Der Kleiderschrank muß warten!


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Die höchst unmoralischen Abenteuer der Dorothee W. - Kapitel XX (Freitag) – Der Kleiderschrank muß warten!

Hinweis: die Texte sind teilweise in einem äußerst vulgären und obszönen, sehr derben Duktus verfaßt. Stellenweise beinhalten die Texte Domina-/Sklaven- und Sub-Elemente, aber ohne körperliche Gewalt oder Schmerzen. Auch Erniedrigung kommt zu einem gewissen Grad vor, aber nicht extrem. Wer damit Probleme hat, sollte meine Geschichte besser nicht lesen! Da die Protagonisten überwiegend bayrisch sprechen, habe ich wegen der besseren Lesbarkeit alle Dialoge auf Hochdeutsch ausgeführt!

Jedes Kapitel enthält eine in sich abgeschlossene Handlung, aber für den Gesamtüberblick, vor allem, was die Beziehungen zwischen den einzelnen Personen angeht, empfiehlt es sich, meine Geschichte von Anfang an zu lesen! Länge dieses Kapitels: 13.654 Wörter!

Hier geht's zu meinem Profil, dort findet ihr alle Links zu meinen Geschichten: https://schambereich.org/user/show/FreeFantasyGirl

Kontakt & Anfragen: freefantasygirl@hotmail.com

Es war gerade kurz nach 5:30 Uhr, als ich völlig verschlafen etwas Nasses zwischen meinen Oberschenkeln spürte. Ich schlug die Augen auf und erblickte Stephanie, die gerade meine Auster ausschleckte.

»Steph ... Stephanie, bitte ... ich bin schweinemüde!«

»Dorothee, ich hab's mir heute Nacht mehrfach mit dem Dildo gemacht, aber ... ich hatte solche Sehnsucht nach Dir. Ich bin so geil, ich möchte mit Dir schlafen!«

Mein Blick fiel auf Julia und Matthias, die beiden träumten friedlich vor sich hin, ich wollte sie nicht wecken und stand auf: »Komm', Stephanie, wir gehen ins Arbeitszimmer, ich will die beiden nicht stören.«

Wir betraten das Arbeitszimmer: »Setz' Dich auf die Couch, Stephanie.« Sie tat es und ich hockte mich direkt vor ihren heißen Unterleib.

»Dorothee, willst Du denn keinen Sixty-Niner?« fragte sie verwundert.

»Laß mal, Stephanie, ich fühle mich total wundgefickt, Jeffrey und Matthias haben mich gestern richtig hart rangenommen. Aber ich habe Lust, Dich zu verwöhnen. Nur behalte bitte Deine Hände bei Dir!«

Sie nickte und ich begann mein Werk. Ich drückte meine Nase tief in ihre Vulva und atmete gierig ihren animalisch-würzigen Duft ein, was mich sofort wieder geil machte. Mein Mund wanderte langsam hoch über ihren straffen Bauch hin zu ihren wunderschönen, üppigen Schokobällen, ich saugte an ihren Nippeln und fickte sie jetzt geschickt mit der Hand, ihre Fotze war klitschnass.

Stephanie stöhnte, sie gurrte, sie hechelte: »Oooaaaahh ... Dorothee, Du bist ein Geschenk des Himmels ... aaahhh ... aaahhh ... Du bist ... so eine geile Hure ... ooooaaahh ... Du bist ... die Königin der Huren!«

Ich fickte sie heftiger, ihr Becken begann zu rotieren, zu vibrieren, sie bewegte sich ekstatisch vor und zurück. Die ersten wilden Zuckungen, die ihren Orgasmus ankündigten, spürte ich direkt an meiner Hand. Blitzschnell glitt ich nach unten und preßte meinen Mund auf ihre Schokomöse – ich wollte soviel wie möglich von ihrem geilen Liebessaft schlucken! Und sie kam – sie schrie nicht so laut, wohl aus Rücksicht auf die Schlafenden, aber sie kam mit der eruptiven Kraft der Niagarafälle und jagte mir eine unglaubliche Menge Fotzensaft in meinen Schlund hinein, der Rest tropfte an meinen Mundwinkeln herunter.

Zitternd, selbst auf das Höchste erregt, legte ich mich auf den weichen Flauschteppich: »Komm', Stephanie, mach's mir nur mit der Zunge ... ganz weich, ganz zärtlich ... nicht die Finger in mich einführen, ich bin total empfindlich da unten.«

Stephanie hockte sich zwischen meine Beine und beugte sich vor. Ihre langen Korkenzieherlocken kitzelten mich, aber das störte mich kaum. Unsere Augen trafen sich – und mich überkam eine ambivalente emotionale Berg- und Talfahrt. Einerseits wollte ich Stephanie besitzen, sie versklaven, sie zu meinem Eigentum proklamieren, sie verzehren. Auf der anderen Seite wollte ich mich ihr hingeben, ihr ausgeliefert sein, ich wollte als ihre willfährige Fick- und Schluckschlampe dienen, so, wie ich es bereits am letzten Sonntag getan hatte, als wir uns kennengelernt hatten.

Wir konnten unseren festen Blick nicht voneinander lösen – und in diesem Moment zog sie ihre lange Zunge – ja, diese Zunge war wirklich lang – sanft und mit genau dem richtigen Druck durch meine Sabberschnecke. Sie mußte meine Klitoris nur wenige Sekunden lang stimulieren, bis ich meinen Orgasmus bekam. Dabei durchbohrten mich ihre Blicke wie ein Dolch, ich fühlte mich vor ihr vollkommen nackt und hilflos ausgeliefert. Gut, das war ich ja bereits körperlich, aber in diesem Moment war es meine seelische Nacktheit, die ich meiner geliebten Tigerlady offenbarte – und das erregte mich ungemein, was die Intensität meines Orgasmus' um ein Mehrfaches potenzierte. Die ersten drei Strahlen meines feuchten Höhepunktes gingen direkt in ihren Mund, der Rest landete auf ihrem exotisch-bildhübschen Gesicht, ihren mächtigen Brüsten und ihrem Bauch.

Ich atmete schwer und preßte heraus: »Danke ... Stephanie ... das war ... elektrisierend!«

Sie grinste: »Keine Ursache, meine Schöne, habe ich doch gern getan. Übrigens ... Du und Conny ... ihr seid ohnehin die einzigen Frauen, die das bei mir machen dürfen!«

Ich wollte etwas erwidern, aber meine Augenlider klappten zu, in Sekundenschnelle war ich auf dem Flauschteppich wieder eingeschlafen. Diesmal versagte meine innere Uhr ... es war Stephanie, die mich gegen 6:30 Uhr mit zärtlichen Küssen weckte.

Ich öffnete meine Augen: »Steph ... Stephanie, was ist denn los?«

»Du mußt aufstehen, Dorothee, Du willst doch heute schon um halb acht in der Firma sein. Und wir haben es jetzt halb sieben.«

»Und Du hast ... die ganze Zeit hier gesessen, Tigerlady?«

»Ja, Dorothee, ich habe über Deinen Schlaf gewacht. Aber jetzt mußte ich Dich wecken, Du mußt doch heute früher in der Firma sein.«

»Ja, Stephanie ... ich danke Dir ... ich danke Dir mehr, als Du ahnst!«

Dann stand ich auf, ging ins Schlafzimmer und weckte liebevoll Julia: »Komm', Julia, Du mußt aufstehen, wir haben nicht viel Zeit.«

Sie räkelte sich, öffnete verschlafen ihre Augen und murmelte: »Aachh ... meine Erlöserin ... Du hast mich befreit, Du hast mich glücklich gemacht ... komm', laß' uns küssen!«

»Julia, dafür haben wir jetzt keine Zeit, wir müssen um halb acht in der Firma sein. Steh' bitte auf und geh' unter die Dusche, ich komme gleich nach!«

Schwerfällig erhob sie sich: »Ja ... ich mach' ja schon ... wer hat bloß das frühe Aufstehen erfunden?«

»Ich natürlich! Wer denn sonst, Julia?« gab ich wieder einen meiner Kalauer zum Besten. Sie prustete vor Lachen, stand auf und ging ins Badezimmer. Matthias, der Stoffel, der sogar bei der Detonation einer Wasserstoffbombe neben ihm nicht aufgewacht wäre, schnurchelte ungerührt weiter. Aber ich brauchte ihn nicht zu wecken, ihm stand der Porsche zur Verfügung.

Dann ging ich nach oben ins Penthouse. Und es war wieder zum Brüllen komisch – Conny war bäuchlings auf Jeffrey eingeschlafen, er steckte noch in ihr drin, daneben gekuschelt lag Miriam, eingerollt wie ein Embryo. Ich hauchte ihr einen Kuß auf die spermaverklebte Wange – die drei mußten eine wilde Nacht hinter sich haben.

»Komm', Sklavin, Du mußt aufstehen. Ich nehme Dich heute mit in die Firma, Herr Wollhuber freut sich schon darauf, Dich kennenzulernen!«

Völlig verpennt öffnete Miriam halb ihre Augen: »Morgen, Herrin ... ich bin so müde ... reicht … reicht es nicht, wenn ich am Montag mein Praktikum anfange? Der Wollhuber ... soll seine Wolle heute ohne mich bürsten.«

Mit dem liebenswürdigsten Tonfall, den ich intonieren konnte, säuselte ich: »Mäuschen, das Lotterleben muß ein Ende haben, für Dich beginnt ab heute der Ernst des Lebens. Also sei' bitte so gut, steh' auf, geh' unter die Dusche und zieh' Dich an, wir starten in maximal 20 Minuten. Du willst doch Deine Herrin glücklich machen, gell?«

Meine kleine Hure stand auf, tapste wackelig runter ins Badezimmer und betrat die Dusche, unter der sich schon Stephanie und Julia lachend und feixend gegenseitig einseiften. Ich zog es vor, am Waschbecken eine Katzenwäsche vorzunehmen – unter der Dusche herrschte mir zu viel Trubel und ich wollte ein wenig Ruhe haben. Ein- bis zweimal die Woche ging das für mich in Ordnung, auch die tägliche Intimrasur konnte man schon mal ausfallen lassen. Wobei ich mir vorgenommen hatte, endlich Termine für die Laserepilation zu machen – und für Miriam und Matthias gleich mit, Conny war ja bereits epiliert.

Ich brühte uns noch schnell einen Kaffee auf, Miriam wollte ein Glas Cola. Dann fuhren wir gerade rechtzeitig mit dem Van ab, Stephanie saß neben mir auf dem Beifahrersitz, Julia und Miriam hinten. Zuerst setzten wir Stephanie in Schwabing ab und fuhren zu Julias Wohnung, damit sie sich bequemere Kleidung anziehen konnte. Vor ihrem Wohnhaus wartete ich geschlagene zehn Minuten auf Julia – es brannte mir schon unter den Nägeln, als sie endlich auftauchte!

Mir blieb nachgerade die Spucke weg – Julia hatte sich für Ballerinas, knallrote Hotpants, die den Ansatz ihrer knackigen Arschbacken offenbarten, sowie für eine kurzärmelige, violette und tief ausgeschnittene Bluse entschieden, die sie direkt unter ihrer Brust zusammengeknotet hatte – sie wollte soviel wie möglich von ihrer bunten Haut zur Schau stellen, man konnte sogar ihren Bauchnabel sehen, was ich ganz süß fand. Um ehrlich zu sein, sah sie mit diesem Outfit verdammt heiß aus, an der Grenze zum Ordinären schrammte sie gerade so haarscharf vorbei. Das kompromittierende Jesus-Tattoo auf ihrem Oberschenkel hatte sie mit Schminke geschickt kaschiert – der nackten Maria Magdalena hatte sie einen Bikini "spendiert", den überdimensionalen Jesus-Penis einfach wegretuschiert und dem Heilsbringer selbst eine Badehose verpaßt – paßt schon, wie der Bayer sagt!

Julia stieg ein und setzte sich auf den Beifahrersitz: »Na, was sagst Du, Dorothee? ... Kann ich so bleiben? ... Oder ... falls es doch zu gewagt sein sollte, kann ich mich noch einmal umziehen.«

Eine weitere Zeitverzögerung konnte und wollte ich nicht akzeptieren: »Nein, bleib' so, Julia ... das sieht richtig heiß aus, mir gefällt es sehr gut, ich bin einverstanden. ... Ist schon sehr gewagt ... aber sei's drum, unsere verstaubte Rechtsabteilung kann durchaus etwas Sexappeal gebrauchen! ... Weg mit den alten Zöpfen, Julia, heute beginnt eine neue Zeitrechnung bei Munich Modular IT Systems!«

Dann deutete ich auf das Jesus-Tattoo: »Das sieht richtig gut aus. Wie hast Du das so schnell hinbekommen?«

»Ach, Dorothee, ich wußte ja, daß der Tag meiner Entblößung irgendwann gekommen wäre. Und bis dahin ... hatte ich genügend Zeit zum Üben!«

Wir unterhielten uns während der Fahrt, bis ich um 7:28 Uhr den Van in der Tiefgarage des Gebäudekomplexes von Munich Modular IT Systems AG einparkte – geplante Ankunftszeit um acht Minuten verfehlt, aber verschmerzbar. Ich empfand es dennoch als kleinen Nadelstich, als winzige Niederlage in meiner perfekten, durchorchestrierten Welt.

