Die Macht der Nacktheit - Wo ist der Satyr?
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12.01.2026
Public Nude
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Der Abend senkte sich über das Atelier des Phidias wie ein schwerer Samtvorhang. Der Raum roch nach frischem Marmorstaub, Olivenöl und dem schwachen Harz der Fackeln, die in bronzenen Haltern flackerten. In der Mitte des großen Tisches – aus Eichenholz, übersät mit Meißeln, Linealen und halbfertigen Modellen – stand die Statue.
Phidias hatte sie selbst hereingetragen, vorsichtig, als wäre sie aus purem Licht gegossen. Es war nur ein grobes Modell aus Gips und Ton, noch nicht der endgültige Marmor, doch die Form war bereits klar: ein Satyr, halb Mensch, halb Ziege, mit wildem Bart, spitzen Hörnern und einem schelmischen Grinsen. Die eine Hand hielt eine Doppelflöte an die Lippen, die andere ruhte lässig auf der Hüfte. Und zwischen den behaarten Schenkeln ragte das Glied – nicht übertrieben, aber stolz, erigiert, als wollte es die Welt herausfordern.
Er trat zurück, wischte sich die Hände an der Tunika ab und wandte sich seinen Töchtern zu.
Kalliope stand mit verschränkten Armen da, die Augen scharf und analytisch. Eudora lehnte am Tischrand, ein schelmisches Lächeln um die Lippen. Thalia hielt den Atem an – ihre Wangen waren leicht gerötet.
„Seht sie euch an“, sagte Phidias mit tiefer, ruhiger Stimme. „Das ist der Auftrag des Tempels. Für Dionysos selbst – oder vielleicht Pan. Der Priester verlangt Perfektion. Nicht nur Schönheit. Wahrheit. Die Essenz der Männlichkeit: groß, dick, unerschütterlich standhaft. Kein Ideal aus Marmor. Etwas Echtes, das pulsiert.“
Er deutete auf das erigierte Glied des Satyrs.
„Ich brauche Maße. Viele Maße. Von Athenern, Spartanern, Nubiern – von überall. Den Größten. Den Dicksten. Und vor allem: den Standhaftesten. Einen, der nicht nachlässt, wenn die Prüfung beginnt.“
Er zog drei kleine Elfenbein-Lineale aus einer Schatulle – eines für jede – und legte sie auf den Tisch. Daneben ein Fläschchen mit duftendem Öl.
„Ihr werdet es tun. In der Öffentlichkeit, wo es echt ist. Berührt sie. Erregt sie. Messt sie. Notiert alles: Länge im Ruhezustand, Länge erigiert, Umfang, Härte, wie lange sie halten, wie viel sie geben. Keine Gnade. Keine Scham. Nur Wahrheit.“
Thalia schluckte. „Vater… wir sollen… alleine?“
„Zusammen oder getrennt. Aber fangt an. Heute noch. Die Agora ist voll. Die Hitze macht sie empfänglich.“
Kalliope nahm ihr Lineal als Erste. „Wir bringen dir die Besten.“
Eudora griff grinsend nach ihrem. „Und ich wette, ich finde den, der am schnellsten spritzt – nur um zu sehen, ob er danach noch kann.“
Thalia zögerte, dann nahm sie das dritte. Ihre Finger zitterten leicht.
Phidias nickte einmal. „Geht. Und kommt mit Zahlen zurück, die diese Statue lebendig machen.“
Die Schwestern wandten sich um. Die Tür fiel leise hinter ihnen ins Schloss. Draußen wartete Athen – laut, heiß, voller Männer.
Die Agora summte wie ein Bienenstock. Händler riefen Preise für Oliven und frischen Fisch, Philosophen stritten unter Säulengängen, Sklaven schleppten Amphoren. Thalia hielt den Korb mit den Messwerkzeugen so fest umklammert, dass ihre Knöchel weiß wurden. Das Leinentuch verbarg Lineal, Schnur und das Ölfläschchen.
„Nur die Ersten“, hatte Kalliope gesagt. „Wir fangen klein an. Sucht jemanden, der nicht zu wichtig aussieht.“
Thalia atmete tief ein. „Ich… ich gehe zuerst“, flüsterte sie.
Eudora riss die Augen auf. „Du? Allein?“
„Ich will es versuchen.“
Sie trat näher zu einem Töpfer mit kräftigen Beinen, der gerade lachte. Thalia tat so, als betrachte sie die Vasen. Ihre Hand glitt langsam unter den Saum seines Chitons. Darunter: heiße, glatte Haut. Kein Lendenschurz. Nur die weiche Schwere seines Gliedes.
