Nur noch nackt


Schambereich

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11.03.2004
Insel der Scham

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Kapitel 1 Vorgeschichte Eine andere Zeit, oder eine andere Welt. Oder nur eine andere Dimension, oder was auch immer, auf jeden Fall anders. Beate Weidemann hatte es mit 30 Jahren geschafft. Sie hatte immer das Gefühl, das sie anders war und das irgendwas fehlte. Lange hatte sie versucht, dieses Unwohlsein durch ihre Arbeit zu kompensieren. Ihr Jura-Studium an der Sorbonne hatte sie mit Auszeichnung absolviert und die Kanzlei, die von ihrem Vater eingerichtet wurde, entpuppte sich als Goldgrube. Zu ihren Mandanten zählten einflussreiche Größen aus Politik und Wirtschaft, sowie die oberen Zehntausend. Alles hatte sie immer nur ihrer Karriere untergeordnet, ein Privat- oder Liebesleben lag unberührt, brach daneben. 'Kinder' so sagte sie sich, 'dazu würde irgendwann später einmal Zeit sein, jetzt noch nicht.' Der Frage, wann das jetzt vorbei sein würde, der wich sie tunlichst aus. Und damit war auch für die Liebe keine Zeit, ihre Auslegung von Liebe. Sicher, mal hier mal da eine Liaison, sie hatte schon mit einigen Männern geschlafen, aber die Beziehungen waren nie von langer Dauer, ein paar Affären, nichts wirklich Aufregendes und immer von ihr beendet, sobald die Gefahr bestand, Gefühle könnten ihre rationale Gedankenwelt verwirren. 'Frau braucht schließlich auch ab und zu den hormonellen Ausgleich.' Und Beate war für die Liebe wie geschaffen: Mittelgroß, schlank und sportlich durchtrainierte Figur, honigblonde schulterlange Haare, blaue Augen und wenn sie lächelte, konnte man zwei Reihen weißer, gleichmäßiger Zähne in einem überaus hübschen und freundlichen Gesicht erkennen und ihre Haut war immer leicht gebräunt. Dazu lange Beine und eine angenehme Stimme, dass es ihr eigentlich leicht fiel, das männliche Interesse zu wecken, nicht nur ihr Interesse, die meisten Männer wollten mit ihr ins Bett. Sie wusste das, aber sie arbeitete fast bis zum Umfallen. Dann kam der Wendepunkt in ihrem Leben. Von einem Tag auf den anderen wurde alles unerträglich für sie. Der Job, das Wetter, ihre ganze Umgebung, alles war ihr zuwider. Die Unzufriedenheit fraß sie förmlich auf und sie entschloss sich dazu, dem Ganzen zu entfliehen. Und das hatte sie getan! Über die Jahre hatte sie eine hübsche Summe Geld angespart und der Verkauf der Kanzlei und ihres Elternhauses hatte auch etwas eingebracht, so dass sie unbeschwert und ohne Probleme leben konnte. Und jetzt war sie auf dem Weg zu den Bahamas. Wenn man will, kann man dort unter anderen bildhübschen Landschaften entdecken, die ihre Schönheit in fast durchgängig schönem Wetter zum Besten geben. Bahamas und das merkt man sofort, wenn man mit dem Flugzeug dort ankommt und das erste Mal in ein karibisches Dorf geht, dass auch die Menschen schöner sind, als zum Beispiel in Deutschland. Was nicht heißt, dass die karibische Bevölkerung glättere Haut hat und mehr Spannkraft im Haar und das dort nicht ein Mensch schielt. Nein, auch unter ihnen gibt es Menschen, die dem einen oder anderen Makel ihr Eigen nennen. Männer mit entschieden zu viel Körperbehaarung gehören ebenso dazu wie Frauen, die blind sind. Mulattinnen können nur blind sein, denn diese appetitlich in spärlicher Sommerbekleidung verpackten Mädchen und Frauen, die das Zeug doch auch nur anziehen, damit alle Kerle glotzen, gucken den normalen deutschen Mann in seiner normalen deutschen Sommerbekleidung, also "Bier formte diesen wunderschönen Körper" T-Shirt, gelb-rot- grün