»Kommt bitte mit, wir fahren erst ganz nach oben in mein Büro, ich muß das strategisch angehen!«

In meinem Büro wählte ich die 042: »Konrad Winterfeldt hier. Was gibt es, Dorothee?«

»Schön, daß Du da bist, ich möchte kurz etwas mit Dir besprechen.«

»Gern, ich komme sofort!«

»Nicht nötig, Konrad, bleibe einfach, wo Du bist. Ich komme zu Dir!«

Ich wandte mich an Miriam: »Miriam, Du bleibst bitte hier und wartest auf mich, bis ich zurückkomme. ... Wenn Du möchtest, kannst Du solange auf meinem Chefsessel Platz nehmen!«

Miriam strahlte: »Wow, das ist ja ... phänomenal ... der sieht ja klasse aus, richtig luxuriös ... darf ... darf ich wirklich, Herrin?«

»Ja, wenn ich es Dir doch sage. Und hier in der Firma bin ich nicht Deine Herrin, sondern schlicht und einfach Frau Weber – und natürlich per Sie! Hast Du das verstanden, Mäuschen?«

»Ja, Dorot ... ja, Frau Weber, ich habe das verstanden und halte mich strikt an Ihre Anweisungen!«

»Kluges Mädchen ... hast ja doch was in der Birne! ... Komm', Julia, laß' uns zu Winterfeldt gehen!«

Julia und ich betraten den Aufzug und fuhren hinunter zur Abteilung Personalwesen. Sie feixte: »Dorothee ... wenn der Winterfeldt mich in der Aufmachung sieht, wird er glatt aus den Latschen kippen!«

»Mach' Dir keine Sorgen, Julia, ich stehe dann hinter ihm und fange ihn auf ... jedenfalls so lange, wie es nötig ist!« Kurz darauf betraten wir, ohne zu klopfen, das Büro des Personalleiters.

Konrad Winterfeldt, ein kleiner, dicklicher, dienstbeflissener Herr mit Halbglatze und ergrautem Schnurrbart, hantierte gerade mit einigen Personalakten in analoger Papierform – das Konzept der Digitalisierung hatte er in den letzten Jahren seiner Betriebszugehörigkeit nicht mehr verinnerlichen, geschweige denn umsetzen können.

Er begrüßte mich: »Oh, guten Morgen, Dorothee.« Dann fiel sein Blick auf Julia: »Oh ... hallo, Frau Schönbauer. ... Sie sehen heute ... so anders aus ... richtig bunt, würde ich sagen!«

Ich mußte ihn sofort entwaffnen: »Konrad, Frau Schönbauer ist seit acht Jahren bei uns. Sie hat beide Staatsexamina mit Auszeichnung bestanden, verfügt über eine hervorragende juristische Expertise und hat in den letzten Jahren mehr Krisen von unserer Firma abgewendet als der Betriebsrat Kaffee gekocht hat. Wenn sie also beschließt, ab sofort violett zu tragen und ein Stück bunte Haut zu zeigen, dann darf sie das – und zwar ohne jede Diskussion! Sie arbeitet nicht als lebende Leinwand für uns, sondern als promovierte Volljuristin – und ihre berufliche Leistung ist über jeden erdenklichen Zweifel erhaben!«

Winterfeldt wagte den schwachen Versuch eines leisen Protestes: »Dorothee, Du weißt, ich bin Dir gegenüber stets loyal ... aber will Frau Schönbauer wirklich in dieser Aufmachung ... in der Rechtsabteilung arbeiten? Das hier … das ist ein Stilbruch, ein massiver! Die Mitarbeiter könnten … nun ja … reden ... was sage ich, sich darüber aufregen!«

Ich legte meine Hand auf die Kante seines Schreibtisches, beugte mich vor und schaute ihn intensiv an: »Natürlich werden sie lästern, Konrad. ... Nicht nur das, einige werden sogar hetzen! Aber in dieser Firma zählt Leistung mehr als Kosmetik! Ich dulde kein System, das Kompetenz hinter Blusenknöpfen versteckt. Wenn jemand Anstoß nehmen sollte an Frau Schönbauers äußerer Erscheinung, dann schickst Du ihn umgehend zu mir. Ich erkläre ihm dann den Unterschied zwischen Moral und Doppelmoral – falls nötig, gerne mit einer Abmahnung, von mir eigenhändig unterschrieben!«

Winterfeldt senkte seinen Blick und antwortete mit resigniertem Unterton: »Selbstverständlich, Dorothee, wie Du wünschst. Frau Schönbauer wird jede Unterstützung von meiner Abteilung erhalten. Und … äh … ich möchte sagen … ich bewundere Ihren Mut – von Ihnen beiden.«

Ich richtete mich wieder auf und setzte mein strahlendstes Lächeln auf: »Weißt Du, was Mut ist, Konrad? Mut ist die Schwelle zwischen Angst und Handlung. ... Wir haben uns also verstanden ... und ich werde in den nächsten Tagen ein besonderes Augenmerk auf Frau Schönbauer haben. Du darfst Dir also sicher sein – mir entgeht nichts!«

In seinen Augen lag ein ängstliches Flackern, als er zustimmend nickte. Julia begab sich nun in die Rechtsabteilung, ich fuhr wieder nach oben und betrat mein Büro. Miriam lümmelte im Chefsessel und blickte verträumt auf die glänzenden Zwillingstürme der Münchner Frauenkirche, die von der Chefetage aus besonders prominent zu sehen waren.

»Komm', Miriam, es wird ernst ... wir gehen jetzt in die Kantine und ich stelle Dich Herrn Wollhuber vor!«

Miriam plagten noch leise Zweifel: »Frau ... Weber ... denken Sie wirklich, daß ich das ... kann?«

Ich nahm meinen Schützling in die Arme und lächelte sie liebevoll an: »Miriam, hör' mir zu! Du hast eine begnadete gastronomische Ader! Koche in der Kantine einfach so, wie Du für uns zu Hause kochst – frisch und lecker ... was heißt lecker, wenn Du kochst, schmeckt es fantastisch. Nur der Maßstab ... ist hier etwas größer ... zu Hause kochst Du für Dich, Conny, Matthias und mich ... und in der Kantine ... nimmst Du einfach alles mal 75, dann paßt das schon – Du wirst also künftig die Mengen für rund 300 Essen täglich kalkulieren müssen. Außerdem hat Conny die Bestellisten sowie die Mengenkalkulation, sie wird Dir über das Wochenende noch alles genau ausrechnen. ... Du mußt heute nichts beweisen, heute ist nur ein Schnuppertag. Und, Mäuschen, ich glaube an Dich! Du schaffst das ... und egal, was passiert, Du stehst unter meinem persönlichen Schutz – daheim wie auch hier in der Firma!«

Miriam kullerten ein, zwei Tränen über die Wangen: »Danke ... danke, Frau Weber. ... Ich werde ... ich werde es schaffen. Ich kann das, das verspreche ich!«

»Das ist der wahre Geist, Miriam, weiter so! ... Komm' jetzt, wir müssen los!«

In der Kantine angelangt, ging ich direkt nach hinten, Miriam folgte mir. Wollhuber war gerade dabei, die heutige Frischelieferung in die Kühl- und Gefrierfächer einzuräumen.

Er begrüßte mich: »Ah, die Frau Geschäftsführerin, man sieht Sie ja selten um diese Uhrzeit in der Firma.« Jetzt entdeckte er Miriam: »Und das süße, junge Ding da, was sie mitgebracht haben ... ist wohl die neue Küchenhilfe ... sehr gut, ich habe ...«

Ich fuhr ihm über den Mund: »Herr Wollhuber! Wie ich meine Arbeitszeiten hier in der Firma gestalte, hat Sie persönlich nicht zu interessieren, Ihre einzige Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, daß die Küche funktioniert. ... Und die junge Dame hier, übrigens zarte 16 Jahre alt, die Sie so abfällig als "süßes, junges Ding" titulieren und als Küchenhilfe verheizen wollen, ist zufällig Frau Miriam Steinecke, die neue Praktikantin. Und Sie dürfen Frau Steinecke mit sofortiger Wirkung ab heute als Ihre direkte Vorgesetzte betrachten, das heißt, sie ist Ihnen gegenüber weisungsberechtigt. Haben Sie das verstanden, Herr Wollhuber?«

Wollhuber schwitzte nun sichtlich, die kleine Ader an seiner rechten Schläfe puckerte wie wild. Aber er riß sich zusammen: »Ja, Frau Weber, entschuldigen Sie bitte, das war nicht so gemeint. Ich werde Frau Steinecke alles zeigen, was sie wissen muß, damit sie sich schnell zurechtfinden kann.«

»Herr Wollhuber, Sie haben es so gemeint, wie Sie es gesagt haben ... und das wissen Sie. Aber ich will darüber hinwegsehen. Und als ersten Test wird Frau Steinecke heute eigenverantwortlich ein zusätzliches Dessert für das Mittagessen kreieren und zubereiten. Sie werden ihr bei der Mengenkalkulation behilflich sein!«

»Jawohl, Frau Weber.«

»Gut, Herr Wollhuber. Ich entlasse nun Frau Steinecke in Ihre Obhut. Und merken Sie sich eines: die junge Dame steht unter meinem höchstpersönlichen Schutz! Und sie genießt bei mir absolute Glaubwürdigkeit.«

Ich nahm jetzt einen Kochlöffel in die Hand: »Halten Sie sich an meine Anweisungen – und Sie bleiben. Handeln Sie mir zuwider – und Sie gehen! Sollte seitens meiner Praktikantin auch nur die geringste Klage, zum Beispiel eine Respektlosigkeit Ihrerseits, an meine Ohren gelangen, dann machen Sie sich auf das hier gefaßt!«

Bei diesen Worten ließ ich demonstrativ den Kochlöffel scheppernd zu Boden fallen, Wollhuber wich konsterniert einen Schritt zurück. Er starrte mich mit weit aufgerissenen Augen an – ob vor Angst, Entsetzen oder Hass, konnte ich nicht sagen. Wahrscheinlich eine Mischung aus allem. Die beiden fleißigen Küchenhilfen, Anna, 44, und Sigrid, 51 – und das waren meine beiden Mitarbeiterinnen, die wirklich dafür sorgten, daß die Küche funktionierte, nicht Wollhuber – die gerade die Auslageflächen reinigten, grinsten.

Miriam beugte sich vor, um den Kochlöffel aufzuheben, was ich sofort stoppte: »Nein, Frau Steinecke, das machen Sie nicht. Herr Wollhuber darf sein Zepter gerne selbst vom Boden aufheben. ... Ich muß wieder in mein Büro, ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Und ... bei dem geringsten Affront gegen Ihre Person kommen Sie bitte sofort zu mir!«

»Ja, Frau Weber, Sie können sich auf mich verlassen!«

»Das weiß ich. Dann bis später.«

Meine verbliebene Arbeitszeit war zu knapp, um sie für zeitaufwendige Mitarbeitergespräche zu verplanen, daher widmete ich mich wieder dem Beantworten der für die Firma existentiell bedeutsamen Kundenanfragen. Dann rief ich Roswitha an.

»Hallo, Roswitha, hier ist Dorothee. Du, ich kann meinen Termin heute um 13 Uhr nicht wahrnehmen.«

»Das ist gar kein Problem, Schätzchen«, antwortete sie fröhlich, »dann massiere ich Dich eben am Sonntag – zur Entspannung zwischen den Drehs! ... Oder Patrick macht das ... ich glaube, dann können wir die Kameras aber gleich weiterlaufen lassen!« Sie krönte ihre süffisante Bemerkung mit einem dreckigen Lachen!

»Gut, wir werden sehen. Dann bis Sonntag, Roswitha!«

Ich mußte schmunzeln. Roswitha war der einzige Mensch auf der Welt, der mich ohne Konsequenzen "Schätzchen" nennen durfte. Ich kannte sie seit 15 Jahren – schon während des Studiums hatte ich mich gerne von ihr massieren lassen, wenn mir vom nächtelangen Lernen, gebeugt über Büchern und Laptop, der Rücken schmerzte. Ich glaube, sie war so etwas wie eine Mutter für mich geworden, ja, ich mochte sie sehr!

Nach rund einer halben Stunde flog plötzlich meine Bürotür auf. Magnus vom Odenwald trat ein, unser Vorstandsvorsitzender. Er war der Archetyp eines typischen Firmen-CEOs – 54 Jahre alt, also 20 Jahre älter als ich, schlank, 1,92 Meter groß, stahlblaue, durchdringende Augen, die graumelierten Haare nach hinten gegelt, stets perfekt glattrasiert – und gesegnet mit dem Habitus eines Falken. Magnus vom Odenwald hatte die Firma seinerzeit zusammen mit meinem Vater aufgebaut. Formal stand er über mir, aber ich war die Geschäftsführerin mit 51 % Aktienanteilen.

