Der Duft von Hibiskus und Meer
Der Wind peitschte über die Dächer von Puerto Rico und machte jeden Gang zum Strand zu einer verlorenen Schlacht gegen Sand und Salzwasser. Also blieben wir oben, auf unserer FKK-Oase, einer Dachterrasse aus hellem Holz, die von weißen Wänden und üppigen, grünen Pflanzen umrahmt war. Die Sonne brannte vom azurblauen Himmel, Sonnensegel spendeten Schatten über den Liegestühlen, und das Wasser des kleinen Pools glitzerte in der Nachmittagssonne. Der Geruch von Sonnencreme und dem süßen Duft von Hibiskus hing in der warmen Luft.
Es war nicht sehr voll hier oben, die vereinzelten nackten Körper, in verschiedenen Schattierungen von gebräunt bis milchig, bewegten sich langsam und ohne Hast. Es war unser Reich. Klara zog als Erstes ihr Sommerkleid aus, streifte sich dann ihren knappen Bikini ab, legte alles geordnet auf ein Tischchen und streckte sich mit einem zufriedenen Seufzer in die Sonne. Ihre zierliche, sportliche Figur war die perfekte Skulptur einer 28-jährigen Sportlerin, jedes Muskelbündel definiert, die Haut glatt und völlig haarlos, bis auf den schmalen, blonden Streifen über ihrer Muschi, den sie so pflegte wie einen kostbaren Garten.
Ich hingegen finde eine komplett rasierte Möse um einiges geiler, und so hielt ich nackt an der Bar gegenüber lehnend, einen Espresso schlürfend genau nach so einem Kriterium Ausschau. Der bittere, heiße Geschmack war ein willkommener Kontrast zur Hitze, die auf meiner kahl rasierten Haut prickelte. Ich zwinkerte der Barfrau zu, einer hübschen, nur mit einem Bikinihöschen bekleideten, brünetten Spanierin, die mir mit einem Lächeln zurück nickte, das mehr versprach als nur einen weiteren Kaffee.
Klara erhob sich leicht, sie hatte jemanden entdeckt und starrte zu einem Liegestuhl in der Nähe des Pools. Ihr Mund war leicht geöffnet, ihr Blick fixiert, konzentriert wie der eines Raubtiers, das seine Beute ausmacht, sagte eindeutig : „Ich hab' jemanden“. Ich brauchte nicht zu fragen, wer es war. Ihr Blick war bereits auf sein Ziel gerichtet, ein Laserstrahl aus purer, unmissverständlicher Absicht. Ich folgte ihrer Linie und sah nur für einen Moment eine männliche Silhouette nahe dem Beckenrand, bevor er sich umdrehte und sein Gesicht verdeckte. Dieses Mal ein Typ, sehr schön, dachte ich. Er war vielleicht Anfang zwanzig, lag auf einer LIege und las in einem Buch. Er war schlank, aber nicht dürr, mit einer gut definierten Rückenmuskulatur, die sich bei jeder kleinen Bewegung spannte. Seine Haut war hell und glatt, von den Waden bis zum Nacken. Sein Haar war kurz und dunkel, ein freundliches Gesicht. Sehr schön, dachte ich. Eine perfekte Vorlage für unsere Vorlieben. Klara hatte ein Auge für diese Dinge, eine Art sechsten Sinn für Ästhetik und Potenzial, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Sie war die Jägerin, ich war ihr treuer Begleithund, und diese Rollenverteilung gefiel uns beiden.
Unsere Suche nach Jemandem für den Nachmittag oder Abend war ein Ritual. Es ging nicht um Geschlecht, Alter oder einen bestimmten Körpertyp, sondern eher um einen Gesichtsausdruck, den nur Klara zu deuten wusste. Ein Blick, der sagte: Ich bin geil, ich bin willig, ich bin neugierig. Klara war die Meisterin im Lesen dieser subtilen Zeichen. Sie liebte es, die Zügel in der Hand zu haben, die Auswahl zu treffen, das Spiel zu beginnen, wobei meine Trefferquote bei Frauen auch nicht zu verachten war. Unsere Kriterien sind einfach: Sauberkeit, wenig Haare, und je jünger, desto besser. Für uns ist Jugend gleichbedeutend mit einer bestimmten Art von Offenheit, von experimentierfreudiger Unbefangenheit, die wir beide suchen.
