Mareike 3/3 Salz auf der Haut
Die Sonne hängt tief über dem Meer, ein breiter oranger Streifen am Horizont, und Claire steht in der offenen Terrassentür ihres Hauses, den dunkelgrünen Frottee-Bademantel über den Schultern, und sieht zu mir herüber. Ich sitze auf meiner kleinen Veranda, die Füße auf den Holzdielen, und lese nicht, das Buch liegt aufgeschlagen auf meinem Schoß. Ich habe die ganze Seite nicht umgeblättert. Die Worte verschwimmen vor meinen Augen, seit ich aufgewacht bin, seit heute Morgen am Strand, seit ihre Hände auf meiner Haut waren. Claire hebt die Hand, nicht winkend, eher eine Geste, die sagt: Komm. Ich stehe auf, lasse das Buch liegen, und gehe die Stufen hinunter, über den schmalen Pfad zwischen den Dünengräsern, der zu ihrem Haus führt. Claire zieht den Bademantel enger um sich und nickt zum Strand. „Die letzten Strahlen", sagt sie. „Komm mit."
Ich folge ihr. Der Weg durch die Dünen ist schmal, das Holz der Stege knarrt unter unseren Füßen, Claire barfuß, der Bademantel schwingt bei jedem Schritt, und ich sehe ihre muskulösen Waden, wie sie sich bei jedem Schritt anspannen, die weichen Kurven ihrer Oberschenkel darunter, und ich schaue weg, und dann wieder hin. Sie ist Mitte vierzig, und ich bin achtzehn, und das Alter ist nicht das, was mich verwirrt, sondern die Selbstverständlichkeit, mit der sie sich bewegt, als hätte sie nie an etwas gezweifelt. Ich trage Sandalen, die ich am Ende des Stegs ausziehe, und dann spüre ich den Sand, noch warm von dem Tag, zwischen meinen Zehen. Die Körner sind fein, fast wie Mehl, und die Wärme kriecht meine Sohlen hinauf, und ich atme tief ein. Die Sonne ist jetzt ein schmaler Streifen, das Licht goldig und weich, und wir setzen uns in den Dünenrand, wo der Sand trocken und fein ist, der Abhang zum Strand hin abfällt. Claire lässt den Bademantel über ihre Schultern hängen, der dunkelblaue Badeanzug schimmert im letzten Licht, der Stoff spannt sich über ihren Brüsten, über ihren Hüften, und ich versuche nicht zu starren, und es gelingt mir nicht. Ich setze mich neben sie, die Knie angezogen, der weiße Baumwollrock über meinen Schenkeln, und schaue zum Meer. Die Wellen kommen langsam hereingerollt, brechen leise, der Schaum zieht sich zurück. Es ist still, nur das Rauschen und der Wind, der die Dünengräser bewegt.
Claire dreht sich zu mir, und ihre Hand legt sich auf meinen Knöchel. Ihre Finger sind warm, und ich spüre jeden einzelnen von ihnen, den Druck, die Haut, und ein Schauer geht durch mich, der nichts mit der abkühlenden Luft zu tun hat. Ich schaue sie an, ihre dunklen Augen sind weich, das Gesicht entspannt, und sie sagt: „Dreh dich." Ich zögere, und sie sagt, leiser, mit diesem Akzent, der die Vokale abrundet: „Einfach drehen. Entspann dich." Ich wende mich ab, schaue zum Meer, meine Füße im Sand, und Claire rutscht näher. Ich spüre ihre Wärme hinter mir, bevor ich ihre Hände spüre, und dann legen sich ihre Handflächen um meine Fußsohlen, und ich atme scharf ein. Ihre Haut ist warm und trocken, und ihre Handflächen passen sich an die Form meiner Füße an, und ich spüre, wie sich etwas in meinem Bauch zusammenzieht, ein Kribbeln, ein Ziehen, das tiefer sitzt als die Muskeln.
Ihre Daumen finden das Fußgewölbe, und sie beginnt zu drücken, langsam, kreisförmig, und ich spüre, wie sich etwas in mir löst. Ich atme aus, länger als ich dachte, und Claire sagt: „Gut. Lass gehen." Ihre Daumen arbeiten sich tiefer, sie drückt fest, und ein Schmerz, der nicht wirklich Schmerz ist, zieht durch meine Sohle hoch bis in die Wade. Ich nicke, sage nichts, und Claire massiert weiter, ihren Daumen in kleinen Kreisen, und ich spüre jede Drehung, jede Verschiebung des Drucks, wie meine Muskeln sich dehnen und weich werden. Meine Zehen entspannen sich, und ich spüre den Sand unter ihnen, und ich spüre Claires Hände, und ich spüre das Rauschen des Meeres in meinem Körper, als würde es mich von innen waschen.
