Bibliothekarin & mysteriöse Kommentatorin, Eleonora 4/6 Feuchte Botschaften


Misttueck1

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21.07.2026
Exhibitionismus
BDSMexhibitionismuslesbisch
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Meine Finger greifen nach dem Handy. Der Bildschirm beleuchtet meine nackten Schultern, wirft ein kaltes, blaues Licht über den Schweiß, der auf meiner Haut liegt. Die Nachricht von Miststück leuchtet auf — drei Wörter zuerst, dann mehr.

„Zeig mir, wie du kommst."

Ich lese die Worte. Dann noch einmal. Mein Magen zieht sich zusammen, und etwas Heisses schießt durch meinen Unterleib, das nichts mit dem Orgasmus zu tun hat, der gerade abklingt. Mein Körper reagiert auf diese Worte, als hätte jemand einen Draht in mir gezogen, der direkt zwischen meine Beine führt.

„Ich will jede Bewegung sehen. Jeden Laut hören. Ich will wissen, wenn du nass bist. Ich will wissen, wenn deine Finger in dir sind. Schreib mir nicht — zeig mir."

Ich halte das Handy so, dass meine Partnerin es lesen kann. Sie beugt sich über meine Schulter, und ich spüre, wie ihr warmer Atem an meinem Hals streift. Sie liest langsamer als ich. Ihre Lippen bewegen sich fast unmerklich, als folge sie jedem Wort mit der Sorgfalt eines Menschen, der genau versteht, was diese Sätze bedeuten.

„Miststück will dich sehen," sagt sie. Keine Frage. Eine Feststellung.

Ich nicke. Mein Hals bewegt sich gegen den Holzboden, und die Rillen des Bodens pressen sich in meine Haut, kühl und rau. Ich spüre jede Fuge, jeden Knoten im Holz gegen meinen Rücken, gegen mein Gesäß, gegen die Rückseiten meiner Oberschenkel. Das rote Kleid liegt unter mir wie ein dunkler, nasser Lappen, und der Stoff klebt an meinen Hüften, wo meine Säfte ihn durchtränkt haben.

Meine Partnerin richtet sich auf. Sie kniet neben mir, und ich sehe sie von unten — wieder dieser Winkel, der mich aus der Fassung bringt. Ihre Augen sind dunkel, fast schwarz in diesem Licht, und ihr Mund ist leicht geöffnet. Sie hat die Kontrolle übernommen, und sie trägt sie mit einer Selbstverständlichkeit, die mich gleichzeitig wütend und nass macht.

„Du hast ihr geschrieben," sagt sie. „Du hast sie gerufen. Jetzt antwortet sie."

Sie nimmt mir das Handy aus der Hand. Ich lasse es geschehen. Meine Finger öffnen sich, und das Gerät gleitet in ihre Handfläche. Sie hält es über mich, der Bildschirm nach unten gerichtet, und das Licht fällt auf meinen nackten Bauch, auf meine Brüste, die sich mit jedem Atemzug heben und senken.

„Was soll ich ihr schreiben?" frage ich. Meine Stimme ist dünn, verändert — diese Stimme, die ich sonst nie benutze, die aus irgendeiner Tiefe in mir kommt, die ich nicht kenne.

Meine Partnerin liest die Nachricht noch einmal. Dann legt sie das Handy auf meinen Bauch. Der Bildschirm ist warm gegen meine Haut.

„Du schreibst ihr nichts."

Ich blinzle. „Sie will —"

„Ich weiß, was sie will." Meine Partnerin legt ihre Hand auf meinen Unterleib. Ihre Finger sind noch immer feucht von mir, und der Kontakt lässt mich zusammenzucken. „Sie will sehen, wie du kommst. Das können wir ihr zeigen."

Sie bewegt ihre Hand nach unten. Langsam. Über meinen Bauch, über die Stelle, wo meine Schamhaare beginnen, dünn und dunkel, bis ihre Fingerspitzen den oberen Rand meiner Spalte berühren. Ich halte den Atem an.

„Aber nicht so," sagt sie. „Nicht leise. Nicht höflich."

Ihr Finger gleitet zwischen meine Schamlippen. Ich bin nass — immer noch nass vom ersten Mal, und die Feuchtigkeit ist warm und dick, und ihre Finger rutschen durch sie wie durch Öl. Sie drückt nicht hinein. Sie streicht nur, langsam, von oben nach unten, und ich beiße mir auf die Lippe, weil mein Körper sich sofort wieder aufbäumt, als hätte der erste Orgasmus nur der Anfang gewesen.

„Zeig mir, wie du kommst."