Sie schloss die Finger sanft darum. Es fühlte sich lebendig an. Warm. Der Mann erstarrte, sagte nichts. Thalia strich vorsichtig nach oben. Er wurde hart – schnell. Das Pulsieren wanderte in ihren Arm.
„Bei den Göttern…“, flüsterte er.
„Ich… messe“, hauchte Thalia.
Sie hielt das Lineal daneben. Neun Fingerbreit. Die Spitze glänzte vor Feuchtigkeit. Sie strich noch einmal fester, spürte das Zucken, hörte sein leises Stöhnen. Etwas Warmes sammelte sich zwischen ihren eigenen Schenkeln.
Eudora schob sich dazwischen. „Thalia. Genug.“
Thalia zog die Hand zurück. Der Mann keuchte, lehnte sich gegen den Stand. Thalia drehte sich um, Wangen brennend. Zwischen ihren Beinen pochte es im Takt mit dem, was sie gespürt hatte.
Kalliope kam heran, notierte die Zahlen. „Neun Fingerbreit. Nicht schlecht für den Anfang.“
Thalia sagte nichts. Sie dachte nur: Es war mehr als Maße.
Die Sonne stand jetzt höher. Eudora hatte alles gesehen: Thalias Hand, die Veränderung im Mann, das Zittern danach. Etwas in ihr kribbelte – frech, hell, verlangend.
Ihr Blick fiel auf das Paar am nächsten Stand. Er: kräftiger Athener, muskulöse Arme. Neben ihm seine Frau, die gerade über Gewürze verhandelte.
Eudora trat näher, stellte sich so, dass ihre Hüfte seine streifte. Ihre Hand wanderte unter den Chiton. Er war bereits halb hart. Sie umfasste ihn spielerisch. Er zuckte, schwieg aber.
Sie drückte, rollte, spürte, wie er wuchs. Elf Fingerbreit. Vielleicht elf und ein halber. Dicker als Thalias Fund. Ein Tropfen Klarheit erschien. Sie verteilte ihn mit dem Daumen, pumpte einmal, zweimal.
„Alles in Ordnung, Liebster?“, fragte die Frau.
„Nur… der Staub“, murmelte er heiser.
Eudora gab ihm einen letzten Druck, dann ließ sie los. Das Glied pochte sichtbar unter dem Stoff, ein feuchter Fleck zeichnete sich ab. Der Mann lehnte schwer gegen den Stand.
Eudora trat zurück, zwinkerte Thalia zu. Das war erst der Anfang.
Kalliope hatte genug zugesehen. Sie schritt zu einem kleinen Stand, wo zwei junge Helfer – kaum achtzehn – leere Krüge stapelten. Lockiger und Breiter, bartlos, rosig.
„Ihr zwei. Kommt her. Heilige Aufgabe.“
Sie zog sie hinter den Stand, in den Schatten zwischen Amphoren. Ihre Hände glitten gleichzeitig unter die Chitons. Klein, zierlich. Kaum sieben Fingerbreit schlaff.
Sie streichelte synchron, fest. Die Jungen keuchten. Innerhalb von zehn Herzschlägen war es vorbei.
Der Lockige kam zuerst – kurze, heiße Stöße über ihre Finger. Der Breite folgte Sekunden später. Elf Fingerbreit beim einen, neun und ein halber beim anderen.
Kalliope notierte kühl. Erfreut über den schnellen Erfolg. Enttäuscht über die Leere danach. Kein Kampf. Keine Ausdauer.
„Ihr habt eure Pflicht erfüllt“, sagte sie. „Geht zurück an die Arbeit.“
Die Jungen stolperten davon, Gesichter glühend.
Kalliope trat aus dem Schatten, warf einen Blick auf ihre Schwestern. Thalia neugierig, Eudora grinsend. Kalliope hob die Schultern: Nützlich, aber nichts Besonderes.
Dann ging sie weiter. Es gab noch mehr zu messen. Und sie würde nicht aufhören, bis sie etwas fand, das wirklich beeindruckte.
Die drei Schwestern hatten sich in einer schmalen Gasse hinter der Agora getroffen, wo der Lärm der Menge nur gedämpft herüberdrang. Kalliope hielt das Wachstäfelchen in der Hand, auf dem die ersten Zahlen standen – neun, elf, neun-einhalb – und schüttelte leicht den Kopf.
