Lottas Geheimnis (3)


NicoS

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25.03.2016
Exhibitionismus

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Am folgenden Wochenende kam Lotta auf die Idee, sich bereits am Rand des Parks auszuziehen.
         "Was ist denn dabei? Ob die Leute mich gleich am Eingang nackt sehen oder erst ein paar Schritte weiter am Engelsbrunnen, ist doch egal!"
         "Ja, aber ..." setzte ich an.
         "Nix aber! Du hast selbst letztens gesagt, dass sich heute bei uns kein Mensch mehr aufregt, wenn jemand nackt durch die Stadt läuft. Gucken ... ja. Vielleicht ein Foto machen ... ok ..."
         "Stopp! Da fängts doch schon an! Heute machen die Leute nicht mehr einfach ein Foto. Sie stellen es ins Netz, und dich hat jeder nackt gesehen, bevor du noch richtig auf der Wiese liegst. Auch die Leute auf der Arbeit bei dir ..."
         "Die wissen sowieso Bescheid."
         "Wie bitte?" Ich war ehrlich erschrocken. Lotta arbeitete als Sekretärin in einem Versicherungsbüro ... nicht gerade die Umgebung, in der man mit blanken Brüsten Punkte machte.
         "Die Kollegen natürlich nur, nicht die Kunden! Der Brettschneider hat mich im Park gesehen und natürlich deswegen angequatscht. Naja, dachte ich, Angriff ist die beste Verteidigung. Ich hab ihm klipp und klar gesagt, was Sache ist."
         "Dass du eine Exhibitionistin bist?"
         "Nein, das nun nicht. Aber dass ich nichts Schlimmes an Nacktheit finde. Oben-ohne-baden hat auch irgendwann mal angefangen bei Frauen, und heute findet es jeder normal. Natürlich haben alle gegrinst. Aber da ich es offen angesprochen hab, kam niemand auf die Idee, eine große Sache draus zu machen. Ragler war echt süß." Ragler war ihr Chef. "Er hat erzählt, er habe früher auch FKK-Urlaub gemacht, und dass da wirklich nichts dabei ist."
         "Na gut. Nur ... es macht schon einen Unterschied, ob die Leute es theoretisch wissen oder Bilder von dir sehen. Und dann weißt du nie, ob nicht auch ein Kunde dich so sieht und wiedererkennt."
         "Der kann mir auch auf der Wiese über den Weg laufen!"
         "Ja, auf der Wiese! Da sind aber viele nackt. Du verhältst dich dort sozusagen normal, wenn du dich ausziehst. Auf dem Weg wärst du die einzige Nackte."
         "André ... sag es doch gleich: Du willst nicht, dass ich das mache!"
         "Ich ... nein, das hab ich nicht gesagt, und das denke ich nicht. Aber du hast ständig diese Ideen, und wenn du mir davon erzählst, hattest du vorher Zeit, darüber nachzudenken, ich nicht. Also gib mir auch die Chance! Ich möchte dich verstehen ... einfach wissen, was du dir überlegt hast. Ich liebe dich, und ich will dich so, wie du bist, aber das heißt nicht, dass ich ne Ja-sage-Puppe bin, die nur immer mit dem Kopf nickt!"
         "Du willst es nicht ..." meinte sie resignierend.
         "Nein, verdammt! Hör mir doch zu! Ich weiß nicht, was ich will. Ich finde nur, dass du ein verdammt großes Risiko eingehst."
         "Finde ich nicht! Ja ... es ist ein Versuch. Aber du wirst sehen: Es wird nicht mehr passieren, als das, was du selbst gesagt hast: Grinsen, Kopfschütteln, ein paar Fotos. Lass es mich doch einfach mal probieren! Anders werden wir das nie herausfinden."