gemusterter, kurzer Stoffhose und weißen Socken unter braunen Sandalen ja nicht mal mit dem Arsch an! Diese Erfahrung hatte Beate jedenfalls gemacht, damals, vor vier Jahren, als sie zwei Wochen lang in Nassau Urlaub gemacht hatte. Und jetzt war es ein weiter Weg von Frankfurt nach Nassau, von Überdruss und Eintönigkeit zu einem neuen Leben. Kapitel 2 Erste Station Nassau Nach 11 Stunden Flugzeit landete sie in Nassau, wo sie ein Chauffeur bereits erwartete und sie zu einem im Kolonialstil erbauten Hotel, direkt am Strand, umgeben von Palmen und mit einer langen geschmeidigen Kiesauffahrt brachte. An diesem Tag strahlte die Sonne unerbittlich vom stahlblauen Firmament und ließ die junge Rechtsanwältin in ihrer geschäftsmäßigen Kleidung langsam ins Schwitzen kommen. Sie trug ein gewohntes Business-Outfit. Der blaue kurze Rock und die weiße Bluse mit tiefem Ausschnitt betonten ihren atemberaubenden Körper. Sie trug den Temperaturen entsprechend keine Strumpfhose und hatte die Knie im Auto dezent übereinander geschlagen, denn sie spürte, wie der Chauffeur sie immer wieder aus den Augenwinkeln musterte. Was für ein Anblick das war. Erotik pur. Der Rock bedeckte nur knapp ihren Po, brachte ihre zwei ebenmäßigen, glatten Beine besonders gut zur Geltung, die halb durchsichtige Bluse unterstrich jede Kurve ihres sündigen Leibes plastisch und bot diesen gierigen Männerblicken einen wahrhaft atemberaubenden Anblick. Sie mochte es, ihren Körper sprechen zu lassen, es machte sie richtig an, wenn sie merkte, dass sie dem Betrachter gefiel und Männer mit ihren Augen zu verführen, sie dann aber eiskalt abblitzen zu lassen. Und jetzt nach der Fahrt des träumerischen Beobachtens konnte der Chauffeur seine Angebetete auf dem Weg zum großen, pompösen Entree aus Marmor und Granit beobachten. Sie schlenderte eher, nein, fast legte sie auf dem ganzen Weg vom Auto zur Haustür einen richtigen Catwalk hin, wie ihn Supermodels sonst nur auf dem Laufsteg zustande bringen. Sie führte beim Laufen typisch weibliche, geschmeidige Bewegungen aus, die von vielen Frauen heutzutage gar nicht mehr beherrscht werden. Wenn ihr linkes Bein sanft Kontakt zum Boden herstellte, dann wurde nicht gestampft, nicht mit aller Gewalt Halt gesucht, sondern der Boden unter ihren Füßen wurde eher gestreichelt. Zuerst mit der Schuhspitze, dann mit dem Rest der Sohle und zum Schluss kam noch ein zärtlicher Piekser mit dem Absatz. Dieser Fuß hatte einen festen Stand, der sich jetzt über ihr langes, braunes Bein auf ihren knackigen Hintern übertrug. Das gleiche spielte sich kurz danach auch mit ihrem rechten Bein ab und wiederholte sich kurz darauf auf der anderen Seite und so weiter und so weiter. Die Ausläufer Ihrer katzenartigen Bewegungen erreichten schließlich ihre schmale Taille, ihren Rücken und ließen zum Schluss oberhalb ihres schmalen Halses den Kopf davon völlig ungerührt. Während sie lief, schien ihr Kopf über dem Rest des wunderschönen Körpers zu schweben. Es war eine unbezahlbare Lektion in purer Eleganz und natürlicher Erotik, der Beate da hinterher sah. Es war einer dieser schwül warm, nicht gerade so, dass der Schweiß von der Decke ihres Zimmers tropfte, aber ausreichend, ihr die Erregung aus den Poren zu locken. Beate verspürte den Drang sich auszuziehen. Wenn man darüber nachdachte, war es sowieso komisch, warum man bei solchen Temperaturen in seiner Suite, die eigentlich ein kleiner Bungalow war und in der wunderschönen Parkanlage lag, um sie herum nur weißer Sand, kristallklares Wasser, eine unendliche Weite des Meeres, die