Das Schweigen der Schatten - Teil 3: nackte Erregung


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Das glühende Schweigen im Schatten

Wir ließen uns auf der riesigen, kreisrunden Sonneninsel unter den alten Eichen nieder. Das schwere Polster war warm von der Resthitze des Tages, und der tiefe Schatten der Blätter legte ein unruhiges Muster aus Licht und Dunkelheit auf unsere nackte Haut. Wir lagen nun alle nebeneinander, ein Geflecht aus Gliedmaßen, Schweiß und dem verblassenden Geruch von Chlor.

Zuerst herrschte eine trügerische Stille, als würden wir alle nur dösen. Doch die Hitze zwischen unseren Körpern war realer als die Sonne über uns. Ganz außen lag Marc auf dem Rücken. Sophie hatte sich direkt an ihn geschmiegt. Zuerst wirkte es wie ein Versehen, doch dann wurde ihre Berührung bewusster. Ihre Hand, die eben noch reglos auf seinem Oberschenkel gelegen hatte, begann zu wandern. Ihre Fingerspitzen vergruben sich tiefer in den blonden Stoppeln an seiner Leiste. Sie zupfte fast unmerklich an den hellen Härchen, ein langsames, ehrfürchtiges Erkunden der männlichen Textur, die so anders war als ihre eigene Seidenglätte.

Elenas Provokation und Sarahs Erwachen

Auf der anderen Seite von Marc spielten sich leisere Szenen ab. Elena, die muskulöse Abwehrspielerin, lag auf der Seite und fixierte Sarah. Sarah trug immer noch ihren nassen, weißen Slip, der durch das Poolwasser vollkommen gläsern geworden war. Er verbarg absolut nichts; man sah die Konturen ihrer prallen Schamlippen und die vollkommene Glätte ihrer Rasur so deutlich, als wäre sie nackt.

Elena schob ihre Hand unter Sarahs Taille und zog sie mit einem Ruck zu sich heran. Nackte Haut klatschte auf nasse Haut. Elena hob ihr Bein und legte es schwer über Sarahs Hüfte, wobei ihr Knie den Rand von Sarahs nassem Slip beiseite schob. Sarah stöhnte leise auf, ihre Schamhaftigkeit schlug in eine rauschhafte Neugier um. Sie wagte es nun, ihre Hand auszustrecken und die harte Eichel von Marc zu berühren, die nur Zentimeter entfernt fordernd in der Sonne glänzte.

Brittas lautlose Regie und die paranoide Ekstase

Ich lag in der Mitte, direkt neben Britta. Sie hatte den Arm über die Augen gelegt, doch ihre andere Hand suchte nun völlig unverblümt nach mir. Sie verschränkte ihre Finger fest mit meinen und führte meine Hand ganz langsam über ihre feste Taille hinunter zwischen ihre Schenkel. „Nicht mehr anspannen“, raunte sie mir zu. Ihr Bein glitt schwer über meine Hüfte, und ich spürte die Hitze ihrer Schamlippen, die weich, feucht und fordernd gegen meine Hand drückten.

Marc hatte die Augen jetzt weit geöffnet. Er sah, wie Brittas nackte Brust sich gegen meinen Arm presste. Die Panik vor seinen Eltern war noch da, doch sie wurde von der schieren körperlichen Übermacht weggespült. Er sah zu, wie Sophie nun beide Hände benutzte, um die Vorhaut an seinem Glied ganz weit zurückzuschieben, bis die tiefrosa, glänzende Eichel völlig ungeschützt vor den Blicken der Frauen lag.

„Sie kommen gleich, Marc“, flüsterte Britta provokant, während ihre Hand in meinem Nacken lag. „Hörst du das Auto? Oder ist es nur dein Herzschlag?“ Marc schloss die Augen und gab sich dem Moment hin. Das raue Gefühl seiner Stoppeln, das seidenglatte Reiben der rasierten Mädchen und die ständige Angst vor der Entdeckung verschmolzen zu einer hochextatischen, nackten Wahrheit.

Das Erwachen im Donnerhall

Die extreme Spannung und die Hitze wirkten schließlich wie ein Sedativum. Wir dösten weg, ein unentwirrbares Knäuel aus Leibern, geschützt vom dichten Blätterdach. Ich erwachte durch ein tiefes, grollendes Vibrieren. Das Licht war einem bedrohlichen Schwefelgelb gewichen. Ein kalter Windstoß fegte über die Sonneninsel und überzog unsere verschwitzte Haut mit Gänsehaut.

„Regen“, murmelte Britta. Die Idylle zerbrach in Sekunden. Die Mädchen sprangen auf, plötzlich wieder von geschäftsmäßiger Eile gepackt. Es war ein hastiges Schauspiel: Vier nackte Frauen, die versuchten, in ihre engen Sportklamotten zu schlüpfen, während die ersten schweren Tropfen klatschten. Sophie warf Marc noch einen letzten Blick auf seine blonden Stoppeln zu, bevor sie ihr Kleid über den Kopf zog. Ohne viele Worte verschwanden sie durch das Gartentor.

Die Zuflucht im Haus

Marc und ich standen allein im Platzregen, der den Staub des Nachmittags von uns wusch. Marc trat zur Seite, hob einen Tontopf an und fischte einen silbernen Schlüssel hervor. „Der Ersatzschlüssel“, sagte er heiser. „Ich hatte ihn völlig vergessen.“

Wir schlüpften ins Haus, gerade als der Himmel seine Schleusen ganz öffnete. Drinnen war es kühl und dunkel. Nackt, wie wir waren, ließen wir uns auf die Ledersofas sinken. Wir saßen uns gegenüber, die Haut noch feucht. Marc strich sich mit der Hand über die blonden Stoppeln seiner Scham, dort, wo Sophies und Sarahs Fingerabdrücke fast noch sichtbar schienen.

„Hast du das gesehen?“, fragte er leise. „Wie sie mich angefasst hat?“ Ich nickte nur. Die Bilder des Nachmittags brannten wie Diapositive hinter meinen Augen. Wir saßen noch lange so da, nackt im sicheren Dunkeln, während draußen das Gewitter die Spuren unseres verbotenen Nachmittags vom Rasen wusch. Die Angst war verschwunden; was blieb, war das Wissen um ein Geheimnis, das uns für immer an diese vier Frauen binden würde.


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