Sabines Geschichte - Teil 27


Schwurbler

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20.03.2026
Schamsituation

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Sabine war für einen Moment sprachlos. Die Aussage von Hannelore, zusammen mit der Art, wie sie ihre Finger über Sabines Po hat wandern lassen, ließ kaum Raum für Interpretationen offen. Sie hatte ja schon letzte Woche ein Gespräch mit Hannelore auf der Terrasse gehabt, wo sie beide mehr oder weniger darüber über genau dieses Thema geführt haben. Etwas unsicher folgte Sabine ihr ins Wohnzimmer, wo Hannelore auf sie wartete.

“Also, was gibt es?”, wollte Sabine nun wissen. Die Tatsache, dass sie wieder einmal nackt im Wohnzimmer der Lehmanns stand, schob sie erst einmal zur Seite.

“Heinz kommt heute von der Kur zurück und ich bin ein bisschen unter Zeitdruck. Ich muss noch ein paar Sachen im Haushalt vorbereiten, wollte ihm aber eine Freude machen und seinen Lieblingskuchen holen. Leider schaffe ich es nicht mehr rechtzeitig zur Bäckerei und wollte dich daher bitten, für mich den Kuchen abzuholen.”, sagte Hannelore und wirkte dabei etwas verlegen. 

Sabine war erleichtert. Die letzten Male, als sie von Hannelore um etwas gebeten wurde, waren für sie nicht unbedingt problemlos gewesen. Doch lediglich etwas Kuchen abzuholen, das klang nicht besonders fordernd. 

“Klar, das kann ich machen.”, erwiderte Sabine. 

Hannelore wollte gerade etwas sagen, doch Sabine ließ sie nicht zu Wort kommen.

“Aber würdest du mir vorher…. vielleicht noch etwas Nachhilfe geben?”, fragte sie vorsichtig.

Nun war es an Hannelore, für einen Moment sprachlos zu sein. Doch schon kurz darauf hatte sie ein breites Lächeln aufgelegt und setzte sich mittig auf das große Sofa.

“Nun, dafür sollten wir noch etwas Zeit übrig haben. Es wäre zu schade, wenn du nichts daraus lernen würdest, nicht wahr?", meinte sie und klopfte sich auffordernd auf ihre Beine.

Sabine verstand die Aufforderung und ging mit dem vertrauten Kribbeln im Bauch auf das Sofa zu. Als sie dann vor Hannelore stand, die sie wartend ansah, musste sie kurz schmunzeln. 

‘So weit ist es schon mit mir gekommen, dass ich mich heute schon zum zweiten Mal überlegen lasse.’, dachte sie sich, als sie sich vorsichtig über die Beine von Hannelore legte. 

Das Sofa war breit genug, dass ihr Oberkörper bequem auf dem Polster zu liegen kam, ihre Füße hingen auf der anderen Seite über der Armlehne. Insgesamt war es eine angenehme Position und das Gefühl der Nähe zu Hannelore gefiel ihr ebenfalls. Sie rutschte noch etwas hin und her, bis sie Hannelores Hand auf ihrem Rücken spürte. 

“Liegst du gut?”, wollte Hannelore wissen, während ihre andere Hand sanft über Sabines Pobacken strich.

“Ja, es fühlt sich gut an.”, gab Sabine zurück und bezog sich dabei auf ihre Position und die Streicheleinheiten, die sie gerade bekam. Sie entspannte sich etwas, obwohl sie wusste, dass es wohl gleich nicht mehr ganz so angenehm sein würde. 

“Wofür hast du den heute morgen deine Strafe bekommen?”, wollte Hannelore wissen, während sie weiterhin sanft über Sabines Haut strich.

“Ich bin zu schnell gefahren und habe einen Strafzettel bekommen. Und für jeden Kilometer zu schnell habe ich einen Hieb mit dem Gürtel bekommen.”, gestand Sabine, während sie sich unter Hannelores Hand weiter entspannte.

“Wie viele Hiebe hast du bekommen?”, fragte Hannelore, worauf Sabine nur “30” sagte.

“Gut, dann solltest du jetzt nochmal die gleiche Anzahl von mir bekommen, findest du nicht?”, verkündete Hannelore.

Für Sabine klang es nicht wirklich wie eine Frage, sondern eher wie eine Ankündigung. 

“Ja, das klingt gerecht.”, willigte Sabine ein und schon kurz darauf verschwand die streichelnde Hand von ihrer Rückseite, nur um kurz darauf mit Schwung auf ihre linke Pobacke zu klatschen. Der Schlag war nicht mit zu viel Kraft geführt worden, gerade ausreichend, um ein Brennen auf ihrer Haut zu hinterlassen.

