Die Erbschaft der Tante Monika


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Das Pärchen Björn und Julia lebte bislang in Hamburg ein ruhiges, aber leidenschaftliches Leben. Sie waren seit Jahren zusammen, und ihre Beziehung war von tiefer Vertrautheit geprägt, inklusive gelegentlicher Experimente im Bett, die sie beide erregten. Doch nichts hatte sie auf das vorbereitet, was sie in München erwartete.

Björn war 32 Jahre alt, groß gewachsen, mit breiten Schultern und einem ruhigen, fast nachdenklichen Wesen. Er hatte dunkelblonde, leicht wellige Haare, die er meist kurz trug, und helle graublaue Augen, die oft ein wenig verträumt wirkten. In Hamburg arbeitete er als Projektmanager in einer Werbeagentur, ein Job, der ihm Struktur gab, den er aber nicht leidenschaftlich liebte. Björn war der Typ Mann, der Konflikte mied, der gerne zuhörte, ein ruhiger höflicher Mensch und ein guter Zuhörer. Charmant, gut erzogen und der Traum aller Schwiegermütter. Ein Familienmensch, eine Person, die sich immer gerne mit Verwandten traf, der regelmäßig seine Eltern und Großeltern besuchte. Am meisten freute es ihn immer, wenn er dann auch seine Lieblingstante Monika traf. Die beiden hatten immer einen Narren aneinander gefunden. 

Julia, 29, war das genaue Gegenteil von Björn: lebhaft, neugierig, mit einem Lachen, das einen Raum erhellte. Sie war mittelgroß, hatte eine weibliche, kurvige Figur mit runden Hüften und voller Brust, langes blondes Haar, das sie meist offen trug, und ein Gesicht mit weichen, runden Wangen, großen grünen Augen und einem frechen Sommersprossenmuster über der Nase. Julia arbeitete als Grafikdesignerin, war kreativ, spontan. Sie neckte Björn gerne, war sehr spontan und überraschte ihn häufiger mal mit verrückten Einfällen und Aktionen. 

Auch wenn Julia manchmal mit der Idee um die Ecke kam, musste Björn immer die Entscheidungen treffen und die Organisation übernehmen. „Lass uns essen gegen! Such Du das Restaurant aus“, sagte sie, und Björn buchte einen Tisch. „Lass uns ins Kino gegen, Du findest schon was!“ Und schon musste Björn das Programm durchleuchten und eine Auswahl treffen.“ Zum Glück kannten die beiden sich schon lange, so das es meistens die richtige Wahl war. Nur im Möbelhaus war es mal schwierig gewesen, wo er eine Couch ins Auge gefasst hatte, und Julia ihm den Vogel. Letztlich hatte sie das Möbelstück bestimmt.

Und dann war da seine Tante Monika. Selbstverständlich hatte Julia seine Tante kennengelernt. Schließlich gehörte sie zur Familie und tauchte immer mal auf. Julia mochte diese streng und gleichzeitig liebenswerte Frau, die sie, bzw. Björn immer mit teuren Geschenken bedachte.

Der plötzliche Tod der Tante hatte Björn tief getroffen. Er trauerte eine Weile. Monika war Ende 50 gewesen, als sie starb, doch sie hatte ausgesehen wie eine Frau, die die Zeit vergessen hatte. Groß, schlank, mit einer fast aristokratischen Haltung. Ihre langen, glänzend schwarzen Haare trug sie meist streng zurückgebunden oder in einem eleganten Chignon. Ihr Gesicht war markant: hohe Wangenknochen, blasse Haut, dunkle, durchdringende Augen und ein Mund, der selten lächelte, aber wenn, dann mit einer Mischung aus Wärme und Autorität. Sie erinnerte tatsächlich an eine ältere, noch elegante Version von Morticia Addams in der Filmen der 90er: mysteriös, faszinierend, ein bisschen unnahbar. Monika kleidete sich fast immer in Schwarz: enge Lederhosen, Seidenblusen, hohe Stiefel, oder lange, fließende Kleider, die ihre Figur betonten. Sie strahlte eine natürliche Dominanz aus, die Björn schon als Kind gespürt hatte. nicht streng, sondern einfach... souverän. Sie entschied, wohin es ging, was gegessen wurde, wann gelacht wurde. Und alle folgten ihr gern. Selbst Björns Mutter hatte sich bei allem immer ihrer Schwester Monika untergeordnet.

