Ich möchte Sie mal nackt sehen


Schambereich

5
24971
1
21.04.2009
Schamsituation

Bewertungen
2 x 4.5
0 x 0.0
2 x 4.5
0 x 0.0
0 x 0.0

Die Bilder Nr.7.816, 7.817 und 8.190 haben mich zu dieser Geschichte angeregt. Die Geschichte und die Namen sind frei erfunden. Eine allfällige Namensgleichheit ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Melitta Berger:

Verdammt noch mal, dachte ich mir. Warum konntest Du nicht besser aufpassen? Warum auch musste der Wagen vor mir so plötzlich vor dem Zebrastreifen stehen bleiben? Hätte ich bloß besser aufgepasst. Jetzt hatte ich den Blechsalat! Auffahrunfall und ich war natürlich selbst schuld! Wie sollte ich meinem Gottlieb erklären, dass sein geliebter Sportwagen in der Frontpartie eine ziemlich große Delle aufwies? Was das Auto anlangt ist mein Mann ohnedies recht empfindlich, und nun das! Beim Unfallgegner war kein Schaden entstanden, denn es handelte sich um einen alten Lieferwagen. Wenigsten war Gottlieb in der Früh für vier Tage nach Berlin geflogen, sodass ich mir wenigsten ein paar Tage blieben, um mir etwas einfallen zu lassen, wie man den Schaden beheben konnte.

Umgehend fuhr ich in eine Fachwerkstatt und ließ den Schaden besichtigen, doch der Mechaniker sagte mir zu meinem Entsetzen, dass der Schaden mindestens 2.000 Euro ausmachen würde. Unglaublich, wie teuer so eine Delle sein konnte. Damit Gottlieb nichts merkt, müsste schon eine neue Motorhaube her und die kostete halt so viel. Da wir keine Kaskoversicherung hatten, bedeutete das unweigerlich, dass ich es meinem Mann beichten muss. Wenn ich 2.000 Euro vom Konto behebe, dann wird er das beim nächsten Kontoauszug sehen und unseren geplanten Urlaub können wir dann auch vergessen. Da kann ich mir dann ganz schön was anhören! Gerade jetzt, wo wir uns doch trotz der Raten für das Haus auch noch eine neue Wohnzimmereinrichtung geleistet hatten. Da wird wohl nichts aus dem Urlaub, auf den ich mich schon so gefreut hatte. Verdammt blöde Situation!

Da Gottlieb das Auto bei dieser Werkstätte ja gekauft hatte und auch schon öfter mal hier war, kannte er den Mechaniker, der mich nun fragte, ob er wohl den Auftrag aufnehmen könne. Ziemlich verlegen stotterte herum: "Herr Müller, ich weiß noch nicht. Die Sache ist so, dass mein Mann nichts davon erfahren sollte. In vier Tagen kommt er aus Berlin zurück und bis dorthin sollte der Schaden behoben sein, aber ich kann mir das derzeit nicht leisten!"
Der Mechaniker ziemlich leise: "Frau Berger, ich habe mir zu Hause in der Garage eine kleine Werkstätte eingerichtet, wo ich in der Freizeit ab und zu was mache. Pst, mein Chef weiß natürlich nichts davon. Ich denke, dass ich das mit Ausklopfen und mit Drüberlackieren hinbringe und dann wird Ihr Mann nichts merken. Kommen Sie doch nach Feierabend bei mir vorbei!"

Ich begeistert: "Das wäre ja super, aber was kostet das denn? Damit mein Mann nichts merkt, kann ich unmöglich was vom Konto abheben!"
Herr Müller: "Sie könnten ja mit Naturalien zahlen!"
Ich entsetzt: "Sie wollen doch nicht mit mir schlafen?"
Herr Müller: "Nein, nein, aber ich möchte Sie mal nackt sehen. Sie sind eine so wunderbare Frau, die man einfach mal ausgezogen sehen muss. Dafür repariere ich Ihnen das Auto! Und wenn mir mein Sohn hilft, schaffen wir es bis übermorgen!"

