Vicki – von der Mutter zur Exhibitionistin gemacht - Kapitel 10

29.08.2026 · 32 Min Lesezeit · BDSM
Teil 10 von 10 dieser Serie Alle Teile ansehen →

Kapitel 10 – Schulausflug

 

Kaum war Mutter eingestiegen, sah mich Valerie mit großen Augen an, und fragte:

„Und jetzt?

Was glaubst du hat Samantha Mutter erzählt?

Es wird doch mit Sicherheit nicht die Wahrheit gewesen sein!“ 

 

„Ich weiß es nicht.

Ich denke, es ist das Beste, wenn wir erstmal nichts sagen.

Mutter macht sowie so was Sie will mit uns” Antwortet Ich.

 

Also stiegen wir erstmal ein, bevor Mutter nochmal etwas sagen würde.

 

Die erste Zeit, war es still im Auto. Niemand sagte etwas.

Aber kaum waren wir auf der Autobahn, begann Mutter zu reden.

„So Ihr beiden, jetzt können wir in allerruhe sprechen.

Samantha, hat mir berichtet, wie sehr ihr Ihr geholfen habt. 

Sie hat mir auch gesagt, dass Sie in ein paar Wochen eine andere Ausstellung hat, wo Sie auch Eure Hilfe brauchen könnte.”

 

Valerie sah mich nur an, Ihr war der schreck deutlich anzusehen.

Ich zuckte nur mit den Schultern. Wir würden eh nichts tun können, um es zu verhindern.

 

Und schon sprach Mutter weiter:

„Ich habe den beiden gesagt, dass ich mit euch darüber spreche, Ihr aber Ihnen ganz bestimmt wieder helfen werdet.

Ist doch so, oder?

Nicht das Samantha und Max denken, Ich sage was zu, und dann lasst Ihr Sie hängen.!”

 

Der letzte Satz von Mutter, hat uns beiden klar gemacht, dass wir mal wieder keine Wahl haben würden. So blieb uns nichts anderes als zu antworten: „Ja natürlich” auch wenn wir beide dabei das Gesicht verzogen haben, würde es nichts an dem Kommenden ändern. 

 

Valerie und Ich, sahen uns nur an. Ich formte mit meinen Lippen, ohne einen Ton von mir zu geben, so dass es nur Valerie sehen konnte: „Nur noch 1 Jahr!”

Worauf Valerie verständnisvoll nickte.

 

Kurz bevor wir, nach zweistündigen fahrt, zuhause ankamen. Ließ Mutter die nächste Bombe platzen. „Ach bevor ich es vergesse, Freitag in einer Wochen Kommen die Müllers zum Essen.”

 

Valerie, war genau wie mir, der schreck anzusehen.

Uns beiden, war klar, wenn die Müllers zum Essen kommen, werden auch Max und Samantha mit dabei sein.

Und das, konnte für uns nichts Gutes Bedeuten.

Da wir ja zuhause, auf jeden Fall nackt sein müssen, ist klar, dass wir beide wieder zu Schau gestellt werden würden.

Zuhause angekommen, sind Valerie und ich direkt in unsere Zimmer verschwunden. Nach dem Wochenende hatten wir beide erstmal genug von Familie.

 

Die letzte Ferienwoche, verging leider viel zu schnell.

Ich war die meiste Zeit über bei Melanie, und auch Valerie, war die Woche über nicht viel zuhause.

 

Der erste Schultag, nach den Ferien, war wie jedes Jahr. Kurz und ereignislos.

Valerie und Ich, waren sogar, fast normal angezogen, da es einen ungewöhnlichen Kälteeinbruch gab.

 

Wir bekamen wie immer Informationen wie das Jahr so ablaufen würde.

Als unsere Lehrerin, noch anfügte: „Vicki, Valerie, ihr müsst euch keine Sorgen machen, euere Mutter hat bereits alles mit dem Direktor geklärt.”

Wurde mir klar, dass das heute wohl eine Ausnahme war, wie wir bekleidet waren.

Valeries Gesichtsausdruck, verriet mir später, dass auch Sie in dem Moment eine Böse Vorahnung hatte.

 

Wir machten, wie immer, gute Miene zum Bösen Spiel, und ließen uns nichts anmerken.

 

Zum Abschluss bekamen wir noch unsere Stundenpläne.

Mittwochnachmittag, standen im Wochenwechsel 3 Stunden Sport oder Schwimmen auf dem Plan. Diese Woche, sollte es mit Sport losgehen.

Als kleines High Light, erfuhren wir dann noch, dass wir von Donnerstag auf Freitag eine Ausfahrt mit Übernachtung machen würden.

Alle anderen, aus der klasse, wussten offensichtlich schon davon. Nur Valerie und Ich hatten davon noch keine Ahnung.

Valerie, sah zu mir rüber, und frage überrascht:

„Was hat das nun schon wieder zu bedeuten?”

Ich konnte nur ratlos mit den Schultern zucken, da ich keine Idee hatte, warum alle außer uns davon wussten.

 

Als Valerie und Ich uns am Mittwoch zum nachmittags Sport-Unterricht aufmachen wollten, wurde uns beiden Klar, was es bedeutet: „ist alles mit dem Direktor besprochen”

In Valeries Box, war nur ein Kurzer Mantel, der mehr wie eine Mini-Kleid war, mit einem Schlitz vorne, der bis fast zum Bauchnabel reichte.

Valerie, zog Ihn an, verdrehte die Augen und meinte nur: „Oh nein. Da glaub ich nicht.”

Dazu gab es noch zwei Paar, Turnschläppchen in Schwarz.

 

Warum es zwei Paar Schläppchen in Valeries Box gab, wurde uns Klar, als ich den Inhalt meiner Box sah. Es war der Ärmellose Mantel, den ich bei dem Müllers Besuch tragen durfte. Nur war klar, Valerie, musste mich immer An und Ausziehen. Und das zweite paar Schlappen war für mich bestimmt.

Als mir Valerie den Mantel über die Schulter legte und ihn Schließen wollte, viel auf, dass etwas anders war als beim letzten Mal, als Ich das Teile tragen “durfte“.

Ich musste meine Arme hinter dem Rücken Verschränken, damit der Reisverschluss sich schließen ließ. 

Der Mantel lag nun so eng an, dass ich mir noch viel “gefangener” vorkam, als es beim letzten Mal schon der Fall war.

Wenn wir nicht zu spät kommen wollten, mussten wir uns so langsam beeilen.

Also sind wir, ohne lange nachzudenken zum Bus gelaufen.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie peinlich mir das war.

Zu mein Glück konnte niemand sehen, dass ich unter dem Mantel nackt war.

Valerie, hatte da nicht so viel Glück. Ihr Mantel schwang bei jedem Schritt so weit auf, das jeden sofort klar war, dass Sie nackt war...

