Das Mädchen von Nebenan Kap6 Crash
Am darauf folgenden Dienstagabend wollte ich Iris fragen, ob sie mich am nächsten Morgen zum Joggen begleiten wollte. Ich klingelte kurz bei ihr und klopfte unsere verabredete Kennung an ihre Wohnungstür. Sie öffnet ungepflegt, in einem schlampigen grauen Pyjama, so wie ich sie gar nicht kannte. Und statt mich zu begrüßen wie üblich, ging sie gleich wieder in die Wohnung zurück. Ich schloss die Tür und folgte ihr.
„Hey, was ist los?“ Sie warf sich auf die Couch und zeigte auf ein Papier, offensichtlich ein Brief.
„Er hat sich getrennt.“
„Wer? Dein Gerhardt?“
„Nicht mehr mein Gerhardt, er hat eine Andere.“
Ich setzte mich neben sie und nahm sie in den Arm. Sie heulte.
„Ich komme heute nach Hause und dann ist das da im Briefkasten“
Sie schnieft und deutet auf den Brief.
„Am Wochenende wäre es mal wieder soweit gewesen, er hätte eigentlich kommen sollen“ Die Tränen schossen ihr in die Augen und liefen über die Wangen.
„Ich hab mich so gefreut, so gesehnt“ Sie heulte auf. „Dieses Schwein.“
„Du Arme.“ Ich drückte sie an mich und versuchte ihre Tränen weg zu küssen.
„Seit drei Monaten!“ schreibt er „Und ich hab nichts geahnt! Seit drei Monaten vögelt er mit einer anderen! Jetzt will er ganz in Schottland bleiben. Da ist für mich kein Platz mehr.“
Ein Heulkrampf schüttelte sie und ein neuer Tränenschwall rann über ihre Wangen. Was sollte ich sagen? Ich drückte sie und sie kuschelte sich an meine Seite wie ein verletztes Tier. Ich weiß nicht wie lange wir so gesessen sind. Iris hatte aufhört zu weinen und schniefte nur noch leise ab und zu. Dann richtet sie sich auf und sah, dass meine Bluse nass war von ihren Tränen.
„Sorry. … Aber ich bin so froh, dass du da bist“
Sie fing wieder an zu weinen.
„So ein verdammtes Schwein. Ich versteh ja, dass er mit anderen gevögelt hat. Habe ich ja auch! Anders kriegst du doch so eine lange Trennung gar nicht hin. Aber ich verliebe mich doch nicht. Ich hab doch ihn, meinen Freund, meinen Partner, meinen Geliebten. Ich hab doch gewartet, gehofft, dass wir irgendwann was Gemeinsames daraus aufbauen können. Das war doch der Plan, erst Karriere, dann Familie. Scheiß Plan.“
Sie war wieder ruhiger geworden.
„Ja, mach nur einen Plan, sei ein großes Licht und dann mach ‘nen zweiten Plan, funktionieren tun beide nicht“ summte sie einen Kurt Weill Song.
„...und ich hab nicht mal einen zweiten Plan …. was soll ich jetzt machen? Was macht man, wenn die ganze Lebensplanung mit einem Fetzen Papier über den Haufen geworfen wurde? Nicht mal selber traut er sich, das mir das sagen. Am Samstag, hätte er kommen sollen, dann wäre die Möglichkeit gewesen, zu zeigen, dass er ein Mann ist und dass er mir ins Gesicht sehen kann und sagen, dass es vorbei ist.“ Sie schluckte. „Ich glaube, das hätte ich sogar verstanden ….“
Sie heulte wieder los.
„Aber da war wahrscheinlich der Flug zu teuer, das war ich nicht mehr wert.“
Sie zerknüllte den Brief und warf ihn in die Ecke. Die Tränen liefen ihr weiter übers Gesicht und sie wimmerte „Warum geht er so mit mir um?“
Es war Nacht geworden und Iris lag immer noch in meinem Arm, sie zitterte, obwohl es warm war in der Wohnung.