Am Ende setzte Lotta ihren Willen durch. An einem Samstag gegen Mittag fuhren wir zum Park, und Lotta zog sich am Zugang zu einem der Hauptwege aus. Ich war nervös, doch nicht mehr allzu sehr. Ich hatte nicht gelogen, als ich Lotta ausmalte, welche Reaktionen ich erwartete. Etwas wirklich Schlimmes würde schon nicht passieren, zumal ich ... mit ihren Kleidern in einer großen Sporttasche ... wenige Schritte hinter ihr gehen sollte.
         Was tatsächlich geschah ... gleich im ersten Moment, als sie kein Stückchen Stoff mehr am Leib trug ... verblüffte mich dennoch. Uns gegenüber saßen zwei ältere Herren ... aber längst nicht so alt, dass ich bei ihnen keinerlei Fleischeslust mehr vermutet hätte. Lottas Striptease spielte sich praktisch direkt vor ihrer Nase ab. Die beiden schauten kurz auf, musterten die nackte Frau ... und setzten in aller Ruhe ihr Gespräch fort, ohne Lotta auch nur mit den Augen weiter zu folgen!
         Ich war beruhigt und irritiert zugleich ... umso mehr, als diese Reaktion typisch war für das, was wir auf dem Weg erlebten. Waren die Menschen einfach verlegen ... wussten nicht, wie sie sich verhalten sollten, und blieben deswegen so unbewegt? Rechneten sie mit einer versteckten Kamera und wollten sich keine Blöße geben? Oder interessierte es sie tatsächlich nicht?
         Wir erreichten die Wiese ohne die geringsten Probleme. Mehr als zwei oder drei Handys waren nicht gezückt worden. Missbilligung hatte niemand gezeigt. Zu meinem Erstaunen war es Lotta, die mit diesem Ergebnis unzufrieden war.
         "Du kannst dich freuen," meinte sie, "aber ich hab gemerkt, dass es das nicht war! Ich hab nichts gefühlt, verstehst du? Es war ... uninteressant. Ich war nur bei den ersten paar Schritten nervös. Danach wurde es irgendwie ... langweilig."
         "Langweilig?" wiederholte ich erstaunt. "Das verstehe ich nicht! Ok, es ist nichts passiert glücklicherweise, aber 'langweilig'? Du hast dich allen gezeigt ..."
         "Ja, aber ... wenn sie so gar nicht reagieren ... das ist einfach öde!"
         "'Öde' ..."
         "Genau! Öde. Sonnenbaden ist ok, aber das mit dem Weg können wir lassen in Zukunft. Du hast nur Stress davon, und mir bringt es nichts. Kein Kribbeln im Bauch. Ich will nicht dumm angemacht werden ... klar ... aber Ignoriert-werden ist blöd! Und auch du hast viel mehr davon, wenn du selbst mitmachen kannst wie bei Sarah und Vladim. Also lass uns lieber überlegen, was wir tun könnten, was uns wirklich Spaß bringt!"

