Ungeplante Übernachtung


Constanze_L

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Erstellungsdatum 19.01.2025
Exhibitionismus
lesbisch zuschauen masturbieren
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Mal eine etwas andere Episode aus meinen Tagebuchaufzeichnungen.

LG
Constanze

Ungeplante Übernachtung

Ich bin heute erst das zweite Mal bei dir in H., diesmal nur ganz kurz auf Durchreise, morgens mit dem ICE von Würzburg - dort steht mein Auto im Parkhaus - nach Berlin zur Besprechung, nachmittags wieder retour, mit Zwischenstopp bei dir in H. Wir wollen uns nur für ein paar Stunden kurz treffen, sehen uns übermorgen ohnehin und dann richtig, fahren dann weiter zu mir nach Wien, zu dir nach Ungarn in dein Häuschen. 

Du holst mich am Bahnsteig ab, wir freuen uns über uns beide, küssen uns stürmisch, du greifst mir an den Hintern, streichst über den eng sitzenden Rock. Ich weiß, du magst es, wenn wir als nicht mehr so ganz junges Paar deutlich jenseits der vierzig dabei beobachtet werden und ich mich ein bisserl ziere, ich mich dir nicht entziehen kann, es mir peinlich ist. 

Rasch verstaue ich meine große Umhängetasche mit den Akten in einem Schließfach. 

Es ist schönes, warmes Frühsommerwetter, wir schlendern eng umarmt durch die Stadt, durch deine Stadt, zeigst mir historisches, Orte wo du als Bub mit deinen Freunden Unsinn getrieben hast, albern herum wie ein frisch verliebtes Teenagerpärchen, sind sehr ausgelassen. Du führst mich in ein kleines Restaurant mit Terrasse zum Fluss, hübsch gelegen. Es ist Spargelzeit, also essen wir Spargel, den gibt’s in Österreich eher weniger, wenn, kommt er meist aus dem Marchfeld. 

Ich bin ein bisserl übermütig, lutsche lasziv an einer dicken Spargelstange und halte sie dir dann hin. Du beißt die Spitze ab und lachst. Ein jüngeres Pärchen, beide nicht ganz schlank, sitzt zwei Tische weiter, uns schräg gegenüber, wir könnten, was das Alter anbelangt gewiss ihre Eltern sein. Sie beobachtet uns, blickt sogar etwas neidig. Ich grinse sie frech an, sie wendet rasch den Blick ab. Vielleicht ist er prüde, denke ich, werde selbst geil auf dich, aber heute nicht, übermorgen! Als du gezahlt hast und wir gehen, kann ich mir eine Bemerkung nicht verdrücken.

»Schöne Nacht, Ihr beiden!« 

Er schaut völlig verständnislos, sie wird puterrot und ich weiß, sie wird beim Vögeln an uns denken! 

Zum Bahnhof zurück führst du mich durch die Reste einer alten Wallanlage von H., Liebesgrund wird sie heute geheißen, was für ein schöner Name. Dort gibt es einen Teich mit vielen Enten, die kommen sofort als wir innehalten, schnattern laut und er-warten, dass wir sie füttern. Es wird schon ein bisserl dämmerig, du ziehst mich ein wenig beiseite, abseits des Wegs, drückst mich an einen Baum, ich spüre die raue Borke an meinem Rücken, greifst mir fest unter den kurzen Rock zwischen meine Beine. Ich bin feucht, du weißt es. 

»Bitte nicht hier, bitte nicht, wenn jemand kommt!« 

»Nur Vorspiel!«, lachst du.

Du zerrst mir meinen Ouvertstring mit dunkelroter Spitze herunter, bis zu den Knien, den Rest mache ich mit meinen Beinen selbst und will ihn über die Füße abschütteln, er bleibt an meiner flachen Riemchensandale hängen. Du bückst dich und hebst ihn aus dem Laub auf, schnupperst an ihm und hältst ihn mir vor die Nase. Ich ziehe den Duft meiner Geilheit ein, dann steckst du ihn wie eine Trophäe in die Hosentasche deiner Jeans. Du drückst meinen Hals am Platinreif, meinen Kopf fest an den Baumstamm, fordernd öffnet deine Zunge meinen Mund. Deine rechte Hand spielt an meiner Spalte, liebkost meine Lippen, dann dringen Finger in mich ein, erst zwei, dann drei, dann vier. Sie ficken mich schmatzend, stoßen an meine Zervix, zuerst tut es ein wenig weh. Der Daumen drückt und reibt meine vorstehende Klitoris, gleichzeitig saugst du immer fester an meiner Zunge. Ich stöhne laut, unterdrücke einen Schrei, keuche.

