Es war einer dieser Samstage, an denen der Sommer genau das richtige Maß gefunden hatte. Sechsundzwanzig oder siebenundzwanzig Grad, ein beinahe wolkenloser Himmel und ein leichter Wind, der die Wärme angenehm machte. Ich hatte nichts vor, und genau darauf hatte ich Lust. Also ging ich in den Stadtpark, ohne Ziel und ohne die Absicht, zu einer bestimmten Zeit wieder zu Hause zu sein.
Ich trug einen leichten Sommerrock, ein enges Höschen und meine hohen Schuhe, die für einen Spaziergang durch einen Park vielleicht nicht die vernünftigste Entscheidung waren. Vernunft hatte an diesem Nachmittag allerdings ohnehin keinen besonders hohen Stellenwert. Ich wollte mich treiben lassen, die Sonne genießen, Menschen beobachten und meinem Kopf ein wenig neues Material geben, denn fremde Menschen haben auf mich manchmal eine eigentümliche Wirkung.
Ich sehe sie an und denke mir Dinge über sie aus, die ich vermutlich niemals erfahren werde. Dabei interessieren mich weder ihre Berufe noch die Frage, was sie am Abend essen oder wohin sie am nächsten Morgen zur Arbeit fahren würden. Meine Neugierde beschäftigt sich meistens mit anderen Dingen, und an diesem Samstag dauerte es nicht lange, bis sie etwas zu tun bekam.
Eine Frau kam mir entgegen, vielleicht ein paar Jahre jünger als ich. Sie trug ein luftiges Sommerkleid, darunter nackte Beine, und hatte dieses selbstverständliche Lächeln einer Frau, die sich gerade sehr wohl in ihrer Haut fühlte. Mein Blick blieb einen Moment länger an ihr hängen, als es für einen beiläufigen Blick notwendig gewesen wäre. Während sie näher kam, fragte ich mich bereits, wie sie wohl unter ihrem Kleid aussah. Glatt rasiert oder mit einem kleinen nassen Busch?
Ich würde es niemals erfahren, und wahrscheinlich machte gerade das einen Teil des Reizes aus. Sie ging an mir vorbei, ohne zu ahnen, dass sie für einige Sekunden die Hauptrolle in meinem Kopfkino gespielt hatte.
Ich sah ihr nicht demonstrativ hinterher, aber ich musste mich auch nicht besonders anstrengen, um das Bild noch eine Weile bei mir zu behalten.
Wenig später begegnete mir ein Mann, bei dem es vor allem seine Hände waren, die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Sie waren groß, seine Finger kräftig, gepflegt, ohne dass es auffällig wirkte. Während wir aneinander vorbeigingen, sah ich auf diese Hände und stellte mir vor, wie sie sich an meinen Hüften anfühlen würden, wenn er hinter mir stünde und mich mit seinem großen Prügel in die Ohnmacht vögeln würde.
So funktionierten meine Gedankenspiele.
Ein Kleid, ein Paar Hände oder ein Blick genügten, und schon entstand in meinem Kopf etwas, von dem der Mensch vor mir nichts ahnte.
Genau dafür war ich an diesem Nachmittag hergekommen. Niemand konnte mir meine Fantasien ansehen, und trotzdem sorgten sie dafür, dass sich ein gewöhnlicher Spaziergang durch einen Stadtpark allmählich gar nicht mehr so gewöhnlich anfühlte.
Nach einer Weile erreichte ich das Café im Park. Die Terrasse war gut besucht, aber ich fand einen freien Tisch in der Sonne, bestellte mir einen Latte Macchiato und setzte meine Sonnenbrille auf. Hinter den dunklen Gläsern ließ es sich hervorragend beobachten, ohne bei jedem etwas zu langen Blick sofort ertappt zu werden.
Am Tisch schräg gegenüber saß eine Frau, die meine Aufmerksamkeit fast augenblicklich auf sich zog. Ich konnte nicht einmal genau sagen, weshalb. Vielleicht waren es ihre Lippen, vielleicht die Art, wie sie mit einer Hand ihre Haare aus dem Gesicht strich. Möglicherweise lag es inzwischen auch einfach an mir und an diesem Nachmittag, an dem meine Gedanken längst beschlossen hatten, sich nicht besonders anständig zu benehmen.
