Die Wasserproben


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„Glaubt ihr, er benutzt wirklich die sterilen Röhrchen und wäscht sich zuvor die Hände?“, fragte Lea rhetorisch in die Runde und rührte langsam in ihrem Kaffee. Es herrschte für einen Moment eine angeekelte Stille im Raum.

Anneliese (49), Betty (53) und Lea (47) hatten sich wie üblich an einem Dienstagnachmittag zum Kaffee getroffen. Neben dem üblichen Klatsch und Tratsch aus der Nachbarschaft ging es um ein ihnen auf der Seele liegendes Thema. Es stand die zweijährliche Analyse von Wasserproben an. Die Hausverwaltung hatte diesen Job an eine externe Firma ausgelagert. Seit Jahren erschien dazu an mehreren Tagen Herr Wilhelm, mittlerweile wohl Anfang sechzig. Allerdings munkelte man, dass er nicht nur an der Qualität des Leitungswassers interessiert war, sondern seinen Prüfauftrag als Eintrittskarte in den privaten Bereich, insbesondere von Frauen, genutzt hatte.

Herr Wilhelm galt anfangs als höflich und gründlich. Doch mit der Zeit war ein Muster erkennbar. Er kam nicht nur, um Proben aus den Badezimmern zu nehmen, er wilderte in Intimsphären. Er schnüffelte an Wäschekörben, hinterließ Spuren in Duschen, die er eigentlich nur prüfen sollte, und verschwand oft mit einem Gesichtsausdruck, der weit über professionelles Interesse an der Wasserhärte hinausging.

Betty legte ihre Hand auf den Tisch und blickte die anderen beiden ernst an. „Wir wissen alle, dass er Grenzen überschreitet. Wenn wir ihn der Firma melden, wird er vielleicht nur eine Verwarnung bekommen oder noch schlimmer, er wird das Opfer spielen. Wir brauchen etwas, das ihn wirklich bricht. Etwas, das ihn dazu bringt, uns gegenüber die totale Unterwerfung zu akzeptieren, ohne dass wir einen offiziellen Skandal riskieren müssen.“

Sie schmiedeten einen Plan und beschlossen, ihn nicht mehr als Prüfer zu behandeln, sondern als ein Objekt, das man domestizieren könnte. Sie würden ihn in eine Falle locken, die seine eigenen perversen Impulse gegen ihn verwendete. Er hatte sich für die folgenden drei Tage angekündigt. Jede von ihnen sollte ihr Badezimmer so vorbereiten, dass seine versauten Triebe geweckt werden. Die Probeperiode begann und beim nächsten Kaffeeklatsch sollten sie sich viel zu erzählen haben.

Am ersten Tag war Anneliese an der Reihe. Sie hatte bewusst einen ihrer provokantesten String-Tangas mit eingewobenen Perlen am Waschbecken neben den Handtüchern platziert, sodass er ihn beim Probenehmen nicht übersehen konnte. Als sie nach einiger Zeit ins Bad eintrat, war er bereits so weit gegangen, das Kleidungsstück als Hilfsmittel für seine Lust zu benutzen. Der Schock in seinen Augen, als sie ihn mit dem um den Schwanz gewickelten spermabedeckten Stoff sah, war unbezahlbar. Anneliese trat nicht zurück. Mit einer kühlen, herablassenden Ruhe befahl sie ihm, die Sauerei, die er auf ihrem feinen Stoff hinterlassen hatte, direkt von der Seide abzulecken. Er zitterte, doch der Überwältigung und der plötzlichen Machtumkehr geschuldet, gehorchte er sofort.