am Horizont mit dem Himmel verschmolz und Sie atmete tief ein, spürte das Salz des Meeres auf ihrer samtweichen Haut, um sie herum nur weißer Sand, kristallklares Wasser, eine unendliche Weite des Meeres, die am Horizont mit dem Himmel verschmolz, ein Gefühl der Freiheit und ein Gefühl der Freiheit vermittelte, noch den Anschein des "angezogen-seiens" aufrecht erhalten sollte, statt völlig nackt zu sein. Aber irgendwie unterwirft man sich doch immer dem gesellschaftlichen Zwang, selbst dann, wenn gar keine Gesellschaft da ist, die einen kontrollierte. Sie öffnete die Tür zur Veranda, atmete tief ein, spürte das Salz des Meeres auf ihrer samtweichen Haut - was für ein herrlicher Tag, ging es ihr durch den Kopf und schaute gedankenverloren hinaus. Dann sah sie ihn: Er musste ca. 35 Jahre alt sein und hatte es sich auf seiner Veranda bei einem Glas Wein gemütlich gemacht. Aus dem leicht gebräunten Gesicht schauten sie zwei unglaublich blaue Augen an und das Lächeln, das er ihr schenkte, war wie ein Geschenk. Sie schauten sich einen Moment in die Augen, dann drehte sie sich wieder um und schaute aufs Meer hinaus. Nur wenige Meter entfernt stand die Frau seiner Träume. Ihr langes honigblondes Haar wurde von dem Wind zersaust. Beate stand einfach nur da und schaute aufs Meer hinaus und je mehr ihr die Blicke des Fremden bewusst wurden, umso heftiger pochte ihr Herz. Beate streckte noch einmal ihren schlanken Körper, dann ging sie hinein, betrachtete sich kurz im Spiegel, verzog das Gesicht zu einer Grimasse, bevor sie ihr durcheinander geratenes Haar zu entwirren versuchte. Sie posierte vor dem Spiegel, betrachtete sich von allen Seiten und dann waren da die Gedanken! Etwas, was in billigen Softsexfilmchen zum Repertoire gehört und was ihr eigentlich immer nur albern vorkam. Warum ziehen sich die Frauen komplett aus, behalten allerdings ihre hochhackigen Schuhe an? Den Männern scheint es zu gefallen. Und das wollte sie ausprobieren. Für sich ganz allein für sich sich an ihrem Anblick erregen. Beate schälte sie sich aus ihrer eleganten aber biederen Kleidung. Ganz langsam öffnete sie einen Knopf um Knopf ihrer Bluse, unter der sich ein weißer spitzenbesetzter BH um ihre wohlgeformten Brüste legte. Ihr Bauch war flach, durchtrainiert und es zeichneten sich sogar etwas die Bauchmuskeln ab, sobald sie ihren Bauch etwas anspannte. Aerobic und Bodyshaping, der einzige Ausgleich in ihrem tristen Leben hatten sich gelohnt. Ihre Haut war braungebrannt, sie hatte ohnehin einen eher dunkleren Hauttyp, was mit ihren gletscherblauen Augen und den honigblonden langen Haaren wunderschön harmonierte. Ihre Finger glitten zu ihrem figurbetonten Rock, der halb ihre Beine umschmiegte. Sie fassten den Reißverschluss, um ihn dann nach unten zu ziehen. Sie ließ den Rock achtlos zu Boden gleiten und stand nur noch in dem passend weißen Slip, BH und in ihren hochhakigen blauen Pumps vor dem Spiegel. Sie stand im Halbprofil, hatte die Hände lässig in die Hüfte gestützt und ihre wundervollen Brüste keck nach vorne gedrückt. Der verbleibende Stoff verhüllte sehr sparsam die intimsten Stellen ihres Körpers. Hauteng lag er an. Der weiße String glänzte im Licht. Er trat dünn an ihren Hüften hervor, glitt dann an ihrem Po zwischen den runden Pobacken in die Versenkung, dann wieder unsichtbar nach vorne, um ihre Scham knapp zu bedecken. Aber der Stoff war so dünn, dass man problemlos jedes einzelne schwarze Schamhaar erkennen konnte, die sich ihren Weg durch die transparente Spitze bohrten. Ja, sie mochte ihren Anblick. Mit einem geschickten