Während ich einen Schluck von meinem Latte Macchiato nahm, betrachtete ich sie und fragte mich, wie diese Frau wohl zwischen ihren Beinen schmecken mochte.
Süß und milchig? Vielleicht doch eher salzig? Der Gedanke blieb nicht bei dieser einen Frage stehen. Während sie vollkommen ahnungslos mit ihrer Begleitung sprach, entwickelte mein Kopf die Vorstellung weiter, und für zehn Minuten mit ihr hätte ich meinen Latte Macchiato vermutlich ohne große Verhandlungen stehen gelassen und sie geleckt, als gäbe es kein Morgen.
Spätestens jetzt hätte mir auffallen können, dass an diesem Nachmittag nicht allein meine Fantasie ungewöhnlich beschäftigt war. Mein Körper hatte längst begonnen, auf die Bilder in meinem Kopf zu reagieren, und dafür gab es neben dem schönen Wetter und den attraktiven Menschen um mich herum noch einen weiteren Grund: Ich hatte meine Tage.
Einige meiner Freundinnen sind während ihrer Periode ausgesprochen schlechte Gesellschaft. Da werden Wärmflaschen gesucht, Schokoladenvorräte angelegt und Mitmenschen vorsorglich darauf hingewiesen, dass unnötige Kommunikation für die nächsten Tage auf eigene Gefahr erfolgt. Bei mir funktioniert das zum Glück anders. Ich werde ebenfalls empfindlicher, allerdings auf eine Art, gegen die ich wenig einzuwenden habe. Berührungen nehme ich intensiver wahr, und manchmal genügt bereits ein Gedanke, um meinen Körper daran zu erinnern, dass er zu meinem Kopfkino eine ganz eigene Meinung besitzt.
An diesem Nachmittag hatte ich ihm reichlich Gelegenheit gegeben, diese Meinung zu äußern. Trotzdem war es zunächst nicht meine Lust, die mich von meinem Tisch aufstehen ließ. Es war dieses vertraute Gefühl, das mir sagte, dass ich langsam die Toilette aufsuchen sollte.
Ich trank meinen Latte aus, nahm meine Tasche und ging ins Café. Die Damentoilette befand sich eine Etage tiefer, und während meine Absätze auf den Stufen klackerten, wurde das Stimmengewirr der Terrasse mit jedem Schritt leiser. Unten empfing mich die angenehme Kühle des gefliesten Raumes. Niemand stand an den Waschbecken, keine Kabine schien besetzt zu sein, und für einen Augenblick hatte ich die gesamte Damentoilette für mich.
Ich öffnete eine der Kabinen, schloss die Tür hinter mir ab und hängte meine Tasche an den kleinen Haken. Eigentlich sollte mein Besuch nur wenige Minuten dauern. Allerdings hatte ich an diesem Samstag bereits den ganzen Nachmittag Dinge gedacht, die mit „eigentlich“ herzlich wenig zu tun hatten.
Nachdem ich meinen Rock nach oben geschoben und meinen Slip heruntergezogen hatte, setzte ich mich. Erst in der abgeschlossenen Kabine merkte ich, wie aufgeheizt ich tatsächlich war. Draußen hatte ich dafür noch die Sonne verantwortlich machen können, doch hier unten funktionierte diese Ausrede nicht mehr.
Ich pinkelte wie ein Wasserfall, griff anschließend nach dem Toilettenpapier und tupfte mich vorsichtig ab.
Während meiner Tage war ich ohnehin empfindlicher, und nach den Gedankenspielen der vergangenen Stunde fühlte sich selbst diese alltägliche Berührung an meiner Scheide intensiver an als sonst.
Als ich anschließend nach dem Faden meines Tampons griff und begann, ihn langsam herauszuziehen, bekam ich eine leichte Gänsehaut. Ich machte es so verspielt und bedächtig, dass ich jeden Millimeter an der Innenseite meiner Scheide spürte und mir unwillkürlich einen Penis vorstellte, der sich nach dem Abspritzen ebenso langsam aus mir zurückzog.