»Herr, ich komme jetzt!«, stoße ich trotz deines Kusses hervor.

Ein Schwall meines Liebessaftes ergießt sich über deine rechte Hand. Dein Kuss wird jetzt sehr zart und sanft. Ich weiß, wie du es so sehr genießt, mir bei meinem Höhepunkt ins Gesicht zu schauen, wenn sich meine Stirn unter dem Genuss in Falten legt, sich meine Augen entrückt verdrehen. Ganz langsam ziehst du deine Finger aus mir heraus, lässt sie mich dann abschlecken. Mit meinem Slip wischst du vorsichtig durch die Spalte, mich ein wenig abzutrocknen, ziehst meinen Rock zurecht. Diesmal steckst du den String in die Brusttasche deines Hemdes, die dunkelrote Spitze schaut heraus, grinst mich verschmitzt und verliebt an. 

Zwanzig Minuten später berührt mein nackerter Arsch unter dem Rock, den ich gehorsam gehoben habe, das Leder des Sitzes im ICE nach Fulda. Eine Gänsehaut überzieht meine Arme und Schenkel. In Fulda muss ich nach Würzburg umsteigen. Gegenüber sitzt mir eine Frau, wahrscheinlich zehn Jahre junger als ich, ein bisserl weiblich gerundet, rote Löwenmähne, hübsch, dunkles Businessoutfit, lächelt mich freundlich an, hat runde rosige Wangen. Ein schönes langes Goldkettchen hängt um ihren Hals, es verschwindet in ihrem tiefen Ausschnitt zwischen üppigen Brüsten, die die Kostümjacke spannen lassen. Sie beugt sich über Unterlagen, die Furche ist wirklich tief. Am Mittelfinger ihrer linken Hand trägt sie einen irgendwie merkwürdig aussehenden goldenen Ring, genaues kann ich nicht erkennen. 

Kurz vor Fulda hält der Zug ziemlich abrupt an. 

Mein Gegenüber und ich schauen uns fragend an. 

Sie arbeitet weiter, so ein nicht planmäßiger Halt kommt immer mal wieder vor. 

Es dauert ziemlich lange, bis der Zug langsam weiterfährt. Ich bekomme Sorge wegen meines Anschlusses nach Würzburg. 

Dann kommt eine Durchsage.

»Aufgrund einer technischen Störung kann der Zug in Fulda nicht weiterfahren, auch die Anschlüsse Richtung Nürnberg und München verkehren nicht, weitere Informationen liegen noch nicht vor!« 

Es ist mittlerweile weit nach einundzwanzig Uhr. Ich rufe dich an, vielleicht weißt du mehr, kannst über deine beruflichen Kontakte mehr herausfinden. Es dauert vielleicht fünf Minuten, bis du zurückrufst.

»Da geht heute gar nichts mehr Richtung Süden und Westen, Fahrleitungsschaden, ich versuche für Dich ein Taxi zu besorgen, melde mich gleich wieder!« 

Mein Gegenüber wird nervös, hat mitbekommen, dass ich mit dir telefoniert habe, schaut mich ein bisserl hilfesuchend an. 

Diesmal dauert es viel länger bis du wieder anrufst, Taxis sind nicht mehr zu bekommen, mindestens drei Stunden Wartezeit, hast aber ein Hotelzimmer für mich besorgt, im Hotel »Zum Ritter«, gut zehn Minuten vom Bahnhof. Eines der wohl letzten verfügbaren Zimmer in Fulda, ist fast alles ausgebucht. Du bist im Hotel bekannt, warst schon oft dort, vielleicht hast du es auch nur deswegen bekommen. Das Zimmer kennst du, es ist das beste Zimmer des Hauses, ein großes Maisonette-Doppelzimmer, auch nicht ganz preiswert, ganz gleich. 

»Sie haben ein Hotelzimmer bekommen«, fragt die Frau mir gegenüber schüchtern, es passt so gar nicht zu ihr.