Mir lief es ganz kalt über den Rücken, wenn ich mir vorstellte, dass ich mich vor diesem Mechaniker ausziehen soll. Nein, sicher nicht! Aber andererseits müsste ich meinem Mann diesen Unfall nicht beichten und auf den Urlaub bräuchten wir auch nicht zu verzichten. Das war nun eine ziemlich verzwickte Lage, in der ich mich befand. Eigentlich blieb mir gar nichts anderes übrig und so sagte ich: "OK. Und wie lange wollen Sie mich nackt sehen?"
Herr Müller: "Wenn Sie das Auto heute vorbei bringen, eine Stunde und wenn Sie das Auto übermorgen abholen nochmals drei Stunden! Sie brauchen keine Angst zu haben, dass ich mit Ihnen ins Bett will, ich möchte es bloß genießen, Sie nackt zu sehen!"

Das war zumindest beruhigend, doch mich ihm 4 Stunden lang ausgezogen zu präsentieren, würde alles andere als einfach sein. Schließlich bin ich ja keine Nudistin und es fällt mir ohnedies schwer genug, wenn ich mich beim Arzt mal ganz ausziehen muss.
Ich unsicher: "Und ich soll mich ganz entblättern?"
Herr Müller: "Aber klar doch. Ich möchte Sie ganz nackt sehen!"

Mit ziemlich wackeligen Beinen verließ ich die Werkstätte und fuhr nach Hause, um das erst einmal zu verdauen. Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf. Wie konnte jemand so unverfroren sein und so etwas von mir verlangen? Natürlich war ich mit 34 Jahren eine Frau im besten Alter, nach der sich die Männer auf der Straße gewiss noch umdrehten und insofern war es auch nicht verwunderlich, wenn jemand den Wunsch hatte, mich mal ausgezogen zu sehen. Peinlich würde das allemal sein, zumal wir ja in einer kleineren Stadt wohnen, weshalb ich Herrn Müller genauso gut kannte wie auch mein Mann. Er war auch vom Alter schwer einzuschätzen, aber er war sicher schon über 50.

Der Tag war mir ziemlich verdorben, denn ich musste die ganze Zeit an meinen Striptease denken, der mir am späten Nachmittag blühte, aber ich hatte faktisch keine andere Wahl. Um nicht immer daran denken zu müssen, ging ich am Nachmittag in den Fitnessclub, aber auch dabei kreisten meine Gedanken immer nur um das eine. Bevor ich mich in der Garderobe wieder anzog, duschte ich mich noch ab. Auf dem Weg dorthin fiel mein Blick in den großen Spiegel, der da hing. Eigentlich konnte ich recht stolz auf meinen Körper sein, doch da überkam mich wieder ziemliches Unbehagen, denn genau so müsste ich mich nun Herrn Müller präsentieren.

Auf dem Weg zu Herrn Müllers kleinem Haus war mir nun ziemlich mulmig zumute. Ich musste immerzu daran denken, dass ich jetzt eine ganze Stunde lang auf Bekleidung verzichten muss. Er wird mich so sehen, wie mich sonst nur mein Mann sieht. Wird sein Sohn auch da sein? Ich kannte ja den Hannes, der vor nicht allzu langer Zeit erst 18 geworden war. Wird auch er mich so sehen? Möglich, denn Herr Müller hat ja gesagt, dass ihm sein Sohn helfen wird.

Als ich zum Haus kam, stand die Garageneinfahrt schon offen, sodass ich den Wagen schon in die recht große Garage stellen konnte, die in eine kleine Wertstatt umgebaut worden war. Während mein Mechaniker das Garagentor schloss, stieg ich mit weichen Knien aus dem Auto. Zufrieden stellte ich fest, dass außer uns beiden niemand da war.

Nachdem wir uns begrüßt hatten, sagte Herr Müller: "Frau Berger, jetzt müssen Sie den ersten Teil Ihres Versprechens einlösen. Ziehen Sie sich jetzt aus!"
Jetzt war es soweit: Ich zog meine Wolljacke aus, dann meine Laufschuhe und nun die Jeans. Ich hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit meines Gegenübers und als ich nun die Strumpfhose runter streifte, war mir wirklich sehr unwohl. Nachdem der Boden recht schmutzig war, hatte Herr Müller nichts einzuwenden, dass ich meine Schuhe wieder anzog. Aber er sagte: "Machen Sie ruhig weiter!"
Nach dem Aufknöpfen und dem Ablegen der Bluse stand ich nur mit Slip und BH vor ihm. Allein das war schon peinlich genug. Ziemlich verlegen öffnete ich nun den BH und legte ihn zu den anderen Klamotten. Schamhaft hielt ich meine Hände vor meine Brüste und sagte mit gesenktem Blick: "Den auch noch?"
Doch Herr Müller: "Den auch, ich will Sie schon ganz nackt sehen!"