Schließlich wickelte ich den o.b. in Toilettenpapier und entsorgte meinen noch körperwarmen Intimbegleiter im Hygieneeimer neben mir.
Dabei bemerkte ich, dass meine Periode offenbar beinahe vorbei war. Ich musste lächeln, denn das erklärte zumindest einen Teil dessen, was ich gerade fühlte. Der andere Teil saß vermutlich noch oben auf der Terrasse, trug schöne Sommerkleider oder besaß auffallend attraktive Hände.
Ich blieb sitzen und dachte erneut an die Frau am Nebentisch und an die Frage, wie sie wohl schmecken würde. Natürlich hätte ich jetzt vernünftig sein können. Ich hätte mich um meine Periodenhygiene kümmern, mein Hößchen hochziehen und wieder hinaus in die Sonne gehen können. Stattdessen wanderte meine Hand erneut zwischen meine Beine, und diesmal geschah es nicht beiläufig.
Meine Fingerspitzen glitten langsam über die empfindliche Haut. Ich hielt einen Augenblick inne und berührte sanft meinen Venushügel, denn dieses vertraute Kribbeln war längst da.
Oben im Café hatte ich es ignoriert, während ich hinter meiner Sonnenbrille eine fremde Frau beobachtete. Jetzt war ich allein, die Kabinentür war abgeschlossen und niemand wartete auf mich. Es gab keinen Grund mehr, so zu tun, als wäre meine Lust nicht vorhanden.
Als meine Finger meinen Kitzler berührten, genügte bereits ein leichtes Streichen, um mir einen Schauer durch den Körper zu schicken. Ich atmete tiefer und ließ mir Zeit, denn ich kannte meinen Körper gut genug, um zu wissen, wie wenig es manchmal brauchte. Während meiner Tage war ich dort unten eh besonders empfindlich, sodass selbst diese minimale Berührung wesentlich stärker ankam.
Mit zwei Fingerspitzen begann ich mich langsam zu massieren, öffnete meine Beine ein wenig weiter und lehnte mich zurück.
Fast augenblicklich erschien die Frau von der Terrasse wieder vor meinem inneren Auge. Ich sah ihre Lippen, ihre nackten Beine und ihre saftigen Schamlippen vor mir, während ich mich an diese beiläufige Bewegung erinnerte, mit der sie ihre Haare aus dem Gesicht gestrichen hatte. Je deutlicher meine Fantasie wurde, desto selbstverständlicher fanden meine Finger ihren Rhythmus. Kleine Kreise wechselten mit stärkerem Druck und wieder sanfteren Berührungen, und ich spürte genau, wie mein Körper auf jede Veränderung reagierte.
Als ich meine Finger tiefer gleiten ließ, merkte ich, wie nass ich inzwischen geworden war. Eine Fingerspitze glitt für einen Moment in meine Spalte, bevor ich wieder zu meinem Kitzler zurückkehrte. Mein Atem wurde schneller, und ich musste mir ein leises Stöhnen verkneifen. Ausgerechnet hier sollte ich mich vielleicht etwas mehr beherrschen, dachte ich. Doch anstatt mich zu bremsen, machte gerade die Vorstellung, jederzeit gestört werden zu können, alles nur aufregender.
Fast als hätte jemand meinen Gedanken gehört, öffnete sich draußen die Tür zur Damentoilette.
Ich hielt augenblicklich inne und lauschte den näher kommenden Schritten. Neben mir wurde eine Kabinentür geöffnet, Kleidung raschelte und der Riegel wurde vorgeschoben.
Meine Hand lag noch immer zwischen meinen Beinen, während ich reglos dasaß und versuchte, keinen Laut von mir zu geben. Ich hätte sie wegnehmen können und vermutlich sogar sollen, doch stattdessen musste ich mir ein Grinsen verkneifen, weil mein Kopf bereits wieder damit beschäftigt war, aus einer vollkommen alltäglichen Situation eine Fantasie zu machen.