„Mir ist kalt“ Sie stand auf. „Ich geh jetzt schlafen“
„Soll ich bei dir bleiben heute Nacht?“
„Das wäre schön. Wenn es dir nichts ausmacht ... und du willst?“
Sie gab mir ein T-Shirt von sich und wir lagen nebeneinander.
„Darf ich mich an dich kuscheln“ fragte sie unvermittelt.
Ich nahm sie in die Arme und sie legt ihren Kopf an meine Schulter. Ich genoss das Gefühl neben Iris zu liegen, sie im Arm zu halten und zu träumen. Nach einer Weile atmete sie tief und gleichmäßig, sie war eingeschlafen.
Ich roch den Duft ihres Haares, den ich schon gewohnt war und der mich so anmachte und drückte ihren weichen Körper an mich. In mir vibrierte etwas. Ich hielt das Wesen im Arm, in das ich mich so verliebt hatte. Ich drehte mich etwas in ihre Richtung, vorsichtig, ich wollte sie nicht aufwecken, dann ließ ich meinen freie Hand unter ihre Decke gleiten und über ihren nackten Bauch. Wie angenehm sich das anfühlte! Mein Atem wurde heftiger. Iris schlief weiterhin tief und fest. Meine Hand wanderte von ihrem Bauch hoch zu ihrer Brust, ich streichelte sie vorsichtig und genoss es, dass sich ihre Brustwarze leicht aufrichtete. Wie gern hätte ich sie geküsst, richtig geküßt, verlangend, fordernd … aber ich habe mich nicht getraut, ich wollte sie nicht aufwecken. Das Vibrieren in meinem Unterleib wurde stärker, als ich vorsichtig mit ihrer Brust spielte, ich begann zu zittern und fühlte wie ich feucht im Schritt wurde. Ich hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn und flüsterte leise „… entspanne dich, Liebling. Ich bin für dich da!“
Dann wanderte meine Hand abwärts zu ihrer Spalte.
Iris war behaart. Das hatte ich die vergangenen Tage und Wochen ja schon oft an ihr gesehen, aber jetzt lief ein Kribbeln durch meinen Körper, als ich mit den Fingern ihren exakte Kurzhaarschnitt berührte. Ich liebe es glattrasiert zu sein und bin darin sehr eigen. Doro, meine letzte Partnerin, hingegen liebte ihren Busch und wir fanden es immer neckisch, das Terrain der anderen zu erkunden. In Erinnerung an vergangene Tage zupfte ich leicht an den Härchen und lies einen Finger in ihre Spalte rutschen. Ich konnte ihre Klitoris fühlen und war erstaunt, dass sie etwas angeschwollen war. Ich massierte sie leicht mit meinem Zeigefinger und merke nach eine Weile, das sie sich weiter versteifte. Iris stöhnte im Schlaf.
„Iris …“ hauchte ich sehnsüchtig.
Meine Muschi war nass, meine Finger brauchten dringend einen anderen ‚Arbeitsplatz’.
Ich atmete heftig, während ich an mir arbeitete und meine Freundin fest an mich drückte. Sie schlief weiter in meinem Arm und ich versuchte sie nicht aufzuwecken, bis dann endlich der erlösende Orgasmus von meiner Klit durch das ganze verliebte Mädchen rollte.
Mein Atem kam zur langsam Ruhe und ich wischte mir meinen Saft mit den Fingern vom Oberschenkel. Erst hielt ich Iris meine nassen Finger unter die Nase, dann nahm ich alle in den Mund und leckte sie gründlich ab. „Martina, so schmeckst du, wenn du verliebt bist.“
Ich glaube, Iris hatte nicht mitbekommen, was in dieser Nacht passiert ist. Flecken hatte ich zum Glück nicht hinterlassen. Wir hatten später mal darüber gesprochen. „Halb so wild, was glaubst du, wieviel Spermaflecken ich schon beseitigt habe.“
Kommentare
Um einen Kommentar zu schreiben, musst du dich einloggen.
Jedes Mal wenn man denkt die Geschichte nimmt endlich mal Fahrt auf wird es wieder lahm...
Man hat das Gefühl man muss die Geschichte immer wieder anschieben...