Miststücks Worte liegen auf meinem Bauch, buchstäblich, in Form des Handys, und metaphorisch, in Form der Hitze, die durch meinen Unterleib schießt. Ich stelle mir vor, wie sie das tippt — diese Frau mit den grauen, kurz geschorenen Haaren und der Lesebrille, die in ihren weichen, fließenden Stoffen sitzt und Worte schreibt, die mich auf einem Holzboden in einer anderen Stadt zerschmelzen lassen.

„Siehst du sie?" fragt meine Partnerin. Ihre Stimme ist leise, direkt an meinem Ohr. Sie hat sich zu mir herabgebeugt, und ihre Haare fallen mir ins Gesicht. „Denkst du an sie?"

Ich nicke. Es hat keinen Sinn, es zu leugnen.

„Was siehst du?"

Ich schließe die Augen. Miststück sitzt in einem Sessel, ihre Lesebrille auf der Nase, das Handy in einer Hand. Sie liest, was sie mir geschrieben hat, und ihre Lippen bewegen sich dabei. Sie trägt eines ihrer weichen Oberteile, vielleicht in einem gedeckten Grün, und der Stoff fällt über ihre Brüste, über ihren Bauch. Sie ist nicht dünn, nicht schlank — sie ist füllig und weich und warm, und ich sehe ihre Hände, die genau wissen, was sie tun.

„Sie sitzt da," sage ich. „Sie liest."

„Und was denkt sie?"

„Sie denkt an mich."

Meine Partnerin schiebt einen Finger in mich. Einen einzelnen, langsamen Finger, und mein Körper öffnet sich wie von selbst, nass und bereit und gierig. Ich wölbe den Rücken, und der Holzboden drückt in meine Schulterblätter, und das Handy rutscht auf meinem Bauch, als ich mich bewege.

„Erzähl ihr," sagt meine Partnerin. „Erzähl Miststück, was gerade passiert."

Ich öffne die Augen. „Sie kann mich nicht hören."

„Sie kann dich lesen." Meine Partnerin nimmt das Handy vom Bauch, und ich höre, wie sie tippt. Schnell, sicher. Dann hält sie mir den Bildschirm vor das Gesicht.

„Sie kommt gerade wieder. Ich ficke sie mit meinen Fingern. Sie denkt an dich."

Ich lese die Worte. Sie sind meine Partnerin, nicht ich, aber sie schreibt als wäre sie ich, und etwas daran lässt mich zittern. Die Vorstellung, dass Miststück das liest — in ihrem Sessel, mit ihrer Brille, in ihren weichen Stoffen —, dass sie sich vorstellt, wie ich hier liege, nackt, mit den Beinen geöffnet, während eine andere Frau mich fickt —

„Fick," sage ich. Das Wort kommt unkontrolliert aus meinem Mund, tief und rau.

Meine Partnerin lächelt. Es ist mein Lächeln, das sie trägt — dieses halbe, wissende Lächeln, das ich sonst selbst trage, wenn ich die Kontrolle habe. Zu sehen, wie es auf ihrem Gesicht liegt, ist wie ein Schlag in den Magen.

„Genau," sagt sie. Sie fügt einen zweiten Finger hinzu. Zwei Finger, die in mich gleiten, und die Feuchtigkeit, die aus mir kommt, ist so viel, dass ich sie hören kann — ein nasses, schmatzendes Geräusch, jedes Mal wenn sie ihre Finger bewegt.

Sie fickt mich langsam. Zu langsam. Rhythmisch, gleichmäßig, mit einer Geduld, die mich verrückt macht, weil ich es schnell will, hart, schnell, aber sie macht es in ihrem Tempo, und ich kann nichts dagegen tun, weil sie die Kontrolle hat und wir beide es wissen.

Das Handy leuchtet auf. Eine neue Nachricht. Miststück.

„Ich sehe sie vor mir. Ich sehe, wie sie sich windet. Ich sehe ihre Hände, die nach etwas greifen, das sie nicht halten kann. Mach sie nass. Mach sie nasser, als ich es könnte."

Ich lese die Nachricht über meiner Partnerins Schulter, weil sie das Handy so hält, dass wir beide sehen können. Miststücks Worte sind präzise und direkt und schmutzig auf eine Art, die nicht derber Worte bedarf — sie ist schmutzig durch Klarheit, durch das, was sie beschreibt, durch die Bilder, die sie in meinen Kopf pflanzt.