Am nächsten Morgen war Lea an der Reihe. Sie hatte ihm ebenfalls eine kleine Falle gestellt. Einen ihrer Plug-Spielzeuge stellte sie prominent auf ein Sideboard. Das Teil musste ihm beim Erforschen des Raumes zwangläufig ins Auge springen und den Wunsch triggern, es mal selbst auszuprobieren. Als Lea das Bad betrat, fand sie ihn in der Dusche stehend. Er hatte den Plug bereits tief in den Arsch geschoben und begann gerade kräftig gegen die durchsichtige Wand zu pissen. Lea lachte nicht, sie forderte Tribut. Sie zwang ihn, sich vor ihr auf den Boden zu knien, und ließ ihn ihre Füße lecken, während sie die Kontrolle übernahm und ihn während dieses Aktes der Demütigung konsequent auch einfach anpinkelte. Er war vollkommen überrascht und zutiefst beschämt, in was für eine peinliche Situation er sich hinein manövriert hatte. Aber in seinen Augen blitzte auch ein Fünkchen des Genussmoments auf.

Als Betty am dritten Tag die Tür für Herrn Wilhelm öffnete, war sie sich bewusst, dass er bereits durch die Erlebnisse bei Anneliese und Lea in einem Zustand zwischen Panik und einer seltsamen, unterwürfigen Erregung gewesen sein musste. Er wirkte nervös, doch seine Augen versuchten noch immer gierig, private Details der Wohnung zu erhaschen. Betty führte ihn mit einem wissenden Lächeln ins Badezimmer. Sie hatte die Szenerie sorgfältig vorbereitet. Auf dem Schränkchen mit den Lotionen und Badezusätzen war ihre beachtliche Sammlung an Dildos ordentlich aufgereiht. Diese standen in verschiedenen Größen und Farben stramm und schimmerten im Licht der Deckenlampe. Es waren für ihn maßgeschneiderte Trophäen.

Kaum dass Betty den Raum verlassen hatte, um ihm der formalen Routine nach einem Moment Zeit für die „Probenahme“ zu geben, gab sich Wilhelm seinem Drang hin. Er konnte nicht widerstehen. Die Lust an der Grenzüberschreitung war bei ihm tiefer verwurzelt als jede Angst vor den Frauen. In einem Moment blinder Gier benutzte er die Spielzeuge, um sich selbst zu stimulieren, und hinterließ auf den glatten Oberflächen der Dildos und dem Marmor des Waschbeckens seine klebrigen Spuren. Er glaubte, im Verborgenen zu sein, bis sich die Tür mit einem scharfen Klicken öffnete und Betty mit verschränkten Armen im Türrahmen stand.

Sie sah nicht schockiert aus, sie war hochgradig amüsiert. „Sie sind wirklich ein unverbesserliches Ferkel, nicht wahr, Herr Wilhelm?“, fragte sie mit einer Stimme, die keinen Widerspruch duldete. Sie trat an das Schränkchen, griff nach einem der massivsten Stücke ihrer Sammlung, einem tiefschwarzen, imposanten Modell und deutete auf seinen bereits erregten Zustand. Die Demütigung war nun vollständig. Betty zwang ihn, sich auf den Bauch zu legen, und nutzte sein eigenes, frisch verspritztes Sperma als Gleitmittel, um den riesigen Dildo mit einem einzigen, entschlossenen Stoß tief in seinen Arsch zu schieben. Wilhelm stieß einen unterdrückten Schrei aus, eine Mischung aus Schmerz und einer überwältigenden körperlichen Reaktion, während er dort auf den Fliesen lag und die absolute Dominanz der Frau über ihn spürte.

In der folgenden Woche trafen sich die drei Frauen wieder. Die Atmosphäre war gelöst, fast schon feierlich. Sie schenkten sich einen kühlen Weißwein ein und lehnten sich in ihren Sesseln zurück. Es wurde gelacht, Details wurden verglichen und die Mimik von Herrn Wilhelm bei den jeweiligen „Strafen“ wurde mit einer Präzision analysiert, die an eine wissenschaftliche Studie erinnerte.