Unaufgefordert setzte er sich auf den Stuhl mir gegenüber. »Oh, guten Morgen, Magnus. Ich wußte gar nicht, daß wir einen Termin haben!«

Er ignorierte meine Begrüßung: »Kindchen ... Du glaubst es nicht! Du glaubst nicht, was ich gerade erlebt habe ... was ich erleben mußte!«

Jetzt fixierte ich ihn: »Magnus, ich sage es Dir jetzt zum letzten Mal: ich kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn Du mich Kindchen nennst! Ich heiße Dorothee. Punkt!«

»Ja, schon gut, Dorothee. ... Du weißt doch, ich kenne Dich, seit Du ein Baby warst. Wie oft habe ich Dich in meinen Armen gewiegt!«

»Da kann ich ja froh sein, daß Du mich nicht fallen gelassen hast! ... Was willst Du von mir?«

Er fuhr fort: »Ich kann ... ich kann es immer noch nicht fassen. Ich war gerade eben in der Rechtsabteilung, wollte dort einen Vertragsentwurf abholen. Und da ... sitzt die Schönbauer! In freizügiger Kleidung statt hochgeschlossen wie sonst. Und ihre Arme und Beine ... der Ausschnitt ... alles völlig bekritzelt. Ich dachte, mir bleibt die Luft weg!«

»Ach, Magnus ... das sind keine Kritzeleien, sondern professionell gestochene Tattoos mit hohem ästhetischen Anspruch. Hast Du etwa ein Problem damit?«

Er ging nicht darauf ein: »Ich habe ihr gesagt, sie soll sofort nach Hause fahren und angemessen gekleidet zurückkommen. ... Und ... weißt Du, was diese billige Schlampe mir geantwortet hat? Sie hat gesagt, wenn ich ein Problem damit habe, soll ich zu Dir gehen!«

»Magnus, es reicht! Frau Schönbauer ist keine billige Schlampe, sondern unsere beste Juristin, und das weißt Du auch. Außerdem habe ich ihr erlaubt, sich so zu kleiden, wie sie es für richtig hält! ... Wenn Du das nicht aushalten kannst, bist Du hier fehl am Platz!«

»Aber ... aber diese ganzen schrecklichen Tätowierungen? Und diese ... obszöne Kleidung! Knallrote Hotpants ... eine tief ausgeschnittene Bluse! Wenn sie sitzt, kann man von oben ... kann man sogar ihre Brustwarzen sehen! Das ist doch ... unglaublich!«

»Magnus, laß es sein! Die Rechtsabteilung ist immer noch die Rechtsabteilung und kein Tummelplatz für notgeile Hobbyvoyeure! Im übrigen ist Frau Schönbauer am ganzen Körper tätowiert.«

»Am ganzen Körper ... woher weißt Du das?«

»Das geht Dich nichts an. War es das jetzt? Ich muß weiterarbeiten!«

Leider bohrte er weiter – aber so war er schon immer: zielstrebig, aber auch engstirnig, dominant, aber unflexibel, hochmanipulativ, aber völlig empathielos!

»Ja, aber ... wie sie sich angezogen hat! Wie eine billige Hure!«

»Ja, Magnus, Du hast recht – Julia ist eine Hure!«

Er verschluckte sich: »Wa ... was hast Du gesagt? Was meinst Du damit?«

»Julia Schönbauer ist eine Hure der Wahrheit! Sie ist eine Hure der Offenbarung, eine Hure des Umbruchs, eine Hure des Wandels, eine Hure des neuen Zeitgeists! Wenn Du das mit Deinen verstaubten Ansichten einer klerikalen Gesellschaft nicht vereinbaren kannst, dann bitte ich Dich, auf Deine Unkündbarkeitsklausel zu verzichten und die Firma zu verlassen. Ich bin vermögend genug, um Dir Deine 30 Prozent Anteile in bar auszuzahlen!«

»Ach, verdammt ... Dorothee, wenn es nach mir gegangen wäre, wärst Du niemals die Geschäftsführerin dieser Firma geworden. Ein Posten, der eigentlich mir zusteht!«

Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen: »Ach ja? Und wo würde die Firma dann heute stehen? Seit ich Geschäftsführerin bin, also seit drei Jahren, ist Munich Modular IT Systems um 60 Prozent expandiert. Und seit ich mich persönlich um die Kundenanfragen kümmere, konnten wir unseren Umsatz im letzten Geschäftsjahr um 30 Prozent steigern. Der Erfolg gibt mir recht, würde ich mal sagen!«

»Dorothee, kannst oder willst Du es nicht begreifen? Ja, wenn die Schönbauer nur eine einfache Mitarbeiterin im Versand wäre und Kisten packen würde, dann könnte es mir noch egal sein. Aber das ist die Rechtsabteilung, verstehst Du? Was sollen denn unsere Kunden denken?«

»Das ist doch albern, Magnus. Der Großteil der Kommunikation mit der Rechtsabteilung läuft über E-Mail, sonst über Telefonate oder postalisch. Und falls sich doch mal ein Kunde anmeldet und einen Termin mit der Rechtsabteilung vereinbaren möchte, kann sich Julia immer noch angemessen vorbereiten, falls erforderlich. ... Und im übrigen ... wer sind denn unsere Kunden? Alteingesessene, patriarchalisch geführte Großunternehmen wie Bavarian Cakes? Ja, mag sein. Aber da ist auch die junge Generation! Was ist mit der 3D Munich Surveillance GmbH? Ein Startup, das erst seit einem halben Jahr besteht. Die beschäftigen sich mit 3D-gestützter Kameraüberwachung. Und das Geschäft boomt – die Kundschaft steht Schlange! Und weißt Du was? Der Geschäftsführer, Sven Ritter, ist 25 Jahre alt, trägt ein Anarcho-T-Shirt, hat Löcher in der Jeans, tätowierte Arme, einen roten Irokesenschnitt und riecht nach Cannabis. Was glaubst Du, mit wem er lieber Verträge bespricht – mit der progressiven, bunten Julia oder mit einem schwarzweiß lackierten, tradierten Anzugträger mit teurer Seidenkrawatte und lächerlichem Einstecktuch wie Dir? ... Er war erst letzten Monat bei mir im Büro, wir haben professionell verhandelt – und er hat bei uns für fünf Jahre unterschrieben.«

Er zuckte zusammen: »Was? Geschäftsführer? Der bunte Vogel? ... Ja, ich habe ihn gesehen ... ich dachte, er wäre ein Schnorrer, ein Punker, vielleicht ein Obdachloser, der sich in der Tür geirrt hat. Ich ... ich wollte schon die Security rufen.«

»Siehst Du, Magnus, so kann man sich täuschen! Und im übrigen ... don't judge a book by its cover!«

Magnus' Lippen zitterten. Er richtete sich gerade auf und musterte mich scharf: »Ach, ihr jungen Leute mit euren ständigen Anglizismen ... furchtbar ist das. Als ich zusammen mit Erik die Firma gegründet habe, haben wir alle noch stramm Bayrisch gesprochen. Und heute ... hört man auf den Gängen überall nur noch Hochdeutsch oder Englisch. ... Dorothee, Du hast anscheinend vergessen, wen Du vor Dir hast!«

»Nein, Magnus, das weiß ich ganz genau. Du bist 20 Jahre älter als ich und der Vorstandsvorsitzende. Du bist der Chairman, das strategische Aushängeschild unserer Firma. Und ich muß zugeben – das machst Du gut, ja, Du bist wichtig! Aber auch Du bist austauschbar, auch Dich kann man ersetzen. Und wenn Du nicht aufhörst, mich weiter zu belästigen, kann ich ganz schnell einen neuen Aufsichtsrat einberufen. Nicht vergessen, Magnus: ich halte 51 Prozent Anteile, Du nur 30!«

Mit hochrotem Kopf stand er auf: »Also gut, Dorothee, Du hast gewonnen. Aber das war nur eine Schlacht, der Krieg ist noch nicht vorbei!«

Langsam wurde ich wütend: »Magnus, Du überschreitest langsam, aber sicher eine rote Linie! Ich warne Dich – und zwar ein letztes Mal! Wenn Du das nächste Mal wieder einfach in mein Büro hereinplatzt, ohne daß wir vorher einen Termin ausgemacht haben, rufe ich die Security und lasse Dich entfernen. War das deutlich genug?«

Er nickte, stand endlich auf und verließ das Büro. Aber ich jubelte nicht, dafür war es zu früh. Solange er für die Firma nützlich war und keinen weiteren Schaden anrichtete, konnte es erst einmal so weiterlaufen. Aber ich beschloß, höchste Wachsamkeit an den Tag zu legen – verwundete Löwen waren unberechenbar!

Bilder zogen an meinem inneren Auge vorbei. Wie ich als kleines Kind während der Konferenzen am Boden spielte. Wie mein Vater mit mir auf den Knien in der kleinen, stickigen Werkstatt mit defektem, ständig röchelnden Ventilator eigenhändig seine ersten PCs zusammengeschraubt hatte und dann Windows 95, später Windows 98 und Windows XP installierte. Seine Wutausbrüche, wenn er mal wieder den passenden Treiber nicht finden konnte.

Erik Weber – mein Vater! Autoritär, streng, unnachgiebig! Er hatte mich zu schulischen Höchstleistungen angetrieben. Manchmal spürte ich immer noch den Schmerz, als er mir eine Ohrfeige gab, weil ich es gewagt hatte, ein einziges Mal in meinem Leben eine Zwei zu schreiben! Für ihn galt: nur der Erste kann der Sieger sein, der Zweitplazierte hat schon verloren! Meine strenge Erziehung kam mir zugute – Abidurchschnitt von 1,0 als Jahrgangsbeste, Doppelstudium – Volkswirtschaftslehre und Psychologie, beide Male promoviert mit Summa cum laude!

Er starb vor zehn Jahren – schwerer Herzinfarkt, er hatte sich komplett überarbeitet. Ich war mitten im Doppelstudium und hatte keine Zeit, zur Beerdigung zu gehen. Er hatte in seiner Lebensversicherung mich als Begünstigte angegeben. Ich überließ das Geld, eine stattliche, sechsstellige Summe, meiner Mutter Maria, eine liebevolle, aber mental schwache, fragile Frau, äußerlich eine exakte, ältere Kopie von mir, die sich gegen meinen herrschsüchtigen Erzeuger nicht hatte durchsetzen können. Maria nahm das Geld, heiratete ein halbes Jahr später einen leisen, stillen Mann und zog in eine andere Stadt. Ich habe sie seitdem nie wieder gesehen.

Jede Abteilung in meiner Firma verfügte über einen eigenen, separaten Pausenraum. Es war aber auch möglich, schon am Vormittag in die Kantine zu gehen, um sich mit Kaffee, Snacks und Getränken zu versorgen, die Kantine stand ab neun Uhr jedem offen, sogar dem Publikumsverkehr. Es war kurz nach halb zehn, als ich beschloß, die Kantine aufzusuchen und nach dem rechten zu sehen – wie war es Miriam zwischenzeitlich ergangen?

Im Gang zur Kantine begegnete ich Leon Steinmeier, dem jungen Logistikmitarbeiter, der gestern in der Kantine die »Dorothee! Dorothee!«-Rufe angestimmt hatte.

Ich begrüßte ihn: »Hallo, Herr Steinmeier, schön, Sie zu sehen!«

»Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Frau Weber! Haben Sie kurz Zeit? Ich möchte Ihnen etwas zeigen.«

»Herr Steinmeier, ich habe nicht viel Zeit. Worum geht es?«

»Ich habe da etwas vorbereitet – ein kleines Konzept zur Optimierung der Wege im Lager. Ich wollte es Ihnen eigentlich nach der Mittagspause zeigen, aber … Sie sind gerade hier.«

Überrascht musterte ich ihn: »Sie haben ein Konzept ausgearbeitet? In so kurzer Zeit? Dann zeigen Sie mal her.«

Er schien vor Stolz zu platzen: »Hier – ich hab’s gestern Abend durchgerechnet. Wenn wir die Regale umstellen und die Wege neu anordnen, sinken die Laufstrecken um knapp dreißig Prozent. Ich hab’s visualisiert, damit man es besser verstehen kann.«

Ich nahm den dreiseitigen Ausdruck, den er mir hinhielt, und blätterte darin: »Hm … Wareneingang – gut … Kommissionierung – ausgezeichnet gedacht … Das ist sauber gerechnet, Herr Steinmeier, mein Kompliment! ... Wie sind Sie darauf gekommen?«

Er antwortete souverän: »Mir ist beim Arbeiten aufgefallen, daß wir viele unnötige Schleifen laufen. Ich dachte mir, das müßte effizienter gehen. Ich habe ein paar Vermessungen gemacht, dann die Abläufe simuliert.«

»Sie zeigen Eigeninitiative – gefällt mir. Das ist exzellente Arbeit. Leider habe ich jetzt keine Zeit. Kommen Sie am Montag um neun Uhr in mein Büro, dann sprechen wir darüber.«

Ich deutete auf den Ausdruck: »Kann ich das behalten?«

»Ja, selbstverständlich, Frau Weber. Sie werden begeistert sein!«

»Das werden wir sehen. Dann bis Montag – bis dahin wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende!«

Normalerweise war um diese Uhrzeit in der Kantine nicht viel los, es tummelten sich hier meist nur wenige Mitarbeiter. Aber diesmal glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen – die Kantine war gut besetzt, am Ausgabetresen hatte sich eine lange Schlange gebildet: »Ich nehme ein Dessert! ... Ich nehme zwei! ... Ich will fünf! ... Ich nehme noch eins, das schmeckt so genial! ... Ich muß das Rezept haben, unbedingt! ... So etwas Leckeres habe ich noch nie gegessen!«

Dazwischen erklang immer wieder Miriams klare, helle Stimme: »Bitte, jeder nur ein Dessert! ... Es ist genug für alle da, aber ich habe nur zwei Hände. Wer ein zweites Dessert möchte, stellt sich bitte wieder hinten an!«

Was war da los? Ich ging um die Schlange herum. Anna und Sigrid, die fleißigen Küchenhilfen, hatten alle Hände voll zu tun, um die Wartenden zu bedienen und abzukassieren. Quasi im Sekundentakt wechselten Dessertschalen, gefüllt mit einer hellen, orangefarbenen Creme, garniert mit einigen Mandarinenstückchen, den Besitzer. Währenddessen füllte Miriam unablässig neue Schälchen ab.

