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Askia

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01.03.2026
Schamsituation

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... hast du dich wieder bei mir gemeldet. Du meintest, du müsstest heute Abend noch vorbeikommen, weil es langsam wieder an der Zeit sei, dass ich meinen Arsch vollkriege. Ob das wirklich nötig ist, wagte ich nur vage zu bezweifeln. Immerhin bin ich in letzter Zeit ein ausgesprochen braves und anständiges Mädchen gewesen – für meine Verhältnisse natürlich. Und abgesehen davon ist in deiner Auffassung der Begriff „Povoll“, wie ich es feiner ausdrücken würde, ohnehin ein sehr weit dehnbarer Begriff.

Versteh´ mich nicht falsch, aber natürlich freue ich mich darauf, dass du vorbeischaust, ich freue mich auf dich, aber dennoch steigt bei dem Gedanken daran wieder eine gewisse Unruhe aus den Tiefen meiner Magengegend in mir auf. Eigentlich sollte dies doch umgekehrt der Fall sein. Denn ich weiß, ich weiß sehr wohl, in deiner Welt kann eben so ein „Povoll“ alles Mögliche bedeuten – und meistens ein bisschen was von allem. Zu den Möglichkeiten für mich als braves, gehorsames Mädchen kann das heißen, dass ich mich auf eine Tracht Prügel einstellen kann. Schläge auf den nackten Hintern also, oder aber einen Einlauf, eine extreme Lektion in Geduld und Unterwerfung, wenn ein halber Liter Wasser zwingend in mich hineinmuss. Manchmal ist es auch ‚nur‘ Analverkehr – ein Akt, der mich immer noch in jeder Hinsicht einschüchtert, aber gleichzeitig auch reizt, weil es nur geht, wenn ich mich dir dabei völlig hingebe. Oft treten all diese Praktiken in Kombination auf, ein mehrstündiges Geduldsspiel aus Scham, Schmerz, Lust und Gehorsam, das mich fordert, das ich zugleich fürchte und genieße. Besonders renitente Mädchen erleben bei dir ohnehin stets das volle Programm.

Heimlicher Genuss ist ohnehin so eine Sache. Erzogen wurde ich von dir mit äußerster Strenge dazu, größte Freude am sadistischen Spiel zu haben, und dennoch ist da dieses kleine, widerspenstige Stück in mir, das sich gegen die absolute Kontrolle sträubt. Genau dieser Teil ist es aber auch, der neugierig ist, der wissen will, was du als Nächstes vorhast. Diese zähflüssige Melange aus Hingabe und Widerstand, Erwartung und Furcht, bringt mich dabei jedes Mal aufs Neue aus der Balance und lässt mich ins Haltlose taumeln. 

Als schließlich die Türklingel schellt, fahre ich erschrocken zusammen. Zeit, mich auf dich vorzubereiten, hast du mir nicht viel gelassen. Das ist typisch für dich. Zwischen deiner Ankündigung und dem Moment, in dem du tatsächlich vor meiner Tür stehst, liegen oft nur wenige Minuten. Du sagst, ich brauche das. Stippvisiten seien gut für mich und mein Verhalten. Du willst unverfälschte Einblicke – in mein Leben, meine Wohnung und letztlich auch in mich selbst. Zu viel Vorbereitungszeit wäre da eher hinderlich. Ich soll immer für dich bereit sein und stehen.

Ich eile zur Tür und öffne sie einen Spaltbreit. Du stehst draußen im dunklen Treppenhaus und stößt sie mit der flachen Hand ganz auf. Ich kann nicht anders, ich muss zurückweichen. Dein Blick geht auf Wanderschaft, an meinem Körper entlang, von unten nach oben. Während du das tust, wird mir klar: Dass du willkommen bist, dass ich zugänglich für dich bin, verrät mein Outfit auf den ersten Blick wohl kaum. Wirklich schämen tue ich mich dafür nicht, aber es ist mir unangenehm, mich nun so mit deinen Augen sehen zu müssen. Wollige Socken umschließen meine Füße, wohlig weich, an den Fersen schon etwas ausgetreten. Die Jogginghose ist ausgewaschen, ein stumpfes Grau, das einmal dunkler gewesen sein muss. Dazu ein weites T-Shirt aus dünner Baumwolle, viel zu oft getragen und deshalb kaum noch mit Form, weil ohne Spannkraft.