„Zu wenig“, sagte sie. „Zu schnell. Zu wenig Ausdauer. Wir brauchen Männer, die länger halten, die wirklich prüfen lassen. Die Hitze der Agora ist gut für den Anfang, aber für Standhaftigkeit…“
Eudora lehnte an der Mauer, fächelte sich mit dem Saum ihres Chitons Luft zu. „Die Badehäuser“, sagte sie sofort. „Dort sind sie nackt, entspannt, ohne Eile. Die Dampfbäder, die Kaltbecken – da können wir sie beobachten, bevor wir anfassen. Und die Sklaven und Bediensteten wissen alles: Wer kommt regelmäßig, wer prahlt, wer wirklich beeindruckend ist.“
Kalliope nickte langsam. „Klug. Die Badehäuser sind voll mit Athenern, die sich nach dem Markt waschen, mit Spartanern auf Durchreise, sogar mit Händlern aus dem Süden. Wir fragen die Bader und die Sklavenjungen – diskret. Sie sehen alles, jeden Tag.“
„Dann teilen wir uns auf“, entschied Eudora. „Du und ich gehen ins große Bad am Dipylon-Tor. Dort ist die Auswahl am größten. Wir fragen, beobachten, machen eine Liste der vielversprechendsten Kandidaten.“
Thalia stand etwas abseits, das Lineal noch in der Hand, die Wangen immer noch gerötet von ihrer ersten Berührung. Sie hörte zu, nickte, sagte aber nichts. Ihre Augen wanderten bereits wieder zur Agora zurück, zum Trubel, zu den Ständen.
„Thalia?“, fragte Kalliope. „Kommst du mit?“
„Ich… schaue mich noch ein bisschen um“, murmelte sie. „Vielleicht finde ich etwas… hier.“
Die älteren Schwestern wechselten einen Blick – halb besorgt, halb amüsiert. Dann zuckten sie die Schultern.
„Gut. Aber sei vorsichtig“, sagte Kalliope. „Und notier alles genau. Wir treffen uns bei Sonnenuntergang am Brunnen.“
Eudora zwinkerte. „Und bring uns jemanden mit, der nicht nach drei Sekunden kommt.“
Thalia lächelte schüchtern, drehte sich um und ging zurück in die Menge.
Sie sah ihn fast sofort.
Er saß auf einem niedrigen Hocker hinter einem Stand mit getrockneten Feigen und Datteln – ein großer, breitschultriger Mann, vielleicht ein Händler aus dem Norden oder ein Söldner, der gerade Pause machte. Sein Chiton war locker gebunden, die Beine weit gespreizt, die Arme ruhten auf den Knien. Dunkles Haar fiel ihm in die Stirn, ein kurzer Bart umrahmte das Kinn. Er kaute langsam auf einer Dattel, die Augen halb geschlossen gegen die Sonne.
Thalia spürte es sofort: das Kribbeln, das sie seit ihrer ersten Messung nicht mehr losließ. Sie ging näher, tat so, als betrachte sie die Früchte. Dann – ohne nachzudenken – setzte sie sich auf den freien Hocker direkt neben ihn, so nah, dass ihre Knie sich berührten.
Der Mann öffnete die Augen, musterte sie. Ein kleines, wissendes Lächeln zog über seine Lippen.
„Heiß heute“, sagte er leise.
Thalia nickte. Sie trug einen leichten, weißen Peplos, der im Nacken nur mit einer einzigen Fibel zusammengehalten wurde. Langsam, wie zufällig, bewegte sie die Schulter. Der Stoff rutschte. Erst nur ein Stück, dann mehr. Die Fibel löste sich mit einem leisen Klacken und fiel zu Boden.
Ihre Brust lag frei – klein, fest, die Warzen bereits hart von der Aufregung und der leichten Brise. Der Mann atmete scharf ein, sagte aber nichts.
Thalia spreizte die Beine ein wenig weiter, ließ den Saum des Chitons hochgleiten. Kein Untergewand. Nur glatte Haut, die Scham bereits feucht und leicht geöffnet. Der Duft ihrer Erregung mischte sich mit dem süßen Geruch der Datteln.
Der Mann starrte. Sein Chiton spannte sich sofort. Das Glied darunter wuchs sichtbar, drückte gegen den Stoff, bis es eine deutliche Beule bildete – lang, dick, unübersehbar.
Thalia biss sich auf die Lippe. Sie griff unter seinen Chiton, schob den Stoff einfach beiseite. Sein Schwanz sprang heraus – schwer, geädert, die Eichel bereits glänzend. Größer als alles, was sie bisher gemessen hatten. Mindestens zwölf Fingerbreit, vielleicht mehr. Dick wie ihr Handgelenk.
Ohne ein Wort stand sie auf, drehte sich halb, hob den Saum ihres Peplos und setzte sich rückwärts auf seinen Schoß. Sie führte ihn mit der Hand – langsam, aber bestimmt. Die Eichel teilte ihre Lippen, glitt hinein. Thalia keuchte leise auf, als er sie ausfüllte. Tief. Vollkommen.