Ich sah sie an: »Frau Steinecke, was ist denn hier los? Erklären Sie mir das bitte!«

Meine kleine Praktikantin strahlte vor Glück: »Nun, Sie haben doch gesagt, daß ich ein zweites Dessert zum Mittagessen kreieren soll. Da habe ich mich für eine Mandarinenquarkspeise entschieden, das geht schnell und unkompliziert. ... Ich weiß, es ist noch nicht mittags. Aber ich mußte natürlich wissen, wie die Quarkspeise ankommt ... und habe kurz nach neun einige Schälchen zum Verkosten angeboten. ... Und dann ... muß das wie ein Lauffeuer die Runde gemacht haben, jedenfalls stehen die Leute wie verrückt an!«

Ich nahm ein Schüsselchen in die Hand, griff in den Besteckkasten, nahm einen Löffel und kostete das Dessert. Und dann ... setzten meine Synapsen aus! In meinem Mund entfaltete sich eine Geschmacksexplosion ungeahnten Ausmaßes, ein lukullischer Genuß allererster Güte!

Ich war fassungslos: »Mein lieber Herr im Himmel ... das ist unglaublich ... das ist ja dermaßen lecker, als wäre es nicht von dieser Welt! Frau Steinecke, wie ... wie haben Sie das gemacht?«

»Ach, das war ganz leicht. Ich habe Quark genommen und geschlagene Sahne untergerührt, das macht den Quark fluffiger. Zum Süßen habe ich Honig genommen, aber den guten Imkerhonig, nicht den billigen Zucker. Dann Mandarinenstückchen rein und eine Prise Zimt. Das ganze dann mit dem Mixer durchgerührt. Und das i-Tüpfelchen ... ist eine zusätzliche Messerspitze Safran, das macht die Quarkspeise einzigartig. Und als Topping für das Auge kommen noch ein paar ganze Mandarinenstücke obendrauf. ... Jedenfalls scheint es den Leuten zu schmecken!«

Vor Staunen stand mir immer noch der Mund offen: »Ja, das sehe ich. Sehr gut, weiter so, Frau Steinecke, Sie haben ab sofort völlig freie Hand! ... Weitermachen!«

Frank Wollhuber stand an der hinteren Küchenwand. Der Schweiß tropfte von seinem Gesicht, sein Blick war starr geradeaus gerichtet.

Ich trat auf ihn zu: »Herr Wollhuber ... Sie sehen aus, als ginge es Ihnen nicht gut. Ist alles in Ordnung?«

Er antwortete, ohne mich anzusehen: »Frau Weber ... ich bin seit 30 Jahren Koch ... da vorne hängt mein Meisterbrief. Seit 12 Jahren versuche ich, in dieser Firma leckere Desserts für die Belegschaft zu zaubern, meist nur mit mäßigem Erfolg. ... Und dann ... dann kommt eine junge Praktikantin daher, fast noch ein halbes Kind, rührt einfach ein paar Zutaten zusammen, als wäre es das Einfachste auf der Welt ... und die Leute rennen ihr die Bude ein. ... Ich war Maître de Cuisine im Kempinski Vier Jahreszeiten ... und heute ... an die Wand gespielt von einer blutigen Anfängerin. Wissen Sie, wie demütigend das ist?«

»Ja, das verstehe ich, Herr Wollhuber. Aber so ist das leider im Leben ... der junge Nachwuchs verdrängt irgendwann die alten Meister. Apropos Meisterbrief ... Lorbeeren, auch wenn sie ehrenvoll verdient sein mögen, nützen Ihnen nichts, wenn Sie sich nur darauf ausruhen. Und trösten Sie sich ... Ihnen bleibt doch noch die Logistik in der Küche!«

Doch darauf ging Wollhuber nicht ein: »Und dann Safran ... Safran an einer Quarkspeise! Hat man so etwas schon jemals gehört? Lächerlich! Und wer soll das bezahlen ... Safran ... das teuerste Gewürz der Welt! ... Und ... Imkerhonig zum Süßen statt Industriezucker ... wo gibt's denn sowas?«

»Die Zeiten ändern sich nun einmal, Herr Wollhuber, und Sie haben Ihren Zenit leider schon lange überschritten. Alles unterliegt einem Wandel der Zeiten, auch die Kochkunst ... unsere Großmütter haben als Soßenbasis noch eine Mehlschwitze angesetzt, das macht heute kein Mensch mehr. Und machen Sie sich keine Sorgen – für meine Mitarbeiter ist das Beste gerade gut genug. Wenn nötig, passe ich das Budget an, damit wir den Safran bezahlen können. Und ein zufriedener Bauch arbeitet besser als ein hungriger!«

Ich drehte mich Richtung Ausgabe und zum Gastraum: »Meine Damen und Herren, geschätzte Mitarbeiter. Bitte hören Sie mir kurz zu: heute dürfen Sie entscheiden. Wer soll ab Montag die Leitung über die Küche übernehmen? Herr Wollhuber, der seit 12 Jahren leidlich versucht, uns satt zu bekommen – oder meine junge, charmante Praktikantin Miriam Steinecke, die heute – an ihrem Schnuppertag, wohlgemerkt – mit einem einfachen, aber genialen Dessert in Minutenschnelle die Herzen aller erobert hat?«

Die Menge richtete ihre Augen auf uns – auf Miriam, auf mich, auf Wollhuber. Dann begannen die ersten, mit dem Löffel rhythmisch auf die Tische zu klopfen, schnell setzten die anderen ein. Unter ohrenbetäubendem Geklopfe erschallte ein donnerndes Crescendo durch die Kantine: »Mi-ri-am! ... Mi-ri-am! ... Mi-ri-am! ... Mi-ri-am!«

Ich hob beide Hände, der Lärm verstummte langsam: »Nun, Herr Wollhuber, Sie sehen, die Entscheidung ist gefallen. ... Im übrigen habe ich noch ein Anliegen an Sie. ... Da Sie nun Ihrer Hauptaufgabe, des Kochens, entledigt wurden, bitte ich um Verständnis, daß ich Ihnen nicht länger das Gehalt eines Chefkochs zahlen kann. ... Ich setze Sie daher auf die Gehaltsstufe eines Beikochs, das ist immerhin noch eine Gehaltsklasse über einer Küchenhilfe!«

Sein Blick verfinsterte sich: »Was? Frau Weber, das können Sie doch nicht mit mir machen. Nach zwölf Jahren Betriebszugehörigkeit? ... Nein, das akzeptiere ich nicht, dagegen werde ich mich wehren!«

Ich seufzte: »In diesem Fall, Herr Wollhuber, zwingen Sie mich dazu, Ihnen die betriebsbedingte Kündigung auszusprechen. Sie bekommen dann eine angemessene Abfindung, die nach zwölf Jahren aber nicht sehr üppig ausfällt. Und Sie erhalten von mir ein mittelmäßiges Arbeitszeugnis, welches Ihre mittelmäßigen Leistungen würdigt. Wie schnell Sie dann als 50jähriger noch einen neuen Job bekommen, können Sie sich selbst ausrechnen – so weltfremd sind selbst Sie nicht!«

Er schlug die Hände vor das Gesicht und preßte heraus: »Müssen Sie mir auch noch den Todesstoß versetzen? ... Aber was soll ich machen, Sie haben recht ... ich bleibe und akzeptiere Ihre Bedingungen!«

»Sehr schön, Herr Wollhuber. Jetzt gehen Sie bitte hoch in die Personalabteilung, dort liegt Ihr angepaßter Arbeitsvertrag schon bereit – inklusive Gehaltsanpassung ab Juni! Und dann machen Sie den Rest des Tages heute frei – keine Sorge, Anna und Sigrid brauchen Sie nicht, die beiden haben das auch ohne Sie hervorragend im Griff! ... Herr Wollhuber, setzen Sie sich bei dem schönen Wetter an die Isar, trinken Sie zwei, drei gepflegte Hefeweizen und spannen Sie heute mal aus!«

Ich beachtete ihn nicht mehr, warf Miriam noch ein Lächeln zu und fuhr wieder hoch in mein Büro. Kaum hatte ich auf meinem Chefsessel Platz genommen, bekam ich eine WhatsApp von Conny.

»Guten Morgen, meine Große! Wie läuft's denn in der Firma? So, wie ich unsere kleine Lustsklavin kenne, hat sie heute die Kantine gerockt, richtig? ... Jessica und Patrick haben sich kurz nach sieben auf den Weg zur Praxis gemacht, ich bin danach mit Jeffrey und Matthias unter die Dusche gehüpft ... danach haben wir einen geilen Dreier geschoben, war sehr heiß und richtig feucht. Matthias hat Jeffrey mitgenommen und an der LMU abgesetzt. Leider bin ich jetzt wundgefickt und muß sexuell wohl für den Rest des Tages pausieren. Dorothee, weißt Du, was ich doof finde? Wenn Miriam ab Montag ganztags in der Kantine arbeitet, habe ich ja tagsüber niemanden hier, mit dem ich ficken kann. Na ja, muß ich mit leben! ... Ich liebe Dich, Deine geile Conny!«

Ach, meine süße Conny ... ja, jeder hatte so seine Befindlichkeiten: »Das freut mich, daß Du Matthias und Jeffrey einen entspannten Start in den Tag geschenkt hast. Ich kann Dir sagen ... die Kantine hat heute gebrannt – Spiel, Satz und Sieg für Miriam. Erzähle ich Dir später. Und mach' Dir keine Sorge, ich werde versuchen, so viel, wie es geht, im Home Office zu erledigen, damit Du möglichst nicht alleine bist! Ich komme zwischen 11 – 11:15 Uhr nach Hause, halte Dich bitte bereit, damit wir sofort nach Schönerbrunn starten können. ... Du bedeutest mir sehr viel! In Liebe, Dorothee!«

Und als hätte ich es geahnt, traf kurz darauf eine WhatsApp von Stephanie ein: »Guten Morgen, meine Schöne! Ich habe die letzten zwei Tage noch einmal still Revue passieren lassen. Dorothee, ich bin Dir sehr dankbar für alles, was Du bisher für mich getan hast. Und ich bin glücklich, daß Miriam mir verziehen hat, das halte ich nicht für selbstverständlich. Du hast recht, ich werde einfach ganz normal mit ihr umgehen, das wird schon. Wenn es Dir recht ist, bin ich am Samstag gegen 20 Uhr wieder bei Dir, wir wollen ja am Sonntag anfangen zu drehen. Kann Matthias mich abholen? Nächste Woche will ich mir ein Auto kaufen. Sinnliche Küsse – Deine Tigerlady Unleashed! P.S.: Ich liebe Dich!«

Selbstverständlich konnte ich eine so offene, ehrliche Nachricht nicht unbeantwortet lassen: »Entspann' Dich bis morgen in Schwabing, der Sonntag könnte noch stressig werden – aber dafür auch sehr geil ... und sehr feucht! Das mit Miriam freut mich sehr für Dich, die Kleine ist nicht nachtragend. Sie hat übrigens heute die Herzen meiner Mitarbeiter im Sturm erobert – mit einem simplen, aber verflucht raffinierten Quarkdessert! Kann Sie Dir aber selber erzählen. Samstag um 20 Uhr paßt gut. Ja, Matthias kann Dich abholen ... bist Dir wohl zu fein, um auch mal die U-Bahn zu nehmen, was, Du verwöhnte Bitch? Finde ich gut, daß Du Dir ein Auto kaufen möchtest. Brauchst Du finanzielle Unterstützung? Ich liebe Dich auch – Dorothee!«

Ihre Antwort kam prompt: »Danke, Dorothee, aber nein. Wie ich Dir schon am Mittwoch sagte, habe ich genügend Geld zurückgelegt, um ein paar Monate überbrücken zu können. Das Auto darf allerdings nicht mehr als 5000 Euro kosten, ich hoffe, ich finde etwas Vernünftiges dafür.«

Ich schaffte es tatsächlich bis 10:42 Uhr, alle Kundenanfragen zu beantworten, seufzte aber innerlich, weil ich wußte, daß ich bis zum Abend wieder 15 bis 25 neue Mails im Postfach vorfinden würde. Aber das war mir lieber, als mich zu langweilen. Dann stattete ich Julia einen Kurzbesuch ab.

»Hallo, Frau Schönbauer, wie ist es Ihnen heute ergangen?«

»Alles bestens, Frau Weber. Einige Kollegen waren wegen meiner neuen Aufmachung ... etwas irritiert, aber sonst werde ich voll und ganz akzeptiert.«

Magnus hatte recht – schaute man von oben in ihr Dekolleté, konnte man ihre Brustwarzen sehen. Aber dazu mußte man auch schon bewußt und gezielt diesen Blickwinkel einnehmen. Dieser Mistkerl! Ich mußte zusehen, daß ich ihn loswerden würde, aber mir war noch nicht klar, wie ich das anstellen sollte. Doch kommt Zeit, kommt Rat!

