Fortsetzung "Meine 1. Geschichte"


Simon27

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09.04.2019
Schamsituation

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Gerade, als ich mir den Fernseher angestellt und mir eine Cola aus dem Eisfach geholt habe, klingelt es an meiner Tür. Karo hat ihr Versprechen wahrgemacht und hat tatsächlich einen Teller in der Hand, auf der sie 3 Stücke Kuchen mit einem Stück Frischhaltefolie drapiert hat. „Ah, das ist ja schön, dass du kommst. Komm ‘ruhig rein. Aber wundere dich nicht, ich kam heute noch nicht zum Aufräumen.“ „Ach, erzähl doch keinen Quatsch“, sagt Karo, „du müsstest mal meine Wohnung sehen. Dagegen ist das hier doch wirklich super ordentlich.“ Wenige Minuten später sitzen wir uns am Tisch gegenüber und ich habe das Gefühl, als das Karo keine Sekunde aushalten kann, ohne mit ihren süßen Augen an meinen Brüsten zu kleben.

Als Karo wieder gegangen ist, sehe ich, wie unten vor unserer Haustür ein Lieferwagen von DPD anhält und auf unsere Eingangstür zusteuert. Kurz darauf höre ich ein Klingeln an meiner Tür. Ich betätige den Türöffner und wenige Minuten später steht der junge Fahrer des DPD-Wagens vor meiner Tür und betrachtet mich verwundert. Wahrscheinlich hat er nicht damit gerechnet, von einer bezaubernden, und noch dazu nackten jungen Frau empfangen zu werden. Während ich den Empfang des Päckchens quittiere, spüre ich, wie der junge Mann mir immer noch an meinem Körper klebt wie eine Klette. „So, das dürfte ja dann alles sein“, nehme ich ihm die Verabschiedung ab und schließe daraufhin schnell wieder die Tür, was auch gut so ist, denn gerade in diesem Moment sind die Nachbarn von gegenüber angekommen, ein älteres Ehepaar, die ich eigentlich nur vom sehen her kenne und mit welchen ich bis jetzt noch keinen Kontakt hatte. Als ich endlich wieder in meiner Wohnung bin, kann ich es kaum abwarten, endlich das Paket zu öffnen. Und es ist tatsächlich, wie ich es vermutet habe, der vor wenigen Tagen von mir bei Amazon bestellte Vibrator. Er ist dort als eine neue Generation des Lustspielzeugs angepriesen worden und das sogar zu einem noch sehr bezahlbaren Preis. Nachdem ich mich über verschiedene Websites kundig gemacht habe, stelle ich tatsächlich fest, dass er hier bei Amazon tatsächlich am günstigsten angeboten wird. Nach nur wenigen Minuten des Abwägens habe ich schließlich auf bestellen gedrückt und sehnsüchtig darauf gewartet, dass das Paket endlich ankommt. Natürlich muss das Spielzeug erstmal aufgeladen werden, was ich kurz nach dem Einsetzen von zwei Batterien, die ich zum Glück noch vorrätig habe, sofort tue. Ich möchte wissen, was das Ding kann. Denn ich bin in den letzten Tagen zwar häufiger zum Orgasmus gekommen, aber irgendwie kam es mir doch immer wieder sehr erzwungen und nicht wirklich gelöst und frei vor. Gerade, als ich mich vor Überwältigung winde und mich eine gewaltige Welle überrollt, klingelt mein Telefon, aber da ich mich nicht in der Lage sehe, auch nur einen vernünftigen Satz zustande zu bringen, lasse ich das Telefon einfach klingeln. „Soll derjenige doch einfach später nochmal zurückrufen“, denke ich mir, während ich versuche, mich wieder etwas zu entspannen. Die Ladezeit des Sexspielzeugs überbrücke ich damit, dass ich etwas in einem Buch, dass ich zu meinem letzten Geburtstag geschenkt bekommen habe, weiterlese. Dabei vergesse ich sogar so sehr die Zeit, dass ich gar nicht merke, dass es auf einmal schon halb sieben und draußen bereits dämmrig geworden ist. Ich schaue in der Küche nochmal, ob ich eine Kleinigkeit zu essen finde und tatsächlich habe ich noch eine Pizza im Tiefkühlfach, welche ich kurzerhand in den Ofen schiebe und mich dann schon mal auf einen entspannten Fernsehabend vorbereite. Während ich durch das Programm zappe, fällt mir