Wie also konnten wir uns ausleben ... Lotta, die nicht einfach nur ihren nackten Körper zeigen wollte, sondern ihre Geilheit ... und ich, den es reizte, die eigene Frau im Mittelpunkt der Erregung zu sehen? Wir grübelten lange darüber. Was im Park oder in der Sauna geschah, war von Zufällen abhängig. Mit Sarah und Vladim weiter zu gehen, war riskant, denn Sarah faszinierte mich zu sehr, während sie wiederum Angst hatte, dass Vladim ein wenig zu viel Interesse an Lotta entwickelte. Woher sonst bekamen wir ein geeignetes "Publikum"? Das Internet war uns beiden nicht geheuer ... blieb dennoch als letzte Möglichkeit. Dann gab es noch die "FKK"- und Sex-Clubs. Doch es war fraglich, ob Lotta mit ihren Wünschen dort willkommen war; sie nähme immerhin den dort arbeitenden Damen ein Stück Einkommen weg.
         Die Lösung kam wie der sprichwörtliche Blitz aus heiterem Himmel.
         "Hast du schon gehört?" sprach mich eines Morgens ein Kollege im Büro an. "Jetzt ist auch Ralf noch die Frau weggelaufen!"
         Der zweite von uns in kaum zwei Monaten, der plötzlich allein dastand! Unser Beruf war stressig, erforderte oft Überstunden, und dank der Globalisierung mussten wir auch an vielen Feiertagen arbeiten. Gleichzeitig waren wir eine verschworene Gemeinschaft, in der jeder für den anderen geradestand und solche privaten Probleme niemanden kalt ließen. Ralf ... Jonas ... im vergangenen Jahr schon Darius ... wo sollte das enden? Als ich in dem Team angefangen hatte vor drei Jahren, waren alle liiert ... jetzt waren schon bald mehr Kollegen Single als in einer Partnerschaft.
         So viele nette Kerle ohne Frau ... das ist doch DIE Lösung! Ich musste mich buchstäblich hinsetzen, als der Gedanke in mir aufstieg.
         Um Lottas Reaktion machte ich mir keine Sorgen. Sie kannte meine Kollegen von den Sommerfesten der Firma und hatte immer betont, wie nett sie die Truppe fand. Darius und Ralf anzusprechen, wäre ebenfalls kein Problem. Bei Jonas war ich mir weniger sicher, wie er reagieren würde. Vor allem aber musste ich mir sehr genau überlegen, ob ich selbst das wollte. Bei aller Freundschaft ... die Männer waren meine Arbeitskollegen. Wir mussten täglich miteinander auskommen und uns aufeinander verlassen können.
         Andererseits würden Lotta und ich das Risiko nie ausschließen können, dass es zu Gefühlsverwicklungen kam ... auch nicht bei Fremden in einem Club oder aus dem Internet. Da war es fast sicherer, Menschen anzusprechen, die ich kannte und denen ich sonst im Leben vertraute!
         Lotta wollte mir zuerst nicht glauben ... dachte, ich nehme sie auf den Arm. Doch ich überzeugte sie, dass ich es ernst meinte. Seither fühlte sie sich wie in einem Traum, vor allem, seit ich ihr die Zusage der Kollegen gebracht hatte ...
         "Du grinst so unverschämt, seit du reingekommen bist! Also sag schon ... haben sie zugesagt?"
         "Ja! Alle drei!"
         "Auch dieser große, kräftige?"
         "Darius? Ja, auch der."
         "Und keine Bedenken?"
         "Bedenken? Nein. Etwas unsicher, was das wird, sind sie natürlich alle drei. Vor allem Ralf ... aber eher, weil seine Trennung so frisch ist. Du wirst es nicht glauben: Der arme hat seit drei Jahren nicht ran gedurft! Er hat sich den Arsch aufgerissen, damit Katja den Lebensstil hatte, den sie einfach erwartet hat. Als Dank dafür hat sie ihn am ausgestreckten Arm verhungern lassen ... bis sie einen gefunden hat, der dreimal so viel verdient wie unsereiner ... und so blöd war, auf ihre Reize reinzufallen. Na, egal. Drei Jahre! Der ärmste wird wahrscheinlich abspritzen, bevor er noch die Hose offen hat."
         "Du bist gemein! Hab doch etwas Mitleid mit deinen Kollegen!"
         "Hey, ich lass sie auf meine eigene Frau onanieren! Wieviel Mitleid soll ich denn noch haben?" meinte ich lachend.
         "Weiß nich ... aber du hast ja am meisten davon! Zuerst macht es dich geil, und dann bekomm ich von so viel Sperma eine zarte Haut," erwiderte sie frech.
         "Na warte!" rief ich und ließ meine Hand auf ihre nackte Kehrseite klatschen.