»Das freut mich, Frau Schönbauer, und ... bleiben Sie so, wie Sie sind, lassen Sie sich nicht verbiegen!«

Knapp 20 Minuten später parkte ich mein Porsche Cabrio unter dem Carport im Platanenweg 12 ein. Kaum war ich ausgestiegen, kam mir schon Conny entgegen. Und ich staunte nicht schlecht – sie trug ein königsblaues, elegantes, knöchellanges Abendkleid, sehr figurbetont mit tiefem Ausschnitt, nur auf der rechten Schulter von einem Druckknopf zusammengehalten, die rechte Seite war abwärts der Taille geschlitzt – ich sah sofort, daß sie keinen Slip oder Tanga trug. Die silberfarbenen, mit Straßsteinchen verzierten High Heels taten ihr Übriges dazu – sie sah zum Anbeißen aus!

»Mensch, Conny ... das sieht ja ... irre gut aus! Sag' bloß, Du hast Dich extra für mich so schick gemacht?«

»Was denkst Du denn, Große? Schließlich zahlst Du mir ein großzügiges Gehalt, da hast Du ja wohl jedes Recht, daß ich mich Dir gegenüber in einer angemessenen Form präsentiere!«

Ich zog mich schnell um – mein Business-Dreß flog in den Klamottenkorb und ich staffierte mich, wie üblich, mit einem weißen, unter der Brust zusammengeknoteten Herrenhemd sowie einem schwarzen Minirock aus. Das Wetter war schön, auf Unterwäsche konnte ich verzichten. Es hätte auch zu lange gedauert, jetzt welche aus dem Kleiderschrank herauszufischen.

Ich betrachtete mich im Garderobenspiegel: »Conny, Du siehst so ... elegant aus ... da komme ich mir in dem Aufzug aber so richtig schäbig vor!«

»Ach was, Große, Du bist so eine Klassefrau, es ist völlig egal, was Du anziehst, Du siehst immer großartig aus!«

»Na, wenn Du das sagst, muß es ja stimmen. Dann komm', wir müssen los, Schönerbrunn wartet nicht!«

Trotzdem wir Freitag hatten, war der Verkehr auf den Straßen Münchens um diese Uhrzeit relativ moderat, wir kamen gut voran. Dann verwickelte mich Conny in ein Gespräch.

»Du, Große, Du willst doch nächste Woche ein drittes Auto kaufen?«

»Ja, das steht ganz oben auf meiner Agenda, wahrscheinlich Dienstag oder Mittwoch, einen Termin mit Kraus muß ich auch noch machen.«

»Wär' ja geil, wenn Du mir einen Porsche kaufen tätest, Dorothee, so einen wie Deinen. Machst Du das?«

Ich schmunzelte: »Schneckchen ... ich bin nicht blond ... und auch nicht blöd! Du bekommst einen soliden Mittelklassewagen, der auch einen Wocheneinkauf packt ... aber ein Porsche, nein, das ist Unsinn. Wozu auch? Einer ist ja schon vorhanden ... dieser hier!« Zur Bekräftigung hob ich meine Hände an und ließ sie mit Schwung auf das Lenkrad niedersausen.

Es setzte eine kurze Pause ein, dann: »Dorothee, ich wollte Dir noch was sagen!«

»Was denn, Liebes?«

»Du bist meine Lieblingsficke ... aber mit Miriam treibe ich es auch gerne!«

Ich bekam fast einen Lachkrampf: »Hahaha ... hihi ... Conny, Du verficktes Luder ... Du bist echt unmöglich!«

»Ich weiß, Große ... und genau deshalb liebst Du mich über alles!«

»Ja, Conny, damit hast Du ausnahmsweise recht ... und das bereitet mir manchmal Kopfschmerzen ... gleichzeitig machst Du mich unendlich glücklich! ... Du bist echt eine abgebrühte Bitch!«

Eine knappe Stunde später standen wir auf dem Parkplatz des vor kurzem neu eröffneten, jetzt als Großraumdiskothek angepriesenen Marienstadl in Schönerbrunn. Einige Minuten darauf saßen Conny und ich vor Darko Marinčić, dem neuen Eigentümer des aufgemotzten Tanzschuppens. Darko war etwa Mitte Vierzig und entsprach perfekt dem Klischeebild eines kleinen, schmierigen, übergewichtigen Albaners mit Halbglatze und Schnäuzer, eines veritablen Halbgauners, umwoben vom zweifelhaften Aroma anrüchiger Drogengeschäfte und dem üblen Dunst illegaler Geldwäscheaktivitäten.

Auf seinem dunkel furnierten Mahagonischreibtisch stand ein übergroßes Marmorschild mit seinem Namen – die Lettern in Blattgold aufgetragen! Demonstrativ drehte er seine linke Hand so, daß man seine fette Rolex nicht übersehen konnte, seine kurzen, dicken Wurstfinger zierten einige protzige Ringe – es fehlte nur noch die schwergliedrige Goldkette um den Hals. Bei Gott, wie sehr haßte ich so eine protzige, nachgerade perverse Zurschaustellung! Aber jetzt mußte ich meine Abscheu unterdrücken.

Ungeniert glotzte Darko meiner Conny auf die Titten: »Blonde, wie alt bist Du?«

»25«, antwortete sie.

»Du hast ja mächtig Holz vor der Hütte«, erwiderte er sabbernd, »aber ich muß sichergehen, daß Deine Glocken auch geil aussehen und nicht nur hängende Schläuche sind!«

Ich wäre dem Wichser am liebsten an die Gurgel gegangen, stattdessen sagte ich: »Conny, der perverse Spanner will Deine Titten sehen. Zeig' ihm, was Du zu bieten hast!«

»Check, Dorothee, hatte ich sowieso vor!« Sie stand auf und öffnete beiläufig den Druckknopf ihres eleganten, blauen Abendkleides auf ihrer rechten Schulter – wie eine Adlerfeder segelte es zu Boden und offenbarte Connys fülligen Traumkörper in seiner ganzen Pracht.

Darkos Augen wurden groß und größer: »Ähh, ja .. das ist beeindruckend, in der Tat ... ehrlich gesagt, habe ich noch nie so riesige Titten gesehen ... Blonde, Du bist dabei, keine Frage!«

Conny setzte sich und machte keinerlei Anstalten, ihr Kleid wieder anzuziehen. Dann sah er mich an: »Du kannst nicht mitmachen, Du bist zu alt!«

Ich glaubte, mich verhört zu haben! Was maßte sich dieser kleine, schmierige Möchtegernunterweltler eigentlich an? Dann entgegnete ich: »Hör' mal zu, Du krankes, misogynes Arschloch, ich bin nicht alt – ich bin 34! Und mit meinen strammen Prachtmöppies steche ich locker jede 20jährige aus!«

»Miso ... was?« krächzte er, doch ich beachtete ihn nicht.

Während ich das aussprach, stand ich ruckartig auf, öffnete den Brustknoten meines Hemdes, zog es aus und warf es achtlos neben meinen Stuhl. Unmittelbar danach öffnete ich den Knopf meines Minirocks, zog den Reißverschluß herunter, ließ ihn fallen und konstatierte stolz: »Und meine Pussy kann es noch locker mit jedem engen Schulmädchenfötzlein aufnehmen! Komm', Darko, wir werden Deine Party rocken, der Saal wird kochen!«

Aber er schüttelte den Kopf: »Sorry, Brünette, das läuft nicht. Du hast 'nen Hammerbody, keine Frage, da mußt Du Dich nicht verstecken. Aber unser Publikum morgen ist überwiegend männlich und zwischen 18 und 24 – und die wollen junges, knackiges Fleisch sehen und nicht eine Milf im besten Alter!«

In mir brodelte es! Sollte jetzt alles umsonst gewesen sein, nur weil dieser unverschämte Pisser der Meinung war, ich sei zu alt? Die Fahrt nach Schönerbrunn – sinnlos? Sollten wir tatsächlich unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren? Gewiß, ich hätte Connys Eltern die zweiwöchige Mallorcareise auch aus eigener Tasche finanzieren können – allein schon, um meine geliebte Conny nicht zu enttäuschen – aber das wäre eine für mich nicht hinnehmbare Niederlage gewesen. Das durfte ich auf keinen Fall zulassen!

Mein Denkapparat lief auf Hochtouren – und dann wußte ich, was zu tun war. Mit einem gespielt enttäuschten Gesichtsausdruck setzte ich mich wieder und nahm mein Smartphone aus der Handtasche. Ich aktivierte die Videoaufnahme und drückte – unterhalb der Tischkante, so daß Darko es nicht sehen konnte – mein Handy Conny in die Hand!

»Schneckchen, Du weißt, was Du zu tun hast?«

Sie grinste: »Na logo, Große! Action, wie Du immer so schön sagst!«

Blitzartig stand ich auf und trat so schnell, wie es mir möglich war, an Darko heran. Bevor er reagieren konnte, hatte ich ihm schon meine Oberweite auf seine Halbglatze gedrückt, es sah fast so aus, als hätte ich eine dritte Brust. Dann griff ich seinen rechten Arm und zog ihn nach hinten, so daß seine Hand direkt auf meinem Hintern landete – Conny fing diesen Moment perfekt mit der Kamera ein. Dann löste ich mich von ihm, er sah mich mit aufgerissenen Augen völlig perplex an!

»Conny, hast Du alles drauf?«

»Perfekt, Dorothee, der Fisch zappelt im Netz!«

Meine Augen verengten sich zu engen Schlitzen: »So, Darko, was werden Deine Stammgäste wohl sagen, wenn sie erfahren, daß Du die Bewerberinnen für Deine Tittenshow sexuell belästigst? Daß Du ungeniert ihren Arsch befummelst? ... Paß' auf, wenn ich immer noch nicht mitmachen darf, geht in der nächsten Minute unser kleines Video online ... und die Hashtags #MarienstadlRape und #DarkoRapePig werden bundesweit trenden! Und der Shitstorm, der dann über Dich hereinbricht – glaub' mir, das willst Du nicht! Dann kannst Du Deine teuer mit zwielichtigem Drogengeld aufgehübschte Hüpfbude dichtmachen und Dein Unwesen wieder in Tirana am Hafen treiben!«

Sein Gesicht wurde aschfahl: »Nein, nur das nicht ... Eins Komma Fünf Millionen Euro ... einfach futsch? ... Meine Gläubiger ... reißen mir den Kopf ab! ... Schon gut, Brünette ... ich hab's mir überlegt, mit Deinen Titten hast Du sogar ganz gute Gewinnchancen! ... Du bist dabei!«

Conny hatte sich bereits ihr Kleid wieder übergeworfen und auch ich zog mich wieder an: »Na bitte, Darko, geht doch! Und ... wie soll das Ganze jetzt ablaufen?«

Er bemühte sich um Coolness, was bei ihm aber nur lächerlich wirkte: »Okay, Mädels, hört mir zu! Hört mir gut zu! Ich erkläre es euch jetzt, aber ich erkläre es nur einmal!«

»Darko, wir sind nicht doof. Und beeil' Dich jetzt ein bißchen, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit!«

Er legte den Kopf schief und sah mich an: »Was ... was stimmt nicht mit Dir? Was bist Du bloß für eine Frau? Du bist so ... wunderschön ... und gleichzeitig ... so unglaublich hart!«

»Nein, Darko, ich bin nicht hart. Ich wehre mich nur, das ist alles. ... Können wir weitermachen?«

»Äh, ja, natürlich. Also, das Ganze wird eine wilde Rock'n Roll- und Rockabilly-Party, das ist unser Markenzeichen. Die Mädels – also die Rockabellas – kommen um 19 Uhr auf die Bühne – klassisch im Stil der Fünfziger Jahre mit Sneakers, Nylons, Petticoat, breitem Gürtel und Rüschenbluse. Die Klamotten stellen wir, ihr könnt euch direkt hier umziehen. Die Jury ist das Publikum – alle Karten sind verkauft, 400 Plätze! ... Ich sage euch, das hat Schönerbrunn noch nicht gesehen!«

»Okay«, sagte ich, »das ist also der Rahmen. Und wie geht es genau weiter?«

»Die Frauen ziehen jeweils hintereinander ein Kleidungsstück aus, also beispielsweise erst Du, dann Deine Freundin, danach die Lisa, dann die Chantal und so weiter. Nach jedem Durchgang entscheidet das Publikum, wer ausscheidet – jeder Gast hat eine Fernbedienung in der Hand, mit der er die Person wählen kann, die gehen soll. Aussetzen darf niemand, jeder Gast muß drücken. Um das Ganze spannender zu machen, kann eine Frau nur abgewählt werden, wenn mindestens eine Zweidrittelmehrheit dafür ist. ... Wenn das Publikum also mit 60 Prozent die Lisa wählt, kommt sie trotzdem in die nächste Runde.«

»Gut, verstanden. Aber was ist, wenn alle Frauen – beziehungsweise die Übriggebliebenen – nackt sind und nichts mehr zum Ausziehen haben?«

»Oh, dann müssen sie dem Publikum irgend etwas zeigen, etwas vorführen!«

»So, was denn zum Beispiel?« setzte ich nach.

»Im hinteren Bereich der Bühne stehen Tische mit diversen Utensilien, unter anderem ein Obstkorb. Du könntest Dir also eine Banane nehmen, sie langsam schälen und dann ... na, Du weißt schon!«

»Oder sie kann sich einen Lover aus dem Publikum auf die Bühne holen und vor allen Augen mit ihm ficken«, haute plötzlich meine ungestüme Conny raus. Ich mußte grinsen!