Das Licht verändert sich, das Orange wird zu Rosa, zu einem tiefen Violett, und die Sonne verschwindet hinter dem Meer. Der Himmel ist noch hell, aber der Sand wird kühler. Claire wechselt den Fuß, ihre Hände umschließen meine linke Fußsohle, und ihre Daumen drücken tief in das Gewebe, und ich spüre, wie mein Körper sich auf die Berührung konzentriert, wie alles andere verschwindet, nur ihre Hände und meine Füße und das Rauschen des Meeres. Ich lehne mich zurück, auf meine Hände gestützt, und der Himmel über mir ist ein weites, dunkelndes Blau. Claire drückt ihren Daumen in die Kugel unter meiner großen Zehe, und ich stöhne leise, und sie sagt: „Da sitzt alles." Und ich weiß nicht, was sie meint, aber ich nicke, und sie drückt weiter, und ich spüre, wie die Anspannung der letzten Tage aus mir herausfließt, durch meine Füße in den Sand, und ich werde weich, und ich werde offen.
Ihre Daumen wandern höher, über den Knöchel, in die Wade, und ich spüre, wie ihre Finger sich um meinen Unterschenkel legen, fest, und sie knetet den Muskel, der seit dem Gehen am Strand heute Morgen verspannt war. Ich atme tiefer, und Claire sagt: „Du bist verkrampft." Es ist keine Frage. Ich nicke. Sie drückt tiefer, und ich spüre, wie sich der Muskel unter ihren Händen löst, wie der Schmerz weicht und etwas anderes kommt, etwas, das sich wie Wärme anfühlt, aber nicht Wärme ist. Es ist ein Pochen, ein Pulsieren, das sich von meiner Wade ausbreitet, hinter mein Knie, in meine Oberschenkelinnenseite, und ich beiße mir auf die Lippe. Ihre Finger arbeiten sich tiefer in die Wade, und ich spüre ihre Fingernägel, kurz, die über meine Haut kratzen, und ein Stöhnen entweicht mir, das ich nicht geplant habe.
Claire rückt näher, ihre Oberschenkel berühren meine, und ich spüre die Wärme ihres Körpers durch den Badeanzug und den Bademantel. Sie riecht nach Meer und etwas Erdigem, und ich schließe die Augen. Ihre Hände wandern höher, über das Knie, und ihre Daumen drücken in die weiche Haut hinter der Kniescheibe, und ich zucke zusammen, nicht vor Schmerz, sondern weil die Berührung etwas in mir berührt, das tiefer sitzt als die Muskeln. Claire sagt: „Lass es zu. Du musst nicht festhalten." Und ich merke, dass ich die Zehen gekrampft habe, und ich löse sie, und ihre Hände wandern weiter, über die Oberschenkel, und der Baumwollrock rutscht hoch, und ihre Finger streifen über die Haut meiner Oberschenkel, und ich spüre, wie sich etwas in meinem Unterleib zusammenzieht, ein Ziehen, ein Verlangen, das ich kenne, aber nicht erwartet habe, nicht hier, nicht jetzt. Mein Slip wird feucht, und ich spüre es, und ich erröte, und Claire sagt nichts, aber ihre Hände bleiben, und ihre Daumen drücken tiefer in meine Oberschenkelmuskulatur, und ich spüre, wie sich mein Körper unter ihren Händen öffnet.