Der Abend kam, den wir alle fünf mit äußerster Spannung erwartet hatten. Getränke und ein kleines Buffet waren gerichtet. Das Wohnzimmer war umgeräumt, abwaschbare Tücher großzügig auf den Sitzen verteilt und ein Vorrat der unvermeidlichen Haushaltsrollen lag bereit.
         Lotta hatte es sich nicht nehmen lassen, sich gleich vom ersten Moment an nackt zu präsentieren. Meine drei Kollegen reagierten prompt. Stielaugen und erhöhter Speichelfluss setzten schon bei der Begrüßung ein. Doch glücklicherweise war Lotta für sie keine Unbekannte. So blieben sie locker ... dankbar, dass der Zweck des Abends für alle sonnenklar war und niemand sich schämen musste, die nackte Frau in unserer Mitte unverhohlen und ausgiebig zu betrachten.
         Es war schon ein sehr ungewöhnlicher, aber reizvoller Anblick: Drei Männer ... sympathische Kollegen, ja, Freunde, in gepflegtem Casual Outfit ... die sich um meine splitternackte Frau scharten, sie offen betrachteten, sich dabei aber ganz normal unterhielten. Einen winzigen Stich Eifersucht empfand ich nur, da Lotta sich offenbar am liebsten an den großgewachsenen, breitschultrigen Darius hielt.
         Was willst du eigentlich? ermahnte ich mich. Natürlich ist Darius physisch attraktiv. Du weißt aber auch, dass sie ihn für einen Leichtfuß hält ... unterhaltsam, aber viel zu unernst für mehr als so einen Abend. Dank seiner entspannten, aber verlässlichen Art wäre eher Ralf ihr Fall ... der glücklicherweise bis zur Besinnungslosigkeit auf Schwarzhaarige stand.
         Nach und nach lösten der Wein und die allgemein entspannte Atmosphäre die Hemmungen. Darius machte ... wie zu erwarten ... den Anfang. Ganz beiläufig strich seine Hand zuerst an Lottas Oberarm entlang, gleich darauf über ihren Rücken. Ein Schauer fuhr durch meine Frau. Für mich war das ein entscheidender Moment: Würde ich durchhalten? Wir hatten klare Regeln festgelegt, und ich hatte sie mit unseren Gästen mehrfach durchgesprochen. Schauen und Anfassen waren erlaubt. Beim Höhepunkt durfte jeder Lottas Körper als Ziel wählen. Streng verboten waren jedoch Küssen, oraler oder genitaler Sex.
         Für Bedenken war es jedenfalls jetzt zu spät. Entschlossen nahm ich einen kräftigen Schluck Wein. Lass den Dingen ihren Lauf und genieß den Abend! beschloss ich für mich selbst.