Monika hatte Björn und seine jüngere Schwester immer verwöhnt. Sie kam unangekündigt zu Besuch, brachte Geschenke, die genau passten, und nahm sie mit auf Ausflüge: Hansapark, Heidepark, Hagenbeck Tierpark. 
Später, als Teenager, hatte Björn auch ihre Reiseberichte geliebt, die Postkarten und Fotos aus Dubai, Monaco, Barbados, St. Lucia, Singapur, Melbourne, Fidschi. Sie erzählte von Luxushotels, Privatjets, exklusiven Dinnern, immer mit dieser ruhigen, selbstbewussten Stimme. „Das Leben ist zu kurz für Mittelmaß, mein Lieber“, hatte sie einmal zu ihm gesagt und ihm dabei tief in die Augen geschaut.

Niemand wusste genau, was sie beruflich machte. „PR-Beratung und Consulting“, sagte sie stets. Sie hatte nie einen Partner gehabt, zumindest keinen, den die Familie kannte oder den sie mal mitgebracht hätte. Ihre riesige Penthouse-Wohnung in der Münchner Innenstadt war fast wie ein Mythos: modern, edel, mit hohen Decken, großen abstrakten Gemälden, viel Weiß, Gold und Silber. Doch Björn hatte niemals mehr als den Flur, die große Wohnküche und das Gästebad gesehen. Seine Mutter hatte immer früher immer gemurmelt: „Die Wohnung ist nichts für kleine Kinder, zu viel teures Zeug.“ Und später, als Erwachsener, hatte Monika sie immer sofort ausgeführt: edle Restaurants, Bars, einmal sogar das Münchner Nachtleben. Die Wohnung war stehts nur der Ort des Treffens, aber nie der des geselligen Beisammenseins. Julia und Björn nahmen an, dass Monika nicht kochen konnte, und sie deshalb nie ausführte. Bei keinem Familientreffen, solange sie sich erinnern konnten, hatte Tante Monika je in der Küche geholfen.

Björn erinnerte sich genau an den letzten Besuch. Sie kamen vom Skiurlaub aus Norditalien, müde, in Alltagskleidung, für eine Zwischenstopp in München auf dem Weg in den Norden. Monika hatte sie wie üblich in der Wohnung empfangen, in einem schwarzen Seidenkleid, das ihre Figur umschmeichelte, die Haare hochgesteckt, ein Glas Champagner in der Hand. Bevor sie loszogen, hatte sie Julia plötzlich zur Seite genommen. „Warte, mein Schatz, ich habe etwas für dich.“ Sie war verschwunden und mit einem kompletten Outfit zurückgekommen: ein figurbetontes schwarzes Cocktailkleid, ein passender Bolero, hohe Pumps und eine kleine Clutch, alles in Julias Größe, alles perfekt. Julia zog sich im Gästebad um, und als sie herauskam, hatte Björn nur gestaunt. Monika lächelte: „Julia, du hast die gleiche Figur wie ich früher. Es steht dir besser.“

Dann waren sie Drei losgezogen, in einer gecharterten schwarzen Luxuslimousine. Der Fahrer, Mikael, ein bulliger slavisch wirkender Typ mit Bodybuilder-Figur, kurzgeschorenen Haaren und einem Akzent, der wie Wodka klang, hatte Monika mit einem kaum merklichen Nicken begrüßt. Die beiden waren vertraut miteinander, fast wie alte Komplizen. Er fuhr sie von Club zu Club, wartete geduldig, bis sie frühmorgens zurückkamen. Als Monika ihn morgens am Eingang entließ, sagte sie leise: „Grüß Tatjana und die Kinder von mir.“ Björn hatte sich darüber nur gewundert.

Auch dieses Mal hatten sie nicht in der Wohnung der Tante übernachtet, sondern wie immer nur in einem Hotel in der gleichen Straße, in dessen Tiefgarage auch ihr Auto parkte. Nachdem sie sich an der Haustür von Tante Monika verabschiedet hatte, sind zum Hotel schräg gegenüber gelaufen. Julia hatte ordentlich einen Sitzen, schwankte und leichte leicht und amüsierte sich über alles. Am kommenden Morgen waren sie dann nach Hause gefahren.