Mein Körper reagiert, bevor ich denken kann. Meine Hüften heben sich vom Boden, und meine Partnerin muss ihre freie Hand auf meinen Bauch legen, um mich unten zu halten. Die Rillen des Holzbodens drücken sich in mein Gesäß, und ich spüre die Feuchtigkeit, die sich unter mir ausbreitet — nicht nur Schweiß, sondern etwas Heisseres, Dickeres, das aus mir herausläuft, jedes Mal wenn ihre Finger in mich stoßen.

„Miststück," sage ich. Der Name kommt über meine Lippen wie ein Seufzen, wie ein Geständnis.

Meine Partnerin beugt sich tiefer. Ihre Finger bewegen sich schneller — nicht mehr langsam, nicht mehr geduldig. Ein Rhythmuswechsel, abrupt, als hätte sie eine unsichtbare Grenze überschritten. Ihre Finger stoßen in mich, hart, und jeder Stoß drückt mich tiefer in den Holzboden, und ich höre das Geräusch — nass, klatschend, obszön —, und mein Atem geht in Stößen, in Bruchstücken.

„Sag ihr, was du fühlst," sagt meine Partnerin. Sie tippt wieder, eine Hand auf dem Handy, die andere zwischen meinen Beinen, und sie fickt mich, während sie schreibt, und ich kann nicht lesen, was sie tippt, weil meine Augen verschwommen sind, weil mein Körper sich zusammenzieht und entlädt und zusammenzieht.

„Ich kann nicht —" Ich breche ab. Ein Stoß, besonders tief, besonders hart, trifft etwas in mir, das mich schreien lässt. Nicht leise. Nicht kontrolliert. Ein Schrei, der aus meiner Brust kommt, durch den Holzboden hallt, durch den Raum, durch die Dunkelheit.

Das Handy leuchtet auf. Miststück.

„Ich höre dich. Ich höre jeden Schrei. Ich sitze hier und meine Hände zittern, weil ich weiß, dass du mich hörst. Du kommst für mich. Nicht für sie. Für mich."

Ich lese die Worte durch Tränen, die ich nicht bemerkt habe. Meine Partnerin hält das Handy vor mein Gesicht, und ich lese, und Miststücks Worte treffen mich wie Schläge, jeder Satz ein Treffer, der mich tiefer in den Boden drückt, der mich weiter öffnet, der mich nasser macht, und ich komme nicht, aber ich komme fast, und mein Körper zittert auf der Kante.

„Noch nicht," sagt meine Partnerin. Sie spürt es — spürt, wie sich meine Muskeln um ihre Finger zusammenziehen, spürt die Feuchtigkeit, die sich verdoppelt, verdreifacht. Sie verlangsamt. Nimmt das Tempo zurück. Ich wimmere.

„Bitte."

Das Wort wieder. Dieses Wort, das ich nie sage, das nicht in meinem Vokabular existiert, das aber jetzt aus mir herauskommt, als wäre es das einzige Wort, das ich kenne.

Meine Partnerin zieht ihre Finger fast ganz heraus. Nur die Spitzen bleiben in mir, gerade genug, um mich offen zu halten, gerade genug, um mich spüren zu lassen, was mir fehlt. Ich versuche, meine Hüften zu heben, sie tiefer zu bekommen, aber ihre Hand auf meinem Bauch drückt mich unten.

„Bleib liegen," sagt sie. Ruhig. Kontrolliert.

Ich liege. Ich liege auf dem Holzboden, mit den Rillen in meiner Haut, mit dem kalten Schweiß auf meinen Brüsten, mit der nassen Hitze zwischen meinen Beinen, und ich warte. Ich warte, wie Miststück es will — auf dem Boden, bereit, offen, nass.

Das Handy leuchtet wieder.

„Ich will, dass sie dich fickt, bis du nicht mehr kannst. Ich will, dass du schreist, bis deine Stimme bricht. Ich will, dass du kommst, bis nichts mehr kommt. Und dann will ich, dass du mir schreibst, wie es sich anfühlt, zerstört zu sein."

Meine Partnerin liest die Nachricht. Sie liest sie zweimal. Dann legt sie das Handy auf den Boden, neben meinen Kopf, und der Bildschirm bleibt an, Miststücks Worte leuchten in der Dunkelheit wie ein Altar.

Meine Partnerin richtet sich auf. Sie kniet zwischen meinen Beinen, und ich sehe sie von unten — ihre dunklen Augen, ihre trockenen Lippen, die Art, wie sie mich ansieht, als wäre ich etwas, das sie gerade gefunden hat und das sie jetzt auseinandernehmen will.