Darko wurde rot: »Ähh, nein, das ... das muß nicht sein. Erlaubt ist ... alles, was gefällt, sofern es nicht gerade das Strafgesetzbuch tangiert ... aber ... ähh, so weit wird es nicht kommen, denke ich! ... Die letzte Frau, die übrig bleibt, hat dann ... gewonnen!«

'So weit wird es nicht kommen? Na, da kennst Du meine Conny aber schlecht!' schoß es mir durch den Kopf.

»Dann ist soweit alles klar! Wie sieht's mit der Sicherheit aus? Nicht, daß ein paar testosterongesteuerte Bullen plötzlich auf die Bühne stürmen und den Mädels an die Möpse wollen!« wollte ich jetzt wissen.

»16 Mitarbeiter einer externen Sicherheitsfirma werden morgen hier für Ordnung sorgen, meine eigenen Mitarbeiter haben zusätzlich einen wachsamen Blick auf das Geschehen! ... Ihr kommt dann bitte morgen um 18 Uhr zum Personaleingang. ... Moment, ich gebe euch gleich noch eure Ausweise für morgen.«

Er druckte die Ausweise aus, laminierte und übergab sie uns. »Vielen Dank, Darko, daß Du so professionell mit uns kooperierst! Ich verspreche Dir – Conny und ich werden Dich nicht enttäuschen!«

Einige Schweißtropfen standen auf seiner Stirn: »Ja, das glaube ich Dir unbesehen ... ich weiß nur nicht, ob ich mich freuen oder Angst haben soll!«

»Ach, Darko, Du übertreibst. Ein paar nackte Titten bringen doch einen gestandenen Rotlichtmogul wie Dich nicht aus dem Konzept!«

»Aarrgh ... Du machst einen echt matschig in der Birne. Okay, ihr habt euren Spaß gehabt ... und jetzt raus mit euch, ich habe noch zu tun. Bis morgen dann!«

Grinsend und feixend verließen wir das Marienstadl und machten uns auf den Rückweg nach München.

»Wooahh«, feixte Conny, »dem Wichser hast Du echt Feuer unterm Hintern gemacht, der hat ja richtig gezittert!«

»Conny, vor mir muß niemand Angst haben, ich möchte lediglich respektiert werden. Und wo man mir keinen Respekt entgegenbringt, nehme ich ihn mir, so einfach ist das!«

»Hättest Du das Video wirklich viral gehen lassen?«

»Ja, Schneckchen ... ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken. Und das hat Darko auch ganz genau gewußt!«

»Du hättest ihm auch einen blasen können, um ihn zu Deiner Teilnahme zu überreden«, sagte Conny scherzhaft!

»Conny, bitte! Ja, ich bin kein Kind von Traurigkeit, mag sein ... und ich habe schon viele Schwänze gelutscht ... aber auch für eine Edelschlampe wie mich gibt es Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen! ... Eher hätte ich ... die Reise für Deine Eltern aus eigener Tasche finanziert!«

»Dorothee ... echt? Das hättest Du für mich getan?«

»Ja, Conny ... weil ich Dich liebe! Und weil ich Dich glücklich machen möchte!«

»Große ... mit Dir an meiner Seite bin ich schon die glücklichste Frau der Welt! Du bist ... das Genialste, was mir in meinem Leben passiert ist. Ich danke Dir dafür ... und Gott!«

»Na, wenn der wüßte, was wir zwei schlimmen Finger so alles treiben!« lachte ich!

Punkt 14 Uhr waren wir wieder im Platanenweg – die Zeit war knapp, für Conny aber noch ausreichend, um Miriam von der Firma abzuholen und zum Zahnarzt zu bringen.

»Gut, Conny ... ausnahmsweise kannst Du den Porsche nehmen, den Van hat ja Matthias. Fahre aber bitte vorsichtig ... in den Wagen habe ich viel Herzblut reingesteckt!«

»Mach' Dir keine Sorgen, Große, Dein Augapfel wird keinen Kratzer abbekommen, das verspreche ich Dir!«

»Schon gut. Du mußt jetzt los – viel Spaß beim Zahnarzt. Und daß er mir bei Miriam ja den richtigen Bohrer nimmt ... und den falschen in der Hose läßt!«

Lachend fuhr Conny los. Ich ging ins Haus, zog mich aus und setzte mich mit meinem Surface Pro wieder auf die Terrasse. Bis Connys Möbellieferung kommen würde, wollte ich wieder Kundenanfragen beantworten. Um 14:58 Uhr klingelte es an der Haustür – es war soweit. Auf dem Türkameradisplay sah ich zwei junge, kräftige Burschen, beide sehr hübsch, im Alter von geschätzt 21 bis 25. Der eine, von dem ich annahm, daß er der ältere war, war etwa 1,75 Meter groß, muskulös mit kurzem, dunkelblonden Haar, der andere etwas größer, geschätzt 1,85 Meter, ein drahtiger Schwarzer mit jugendlichem Gesicht. Er trug eine Glatze. Sie waren bekleidet mit einem T-Shirt mit der Aufschrift "Möbelhaus Oberbayern" und Cargoshorts.

Beide waren bartlos, ich fand sie auf Anhieb schnuckelig. Sollte ich ihnen nackt die Tür öffnen? Nein, das wäre doch zu provozierend gewesen. Daher warf ich mir wieder meinen ultrakurzen, halbtransparenten Seidenkimono von Malizia über und öffnete die Tür.

Den beiden Männern fiel die Kinnlade runter, das hatten sie nicht erwartet. Der Große stotterte: »Wir ... wir haben ... eine Möbellieferung ... für Frau Constanze Becker. Sind Sie das?«

Ich beschloß, mir einen Spaß zu machen: »Nein, die Dame des Hauses ist nicht da. Ich bin Dorothee, die Haushaltshilfe und gute Seele des Hauses. Kommen Sie doch herein, das Zimmer, in das die Möbel rein sollen, befindet sich in der ersten Etage.«

Die beiden wuchteten ein Paket in den Flur, darin befand sich der von Conny bestellte Schreibtisch. Ich sagte: »Lassen Sie das hier ruhig stehen, Sie müssen doch erst die alten Möbel ausräumen. ... Ihr könnt ruhig Du zu mir sagen ... und ihr zwei Süßen, wie heißt ihr?«

Der kleinere antwortete: »Ich heiße Florian.« Er konnte kaum seine Blicke von meinem Körper abwenden, zeichneten sich doch meine bereits erigierten Brustwarzen deutlich unter dem dünnen Seidenstoff ab.

»Florian also, der Blühende ... aha. Na, mal sehen, was bei Dir noch alles wachsen wird. Und Du?«

»Ich ... ich bin Louis ... wollen ... willst Du Dir nicht etwas anziehen?«

»Ach, Louis ... es ist ein Jammer! Meine Chefin ist sehr streng und zwingt mich dazu, im Haus so herumzulaufen, was soll ich machen? Und sie hat meine andere Kleidung weggeschlossen, das hier ist das einzige, was ich im Haus anziehen darf! Und Unterwäsche hat sie mir strengstens verboten! ... Ich hoffe, mein Anblick macht euch nicht nervös.«

Die beiden schauten sich fragend an, Florian standen ein paar Schweißperlen auf der Stirn.

»Dann folgt mir mal, ich zeige euch alles.« Mit diesen Worten ging ich voran die Treppe nach oben – natürlich hatten die beiden jungen Männer einen nahezu freien Blick auf meinen schönen Hintern mit den knackigen Arschbacken.

»Die beiden Regale müssen raus und die alte Kommode sowie der große Schreibtisch!«

»Nehmen wir die Sachen so runter, Florian?« fragte Louis.

»Nein, die müssen zerlegt werden, wir brauchen den Platz im Lieferwagen noch. Das erledige ich.«

Florian zog einen Schraubendreher aus seiner Shorts und machte sich an die Arbeit, Louis suchte das Gespräch mit mir, ich stand im Türrahmen des Arbeitszimmers.

»Dorothee ... so was habe ich noch nie erlebt. Können ... können wir Dir helfen? Wirst Du ... unterdrückt? Sollen wir die Polizei rufen? Oder sonst eine Behörde einschalten?«

»Ach, Louis, Du bist süß. Aber nein, keine Sorge, mir geht es gut und ich habe mich mit meinem Schicksal abgefunden.«

»Aber ... aber niemand muß so leben ... darf so leben ... das ist doch ungerecht!«

Ich ging nicht darauf ein, seine mittlerweile ausgebeulten Shorts fand ich interessanter: »Habt ihr Schwarzen eigentlich alle so einen großen Schwanz, wie man das immer in den Pornos sieht?«

Meine zielgerichtete Frage haute ihn sichtlich um: »Ähh, nein ... ich ... was ... was mache ich jetzt bloß?«

Weiter kam er nicht, Florian intervenierte: »Louis, das erste Regal ist zerlegt, Du kannst es schon einmal runtertragen.«

Louis fing sichtlich erleichtert den Rettungsanker auf und schnappte sich ein paar Bretter. Er brachte sie runter in den Lieferwagen, Florian machte sich daran, das zweite Regal zu zerlegen. Er war bemüht, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, blickte aber immer wieder verstohlen zu mir herüber.

Louis kam wieder nach oben – und dann passierte es. Ich drehte mich, um ihn vorbeizulassen und in diesem Augenblick blieb ich mit dem Gürtel des Kimonos an der Klinke der Arbeitszimmertür hängen. Der Gürtel löste sich und der dünne Seidenstoff fiel weit auseinander, Louis und Florian konnten jetzt meinen schönen Körper in seiner ganzen Pracht bewundern.

Doch sie schienen leichte Probleme damit zu haben, sich an meinem geilen Anblick einfach nur zu erfreuen. Louis schlug erschrocken seine Hände vor das Gesicht, Florian starrte mich einfach nur an, seine Atmung schien ausgesetzt zu haben.

'Na schön', dachte ich, 'dann treiben wir es mal auf die Spitze!'

»Jungs, wenn ihr mich eh schon nackt gesehen habt, kann ich den Fummel auch gleich weglassen«, sagte ich und ließ den Kimono achtlos zu Boden fallen.

Florian bemühte sich um Souveränität: »Dorothee, Du bist ... Du bist echt eine heiße Frau. Aber wenn Du weiter so aufreizend vor uns herumläufst, könnte es passieren, daß wir unseren Zeitplan nicht einhalten können!«

»Na, das will ich doch schwer hoffen«, flötete ich mit süßem Tonfall und setzte mich jetzt im Schlafzimmer auf das Bett, vis-à-vis zum Arbeitszimmer. Ich saß auf der Bettkante und spreizte die Beine, die beiden brauchten nur hinzusehen und hatten freien Einblick in meine Nacktschnecke. Die beiden ackerten eine Weile, mehr schlecht als recht, würde ich sagen, stellte mein Anblick für die beiden sichtlich erregten Männer doch eine nahezu unüberwindbare Ablenkung dar.

Schnell realisierte ich, daß Florian der dominantere der beiden war, Louis war leichter manipulierbar. Ich nahm jetzt einen Dildo und schob ihn mir in die tropfnasse Fotze. Dann begann ich mich damit zu ficken, während den beiden der Schweiß jetzt in Strömen herunterlief – nicht wegen der Arbeit, sondern vor Faszination und Erregung.

Louis konnte seinen Blick kaum noch von mir lösen, vor Nervosität war ihm gerade ein Regalbrett auf den Fuß geknallt. Jetzt betrat er das Schlafzimmer, sein Blick heftete sich gebannt auf den weißen Dildo, der in meiner Pussy steckte.

Er schien es nicht fassen zu können: »Dorothee ...«, keuchte er schwer, »was ... was machst Du denn da?«

»Na, das siehst Du doch, ich poliere mir die Möse. Das bräuchte ich allerdings nicht, wenn ich einen schönen, großen Schwanz zur Verfügung hätte!«

»Ja, aber ... äh ...« Ich spürte seinen innerlichen Zusammenbruch.

»Mensch, Louis, ist das denn so schwer zu verstehen? ... Vor euch liegt eine heiße Bitch mit nasser Fotze, was kann die schon von euch wollen? Ich bin heiß, ich will mit euch ficken! ... Und jetzt zeig' mal her!«

Er stand direkt vor mir, ich mußte mich nicht einmal vorbeugen, um seine Shorts zu öffnen und herunterzuziehen. Ein schönes, dunkelbraunes und knüppelhartes Frauenspielzeug kam zum Vorschein, bar jeglicher Schambehaarung und gut riechend – lecker! Sein Schwanz war ein Mittelding zwischen Matthias und Patrick, also schon recht groß.

»Na also, das sieht doch vielversprechend aus. Hoffentlich schmeckt er auch so gut, wie er ausschaut! ... Und zieh' Dir mal das T-Shirt aus, ich mag es, wenn die Männer beim Ficken nackt sind!«

Ich zog seine Vorhaut zurück und lutschte jetzt an seiner Eichel. Langsam streifte er sein T-Shirt über den Kopf und stöhnte: »Oooaaahh, das darf ... das darf doch nicht wahr sein ... das ist so geil ... einfach nur geil!«

Florian, der mit der Arbeit nur schleppend vorankam, sah plötzlich, wie Louis nackt vor mir stand und kam ebenfalls ins Schlafzimmer.

»Was ... was zum Teufel geht denn hier ab?«

Louis war nicht in der Lage zu antworten und mit seinem Schwanz im Mund konnte ich ohnehin nicht sprechen, ich nuckelte einfach weiter daran.