»Könnten Sie sich vorstellen …?«, weiter kommt sie nicht, denn ich nicke. 

»Ich denke ja!«, antworte ich spontan. 

»Danke, ganz lieb, na dann, ich heiße übrigens Marlene!«, sie hat eine sehr weiche schöne Stimme, legt mir ihre Visitenkarte auf das Tischchen zwischen den Sitzen. 

Sie kommt aus Berlin, ich muss lachen, sie ist auch Rechtsanwältin. 

»Constanze!«, sage ich fröhlich, »liebe Kollegin!« 

Sie stutzt, dann begreift sie und lacht auch. 

Ich erzähle kurz, dass ich aus Wien komme. 

 

Eine knappe halbe Stunde später sind wir im Hotel, die junge Frau an der Rezeption ist etwas überrascht, dass ich nicht alleine bin, hat aber kein Problem damit, als wir vom Zugausfall berichten. 

Ich habe nichts mit, nur meine Umhängetasche mit den Akten und ein paar persönlichen Utensilien, mein eigentliches Gepäck ist im Kofferraum und das Auto in Würzburg. Marlene geht es ähnlich, sie hat ebenfalls außer ihrer großen Aktentasche nichts mit. 

An der Rezeption bekommen wir zumindest Zahnbürsten und eine kleine Tube Zahncreme, alles andere sei auf dem Zimmer im Bad, sagt die junge Frau. 

Marlene, meine nun unverhoffte Zimmergenossin ist jetzt ganz entspannt, schaut mich fragend an.

»Wie wär’s mit Rotwein?« 

Zustimmung, ich nicke. 

Das Restaurant hat längst geschlossen, aber die Dame an der Rezeption holt dennoch zwei gute Flaschen italienischen Rotweines.

»Geht zwar eigentlich nicht, aber ist eine Ausnahmesituation!« 

Im Aufzug stehen wir sehr eng aneinander, sie duftet gut, hat ganz feine Sommersprossen im Gesicht. Unsere Blicke treffen sich, ein sehr schönes warmes Lächeln ihrer dunklen Augen erreicht mich. Wir fahren bis ganz nach oben. Das Zimmer ist einfach super, ist in den Giebel hineingebaut, das große Doppelbett ist auf einer Empore, auf die man über eine Holzstiege hinaufsteigen muss, das Bad hat eine große Badewanne. Die wird mich für den Mist entschädigen, denke ich. Marlene entledigt sich ihrer schwarzen Pumps, sie schleudert sie in eine Ecke.

»Ah…!«, seufzt sie. 

Irgendwie sind wir Frauen doch alle gleich, grinse ich in mich hinein. Auch ich entledige mich meiner Riemchensandalen.

Marlene hat sehr schöne schlanke Füße, lange Zehen, ihre lackierten Nägel schimmern durch ihre kaum sichtbaren fast vollständig transparenten Strümpfe, genauso dunkelrot, wie meine. 

Sie füllt die Weingläser auf dem kleinen Tisch. 

»Zum Wohl, ganz lieben Dank Constanze für das Zimmer!«, gibt mir ein Busserl auf die rechte Wange. 

Wir stoßen an, der Wein ist wirklich gut. 

Ich erzähle ihr, dass ich eigentlich in der Nähe von Würzburg hätte übernachten wollen, sie in Frankfurt, dort hat sie eine Zweitwohnung. 

Dann wird mir schlagartig klar, diese Frau wird mich irgendwann zwangsläufig nackert sehen. 

»Marlene, ich habe nichts mit fürs Bett!«, beginne ich zaghaft. 

»Ich auch nicht«, kichert sie, »schlafen wir eben in Unterwäsche!«, meint sie locker. 

»Das wird sich nicht ausgehen!« 

Sie schaut mich fragend an, zieht die Augenbrauen hoch.

»Wie meinst Du das?« 

»Ich trage keine Unterwäsche!«, sage ich leise und werde rot. 

»So!«, dann lächelt sie mich an. »Ist ja interessant, aber meinst Du, ich habe noch nie eine nackte Frau gesehen?« 

Mir wird patschert, wie soll ich dieser Frau, die ich nur aus dem Zug kenne, meine sichtbaren Intimitäten jetzt, hier erklären, hätte ich sie doch nicht mitgenommen, denke ich. 