Sie legt beide Hände auf meine Oberschenkel. Drückt sie auseinander. Weiter. Noch weiter. Ich lasse es geschehen. Meine Beine fallen offen, und die Kühle der Luft trifft meine nasse Spalte, und ich zucke zusammen, weil alles dort empfindlich ist, geschwollen, überreizt.

Dann taucht sie mit beiden Händen ab. Zwei Finger der einen Hand schieben sich in mich — tief, bis zum Anschlag, bis ihre Knöchel gegen meine Öffnung pressen. Die andere Hand findet meine Klitoris, und sie drückt, reibt, kreist, und gleichzeitig fickt sie mich mit den Fingern der anderen Hand — hart, schnell, ein Rhythmus, der keinen Takt hält, der nur auf Zerstörung aus ist.

Ich winde mich. Nicht metaphorisch — mein Körper windet sich auf dem Holzboden, mein Rücken krümmt sich, meine Schulterblätter graben sich in das Holz, meine Hände greifen nach etwas, nach nichts, nach den Rillen im Boden, nach Luft. Meine Hüften bewegen sich gegen ihre Hände, mal weg, mal hin, mein Körper weiß nicht, ob er fliehen oder sich darbieten will, und so macht er beides gleichzeitig.

„Fick —" Das Wort kommt aus mir, und es ist das einzige, das ich finde. „Fick — fick —"

Meine Partnerin antwortet nicht. Sie fickt. Ihre Finger stoßen in mich, und das Geräusch ist laut — ein nasses, schmatzendes, klatschendes Geräusch, das durch den Raum hallt, das den Takt der Uhr im Flur übertönt, das alles übertönt außer meinem Atem, der in Stößen kommt, in Bruchstücken, in Schreien, die ich versuche zu unterdrücken und die trotzdem herauskommen.

Miststücks Worte leuchten neben meinem Kopf. „Ich will, dass du schreist, bis deine Stimme bricht."

Ich schreie. Es ist kein kontrollierter Schrei, kein theatralischer — es ist ein Schrei, der aus meiner Mitte kommt, aus der Stelle, wo die Finger meiner Partnerin in mich stoßen, aus der Stelle, wo ihre andere Hand meine Klitoris reibt, aus der Stelle, wo Miststücks Worte in meinem Kopf sitzen und brennen. Der Schrei hallt durch den Raum, trifft die Wände, kommt zurück, und ich höre mich selbst, als wäre es jemand anderes, und das macht es nur schlimmer, nur intensiver, nur näher.

Meine Partnerin verlangsamt nicht. Sie fickt mich durch den Schrei, durch das Zittern, durch das Zusammenziehen meiner Muskeln um ihre Finger, durch die Feuchtigkeit, die sich verdoppelt, verdreifacht, bis ihre Hand nass ist, bis mein Oberschenkel nass ist, bis der Holzboden unter mir nass ist.

Und dann kommt es. Nicht wie das erste Mal — nicht wie eine Welle, die sich aufbaut und bricht. Diesmal ist es ein Bruch. Ein Reißen. Etwas in mir gibt nach, und die Spannung, die sich aufgebaut hat, entlädt sich in einem einzigen, gewaltigen Stoß, und ich komme, und ich spritze, und die Flüssigkeit schießt aus mir, über die Hand meiner Partnerin, über ihre Finger, über den Holzboden, in die Rillen, in die Fugen, und sie spritzt und spritzt, und ich schreie und schreie, und meine Partnerin fickt mich weiter, nimmt jeden Schwall, jede Kontraktion, jedes Zucken, und ihre Finger bleiben in mir, und ihre Hand bleibt auf meiner Klitoris, und sie reibt und stößt und fickt, bis ich nichts mehr habe, bis mein Körper leer ist, bis meine Stimme bricht, bis nur noch ein Krächzen kommt.

Ich liege auf dem Holzboden. Mein Körper ist ein Schlachtfeld. Die Rillen des Holzes drücken sich in meinen Rücken, in mein Gesäß, in die Rückseiten meiner Arme, und überall ist Feuchtigkeit — Schweiß, Säfte, die Flüssigkeit, die aus mir geschossen ist, die sich über das Holz ausbreitet, die in die Fugen läuft, die den dunklen Boden dunkler macht. Mein rotes Kleid ist ein nasser Lappen unter mir, und ich spüre es nicht mehr, ich spüre nur das Holz und die Kühle der Flüssigkeit und die Hitze meiner Haut und das Pochen in meiner Mitte, das nicht aufhört.