Handgriff an ihrem Rücken glitten die winzigen Haken zur Seite, sie strich links und rechts die Träger von den Schultern, dann fiel er zu Boden und entblößte ihre festen, prallen Brüste. Schon beim Ausziehen bemerkte sie, wie ihre Warzen vor Lust hart wurden und hervorstanden. Mit den Fingerspitzen strich sie kurz über sie, verkniff sich ein Lachen, als ihr ein kleiner, warmer Schauer den Rücken entlang kribbelte. Sie bückte sich leicht, dann zog sie mit einem festeren Griff den knappen String nach unten, um dann, nun bis auf ihre Schuhe gänzlich nackt, aus ihm hinaus zu steigen. Sie nahm einen prüfenden Blick in den Spiegel und betrachtete kurz ihren wohlgeformten, unbekleideten Körper. Sie strich kurz über die Haut, die eben noch von ihrer Wäsche bedeckt worden war und genoss das glatte, samtweiche Gefühl, als sie mit den Fingerspitzen an ihren Lippen entlang strich. Ihre Beine erstreckten sich fast bis ins Unendliche, waren samtweich, nicht ein kleinstes Härchen hatte sich auf der makellosen Haut verirrt. Und ihr Schambereich war in perfekter Form auf einen handbreiten Streifen tiefschwarzer Schamhaare gestutzt. Sie machte einen Schritt zurück und sah ganz zufällig durch die geöffnete Tür hinaus aufs Meer. Nein, das konnte sie nicht glauben! Sie sah den Fremden, der auf seiner Veranda stand und sie beobachtete. Eigentlich hätte es Beate peinlich sein müssen, aber sie spürte in sich nur ein eigenartiges Kribbeln. 'War es die groteske Situation, in der sie sich befand? Oder waren es ganz einfach die Umstände, dass sie einen unbekannten Mann dabei erwischte, wie er sie beobachtete, was in ihr aber eine eigenwillige und nicht unangenehme Erregung erzeugte?' Sie wurde zu einer anderen Person, spürte förmlich diese gierigen Blicke, die jede intime Einzelheit ihres nackt dargebotenen Körpers aufsogen und komischerweise beruhigte sie diese unverschämte Musterung merkwürdigerweise. Der Kick von ihrem einzigen Nachbarn beobachtet zu werden, pumpte das Adrenalin durch ihren Körper und heizte sie an. "Ich will, dass er mich so sieht, dass er bei meinem Anblick ausrastet, jeden Augenblick genießt und nichts davon vergisst. Ich weiß genau, was er sehen will" dachte sich Beate und ging im Zimmer mehrmals auf und ab, um an ihrer Nacktheit keinen Zweifel zu lassen. Zwischendurch blickte sie immer wieder über ihre Schulter zu ihrem Nachbarn. Wie hypnotisiert stand er da, starrte sie immer noch an, nahm jede Kleinigkeit in sich auf, folgte ihr, fasziniert von ihrer ästhetischen Schönheit und ihren leichten, fließenden Bewegungen. Beate offenbarte dem Fremden alles von sich. Wirklich alles. Führte ihren heimlichen Bewunderer immer tiefer, spielte mit ihren Brüsten, die sie mal schaukelnd darstellte, dann wieder presste, reizte die längst steifen Brustwarzen, streichelte und berührte sich. Während sie mit ihrem Körper spielte, wie der Matador mit seinem roten Tuch, das er tänzelnd und wedelnd dem Stier entgegenhält, schaut sie immer wieder zu dem Voyeur, der sie gebannt fixierte und ihr den Rest gab. Sie hätte sterben können für diesen Blick, dafür ihn immer wieder so zu sehen. Er sollte von ihr träumen, erst regelmäßig, dann immer häufiger. Eine Frau, nackt und bloß, so nackt, wie eine Frau nur sein konnte. In all seinen Träumen wird er sie sehen. Wenn er erwacht, soll er den Schmerz spüren, wie eine tiefe Wunde in seiner Seele. Dieser Schmerz soll sich wie eine seltsame Wehmut anfühlen. Wie eine Sehnsucht, so wie man sich nach einem Menschen - einer Frau nur sehnen kann

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