 

Auf dem Weg zur Sporthalle, trafen wir unsere Sportlehrerin. Die uns mitteile, dass wir heute zusammen mit den Jungs Sport machen würden, weil der Lehrer der Jungs Krank geworden sein.

Mir was das ziemlich egal. Da mich ohnehin schon alle Jungs mehrfach nackt gesehen hatten. 

Valerie, empfand das wohl anders, was an Ihrem Gesicht deutlich zu erkennen war.

Als Frau Martin uns dann noch mitteilte, dass heute Geräte und Bodenturnen anstehen würde, trug das nicht unbedingt zu Valeries guter Stimmung beim.

Ich nutze trotzdem die Gelegenheit, um bei Frau Martin herauszufinden, was Mutter mit dem Direktor besprochen hatten. Auch wenn ich es im Grunde schon genau wusste.

Frau Martin bestätigte mir dann das, was ich schon vermutet hatte: „Na ja, es ist so, eure Mutter hat dem Direktor bestätigt, dass Ihr beiden bekennende Nudistinnen seid, und beim Sport keine Kleidung tragen wollt. Also habt Ihr dafür eine Sondererlaubnis bekommen.

Fürs Schwimmen hat der Direktor das mit dem Bad geklärt. Da auch öffentlicher betrieb ist, war nicht klar, ob das zugelassen würde. Ich denke, es wird euch freuen zu hören, dass die Bäderleitung der Anfrage auch zugestimmt hat. Da wenn Schulschwimmen ist, keine Minderjährigen im Bad zugelassen sind.”

Ich dachte mir nur: “Na prima... Auch das noch.”

In dem Augenblick sagte Valerie: „Oh, schön.” 

Worauf Ich Valerie etwas ungläubig ansah.

 

Als wir, nach unserer Unterhaltung, in der Umkleidekabine ankamen, waren alle anderen schon fast fertig mit umziehen. Sabine staunte nicht schlecht, als Sie sah, was wir anhatten.

Nachdem Sie sah, dass Valerie nichts unter Ihrem Mantel anhatte, strahlte Sabine übers ganze Gesicht.

 

Ich blieb stehen und wartete, bis Valerie fertig war, um mich unter dem Jubel der anderen Auspackten.

Irgendwie war das doch, ganz schön peinlich, trotzdem, wurde ich wieder etwas Feucht dabei. Wie so oft wen mich andere so begaffen.

Die Jungs aus unseren Klasse, bekamen dann im Unterricht natürlich viel mehr zu sehen als es anständig gewesen wäre.

Wir durften Rad schlagen, was den Jungs schon sehr gut gefiel.

Als wir dann noch an den Stufenbaren mussten, war die Freude der Jungs deutlich zu sehen.

 

Valerie fand sehr schnell Freude daran sich so “offen” zu zeigen.

Sie blieb in viele Positionen, in denen ihre Beine weit geöffnet waren, viel länger als es die Übung erfordert hatte.

Natürlich machte ich es Ihr nach. Es wurde fast schon ein keiner Wettstreit daraus, wer von uns beiden, den Jungs mehr Einblick bot.

Kurz vor Ende des Unterrichts, meinte Valerie im Vorbeilaufen: „Ich brauche dringend eine Kalte Dusche, sonst platze ich!”

Mir ging es da nicht viel anders als Ihr. Ich war so feucht, dass ich förmlich auslief.

Was natürlich auch Melanie nicht verborgen geblieben war.

Auf dem Weg zur umkleide, kam dann von Melanie, mit einem breiten Grinsen, die Frage: „Soll ich dir beim Duschen helfen?”

„Natürlich gerne, aber meinst du nicht, dass wir hier in der Schule Probleme bekommen könnten, wenn es jemand bemerkt?”

„Da hast du wohl recht, lass uns das besser etwas verschieben.” sagte Melanie etwas geknickt.

Auf dem Nachhauseweg war der Bus so voll, dass wir nur Stehplätze bekamen. Was für mich, mit auf dem Rücken verschränkten Armen, eine echte Herausforderung wurde.

Es blieb mir nichts anderes übrig, als extrem breitbeinig zu stehen, wenn ich nicht umfallen wollte. Festhalten konnte ich mich schließlich nicht...

Als dann Melanie auch noch anfing, an meiner Muschi zu spielen, wurde es richtig interessant. Wehren konnte ich mich nicht, und ich hätte es auch gar nicht gewollte.

Ich war noch so geil, dass mir alles um mich rum egal war. 

Melanie, trieb mich bis kurz vor den Höhepunkt. Um Ihr Spiel mit einem kurzen: „Reicht erstmal.” zu beenden.

Wir hätten ohnehin aufhöre müssen, weil wir aussteigen mussten.

Beim Aussteigen gab Melanie mir einen Kuss und sagte: „Morgen... geht es weiter.”

Jetzt brauchte ich wirklich eine Kalte Dusche.

 

Zuhause trug uns Mutter auf, unsere Sachen für den Ausflug Richten, auch wenn wir im Grunde gar nichts zu richten hatten. Wir mussten lediglich einen Waschbeutel packen, alles andere lag ja nicht in unsere Entscheidung.

So waren wir zumindest eine Weile beschäftigt.

 

Kurz bevor wir ins Bett wollten, meinte Mutter noch: „Vergesst nicht eure Wecker umzustellen, Ihr müsste Morgen eine Stunde früher in der Schule sein.

 

Also wusste Mutter mal wieder mehr von unserem Ausflug als wir.

Ohne groß darüber nachzudenken, sind wir dann ins Bett.

Nach ein paar Minuten, ging meine Tür auf, und Valerie kam mal wieder zu mir.

Wir sprachen noch eine ganze Weile über den Heutigen Tag.

Und wieviel Spaß wir beim Sport damit hatten, die Jungs zu Provozieren.

Aber, über den Ausflug, sprachen wir nicht, auch wenn uns wahrscheinlich beiden klar war, dass es auch da die eine oder andere Überraschung geben würde.

 

Da wir am Morgen, früher aus dem Haus mussten als sonst, war Mutter noch da. Sie ließ es sich dann auch nicht nehmen uns mit einem „Viel Spaß” zu verabschieden.

Dabei hatte Sie einen Unterton in der Stimme, den wir beide in der letzten Zeit immer dann gehört hatten, wenn uns etwas bevorstand.

 

Da wir es ohnehin nicht hätten ändern können, sagten wir, brav: „Danke” nahmen unsere Taschen und Verliesen die Wohnung.

In unseren Boxen fanden wir beide, ein Rotes sehr kurzes Sommerkleid. Und ein paar Rote Ballerina.