Claire massiert meine Oberschenkel, ihre Daumen drücken tief in die Muskeln, und ich spüre ihre Finger, wie sie sich um mein Bein schließen, und ich lehne mich an sie, mein Rücken gegen ihre Brust, und ich spüre, wie sie sich mir anpasst, wie ihre Haltung weicher wird, um mich aufzunehmen. Ihr Atem ist an meinem Ohr, und ich spüre, wie ihre Brust sich hebt und senkt, die weiche Wölbung durch den Badeanzugstoff gegen meinen Rücken, und ich atme mit ihr, und das Rauschen des Meeres wird zu einem Rhythmus, der zu unserem Atem passt. Ihre Hände wandern weiter, die Daumen drücken in die Innenseiten meiner Oberschenkel, und ich spüre, wie meine Haut heiß wird, und ich öffne die Augen, und das Licht ist jetzt dunkelblau, und die ersten Sterne stehen am Himmel, und das Meer ist ein dunkles, rauschendes Etwas, und Claires Hände sind auf meiner Haut, und ich will, dass sie weitergehen, und ich will, dass sie aufhören, und ich will weder von beiden, und ich lehne mich fester an sie.
Claire sagt, leise, mit ihrem weichen Akzent: „Ich spüre das." Und ich weiß, dass sie mich nicht meint, sondern das Zittern in meinem Oberschenkel, das Beben, das nicht aufhört, und ihre Hände legen sich fester um meine Beine, und sie massiert weiter, und ich spüre, wie sich mein Körper öffnet, wie sich etwas löst, das ich nicht wusste, dass es fest war. Ihre Finger sind so nah an meinem Slip, und ich spüre, wie jede Berührung meiner Innenschenkelhaut einen Impuls nach oben sendet, direkt zu meiner Klitoris, die anschwillt und pocht, und ich presse die Schenkel zusammen, und Claire sagt: „Nein. Öffne dich." Und ich öffne die Schenkel, und ihre Hände liegen auf meinen Innenseiten, und ich spüre die Luft zwischen meinen Schenkeln, und ich spüre die Nässe in meinem Slip, und ich will, dass sie mich berührt, und ich will, dass sie es nicht tut, und ich weiß nicht, was ich will.
Ich drehe den Kopf, und mein Gesicht ist nah an ihrem, und ich spüre ihren Atem auf meinen Lippen, und ich küsse sie, und der Kuss ist anders als heute Morgen, nicht vorsichtig, nicht fragend, sondern offen, und ich spüre, wie ihre Hände auf meinen Oberschenkeln still werden, und dann greifen sie fester zu, und ich spüre ihre Finger, wie sie in meine Haut drücken, und ich öffne den Mund, und ihre Zunge findet meine, und ich schmecke sie, und ich schmecke Salz, und ich drehe mich weiter, und ich liege halb in ihren Armen, und ihre Hände lassen meine Oberschenkel los und finden meine Hüften, und sie zieht mich an sich, und ich spüre ihren Körper, schlank und fest, unter dem Badeanzug, und ich will mehr, ich will alles, und ich spüre, wie sich mein Verlangen von etwas Warmem zu etwas Heißem verwandelt, und ich greife nach ihrem Zopf, und ich ziehe sie näher, und wir küssen uns, und das Meer rauscht, und die Dunkelheit fällt, und ich bin nicht mehr die, die Angst hat.
Ihre Zunge tanzt gegen meine, und ich sauge an ihr, und Claire stöhnt in meinen Mund, und der Klang geht durch mich wie ein Stromstoß, und ich spüre, wie sich meine Fotze zusammenzieht, wie ein Tropfen Nässe aus mir herausläuft, und ich schäme mich nicht, und ich schäme mich, und Claire löst sich von meinem Mund, und ihre Lippen sind feucht, und sie sagt: „Du zitterst." Und ich nicke, und sie streicht mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, und ich spüre ihre Finger an meiner Schläfe, und ich schließe die Augen. Claire sagt: „Ich habe dich." Und ich öffne die Augen, und ich sehe sie, und ich sage: „Claire." Und es ist alles, was ich sagen kann, und sie versteht, und ihre Hände streichen über meine Hüften, und sie sagt: „Ich weiß." Und ich spüre, wie ihre Finger unter den Saum meines Rocks greifen, und ich hebe mich nicht, aber ich hebe mich doch, und ihre Hände finden meine nackte Haut, und sie streicht über meine Oberschenkel, und ich spüre, wie sich eine Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen ausbreitet, und ich schäme mich nicht, und ich will nicht, dass sie aufhört, und ich sage: „Bitte." Und Claire sagt: „Ich habe dich." Und ihre Hände wandern höher, und ihre Finger streifen über die Innenseite meines Oberschenkels, und ich spüre, wie mein Atem stockt, und ich lehne mich an sie, und ich spüre, wie ihre Lippen mein Ohr berühren, und sie flüstert: „Lass mich." Und ich nicke, und ihre Finger wandern weiter, und ich spüre, wie sie den Saum meines Slips berühren, und ich atme ein, und der Atem ist lang und zittrig, und Claire wartet, ihre Finger liegen auf dem Stoff, und sie bewegen sich nicht, und ich spüre, wie mein Körper sich nach ihr sehnt, wie mein Becken sich hebt, und ich sage: „Bitte, Claire." Und sie zieht den Slip zur Seite, und ihre Finger berühren mich, und ich bin feucht, ich bin nass, und ich spüre, wie ihr Finger über meine Schamlippen streicht, und ich schließe die Augen, und ich spüre, wie alles in mir auf diesen einen Punkt konzentriert ist, und Claire sagt: „Du bist so nass." Und es ist keine Feststellung, es ist ein Flüstern, und ich spüre, wie ihr Finger zwischen meine Lippen gleitet, und ich stöhne auf, und das Meer verschluckt mein Geräusch.