Noch ehe ich den Typen richtig in Augenschein nehmen konnte, von nahem, war er schon aufgestanden. Er legte sein Buch beiseite, streckte sich lang und ging, ohne einen Blick zurückzuwerfen, in Richtung der Duschen, die hinter einer Ecke aus Bambus verschwanden. Ich sah ihn nur noch kurz, wie sein nackter, fester Arsch verschwand. „Nun guck ihn dir doch mal an, Horst“, flüsterte Klara direkt neben mir. Ich hatte sie nicht kommen hören. Sie umfasste meine Schulter, ihre Finger waren warm und fest. Dann rieb sie einen ihrer harten Nippel bewusst langsam an meinem Oberarm. Die kleine, steife Spitze ihrer Brust war ein elektrischer Punkt auf meiner Haut.
Ihre andere Hand glitt langsam meine Brust hinunter, über meinen flachen Bauch, bis sie meinen hängenden Schwanz erreichte. Sie strich ganz leicht darüber, nur mit den Spitzen ihrer Finger, bis zur Eichel. Eine sanfte, aber unmissverständliche Geste des Besitzanspruchs und der Erinnerung daran, was wir gemeinsam suchten. Mein Körper reagierte, ließ meinen Schwanz schwer und warm werden, und ich hatte Mühe, ihn unter Kontrolle zu halten. Sie küsste mich auf die Schulter, ein feuchter, warmer Abdruck. „Geh!.“ Es war kein Befehl, sondern eine Feststellung.
Ich stellte meine Tasse ab und folgte dem Typen. Die knisternde Spannung war greifbar, ein unsichtbares Feld, das sich zwischen uns aufbaute. Bei den Duschen hatte ich ihn eingeholt. Er stand mit dem Rücken zu mir, das Wasser perlte von seinen Schultern und lief über den perfekten, runden Arsch hinab in den Abfluss. Er drehte sich um, als er meine Schritte auf dem nassen Boden hörte. Und was soll ich sagen… Klara hatte Recht. Er war wunderschön. Ein junges Gesicht mit klaren, intelligenten Augen, einem leichten Bartwuchs, der ihm ein leicht wildes Aussehen verlieh. Sein Körper war ein Kunstwerk, definierte Muskeln ohne übertrieben zu wirken, und ja, er war komplett rasiert, genau wie Klara es mochte. Und sein Schwanz… auch im halbsteifen Zustand, in dem er sich jetzt befand, war er beeindruckend. Gut geformt, mit einer prallen Eichel. Es war ein überaus prickelndes Gefühl, ihn so da stehen zu sehen.
„Na, da haben wir ja die Beiden“, sagte Klara und trat aus dem Schatten. Sie hatte sich ihr Sommerkleid übergezogen, das ihre zierliche, sportliche Figur umspielte, aber nichts verbarg. In der einen Hand hielt sie ihren winzigen Bikini, als wäre es ein Souvenir. Ihr Blick wanderte von ihm zu mir und wieder zurück, ein lüsternes, abschätzendes Grinsen lag auf ihren Lippen. „Ein paar prächtige Exemplare heute“, kommentierte sie die Schwänze, als würde sie auf einem Markt Obst und Gemüse begutachten. Ihre Worte hingen nackt in der Luft, roh und direkt. Die Spannung knisterte nun lauter, ein Funke, der auf einen Pulverhaufen fiel. Der Typ – ich kannte seinen Namen noch nicht – sagte nichts, aber ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er genoss die Aufmerksamkeit, das war offensichtlich.
Klara nickte mir und ihm zu. „Zieht euch was an, Jungs. Ich glaube, wir sind hier fertig.“ Ihr Tonfall ließ keinen Widerspruch zu. Unsere Neuerwerbung ging schnurstracks zu seiner Liege, zu seinen Sachen, was Klara mit einem verzückten Lächeln kommentierte. "Er gehorcht ja schon ganz gut, und, wie gefallen dir seine Eier? Dein Schwanz wippt ja auch schon prächtig!". Ja, ich mußte schnell meine Shorts überziehen, um meinen Schwanz nicht kerzengrade hochschnellen zu lassen. Eine schnelle, fast mechanische Handlung gebot meinem Schwanz Einhalt. Der Stoff klebte an der nassen Haut und zeichnete gnadenlos meine Konturen nach. "Ich triefe schon", raunte Klara mir zu, was meine Anstrengungen nicht gerade unterstützte. Klara trat zwischen uns, nahm meine rechte Hand und seine linke und führte uns aus dem FKK-Bereich direkt zu unserem Apartment.
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