Meine Partnerin zieht ihre Finger aus mir. Langsam. Ich spüre, wie sich meine Muskeln zusammenziehen, als sie herausgleiten, als wären sie nicht bereit, sie gehen zu lassen. Sie hebt ihre Hand — sie trieft, nass, glänzend im Licht des Handys — und sie bringt sie an ihren Mund und leckt. Langsam. Mit der gleichen Geduld, mit der sie mich gefickt hat, bevor Miststücks Nachricht alles beschleunigt hat.

Ich schließe die Augen. Mein Atem geht in Stößen. Die Uhr im Flur tickt, und ich kann sie wieder hören, jetzt, wo meine Schreie verklungen sind. Jeder Tick ist ein Herzschlag, und mein Herz schlägt zu schnell, viel zu schnell, und mein Körper zittert noch immer, nicht kontrolliert, nicht rhythmisch — nur das Nachbeben eines Orgasmus, der mich zerlegt hat.

Das Handy leuchtet auf. Ich öffne die Augen.

Miststück.

„Ich habe es gehört. Ich habe es gefühlt. Du bist jetzt mein."

Ich lese die Worte. Mein Hals bewegt sich gegen den Holzboden, und die Rillen pressen sich in meine Haut, und ich lese die Worte, und mein Körper, der gerade leer gewesen ist, der gerade zerstört gewesen ist, reagiert wieder. Ein Pochen. Ein Ziehen. Ein Flüssigwerden, das nicht sein sollte, das nicht möglich ist, das aber passiert.

Meine Partnerin sieht das Handy. Sie liest die Nachricht. Dann sieht sie mich an — von oben, aus dieser Position, die mir immer noch fremd ist, die mich immer noch aus der Fassung bringt.

„Sie hat dich," sagt sie. Keine Frage. Keine Anklage. Eine Feststellung, ruhig und klar, und in ihrer Stimme liegt etwas, das ich nicht sofort erkenne, das ich aber später als Akzeptanz verstehen werde.

Ich nicke. Mein Kopf bewegt sich auf dem Holz, und die Feuchtigkeit unter meinem Hinterkopf ist kühl und glatt.

„Sie hat mich," sage ich. Meine Stimme ist gebrochen, kratzig, eine Stimme, die nicht meine ist und die doch mehr meine ist als jede, die ich je gesprochen habe.

Meine Partnerin legt das Handy auf meinen Bauch. Der Bildschirm ist warm gegen meine Haut. Miststücks Worte leuchten nach oben, in die Dunkelheit, und ich halte sie nicht fest und ich lese sie nicht noch einmal, aber ich spüre sie, dort wo das Handy liegt, direkt über dem Punkt, wo alles begonnen hat und wo alles endet.

Der Holzboden ist nass. Ich liege in meiner eigenen Flüssigkeit, in meinen Säften, in dem, was aus mir herausgebrochen ist, und es ist kühl und es ist warm und es ist schmutzig und es ist richtig. Die Rillen im Holz sind gefüllt, die Fugen sind überschwemmt, und ich liege darin wie in einem Bett, das für mich gemacht wurde.

Meine Partnerin legt sich neben mich. Nicht auf mich — neben mich. Ihre Schulter berührt meine Schulter, und ihre Hüfte berührt meine Hüfte, und sie liegt im Nassen, im Feuchten, im Schmutzigen, und es stört sie nicht. Sie dreht den Kopf, und ich drehe den meinen, und wir sehen uns an — seitlich, auf gleicher Höhe, zum ersten Mal in dieser Nacht auf gleicher Höhe.

„Miststück," sagt sie. Der Name klingt aus ihrem Mund anders als aus meinem — nicht wie ein Seufzen, nicht wie ein Geständnis, sondern wie ein Name, den sie lernt, den sie probiert, den sie zu verstehen beginnt.

Ich nicke.

Das Handy auf meinem Bauch dunkelt. Der Bildschirm geht aus. Miststücks Worte verschwinden, aber sie bleiben — in meinem Kopf, in meinem Körper, in der Feuchtigkeit auf dem Holzboden, in dem Zittern, das nicht aufhört.

Die Uhr tickt. Mein Atem beruhigt sich. Meine Partnerin schließt die Augen, und ich schließe meine, und wir liegen auf dem Holzboden, im Dunkeln, im Nassen, und Miststück ist nicht hier und ist doch überall — in den Worten, die sie geschrieben hat, in dem Schrei, der aus mir herausgebrochen ist, in der Flüssigkeit, die über das Holz gelaufen ist, in dem Orgasmus, der mich zerstört hat.

Ich schlafe nicht. Ich liege nur da, und ich warte, und ich weiß nicht worauf, aber ich warte.


Kommentare

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jabbath schrieb am 21.07.2026 um 19:11 Uhr

KI Kacke die Vierte...