„Habt ihr gesehen, wie seine Knie gezittert haben?“, fragte Anneliese und nahm einen kleinen Schluck von ihrem Wein. Ein triumphierendes Lächeln lag auf ihren Lippen. „Dieses Gesicht, als er begriff, dass es kein Missverständnis war, sondern dass ich genau wusste, was er getan hat. In diesem Moment ist er von einem Raubtier zu einem kleinen, verängstigten Hund geschrumpft.“ Sie lachte leise, während sie sich im Sessel zurechtrückte. Die Erinnerung an den Moment, in dem er die Seide ihres Tangas mit der Zunge reinigte, schien sie noch immer mit einer gewissen Geilheit zu erfüllen.

Lea nickte zustimmend und stieß mit ihrem Glas gegen das von Betty. „Bei mir war es fast schon komisch. Er dachte wohl, er könne sich in der Dusche verstecken. Aber als ich ihn dort mit meinem Plug im Arsch fand, war die Scham in seinen Augen fast greifbar. Das Beste war jedoch seine Reaktion, als ich ihn anpinkelte. Er hat nicht einmal versucht, auszuweichen. Er war so sehr von der Situation gefesselt, dass er einfach nur funktionierte. Er hat meine Füße geleckt, als wäre es seine einzige Lebensaufgabe.“

Betty lachte laut auf und schüttelte den Kopf. „Ich glaube, ich hatte den krönenden Abschluss. Er war bereits so weichgekocht durch euch, dass er fast schon auf eine Einladung zu etwas noch Schlimmerem gewartet hat. Aber die Gier hat ihn trotzdem wieder in die Falle getrieben. Dass er ein Teil aus meiner Sammlung besamt hat, war quasi eine Einladung zur totalen Übernahme. Als ich ihm diesen riesigen schwarzen Dildo in den Arsch geschoben habe, sah ich, wie er die Augen aufgerissen hat. Das Beste war, dass er sein eigenes Sperma als Gleitmittel nutzen musste. Ein perfekter Kreislauf der Demütigung.“

Die drei Frauen schwiegen einen Moment und genossen die gemeinsame Zufriedenheit. Es ging nicht mehr nur um die Rache für die letzten Jahre, es war ein Gefühl der kollektiven Macht. Sie hatten einen Mann, der ihre Intimsphäre missbraucht hatte, in seinen eigenen Obsessionen gefangen und ihn gezwungen, den Preis für seine Neugier zu zahlen.

„Was glaubt ihr, wie er jetzt wohl in den Spiegel schaut?“, fragte Lea mit einem verschmitzten Glitzern in den Augen, während sie ihr Glas abstellte. Die Vorstellung, wie Herr Wilhelm in seinem eigenen Badezimmer stand, gezeichnet von der körperlichen und psychischen Erschütterung der letzten drei Tage, löste ein gemeinsames Kichern aus. Er war nicht mehr der übergriffige Prüfer, der sich in ihren privaten Sphären breitgemacht hatte. Er wusste nun, dass (mindestens) drei Frauen in dieser Nachbarschaft seine dunkelsten Geheimnisse kannten und ihn an seinen schwächsten Punkten gepackt hatten.

Betty lehnte sich zurück und blickte nachdenklich an die Decke. „Das Interessante ist, dass wir ihm keine Chance gegeben haben, sich zu wehren. Wir haben seine eigenen Triebe benutzt, um ihn zu binden. Wenn er uns jetzt meldet oder versucht, uns anzuschwärzen, müsste er erst einmal erklären, warum er mit einem Plug in der Dusche stand oder warum er Dinge anfasste, die nicht zur Wasseranalyse gehören. Er ist sein eigener Gefangener.“

„Glaubt ihr, er wird es wieder versuchen?“, fragte Anneliese, während sie langsam an ihrem Weinglas nippte. „In zwei Jahren werden die Messungen wiederholt. Wird er dann mit einer neuen Mischung aus Angst und Lust zurückkehren?“ Sie lächelte, und dieses Lächeln hatte etwas Raubtierhaftes, das jedoch perfekt zu ihrer neuen Rolle passte. Die Vorstellung, dass Wilhelm nun bei jedem Anblick von ausgenutzten Frauen vor Scham in den Boden versinken würde, war berauschend.