Und nun war Monika tot. Hubschrauberabsturz. Plötzlich. Unfassbar!
Die Wohnung gehörte jetzt ihnen. Der Brief vom Notar war eindeutig. Auch wenn sie noch einige amtliche schriftliche Dinge machen mussten, Tante Monika hatte Björn als Alleinerben für die Wohnung und Inventar eingesetzt.

 

 

Freitagabend kamen Björn und Julia in München an. Der Hausmeister, ein älterer Herr mit grauem Schnauzbart, erwartete sie bereits im Eingangsflur des Hauses. Er erkannte Björn wieder, reichte die Schlüssel, schrieb den Code für die Tiefgarage auf einen Zettel. „Es sind sieben Zimmer“, sagte er mit einem seltsamen Unterton, „sieben.“ Dann verabschiedete er sich mit einem knappen Beileid.

Julia fuhr den BMW in die Garage, Björn wartete an der Wohnungstür. Gemeinsam betraten sie die Penthouse Wohnung. Alles war makellos sauber, als hätte jemand vor Kurzem geputzt. Der Flur lang und breit, mit dem großen Spiegel am Ende, weiß leuchtender LED-Rahmen, goldener Akzent. Die Wohnküche riesig: offene Designerküche, langer Esstisch für zwölf Personen, Wohnbereich mit Ledersofas, bodentiefen Fenstern und Balkon mit Blick über die Stadt. Das Gästebad edel und funktional. Auch der Kühlschrank war geräumig, aber nur mit wenigen Lebensmitteln darin. Julia entsorgte einen alten Joghurt und eine Eisbergsalat, der auch schon mal bessere Zeiten gesehen hatte. Die anderen Joghurts hatten noch nicht das Ablaufdatum erreicht. Nur Brot oder Brötchen und ein wenig Aufschnitt sollten sie morgen früh besorgen, dachte sie. Julia grinste beim Anblick des zweiten Kühlschrankes, einem Weinkühler mit Glaswand. „Nachher gönnen wir uns noch einen Weißwein“, sagte sie zu Björn.

Die Erkundung ging weiter. Das Schlafzimmer: kleiner als erwartet, fast bescheiden. Ein schmales Doppelbett, nur 1,40 Meter breit, cremefarbene Satinbettwäsche mit einer einzigen großen Bettdecke aber 4 Kissen. Zwei Nachtschränke, eine Kommode, ein schlichter Kleiderschrank. Julia lachte leise: „Da müssen wir heute wohl eng kuscheln.“

Das große Badezimmer war ein Traum: freistehende Badewanne, riesige Regendusche, doppeltes Waschbecken, Bidet, ein ganzer Wandschrank voller flauschiger Handtücher, und ein gigantischer Spiegel, der die gesamte Wand einnahm.

Björn runzelte die Stirn. „Julia? Hat der Hausmeister nicht sieben Zimmer gesagt?“

Sie nickte. „Vielleicht zählt er Wohnbereich, Essbereich und Küche getrennt.“

„Nein“, sagte Björn, „das ergibt keinen Sinn.“

Er rief aus der Küche den Hausmeister noch einmal an. Herr Dietrich antwortete ruhig: „Die Dachgeschosswohnung ist die größte im Haus, fast 250 Quadratmeter, plus Dachterasse. Wenn Sie Zimmer vermissen... schauen Sie im Flur nach. Der große Spiegel am Ende ist auch eine Tür. Ohne Griffe.“

Julia hatte mitgehört. Ohne ein Wort ging sie zum Spiegel, drückte links gegen den goldenen Rahmen. Langsam, fast lautlos, schwang die Spiegeltür nach innen auf. Ein schwacher Duft nach Leder und einem teuren Parfum wehte ihnen entgegen. „ich hab’s!“, rief sie, und drückte auf die beiden Lichtschalter und es wurde hell hinter der Spiegeltür.

Björn bedankte sich beim Hausmeister, sie hätten es gefunden und legte auf, legte den Hörer in die Ladestation zurück und ging zum Flur. Julia stand wie erstarrt im Türrahmen. „Björn...“, flüsterte sie, „komm her.“ 
Er trat neben sie und blickte in den Raum dahinter.
Sein Herz setzte einen Schlag aus.