Musste er das auch noch extra betonen? Mir war ja klar, dass ich nur mehr dieses winzige Stück Stoff an meinem Körper hatte und dass ich nach dem Ablegen des Slip natürlich "ganz nackt" bin. Mir war zum Heulen zumute, als ich nun mit einem schnellen Ruck das Höschen abstreifte. Ich war nun tatsächlich vollständig entblößt, bis auf meine Schuhe eben. Fast automatisch wanderte jetzt eine Hand hinunter zum Venushügel. Ich stand in der geradezu klassischen Schamhaltung da: Eine Hand vor dem Busen, die andere vor meinem Schoß. Aber es ging nicht anders, viel zu sehr schämte ich mich in diesem Moment, so vor Herrn Müller dazustehen. Noch nie in meinem Leben hatte ich so eine peinliche Situation erlebt. Wenn ich von meinem Arzt absehe, bin ich noch nie ganz ausgezogen vor einem bekleideten Mann gestanden. Das ganze war so megapeinlich und jetzt bereute ich es zutiefst, dass ich diesen Weg gewählt hatte. Hätte ich doch Gottlieb angerufen und ihm mein Missgeschick gebeichtet, denn würden wir zwar nicht auf Urlaub fahren, aber ich müsste nicht nackt und bloß vor unserem Mechaniker dastehen.

Herr Müller: "Wollen Sie ewig so dastehen?"
In dieser Schamhaltung wirkte ich nicht weniger ausgezogen als ich tatsächlich war und eigentlich musste ich in dieser Haltung erst recht herausfordernd aussehen. Und natürlich merkte er, wie sehr ich mich schämte. Und dabei hatte ich mir vorgenommen, mir meine Scham nicht anmerken zu lassen, aber man kann eben seine Gefühle nicht verbergen. Jetzt versuchte ich stark zu sein und stützte nun meine Hände in die Hüfte, sodass ich nun gänzlich preisgegeben war. Ihm gefiel mein Anblick und er musterte mich nun genüsslich von Kopf bis Fuß: "Sie haben einen sehr hübschen Busen, Frau Berger. Der Rest ist auch nicht zu verachten. Sie sind eine sehr schöne Frau!"
Ich mit verbliebenem Stolz: "Wenn Sie mir schon das Auto gratis reparieren, dann sollen Sie auch was zu sehen bekommen!"
Nachdem er auf die Uhr geblickt hatte, sagte er: "Es ist jetzt halb sechs Uhr. Sie müssen jetzt bis halb sieben Uhr so bleiben!"
Verschämt nickte ich: "Ja ich weiß!"

Eine ganze Stunde lang hatte ich nun vollständig entblößt in dieser Werkstatt auszuharren. Der Mechaniker erklärte mir zuerst, was er alles machen werde, ehe er dann tatsächlich mit den Reparaturarbeiten begann. Wenngleich er mich auch dann nicht aus den Augen ließ, war es doch etwas angenehmer, denn er konnte ja nicht ununterbrochen auf mich schauen. Endlich war meine Nacktstunde um und ich konnte mich wieder anziehen.

Dann sagte Herr Müller: "Sie können den Wagen übermorgen um sechs Uhr abholen, aber Sie müssen dann den zweiten Teil der Abmachung einhalten. Sie müssen ja dann noch drei Stunden lang nackt sein. Aber nicht hier in der Garage, wir gehen dann nach hinten, wo sich mein kleines Stübchen befindet. Wir können dann ein bisschen plaudern oder auch etwas trinken!" Sie brauchen keine Angst zu haben, denn Hannes und sein gleichaltriger Freund Benni Krug werden dabei sein!"
Ich war total entsetzt, denn Benni Krug ist ja immerhin der Sohn unserer Nachbarn und es war für mich absolut unvorstellbar, dass auch er mich so sehen wird.
Ich: "Und wenn ich mich nicht daran halte?"
Herr Müller: "Dann muss ich wohl Ihrem Mann eine Rechnung schicken, wobei ich eine Stunde Nacktsein abziehe. Aber das wollen Sie ja nicht, oder?"
Ich verlegen: "Gewiss nicht. Aber müssen mich denn auch die beiden Jungs nackt sehen?"
Herr Müller: "Ohne die beiden schaffe ich es nicht, bis übermorgen fertig zu werden. Und wenn mir die beiden schon helfen, dann wäre es doch ein bisschen unfair, wenn ich allein den Lohn für diese Arbeit einstreife. Deshalb habe ich ihnen gesagt, dass sie ruhig dabei sein können, wenn Sie die Abmachung einlösen!"