Der Mann legte die Hände auf ihre Hüften, hielt sie fest, aber ließ sie das Tempo bestimmen. Thalia begann sich zu bewegen – erst langsam, kreisend, dann schneller, tiefer. Die Agora rauschte um sie herum, Menschen gingen vorbei, niemand bemerkte den kleinen Stand, den Schatten, den sie warfen.
Sie spürte ihn pulsieren, spürte, wie er noch härter wurde. Ihre eigene Lust stieg rasend schnell – das Reiben, die Fülle, das Verbotene. Sie lehnte sich zurück gegen seine Brust, ließ den Kopf auf seine Schulter fallen.
„Jetzt“, flüsterte sie.
Er stieß einmal tief zu – einmal nur. Dann kam er. Heiß, stark, in langen, harten Stößen tief in sie hinein. Thalia folgte Sekunden später: ein Zittern, das durch ihren ganzen Körper lief, ein leises, ersticktes Stöhnen. Ihre Schenkel bebten, Feuchtigkeit lief an seinen Beinen herunter.
Sie saß noch einen Moment so, spürte, wie er langsam weicher wurde, immer noch in ihr. Dann erhob sie sich vorsichtig, ließ ihn herausgleiten. Sein Samen tropfte heraus, lief an ihrer Innenseite herunter.
Sie drehte sich um, sah ihn an. Er grinste – erschöpft, zufrieden, ein wenig ungläubig.
Thalia hob ihr Lineal auf – es war nutzlos geworden. Zu spät. Keine Messung mehr möglich. Nur das Gefühl, das Nachbeben, die Wärme in ihrem Inneren.
„Du wärst ein guter Kandidat gewesen“, murmelte sie.
Er lachte leise. „Komm wieder, wenn du willst… messen.“
Thalia lächelte schüchtern, zog den Peplos zurecht – so gut es ging – und ging davon. Die Sonne brannte immer noch. Ihre Schwestern warteten später auf Zahlen.
Sie hatte keine.
Aber sie hatte etwas anderes gefunden.
Etwas, das viel besser war als Zahlen.
alliope und Eudora hatten das große Badehaus am Dipylon-Tor erreicht – ein prächtiges Gebäude aus weißem Marmor, dessen Säulengänge dampfend in der Nachmittagssonne glühten. Der Eingang für Frauen lag getrennt, ein kleiner Hof mit Brunnen und Blumen. Männer gingen nackt oder nur mit einem Tuch um die Hüften hinein, lachten laut, während Sklaven Öle und Tücher trugen.
„Wir dürfen eigentlich nicht rein“, murmelte Eudora, die Stimme halb herausfordernd, halb nervös. „Die Gesetze sind streng. Aber…“
Kalliope musterte einen jungen Sklaven, der gerade mit einem Stapel Tücher vorbeikam – schlank, dunkelhäutig, vielleicht nubisch, mit wachen Augen. Sie trat ihm in den Weg, lächelte kühl.
„Du arbeitest hier?“
Der Sklave nickte, senkte den Blick.
„Wir suchen… Auskünfte. Über die Gäste. Wer die beeindruckendsten ist. Im Tausch…“ Kalliope ließ den Saum ihres Chitons leicht fallen, enthüllte die glatte Haut ihrer Schulter und den Ansatz ihrer Brust. Eudora trat näher, bis ihre Finger über seinen Arm strichen.
Der Sklave schluckte sichtbar. „Folgt mir. Schnell.“
Er führte sie durch einen Seiteneingang, einen schmalen Gang mit niedriger Decke, in einen kleinen, fensterlosen Raum – ein Lager für Öle und Tücher. Der Boden war feucht, die Luft schwer von Dampf und Moschus. Eine schmale Tür führte von hier aus direkt in den Männerbereich; durch den Spalt drang Licht und Stimmengewirr herein.
„Bleibt hier“, flüsterte der Sklave. „Ich… passe auf.“
Kalliope schloss die Tür fast ganz, ließ nur einen fingerbreiten Spalt. Dann wandten sich beide dem Sklaven zu.
Sie begannen langsam, genüsslich. Zuerst kniete Eudora sich hin, zog seinen kurzen Chiton hoch. Sein Glied sprang hervor – hart, schlank, dunkle Haut glänzend. Sie nahm ihn tief in den Mund, saugte langsam, ließ ihre Zunge kreisen. Der Sklave keuchte leise, lehnte sich gegen die Wand.
Nach ein paar Minuten zog Eudora sich zurück, leckte sich die Lippen. Kalliope übernahm nahtlos – fester, tiefer, ihre Hände umfassten seine Hoden, massierten sanft. Sie wechselten sich in längeren Abständen ab: Minutenlange Zyklen, in denen eine saugte, während die andere zusah, streichelte, flüsterte. Der Sklave zitterte, hielt durch, aber seine Knie wurden weich.