 

 

Vor ihnen öffnete sich ein riesiges zweites Schlafzimmer, dunkel, luxuriös, dominant. In der Mitte thronte ein gigantisches Himmelbett mit Seilen, Ketten und massiven Metallringen an den Pfosten. An den Wänden hingen Peitschen, Gerte, Seile, Fesseln, ein Thron, ein großes Hölzernes Kreuz in Form eines X an der Wand, ein Käfig, Regale mit Toys, und anderen Utensilien, die keinen Zweifel ließen.

Rot dimmbares Licht. Schalldämmender Boden. Alles makellos. „War das Gummibettwäsche?“ Julia drehte sich langsam zu Björn um, ihre grünen Augen weit aufgerissen. „Jetzt wird mir einiges klar“, sagte sie leise, fast ehrfürchtig. „Deine Tante Monika... das hier war ihr wahres Reich.“

„Stille Wasser sind tief“, dachte Björn. Monika hatte immer so getan, als wäre ihr Leben ein einziger glamouröser Jetset-Traum, PR für reiche Bonzen, exklusive Events, Luxusreisen. Er hatte sich oft gefragt, wie eine einzelne Frau so viel Geld verdienen konnte, ohne je einen Partner zu haben. Und sie wollte auch nie genau den Firmennamen nennen. Jetzt war alles klar. „Consulting“, murmelte er mit einem schiefen Schmunzeln. Eine nette Umschreibung für das, was hier vor ihnen lag. Tante Monika war keine gewöhnliche Beraterin gewesen. Sie war eine Professionelle. Eine Domina der Extraklasse!

„Lady Morticia“, wie ein riesiges, gerahmtes Fotoplakat an der Wand verriet: Monika in voller Montur, jünger, vielleicht vor 20 Jahren, schwarzer Latex-Catsuit, hohe Stiefel, Peitsche in der Hand, der Blick kalt und durchdringend. Darunter in eleganter Schrift: Lady Morticia – Mistress of Desire. Das hatte er nicht gewußt. Ob seine Mutter Carola es wusste? Wenn ja, dann hatte sie das Geheimnis ihrer Schwester stehts gut verborgen.

Julia hatte keine Sekunde gezögert. Mit einem neugierigen, fast ehrfürchtigen Lächeln war sie in den Raum getreten. Ihre rechte Hand glitt langsam über die an der Wand hängenden Peitschen und Gerte, ließ die silbernen Ketten leise klirren, während sie mit der linken Björn am Arm durch das Zimmer zog. Julia grinste breit. Sie drehten eine langsame Runde, betrachtete, ja bewunderte alles eingehend: das gigantische Himmelbett mit den schweren Samtvorhängen, das Andreaskreuz aus poliertem Ebenholz, der stählerne Käfig in der Ecke, der Bondage-Tisch mit den Lederriemen, die Regale voller Toys, Plugs, Vibratoren, Masken, Nippelklemmen, alles akkurat sortiert und makellos sauber. Der glänzende dunkle hölzerne Parkettfussboden glänzte im Licht der Deckenspot, pikobello sauber. Das waren alles Dinge, die sie aus ihren Büchern kannte, aber noch nie in einem einzigen Raum so gesehen hatte: real, existent: ja, zum Anfassen.

Als die Runde beendet war, blieb Julia stehen, zog Björn ganz nah an sich heran und küsste ihn innig, tief, fordernd. Ihre Zunge drang in seinen Mund, als wollte sie schon jetzt Besitz ergreifen. Björn spürte, wie sein Puls schneller wurde, wie die Erregung in ihm aufstieg, eine Mischung aus Schock, Neugier und purer Lust. Julia oder besser: die Frau, die sich gerade in ein lüsternes Weib verwandelte, hatte ihre Finger tief in seine Unterhose geschoben und seinen steifer werdenden Penis fest in der Hand, während ihre Zunge fordernd in seinem Mund rotierte. Dann hatte sie Björn bereits die Hose und das Hemd ausgezogen.

Nun machte sie ernst. Sie ließ ihn los, ging einen Schritt zurück. Mit einem strengen Blick und ungewohntem Unterton in der Stimme, befahl sie ihm, auch den Rest abzulegen. Boxer, Socken, Uhr. Alles landete ordentlich gefaltet auf einem Stuhl. Björn stand splitterfasernackt vor ihr, sein Schwanz bereits steif und aufgerichtet, pulsierend vor Erregung und Vorfreude. Ihre Küsse, ihre fordernde Hand und die ganze Atmosphäre dieses Raumes hatte ihn enorm erregt.