Wutentbrannt lief ich zur Garage hinaus und ging die ungefähr 10 Minuten nach Hause. Ich konnte es einfach nicht fassen, was ich mir da aufgeladen hatte. Ich stürmte ins Schlafzimmer, warf mich auf mein Bett und heulte einfach mal drauf los. Allein schon, dass ich mich unserem Mechaniker eine Stunde lang vollständig entblößt zeigen musste, war so ungeheuerlich und so fürchterlich peinlich. Und jetzt sollten mich auch noch sein Sohn und der Nachbarsjunge so sehen. Mir war klar, dass es sich die beiden 18jährigen jungen Männer  nicht entgehen lassen werden, eine 34jährige reife Frau nackt zu besichtigen. Noch dazu drei Stunden lang! Während ich so vor mich hinschluchzte, überlegte ich, wie ich das alles abwenden kann, doch fiel mir keine geeignete Alternative ein. Wenn ich mich weigere, dann wird Gottlieb die Reparaturrechnung bekommen und mir Vorwürfe machen, warum ich ihm den Unfall verheimlicht hatte. Weiters werden wir nicht auf Urlaub fahren können und zum Schluss kommt vielleicht auch noch raus, dass ich mich Herrn Müller nackt gezeigt habe. Je mehr ich darüber nachdachte, umso mehr wurde mir bewusst, dass mir diese dreistündige Nacktheit nicht erspart blieb. Für den Rest des Abend und die nächsten zwei Tage konnte ich an nichts anderes mehr denken.

Mein Schatz rief mich von Berlin zweimal an, aber ich musste so tun, als wäre nichts geschehen. Ich konnte ihm das doch nicht erzählen. Wie es in dieser Situation in mir aussah, kann man sich wahrscheinlich denken. Dass mich ausgerechnet der Benni aus der Nachbarschaft so sehen würde, wurmte mich am meisten. Den Hannes hätte ich noch verkraftet, aber ausgerechnet Benni wird mich nackt zu Gesicht bekommen!

Am Nachmittag des nächsten Tages lief mir Benni über den Weg, als er gerade aus dem Haus seiner Eltern kam.

Er grüßte sehr freundlich: "Hallo Frau Berger!"
Ich grüßte zurück: "Hallo Benni!"
Das war eine ganz eigenartige Situation, denn er wusste ja wohl, dass ich diese Nacktvereinbarung einlösen musste und er mich daher so sehen wird.
Benni: "Ich gehe jetzt zu Hannes, denn wir helfen seinem Vater, Ihr Auto zusammen zu flicken!"
Ich: "Sei nicht so unverschämt. Es war ja bloß eine kleine Delle!"
Benni: "Na, so klein war sie auch nicht. Immerhin bringen Sie ein ganz schönes Opfer dafür und ich werde Sie morgen drei Stunden lang nackt sehen!"
Der Bengel war ganz schön frech, aber ich konnte ja keine Szene machen, um nicht zu riskieren, dass mein Mann was davon erfährt: "Hör mal, es schmeckt mir zwar nicht ganz, aber ich werde diese Vereinbarung einhalten. Versprich mir aber, dass Du niemandem etwas davon erzählst!"
Er antwortete: "Ist OK, das bleibt unser Geheimnis!"

Sicher war das wie Weihnachten für ihn. Nicht nur einmal hatte ich ihn mit dem Fernglas hinter dem Vorhang seines Zimmers ausgemacht, um etwas interessantes von mir zu erhaschen. Auch wenn ich im Sommer im Bikini im Garten lag, hat er mich schon beobachtet, aber Jungs in diesem Alter sind halt so. Wäre ja auch sonderbar, wenn es anders wäre. Vor einem Jahr hat er mir mal einen Eisbecher vorbeigebracht als ich gerade ein Sonnenbad nahm. Natürlich war ich im Bikini, in einem sehr knappen sogar. Er hat recht große Augen bekommen, als er mich so sah. Und da habe ich ihm eine Freude gemacht und ihn gebeten, sich zu mir zu setzen. Und dann haben wir ziemlich lange geplaudert. Es war für mich eine eigenartige Situation, bloß mit einem knappen Bikini bekleidet, neben dem komplett angezogenen Benni zu sitzen. Auch wenn ich mich dabei etwas unwohl fühlte, war es aber auch ein bisschen aufregend.