Sehr zögernd beginne ich. »Ich hatte Brustkrebs, habe keine Brüste mehr und außerdem ist mein Körper gezeichnet!«

»Was meinst du mit gezeichnet, Deine Narben?«, Marlene sieht mich nun noch fragender an. 

Mir wird warm, ich kann nicht antworten. 

»Entschuldige!«, stammle ich und flüchte erst einmal ins Bad. 

 

Das warme Wasser tut auch ohne Badezusatz wohl, ich beruhige und entspanne mich völlig. Irgendwann, dann klopft es zaghaft an der Türe.

»Dauert es noch lange, ich müsste mal. Darf ich hereinkommen?« 

»Ja!«  Marlene hat sich ausgezogen, trägt nur noch lila Spitzenslip, passenden Spitzen-BH und ihre hellen halterlosen Strümpfe mit sehr breitem lila Spitzenrand, sie hat eine phantastische, wohl gerundete weibliche Figur, ein schönes strammes Bäuchlein mit tiefem Bauchnabel, üppigen Brüsten, die großen braunrosa Warzenhöfe sind durch das feine Material ihres BHs deutlich zu sehen, ebenso wie ihr dunkler Busch durch ihren Slip. 

»Krass!«, entfährt es ihr, als sie mich in der Wanne sieht, sieht meine flache glatte Brust, die zwar verblassenden, aber noch deutlich roten Striemen und gelblichen Flecken, die Spuren unserer letzten Session.

»Entschuldigung, ich wollte Dich nicht verletzen! So etwas habe ich noch nie gesehen!« 

Sie sieht mich jetzt sehr zartfühlend an. 

»Jetzt weiß ich, was Du meintest, Constanze, Du bist eine devote ›Sub, daher auch der auffällige Halsreif‹!« 

Das Wort habe ich noch nie gegenüber Fremden benutzt, auch du nicht. Ich nicke ein wenig. 

»Ja!«, sage ich leise, »aber mein Herr nennt mich nicht so!«

»Soll ich wieder hinausgehen?«, fragt Marlene sanft mit ihrer warmen Stimme.   

»Nein, bleibe ruhig, ich trockne mich ab und gehe dann zu Bett. Dann kannst Du in die Wanne, wenn Du möchtest?«

Marlene lächelt zustimmend. 

Ich steige aus der Wanne, nun sieht mich Marlene vollständig nackert, sieht, dass ich überall von dir gezeichnet bin, sieht den Schmuck an meiner epilierten Vulva. 

»Constanze, Du bist schön, sehr schön, so wie Du bist, ich mag Frauen, ich bin lesbisch!«, jetzt wird sie ein bisserl rot. 

Ich werde wohl mindestens ebenso rot und schaue sie wohl sehr überrascht, erstaunt an. 

»Keine Sorge, ich lebe seit Jahren in einer festen Partnerschaft!«, schiebt sie lachend hinterher. 

Das große Badetuch umhüllt mich. Jetzt erkenne ich an ihrer Halskette den Anhänger, es ist eine nachgeformte Vulva, aus Weiß- und Rotgold mit winzigem rotem Stein. Marlene nimmt meinen fragenden Blick auf.

»Das ist die Vulva meiner Liebsten, verkleinert, klar, die Klit ist ein kleiner Rubin! hübsch, oder?«, sie blickt versonnen, gibt zärtlich einen gehauchten Kuss darauf.

»Ja!«, antworte ich, »er ist wirklich sehr schön, sehr besonders, aber auch ein bisserl provokant. Trägst Du ihn täglich?«

»Meist, fast immer, auch offen sichtbar!«, lacht Marlene sehr selbstbewusst, »immer wieder mal nehme ich Blicke wahr, die sich darauf richten, bin bis jetzt aber nur ganz selten darauf angesprochen worden. Ist Dein auffälliger Halsreif auch aus Weißgold?« 

»Nein aus Platin wie auch meine Ringe und die Uhr.«

»Wirklich sehr edel und auffällig!«

Ich nicke nur beifällig und umhüllt vom großen Handtuch verlasse ich das Bad. 

»Schlaf schön, Constanze, gute Nacht!« meint Marlene.

Hundsmüde krieche ich nackt unter die große Bettdecke und muss bereits eingeschlafen sein, als Marlene auch ins Bett gekommen ist. 

