Karibik (8) In Not und Fesseln
Wir waren gerade fast damit fertig, alles an Bord und unter Deck festzuzurren und festzuklemmen, als es auch schon losging. Ich war dabei, unser Schlauchboot, welches wir vorher mit dem Notfunkgerät, einigen Wasserkanistern und verschweißten Verpflegungssätzen bestückt hatten, am Mast festzubinden, da erfasste uns schon die erste heftige Bö und riss mir die Füße weg, als die Duschplane sich vom Deck abhob und vom...
Karibik (7) Hurrikan
Ich hatte eine gute halbe Stunde zusammen mit Hannes am Bug gestanden und wir hatten die Delfine bei ihren eleganten Sprüngen und bei ihren Spielen mit der Bugwelle der „Swallow“ beobachtet.
„Sind das schöne Tiere! So möchte ich auch schwimmen können!“
„Ja“, seufzt Hannes, „am liebsten würde ich jetzt auch ein erfrischendes Bad nehmen, aber leider geht das nicht. Dazu müssten wir...
Karibik (6) Hannes, Heike & Hagen
Die „Swallow“ hat wieder Fahrt aufgenommen und liegt bei stetigem Nordwestpassat vor dem Wind. Ich sitze mit von mir gestreckten Beinen nackt neben dem ebenfalls nackten Hannes, angelehnt an der vor dem Mast angeschraubten Totenmanneskiste. Es ist der „FKK-Bereich“ der „Swallow“ und wir sind immer noch die beiden einzigen, die nackt an Bord sind. Zwischen uns sitzt auch noch das komische Gefühl „danach“,...
Karibik (5) unterwegs zur Vögelinsel
George hatte Mike ein nachträgliches „Schmerzensgeld“ für den Schreck mit der vergessenen Haftmine spendiert: 50.000 Dollars, bevor er nach einer Woche mit der überglücklichen Renee nach Monaco abgeflogen war. Auch Renee hatte uns noch einen letzten Gefallen getan, bevor sie ihre Zelte hier in der Karibik abbrach: Sie hatte erfahren, dass im Hafen von New Providence Islands eine Gruppe von deutschen Naturforschern...
KAPITEL 1
Ilka schlug die Augen auf. Verwirrt schaute sie sich um. Wo war sie? Bilder entstanden in ihrem Kopf. Bilder von gestern Abend. Carsten und sie waren bei Gopal, ihrem Reiseleiter und seiner Frau Daya zum Abendessen eingeladen gewesen. Zur Begrüßung hatte ihnen Daya einen Drink serviert. Er schmeckte sehr exotisch. Und irgendetwas musste mit diesem Drink nicht in Ordnung gewesen sein, denn schon nach wenigen Minuten war ihr plötzlich schwindelig geworden, alles um...
Karibik (4) Renee, George & Gainna
Den ganzen Vormittag des heutigen Tages hatten wir damit zugebracht, die „Swallow“ zu reinigen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Eimer klares Seewasser Mike aus dem Ozean schöpfen musste, bis ich endlich zufrieden war. Die Fischgräten, Muschelschalen, die vergammelten Früchte und die Knochen haben wir den Fischen spendiert. Die Zeitungsfetzen, Flaschen und Büchsen von Mateo haben wir in ein leeres Fass gefüllt....
Die frivole Party
Als Max mit Martina und Katja ankam, warteten die anderen schon vor dem Haus. Max kannte schon alle bis auf den kräftigen älteren Herrn mit Bauch, es musste Werner, Lores Mann, sein. Kathrin, noch übrigens ganz normal gezogen, forderte nun alle auf, mit ihr hinters Haus zum Swimming Pool zu kommen. Dass es einen Pool gab, war Max beim ersten Besuch hier gar nicht aufgefallen. „Zieht bitte alle eure Schuhe aus und stellt sie unter...
"Lassen Sie mich durch! Ich bin die Tochter des Direktors," stieß die junge Frau hervor, die sich durch die Menge der Schaulustigen drängte. Ihre Stimme war nicht sehr laut ... übertönte kaum das erregte Gemurmel ... doch wer sie hörte, wich bereitwillig aus ... rascher, als man es sonst in ähnlichen Situationen erlebte.