Wer saß dort neben mir? Vielleicht war es eine der Frauen, die ich zuvor auf der Terrasse beobachtet hatte. Vielleicht hatte sie ebenfalls einen vollkommen gewöhnlichen Grund, hier herunterzukommen und vielleicht hatte auch sie Gedanken, von denen die Menschen draußen keine Ahnung hatten.
Durch die dünne Trennwand hörte ich das leise Plätschern in der Toilette neben mir. Es war ein vollkommen alltägliches Geräusch, das mich in diesem Moment trotzdem noch mehr erregte. Ich stellte mir vor, dass die Frau neben mir jetzt ebenfalls nur an ihre Muschel dachte und sie gleich berühren würde, sei es mit etwas Toilettenpapier oder mit ihren Fingern. Vielleicht war genau das eines dieser offenen Geheimnisse unter Frauen, über die kaum jemand sprach: diese privaten Augenblicke, in denen eine brave Katze einfach nur auf ihren ganz persönlichen Streichelmoment wartete, bis sie zufrieden schnurren durfte.
Meine Fantasie wurde ordinärer. Ich wünschte mir plötzlich, die Fremde würde sich hinter der dünnen Wand an ihre Fotze fassen, während meine Finger sich an meiner vergnügten. Dabei wusste ich weder, wie die Frau aussah, noch ob ich sie oben überhaupt gesehen hatte. Gerade diese Ungewissheit gefiel mir. Für ein paar Minuten existierten wir beide hinter verschlossenen Türen, getrennt nur durch eine dünne Wand, jede mit ihrer eigenen Privatsphäre und vielleicht sogar mit Geheimnissen, von denen die andere niemals erfahren würde.
Vorsichtig fanden meine Finger wieder zu meiner Perle. Ich strich darüber und presste die Lippen aufeinander, damit mir kein Laut entkam. Erst als nebenan die Toilettenspülung rauschte, hielt ich wieder inne. Ich hörte, wie sich die Kabinentür öffnete, anschließend lief Wasser am Waschbecken und der Händetrockner begann zu summen. Wenige Sekunden später fiel die äußere Tür ins Schloss, und die Damentoilette gehörte wieder mir.
Ich wartete trotzdem einen Moment, bevor ich mich erneut bewegte. Die Fremde hatte etwas zurückgelassen, obwohl wir weder miteinander gesprochen noch uns gesehen hatten: diesen zusätzlichen Nervenkitzel, der dafür sorgte, dass ich nun erst recht nicht mehr aufhören wollte.
Meine Finger fanden wieder ihren Rhythmus. Während ich meinen Kitzler zunächst langsam und bald etwas schneller rieb, schob ich die andere Hand unter mein Oberteil und umfasste eine Brust. Meine Brustwarzen waren bereits hart. Ich strich mit den Fingerspitzen darüber, nahm sie zwischen zwei Finger und reizte sie vorsichtig, worauf das Kribbeln sofort durch meinen Körper zog.
Mit geschlossenen Augen sah ich wieder die Frau von der Terrasse vor mir. Diesmal betrachtete nicht ich sie heimlich hinter meiner Sonnenbrille, sondern sie sah mich an. Nicht zufällig, sondern mit genau diesem Blick, bei dem beide längst verstanden haben, dass ein zweiter Blick kein Versehen mehr ist.
Meine Finger glitten erneut tiefer. Ich strich über meine feuchte Spalte und ließ einen Finger langsam in mich hineingleiten. Mein Becken kam der Bewegung entgegen, während ich ihn zunächst nur ein kleines Stück zurückzog und erneut in mich schob. Für einen Moment musste ich mich daran erinnern, wo ich tatsächlich war. Das hier war keine Fantasie in meinem Schlafzimmer. Über mir saßen Menschen beim Kaffee, und auf dem Flur konnten jederzeit erneut Schritte auftauchen. Ausgerechnet diese Erkenntnis ließ mein Herz schneller schlagen.