Claire streichelt mich, langsam, ihre Finger gleiten durch meine Nässe, und ich spüre, wie sie an meiner Klitoris vorbeistreicht, und ich zucke, und mein Becken drängt sich nach vorn, und Claire sagt: „Geduld." Und ich sage: „Ich kann nicht." Und ihr Finger streicht wieder über meine Klitoris, und ich stöhne, und ich spüre, wie sich alles in mir aufbaut, und Claire sagt: „Noch nicht." Und ich will schreien, und ich beiße mir auf die Lippe, und Claire sagt: „Lass es raus. Niemand hört uns." Und ich stöhne, und es ist laut, und es befreit, und Claire drückt ihren Finger auf meine Klitoris, und ich bebe, und sie reibt, langsam, kreisförmig, und ich spüre, wie sich meine Hüften bewegen, wie mein Körper ihren Rhythmus aufnimmt, und ich sage: „Fuck, Claire." Und Claire sagt: „Ja. Genau so." Und ihr Finger kreist schneller, und ich spüre, wie sich meine Fotze zusammenzieht, wie alles sich aufbaut, und ich greife nach ihrem Arm, und ich halte mich fest, und Claire sagt: „Komm für mich." Und ich komme, und es ist wie eine Welle, die über mich bricht, und ich schreie, und das Meer rauscht, und mein Körper zuckt, und Claire hält mich, und ich bebe, und ich bebe, und ich bebe.
Claire hält mich, ihre Arme um meinen Körper, und ich liege in ihren Armen, und mein Atem geht tief, und ich spüre, wie mein Herz klopft, und ich spüre die Nässe zwischen meinen Beinen, und ich spüre Claires Wärme hinter mir, und ich spüre, wie ihr Atem mein Haar bewegt. Sie küsst meine Schläfe, und ich schließe die Augen, und ich spüre, wie sich meine Hände lösen, wie mein ganzer Körper weich wird, und Claire sagt: „Du bist wunderschön." Und ich sage nichts, und ich nicke, und ich spüre, wie sich ein Lächeln auf meinem Gesicht ausbreitet, und ich drehe mich in ihren Armen, und ich küsse sie, und der Kuss ist sanft, und ich schmecke mich nicht, aber ich schmecke sie, und ich schmecke Salz, und ich schmecke Meer, und ich schmecke Claire.
Ich löse mich von ihrem Mund, und ich sehe sie an, und ich sage: „Ich will dich." Und Claire lächelt, und sie sagt: „Du hast mich." Und ich sage: „Nein, ich will dich." Und ich greife nach dem Saum ihres Badeanzugs, und Claire sagt: „Hier?" Und ich sage: „Hier." Und sie schaut sich um, und der Strand ist leer, und die Dünen sind dunkel, und die Sterne sind hell, und sie sagt: „Du bist verrückt." Und ich sage: „Ja." Und ich ziehe den Badeanzug von ihrer Schulter, und ich küsse ihre Haut, und sie riecht nach Meer und nach etwas Erdigem, und ich schmecke Salz auf meinen Lippen, und Claire sagt: „Mareike." Und ich sage: „Ich habe dich." Und ich spüre, wie sich die Rolle dreht, wie ich die bin, die gibt, und Claire die ist, die sich fallen lässt, und es ist ein gutes Gefühl, und ich küsse ihren Hals, und ich spüre ihren Puls unter meinen Lippen, und er geht schnell, und ich weiß, dass sie will, und ich weiß, dass ich es kann, und ich ziehe den Badeanzug tiefer, und ihre Brust kommt frei, und ich küsse sie, und ich sauge an ihrer Brustwarze, und Claire stöhnt, und ich sauge fester, und Claire sagt: „Fuck, ja." Und ich lächle gegen ihre Haut, und ich sauge weiter, und ich spüre, wie ihre Brustwarze hart wird, und ich beiße sanft, und Claire zuckt, und ich löse mich, und ich sehe sie an, und ich sage: „Ich will dich schmecken." Und Claire sagt: „Ja." Und ich sage: „Jetzt." Und Claire sagt: „Jetzt."