Florian gelang es, die Fassung halbwegs wiederzuerlangen: »Dorothee, mir ... mir ist nicht ganz klar, was Du da für ein Spielchen mit uns treibst. Aber ... so gern ich jetzt mitmachen würde, wir haben einen straffen Zeitplan. Die neuen Sachen sind jetzt alle oben, das Bett steht bereits, der Kleiderschrank muß noch aufgebaut werden!«

Ich löste mich von Louis: »Und wie lange würde es dauern, den Kleiderschrank aufzubauen?«

Florian antwortete: »Rund 20 Minuten, maximal eine halbe Stunde, das ist Routine.«

»Na wunderbar, dann können wir uns jetzt eine halbe Stunde lang zu dritt die Seele aus dem Leib vögeln! Laß' den Quatsch mit dem Kleiderschrank, den kann mein Mann nachher aufbauen, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Und zieh' Dich endlich aus!«

Florian begann, sich zu entkleiden, mit Genugtuung registrierte ich, daß auch er unten haarlos war – und Louis hatte moralische Bedenken: »Du hast ... Du hast einen Mann?«

»Ja, warum nicht? Ist doch ganz normal!«

»Ja, aber ... aber ist das nicht unmoralisch? ... Er ... er ist auf Arbeit ... und Du willst mit uns ... Liebe machen?«

Ich hatte keine Lust, die beiden jetzt über mein unkonventionelles Beziehungskonzept aufzuklären: »Louis, laß' das mal mein Problem sein, zerbrich' Dir darüber nicht Deinen hübschen, schwarzen Schädel! ... Laß' uns einfach ficken, ohne Moral, ohne Gefühle, ohne gesellschaftliche Zwänge ... und natürlich ohne Gummi! ... Ihr werdet es nicht bereuen, das kann ich euch versprechen!«

Florian hatte sich mittlerweile ganz ausgezogen, auch er trug eine imposante Ficklatte vor sich her! Voilà, das Lanzenturnier konnte beginnen, die Hellebarden waren einsatzbereit! Die Sonne schien durch das Fenster, meine auslaufende Pussy glänzte im Sonnenlicht. Der letzte Mann, von Matthias abgesehen, mit dem ich es im Schlafzimmer getrieben hatte, war Mario gewesen, mein Exfreund. Der Gedanke, gleich mit den zwei hübschen Boys schmutzige Liebesspiele im geheiligten Ehebett zu veranstalten, machte mich richtig geil.

Florian wichste gerade seinen Schwanz, als Louis sagte: »Aber ... ich habe doch eine Freundin ... das kann ich doch nicht machen! ... Und Du, Florian, Deine Lisa ...«

»... wird nichts erfahren«, warf Florian ein, »mir egal, ich bin so geil, ich will die heiße Schlampe jetzt ficken!«

»Jaaa, ihr kleinen, süßen Ficker, ich will eure schmutzige, kleine Hure sein, die dauergeile, chronisch untervögelte Haushaltshilfe, die nur ein bißchen Liebe sucht! Fickt mich durch, ihr geilen Hengste, und spritzt eure heiße Sacksahne in meine spermadurstigen Löcher! ... Ich will eure Wichse schlucken und eure Gesichter sollen glänzen von meinem Fotzensaft!«

Meine obszöne Ansprache desorientierte Florian und Louis vollständig. Hilflos standen sie vor mir, die Schwänze wichsend in der Hand, und wußten nicht so recht, was sie nun mit mir anstellen sollten.

»Wie ... wie sollen wir es Dir besorgen?« fragte Florian leise. Also mußte ich wieder einmal das Heft in die Hand nehmen – beziehungsweise die Schwänze, wie man's nimmt. Daher legte ich mich breitbeinig auf's Bett.

»Komm', Louis, leg' Dich auf mich, so, daß ich Deinen Schwanz blasen kann und Du mir schön die Auster ausschleckst! ... Florian, Du kannst meine Füße verwöhnen, das macht mich noch geiler!«

Wie ich es angewiesen hatte, legte sich nun Louis auf mich. Ich nahm sofort seinen Schwanz in den Mund, kraulte seine Eier und saugte intensiv an der Eichel, währenddessen begann er, mich oral zu verwöhnen. Florian begann, meine Füße sanft zu massieren und an meinen Zehen zu lutschen. Es kitzelte, aber er war dabei sehr zärtlich und meine Lust steigerte sich. Das ging so circa fünf Minuten, aber Louis machte es mir mit der Zunge leider nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte, er stellte sich dabei ungeschickt an. Also mußte ich umdisponieren!

»Jungs, das war nur das Vorspiel. Louis, leg' Dich hin, ich werde Dich jetzt ficken. Florian, gib' mir Deinen schönen Schwanz ... hast Du schon mal einer Frau in den Mund gespritzt?«

»Ähh, nein ... Lisa mag das nicht!«

»Dumme Kuh«, entgegnete ich, »die weiß gar nicht, was gut ist. Dann wird das heute Deine Sternstunde, Florian ... halte Dich nicht zurück und pumpe mir meinen Rachen richtig voll!«

Wir wechselten die Positionen. Ich hockte mich auf Louis und ließ seinen schwarzen Fickprügel langsam in meiner Muschi, Zentimeter für Zentimeter, verschwinden.

»Oooaahh ... das ist so ... eng ... genial!« brachte er hervor.

»Schön ruhig bleiben, Louis«, befahl ich ihm, »und nicht bewegen, laß' mich nur machen!«

Er nickte eifrig. Florians Schwanz befand sich jetzt vor meiner Mundfotze, bereit, den heißesten Blowjob seines Lebens von mir zu empfangen. Er hatte eine schöne, pilzförmige Kuppe und ich fing an, den Schaft rauf- und runterzulecken und sein Vorhautbändchen zu stimulieren, dann nahm ich ihn so tief in den Mund, wie ich konnte. Doch leider machte Florian den Fehler, meinen Kopf zu packen und zuzustoßen – das sprichwörtliche rote Tuch für mich – aber gut, das hatte er ja nicht wissen können. Aggressiv drückte ich seine Arme auseinander. Glücklicherweise verstand er sofort, was ich wollte, und hielt sich nun an meinen Schultern fest, so daß ich meine Arbeit routiniert fortsetzen konnte.

Ein Blick auf die Wanduhr verriet mir, daß von den 30 Minuten, die Florian für den Aufbau des Kleiderschrankes veranschlagt hatte, bereits elf vergangen waren. Also mußte ich Gas geben, war es doch mein Ziel, die beiden Jungmannen in dieser Zeitspanne zweimal zum Orgasmus zu bringen, für eine ausschweifende Orgie war die Zeit zu knapp. Und ich selbst wollte natürlich auch zum Zug kommen. Unter Aufbietung all meiner Fellatio-Qualitäten gelang es mir, Florian binnen zwei Minuten zum Abspritzen zu bringen. Er jagte mir seine schmackhafte Ficksahne unter lautem Gebrüll in den Rachen, ich vergeudete keinen Tropfen und schluckte brav alles runter, dann entließ ich ihn aus meinem Blasmaul. Einige Speichelfäden hingen noch an seinem Schwanz, sie glänzten im Sonnenlicht.

Während ich Louis fickte, knetete er leidenschaftlich meine Brüste, zumindest das konnte er besser als Lecken. Mein Unterleib flog derweil auf seinem Fickkolben heftig auf und nieder. Doch jetzt wollte er meine Brustwarzen stimulieren, was ich verhindern mußte, denn sonst hätte ich die Kontrolle über mich selbst verloren.

»Finger weg, Louis! Kannst mir ruhig die Möpse kneten, aber meine Nippel sind tabu. Verstanden?«

Er nickte brav. Doch leider überschritt er nun in einer anderen Hinsicht seine beschränkten Kompetenzen – er packte meinen Arsch mit seinen Händen und begann, meine Fickbewegungen mit eigenen Stößen zu kontern! Das durfte doch nicht wahr sein! Konnten die Scheißkerle sich nicht einfach an meine leicht zu befolgenden Anweisungen halten?

»Florian, setz' Dich auf seine Beine – sofort!« Er tat es umgehend, Louis war jetzt komplett zur Bewegungsunfähigkeit verdammt und ich konnte meine Arbeit wie geplant fortsetzen. Ich beschloß, ihn anzufeuern, krallte meine Fingernägel in seine Schultern und bohrte meine Blicke in seine Augen.

»Ooaahhh, Du bist so ein geiles, schwarzes Fickstück, Louis ... komm', gib' mir Dein Sperma, gib' mir Deine Essenz! Spritz' hemmungslos ab, Du geiler Hurenbock, jag' mir Deine kochende Wichse in meine verdorbene Nuttenfotze, ich will es in meinem Bauch spüren. ... Jaaa, laß' Dich einfach gehen, mein süßer Ficksklave, halt' Dich nicht zurück und pumpe Deine Sackmilch tief in mich hinein!«

Louis machte die Augen zu – ob vor Geilheit oder weil er meinem bohrenden Blick nicht länger standhalten konnte, war auf die Schnelle nicht festzustellen. Doch wie aus dem Nichts kamen jetzt die Orgasmuswellen, sie überrollten mich wie ein Tsunami, es war einfach nicht möglich, sich dagegen zu wehren. Ich schrie meine Lust aus dem geöffneten Schlafzimmerfenster in die Welt hinaus, gleichzeitig wurde es da unten wieder naß – sehr naß!

Louis riß seine Augen wieder auf: »Was ... was war das denn?«

»Ich schreie fast immer, wenn ich komme, Süßer«, erwiderte ich lakonisch.

»Nein, da unten ... da ist plötzlich alles so naß!«

»Ja, beim Orgasmus entleere ich im Regelfall eine große Menge Scheidenflüssigkeit. Ist nichts Schlimmes, keine Angst. Und jetzt halt' die Klappe und laß' Dich weiterficken!«

Doch das war gar nicht so einfach wie gedacht, war ich doch nach einem erlebten Orgasmus immer für wenige Minuten völlig berührungsempfindlich. Ich hielt inne und ließ nur noch meine kräftige Scheidenmuskulatur arbeiten – mir wurde schon vorgeworfen, ich könne mit meiner "Schraubstockfotze" Walnüsse knacken! Nun, dazu war ich sicher nicht in der Lage, aber einige Schwänze hatte ich in meinem Leben mit gezielter Scheidenmassage bereits zum Abspritzen gebracht.

Louis konnte sich nicht mehr halten: »Aaaaiiiihh, Dorothee ... was ... was machst Du da bloß? Was stellst Du mit mir an? ... Wie ... wie geht das, wie ist das möglich?«

Sein Unterleib zuckte plötzlich und ich merkte förmlich, wie sein heißes Sperma in etlichen Schüben gegen meinen Muttermund klatschte, gleichzeitig schnaufte er wie ein gehetztes Nilpferd. Meine Beine zitterten, ich stieg von ihm ab. Ich lehnte mich an das Kopfende, fing das auslaufende Sperma mit meiner Hand auf und schleckte gierig meine Finger ab. Louis, völlig überwältigt von seinen Emotionen, fing plötzlich zu weinen an.

»Maria ... verzeih' mir ... verzeih' mir bitte ... das habe ich nicht gewollt ... die Frau ... sie war so stark. ... Florian, bitte, laß' uns gehen, ich ... ich ertrage das alles nicht mehr!«

Doch Florian dachte gar nicht daran: »Mach', was Du willst, Louis, ich will die heiße Schlampe jedenfalls noch ficken!«

Eine erneute Uhrzeitkontrolle verriet mir, daß mittlerweile 18 Minuten vergangen waren.

»Dann sollten wir jetzt die zweite Runde einläuten, wir haben nicht mehr viel Zeit!« konstatierte ich. »Übrigens, Louis, wenn Du Wert darauf legst, daß Deine Maria mit Dir zusammenbleibt, solltest Du ihr von unserem kleinen Techtelmechtel nichts erzählen ... manche Dinge bleiben besser unausgesprochen!«

Jetzt beugte ich mich über Louis' Unterleib, um ihn sauberzulecken, er hatte sich ganz schön eingesaut. Da hockte sich Florian zwischen meine Beine, seine Zunge näherte sich meinem immer noch von Louis' Sperma halb besudelten Nacktkätzchen.

»Süßer, was soll das werden?« fragte ich keck.

»Ich will Dich lecken, um Dich anzuheizen, danach möchte ich Dich schön ficken!«

»Und ... Louis' Sperma ... stört Dich das nicht?«

»Dorothee, ich bin keine Mimose ... und Du hast so eine schöne, geile Fotze ... sieht richtig lecker aus!«

»Guter Plan ... dann mal an die Arbeit, mein fleißiger Möbelpacker!«

Florian beherrschte den Cunnilingus wesentlich besser als sein schwarzer Arbeitskollege, meine Pussy war schon wieder mächtig am Jucken.

Louis, hin- und hergerissen von seiner erneut wachsenden Erregung und seinen mächtigen Schuldgefühlen, stieß leise hervor: »Dorothee ... ich kann nicht mehr ... mach' mit mir, was Du willst ... mir ist jetzt alles egal!«

»Süßer, ich mache schon die ganze Zeit mit Dir, was ich will ... hock' Dich jetzt neben meinen Kopf, damit ich Deinen Schwanz lutschen kann. Und wenn Du kommst, besamst Du mir schön meine geile Nuttenfresse ... das riecht immer so herrlich frisch!«

Auf einem Mann zu reiten und ihn nur mit Hilfe der Beckenbodenmuskulatur zum Orgasmus zu bringen, war doch eine recht kraftraubende Angelegenheit – und so war ich froh, daß Florian sich jetzt aufrichtete, seinen harten Knüppel an meiner triefnassen Fotze ansetzte und mich mit wilden, kräftigen Stößen vögelte – jetzt war der Zeitpunkt gekommen, an dem ich es für angemessen hielt, mich einfach treiben zu lassen.