Eine Stunde später war das Buffet geplündert, und wir alle empfanden die Situation nicht mehr ganz so ungewöhnlich. Ich sah mich in der Pflicht, das Signal zu geben. Ich zog Lotta an mich, küsste sie, strich ihr über den Rücken bis hinab zum Po und schob sie förmlich meinen Kollegen entgegen.
         "Also ... seid nicht so schüchtern, Jungs!" forderte ich sie auf. "Lotta ..."
         "Ja!" ergänzte die. "Macht nur! Geguckt habt ihr jetzt genug! Ihr wisst ja ... ihr könnt ruhig zufassen!"
         Langsam schoben sich drei Hände vor, begleitet von einem leichten Grinsen bei Darius, einen verlegenen Lächeln bei Ralf und konzentrierter Ruhe bei Jonas. Ich verstand ihr Zögern. Die Frau eines Kollegen bekam man nicht alle Tage als Lustobjekt angeboten! Doch Lotta forderte es heraus. Gerade darin, Objekt zu sein, fand sie ihre Lust, ihre Bestätigung. Aber sie war es gleichzeitig auch für mich. Sie erlebte ihre Leidenschaft erst vollständig, da ich sie unterstützte, bei ihr war und selbst Genuss daran fand, sie ... wenn auch auf so ungewöhnliche Weise ... erregt zu sehen.
         Die ersten Berührungen galten Lottas Armen und Hüfte, strichen ihr über den Rücken, die Schulter oder den Nacken ... so vorsichtig, dass Lotta ein paar Mal nachhelfen musste: "Iih, das kitzelt! Komm, fass ruhig richtig zu!"
         Darius war der erste, der eine Brust in seine große Pranke nahm, sie sanft wog und an dem fest aufgerichteten Knopf spielte. Dann stand Ralf neben ihr, streichelte ihren Po ... rieb sich selbst am Hosenschlitz ... fasste Lotta um die Hüfte und ließ seine Finger über ihren Venushügel gleiten.
         In mir stieg die Erregung. Eine kräftige Hand auf den die intimsten Zonen meiner Frau ... nackt zwischen drei Kollegen, die in ihrem Casual-Outfit kaum anders aussahen als jeden Tag im Büro! Es war ein aufreizendes Bild. Dazu zeigte ihr Gesicht deutlich: Sie ging völlig auf in ihrer Lust!
         "Oh verdammt! Ich halt das bald nicht mehr aus!" verkündete sie und begann ... mitten im Raum und noch im Stehen ... ihre Vulva zu reiben. Die äußeren Schamlippen waren kräftig angeschwollen, die inneren traten rosig hervor. In dem Reiben lag keine Verlegenheit, kein Versuch, den sexuellen Charakter zu verbergen. Sie war geil und genoss es, das allen zu zeigen.
         Wieder machten Darius und ich den Anfang. Jacketts, Hemden, Schuhe, Hosen ... rasch fielen die Kleidungsstücke rundum zu Boden; nur Jonas fand noch die Ruhe, seine Sachen ordentlich über einen Stuhl zu hängen. Gleich darauf zeigten vier vorgereckte Mannesglieder auf Lotta, die den Anblick mit einem überglücklichen Lächeln quittierte. Ausgerechnet der schmale, etwas blasse Jonas war von der Natur ungewöhnlich großzügig ausgestattet ... konkurrierte nach Länge und Dicke fast mit Lottas Unterarm ... während wir anderen es allgemein auf guten Durchschnitt brachten.
         Ich ließ mich auf die Couch fallen, zog Lotta herab. Sie lag schräg auf dem Polster, Kopf und Schultern an mich gelehnt, hatte ihre Beine weit geöffnet ... das obere auf der Lehne, das untere auf dem Boden ... und unsere "Zuschauer" versammelten sich um sie. Ralf hockte sich über sie auf die Lehne. Darius kniete breitbeinig neben ihr auf dem Boden. Jonas saß unten auf der Couch zwischen ihren Füßen.
         Es war deutlich, dass keiner von uns die erste Runde lange durchhalten würde. Lotta selbst zitterte und bebte schon im Vorgefühl des Höhepunkts, und in mir stieg ebenfalls die Hitze auf. Es war auch nicht zum Aushalten: Drei Mannsbilder rieben ihre steinharten Glieder rund um den zuckenden, nackten Leib meiner Frau ... kräftige Hände strichen ihr über Fuß und Schenkel, Bauch und Brüste ... schoben sich an die geil aufgeblühte Vulva ...
         ... bis es nach kaum zwei Minuten aus Lotta hervorbrach ...
         "JAAHH!" und "OOOHH!" und mehr
         ... keuchend, brüllend, während ihr Körper sich emporbog, zuckend wieder zurückfiel ... und aus vier runden, dunkelroten Eicheln der Samen schoss ... weißliche Fontänen überall auf Lottas Leib landeten ... dicke Kleckse und Tropfen auf Gesicht, Brüsten, Bauch, Scham und Schenkeln.