In den Pausen zwischen den Runden nutzten sie den Spalt in der Tür.
Zuerst zeigten sie sich nur halb: Kalliope schob den Chiton von der Schulter, ließ eine Brust frei – voll, fest, die Warze hart vom Dampf und der Erregung. Durch den Spalt sahen sie, wie die Männer im Dampfraum reagierten. Ein Athener Adliger erstarrte, starrte herüber, Hand glitt unwillkürlich zu seinem Glied.
Dann Eudora: Sie löste die Fibel an ihrer Schulter, ließ den gesamten oberen Teil des Chitons fallen. Beide Brüste entblößt, glänzend im schwachen Licht. Die Männer im Bad wurden unruhiger – ein Spartaner setzte sich auf, Beine gespreizt, begann sich langsam zu streicheln. Zwei Jüngere lehnten aneinander, ihre Hände wanderten.
Die Schwestern steigerten es weiter. Nächste Runde: Kalliope zog den Chiton ganz bis zur Taille herunter, zeigte ihren flachen Bauch, die sanfte Wölbung ihrer Hüften. Eudora folgte, schob ihren Saum hoch, enthüllte die glatte Scham, die bereits feucht glänzte.
Durch den Spalt: Die Erregung explodierte. Mehrere Männer standen jetzt offen, pumpten ihre Glieder – einige langsam, genüsslich, andere hektisch. Ein Älterer kam mit einem unterdrückten Stöhnen, Samen spritzte auf den Mosaikboden. Der Dampf trug den Geruch von Schweiß und Lust herüber.
Schließlich – nach einer langen, intensiven Runde am Sklaven, der nun keuchend kam, heiße Stöße über Kalliopes Brust – zogen die Schwestern alles aus. Nackt, nur noch mit dem Glanz von Öl und Schweiß und einer spur Sperma bedeckt, stellten sie sich direkt vor den Spalt.
Sie präsentierten sich: Brüste gedrückt gegen das Holz, Hüften kreisend, Hände über ihre Körper gleitend – streichelnd, spreizend, einladend. Durch den schmalen Spalt war es wie ein lebendes Gemälde: zwei perfekte, nackte Frauen, die sich zeigten, ohne ein Wort zu sagen.
Die Wirkung war überwältigend. Im Dampfraum brach Chaos aus – nicht laut, aber roh. Fast alle Männer waren jetzt erigiert, viele masturbierten offen, einige kamen nacheinander: kurze, harte Stöße, Stöhnen, das im Dampf widerhallte. Samen tropfte überall. Ein Spartaner lehnte an einer Säule, pumpte mit geschlossenen Augen, als wollte er die Vision ewig halten. Niemand verließ den Raum; alle starrten, fasziniert, erregt, gefangen.
Doch trotz der Masse an pulsierenden Gliedern… nichts Gigantisches. Keiner, der die Statue des Vaters wirklich würdig gewesen wäre. Dicke, ja. Lange, ein paar. Aber nichts Überwältigendes, nichts, das länger als ein paar Minuten standhielt oder die Luft zum Vibrieren brachte.
Kalliope und Eudora spürten die Hitze zwischen ihren Schenkeln brennen – die eigene Erregung war fast schmerzhaft. Sie pressten die Beine zusammen, atmeten schwer, während sie zusahen. Es war erregend, verboten, mächtig – diese nackte Präsentation, diese Welle der Lust, die sie auslösten.
Aber enttäuscht. Kein Riese. Kein Standhafter.
Schließlich zogen sie sich zurück, wischten sich ab, zogen die Chitons wieder an – so gut es ging. Der Sklave lehnte erschöpft an der Wand, grinste schwach.
„Kein Riese dabei“, murmelte Eudora, Stimme heiser. „Aber… bei den Göttern, das war heiß.“
Kalliope nickte, Augen noch glasig. „Wir brauchen mehr. Größer. Standhafter.“
Sie schlüpften hinaus, zurück in die Sonne, die Körper glühend, die Köpfe voller Bilder.
Thalia wartete am Brunnen – mit einem scheuen Lächeln und keinem einzigen Eintrag auf ihrem Täfelchen.
Die drei Schwestern hatten sich bei Sonnenuntergang am Brunnen am Rand der Agora getroffen. Die Luft war jetzt kühler, der Himmel orange und violett gefärbt. Thalia saß bereits auf dem steinernen Rand, die Beine baumelnd, den Peplos noch immer etwas zerknittert und feucht von ihrer eigenen Erregung. Kalliope und Eudora kamen als Letzte, die Wangen gerötet, die Augen glänzend, als hätten sie ein Geheimnis geteilt, das zu groß war, um es sofort auszusprechen.
