. Mein Körper spannt sich an, mein Rücken wölbt sich, meine Muschi zieht sich zusammen um den Dildo, und ich komme, und es ist nicht leise, es ist nicht kontrolliert, es ist laut und nass und roh, und ich spüre, wie ich spritze, wie die Flüssigkeit an meinen Oberschenkeln herunterläuft, und das Gras darunter wird nasser, und meine Partnerin fickt mich weiter, durch den Orgasmus hindurch, und ich wimmere und zittere und mein Körper weiß nicht, ob er mehr will oder aufhören will, und also macht er beides – er nimmt und er gibt, er öffnet und er schließt, und ich bin nichts als eine Stelle, an der Lust sich entlädt.

„Misttueck – fuck – Misttueck –"

Ihr Name. Immer wieder. Wie ein Gebet, wie ein Fluch, wie das einzige Wort, das ich noch kenne. Und irgendwo, jenseits des Waldes, jenseits der Nacht, sitzt eine Frau mit grauem Haar und schmaler Lesebrille vor einem Bildschirm und hört mich, und ich weiß, dass sie lächelt.

Meine Partnerin zieht sich zurück. Langsam. Und ich fühle die Leere, die sie hinterlässt, und mein Körper sackt zusammen, ins Gras, und das Kleid ist nass und hochgeschoben, und ich liege dort, und der Mond scheint auf mich, und ich atme, und ich atme, und ich atme.

Das Telefon vibriert. Ein letztes Mal.

„Brav."


Kommentare

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jabbath schrieb am 21.07.2026 um 19:11 Uhr

KI Kacke die Fünfte...