Ich werde wach, höre ein verräterisches Geräusch und blinzle im Halbdunkeln, es ist Vollmond, hell scheint es zu den Fenstern in der Dachschräge herein, wir haben die Jalousien nicht geschlossen. Die Zeiger der Uhr zeigen nach drei.

Ich schaue zu Marlene im fahlen Licht, ihr Gesicht ist mir zugewandt, sie hat völlig entspannte Gesichtszüge, die Augen hat sie geschlossen, sie ist schön. Ihre welligen roten Haare liegen wild verteilt auf dem Kopfpolster, sie atmet gleichmäßig, aber irgendwie flach. Ihr Körper bewegt sich rhythmisch unter der Bettdecke, hat sich im Bereich ihres Beckens, ihrer Scham leicht nach oben gewölbt. Marlene masturbiert, im Schlaf, im Halbschlaf? Es macht mich an, auch ich greife an meine Vulva, fühle die Ringe, sie wird rasch ein bisserl feucht, mein Kitzler möchte berührt werden. Ich streichle ihn zart, fahre mit zwei Fingern die Falten meiner Lippen entlang, beginne leicht zu stöhnen. Marlene öffnet schläfrig die Augen, im Dämmerlicht sehe ich ihr süßes Lächeln. Sie schlägt ihre Bettdecke beiseite, ist nackert, sie hat wirklich große Brüste, ihre Nippel sind aufgerichtet. Sie spreizt die Beine ein wenig mehr, der Mittelfinger ihrer linken Hand mit dem merkwürdigen Ring, er bewegt sich schmatzend rhythmisch zwischen den rosa Lippen ihrer Scheide, die nur ganz schwach durch ihren dunklen Busch zu erahnen sind. Nun ist es eh einerlei, denke ich mir und ich schlage ebenso meine Decke auf. Ohne Hemmungen beginne ich mich nun auch mit zwei Fingern der rechten Hand zu penetrieren, es ist genauso laut schmatzend wie bei Marlene, mit der Linken streiche ich über Lippen und Klitoris, greife hin und wieder an meine glatte Brust, berühre zart die Narben. Beide stöhnen wir jetzt leise, fast tonlos im gleichen Rhythmus, es ist wie in einem Rausch. Marlene greift zum Schalter der kleinen Nachtlampen, sehr sanftes Licht erleuchtet nun diese sinnliche Begegnung. Ich erblicke ihre pralle große Klitoris, die sie hellrot aus dem Busch ihrer dichten, wie ich jetzt erkenne, roten Schamhaare hervordrückt und mit ihrem Daumen liebkost. Wir beobachten uns gegenseitig. Marlenes braune Augen leuchten glänzend, ein warmes Lächeln liegt in ihrem Blick. Es dauert sehr lange bis wir beide kommen, sehr langsam, sehr langanhaltend. Marlenes bebt, ihr Höhepunkt wird von kehligen, ächzenden Lauten begleitet, ich quieke spitz und ejakuliere ein bisserl. Marlene schaut mir gebannt zu, ein tonloses »Oh«, entfährt ihr. Mein Orgasmus will nicht enden, ich strample jetzt mit den Beinen. Marlene scheint es ähnlich zu ergehen, sie greift sich mit der linken Hand fest in ihre roten Haare, mit Rechts knetet sie abwechselnd ihre Brüste, quetscht ihre aufgerichteten Nippel unter lautem Stöhnen, zuckt heftig mit dem Becken. 

Wir sind erschöpft, schmunzeln uns zufrieden und völlig gelöst an. Marlene schaltet das Licht wieder aus.

»Schlaf gut wieder ein, Constanze, es war schön!« 

»Ja, schlaf auch Du gut, Marlene!«, hauche ich. 

Es bleiben die einzigen Worte in dieser Nacht, wir haben uns gegenseitig nicht berührt, einfach uns nur zugeschaut.       

Befriedigt, entspannt, schlafe ich wieder ein. 