Es war jedoch nicht der spontane Wunsch zu verständiger Hilfsbereitschaft, der die Menschen Platz machen ließ. Mit aufgerissenen...
Karibik (3) Adler und Drachen
Nach dem wunderbarsten Zusammensein meines bisherigen Lebens mit einem Mann und unserem anschließenden gemeinsamen Bad im abendlichen Atlantik klettern wir wieder an Bord und genießen den warmen karibischen Abend mit richtig schön kitschigem Sonnenuntergang.
Wir sitzen uns nackt gegenüber auf dem Achterdeck, haben die Fußsohlen aneinandergelegt und spielen verträumt gegenseitig mit den eigenen Zehen an den Zehen...
Es war Montag. Lisa wusste, was heute auf sie zukam. Sie zitterte am ganzen Körper . Lisa konnte es immer noch nicht richtig glaube, die meisten Schüler hatten tatsächlich für das Projekt von Kevin Ochsner gestimmt. Die Abstimmung, welches Projekt für die nächste Woche stattfinden werde, fand am Freitag statt. Lisa hatte natürlich gehofft, dass sie gewinnen würde, aber leider gewann Kevin. Aber trotz allem, war sie gespannt darauf, was Kevins...
Karibik (2) Splitternackt (4)
Wie die „Swallow“ wieder flott gemacht wurde.
Da sitzen wir also plötzlich in einem Boot. In der Karibik.
Der Mike aus Rostock und die nackte Desiree aus München.
Und beide sitzen wir außerdem auch noch fest.
Die kleine weiße Yacht heißt „Swallow“, (Schwalbe), liegt ganz alleine in einer kleinen runden Bucht im Viertel der Einheimischen von Paradise Island auf den Bahamas und sieht...
Splitternackt (3)
Wie ich in der Karibik ankam.
Ende 1988 bin ich dann von München nach Hamburg gegangen, weil ich endlich auch einmal wieder andere Gesichter sehen wollte. Irgendwie ist es schon komisch: Wenn einen Leute, speziell Männer, fast immer nur nackt gesehen haben, dann wird man ihnen langsam so gleichgültig, dass sie einen nicht einmal dann wieder erkennen, wenn man sich einmal was Schönes anzieht. Und wenn sie mich dann endlich erkannten,...
Episode 2, wie ich eingeritten wurde
Eine total unerotische Angelegenheit
Es war der Johannes, und ich war ein recht störrischer Gaul, bevor ich zum Pegasus wurde. Aber eigentlich hatte alles ja mit der Claudia angefangen, der Freundin vom Johannes, und das kam so:
Im Juli 1988, Bei meiner fünften Aktsitzung an der Münchener Kunstakademie, wo ich damals, mit gerade einmal 18, angefangen hatte, als Aktmodell zu arbeiten, da sollte ich mich mit einer anderen...
Konjunkturprogramm
Lange werde ich meine Kneipe nicht mehr halten können. Schon jetzt reicht das Geld gerade noch so. Das Geld sitzt einfach nicht mehr so locker bei den Leuten und die Konkurrenz zu den Raucherkneipen macht es für mich nicht einfacher. Von den versprochenen Steuervergünstigungen habe ich persönlich nichts. Als alleinstehende kinderlose Kleinunternehmerin kriegt man von dem Kuchen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes keinen Krümel ab.
Wahrscheinlich...
Er war irgendwo...
Weit weg...
Wo, war ihm egal...
Er fühlte sich wohl...
Er lag auf einem Bett...
Auf einer riesigen Veranda und er ruhte...
Irgendwo da draußen schwappte das Wasser des indischen Ozeans an den Strand der kleinen Insel...
Aber er hörte nur das Rauschen des Windes in den Palmwedeln neben der Veranda...
Träge lag er da und döste...
Leichtigkeit...
So soll es bleiben...
Zeit ist endlos... Träume...