Valerie, kommentiert den Inhalt mit: „Na ja, besser als nix, auch wenn ich etwas mehr erwartet hätte für zwei Tage.

Wir zogen unsere Kleider über, und gingen zum Bus.

 

Vor der Schule, wartete schon der Reisebus auf uns.

Wir verteilen uns auf die Plätze.

Valerie und Sabine, saßen natürlich genauso nebeneinander, wie Melanie und Ich.

 

Kaum waren wir losgefahren, Begann unser Lehrherrin, Frau Huber zu sprechen:

„Ihr wisst ja alle aus dem Brief, den ihr in den Ferien bekommen habt, dass wir auf eine Burg fahren.”

Valerie sah mir fragend an, wehrend Frau Huber weitersprach:

„Dort werden wir in die Mittelalterzeit eintauchen und das dazugehörige Museum besuchen.

Dass es kein gewöhnliches Museum ist, in dem nur anschauen erlaubt ist, hab ihr denke ich an dem Anmeldebogen schon selbst erkannt.

Ihr hattet, in den Ferien genug Zeit, um nachzuforschen war hinter den begriffen und Namen steckt.

Füllt nun also den Bogen aus, falls noch nicht geschehen, damit wir wissen, wer was machen möchte.

Denkt aber Bitte daran, die Anmeldungen sind verbindlich. Da auf der Burg entsprechend geplant und vorbereitet werden muss.”

 

Nach dem ich mich von erstem Schreck erholt hatte, wollte ich gerade Frau Huber sagen, dass wir nichts bekommen hatten, und uns deshalb auch nicht vorbereiten konnten, als Frau Huber weitersprach:

„Vicki, Valerie, eure Anmeldungen habe ich schon. Ihr hättet sie aber nicht vorab schicken müssen.”

Jetzt war auch diese Frage beantwortet: Mutter, hat mal wieder für uns entschieden.

Wir konnten also nur abwarten, für was wir uns wieder mal “Freiwillig” gemeldet haben.

Melanie, sah mir wohl meinen Schrecken an und meinte: „Ich habe den Brief gleich am zweiten Ferien Tag bekommen. Nach dem ich mich damit beschäftig hatte, war mir klar, dass ich mich auf das zuschauen beschränken werde. Und dann, habe ich es ganz vergessen. Sonst hatte ich natürlich was gesagt.”

Frau Huber, sammelte die Bögen ein. Sehr viele, wurde nicht abgegeben. Was mein ungutes Gefühl nicht wirklich besser gemacht hat. 

 

Als wir am später am Vormittag ankamen, stiegen wir mitten auf dem Dorfplatz aus.

Dabei stellten wir fest, dass es nicht nur eine Burg war, es war mehr ein ganzes Mittelalter Dorf, das von einer Stadtmauer umgeben war, an dessen Rand sich die Burg anschloss.

Es war sofort offensichtlich, dass dies der zentrale Platz war, an dem sich ein Großteil des Lebens der normalen Menschen abgespielt hatte.

Auf der einen Seite gab es eine große Holztribüne, vor der eine Art Pult stand, rechts neben der Tribüne stand noch eine kleine etwas erhöhte Tribüne.

Auf der anderen Seite des Platzes, gab es ein kleines Podest, mit einem dicken Holzbalken in der Mitte. Daneben lagen noch verschiedene Balken. Wir sahen uns eine Weile um, konnten uns aber nicht erklären, für was das alles gut sein sollte.

Nach ein paar Minuten erschien eine junge Frau. Nach dem Sie uns zusammengerufen hatte, bat Sie uns auf der großen Tribüne Platz zu nehmen. Stellte Sie sich als Eva vor. Sie würde unsere Führerin für die nächsten zwei Tage sein, und uns alles erklären und zeigen.

Darauf hin, verabschiedete sich Frau Huber, da Eva alles weiter hier machen würde.

Sie würde hier auch nicht weiter gebraucht, da man hier bereits ab 17 als volljährig zählt.

 

Dies war für uns ohne Bedeutung. Valerie, war zwar die Jüngste in der Klasse, aber mit Ihren 18 Jahren und 5 Monaten, auf jeden Fall alt genug. 

 

Nach dem Eva noch ein paar organisatorische Dinge gesagt hatte.

Erfuhren wir noch, dass es hier erlaubt, und auch erwünscht war, alle Ausstellungsstücke anzufassen, und natürlich auch auszuprobieren. 

Dazu hätten wir ja die Anmeldebögen erhalten. Damit alles entsprechend organisiert und vorbereitet werden kann.

 

Und schon legte sie auch gleich mit den ersten Erklärungen los:

„Der Dorfplatz wurde für alle Dinge das alltags genutzt. Hier wurden unteranderem auch Prozesse abgehalten. In der Hochzeit des Mittelalters auch sehr viele Hexen-Prozesse.

Um als Hexe angeklagt zu werden, reichten schon ganz einfache Dinge, wieder die Behauptung eines anderen aus dem Dorf.

Sehr oft wurde jemand der Prozess gemacht, weil die getragene Kleidung zu Rot gewesen war. Den Rot, war im Grunde nur der Kirche Vorbehalten.”

 

Dann machte Sie eine kurze Pause, bevor Sie mit eine lachen fortfuhr:

„Wie mir Scheint, haben wir heute auch zwei Hexen unter uns.”

 

Ich fand das nicht so lustig, da ich sofort die Befürchtung hatte, dass unsere Roten Kleider kein Zufall waren.

 

Nach ein paar weitere Erklärungen machten wir uns auf den Weg zum Folterkammer-Museum. Wir gingen ein Stück an einem Bach entlang, der am Rand des Dorfes verlief.

Als wir an einer Stelle vorbeikamen, an der der Bach offensichtlich verbreitert und vertieft worden war, meinte Eva: „Hier wurden die sogenannten “Hexenprüfungen” gemacht. Auf dem Rückweg erkläre ich es euch dann genauerer.”

Das Folterkeller-Museum, war im Fuße der Burg untergebracht.

Allein schon der Anblick war zum Fürchten, es war Dunkel, Kalt, und Feucht.

Eva, zeigte uns alle möglichen Gerätschaften und versorgte uns mit allen dazugehörigen Informationen.

Bei jedem Stück stellte Sie die Frage, ob jemand Lust hätte es auszuprobieren. Die Jungs, fanden das alle irgendwie komisch, und stachelten sich gegenseitig dazu an, es zu versuchen, aber natürlich hatte keiner den Mut dazu.

Erst als die Sogenannten “Daumenschrauben” gezeigt wurden, meinte einer der Jungs, dass er es versuchen wollte.

Eva, griff ohne Umwege Seine Hand und steckte sie in das teil, und begann die schrauben zu zudrehen. 