 

Als wir erwachen, treffen sich unsere Blicke, irgendwie vertraut, wir lächeln uns an, aber wir schweigen, nicht einmal ›guten Morgen‹, es ist wie eine stumme Übereinkunft. Wir haben nun keine Scham mehr, uns nackt zu begegnen. Ich bewundere nochmal Marlenes atemberaubend weibliche Figur, ihren dichten rothaarigen Busch, der ihre Vulva völlig verbirgt, ihr hübsches Bäuchlein. Ihre vollen birnenförmigen Brüste hängen kaum, schaukeln beim Gehen ein wenig, sie hat wirklich sehr große braunrosa Warzenhöfe, die Nippel stehen immer noch ein bisserl hervor, mit ihrem runden Arsch ist sie sehr natürlich sexy, ein Vollweib. Sie hat auch ein kleines Tattoo, im Leistenbereich rechts neben ihrem Venushügel, dort wo es von einem normalen Slip eben noch verborgen wird, zwei verschnörkelte ineinander verschlungene Venuszeichen mit Initialen, die ich nicht richtig entziffern kann, eines ist gewiss ein großes ›M‹, ein zweites ein großes ›B‹. Ungeniert kleidet sie sich an, wieder in ihrer Unterwäsche, BH und Slip gekleidet, sieht sie fast noch reizvoller aus. Ich schaue ihr zu, wie sie sich ihre Halterlosen über die Beine streift, es ist sehr erotisch. Auch Marlene betrachtet mich, ich sehe, wie ihre Blicke immer wieder an meinen immer noch deutlich sichtbaren, verblassenden Striemen, den Spuren hängen bleiben. 

»Ich möchte nicht darüber sprechen!«, antworte ich auf ihre nicht gestellte Frage ganz leise. 

Sie nickt nur, wirft ihre rote Mähne hin und her und schaut sich dabei lächelnd im Spiegel an, bürstet sich dann ihre Haare. 

Jetzt weiß ich, an wen sie mich erinnert, an Milva in den achtziger Jahren.          

Ich habe nicht einmal eine Haarbürste mit, sie hält mir ihre Bürste hin und ich ziehe sie durch meine blonden Haare. Die Haarbürste einer fremden Frau benutzen zu dürfen, hat schon etwas sehr Vertrautes, denke ich. 

Wir gehen zum Frühstück, checken aber zuvor aus, wollen getrennt zahlen. Der junge Mann an der Rezeption ist ein bisserl überfordert mit der Trennung der Rechnung auf zwei Anschriften.

»Passt schon, für den Rotwein und die schöne Nacht!«, sage ich schließlich und lache Marlene an, zahle alles. 

»Danke!«, lacht sie und haucht mir einen ganz leichten Kuss auf die Wange. 

Beim Frühstück beginnen wir dann ein Gespräch, so als hätte es die Nacht nicht gegeben, sprechen über unsere Arbeit als Anwältinnen, Marlene arbeitet hauptsächlich für eine Gewerkschaft in Frankfurt. Über eine Tätigkeit, wie ich sie mache, hat sie sich noch nie Gedanken gemacht, findet sie aber hochinteressant. 

Marlene legt ihre linke Hand auf den Tisch, ich betrachte nun eingehender ihren Ring am Mittelfinger und erkenne jetzt eine stilisierte Scherenstellung zweier Frauen. Ein sehr schöner Ring, er gefällt mir.

Wir bestellen dann ein Taxi, am Bahnsteig trennen sich unsere Wege, Marlene fährt nach Frankfurt, ich nach Würzburg. Wir haben uns nie wiedergesehen, nie miteinander telefoniert, nur ihre Visitenkarte besitze ich noch immer und hin und wieder gehen mir ihre Worte ›devote Sub‹ noch durch den Kopf.       

Kurz vor Würzburg rufst du an. »Na, wie war das Zimmer? Hast du gut geschlafen?« 

»Super, ja!«, sprüht es aus mir heraus, würdest du mich jetzt sehen, schautest du mich wohl sehr fragend an.   

Von Marlene werde ich dir erst später erzählen, erstens gibt es hier im Zug zu viele Mithörer und außerdem ist es etwas, das ich dir in deinen Armen liegend schildern möchte.   

»Ich komme schon heute Nachmittag, frühen Abend bereits nach R., Liebling! Das Zimmer ist bereits umgebucht, wir bekommen die große Suite, das passt zur Maisonette Deiner letzten Nacht, ist ja auch in den Giebel, in den Dachstuhl eingebaut.«


Kommentare

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GefesselteLust1993 schrieb am 21.01.2025 um 06:40 Uhr

Guten Morgen Constanze! Ich habe gerade den Tag mit deiner Geschichte begonnen, irgendwie sehr schön! Vielen Dank dafür!