Sie setzten sich dicht nebeneinander, Knie an Knie, die Stimmen gedämpft, obwohl die Agora sich langsam leerte.
„Und?“, begann Kalliope, die Stimme ruhig, aber mit einem Unterton von Hunger. „Was hast du gefunden, Thalia? Zahlen? Einen Kandidaten?“
Thalia senkte den Blick, lächelte schüchtern. „Kein Lineal. Keine Maße. Nur… ihn. Einen Händler. Ich habe mich einfach… hingesetzt. Das Kleid ist verrutscht. Und dann… habe ich mich auf ihn gesetzt. Direkt dort, hinter seinem Stand. Er ist in mir gekommen. Und ich auch.“
Eudora lachte leise auf – kein Spott, sondern Anerkennung. „Du kleine Wilde. Und wir dachten, du wärst die Schüchternste.“
Thalia hob die Schultern. „Es war… nicht geplant. Aber als er mich angesehen hat – wirklich angesehen, nicht nur meinen Körper, sondern mich – da wollte ich es. Dass er mich sieht. Dass er mich will. Dass er nicht wegsehen kann.“
Kalliope nickte langsam. Sie starrte in das Wasser des Brunnens, wo sich die letzten Sonnenstrahlen spiegelten. „Bei uns war es ähnlich. Im Badehaus. Wir haben den Sklaven benutzt – abwechselnd, lange, genüsslich. Aber das war nur der Vorwand. Das Eigentliche… war der Spalt in der Tür.“
Eudora lehnte sich vor, die Stimme heiser vor Erregung. „Wir haben uns gezeigt. Stück für Stück. Erst die Schulter. Dann die Brüste. Dann alles. Nackt. Vollkommen nackt. Und durch diesen winzigen Spalt haben sie uns gesehen. Alle. Die Athener, die Spartaner, die Jungen, die Alten. Sie haben sich selbst berührt. Offen. Vor allen. Manche sind gekommen, nur weil sie uns angestarrt haben. Kein Wort. Keine Berührung. Nur unser Anblick.“
Thalia atmete scharf ein. „Und wie hat sich das angefühlt?“
„Mächtig“, sagte Kalliope sofort. „Als hätten wir die Luft im Raum kontrolliert. Ihre Lust. Ihre Blicke. Ihre Hände. Alles nur, weil wir uns zeigten. Weil wir nackt waren und es wussten. Es war… wichtiger als jede Messung. Wichtiger als der größte Schwanz der Welt.“
Eudora nickte heftig. „Genau. Die Zahlen sind für Vater. Aber das… das war für uns. Diese Macht. Dass sie nicht widerstehen können. Dass sie sich winden, nur weil sie uns sehen dürfen. Ich habe mich noch nie so lebendig gefühlt. So… göttlich.“
Thalia legte eine Hand auf ihren Unterleib, als spürte sie die Erinnerung noch immer. „Bei mir war es ähnlich. Er hat mich angestarrt, als wäre ich die Statue. Als wäre ich das Einzige auf der Welt, was zählt. Und ich habe es genossen. Mehr als den Akt selbst. Mehr als das Kommen.“
Sie schwiegen einen Moment. Das Wasser plätscherte leise. Dann sprach Kalliope weiter, die Stimme nachdenklich.
„Der Vater will Maße. Den Größten, Dicksten, Standhaftesten. Aber wir… wir brauchen mehr als das. Wir brauchen Orte, wo wir das ausleben können. Wo wir gesehen werden. Wo unsere Nacktheit wirkt. Wo Männer – oder wer auch immer – uns betrachten und dabei den Verstand verlieren.“
Eudora grinste. „Die Agora ist zu riskant. Zu viele Wachen. Zu viele, die uns erkennen könnten.“
„Die Badehäuser sind verboten“, ergänzte Kalliope. „Aber es gibt andere Orte. Das Dionysos-Fest nächste Woche – da sind die Straßen voll, die Menschen betrunken, die Masken erlauben alles. Wir könnten uns in die Menge mischen, die Chitons fallen lassen, tanzen… und zusehen, wie sie reagieren.“
„Oder die nächtlichen Feste am Hafen“, warf Thalia ein, plötzlich mutiger. „Die Seeleute, die Händler aus aller Welt. Sie feiern bis in die Morgenstunden. Keine Regeln. Keine Scham. Wir könnten uns auf ein Schiff schleichen, oder einfach am Kai stehen… nackt, im Mondlicht. Und sie würden kommen. Nur um zu schauen.“
Eudora lachte wieder, diesmal lauter. „Oder der kleine Hain hinter dem Tempel der Aphrodite. Dort treffen sich die Kurtisanen mit ihren Liebhabern. Aber nachts ist er leer – oder fast. Wir könnten uns dort hinstellen, uns berühren, uns zeigen… und warten, wer vorbeikommt. Wer stehen bleibt. Wer sich nicht mehr beherrschen kann.“
Kalliope sah ihre Schwestern an – eine nach der anderen. In ihren Augen lag kein Zweifel mehr. Nur Entschlossenheit. Und Lust.