Es dauerte nicht wirklich lange, bis er lautstark “Stopp” reif, was zuvor als Zeichen vereinbart war, das es genug war.

Eva, stoppte zwar das zudrehen der Schrauben, machte aber keinerlei Anstalten, sie wieder zu öffnen. Stattdessen beendete sie in aller Ruhe ihre Erklärungen. Jürgen, verzog mittlerweile sein Gesicht, was Eva trocken kommentierte: „So war das damals, vieles, wurde mit extremen Schmerzen erzwungen.”

 

Wir gingen weiter, wehrend uns Eva, erklärte dass es spezielle Geräte für Männer gab, doch die meisten, seinen speziell für Frauen gewesen. Da die meisten Beschuldigten üblicherweise Frauen gewesen seien.

Eva, blieb stehen, vor uns hing ein Seil von der Decke, dahinter war ein Holzgestell, das auf der Oberseite einen Schmalen Balken hatte, der mit Edelstahl belegt war.

Anzeige

Links und rechts davon, stand eine Wache. Allein der Anblick war schon etwas bedrohlich.

 

Eva schaute uns an, überlegte einen Augenblick und fragte: „Wer von euch ist Vicki?”

Vor Schreck bekam ich kein Wort hervor.

Eva sprach weiter, ohne zu warten, ob doch noch eine Antwort kommen würde und das in einem Ton, der keine Verhandlung zuließ: „Komm Du zu mir nach vorne.”

Wie ferngesteuert, setzt ich mich in Bewegung. Melanie, sah mich mit aufgerissenen Augen an, als Ich in Evas Richtung ging.

Als ich dann vorne neben Eva stand, begann Eva weiterzusprechen: „Vicki hat sich ein ganz besonderes Gerät ausgesucht, um es mal auszuprobieren.”

Während Sie das sagte, schon Sie mich mit dem Rücken an das Holzgestell. Eine der Wachen nahm meine Hände, legte sie so übereinander, dass meine Handgelenke ein “X” bildeten.

Die andere Wache griff sich das Seil, band damit meine Handgelenke zusammen, und zog es nach oben, bis Ich fast auf Zehenspitzen stehen musste. 

Eva drehte sich zu mir, und flüsterte: „keine Angst. Es passiert nichts Schlimmes.”

Dann fuhr Eva mit ihrer Erklärung fort: „Es handelt sich hier um das sogenannte “Spanische Pferd”.”

Als Sie das Sagte, traten die Beiden Wachen seitlich an mich heran, nahmen mich an den Oberschenkeln und hoben mich nach oben und setzten mich auf das Gestell.

Als ich das Metall an meiner Spalte spürte, war mir sofort klar, warum das Gestell so speziell war. Den schon nach ein paar Sekunden war es unangenehm.

Ich saß nun mit meinem gesamten Gewicht auf meiner Spalte, durch die nach oben gezogenen arme, konnte ich mich auch nicht abstützen. Meine Beine, wurden durch die Wächter auseinandergezogen, so dass ich mich auch hier nicht abstützen konnte.

 

Eva, erklärte in aller Ruhe, alles, was zu dem Gestell zu sagen war. 

Es dauerte jedoch nicht lange, und ich musste Eva unterbrechen: „Stopp, ich kann nicht mehr!”

Eva, sah mich an, zwinkerte mir zu, und meinte: „Wir sind gleich so weit.”

Und sprach weiter über das Gestell. Als sie fertig war, hoben mich die Wachen wieder runter und banden mich los.

Eva flüsterte mir ins Ohr: „Wow, die meisten die es versucht haben, hielten es nicht aus, bis mein Vortrag zu Ende war.”

Dann sprach Sie wieder laut: „Für Vicki, waren es jetzt nur drei Minuten. Früher waren es oft Stunden, in denen die Opfer auf dem Pferd sitzen mussten.”

 

Als wir weiter gingen, fragte Melanie: „oh man, ich hätte nicht gedacht, dass deine Mutter so weit gehen würde.

Trotzdem muss ich fragen: Wie ist es auf dem Teil zu sitzen?”

„Na ja, am Anfang, ist es nur unangenehm. Es wird aber sehr schnell, sehr schmerzhaft. Ich hätte es keine Minute länger ausgehalten.

Das Teil ist die Hölle” antwortet Ich.

„Aber einen gewissen Reiz, hat es dann doch.” fügte ich beim Weitergehen noch an.

 

Wir sahen noch viele, zum Teil sehr grausame Geräte und Vorrichtungen bevor wir den Keller wieder verließen.

 

Beim Rückweg kamen wir, wie angekündigt, wieder an die speziell angelegte Bachstelle.

Jetzt standen auch hier zwei Wachen.

Eva, begann auch sogleich mit Ihren Erklärungen: „Diese Stelle wurde angelegt, um die sogenannten “Hexenprüfung” durchzuführen. 

Vicki, kommst du zu mir.”

 

Hatte ich mich da gerade verhört?

Warum den schon wieder Ich?...

Mutter scheint mich für die ganz besondere Sachen angemeldet zu haben. Es half aber nichts. Die Anmeldungen waren ja verbindlich, also musste ich.

 

Ich trat also wieder vor die Kasse und stellte mich neben Eva.

Und machte gute Miene zum bösen Spiel.

 

Eva fuhr fort: „Mit diesen Käfig...” Dabei zeigte Sie auf einen Käfig, der mit einer Kette an einem Holz Kran befestigt war.

Liese zu mir gerichtet meinte Eva: „Setz dich schon mal hinein Vicki.”

Ich ging also zu dem Käfig. Er genau so groß, dass ich mich gerade so hineinsetzten konnte, wenn ich die Beine anzog und mich klein machte.

Eva schloss die Tür, und schob den Riegel vor. Durch meine Sitzposition hatte Ich nun keine Möglichkeit mehr, die Tür selbst öffnen zu könnte.

Ich saß also schon wieder in der Falle, und musste geschehen lassen, was auch immer gleich passieren sollte.

 

Eva fuhr fort: „... wurde geprüft, ob es sich um eine Hexe handelt.

Man glaubte, eine Hexe, würde nicht untergehen, wenn man Sie in Wasser wirft.”

Wehrend Eva das sagte, zogen die Wachen den Käfig mit mir, nach oben, und drehten den Kran Ausleger über den Bach.

 

Die werden mich doch nicht ins Wasser werfen. Schoss es mir durch den Kopf.

 

Als ich in der Mitte über dem Bach hing, Sprach Eva weiter: „Aus Sicherheit, wird hier natürlich niemand untergetauscht. Die Maschine ist so eingestellt, dass man nur ein bisschen nass wird. Um zu verdeutlichen, wie das damals abgelaufen ist. Der Käfig bleibt natürlich Fest am Kran befestigt.