Als die Spannung in meinem Unterleib immer stärker wurde, zog ich meinen Finger wieder heraus und widmete mich meinem Kitzler. Zwei Fingerspitzen kreisten darüber, bis ich spürte, dass mein Körper bereits begann, sich auf den Höhepunkt vorzubereiten. Noch wollte ich ihm diesen Gefallen allerdings nicht tun. Ich unterbrach meine Bewegungen bewusst und ließ meine Hand einfach zwischen meinen Beinen liegen, während mein Körper gegen diese kleine Gemeinheit protestierte.
Ich lächelte über mich selbst und gönnte mir einige Sekunden, in denen ich nur das Kribbeln genoss. Als ich wieder begann, waren meine Berührungen zunächst beinahe zärtlich. Meine Fingerspitzen strichen über meinen Kitzler, tippten leicht dagegen und erhöhten allmählich den Druck. Meine Beine standen inzwischen weit auseinander und mein Gesicht fühlte sich heiß an.
So vertieft war ich in mein eigenes Vergnügen, dass ich die nächsten Besucherinnen erst bemerkte, als sich die äußere Tür bereits geöffnet hatte. Zwei Frauen kamen herein und unterhielten sich lachend miteinander, bevor sie in unterschiedlichen Kabinen verschwanden. Diesmal wusste ich bereits, wie mein Körper auf die unerwartete Gesellschaft reagieren würde.
Meine Finger hielten nur für einen kurzen Augenblick inne.
Eine der Frauen erzählte ihrer Freundin durch die Kabinenwand von einem Mann, den sie am Abend treffen wollte. Die andere antwortete lachend, dass sie sich dafür an ihrer Stelle „aber noch ein bisschen hübsch machen“ würde. Ihr Gespräch wurde zunehmend offener, bis sie schließlich beim Oralverkehr und bei der Frage angekommen waren, ob man schlucken oder spucken sollte.
Ich biss mir auf die Lippe. Wenn ihr wüsstet.
Während die beiden vollkommen unbekümmert weiterredeten, lag meine Hand noch immer zwischen meinen Beinen. Eine einzige Bewegung hätte genügt, und schließlich wagte ich sie. Ich strich wieder über meinen Kitzler und spürte die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen, während ich die Augen schloss und mich darauf konzentrierte, keinen Laut von mir zu geben.
Gerade die Alltäglichkeit dieser Situation machte sie so verrückt. Drei Frauen saßen wenige Meter voneinander entfernt hinter verschlossenen Türen. Zwei unterhielten sich über ein Date, blasen und vorher noch rasieren, während die dritte versuchte, nicht hörbar zu stöhnen, weil ihre Finger zwischen ihren Beinen kreisten und sie sich in Gedanken auf jeden Fall für „schlucken“ entscheiden hatte.
Ich hörte die Toilettenspülungen, wenig später öffneten sich die beiden Kabinentüren. Das Gespräch ging vor den Waschbecken weiter, begleitet von laufendem Wasser, Gelächter und schließlich dem Händetrockner.
Erst als die äußere Tür ins Schloss gefallen war und ihre Stimmen auf dem Flur verklangen, wusste ich, dass ich wieder allein war.
Diesmal wartete ich nicht.
Ich stand auf, lehnte meinen Rücken gegen die kühle Kabinenwand und stellte ein Bein auf den geschlossenen Toilettendeckel, sodass ich mich weiter öffnen konnte. Meine Finger glitten zwischen meine Beine, und ich war inzwischen vollkommen nass und grenzenlos erregt.
Ohne große Mühe konnte ich meinen Mittel- und Ringfinger in meine Vulva drücken und mich schmatzend fingern. Jedes Mal, wenn meine Finger meine saftige Grotte verließen, wanderten sie wieder zu meinem Kitzler und rieben ihn schneller als zuvor. Die Lust, die ich zweimal hatte zurückhalten müssen, war augenblicklich wieder da. Mit meiner anderen Hand umfasste ich meine Brust und reizte eine meiner harten Brustwarzen.