Dein Blick ist geringschätzig. Offenbar hattest du anderes erwartet. Dass ich dich vollkommen ohne alles in Empfang nehme, also nackig und offen. Offen für alles. So ziemlich alles. In der Hinsicht hast du mich also mit heruntergelassenen Hosen erwischt, gerade deshalb, weil ich sie noch anhabe. Zeit für mehr oder eben weniger war nicht gewesen. Trotz alledem erhältst du ein untrügliches Zeichen dafür, dass du willkommen bist. Mein Körper, diese miese kleine Bitch verrät mich. Siedend heiß spüre ich, wie sich meine beiden Brustwarzen verhärten, während du mich so musterst, wie sie spitz und steif unter dem Stoff hervorwachsen. Und schlimmer noch, du registrierst es ebenfalls – nicht ohne eine erkenntliche Form von Wohlwollen und Genugtuung.

Dann sagst du ganz ruhig und leise, ich solle mich doch bitte zuerst einmal umdrehen und ganz nach vorne beugen. Meine Fingerspitzen sollen den Boden berühren. Wenn ich mich so bücke, gefalle ich dir am besten. Und ich weiß, du wirst dich dann als Erstes an meinen Hosen zu schaffen machen und sie mir in einem Rutsch bis ganz nach unten, bis hinunter zu den Knöcheln ziehen. Und falls du ein Unterhöschen finden würdest, dann wäre es ganz schnell weggerissen, dass es nur so ratscht. Glücklicherweise trage ich da keine mehr, die hast du mir schon alle zerfetzt. Aber dennoch, ... ich zögere.

Nur damit du mich nicht falsch verstehst! Natürlich möchte ich dir mich so zeigen, so angespannt sehen meine Beine und mein Boppes doch am besten aus, straff und knackig. Und natürlich sollst du meine beiden intimsten Stellen ausgiebig in Augenschein nehmen können, darum geht’s ja bei der Einnahme dieser Position, um nichts anderes und außerdem bin ich in keiner Weise mehr zickig oder prüde, das hast du mir inzwischen abgewöhnt, aber dennoch. Auch wenn ich deiner Weisung ja eigentlich so gerne nachkommen wollen würde, aber die Wohnungstür, die steht noch offen, sperrangelweit, und du, ... du draußen im Treppenhaus. Und das ist mir dann doch ein wenig zu heavy, ein wenig zu offen, weil zu öffentlich. Was sollen die Nachbarn denken, vor allem, wenn sie in so einem Moment vorbeikommen? Ich zögere also und stelle stattdessen eine Gegenfrage, leicht eingeschüchtert. Ich trete dabei unruhig von einem Fuß auf den anderen, ich greife mir gedankenverloren eine Strähne aus meinem Haar und wickle sie mir um die Finger: 

„Willst du nicht erst reinkommen und die Tür zu machen?“

Du presst die Lippen aufeinander und ziehst die Augenbrauen nach oben. Schließlich nickst du, bedächtig, verständnisvoll beinahe, so, als hättest du nichts anderes erwartet. Eine Spur von Resignation liegt in deiner Mimik. Und diese stumme Geste trifft mich härter als ich gedacht. Mir schießt das erhitzte Blut ins Gesicht, und vor Scham kann ich dich kaum noch ansehen. Stattdessen starre ich dann lieber auf meine Füße, in der einen Socke ist ein Loch, eine Zehe lugt hervor, mit lackiertem Nagel. Blau, ist das nicht deine Lieblingsfarbe? Und am Rande meines oberen Sehfeldes nehme ich verschwommen wahr, wie sehr dich das mitnimmt. Wie du überlegst, dich umsiehst, einen kurzen Blick nach rechts wirfst, dann nach links. Und erst nach einer Inspektion der Situation zur Tat schreitest. Somit erfolgt ein herrischer Griff an den Hosenbund. Aber du öffnest dort nicht den Knopf und den Reißverschluss, sondern zuerst die Gürtelschnalle, Dann ziehst du das schwarze Leder aus den Schlaufen. Deine Stimme ist dabei so ruhig, so beherrscht, fast beiläufig, sagst du: 

„Wir können auch ganz anders an die Sache herangehen.“

Und ich weiß, während ein unkontrollierbares Zucken meinen Körper durchfährt, weswegen ich mich auf die Fußballen stelle, dass du mit dieser Sache, von der du redest, nur mein armes Hinterteil meinen kannst, das sich jetzt unwillkürlich anspannt, vor lauter Aufregung, bis tief hinein in mein Innerstes, bis hinein in meine nun panisch zusammengekrampfte Rosette. 


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