mein neues Spielzeug wieder ein, welches inzwischen voll einsatzbereit sein sollte. Ich werfe also einen Blick auf die Ablage im Flur, dort habe ich es an den Strom gehangen. Und es ist wirklich fertig geladen. Kurzerhand nehme ich es also mit ins Wohnzimmer und lege mir zunächst meine Decke zurecht, denn ohne scheint es mir doch etwas zu kalt zu sein. Obwohl ich die Heizung vor einer Stunde etwas höher gestellt habe, sind es bis jetzt nur knapp 20 °C. Nur wenige Augenblicke später liege ich auf der Couch und habe mich unter die Decke gekuschelt, den Fernseher etwas lauter gestellt, denn ich gehe davon aus, dass – sobald ich beginne, mich mit dem neuen Liebesspielzeug zu verwöhnen – ich kurz darauf heftig anfange zu stöhnen. Und genauso ist es dann auch. Schon nach dem ersten Berühren des Vibrators an meiner Vagina durchfährt mich ein so starkes Zucken, dass ich befürchte, dass es sogar die Mieter im 3. Stock des Wohnhauses gehört haben werden. Für einen kurzen Moment halte ich die Luft an und lausche, kann aber nicht hören, dass sich irgendwer oder irgendetwas rührt. Nachdem ich sicher bin, dass genug Zeit nach diesem überwältigenden Höhepunkt vergangen ist, gehe ich nach der Post in meinem Briefkasten gucken. Und tatsächlich. Es ist ein Brief von meinen Eltern gekommen, in dem sie mich fragen, wann ich sie das nächste Mal auf ihrem Bauernhof besuchen komme. „Da ich in den nächsten Wochen nichts besonderes vor habe und ich auch arbeitstechnisch nicht wirklich von Nöten sein werde, denke ich, dass es nicht schaden könnte, wenn ich mir ein paar Tage frei nehme und für eine Woche zu ihnen fahre“, geht es mir durch den Kopf, während ich wieder in meine Wohnung gehe und gerade noch bemerke, dass unter mir jemand die Haustür aufschließt. Gerade noch rechtzeitig kann ich die Wohnungstür schließen, denn die Person, die da nach Hause gekommen ist, scheint es eilig zu haben, denn wie ich durch die Tür hören kann, ist sie innerhalb von wenigen Sekunden bereits auf meiner Etage und ist dann kurz darauf in einer der Wohnungen über mir verschwunden. „Bestimmt ein Freund oder Bekannter von dem Ehepaar, welches immer so seltsam guckt, wenn sie mich vor der Haustüre sehen“, denke ich bei mir. Kurz darauf begebe ich mich in mein Badezimmer, denn ich bin der Meinung, dass es meine Schambehaarung mal wieder nötig hat, etwas gestutzt zu werden. Also greife ich zu meinem extra für diesen Zweck zugelegten Rasierapparat und beginne, die Haare möglichst kurz zu schneiden. Anschließend setze ich mich mit etwas gespreizten Beinen auf den Rand der Badewanne und verteile eine ordentliche Menge an Rasiergel in meinem Schritt, um ihn im danach mit einem Rasierer vorsichtig abzuziehen. Da ich mit dieser Methode jedoch nur einen groben Bruchteil der Stoppeln erwische, muss ich mich wenigstens 2x rasieren, dass mich das Ergebnis zufrieden stellt.

Am späten Nachmittag fällt mir ein, dass in dieser Woche in der nächsten Stadt eine Erotikmesse stattfindet. „Da könnte ich doch eigentlich mal hinfahren“, geht es mir durch den Kopf, während ich den Laptop anschalte und mir die genaue Adresse heraussuche. „Aber ob ich da auch ohne Klamotten hingehen kann?“ Nachdem ich die Adresse gefunden und festgestellt habe, dass ich die Entfernung nur mit dem Zug schaffe, ziehe ich mir ein Kleid über und schlüpfe in ein paar Flip-Flops, nehme meine Tasche mit meinem Portemonnaie und meinen Schlüssel mit und fahre mit der nächsten Bahn los.

Nach einer halben Stunde komme ich schließlich an meinem Zielort an und stelle fest, dass hingegen aller Vermutungen und Vorhersagen hier doch einiges los ist. „Wenn das nachher auf dem Messegelände auch so ist, dann muss ich tatsächlich aufpassen, dass man mir nicht unter mein Kleid grapscht.“


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