Sabine wartete auf den zweiten Schlag, doch stattdessen patschte Hannelore nur ein paar Mal sanft auf ihren Hintern. 

“Bei mir werden die Schläge mitgezählt, hatte ich dir das nicht gesagt?”, hörte Sabine sie sagen. 

“Nein, den Punkt hast du ausgelassen. Aber jetzt weiß ich ja Bescheid.", erwiderte Sabine und wackelte etwas mit dem Hintern als Aufforderung weiterzumachen.

Erneut verschwand die Hand von ihrem Po, um mit einem ordentlichen Klatschen wieder darauf zu landen.

“Eins, danke.”, gab Sabine von sich, wohlwissend, dass sie sich gerade selbst einen zusätzlichen Hieb eingebracht hatte. Aber wenn sie jetzt schon mal hier lag, wollte sie es auch von Anfang an richtig machen.

Hannelore brauchte einen Moment um zu realisieren, was Sabine bezwecken wollte, doch schon kurz darauf landete der nächste Hieb auf der anderen Seite.

“Zwei, danke.”

Hannelore wechselte mit jedem Schlag die Seite und variierte die Stelle, so dass nach und nach der gesamte Hintern von Sabine mindestens einmal Bekanntschaft mit ihrer Hand gemacht hatte. Und mit jedem Schlag hielt das Brennen auf ihrer Haut etwas länger an, bis es zu einem einheitlichen Gefühl anwuchs. Dennoch war es für Sabine nicht allzu unangenehm und insgeheim genoss sie die Behandlung von Hannelore. Als sie das erste Mal über Thomas Knien lag, hatte sie nicht so lange stillhalten können, erinnerte sie sich.

“Zwanzig, danke”, sagte Sabine und wartete schon auf den nächsten Schlag, doch stattdessen streichelte Hannelore jetzt wieder sanft ihre Backen. 

“Ich merke, dass es dir wohl gefällt, wie ich deine Bäckchen behandle, habe ich recht?”, wollte sie von Sabine wissen.

“Ja, das machst du wirklich schön.”, erwiderte Sabine, während Hannelores Hand über ihre warm geklopfte Haut strich, mal höher zum Rücken streichend, dann wieder hinab zum Übergang zu den Oberschenkeln.

“Aber du sollst ja deine Lektion lernen, daher bekommst du die restlichen Schläge mit normaler Stärke, hast du verstanden?”, kündigte Hannelore an.

‘Das war also nur das Aufwärmprogramm, gut zu wissen’, dachte sich Sabine. Aufgrund der Ankündigung konzentrierte sie sich etwas mehr, unwissend, was Hannelore unter ‘normal’ verstand. 

“Ja, ich habe verstanden. Bitte mach weiter.”, forderte Sabine sie auf. Als die streichelnde Hand dieses Mal verschwand, wartete Sabine angespannt auf das, was sie wohl erwarten würde. Allzu lange musste sie nicht warten, da klatschte es deutlich intensiver auf dem Übergang zu ihrem rechten Oberschenkel. Hannelore hatte wohl nicht nur mehr Kraft in den Schlag gelegt, sondern auch ihre Technik verändert. Sabine konnte spüren, wie sich ihre Pobacke in Richtung Rücken leicht verschob, geradezu am Wackeln war, bevor sich der Handabdruck mit einem Brennen bemerkbar machte. Es war zwar noch immer nicht so schlimm wie bei Thomas, doch Sabine war beeindruckt, was Hannelore trotz ihres Alters noch zu leisten vermochte. Wenn das die normale Intensität war, die Hannelore austeilte, würden die letzten Schläge nicht ganz so angenehm für Sabine werden wie sie es sich bislang vorgestellt hatte.

“Einundzwanzig, danke.”, brachte Sabine hervor. Sie wollte Hannelore nicht zu einem zusätzlichen Hieb herausfordern.

So ging es dann für die nächsten sieben Hiebe weiter, wobei sich Hannelore gezielt auf den Übergang von Po zu Oberschenkel konzentrierte. Sabines Hintern brannte mittlerweile recht intensiv und bei jedem Schlag wackelte die getroffene Backe unter der Hand. 

“Die letzten beiden werde ich dir stark aufziehen, damit die Lektion auch sitzt.”, kündigte Hannelore an. 