Ich knie mich vor sie, und ich ziehe den Badeanzug über ihre Hüften, und ich sehe sie, und sie ist nass, und ich sehe es, und ich beuge mich vor, und ich küsse ihre Innenseite, und Claire stöhnt, und ich küsse höher, und ich spüre ihre Nässe auf meinen Lippen, und ich lecke sie, und ich schmecke sie, und sie schmeckt salzig und süß, und ich lecke tiefer, und meine Zunge findet ihre Klitoris, und Claire stöhnt, und ich lecke, und ich sauge, und ich spüre, wie ihre Hände meinen Kopf greifen, und ich spüre, wie ihre Hüften sich bewegen, und ich halte sie fest, und ich lecke, und ich lecke, und Claire stöhnt: „Fuck, ja, genau da, nicht aufhören." Und ich höre nicht auf, und ich lecke, und ich sauge, und ich spüre, wie sie sich aufbaut, und ich stecke einen Finger in sie, und sie stöhnt laut, und ich stecke zwei Finger in sie, und ich lecke ihre Klitoris, und ich ficke sie mit meinen Fingern, und Claire sagt: „Fuck, fuck, fuck." Und ich lecke, und ich ficke, und ich spüre, wie sich sie zusammenzieht, und ich spüre, wie sie kommt, und ich spüre, wie ihre Nässe über meine Hand läuft, und ich trinke, und ich lecke, und ich halte sie, und sie bebt, und sie schreit, und das Meer verschluckt ihr Geräusch.
Ich löse mich, und ich wische mir über den Mund, und ich sehe sie an, und Claire sagt: „Komm her." Und ich krieche zu ihr, und ich küsse sie, und sie schmeckt sich auf meinen Lippen, und ich schmecke sie, und wir küssen uns, und ich spüre, wie ihre Hände mein Gesicht halten, und ich spüre, wie ihre Zunge meine sucht, und ich spüre, wie alles weich wird, und alles warm, und alles still. Claire sagt: „Du bist unglaublich." Und ich sage: „Ich weiß." Und wir lachen, und es ist ein Lachen, das nicht lustig ist, sondern befreit, und ich lege meinen Kopf an ihre Schulter, und ich spüre, wie ihre Hand über mein Haar streicht, und ich schließe die Augen.
Die Sterne sind jetzt hell, und das Meer rauscht, und der Sand ist kühl, und Claires Arm liegt um mich, und ich spüre, wie mein Körper schwer wird, und ich spüre, wie alles in mir still ist, und ich spüre, wie nichts mehr zittert, und ich atme tief, und ich schließe die Augen, und ich schlafe nicht, aber ich bin nah dran, und Claire sagt: „Wir sollten reingehen." Und ich sage: „Noch nicht." Und Claire sagt: „Okay." Und ich spüre, wie sie sich an mich schmiegt, und ich spüre, wie ihre Wärme meine Wärme ist, und ich spüre, wie das Rauschen des Meeres unser Lied ist, und ich spüre, wie die Dunkelheit uns bedeckt, und ich bin nicht mehr die, die Angst hat, und ich bin nicht mehr die, die zögert, und ich bin nicht mehr die, die wartet, und ich bin die, die hier ist, und Claire ist die, die hier ist, und das ist genug.
Kommentare
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Zu allen drei Teilen: Was für eine gewaltige Geschichte! Ich bin begeistert und angefixt von Deinem Schreibstil, vom Aufbau Deiner Geschichte, von deren erotischer Wirkung! Welche Geschichte hier mag es damit aufnehmen?
Eine so schöne Geschichte habe ich auf dieser Seite überhaupt nicht erwartet. Einfach nur toll ...