El Regalo de cumpleãos


romanowsky

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06.11.2012
Schamsituation

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(Das Geburtstagsgeschenk)

Der Regen prasselte gegen die Panoramascheibe seines Appartements. Sturmböen rüttelten am Rollladenkasten. Die Straßenlaternen schwankten bedenklich. Melancholisch starrte er auf die Stadt.  Unten, auf der gegenüberliegenden Straßenseite sah er, wie sich eine Gestalt in einem leichten Sommermantel durch das Unwetter kämpfte.

Sie war nicht gekommen. Heute, an seinem Geburtstag! Früher, als seine Frau noch lebte, waren Geburtstage groß zelebriert worden.

Doch dann wurden die Feste immer leiser. Die letzten drei Jahre feierte er nur noch mit seiner Tochter.

Obwohl diese kürzlich einen neuen Job in Barcelona fand, hatte sie versprochen, an seinem Ehrentag nach Deutschland zu kommen.

Inzwischen setzte die Dämmerung ein. Immer mehr Lichter nahmen den aussichtslosen Kampf gegen die heraufziehende Dunkelheit auf.

„Das war‘s dann wohl, Susanne wird nicht mehr kommen. Sie hätte wenigstens anrufen können“, dachte er resigniert. Er hatte extra Kuchen besorgt und eine Flasche Champagner kaltgestellt. Morgen würde er diese, nahm er sich vor, in den Keller zurück tragen. Aufbewahren für besondere Gelegenheiten. Er selbst würde die angebrochene Rotweinflasche noch austrinken und früh zu Bett gehen.

Plötzlich zerriss das Schnarren der Klingel die Stille. Jemand war an der Tür des Appartements. Hoffnung keimte auf. „Das ist sie! Sie hat es doch noch geschafft.“ Freudig riss er die Tür auf und sein Lächeln erstarrte.

Vor ihm stand eine, bis auf die Knochen durchnässte, junge Frau. Ihr nasses Haar klebte ihr im Gesicht und am Kragen ihres Mantels. Doch es war nicht seine Tochter.

„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Herr Wolf!“

Der Verwunderung folgte das Erkennen. Ja natürlich, das ist Frederike, die beste Freundin seiner Tochter. Früher war sie im Haushalt Wolf ein- und ausgegangen. Doch statt einem Kind stand da eine attraktive Frau, auch wenn sie auf den ersten Blick bemitleidenswert aussah. Anton Wolf schalt sich einen Narren. Selbstverständlich war aus dem Mädchen eine erwachsene Frau geworden. Sie war schließlich genauso alt wie seine Tochter und die war auch kein Kind mehr.

Auf dem Flur bildete sich eine immer größer werdende Pfütze.

„Aber du bist ja völlig durchnässt, du zitterst “, stellte Anton fest. Mit einer einladenden Geste bat er sie in seine Wohnung.

"Du musst sofort aus den nassen Klamotten, du holst dir sonst noch den Tod. Du brauchst eine heiße Dusche! Dort hinten, die letzte Tür. Im Schrank neben dem Waschbecken findest du Handtücher und den alten Bademantel von Susanne. Der müsste Dir passen.

Ich werde in der Zwischenzeit einen Tee aufbrühen. Etwas Heißes wird dir gut tun.“

Während er sich in der Küche zu schaffen machte, rief er über den Flur in Richtung Badezimmer: „Du hast sicherlich damit gerechnet, dass Susanne heute auch hier ist. Da muss ich dich allerdings enttäuschen. Sie ist nicht gekommen. Ich weiß nicht was da los ist.“

Als Antwort hörte er das Plätschern der Dusche.

Er stellte gerade zwei Teetassen auf dem Wohnzimmertisch ab, als sich die Badezimmertür öffnete. Im Bademantel seiner Tochter Susanne, kam deren alte Freundin ins Zimmer. Mit der einen Hand hielt sie den Mantel zu, da der Gürtel fehlte. In der anderen Hand trug sie ihre völlig durchnässte Kleidung. Hilfsbereit eilte ihr Anton entgegen. „Gib mir die nassen Sachen, ich hänge sie in den Heizungskeller zum Trocknen. Da ist es recht warm. Da geht das ruckzuck.