Ohne auf eine Bestätigung von Sabine zu warten, landete der nächste Schlag mit einem lauten Knall auf ihrer rechten Pobacke. Sie hatte wieder mit dieser speziellen Technik zugeschlagen, doch diesmal mit einer Kraft, die Sabine ihr nicht zugetraut hätte. Sie hatte das Gefühl, dass ihre Pobacke noch immer am Wackeln wäre und das Brennen hatte noch nicht angefangen abzuklingen, als Sabine “Neunundzwanzig, danke.” ausstieß. Dieser Hieb fühlte sich stärker an als die, die sie von Thomas bekommen hatte. Bevor sie jedoch weitere Vergleiche ziehen konnte, klatschte es ein letztes Mal laut auf und Sabines Bein zuckte kurz nach oben. “Dreißig, danke.”, presste sie hervor, froh, dass es nun vorbei war. Bei dem Gedanken, die dreißig Hiebe in dieser Stärke verpasst zu bekommen, kam sie ins Schwitzen. Das würde definitiv eine Herausforderung sein. Aber vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass Hannelore ja bereits auf einer vorbereiteten Fläche gearbeitet hatte.

“Du warst brav, bin stolz auf dich.”, lobte Hannelore sie und fing wieder an, sanft über ihr brennendes Hinterteil zu streicheln. Sabine gefiel die Streicheleinheiten und gab ein zustimmendes Brummen von sich, das Hannelore nicht entgehen konnte. Und tatsächlich dauerte es nicht lange und ihre Hand wanderte mit jeder Bewegung etwas tiefer, bis Sabine die Fingerspitzen am Übergang zu ihren Schenkeln spüren konnte. Unter der konstanten Massage öffnete Sabine ihre Beine etwas, um ihre Bereitschaft zu signalisieren, dass Hannelore ruhig weitermachen sollte. Als hätte es nur diese Einladung gebraucht, strichen die sanften Finger an der Innenseite ihrer Schenkel entlang und berührten dann und wann ihre Schamlippen, doch nie fordernd, sondern eher zufällig und scheu. Es brauchte nur ein paar kurze Minuten, bis Sabine ihre Beine noch weiter spreizte. Selbst für einen Blinden sollte es jetzt zu erkennen sein, dass sie mehr wollte. Hannelores Behandlung war im Vergleich zu ihrer Premium-Massage am Vortag nicht zielstrebig, sondern eher verspielt, aber das Ziel war in beiden Fällen dasselbe. Die Einladung blieb nicht lange unbeantwortet und Sabine spürte die forschenden Finger über die gesamte Länge ihrer Schamlippen streichen, kurz den Kitzler umspielen, um dann leicht eindringend zwischen den Schamlippen wieder zurückgezogen zu werden. Mit wiederholenden, doch in kleinen Details abweichenden Bewegungen wurde Sabine näher und näher an die Schwelle des sich andeutenden Höhepunkts getragen, ihr Körper und Verstand waren durch die Ereignisse des Tages hungrig nach mehr und reagierten entsprechend. Sie konnte fühlen, wie Hannelores forschende Finger durch ihre feuchter werdende Spalte strichen, wie das Blut in ihre Schamlippen und Kitzler geleitet wurde und diese anschwellen ließ. Es brauchte nur noch ein bisschen mehr und sie….

Sabine brauchte einen Moment, um zu realisieren, dass Hannelore aufgehört hatte, sie zu streicheln. Dabei war es nur noch eine Frage von Sekunden gewesen, bis sie ihren Orgasmus erreicht hätte. 

“Warum hörst du auf?”, fragte sie über ihre Schulter hinweg, ihre aufgebaute Erregung deutlich in ihrer Stimme hörbar.

“Auch wenn du brav gewesen warst, sollst du ja keine Belohnung dafür bekommen, dass du zu schnell gefahren bist. Es soll ja schließlich eine Strafe sein.”, begründete Hannelore ihr Handeln.

Sabine glaubte, sich verhört zu haben. Hannelores Worte klangen noch in ihren Ohren nach, als sie sanft, aber bestimmt von ihrem Schoß geschoben wurde. Ungläubig stellte sich Sabine neben das Sofa und wartete, bis Hannelore ebenfalls aufgestanden war. Es hätte doch nur noch ein paar Sekunden länger gedauert, dann wäre sie….

“Du solltest jetzt lieber zum Bäcker gehen, sonst wird es noch zu spät.”, verkündete Hannelore und sah sie auffordernd an.

Noch immer etwas von der Situation irritiert nickte Sabine und machte sich auf den Weg zur Haustür, als sie hinter sich Hannelore hörte: “Willst du so auf die Straße?”

Verdutzt drehte sie sich wieder um. “Natürlich nicht, ich wollte mir von oben meine Sachen holen.”

Mit einem Gesichtsausdruck, den Sabine nicht zu deuten wusste, winkte Hannelore sie zu sich zurück: “Nicht nötig, ich hab was passendes hier. Warte einen Moment.”