Früher, wurde einfach nur das Seil, zerschnitten und der Käfig viel ins Wasser.

Da das Wasser hier auch im Sommer sehr kalt ist, sind die meisten vor Schreck ertrunken.

Vicki, wird dies natürlich nicht geschehen, aber die Zeit bis der Käfig wieder rausgezogen wird, wird so sein, wie es in den Aufzeichnungen beschrieben ist.”

Kaum hatte Eva das gesagt, hörte ich schon das Rasseln der Kette und ich viel mit dem Käfig ins Wasser. Als der Käfig stoppte, war er so weit untergegangen, dass mir das eiskalte Wasser bis zum Hals Stand. 

Vor Schreck zog ich die Luft tief ein. Nun war mir klar, was Eva meinte.

 

Eva, stand nur ganz ruhig da und setzte Ihre Erklärung fort:

„Der Käfig, wurde nach drei Minuten aus dem Wasser gezogen. Die Quelle des Baches, kommt tief aus dem Berggestein und hat selbst im Sommer, hier nicht mehr als 5°C. Es war also nahezu unmöglich das zu Überleben.

Wen es einem aber gelang, es doch zu überleben, war man von allen anschuldigen befreit und freigesprochen.

 Dies ist aber so weit wie Wir wissen, niemals geschehen.”

 

Mir war mittlerweile so kalt, dass mir alles egal war, ich wollte nur noch hier raus und schrie: ”Stopp, ich kann nicht mehr, holt mich raus”

 

Als auf ein Zeichen von Eva, die Wächter mich dann endlich aus dem kalten Wasser zogen, und die Käfig Tür öffneten. Konnte ich mich allein nicht auf den Beinen halten. Hätten mich Melanie und Valerie nicht gestützt, wäre ich hingefallen.

 

Eva, sah mich an, und fragte: „Warum hast du den dein Kleid vorher nicht ausgezogen?”

 

Was für eine blöde frage, dachte ich mir.

Hätte ich gewusst, was mir bevorstehen würde, hätte ich das natürlich gemacht.

Aber jetzt war es zu spät.

Auf der Burg wahren zwar noch eine ganze Menge andere Besucher, mir war alles egal. Ich zog mir das Nasse Kleid über den Kopf, warf es auf den Boden und drückte mich dicht an Melanie, in der Hoffnung, das mir schnell wieder warm wird.

 

Eva, beantwortete noch einige Fragen, bevor sie dann feststellte: „Lass uns mal zum Essen gehen, wenn wir zu spät im Restaurant sind, wird es mit den Plätzen immer knapp, heute sind wir sehr gut besucht.

Auf dem Weg dahin, erzähle ich euch ein bisschen was über das Leben in der damaligen Zeit, und für was man zum Teil vor Gericht gestellt wurde. Und welche Strafen man dafür bekommen konnte.”

 

Erst jetzt, viel uns auf, dass es schon später Nachmittag war.

 

Wirklich zugehört habe ich aber nicht. Zum einen war mir immer noch kalt, und zum anderen, würde ich ohnehin nach vorne gerufen, wenn “Ich” wieder etwas ausprobieren wollte.

 

Das Restaurant, war ähnlich gestaltet wie der Dorfplatz nur das es hier sehr viele Tische und Stühle gab. In der Mitte gab es ein Podest aus Holz, in dessen Mitte ein alter Pranger aus Massiven Holz stand, wie man ihn aus Freizeitparkts als Foto Motiv kennt. 

 

Eva steuerte gezielt auf einen der größeren Tische in der Mitte zu, der wohl für uns reserviert war. Denn es war der einzige Tisch, der noch frei war. Alle anderen waren belegt. Es waren gut 200 Personen zum Essen da. 

Die ersten von uns hatten sich schon an den Tisch gesetzt, als Eva anfing uns über die Funktion des Prangers zu berichten. Ich hatte schon so eine Befürchtung, das gleich wieder etwas geschehen würde, als an unseren Tisch zwei Wachen auftauchten. Und sich neben Eva stellten, die sich als einzige noch nicht hingesetzt hatte. Jetzt erst viel mir auf, dass es auch keine Freien Platz mehr an unseren Tisch gegeben hätte.

 

Als Eva dann sagte: „Valerie, kommst du zu mir.”

 

wurde Valerie kreide bleich. Sie wusste, das, was auch immer nun kommt, dieses Mal Ihr bevorstehen würde.

Es dauerte einen kurzen Moment, bis Valerie ihre Fassung wieder gefunden hatte, aufstand und sich neben Eva stellte.

Und schon sprach Eva weiter:

„Es war üblich, dass jemand, zum Teil mehrere Tage an den Pranger gestellt wurde, um Ihn oder Sie vor dem ganzen Dorf bloßzustellen.”

Ich diesem Moment griffen die Wächter Valerie bei den Armen, und zerrten Sie auf das Podest.

Valerie, lies alles, ohne großen widerstand über sich ergehen.

Während Eva noch einige zahlen und Fakten berichtete.

Wurde Valeries Kopf und Ihre Arme in den Aufgeklappten Pranger gelegt. 

Kaum war sie in Position, wurden das Oberteil heruntergeklappt und mit einem Schloss gesichert.

Nach einer kleinen Pause beschrieb Eva dann den Normalen Ablauf: „Um die Situation für die “Beschuldigten” noch unangenehmer zu machen, wurden die Beine zusätzlich noch so gefesselt, dass absolut nichts mehr verborgen blieb.”

 Valerie, schaute erschreckt, als die Wachen, ihre Beine griffen, auseinanderzogen und mit Seilen Fixierten.

Valerie, war jetzt absolut unfähig sich zu bewegen.

Als dann Eva fortfuhr: „Üblicherweise, waren die “Beschuldigten” dabei nackt.”

Riss Valerie entsetzt die Augen auf. Doch es war schon zu spät. Eine der Wachen riss Ihr Ihr Kleid runter.

Und Stand Valerie da, nackt, gefesselt, mit gespreizten Beinen und musste den 200 Zuschauern, ihr Allerheiligstes präsentieren.

 

Eva sprach währenddessen weiter: „wie schon gesagt, diese Zurschaustellungen, gingen oft über mehrere Tage. In dieser Zeit mussten die “Beschuldigten” von dem Dorfbewohner gefüttert werden, um nicht zu verhungern.”

 

Nun war auch klar, warum an unseren Tisch ein Platz zu wenig war.

 

Eva sprach nach einer erneuten kleinen Pause weiter: „Nach dem Essen, besuchen wir die Fledermaus Führung. Da gibt es auch noch viele Interessante Informationen.

Jetzt wünsche Ich euch einen guten Appetit.

Vergesst dabei aber bitte Valerie nicht.”