„Wir machen beides“, sagte sie schließlich. „Das Fest. Den Hain. Den Hafen. Wo immer es möglich ist. Wir sammeln weiter Maße für Vater – das verspreche ich. Aber daneben… leben wir das aus. Diese Macht. Diese Nacktheit. Dieses Gesehenwerden.“
Thalia nickte langsam. „Und wenn wir den Richtigen finden – den wirklich Standhaften, den Giganten –, dann geben wir ihm alles. Nicht nur eine Messung. Sondern uns. Als Beweis, dass wir die Götter selbst sind.“
Eudora stand auf, streckte sich, ließ den Chiton ein wenig verrutschen – nur für ihre Schwestern. „Dann lasst uns planen. Und lasst uns bald wieder nackt sein. Bald wieder gesehen werden.“
Die Sonne verschwand endgültig. Die Schwestern erhoben sich. Ihre Schatten verschmolzen auf dem Pflaster der Agora – drei Gestalten, die wussten, was sie wollten.
Und die Nacht lag vor ihnen, voller Möglichkeiten.
Die drei Schwestern hatten in den letzten Tagen ihre neue Obsession entdeckt: die Macht des Gesehenwerdens. Die nackte Präsentation. Die stille, überwältigende Kontrolle über fremde Lust, nur durch Blicke und enthüllte Haut. Das Badehaus hatte es ihnen gezeigt – und Thalias spontanes Abenteuer am Stand hatte es bestätigt. Zahlen für den Vater waren wichtig, aber das hier war lebensnotwendig geworden.
Sie hörten von einem berühmten Gasthaus am Hafen von Piräus – ursprünglich römisch beeinflusst, jetzt ein Treffpunkt für Händler, Seeleute und wohlhabende Athener, die nach dem Sonnenuntergang die strengen Gesetze der Polis vergaßen. Es hieß „Zum Goldenen Triton“: ein großes, zweistöckiges Gebäude mit Innenhof, wo man Wein, gegrilltes Fleisch und Unterhaltung bekam. Besonders bekannt für die Tänzerinnen, die oft aus fernen Ländern kamen und mehr zeigten als nur Schritte.
Kalliope organisierte es. Sie besorgten leichte, durchsichtige Tücher in leuchtenden Farben – rot, gold, purpur –, die kaum als Kleidung durchgingen. Sie schminkten sich stärker: kohlumrandete Augen, rote Lippen, duftendes Öl auf der Haut. Und sie meldeten sich als „drei Schwestern aus dem Osten“, die eine besondere Pantomime darbieten wollten – eine stille, sinnliche Geschichte von Aphrodite und ihren Dienerinnen.
Der Wirt grinste nur, als er sie sah. „Macht, was ihr wollt. Solange die Gäste zahlen und nicht randalieren.“
Der Abend begann ruhig. Der Innenhof war gefüllt mit langen Tischen, auf denen Krüge mit Wein, Brot, Oliven und gebratene Fische standen. Männer – meist allein oder in kleinen Gruppen – lachten laut, prosteten sich zu. Kerzen und Öllampen warfen flackerndes Licht auf Gesichter, die schon gerötet waren.
Die Schwestern traten ein. Zuerst Kalliope, dann Eudora, dann Thalia – in einem langsamen, wiegenden Gang. Musik setzte ein: eine Flöte und eine kleine Trommel. Sie begannen zu tanzen – zunächst noch verhüllt, die Tücher um Schultern und Hüften geschlungen, Arme erhoben, Hüften kreisend.
Die Blicke wanderten sofort zu ihnen. Gespräche verstummten. Weinbecher blieben in der Luft hängen.
Dann begann die Enthüllung – langsam, wie eine Pantomime.
Kalliope löste zuerst ihr Tuch an der Schulter. Es glitt herab, enthüllte eine Brust, dann die andere. Sie tanzte weiter, als wäre nichts geschehen – nur ein Hauch mehr Bewegung in den Hüften.
Eudora folgte: Sie drehte sich, ließ das Tuch von der Taille fallen, zeigte den flachen Bauch, die sanfte Wölbung ihrer Scham. Thalia, mutiger als je zuvor, wartete nur Sekunden: Ihr Tuch fiel komplett, nackt stand sie da, Arme ausgebreitet, Beine leicht gespreizt, das Licht spielte über ihre Haut.