Mein Atem wurde schwerer, während ich erneut zwei Finger in mich gleiten ließ. Ich zog sie langsam zurück und schob sie wieder hinein, während meine Hüfte der Bewegung meiner Hand entgegenkam. Ein Stöhnen lag mir bereits in der Kehle, und ich musste mich beherrschen, damit es nicht durch die Kabine drang. Ich spürte meine Finger in mir und gleichzeitig die Berührungen an meinem Kitzler. Mein Körper wusste längst, wohin das führen würde.
Meine Fantasie erledigte den Rest. Die Frau von der Terrasse saß in meinem Kopf längst nicht mehr oben bei ihrem Kaffee. Sie stand direkt vor meiner Kabine, sah mich mit diesem wissenden Lächeln an und sagte: „Du beobachtest mich schon die ganze Zeit.“
Natürlich würde ich es abstreiten, und natürlich würde sie mir kein Wort glauben.
Meine Finger wurden schneller und mein Atem folgte ihrem Rhythmus. Die Spannung zog sich durch meinen gesamten Unterleib, bis in meinen Beinen dieses vertraute Zittern begann. Ich wusste, dass ich nicht mehr weit davon entfernt war. Noch hätte ich aufhören können, aber diesmal wollte ich es nicht.
Während sich mein Becken gegen meine Hand bewegte, rieben meine Fingerspitzen schneller über meinen Kitzler und glitten immer wieder in meine feuchte Spalte. Der Orgasmus kam nicht plötzlich. Er kündigte sich in kleinen Wellen an: zuerst mit dem Zittern meiner Beine, dann mit einem Zusammenziehen tief in meinem Bauch und schließlich mit diesem einen Punkt, an dem ich genau wusste, dass ich ihn nicht mehr aufhalten wollte.
Ich presste die Lippen zusammen und machte weiter, bis mein ganzer Körper sich anspannte und der Orgasmus über mich kam. Meine Beine zitterten so stark, dass ich mich mit einer Hand an der Kabinenwand abstützen musste, während mein Unterleib in mehreren Wellen zuckte. Meine Finger blieben an meinem Kitzler, und obwohl ich versucht hatte, leise zu bleiben, entkam mir ein ersticktes Stöhnen.
Mit geschlossenen Augen ließ ich die Wellen durch meinen Körper laufen. Für einige Sekunden verschwanden der Park, das Café, die Stimmen der fremden Menschen und sogar die verdammte Toilettenkabine aus meinem Bewusstsein. Übrig blieb nur dieses warme, erschöpfende Gefühl, das sich langsam in meinem ganzen Körper ausbreitete.
Erst als ich meine Umgebung wieder bewusster wahrnahm, bemerkte ich, dass ich noch immer mit dem Rücken an der kühlen Wand stand und versuchte, meinen Atem zu beruhigen. Mein Herz schlug viel zu schnell, meine Knie fühlten sich weich an, und ich konnte nicht anders, als über mich selbst zu grinsen. Was als vollkommen gewöhnlicher Toilettenbesuch und Tamponwechsel begonnen hatte, war zu einem dieser kleinen Abenteuer geworden, die niemand für mich hätte planen können. Vielleicht mochte ich sie gerade deshalb so sehr.
Ich nahm mein Bein vom Toilettendeckel und setzte mich noch einmal, um ein wenig zu verschnaufen. Ein Orgasmus während meiner Tage fühlte sich für mich häufig intensiver an. Mein ganzer Unterleib schien noch eine Weile nachzuklingen, als hätte mein Körper beschlossen, sich nicht sofort wieder auf einen normalen Samstagnachmittag umstellen zu wollen. Ich ließ ihm diese Zeit, bevor ich mich um meine Periodenhygiene kümmerte, meine Kleidung wieder in Ordnung brachte und meinen Sommerrock glattstrich.
Eigentlich war ich damit fertig und wollte gerade nach meiner Tasche greifen, als mein Blick auf den großen weißen Toilettenpapierabroller fiel. Da erinnerte ich mich an etwas, das ich fast vergessen hätte.
In einem kleinen Seitenfach meiner Handtasche, zwischen Lippenstift, Taschentüchern und all dem anderen Zeug, das Frauen offenbar grundsätzlich mit sich herumschleppen, befand sich ein kleiner Stapel Aufkleber. Ich zog einen davon heraus und betrachtete den QR-Code, der als kleiner Wegweiser zu meinem YouTube-Kanal diente.