 

Nun war auch klar, wie lange Valerie “ausgestellt” bleiben würde, und dass Sie nicht mit uns am Tisch essen würden. Den wir, haben schnell begriffen, egal, ob wir “Stopp” sagten, es änderte nichts an der Dauer, die angesagt worden war.

 

Gleich nach dem wir alle unsere Teller hatten, stand Sabine auf, nahm eine Hand voll Nudel von Ihrem Teller und ging zur Valerie. Ich sah, dass sich die beiden ein paar Worte gewechselt haben, verstehen konnte ich es aber leider nicht.

Nach dem Sabine, wieder an Ihrem Platz saß, nahm ich ein Stück Fleisch von meinem Teller, und ging los, um mein Schwesterchen zu füttern. Es war ein sehr komisches Gefühl, meine kleine Schwester in diesem Zustand zu Füttern. 

Nach dem Valerie, das Stück gegessen hatte, meinte Sie noch: „Hier stehen zu müssen ist so unendlich peinlich, trotzdem macht es mich total geil.” kleine Pause: „Mal sehen was noch so kommt.”

Das war eine sehr gute Frage, die Ich natürlich auch nicht beantworten konnte.

Die ganze Zeit, brachte irgendjemand Valerie was zu essen, sogar von den Umliegenden Tischen, waren welche dabei. Die wohl Evas Erklärungen gehört hatten.

 

Es war schon ziemlich dunkel als Eva sagte: „Wir müssen so langsam los, wenn wir die Fledermaus-Führung nicht verpassen wollen.

Davor müsst Ihr, als die Dorfbevölkerung, noch abstimmen, ob Valerie “Ihr Strafe” verbüßt hat, und mit uns mit gehen darf, oder ob Sie hierbleiben muss, bis wir wiederkommen.”

 

Das konnte doch jetzt nicht wahr sein, schoss es mir durch den Kopf, das ist ein Witz.

 

Doch schon kam von Eva die Frage: „Wer ist dafür, dass Valerie befreit wird?”

Zum Glück gingen alle Hände bis auf eine nach oben.

Augenblicke später, tauchten auf ein Zeichen von Eva, auch schon zwei Wachen auf, und befreiten Valerie.

Sabine, half Ihrer Freundin, sich aufzurichten, was Ihr, nach gut drei Stunden, verständlicherweise etwas schwer viel.

 

Als Eva los ging, lief Valerie, wie selbstverständlich nackt wie sie war, hinterher. Es blieb ihr auch nichts anderes übrig, nach dem die Wachen ihr Kleid zerrissen hatten.

Bei dem Anblick, viel mir dann auch auf, dass Ich ja auch nackt war. Mein Kleid, hatte ich ja vorhin, vor Wut auf den Boden geworfen und dann nicht wieder aufgehoben.

Valerie und Ich, würden den Ausflug, wohl nackt beenden müssen, wir hatten ja nichts weiter zum Anziehen dabei.

 

Die Fledermaus-Führung war sehr interessant. 

Es gab viel zu erfahren. Für mich aber war das Beste, das Eva, die ganze Zeit nichts gesagt hat.

Was in mir die Hoffnung aufkommen ließ, dass es heute keine Überraschungen mehr für uns geben würde.

 

Auf dem Rückweg begann Eva wieder mit Ihren Erklärungen: 

„Das wir hier mehr sind als ein klassisches Museum wisst ihr ja mittlerweile. Unser Ziel ist es, unseren Besuchern, das Leben im Mittelalter so nah wie möglich zu bringen. Mit allem, was dazu gehört. So sind auch die Übernachtungsstätten eingerichtet. Was das bedeutet, werdet ihr gleich in euren Häusern sehen. Die alle so originalgetreu eingerichtet sind, wie möglich. Es gibt selbstverständlich werden Strom, noch fließendes Wasser. Als Licht, gibt es nur Kerzen. Zur Sicherheit, aber Elektrische.”

Eva unterbrach hier, weil das natürlich ein Gelächter ausgelöst hatte.

Mittlerweile waren wir wieder im Dorf angekommen, als Eva weitersprach: „Die Kirche hatte in dieser Zeit, nahezu die absolute macht. Alles, was die Kirche verlangte, wurde auch vom Adel befolgt. Dies führte dazu, dass es zu den Ungewöhnlichsten Zeiten Verhaftungen gab. Die meist, mit Schnellverurteilungen belegt, worden waren. Vor allem, dann wenn die Kirche, Sitte und Moral in Gefahr sah.”

 

Als Eva das sagte, bekam Ich wieder ein ungutes Gefühl, und auch Valerie sah mich verunsichert an.

Trotzdem verteilen wir uns erstmal auf die zwei Häuser, eines für die Jungs, und eines für uns Mädchen.

Da der Tag, sehr lang und anstrengend war, und es auch mittlerweile schon fast Mitternacht war, wollten alle direkt ins Bett.

Die 14 Betten in unserem Haus standen alle in dem einzigen Raum, den das Haus bot.

Die Betten waren passend, wie in der Zeit üblich, nur ein einfacher Holzrahmen, der mit Stroh gefüllt waren, wo dann nur ein Leinentuch drübergezogen wurde. Als decke, lag auch nur ein etwas dickeres Leinentuch darauf. 

Jetzt war uns auch klar, was Eva mit Ihrer Erklärung gemeint hat.

 

Große Begeisterung, löste unser Nachtlager bei den meisten natürlich nicht aus.

 Es vielen so Sätze wie:

„Warum soll ich in einem Stall Schlafen?“

Oder: „Das ist doch wohl das allerletzt.“

Noch während gemeckert wurde, flog auf einmal die Tür auf, und vier Wachen stürmten herein, gefolgt von einem Wächter, der wie man an seiner Kleidung sehen konnte, offensichtlich etwas höhergestellt war. Der schrie: „Mittnehmen“ und zeige auf Valerie und Mich.

Dann ging alles ganz schnell.

Zwei der Wachen, griffen Valerie.

Die anderen beiden, griffen mich, und zerrten uns nach draußen.

Direkt auf den Dorfplatz.

Auf der großen Tribüne saßen bereits die Jungs aus unserer Klasse, und noch ein paar andere Museums Gäste.

Auf der kleinen Tribüne, saßen drei Richter

Eva stand, dazwischen, und zeigte den Mädchen, die uns nachgelaufen waren, dass sie auch auf die Bühne gehen sollten.

Nun war klar, dass wir uns wohl schon wieder „Freiwillig“ für etwas angemeldet hatten. 

 

Wir wurden, direkt vor das Richter Pult gezerrt. 

Wo zwei Käfige auf einem Wagen standen.

Jetzt war klar, dass es erstmal unbequeme für uns werden würde. Die Käfige waren nicht wirklich groß. Aufrecht darinstehen, war unmöglich, das war klar.