Es war eine faszinierende Erfahrung für jeden von uns. Für Lotta ging ihr geheimster, heißester Traum in Erfüllung: Sie war im Mittelpunkt ... konnte ihre Erregung ohne jede Hemmung zeigen und im Spiegel von vier ebenso erregten Männern genießen. Für meine Kollegen war es ein erotisches Erlebnis erster Güte ... eine Frau, die ihre Lust offen zeigte, ohne Schlafzimmerverschämtheit oder den bohrenden Gedanken, dass ihnen lediglich für Geld etwas vorgespielt wurde. Und ich war erfüllt ... von dem Geschehen an sich ... aber vor allem von dem Bewusstsein, meiner Frau etwas geschenkt zu haben, das weit über normale Zuneigung und Erwartung hinausging. Ich war einen Schritt zurückgetreten und hatte ihr gerade damit tiefste Liebe und wahre Leidenschaft gegeben.
         Zuerst verschwand Jonas in der Dusche, dann auch wir übrigen Männer. Lotta wartete gern bis zum Schluss, genoss ihren Körper, wie er war, nicht beschmutzt, sondern gewissermaßen wie nach einer Taufe. Danach saßen wir alle zusammen wie ein Nudistenverein, nackt, aber in aller Harmlosigkeit.
         Wie schnell das geht! dachte ich ... nicht zum ersten Mal in kleiderloser Runde. Die meisten Menschen haben panische Angst vor öffentlicher Nacktheit. Es ist ein typisches Motiv in Alpträumen. Dabei gewöhnt man sich so leicht daran ... jedenfalls wenn man nicht allein nackt ist.
         Nach einer Weile veränderte sich die Stimmung erneut. Offenbar war die Ruhepause vorbei. Anfangs hatten Lotta und Jonas allein auf der Couch gesessen, jeder in einer Ecke. Irgendwann begann Lotta, sich wieder selbst zu streicheln. Darius stand von seinem Sessel auf, das Glied schon halb erhoben, ließ sie in die Mitte rücken und setzte sich neben sie. Jonas und Darius fuhren mit den Händen über ihre Oberschenkel, hinauf über den Bauch, kneteten die kleinen Brüste ... hinab, zwischen die Schenkel ... und massierten sanft die anschwellende Vulva. Lotta hielt zuerst einfach still. Dann griff sie nach rechts und links. Bedachtsam schlossen sich ihre Finger um die beiden harten, aufrechten Glieder.
         Ich beobachtete das Geschehen wie gebannt ... ebenso Ralf, der neben mir saß. Plötzlich stand er auf, lächelte mich kurz an ... wie um sich zu vergewissern, dass ich weiterhin einverstanden war ... und schob seinen Sessel direkt vor Lotta. Zuerst war mir unklar, worauf das hinauslief. Dann musste ich grinsen. Er spreizte seine Beine über die Armlehnen, legte Lottas Beine auf die Sitzfläche und ihre Füße auf sein Glied und seine Hoden. Lotta besaß schöne, schlanke Füße, und mein guter Kollege hegte für dieses Körperteil bei Frauen eine besondere Vorliebe, wie er mir später gestand.
         Wohliges Stöhnen füllte den Raum. Lotta hatte die beiden Männer gut im Griff; vor allem Jonas' Prachtexemplar hatte es ihr angetan. Am liebsten hätte sie ihn in den Mund genommen ... nur um zu spüren, wie sich so ein mächtiges Stück Fleisch anfühlte ... doch sie hielt sich an die Regel. Im Gegenzug hatten Jonas und Darius unbewusst ein Wechselspiel gefunden, mit dem sie Lotta von beiden Seiten verwöhnten. Mal erforschte der eine nachdrücklich die Tiefen ihrer Spalte und massierte den kleinen, fest vorstehenden Kitzler, während der andere ihren Körper streichelte. Dann wieder umgekehrt.'
        Ich blieb auf meinem Sessel, fand es nicht nötig, mich dazwischen zu drängen. Aus diesem Abstand konnte ich das Schauspiel viel besser genießen. Und zu sehen bekam ich allerhand. Fremde Hände, die ohne jede Hemmung über den Körper meiner Frau glitten, streichelten, zupften, sich an ihr bedienten und bis in intimste Bereiche vordrangen ... was gefiel mir daran? Was machte mich geiler und geiler, dabei zuzusehen ... und bei der wachsenden Erregung, die Lotta deutlich zeigte, mit entrücktem Blick, wohligem Stöhnen und lustvollem Zucken ihrer Muskel? Es war nicht nur der Sex an sich. Es war gerade das ... normalerweise ... Verbotene, das Widersinnige, das Überschreiten aller Grenzen!
         Ich war so erregt wie nie zuvor. Erst jetzt, aus dem Abstand eines Zuschauers, ergriff mich die Lust an diesem Spiel vollständig. Lottas Hände und Füße lagen um fremde Glieder, und doch spürte ich sie an mir, als Erinnerung so deutlich als seien sie real da, als seien all diese Glieder mein. Und die fremden Hände auf ihr machten mir nur umso deutlicher, welch wunderbaren Körper die Frau hatte, die ich liebte!       