„An die Wand“, sagte sie mit tiefer, ruhiger Stimme, die keinen Widerspruch zuließ.

An einer der dunklen Wände des Studios war eine spezielle Vorrichtung montiert: ein stabiler Rahmen aus mattschwarzem Holz und Metall, wie ein aufrechtes Andreaskreuz direkt an der Wand befestigt. Julia führte Björn dorthin, drehte ihn mit dem Rücken zur Wand und begann, ihn systematisch zu fixieren.

Zuerst ein breiter Brustgurt aus dickem Leder, der über seine Brust gezogen und hinter der Wand verschraubt wurde, sodass er sich keinen Zentimeter vor oder zurück bewegen konnte. 
Dann die Beine: Sie fixierte die Beine mit breiten, gepolsterte Lederfesseln um die Knöchel, die sie mit Karabinern an Ringe am Kreuz befestigte, seine Beine leicht gespreizt, unbeweglich. Dann Zuletzt die Arme: sie streckte sie seitlich aus, fast in Kreuzform, und fixierte die Handgelenke mit weiteren Manschetten an seitlichen Haltern. Björn stand oder hing nun völlig hilflos da, nackt, exponiert, jeder Muskel angespannt, sein harter Penis stolz nach vorn ragend.

Julia trat einen Schritt zurück, betrachtete ihr Werk. Sie öffnete die linke Rastung am Kreuz, und konnte es dann um die Scharniere rechts herumschwingen, geradezu so, als wenn Björn gegen eine Tür genagelt wäre. Nachdem Sie das probiert hatte, ließ das Kreuz aber wieder in der Wand einrasten.
Ein zufriedenes, fast grausames Lächeln spielte um ihre Lippen. Sie nahm eine lange, schmale Reitgerte aus Schlangenleder vom Regal, flexibel, mit einer Schlaufe am Griff. Langsam, ganz langsam hängte sie diese Schlaufe über seinen aufragenden Penis, wie über einen Kleiderhaken, und zog die kleine Lederschlaufe hoch, durch die die große gezogen war. Die Gerte baumelte nun leicht hin und her, ein ständiges, quälendes Necken.

„Du rührst dich nicht“, sagte sie. „Du wartest. Devot. Geduldig. Wie ein guter Sklave.“ Dann drehte sie sich um und verschwand wieder im begehbaren Wandschrank. Die Tür ließ sie einen Spalt offen, gerade genug, dass Björn ihre Silhouette sehen und jedes Rascheln hören konnte. Die Zeit wurde zur Folter.

Drinnen probierte Julia ein Outfit nach dem anderen, als wäre sie in einem privaten Modehaus der dunklen Begierden.
Zuerst ein rockiges Lederoutfit: enge schwarze Lederhose, Nieten, ein bauchfreies Top mit Reißverschlüssen, schwere Bikerstiefel. Sie drehte sich vor dem Spiegel, fand es heiß, aber noch nicht dominant genug.
Dann etwas Verspielteres: ein klassisches Playboy-Bunny-Kostüm in kurz und schwarz, enger Body mit Hasenohren, Schwänzchen, Netzstrümpfe, hohe Pumps. Sie lachte leise, süß, aber nicht das, was sie heute wollte.

Danach ein barockes Kleid einer sexy Hexe: langes, tiefschwarzes Samtkleid mit weitem Ausschnitt, Korsett-Schnürung vorne, Spitzenärmel, dazu ein spitzer Hut. Mystisch, verführerisch, fast wie Monika selbst.

Es folgte ein klassisches Krankenschwester-Outfit: kurzes weiß-rotes Latexkleid, Stethoskop, rote High Heels. Sie posierte streng: „Schwester Julia nimmt jetzt Ihre Temperatur... rektal.“

Dann ein puristisches Korsett mit Mieder: tiefschwarz, extrem eng geschnürt, dazu ein winziger String und Strapse. Ihre Taille wurde zur Sanduhr, ihre Brüste hochgedrückt.

Ein Outfit nur aus breiten Lederriemen kam als Nächstes: kunstvoll gekreuzt über Brust und Hüften, kaum etwas verhüllend, eher betont. Sie fühlte sich wie eine Kriegerin der Lust.