Doch am nächsten Tag würde ich nicht einmal mehr einen Bikini anhaben und ich schämte mich jetzt schon, obwohl es ja noch gar nicht geschehen war. Ja, ich gebe es zu, ich hatte echt Angst und es war mir jetzt schon mehr als peinlich. Allein schon der Umstand, dass er gesagt hatte, er werde mich nackt sehen, war für mich sehr demütigend. Und zu wissen, dass diese Nacktsituation unausweichlich ist, war sehr, sehr beängstigend. Das waren die beunruhigendsten Tage in meinem Leben. Noch nie war ich so unter Anspannung und noch nie hatte ich solch eine Angst vor einem herannahenden Ereignis.

Der Tag der Einlösung meiner Nacktvereinbarung war also gekommen. Kurz vor sechs Uhr stand ich wie vereinbart vor der Garagentüre meines Mechanikers. Herr Müller bat mich in die Werkstätte und zeigte mir nun den reparierten Sportwagen. Wau, es war absolut nichts mehr von dem Unfallschaden zu sehen. Ich muss zugeben, dass das eine perfekte Arbeit war.
Dann sagte er: "Frau Berger, nun müssen Sie den zweiten Teil der Vereinbarung einlösen! Kommen Sie mit!"
Ich: "Ja, ich weiß!"
Er führte mich in einen kleinen Lagerraum und sagte: "Wenn Sie sich nun bitte vollständig ausziehen. Die Schuhe dürfen Sie heute nicht anbehalten!"

Schweren Herzens und mit etwas zittrigen Händen begann ich nun mit der unausweichlichen Entkleidung. Hülle für Hülle fiel zu Boden und schließlich war ich vollkommen nackt. Das war diesmal nicht weniger peinlich als vor zwei Tagen, doch ich hatte keine Zeit zum Schämen, denn zu groß war die Angst, nun in den nächsten Raum zu gehen, denn da würden Hannes und Benni auf mich warten. Herr Müller nahm mich bei der Hand und öffnete die Tür. Nun betrat ich wie in Trance dieses Stübchen und stand nun vor den beiden Jungs, die mich mit großen Augen betrachteten.

Das war nun das absolut peinlichste, was ich je erlebt habe, denn ich war ja splitternackt, während alle anderen Personen vollständig bekleidet waren. Der Hammer war ja, dass ich gänzlich nackt war während die anderen ja angezogen waren. Gerade das machte es so unsagbar peinlich. Der Tupfen auf dem "i" war, dass es sich bei den Personen, die mich nun so sahen, um zwei 18jährige Burschen handelte, also um 16 Jahre jünger waren als ich. Ich fühlte ihre Blicke wie Nadeln auf meiner Haut und ich ließ es einfach geschehen, dass sie jeden Zentimeter meines Körpers visuell abtasteten.

Benni stotterte: "Frau Berger, Sie sind eine Wucht. Ich habe Sie zwar schon im Bikini gesehen, aber so ganz nackt sehen Sie noch hübscher aus!"

Es war total unnötig das zu sagen, dass ich ganz entblößt bin, das wusste ich ja selbst, doch Herr Müller setzte noch eins drauf: "Nun, Frau Berger, wie fühlen Sie sich?"
Ich etwas sarkastisch: "Ziemlich nackt, würde ich sagen!"
Herr Müller: "Das sind Sie ja auch und Sie werden jetzt drei Stunden so bleiben!"
Ich etwas erzürnt: "Es war unnötig, mich daran zu erinnern. Ich halte meine Vereinbarung ein, sodass Ihr mich drei Stunden lang beglotzen könnt!"
Benni: "Aber Frau Berger, wir wollen Sie nicht beglotzen, aber so eine Frau sieht man eben gerne an!"

Eine Zeit lang stand ich einfach nur da und ließ mich von allen Seiten betrachten. Ich wurde betrachtet wie eine Ware, die feilgeboten wird und die Käufer unterhalten sich über die Vorzüge. Ich wurde richtig in Augenschein genommen und die beiden Jungs diskutierten über alle möglichen Körperregionen: Über meinen Busen, über meinen Po, den Venushügel, meine Hüfte, den Bauch, die Oberschenkel, ja sogar über meine Zehennägel.

