Sommerhitze: Überfall der Lust


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Die Sonne brannte durch die Windschutzscheibe und ließ das Lenkrad fast zu heiß zum Anfassen werden. Ich hatte das Auto auf der vorletzten Ebene des Parkhauses geparkt, weit oben, mit Blick auf die Stadt, die in der Sommerhitze flimmerte. Ein sicherer Ort, dachte ich, während mein Blick immer wieder zum Seitenspiegel wanderte, der die leere Fahrbahn hinter mir reflektierte. Niemand. Nur Beton, Stahl und diese drückende Stille. Ich lehnte den Fahrersitz weiter zurück, bis ich fast lag. Das dünne Top ohne Träger klebte an meiner Haut, unter dem engen Jeansrock fühlte ich die Hitze meines eigenen Körpers. Ich öffnete meine Beine, der kurze Stoff rutschte noch höher. Ein leiser Seufzer entwich meinen Lippen, als meine Finger den Saum meines Slips berührten, dann das glatte, rasiere Fleisch darunter. Feucht. Schon bei der ersten Berührung. Vorsichtig, mit gespitzten Ohren für jeden fremden Schritt, begann ich zu streicheln. Kreise, die immer enger wurden, bis meine Fingerspitzen den geschwollenen, empfindlichen Knoten meines Kitzlers fanden. Ein Zucken durchfuhr meinen Unterleib. „Ah…“, stöhnte ich leise in die heiße Luft. Die Fenster waren weit offen, aber ich war allein. Ich ließ zwei Finger in mich gleiten, tief, und mein Körper bog sich auf dem Sitz, als ich mich selbst füllte. Der Rhythmus wurde dringlicher, meine Atmung keuchte. Ich verlor mich in der Bewegung, in der aufsteigenden Spannung, die Augen halb geschlossen. Ich spürte ihn nicht kommen. Kein Geräusch. Erst als ein Schatten das Licht dämpfte und eine große, raue Hand die meine ersetzte, erstarrte ich. „Sssst“, machte eine tiefe, fremde Stimme neben der offenen Fahrertür. „Mach weiter. Ich helfe nur.“ Sein Daumen fand sofort meinen Kitzler, drückte nicht, sondern rieb mit perfektem, wissendem Druck. „Oh Gott“, schluchzte ich, und es war keine Frage des Widerstands mehr. Seine anderen zwei Finger, breiter und stärker als meine, schoben sich in mich, ersetzten meine eigenen. Er beugte sich nicht einmal ganz ins Auto, nur sein Arm war da, eine anonyme, meisterhafte Präsenz. „So ist’s gut“, murmelte er, und seine Finger begannen einen Rhythmus, der mich sofort an den Rand trieb. Einwärts, auswärts, mit einer leichten Drehung beim Rückzug, die mich aufstöhnen ließ. Sein Daumen kreiste unerbittlich um den empfindlichen Nervenknoten, mal fest, mal flüchtig, ein Spiel, das mich verrückt machte. „Bitte…“, wimmerte ich, ohne zu wissen, worum ich bat. „Komm schon“, forderte er mich auf, und seine Bewegungen wurden schneller, zielstrebiger. Die Spannung in meinem Bauch verknotete sich zu einem weißen, sengenden Punkt. Ein erstickter Schrei brach aus mir heraus, als mich der Orgasmus überrollte – eine Welle aus reiner, zuckender Entladung, die mich gegen das Leder presste und meine Hände in die Sitzlehne krallen ließ. „Jaaaa… ahhh!“ Er ließ nicht nach. Seine Finger zogen sich nicht zurück, als ich zitternd und keuchend in den Nachbeben lag. Im Gegenteil. Sein Daumen drückte jetzt fester auf den überempfindlichen, geschwollenen Kitzler, ein direkter, fast schmerzhafter Druck, der sofort eine neue, unmittelbare Reaktion auslöste. „Nein… zu viel…“, stammelte ich, aber mein Körper bog sich ihm schon wieder entgegen. „Noch einmal“, befahl seine Stimme, und seine zwei Finger fuhren wieder in mich hinein, diesmal schneller, intensiver, unnachgiebiger. Es war kein Vorspiel mehr, es war reine, gezielte Überflutung. Jeder Stoß traf einen tiefen, pulsierenden Punkt. Der zweite Höhepunkt baute sich nicht langsam auf, er explodierte in mir, gewaltsam und total. Ein langes, gutturales Stöhnen wurde mir entrissen. Ich spürte, wie ich um seine Finger herum auslief, warm und reichlich, ein Strom, der meine Innenseiten und den Sitz unter mir benetzte. Mein ganzer Körper zitterte in unkontrollierbaren Wellen, gefangen in einem endlosen Moment der vollständigen Hingabe. Dann, so plötzlich wie er gekommen war, zog er seine nassen Finger zurück. Der Schatten verschwand. Ich lag da, zitternd, atemlos, mit offenen Beinen und geschlossenen Augen, die Kleidung durchnässt und verschoben. Als ich die Augen öffnete, war die Fahrertür leer. Nur die Hitze und das ferne Stadtrauschen waren geblieben. Und auf dem dunklen Leder des Sitzes glänzte feucht das Zeugnis meiner Ekstase. Ich blieb noch lange liegen, bis das Zittern nachließ und nur die Erinnerung an seine Finger und die drückende Sommerhitze blieb.


Kommentare

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araporn schrieb am 05.06.2026 um 15:34 Uhr

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