Von nebenan drang inzwischen leises Betteln.
„Julia... bitte... komm zurück... ich halte das nicht aus...“
Seine Stimme war heiser, zitternd. Die Gerte schaukelte bei jedem Atemzug, reizte ihn unaufhörlich.
Sie ignorierte es. Ein Domina lässt ihren Sklaven warten.

Weiter: ein hauchdünner Netzbody, durchsichtig, der jede Kurve betonte, dazu Plateaustiefel.

Dann ein elegantes Dessous-Set in tiefem Dunkelrot: Seiden-BH, Hüfthalter, Nahtstrümpfe mit kubanischer Ferse, dazu ein offenes Morgenmäntelchen aus Chiffon. Sinnlich, verführerisch, fast zu zahm.

Ein Business-Look folgte: weite, schwarze Bundfaltenhose aus glänzendem Stoff, hoch geschnitten, dazu eine offene schwarze Seidenbluse, die kaum etwas verbarg, und mörderisch hohe Pumps. Die strenge Chefin, mächtig, unnahbar.

Björn bettelte nun lauter: „Julia! Herrin... bitte... ich flehe dich an... ich brauche dich...“

Julia lächelte nur. Sie wusste, dass jede Minute des Wartens seine Unterwerfung tiefer machte.

Schließlich kam sie bei den Latexklamotten an, dem Kern von Monikas Garderobe.
Catsuits in Schwarz, Rot, Transparent. Kleider aus glänzendem Latex. Bodies mit und ohne Ausschnitt. Korsetts, die wie eine zweite Haut saßen.

Sie wählte den schwarzen Latex-Body: hochglänzend, mit integriertem Korsett, tiefem Dekolleté und völlig offen im Schritt. Das Anziehen war ein Kampf, Talkum, Geduld, Zentimeter für Zentimeter. Als der Reißverschluss endlich schloss, knirschte das Material leise, schmiegte sich perfekt an jede Kurve. Dazu lange Latexhandschuhe bis zum Oberarm und die extrem hohen Overknee-Stiefel mit 14-Zentimeter-Absätzen.

Julia stand noch einen Moment reglos vor dem großen Spiegel im Wandschrank, den Atem flach, während das Latex sich bei jeder Bewegung leise knirschend an ihre Haut schmiegte. Der schwarze Body saß perfekt, glänzend wie flüssiges Öl, betonte jede Kurve, drückte ihre Brüste hoch und ließ zwischen ihren Beinen nichts der Fantasie über. Auch zwischen den Beinen saß der Anzug eng, machte die Konturen deutlich und ihr Venushügel und die Schamlippen bildeten zwei Wulste. Vom Bauchnabel nach unten und dann den Rücken wieder hinauf lief ein schwarzer Reisverschluss, der sich von zwei Seiten öffnen ließ. Sie nahm sich vor, auch die letzten Schamhaare , den Landing Stripe zu entfernen, da es sonst eventuell mit dem Reißverschluss schmerzhaft werden könnte. Die hohen Stiefel machten sie größer, mächtiger. Die hohen Hacken ließen sie nicht nur größer wirken, auch die Körperhaltung veränderte sich.
Doch etwas fehlte noch. Ihr Blick wanderte zu den hohen Regalen an der Seite des Schranks. Dort standen sie, ordentlich auf Styroporköpfen aufgereiht: die Perückensammlung von Tante Monika. Ein Dutzend oder mehr, kurze Bobfrisuren, rote Locken, platinblonde Wellen, aber Julia wusste sofort, welche sie wollte. Sie griff nach der längsten: ein Wasserfall aus glänzend schwarzem Haar, seidig, schwer, das bis weit über den Po reichte, fast bis zum Arsch, wie Monika es immer getragen hatte. Die Perücke war von höchster Qualität, echtes Haar, handgeknüpft, mit einem natürlichen Scheitel.
Julia setzte sie vorsichtig auf. Vor dem kleinen Schminkspiegel am Ende des Schranks steckte sie ihre eigenen blonden Strähnen sorgfältig darunter fest, zog die Perücke zurecht, bis keine einzige blonde Haarspitze mehr zu sehen war. Das schwarze Haar fiel in schweren Wellen über ihre Schultern, rahmte ihr Gesicht ein, machte es schmaler, strenger, geheimnisvoller. 