Diese zweite Runde dauerte eine Weile. Jeder von uns war mehr bei der Sache ... konzentrierter und mit mehr Genuss als beim ersten Mal. Doch irgendwann hielt es keinen von uns noch länger. Lotta legte wieder selbst Hand an sich, nachdem sie Jonas und Darius signalisiert hatte, das gleiche zu tun.
         Ralf war der erste. Aufs äußerste erregt brüllte er fast, als es in hohem Bogen aus ihm heraus schoss ... bis auf Lottas Oberschenkel ... dann nachquoll und der Samen in dicken Fäden über die schlanken Frauenfüße lief. Rasch folgten Darius und Jonas. Von links und rechts klatschten ihre Spritzer auf Lottas Körper ...
         ... die prompt reagierte, zu zittern begann ...
         während ich nach vorn stürzte, schräg vor sie
         ... Lotta losschrie und sich aufbäumte im Höhepunkt ...
         ich meine eigene Ladung auf ihre zuckende Spalte spritzte ... und auf den in höchster Lust verkrampften, vom Samen der anderen tropfenden Körper.

Das war natürlich nicht das Ende. Die Aufmerksamkeit von vier Männern beflügelte Lotta. Nach einer kurzen Verschnaufpause befriedigte sie sich ein weiteres Mal. Selbst als unsere Gäste gegangen waren, war sie noch so erregt, dass sie mich fast flehend um eine abschließende Runde Sex bat. Des Handbetriebs überdrüssig willigte ich nur zu gern ein ... und stellte überrascht fest, dass ihr Körper durch die Berührung der Anderen für mich nur noch reizvoller geworden war.
         Danach lag sie ... nun endlich gesättigt ... mit einem glücklichen Lächeln neben mir im Bett.
         "Es war wunderbar heute, einfach unglaublich!" meinte sie strahlend. "Ich hoffe nur, du bist auch auf deine Kosten gekommen! Ich kann es sogar jetzt noch gar nicht glauben, wieviel Glück ich hab mit dir ... dass du das alles mitmachst für mich."
         "Oh Gott ja! Kosten ... das klingt so blöd. Ich genieße es doch auch! Ja, ich hatte Bedenken bis fast zur letzten Sekunde. Aber ich habe gemerkt, wie mich das anmacht, dich so zu sehen, geil und glücklich zwischen mehreren Männern. Vielleicht bin ich ja so ein komischer Voyeur, und dann passt es doch ... meine süße Exhibitionistin!" Ich küsste sie. "Und was ich mir auch überlegt habe: Ich will abwarten, wie sich die Jungs in nächster Zeit verhalten ... ob sich einer unwohl fühlt ... oder doch 'mehr' haben will von dir. Aber wenn alles ok ist, keiner aus der Rolle fällt und sie wollen ... könnten wir ja vielleicht ..."
         "Das wiederholen, meinst du?" fiel sie mir ins Wort. "Echt? Meinst du das ernst? Oh André, du bist so unglaublich! Ich liebe dich!" ... zog mich an sich und küsste mich erneut.
         "Dann passen wir ja zusammen," meinte ich nach einem Moment. "Du bist auch unglaublich ... und ich liebe dich!"

>>> Ende <<<

Copyright by Nicolas Scheerbarth, 2016


Kommentare

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annbirgit schrieb am 15.06.2019 um 13:53 Uhr

Sehr sehr schön - ganz nah an unseren Fantasien!

borromeo schrieb am 18.06.2019 um 07:47 Uhr

Eine tolle Geschichte. Ich war selbst mal mit einer Exhibitionistin zusammen und kann das alles sehr gut nachvollziehen. Seit wir usn getrennt haben, fehlen mir Spielchen dieser Art, umso mehr freut es mich, solch wunderbar geschriebene Geschichten zu lsen.