Irgendwann sagte ich dann: "Na, habt Ihr jetzt alles genau gesehen?"
Hannes: "Ich habe noch nie eine so tolle Frau gesehen, auch im Kino nicht!"
Ich: "Danke für die Blumen, junger Mann!"
Herr Müller: "Ich schlage vor, wir machen eine Flasche Sekt auf und setzen uns!"

Während ich die Sektflöten auf den Tisch stellte, öffnete Hannes die Sektflasche und goss den Sekt ein.
Dann sagte Herr Müller: "Stoßen wir auf die schönste nackte Frau an!"

Eigentlich war es dann ein sehr gemütlicher Abend. Wir plauderten, lachten, scherzten. Dabei war alles so makaber, denn ich saß als einzige Nackte in einer Runde von drei männlichen Personen. Meine Nacktheit war mir zu jeder Sekunde voll bewusst und doch versuchte ich, das Beste daraus zu machen. Und das bedeutete eben, meinen Zustand zu akzeptieren, auch wenn mir dies alles verdammt schwer fiel. Wenn man so ganz ausgezogen ist, die anderen hingegen nicht, fühlt man sich in einer sehr untergeordneten Rolle, denn man ist in seiner Nacktheit so ausgeliefert und man gibt das letzte Geheimnis seines Körpers preis. Ich weiß nicht, wie es mir gelungen ist, diese drei Stunden in völlig nacktem Zustand zu verbringen, aber ich war dann heilfroh, als es neun Uhr geworden war.

Und jetzt trat etwas völlig unerwartetes ein: Ich hatte angenommen, ich würde sofort in den Lagerraum hinüber stürmen, um mir wieder etwas anzuziehen, doch plötzlich hatte ich es damit gar nicht mehr so eilig. Jetzt, wo mich alle anderen nun also ausgezogen erlebt hatten und die Scheu vor den ersten Blicken gewichen war, empfand ich es nunmehr faszinierend, trotz aller Scham ein Wohlgefühl zu verspüren. Nicht, dass ich mich irgend jemandem unterworfen hätte, aber dieses Ausgeliefertsein war plötzlich einfach himmlisch süß. Deshalb sind aus den drei Stunden letztendlich fünf nackte Stunden geworden.

Nachdem ich doch mehrere Gläser Sekt getrunken hatte, ließ ich den Wagen vorerst noch in der Garage stehen und holte ihn erst am nächsten Tag ab. Benni begleitete mich nach Hause und da er sagte zu mir: "Danke Frau Berger für diesen schönen Abend. Ich werde ihn nie vergessen. Sie sind eine wunderbare Frau und ich habe mich gefragt, ob Sie es aushalten werden so lange nackt zu bleiben. Und jetzt sind daraus fünf Stunden geworden!"
Ich: "Weißt Du, ich habe mich am Anfang fast zu Tode geschämt, doch dann ist es immer besser gegangen und am Schluss hat es mir sogar Spaß gemacht, dass ich keine Kleider am Körper hatte. Und Ihr habt eigentlich dann auch so getan, als wäre ich ganz normal angezogen!"
Benni: "Könnten Sie im Sommer beim Sonnenbaden nicht auch auf den Bikini verzichten. Ich bringe Ihnen dann wieder ein Eis!"
Ich musste lachen: "Was sollen die Leute denken? Aber vielleicht mache ich es, könnte doch auch spannend sein!"

Nun, mein Mann Gottlieb war seit ein paar Tagen aus Berlin zurück und hatte keinen Verdacht geschöpft, dass irgend etwas vorgefallen wäre. Als er dann am Wochenende unser Sportcoupe wusch und mit Wachs einließ, kam er etwas nachdenklich ins Haus und sagte: "Sonderbar, auf der Kühlerhaube war ein ziemlich großer Kratzer, der plötzlich nicht mehr zu finden ist. Hast Du am Auto etwas gemacht?"
Als ich nun im Gesicht knallrot wie eine Tomate anlief, wusste er wohl, dass irgend etwas passiert war. Jetzt war mir bewusst, dass ich mit der Wahrheit heraus rücken musste.


Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, musst du dich einloggen.