Dann kam die letzte Vollendung. Sie setzte sich vor den beleuchteten Schminkspiegel, öffnete eine der vielen Schubladen und fand genau das, was sie suchte: einen schwarzen Lippenstift von einer Luxusmarke, fast pechschwarz mit einem leichten metallischen Schimmer. Julia trug ihn präzise auf, erst den Konturrand, dann füllend, bis ihre vollen Lippen wie lackiertes Obsidian glänzten. Ein Hauch von dunkelgrauem Lidschatten, ein dünner schwarzer Eyeliner, der ihre grünen Augen noch intensiver wirken ließ. Kein Rouge. Kein Glanz. Nur Kälte und Perfektion.
Sie lehnte sich zurück und betrachtete sich im Spiegel.
Die blonde Julia war endgültig verschwunden.
Vor ihr stand eine perfekte, kalte, atemberaubende Domina: Lady Morticia die Zweite.

Das lange schwarze Haar floss wie ein Umhang aus Nacht über den glänzenden Latexkörper. Die schwarzen Lippen waren ein scharfer Kontrast zur blassen Haut. Der Blick aus den grünen Augen, jetzt fast schwarz geschminkt, war durchdringend, unbarmherzig, als könnte er allein einen Mann in die Knie zwingen. Julia spürte eine Welle der Macht durch ihren Körper strömen. Sie war nicht mehr die fröhliche, sommersprossige Grafikdesignerin aus Hamburg. Sie war die Erbin. Die Nachfolgerin. Die neue Herrin dieses Reichs. Mit der Reitgerte in der rechten Latexhand und einem letzten kühlen Lächeln für ihr Spiegelbild drehte sie sich um, richtete die Perücke ein letztes Mal und verließ den Schrank.
Das Klacken ihrer Absätze auf dem Parkett hallte durch das Studio wie ein Urteil.
Björn, immer noch nackt und hilflos an der Wand fixiert, hörte sie kommen. Die Gerte baumelte noch immer an seinem tropfenden, schmerzhaft harten Penis. Er hob den Kopf, und erstarrte.

 

 

Vor ihm stand nicht mehr Julia. Vor ihm stand Tante Monika. Nein – etwas noch Gefährlicheres.
Eine Wiedergeburt. „Lady Morticia die Zweite.“

„Mein armer, kleiner Sklave“, sagte sie mit tiefer, samtiger Stimme, die keinen Widerspruch kannte. Julia genoss ihre neue Rolle. Sie hatte sich nicht nur optisch verändert, nein auch Haltung, Mimik und Stimme. Sie stolzierte hohen Hauptes mit strengem Gesichtsausdruck, ihr Stimme hatte die sonst ständige fröhlich verloren und klang streng und prägnant. Sie hatte sich nicht nur ein Karnevalskostüm angezogen: nein, sie war jetzt die strenge Herrin ihrer Bücher, die Herrscherin, die Dominante. In jeder Faser ihres Körper und Geistes war sie nun die Lady Morticia II.

„Du hast lange genug gewartet. Jetzt beginnt deine Nacht.“

Das lange Warten hatte Björn erschöpft. Er fröstelte leicht in seiner nackten, ausgestreckten Haltung an der Wand, Schweiß war getrocknet und hatte seine Haut kühl werden lassen. Sein Penis hing nur noch auf Halbmast, die schwere Reitgerte lastete weiterhin mit ihrer Schlaufe um seine Hoden und schnürte die Eier leicht ein – ein dumpfer, ständiger Druck, der zwischen Schmerz und Erregung pendelte.

Doch dann trat sie ins rote Spotlight der Deckenbeleuchtung, und alles änderte sich.

Eine dunkle Herrscherin stand vor ihm, Lady Morticia II, eine weitere Reitgerte locker in der rechten Hand, und musterte nicht ihren Freund Björn, sondern ihren gefesselten Sklaven von oben bis unten.