Sabine sah ihr hinterher, wie sie im Schlafzimmer verschwand. Hatte Hannelore das Ganze etwa schon von langer Hand geplant? Sie würde zukünftig gut bei ihr gut aufpassen müssen. Es dauerte nur ein paar Sekunden, bis Hannelore mit etwas in der Hand zurückkam, das Sabine nicht direkt erkennen konnte. 

“Hier, das sollte dir wunderbar passen.”, sagte sie und mit einer fließenden Handbewegung entfaltete sie ein Kleid und hielt es vor Sabine hin. Es war ein fliederfarbenes Kleid mit Spaghettiträgern, ohne weitere Verzierungen oder erkennbare Besonderheiten. Der Schnitt war nicht ganz auf dem Stand der aktuellen Mode, doch auf der Straße würde man damit nicht auffallen.

“Bevor du fragst, das Kleid gehört unserer Tochter. Sie hatte es damals hier zurückgelassen und ich hatte es nicht über das Herz gebracht, es wegzuwerfen. Und ihr beide habt ungefähr die gleiche Statur, also schlüpf mal rein.”, erklärte Hannelore und drückte ihr das Kleid auf den Körper. 

Sabine hielt das Kleid an ihre Brüste gedrückt und sah Hannelore unsicher an. Es war klar, dass diese ganze Geschichte inszeniert war. Es sprach nichts dagegen, dass sie kurz zu sich hochging, um etwas aus ihrem Kleiderschrank zu holen, das würde keine fünf Minuten dauern. Sollte es eine Art Test sein, um zu sehen, ob sie sich trauen würde, so leicht bekleidet auf die Straße zu gehen? Das Sabine nackt im Haus unterwegs war und sich die letzte Woche über immer wieder hüllenlos mit Hannelore im Garten gebräunt hatte, reichte als Beweis nicht aus? Oder sollte das eine Art Spiel zwischen ihnen beiden werden? Wollte Hannelore schauen, wie weit Sabine bereit war zu gehen? Nun gut, zu einem Spiel war sie bereit. Entschlossen zog sie sich das Kleid über den Kopf und ließ es an ihrem Körper hinabgleiten. Der Stoff fühlte sich glatt auf ihrer Haut an, als er über ihre Brüste und Rücken strich. Sabine zupfte die Träger auf ihren Schultern zurecht und strich das Kleid an ihrem Körper glatt. Sie sah an sich hinab und musste Hannelores Einschätzung revidieren. Die Statur ihrer Tochter mochte zwar der von Sabine ähnlich sein, doch zumindest was den Größenvergleich anging, gab es wesentliche Unterschiede. Hannelores Tochter musste mindestens einen halben Kopf kleiner sein als Sabine, da der Ausschnitt des Kleids zu weit oben saß und dadurch ihr Hintern und Schoß kaum bedeckt waren.

Entschuldigend lächelte Sabine Hannelore an: “Schade, es passt nicht. Ich geh eben schnell nach oben und zieh was von meinen Sachen an.” 

Sie dachte, dass sie sich damit aus der Geschichte ziehen könnte, denn so würde sie garantiert nicht auf die Straße gehen können und wollte das Kleid schon wieder ausziehen, doch Hannelore kam einen Schritt näher und fasste sie an den Schultern.

“Ach was, da machen wir die Träger etwas länger, dann geht das schon.”, verkündete sie fröhlich und fummelte etwas an dem Kleid herum. 

Als sie wieder einen Schritt zurück ging und ihr Werk betrachtete, sah auch Sabine an sich herab. Der Ausschnitt hing nun tiefer und ließ die obere Hälfte ihrer Brüste frei, während das untere Ende des Kleides jetzt ein oder zwei Fingerbreit unterhalb ihrer Schamlippen hing. Sie fasste hinter sich und auch dort bedeckte der Stoff nur notdürftig ihren Hintern. Sie hatte schon früher mal so knappe Kleider getragen, doch das war auf Partys gewesen, wo so ein Outfit kein Aufsehen erregt hatte. Zudem hatte sie zu solchen Gelegenheiten mindestens einen knappen String getragen, doch jetzt stand sie denkbar entblößt da. Derart freizügig würde sie auf der Straße mit Sicherheit auffallen, aber es würde wohl niemand wegen ihr die Polizei rufen. 

Sabine war noch in ihren Überlegungen vertieft, als Hannelore sie mit sanftem, aber bestimmten Druck in Richtung Wohnungstür schob.

“Siehst du, es passt.”, sagte sie fröhlich und öffnete die Tür zum Flur. 