Das Einzige, was blieb, war hinsetzten und die Beine durch das Gitter stecken. 

Und schon kommandierte die Oberwache, in einem sehr strengen Ton: „Rein mit euch.“

Weil eine Diskussion, bei einer Verbindlichen Anmeldung ohne hin sinnlos gewesen wäre, blieb uns nichts anderes übrig als in die Käfige zu steigen, und uns so zu sortieren, dass es nicht all zu unbequem werden würde.

 

Und trotz der späten stunden, war der Dorfplatz mittlerweile recht voll geworden.

 

Kaum saßen wir in den Käfigen, schlossen die Wachen auch schon die Tür, und sicherten diese, mit Großen Schlösser.

 

Einer der Richter legte sofort los:

„Ihr seid angeklagt, gegen Sitte und Moral in unsere schönen Stadt mehrfach verstoßen zu haben!“

Ich wollte gerade, etwas sagen, als Valerie rief: „Ich, wir sind…“

Weiter kam Sie nicht.

Der Richter brüllte: „genug…

Das Urteil:

12 Stunden öffentliche Haft!

Abführen.“

 

Nun war auch klar, was Eva mit „Schnell-Gericht“ meinte.

 

Valerie, sah mich verstört, und schimpfte: „Ohne nein. Ich will nicht mehr. Ich bin müde, und hab keine Lust mehr!“

„Ich weiß, ich auch nicht, aber was bleibt es übrig?“ war das Einzige sinnvolle, was Ich dazu sagen konnte.

 

Ich überlegte immer noch, was ich mir unter „Öffentlicher Haft“ vorzustellen hatte.

Als sich meine Frage, von selbst beantwortet.

Der Wagen setzte sich in Bewegung, blieb aber schon nach wenigen Metern, am Rand des Dorfplatzes, wieder stehen. Direkt neben dem Wagen, standen zwei Galgen ähnliche Gestelle, von denen jeweils eine Kette herunterhing, die an einer Art winde befestigt war. 

Mich durchfuhr direkt ein ungutes Gefühl, als Ich das sah.

Als eine der Wachen, zu uns auf den Wagen stieg, eine Kette nahm, und an Valeries Käfig befestigte. Zwei weiter Wachen begannen dann sofort den Käfig mit der Winde nach oben zu ziehen, bis sie in etwa 2 Metern Höhe, ihn tun beendeten.

Danach wiederholte sich der Vorgang, mit meinem Käfig.

 

Jetzt war klar, was wir uns unter “öffentlich Haft“ vorzustellen hatten.

Wie wir so aber schlafen sollten, konnte und wollte ich mir aber lieber nicht verstellen. 

Es würde mit Sicherheit eine kurze und sehr langweilige Nacht für uns werden.

 

Nach dem sich der Richter, davon überzeugt hatte, dass die Winden mit einem Schloss gesichert worden waren, verließ er, ohne weiter etwas zu sagen den Dorfplatz. 

 

Nach dem auch die Wachen gegangen waren, stellte sich Eva zwischen uns, und fing an erzählen: „Diese Art der Bestrafung wurde sehr häufig, vor allem für kleinere Delikte verhängt. Zeitlich wurde das ganze meistens auf bis zu zwei Tage festgesetzt.

Das ganz wurde oft noch dadurch verschärft, in dem man die Verurteilten daran hinderte während der Haft Zeit zu schlafen.

Dies erreichte man über verschiedene Wege. 

Die Wachen, schaukelten die Käfigen, immer hin und her, wenn die vorbeikamen.

Oder Verurteilten, wurde auch mit Wasser bespritzt, oder mit kleinen Gegenständen beworfen.

Das Gericht, ließ alles zu, was die verurteilten, daran hinderte zu schlafen, solange es ihnen keine Verletzungen zufügte.”

Ich dachte mir noch: Zu unserem Glück, hat der Richter nichts von verschärfter Haft gesagt.

Als Eva, dann fortfuhr: „Den Wachen und der Dorfbevölkerung, war es aber meist egal, ob es sich um eine Verschärfte Haft handelte oder nicht. Sie machten sich daraus wohl eine Art spaß.”

 

Jetzt war auch klar, dass wir wohl kein Auge zu machen würden, solange wir hier in dem Käfig eingeschlossen waren.

Und genau so war es dann auch. Kaum hatte Eva ihr Erklärungen beendet bekam Valeria in Ihrem Käfig auch schon den ersten schups, von einem der Jungs.

Worauf Valerie lautstark protestierte.

Was ihr natürlich nichts half.

 

Eva und der Rest der Klasse, sind danach auch sehr schnell verschwunden, und ließen uns allein zurück.

 

Es kam dann genau, wie Eva es prophezeit hatte. Schlafen war unmöglich. Wir wurden immer wieder geschaukelt, beworfen, oder bespritzt.

Als dann am Morgen die Sonne aufging, war ich völlig kaputt.

Und bei Valerie, war es nicht anders.

Ich wollte nur noch meine Ruhe und Schlafen, aber je mehr das Dorf erwachte, desto mehr wurde dafür gesorgt, dass wir eben nicht schlafen konnten.

 

Irgendwann, tauchte dann Eva, mit der Klasse im Schlepptau auf.

Und begann sogleich auch wieder mit einer Ihrer Erklärungen: „Ihr solltet noch wissen, dass die Verurteilten, während ihrer Haft von ihren Familien mit Essen und Trinken versorg worden waren, auch wenn dies eigentlich verboten war. Aber solange keine Wachen in der Nähe waren, war das Risiko ja überschaubar, und deshalb wurde es auch meist so gemacht.

 

Wer aber trotzdem erwischt wurde, musste mit harten Strafen rechnen.”

 

Als währen Valerie und Ich gar nicht da, führ Eva nach einer kurzen Pause fort:

„Jetzt lasst uns zum Frühstück gehen, der Tisch ist auf 8:30 Uhr reserviert.”

 

Wir waren in dem Moment, kein Teil der Klasse, sondern nur Ausstellungsstücke, was irgendwie ein sehr interessantes Gefühl war.

 

Eva, sah uns nur kurz an, und lief ohne ein Wort Richtung des Restaurants.

Melanie, blieb bei mir stehen, sagte so leise, dass nur ich es hören konnte: „Wie geht es dir?

Ich bringe dir auf jeden Fall was zu essen, egal was mich das kostet.

Was eure Mutter hier mit euch hier triebt geht eindeutig zu weit.!.!

 

Hatte ich mich doch gestern den ganzen Tag darauf gefreut, mit dir zusammen in einem Bett zu schlafen.”

 

Ich wollte gerade antworten, als Eva rief: „Los jetzt, nicht sehen bleiben!”