Lea lachte leise. „Ich glaube, ihm wird in der nächsten Zeit jedes Mal unwohl sein, wenn er ein Badezimmer betritt. Aber wenn wir ehrlich sind, wird ein Mann wie er diese Demütigungen wahrscheinlich als das aufregendste Erlebnis seines Lebens abspeichern. Er wird uns hassen, aber er wird uns gleichzeitig hündisch begehren. Die wahre Strafe ist, dass er nun weiß, dass wir ihn kontrollieren können.“

Betty stellte ihr Glas mit einem klirrenden Geräusch auf den Tisch und sah die anderen beiden mit einem verschmitzten Blick an. „Wir haben eine Dynamik geschaffen, die weit über eine einfache Bestrafung hinausgeht. Wir haben ihn in eine Abhängigkeit manövriert. Er kann uns nicht mehr mit Überlegenheit begegnen, wenn er weiß, dass seine Würde jetzt in unseren Händen liegt oder besser gesagt unter unseren Füßen.“

„Ich habe mich gefragt“, begann Lea und sah Betty direkt an, „ob wir dieses Spiel vielleicht nicht nur alle zwei Jahre spielen sollten. Warum warten, bis der nächste offizielle Prüftermin ansteht? Wenn er nun weiß, wie es ist, uns zu gehorchen, wird er sich sehnen, wieder diese Demütigung zu spüren, nur um kurzzeitig die Spannung zu lösen.“

Anneliese lachte leise, ein kehliges Geräusch, das voller Amüsement war. „Ein regelmäßiger „Wartungstermin“ für Herrn Wilhelm. Das klingt fast schon professionell. Stell dir vor, wir laden ihn zu einem informellen Treffen ein, nur um zu sehen, ob er immer noch so gut im Ablecken ist. Er würde wahrscheinlich vor Freude weinen, wenn wir ihm befehlen, wieder auf die Knie zu gehen.“

Betty lächelte, während sie überlegte, wie sie diese Dynamik in Zukunft gestalten könnten. „Wir könnten ihn dazu bringen, uns kleine Gefälligkeiten zu tun. Vielleicht gibt es Dinge im Haus, die repariert werden müssen, oder Gartenarbeit, die erledigt werden will. Alles unter der Bedingung, dass er zwischendurch kurz in eines unserer Badezimmer verschwindet, um dort seine „Pflichten“ zu erfüllen. Wir machen ihn zu unserem privaten Diener, der seine Belohnung in Form von weiterer Unterwerfung findet.“

„Das ist brillant“, stimmte Lea zu und lehnte sich mit einem glückseligen Seufzen zurück. „Die Vorstellung, dass er bei der Arbeit an seinem Schreibtisch sitzt und plötzlich an das Gefühl denkt, wie ich ihn in der Dusche angepinkelt habe, während er meine Zehen leckt... das wird ihn wahnsinnig machen. Er wird jede Sekunde, in der er nicht bei uns ist, nur darauf warten, dass wir ihm wieder einen Befehl erteilen.“

Anneliese betrachtete ihr Weinglas, in dem das letzte bisschen Goldgelb im Licht schimmerte. „Ich glaube, das Beste an der ganzen Sache ist, dass er uns nun als eine Einheit wahrnimmt. Er weiß, dass wir uns austauschen. Er weiß, dass es kein Geheimnis gibt, das wir vor den anderen beiden haben. Jedes Mal, wenn er eine von uns sieht, sieht er im Geiste die anderen beiden hinter uns stehen. Er ist in einem Netzwerk aus drei Frauen gefangen, die ihn genau durchschauen.“


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