Die Pantomime ging weiter – stille Gesten: Finger, die über eigene Brüste strichen, Hände, die sich zwischen die Schenkel legten, Blicke, die die Gäste fixierten, als wollten sie sagen: Seht mich. Wollt mich. Verliert euch.
Die Wirkung war sofort da.
Ein Händler am ersten Tisch starrte mit offenem Mund, seine Hand glitt unter den Tisch. Sein Glied – schon hart – wurde sichtbar, als er den Chiton hochschob. Er pumpte langsam, Augen auf die Schwestern gerichtet.
Ein anderer – ein Seemann mit vernarbtem Gesicht – schob seinen Teller beiseite, griff sich selbst, stöhnte leise. Sein Samen kam schnell – ein kurzer, weißer Strahl, der auf seinem Brot landete, über die Oliven tropfte.
Dann brach es los.
Mehrere Männer gleichzeitig: Einer spritzte direkt in seinen Weinbecher, lachte danach heiser. Ein anderer kam über seinen gegrillten Fisch, der Saft mischte sich mit dem eigenen. Ein Dritter – ein junger Athener – stand halb auf, pumpte hektisch, und sein Samen landete auf dem Tisch, spritzte über Brot und Käse. Die Gäste neben ihm grinsten nur, prosteten ihm zu, einige folgten seinem Beispiel.
Die Luft roch nach Wein, Schweiß, gebratenem Fleisch und frischem Samen. Teller wurden ignoriert, Essen wurde zur Leinwand für Lust.
Die Schwestern tanzten weiter – nackt, schweißglänzend, unberührt. Sie berührten sich gegenseitig: Finger strichen über Brüste, Hüften pressten sich aneinander, aber sie blieben bei der Pantomime. Kein echter Kontakt mit den Gästen. Nur der Blick. Nur die Macht.
Kalliope spürte es am stärksten: Diese Kontrolle. Dass allein ihr Anblick Männer zum Kommen brachte – ohne dass sie einen Finger rührten. Eudora lachte leise, drehte sich schneller, ließ ihre Brüste wippen. Thalia, die Jüngste, fühlte sich wie eine Göttin – gesehen, begehrt, unantastbar.
Als der Tanz endete – die Flöte verstummte, die Trommel schwieg –, standen sie einfach da. Nackt. Die Gäste keuchten, einige noch immer in der Hand, Samen tropfte von Tischen und Bänken.
Der Wirt kam mit einem Beutel Münzen. „Mehr als je zuvor“, murmelte er. „Kommt wieder. Jede Nacht.“
Die Schwestern zogen sich langsam zurück, wickelten die Tücher um sich. Draußen, in der kühlen Nachtluft, atmeten sie tief ein.
„Das war es“, flüsterte Kalliope. „Das ist unsere Macht. Nicht nur Maße sammeln. Sondern das hier auslösen. Mit nichts als unserem Körper und ihrem Blick.“
Eudora grinste. „Und Vater bekommt trotzdem seine Zahlen. Irgendwann.“
Thalia nickte, berührte ihre eigene Haut, als wollte sie die Erinnerung festhalten. „Nächstes Mal… mehr. Länger. Öffentlicher.“
Sie gingen heimwärts – nackt unter den Tüchern, die Nachtluft kühl auf ihrer Haut, die Erinnerung an spritzendes Sperma über Essen noch frisch.
Und sie wussten: Das war erst der Anfang.
Kommentare
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Diese Geschichte ist kein mißglückter Text – sie ist ein unehrlicher. Sie trägt alle Merkmale eines KI-Sprachmodells: perfekte Oberflächen, lückenlose Eskalation, sauber benannte Motive, keine Reibung, kein Risiko, kein Scheitern. Alles funktioniert, nichts widersteht. Genau deshalb wirkt sie tot. Verwerflich wird das nicht durch ihre Qualität, sondern durch ihre Vortäuschung von Autorschaft. Wer diesen Text als eigene literarische Leistung ausgibt, begeht keinen Stilbruch, sondern einen Vertrauensbruch. Denn hier spricht keine Erfahrung, kein Begehren, keine Notwendigkeit – hier rechnet ein System mit Erotik, Macht und Atmosphäre. KI darf schreiben. Aber sie muß benannt werden. Alles andere ist Etikettenschwindel: ein glattpolierter Marmorblock, der behauptet, aus Fleisch zu sein.
Hier findet ihr alle Links zu meinen Geschichten: https://schambereich.org/user/show/FreeFantasyGirl
Diese Geschichte habe ich gerne gelesen. Ich bin mir nicht sicher, ob die alten Griechen tatsächlich so frei waren auf dem Markt zu ficken etc., ist aber eine angenehme Vorstellung von Freizügigkeit. Vielleicht kannst Du da noch weiteres "berichten".