Setz dich und lass Dir den Tee schmecken. Ich bin gleich zurück.“

Anton eilte über drei Stockwerke in den Keller. Auf der Wäscheleine, die im Heizraum gespannt war, suchte er ein freies Plätzchen um Frederikes Mantel und Kleid aufzuhängen. Etwas seltsam fühlte er sich, als er ihren BH daneben zum Trocknen aufhängte. Wann hatte er das letzte Mal so ein frauentypisches Kleidungsstück in der Hand? Er konnte sich nicht erinnern. Das musste Jahre her sein. Als er das feuchte Höschen daneben mit zwei Wäscheklammern befestigte, war er froh, dass keine der Nachbarinnen im Trockenraum zu tun hatte. Das wäre ihm doch peinlich gewesen. Eisern widerstand er auch der Versuchung an dem Wäschestück zu schnüffeln. Es gehörte immerhin der besten Freundin seiner Tochter. Anton beeilte sich, in seine Wohnung zurück zu kommen.

Frederike saß in einem der Ledersessel und nippte gerade an der Teetasse als Anton wieder erschien. „Ahhh, so ein warmer Tee, das tut jetzt richtig gut.“ „Darf ich Dir ein Stück Kuchen anbieten?“, fragte Anton.

„Bitte machen sie sich keine Umstände Herr Wolf.“

„Das sind doch keine Umstände. Ich hatte extra Kuchen gekauft, da ich damit rechnete, dass mich Susanne heute besucht. Wenn du nicht gekommen wärst, müsste ich den alleine essen.“

Anton schnitt ein Stück Torte ab und jonglierte es gekonnt auf einen Teller, den er Frederike über den Tisch hinüber reichte. Diese beugte sich nach vorn um den Kuchenteller entgegen zu nehmen. Dabei öffnete sich der Bademantel, da dieser keinen Gürtel hatte und gab den Blick auf ihre nackte linke Brust frei. Antons Atem stockte. Frederike schien nicht zu bemerken, was für einen Einblick sie dem Vater ihrer besten Freundin gewährte.

Die Beiden unterhielten sich angeregt über vergangene Zeiten. Dabei blickte Anton der jungen Frau in die Augen, aber sein Blick wanderte immer wieder nach unten. Frederikes Bademantel hatte sich noch weiter geöffnet und gab zeitweise den Blick auf beide Brüste frei. So gerne er den Anblick noch länger genossen hätte, fühlte er sich unwohl. Als Kavalier fühlte er sich verpflichtet, Frederike auf ihr Missgeschick aufmerksam zu machen.

„Oops!“ Schnell verschloss die junge Frau ihren Bademantel mit einer Hand. Dann lehnte sie sich in den Sessel zurück. Die Beiden plauderten weiter. Nach einer Weile löste sie den verkrampften Griff. Es blieb nicht aus, dass sich der Mantel wieder öffnete. Die Enden des Mantels rutschen von ihren Knien und gaben den Blick auf ihre Schenkel frei. Auch der Bereich, an dem die Beine endeten war Antons Blick preisgegeben.

„Eigentlich ist es ja Unsinn, wenn ich mich so krampfhaft vor ihnen verhülle. Sie haben mich schließlich schon einmal nackt gesehen“, kommentierte sie das erneute Missgeschick.