Eine öffentliche Damentoilette war vielleicht nicht der gewöhnlichste Ort, um eine Spur von sich zu hinterlassen. Andererseits war dies auch nicht der gewöhnlichste Toilettenbesuch meines Lebens gewesen. Der Gedanke brachte mich zum Lachen.
Ich zog die Schutzfolie ab und klebte den Aufkleber gut sichtbar auf den weißen Toilettenpapierabroller. Mit dem Daumen strich ich ihn fest und betrachtete für einen Moment die Aufschrift.
«Gedankenspiele mit Flora».
Mehr musste dort nicht stehen. Vielleicht würde niemand den Aufkleber beachten, vielleicht würde die Reinigungskraft ihn bereits am nächsten Morgen wieder entfernen. Es konnte aber genauso gut passieren, dass irgendwann eine Frau genau dort saß, wo ich gerade gesessen hatte, den kleinen quadratischen Code entdeckte und aus reiner Neugierde ihr Smartphone aus der Tasche nahm.
Vielleicht würde sie die Kamera daraufhalten und wenige Sekunden später bei meinen Geschichten und Gedankenspielen landen. Vielleicht würde sie sich sogar fragen, was für eine Frau hinter diesem kleinen Aufkleber steckte. Sie würde kaum ahnen, dass genau diese Frau auf derselben Toilette gesessen und dort ein ziemlich unanständiges Geheimnis mit sich selbst geteilt hatte.
Mir gefiel dieser Gedanke. Es war keine große Botschaft und erst recht keine persönliche Vorstellung. Eher eine winzige Spur, die ich einer unbekannten Frau hinterließ, die vielleicht neugierig genug sein würde, ihr zu folgen.
Als ich die Kabine schließlich verließ, betrachtete ich mich im Spiegel über den Waschbecken einen Moment länger als notwendig.
Die Frau darin sah vollkommen harmlos aus, mit der Sonnenbrille im Haar, sommerlich gekleidet und einem kleinen zufriedenen Lächeln auf den Lippen. Niemand würde ihr ansehen, weshalb ihr Toilettenbesuch etwas länger gedauert hatte.
Ich wusch mir gründlich die Hände, nahm meine Tasche und ging die Treppe wieder hinauf. Mit jeder Stufe wurde das Stimmengewirr des Cafés lauter, bis ich schließlich die Tür zur Terrasse öffnete und wieder mitten in diesem sonnigen Samstagnachmittag stand. Alles sah genauso aus wie vorher, obwohl sich die vergangenen Minuten für mich angefühlt hatten, als hätte ich den Park für eine kleine Ewigkeit verlassen.
Mein leerer Latte-Macchiato-Becher stand noch auf dem Tisch, und auch die Frau von schräg gegenüber war noch da.
Als ich an ihrem Tisch vorbeiging, hob sie den Blick. Unsere Augen trafen sich und blieben einen Moment länger aneinander hängen, als es für zwei vollkommen fremde Frauen notwendig gewesen wäre. Ich ging weiter, ohne mich umzudrehen, und musste trotzdem lächeln.
Vielleicht hatte ich mir auch das nur eingebildet. Vielleicht auch nicht. Aber genau dafür waren Sommertage schließlich da.
…und jetzt mal unter uns Frauen: „Wie ist das eigentlich bei euch während eurer Tage?“ Gehört ihr eher zur Fraktion Wärmflasche oder steigt eure Lust während der Periode ebenfalls deutlich an?
…und weil wir ohnehin schon unter uns sind, darf auch die intimere Frage nicht fehlen: „Habt ihr euch schon einmal auf einer Damentoilette eingeschlossen und euch dort selbst ein paar Streicheleinheiten gegönnt, vielleicht sogar bis zum Höhepunkt?“
Ich bin gespannt, wie viele von euch bei dieser Frage gerade sehr unschuldig auf den Bildschirm schauen.
Psssst! Auch der schon begonnene Herbst wird feucht - versprochen.
Eure Flora
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