Louis war zu eigenständigen Aktionen nicht mehr in der Lage, er ließ sich einfach passiv von mir mit dem Mund verwöhnen – sehr schön, so hatte ich es am liebsten – von gelegentlichen Ausnahmen abgesehen, in denen ich mich gerne brutal in den Mund ficken ließ. Und Florian entpuppte sich als ein hervorragender Fickbulle, das war nicht von schlechten Eltern, was er ablieferte. War meine ursprüngliche Einschätzung die, daß der schwarze, große Louis der Dominantere sein müsse und der kleinere Florian der passivere Part, mußte ich nun erkennen, daß es genau umgekehrt war – aber natürlich war es mir recht.

Mein kräftiger Fickbulle umklammerte meine Taille und fickte mich so heftig, wie er nur konnte – wild und ungestüm knallte sein Becken vor und zurück, bei jedem Stoß erschütterte eine Schockwelle meinen schmutzigen Nuttenkörper. Das war so unendlich geil, daß ich bereits zwei Minuten später meinen zweiten Orgasmus hatte – zwar nicht so intensiv wie der erste und ohne zu squirten, aber trotzdem befriedigend und befreiend. Dann ging es Schlag auf Schlag – Louis, der sich meinen oralen Genüssen vollständig ergeben hatte, erleichterte sich in mehreren Schüben auf meinem niedlichen Gesicht – ich fand es einfach genial. Ein letzter Uhrencheck sagte mir, daß uns noch drei Minuten blieben, also mußte ich meinen Loverboy jetzt final anheizen.

»Jaaa, Du geiler Ficker, besorg's Deiner kleinen Dorothee ... schau' Dir das hübsche, spermabesudelte Gesicht von Deiner geilen Fickschlampe an ... ooooahhhh, Du bist so ein geiler Stecher ... komm' und spritz' tief in mir ab ... beschmutze die kleine, gierige, obszöne Hobbyhure!«

Florians Gesicht bestand nur noch aus reiner, ungebändigter Lust und schierer Gier! Er donnerte seinen Riemen in mein enges Fickloch, als gäbe es kein Morgen mehr – und was dann geschah, verblüffte mich nun doch. Er kam und kam und kam ... während ich bisher selten einen längeren Orgasmus von zehn, vielleicht zwölf Sekunden Dauer bei einem Mann registriert hatte, konnte sich Florian eine knappe halbe Minute an seinen Höhepunkt erfreuen, begleitet von einem ständigen, lauten Röhren. Dann zog er seinen Schwanz aus mir raus und eine riesige Menge Sperma suppte sofort aus meiner Spermafotze.

Der Schweiß floß in Strömen über Florians muskulösen Körper, mein kleiner Ficker schwebte im siebten Himmel: »Mein Gott, was ... war das? So etwas ... habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt!«

Das jähe Bimmeln von Florians Smartphone verursachte einen häßlichen Riß in der erotischen, immer noch heiß aufgeladenen Atmosphäre. Er angelte das Mobiltelefon aus seinen Shorts und nahm das Gespräch an.

»Ja ... ja, wir sind noch bei Frau Becker. ... Nein, hat alles gepaßt, wir haben gerade den Kleiderschrank aufgebaut ... nein, es gibt keine weiteren Verzögerungen mehr, Louis trägt gerade die letzten Bretter runter ... ja, alles bestens, Frau Becker ist sehr ... zuvorkommend!«

Er beendete das Gespräch und ich bekam einen hysterischen Lachanfall: »Hahaha ... hihi ... hahaha ... Kleiderschrank aufgebaut ... keine Verzögerungen ... sehr zuvorkommend ... Florian, Du bist echt ein Spaßmacher!«

Florian ging nicht darauf ein: »Louis, wir müssen los, unser Boss macht Dampf. ... Dorothee, können wir uns frisch machen?«

»Ja, klar, links vom Arbeitszimmer ist das Bad! Die benutzten Handtücher könnt ihr dann in den Wäschekorb werfen!«

»Danke«, entgegnete er und die beiden verschwanden im Badezimmer. Während sich die beiden notdürftig erfrischten, wischte ich Florians Sperma mit der rechten Hand auf und schleckte mir die Finger ab. Dann brachte ich die beiden runter zur Tür, Louis trug die letzten Bretter runter. Während er es vorzog, sich schnell in den Transporter zu verkrümeln, unterhielt ich mich noch kurz mit Florian.

»Also, das war schon heiß mit Dir. ... Wenn Du mal wieder Möbel brauchst ...«

Ich antwortete: »Vorläufig nicht, denke ich. Und ich plane so etwas nicht, solche Sachen entstehen spontan!«

Florian sah mich intensiv an: »Dorothee ... ich weiß nicht, was Du bist ... aber Du bist keine einfache Haushaltshilfe!«

»Wer weiß das schon, mein Süßer, wer weiß ... und jetzt ab, sonst wird euer Boss noch sauer!«

Die beiden fuhren ab und ich ging wieder hoch ins Badezimmer, um mich ebenfalls frisch zu machen. Dann wechselte ich das Bettlaken und legte mich hin. Der wenige Schlaf und die kurze Nacht, das frühe Aufstehen, der Vormittag in der Firma, die Fahrt nach Schönerbrunn und mein Techtelmechtel mit den Möbeljungs – all das forderte nun seinen Tribut und in Minutenschnelle war ich eingeschlafen.

Es mußte einige Zeit vergangen sein, als ich wieder meine Augen öffnete und unten Stimmen hörte: »Dorothee ist ja gar nicht da ... Aber der Porsche steht unter dem Carport ... Wo kann sie bloß sein ... Moment, ich schau' mal oben nach!«

Dann kam Matthias nach oben und entdeckte mich: »Alles gut, Mädels, sie ist oben!«

»Gut, dann fangen wir jetzt mit dem Kochen an. Ihr kommt dann später runter!« antwortete Conny von unten.

Mein Verlobter warf kurz einen Blick ins ehemalige Arbeitszimmer und sagte: »Hi, mein schöner Engel. Wie ich sehe, sind Connys Möbel heute gekommen. Aber warum ist der Kleiderschrank nicht aufgebaut worden?«

Ich grinste: »Weil ich die beiden Möbelpacker davon abgehalten habe! Ich mußte die beiden vernaschen, die waren zu schnuckelig – die Zeit, die der Aufbau des Kleiderschranks in Anspruch genommen hätte, haben wir gut genutzt!«

»Das ist mir ja eine schöne Bescherung. Und wer soll den Kleiderschrank nun aufbauen? Conny und Miriam sind zu klein dafür!«

»Na, Du natürlich, Du großer, starker Mann!«

Er sah mich gierig an: »Mache ich doch gern, mein Engel! Aber ich will eine Belohnung dafür haben!«

Mit gespielter Empörung antwortete ich: »Habe ich mich verhört, Sklave? Du stellst auch noch Forderungen? Ich glaube, Du überschreitest gerade massiv Deine Kompetenzen! ... Aber ich will mal nicht so sein ... Du sollst Deine Belohnung jetzt schon bekommen! Fick' mich, Du großer, blonder Hengst ... aber mach's mir zärtlich, ich will es einfach nur genießen!«

Ja, ich nahm mir vor, wieder mehr Zeit mit Matthias zu verbringen. Ich mußte ihn mir ohnehin schon mit Conny und Miriam teilen; und wenn dann noch weitere Frauen von außen dazukamen – heute Nacht hatte er sich an Julia verausgabt – blieb für mich nicht mehr soviel übrig. Aber gut – das Konzept der freien Liebe lebte ich konsequent meinen Lieben selbst vor und mußte es natürlich akzeptieren, wenn diese das gleiche Recht für sich in Anspruch nahmen.

Sanft drang er in mich ein. Wir küßten uns zärtlich, ja, nahezu vorsichtig, und er fickte mich mit langsamen Bewegungen. Ich wollte mich einfach nur treiben lassen, auf komplizierte Akrobatik oder Fellatio hatte ich jetzt keine Lust. Zärtlich und doch leidenschaftlich spürte ich ihn in mir, seine Lust, seine Bewegungen, seine Leidenschaft. Wenige Minuten später entlud er sich in mein Becken, ich kam dabei nicht. Er befriedigte mich anschließend oral, bis ich meinen Höhepunkt bekam – es war diesmal nur ein trockener Orgasmus ohne Erguß, aber er war intensiv und wärmend.

Wir lagen nebeneinander, seine Hand auf meinem Bauch: »Übrigens, Dorothee, ist heute in der Firma etwas vorgefallen, worüber ich mit Dir unbedingt sprechen muß!«

»Bitte nicht jetzt, Matthias ... es war gerade so schön, so intensiv, bitte mach' die Stimmung nicht kaputt!«

Er küßte mich: »Hast recht, mein schöner Engel, dann reden wir nach dem Essen darüber!«

Und wenn man vom Teufel spricht, erscheint er auch umgehend – Conny kam ins Schlafzimmer, dreckig grinsend und herrlich ordinär wie immer: »Na, ihr beiden Turteltäubchen, hab' ich euch beim Ficken erwischt? ... Komisch, das Laken ist diesmal gar nicht nass ... Dorothee, hast Du Deine Fotze schon vorher leergespritzt?«

Süffisant antwortete ich: »Schneckchen, falls Du es noch nicht gewußt haben solltest: Sex kann auch lustvoll, liebevoll und zärtlich sein – es muß nicht immer wild und dreckig zugehen!«

»Ach, Große ... Blümchensex hatte ich reichlich, bis ich Dich kennengelernt habe. Und für mich gilt: je wilder, desto geiler! ... Ihr könnt runterkommen, Essen ist fertig, Miriam hat wieder eine fantastische Soße gezaubert!«

Wir gingen runter, der Tisch war bereits gedeckt, an den frisch eingeschenkten Hefeweizengläsern perlten Wassertröpfchen herunter. Meine Sklavin begrüßte mich, indem sie mir wie immer intensiv das Gesicht ableckte.

»Oh, wie schön, Herrin, daß Du da bist! Du, das war ganz toll heute in der Kantine ... und beim Zahnarzt war es auch nicht so schlimm, ich habe nur eine Füllung bekommen!«

Es gab Bandnudeln mit frischem Lachs in Sahnesoße – und die Soße, kreiert von Miriam, war wirklich ein Gedicht! Ich fragte mich nicht mehr, woher sie das wußte, mir genügte es, daß sie es konnte – und daß sie für die Firmenkantine das beste war, was uns passieren konnte!

Wir plauderten noch eine Weile, diskutierten und lachten, bis ich Matthias fragte: »Gut, mein lieber Mann – was hat sich denn nun heute in der Firma zugetragen?«

Matthias berichtete mir ausführlich, was sich ereignet hatte – und mir stand vor Staunen der Mund offen!

To be continued ...

© 2026 by Dorothee Weber
 


Kommentare

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FreeFantasyGirl schrieb am 02.03.2026 um 13:19 Uhr

Kann Miriam, meine kleine Sklavin, mit einem schnell zusammengerührten Dessert in der Kantine die Herzen meiner Mitarbeiter erobern? Und was bedeutet das für den alten Koch Frank Wollhuber? Spannend wird es in Schönerbrunn. Darko, der schmierige Albaner, will mich nicht für seine Tittenshow im Marienstadl engagieren, weil ich angeblich zu alt bin. Wird es mir gelingen, ihn vom Gegenteil zu überzeugen? Denn meine Prachtmöppies lassen sich durchaus sehen! Am Nachmittag werden neue Möbel für Connys Zimmer geliefert. Was habe ich vor mit den jungen, schmucken Möbelpackern? Können sie in Ruhe ihrer anstrengenden Arbeit nachgehen? Und schaffen sie es, den Kleiderschrank in dem vorgegebenen Zeitfenster aufzubauen? Oder kommt alles ganz anders?

Hier geht's zu meinem Profil, dort findet ihr alle Links zu meinen Geschichten: https://schambereich.org/user/show/FreeFantasyGirl

GUDDY schrieb am 02.03.2026 um 16:21 Uhr

Habe alles von dir gelesen 

Ich muss sagen ich bin begeistert 

FreeFantasyGirl schrieb am 03.03.2026 um 08:39 Uhr

Herzlich willkommen, liebe Leser!

Mein Name ist Dorothee! Bitte laßt euch nicht durch die schlechten Bewertungen irritieren – das spiegelt nur die infantile Rache der literarisch Minderbegabten wider, die sich durch meine Kritiken in ihrem pathologischen Narzissmus gekränkt fühlen und glauben, mir durch ihre One-Star-Votings eins auswischen zu können! Aber das ist mir, salopp formuliert, wumpe – ich führe meinen Feldzug für lesenswerte, erotische Literatur selbstverständlich weiter fort. Und bisher bin ich in meinem Leben noch aus jedem Stahlgewitter gestärkt hervorgegangen! Aber keine Angst, ich kann auch lieb sein – Ihr seid eingeladen, meine Geschichten zu genießen und zu kommentieren!

Küßchen, eure Dorothee

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HWR1956 schrieb am 04.03.2026 um 14:39 Uhr

Endlich mal jemand der mehr als eine Seite schreiben kann! 
Klar über Geschmack kann man streiten.
Trotzdem and die Autorin: Gut gemacht.