‘Passen ja, aber wirklich wohl fühle ich mich nicht dabei, so auf die Straße zu gehen.’, dachte sich Sabine. Aber das würde sie gleich korrigieren. Sobald Hannelore wieder zurück in ihre Wohnung geht, würde sie einfach schnell nach oben gehen und sich etwas deutlich weniger freizügiges anziehen. Doch Hannelore schien so etwas zu ahnen, denn sie begleitete Sabine auf den Flur und drückte ihre Hand in Sabines Rücken, um sie die paar Stufen Richtung Haustür zu dirigieren. Sabine hätte sich wohl einfach weigern sollen, hätte stehen bleiben können und alles wäre in diesem Moment vorbei gewesen, doch dieser eine Teil in ihr wollte es machen, wollte auf die Straße gehen und im Mittelpunkt stehen. Sie öffnete die Haustür und trat halb durch die Tür in den Sonnenschein, einen Fuß auf den kühlen Fliesen des Flurs, den anderen auf dem warmen, groben Steinplatten des Weges zur Straße hin. Es waren diese Eindrücke, die ihr in Erinnerung riefen, dass sie außer dem knappen Kleid nichts am Körper trug. Sie würde also zusätzlich zu ihrem Outfit auch durch den Umstand auffallen, dass sie barfuß unterwegs sein würde. Der Gedanke daran rief ein Kribbeln auf ihrem Rücken hervor, das sie versuchte schnellstmöglich zu unterdrücken.

“Hier, das wird für die Bestellung beim Bäcker reichen.”, meinte Hannelore und drückte ihr einen zwanzig Euro Schein in die Hand. “Hol dir von dem Restgeld doch auch eine Kleinigkeit, dann können wir gleich zusammen auf der Terrasse bei Kaffee und Kuchen sitzen.”

Sabine nickte automatisch und hielt den Geldschein fest umklammert, als sie mit einem kleinen Schubser vor die Tür gesetzt wurde. Es dauerte noch bis sich die Haustür in ihrem Rücken hörbar geschlossen hatte, das Sabine sich ihrer Situation vollends bewusst wurde. Nicht nur, dass sie dieses kurze Kleid trug, das drohte bei einer unachtsamen Bewegung entweder ihre Brüste oder ihre Scham freizulegen, nein sie musste ihren Weg auch noch barfuß antreten. Bis zu dem Bäcker waren es zwar nur ein kurzer Weg zwei Straßen weiter, dennoch war es unter diesen Umständen eine Strecke, die ihr unglaublich weit vorkam. Das Knistern des Geldes in ihrer Hand rief ihr noch eine weitere Tatsache ins Bewusstsein, sie hatte, einmal mehr, keine Möglichkeit, von sich aus wieder ins Haus zu kommen. Ihren Wohnungsschlüssel hatte sie unter ihre Fußmatte gelegt, da sie beim Putzen des Flurs ja keine Taschen an sich gehabt hatte und ihn nicht immer in der Hand halten wollte. Die Erinnerung an das letzte Mal, als sie ausgesperrt vor dieser Tür gestanden hatte, schoss ihr wieder in den Kopf, auch wenn sie dieses Mal nur klingeln müsste und sie wäre wieder in der Sicherheit der eigenen vier Wände. Kurz überlegte sie, ob sie es tun sollte, einmal kurz auf die Klingel drücken und Hannelore sagen, dass sie es nicht tun könnte. Doch ihr Stolz hielt ihre Hand zurück. Es würde nicht einfach werden, dessen war sie sich sicher, doch sie würde es überleben und außerdem wäre es eine aufregende Erfahrung, der sie wahrscheinlich ewig nachtrauern würde, wenn sie jetzt einen Rückzieher machen sollte. 

So schluckte sie den Kloß in ihrem Hals hinab und mit dem Geld in ihrer Faust machte sie sich auf den Weg. Während sie zur Straße hin ging, fühlte sie bei jedem Schritt den groben Stein unter ihren Sohlen so deutlich, als wenn sie mit ihren Fingern den Boden entlang fahren würde. Ihre Nerven waren aufs Äußerste angespannt, alle Sinne arbeiteten auf vollen Touren. Jedes Geräusch ließ sie leicht zusammenzucken, als wenn sie erwarten würde, dass jemand hinter einer Hecke hervorspringen würde und sie spürte ein leichtes Prickeln zwischen den Schulterblättern, als wenn Hannelore hinter dem Fenster stehen und sie beobachten würde. Sabine widerstand der Versuchung, sich umzudrehen und nachzusehen und ging Schritt für Schritt weiter vorwärts. 


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