„Ich, dich nackt? Ich kann mich beim besten Willen nicht entsinnen.“

„Das ist schon lange her. Damals wohnten sie noch in dem Haus im Grillparzer Weg mit dem großen Garten und dem Pool. Ich war da vielleicht elf oder zwölf Jahre alt. Ich habe mit Susanne gespielt und wir kriegten Streit, der so weit führte, dass wir beide im Pool landeten. Wir waren klatschnass und ihre Frau schimpfte mit Susanne, weil sie an diesem Tag schon zum zweiten Mal ihre Kleider versaut hatte. Zur Strafe durfte sie keine frischen Sachen mehr anziehen. Da meine Klamotten auch erst trocknen mussten sollte auch ich mich ausziehen. Nackt verbrachten wir den Nachmittag bei ihnen zu Hause. Ich werde nie vergessen, wie sie abends nach Hause kamen und plötzlich im Wohnzimmer standen. Susanne hatte kein Problem, sich ihrem Vater nackt zu zeigen. Aber mir war das so peinlich. Ich war damals noch flach wie ein Brett. Nur an meinen Nippeln zeichneten sich die kommenden Veränderungen ab. Und unten sprießten vereinzelte Haare. Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. “

„Ihr ward Kinder. Susanne hüpfte damals oft nackt in der Wohnung herum. Dass da auch mal eine Freundin dabei war, das kann schon sein. Darauf hatte ich nicht geachtet.

Heute jedoch bist du eine sehr attraktive junge Frau. Dein Körper ist perfekt, die Rundungen sind an den richtigen Stellen. Nur die Haare da unten sind ganz verschwunden.“ Anton blickte der jungen Frau genau zwischen die Beine. Diese lehnte sich etwas zurück und öffnete ihre Schenkel etwas. Dabei erklärte sie lachend: „ Ja daran ist ein gewisser Herr Gillette schuld, der hatte da mal so eine Erfindung gemacht.“

„Du bist wunderschön. Bitte zeige dich mir ganz!“

Frederike erhob sich aus ihrem Sessel. Langsam lies den Bademantel von ihren Schultern gleiten.

Dieser Frauenkörper vor ihm mit den langen, immer noch feuchten Haaren, erinnerte Anton an die Venus von Botticelli.

Er erhob sich und machte einen Schritt auf sie zu. Unsicher streckte er seine Hand aus und berührte ihre Wange. Er musste es einfach tun. Er streichelte ihr Gesicht, ihren Hals und die Schulter.

Vorsichtig griff sie seine Hand und führte diese zu ihrer Brust.

Von Angesicht zu Angesicht standen sie sich gegenüber. Es bedurfte keiner Worte. Ihre Lippen näherten sich, berührten sich. Zu seiner Überraschung öffnete sie ihre Lippen. Erst zart, dann wild und leidenschaftlich küsste er sie.

Nichts konnte ihn noch bremsen. Die Hand auf ihrem Po, zog er Frederike an sich! Sie begann mit zitternden Fingern an den Knöpfen seines Hemdes zu nesteln. Er zog das Hemd aus und schleuderte es durchs Zimmer, während sie sich am Gürtel seiner Hose zu schaffen machte.

Er drängte sie sanft zur Couch. Langsam ließen sie sich darauf niedersinken.

Zwei Körper verschmolzen miteinander und strebten der Erfüllung zu.

 

Später, kuschelten sie erschöpft, aber zufrieden auf dem Wohnzimmermöbel.

Die traute Zweisamkeit wurde jäh gestört als Antons Handy auf dem Wohnzimmertisch vibrierte. Er griff nach dem Gerät.

„Holla, Papa!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Es tut mir so leid, dass ich nicht kommen konnte. Aber hier in Barcelona ist die Hölle los. Ich habe so viel Arbeit. Ich konnte einfach nicht weg. Hast du wenigstens mein Geschenk gekriegt?“

„Nein, in den letzten Tagen ist kein Päckchen gekommen“, antwortete er irritiert.

„Ist Freddy da?“, kam die nächste Frage.

„Ja, woher...“

„Gib sie mir mal bitte!“

Verwirrt reichte er das Telefon an Frederike.

„Hallo Susen...

Ja, alles wie geplant....

Kein Problem, ich war dir ohnehin noch einen Gefallen schuldig....

Nein, es hat mir nichts ausgemacht.... ganz im Gegenteil es war richtig nett.

„Ja,....“ langsam drehte sie sich zu Anton und lächelte ihn geheimnisvoll an,

„ich glaube schon, dass ihm DEIN Geburtstaggeschenk gefallen hat!“

©Romanowsky


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