So kam ich nicht weiter als noch schnell zu sagen:

„Das ist so lieb von Dir.

Ich liebe Dich.”

 

Sabine, war natürlich bei Valerie stehen geblieben. Was die zwei sagten, konnte ich nicht verstehen, da ich mich mit Melanie sprach. Ich denke aber, dass es nicht viel anderes war als bei Melanie und Mir.

 

Nach dem wir wieder allein waren, fragte Valerie auf einmal: „Sag mal, wie findest du was Mutter hier, mit uns macht?”

„Ganz ehrlich, ich bin hin und her gerissen. Irgendwie macht es mir richtig viel Spaß.

Nicht zu wissen was kommt, und wie es endet. Aber irgendwie auch nicht. Das liegt wohl daran, dass ich so müde bin. 

Ich hoffe, wir können nachher im Bus noch etwas schlafen. Die Fahrt dauert ja zum Glück einige Stunden.” Eine Sinnvollere Antwort, fand ich in dem Moment nicht.

Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile darüber.

Valeria ging es im Grunde genau wie mir.

Sie hatte auch ihren Spaß daran. Auch sich nackt zeigen zu müssen, macht ihr von Mal zu Mal mehr Spaß, wie sie sagte.

 

Als Valerie dann aber fragte: „Was glaubst du, wird wohl heute Abend so passieren, wenn die Müller da sind?” wurde mir schlagartig klar. Das es heute Abend noch weitergeht, und vermutlich auch wieder eine Längere Nacht werden könnte.

“Ich habe keine Ahnung, ich hoffe nur, dass es nicht allzu lange gehen wird. Und es vor allem nicht zu sehr peinlich wird.” sagte ich, als auf einmal Melanie und Sabine auftauchten.

 

Melanie, meinte nur: „Wir haben nicht viel Zeit, bevor auffällt das wir nicht mehr da sind. Wir haben euch ein Brötchen und etwas Wasser besorgt.”

Und schon waren die beiden auch wieder Weg.

 

Die restlichen Stunden, passierte nicht mehr viel, zum Schlafen, sind wir aber trotzdem nicht gekommen. Es kam immer wieder jemand vorbei, der es lustig fand uns mit wer weiß was zu bespritzen. Jedenfalls waren wir beide überall klebrig, als Eva wieder auftauchte.

 

Kaum waren alle wieder versammelt, begann Eva auch schon sprechen: „Eure Zeit, hier bei uns, neigt sich dem Ende Zu. Euer Bus, wird sicher auch Bald da sein.

Ich hoffe, es hat euch hier bei uns gefallen.

 

Ich hätte mir gewünscht, dass vielleicht ein paar mehr von euch, das eine oder andere ausprobiert hätten.

Vicki und Valerie, hatten an dem Thema so viel Interesse, das Sie sogar vorher angerufen haben, um sich alles genau erklären zu lassen.”

 

Ich konnte es nicht glauben, Mutter hatte offensichtlich alles genau geplant.

Valerie meinte dazu nur: „Das war ja so klar”

 

Als der Bus kam, saßen wir noch immer in unser Käfigen. Frau Huber, war beim Aussteigen die Überraschung, deutlich anzusehen. Sie hatte wohl nicht damit gerechnet uns Nackt in einem Käfig vorzufinden.

 

Die ersten, wollten gerade schon in den Bus steigen, als der Richter mit den Wachen, die einen Esel-Wagen führten, auf dem zwei große Holz Zuber standen, den Dorfplatz betraten.

Die Wachen, lenkten den Wagen direkt auf uns zu.

Als der Richter verkündete: „Ihr habt euer Strafe verbüßt. Jedoch können wir euch nicht gehen entlassen. Bevor Ihr endgültig von allem Schlechten gereinigt worden seid.”

 

Ich fragte mich noch, was das nun schon wieder bedeuten sollte.

Nach dem die Wachen den Wagen genau unter Valeries Kräftig platziert hatten, war mir klar was jetzt folgen würde.

Der Richter entfernte das Schloss, sogleich begannen die Wachen damit den Käfig herunter zu Kurbel, und Valerie in dem Zuber zu versenken.

Als ihre Füße ins Wasser tauchten schrie Valerie: „Schieße ist das Kalt.”

Der Käfig, wurde so weit abgelassen, bis Valerie das Wasser bis zu hals stand.

Dann kurbelten die Wachen wieder hoch. Der Richter sprach ein paar Lateinische Worte, und der Vorgang begann von Neuem.

Nach dem Dritten mal, wurde der Wagen unter meinen Käfig gefahren.

Und das Spiel begann von neuem.

Das Wasser, war zwar bei weitem nicht so kalt, wie bei meiner „Hexenprüfung“, dafür war das Eintauchen aber viel langsamer.

Was das Ganze fast noch schlimmer gemacht hat. 

 

Nach dem auch Ich “Gereinigt” war, wurden unsere Käfige geöffnet und wir waren endgültig entlassen.

 

Nach dem wir uns aus unseren Käfigen geschält hatten, was nach 12 Stunden gar nicht so einfach war, sind wir ganz schnell in den Bus gestiegen. Bevor es noch etwas gab, zu dem wir uns “Freiwillig” gemeldet hatten.

 

Kaum saßen dann alle im Bus, ging die Fahrt auch gleich los.

Frau Huber, begann mit einigen zu sprechen wie es ihnen gefallen halt.

Viel mitbekommen, habe ich aber nicht. Nach dem ich mich an meine Melanie gekuschelt hatte, bin ich sofort eingeschlafen.

 

Das Einzige, was ich noch an Rande mitbekommen habe, war die Feststellung von Frau Huber: „Wenn es euch so gut gefallen hat, können wir ja für unsere Abschlussfahrt für eine Woche kommen.”

 

Melanie, hat mich Wachgeküsst, als wir bereits auf dem Schulhof waren. Mittlerweile war es auch schon 19 Uhr, und wir mussten zusehen das wir nach Hause kamen, da ja die Müllers eingeladen waren.

Anzeige
32 Min Lesezeit 163 Aufrufe 1 Favoriten BDSM
3,7 3 Bewertungen
Männer 1,0 (1)
Ohne Angabe 5,0 (2)

Kommentare

Du willst mitreden? Mit einem kostenlosen Konto kommentierst du, bewertest Geschichten und speicherst deine Favoriten.

Alex82 schrieb am 29.08.2026 um 10:48 Uhr

So unrealistisch das es schon an schwachsinn grenzt und albern erscheint.

Zudem ist die Rechtschreibung eine absolute Katastrophe, was es extrem schwer macht die Geschichte zu lesen

Weiterlesen

Kostenlos mitmachen Alle Geschichten lesen, Favoriten speichern. Kostenloses Konto