 

Der Anblick seiner Freundin in diesem neuen Stil raubte ihm den Atem. So hatte er Julia noch nie gesehen – weder in besonders erotischen Klamotten noch je in einem derart geilen Outfit. Der hochglänzende schwarze Latex-Body saß wie eine zweite, perfekte Haut auf ihr: glatt, straff, ohne eine einzige Falte, und schmiegte sich an jede Kontur ihres Körpers, als wäre er aufgespritzt worden. Der Material glänzte unter dem Licht, reflektierte rote Schimmer, und betonte ihre Figur enorm: die schmale Taille, die runden Hüften, das leicht vorgeschobene Becken durch die mörderisch hohen Stiefel. Zwischen ihren Beinen zeichnete sich im engen Gummi der Venushügel ab, rund und prominent, während die Wülste ihrer Schamlippen sich darunter wölbten, ein deutlicher Cameltoe, der Stoff spannte sich straff darüber und ließ keinerlei Zweifel an ihrer eigenen Erregung. Jede Bewegung ließ das Latex leise knirschen, und Björn konnte sehen, wie sich die Feuchtigkeit darunter andeutete, ein leichter Glanz durch den dünnen Film, der durch den Reißverschluss sickerte.

Sein Blick wanderte höher. Der integrierte Korsett-Schnitt des Bodys hob ihre Brüste hoch und rund empor, stellte sie perfekt in Szene, ohne auch nur einen Millimeter Haut zu zeigen. Sie standen weit ab, prall und einladend, ein Anblick, der Björn sofort wieder hart werden ließ. Tropfen bildeten sich an seiner Eichel, sein Schwanz richtete sich stolz auf, kämpfte gegen das Gewicht der Gerte. Sein Gesicht verzog sich zu einer Mischung aus Staunen und purer Gier: die Augen weit aufgerissen, die Lippen leicht geöffnet, ein leises Stöhnen entwich ihm, während seine Wangen rot anliefen.

Lady Morticia bemerkte es mit einem kühlen, wissenden Lächeln auf den pechschwarz geschminkten Lippen, ihre Mimik blieb kontrolliert, dominant, mit einem Hauch von Spott in den dunklen Augen, als würde sie seine Hilflosigkeit genießen. Ohne ein Wort begann sie zu tanzen – zu einem nicht hörbaren Takt, einer dunklen, pulsierenden Musik, die nur in ihrem Kopf erklang. Sie bewegte sich lasziv, erotisch, geil, wie keine Table-Dancerin es je besser gekonnt hätte. Die Hüften kreisten, das lange schwarze Haar flog bei jeder Drehung, die Latexhandschuhe glitten über ihren eigenen Körper, strichen über Brüste, Taille, den prallen Hintern. Jede Bewegung war eine Provokation, eine Einladung, eine Qual für den gefesselten Zuschauer.

Björn starrte lüstern, unfähig wegzuschauen. Sein Penis war nun wieder steinhart, pochte, tropfte unaufhörlich,  die Eichel glänzte von Pre-Cum, die Adern traten dick hervor, und seine Hoden zogen sich vor Anspannung zusammen.

Sie trat ganz nah heran, bis ihre Stiefelspitzen fast seine Füße berührten. Die Gerte, die immer noch über seinem Penis hing, schaukelte leicht bei der Bewegung und ließ ihn aufstöhnen. „Schsch“, machte sie leise, fast zärtlich, und legte einen schwarz behandschuhten Finger auf seine Lippen. „Kein Wort, solange ich es dir nicht erlaube.“
Mit der Pinselspitze Ihrer Gerte hob sie sein Kinn an, zwang ihn, ihr direkt in die Augen zu schauen. Die grünen Augen, jetzt dunkel umrandet, wirkten fremd und doch vertraut, als hätte Monika selbst durch Julia hindurchgeblickt.
„Du gehörst jetzt mir“, sagte sie mit dieser tiefen, samtigen Stimme, die Björn einen Schauer über den Rücken jagte. „Dein Körper. Dein Schmerz. Deine Lust. Alles.“
Langsam ließ sie die Gerte über seine Brust gleiten, über die Nippel, den Bauch, bis sie wieder an seinem harten Glied ankam. Mit einem leichten Ruck zog sie die Schlaufe ab,  die plötzliche Freiheit ließ Björn leise keuchen. Dann tippte sie damit sanft gegen seine Hoden, nur ein Hauch, aber genug, um ihn zusammenzucken zu lassen.

„Du hast so schön gewartet“, lobte sie. „Dafür darfst du mich jetzt anbeten.“
Sie trat einen Schritt zurück, stellte sich seitlich hin, eine Hand in die Hüfte gestemmt, die andere mit der Gerte auf ihren Oberschenkel klopfend.
„Mit den Augen. Erst nur mit den Augen.“
Björn ließ erneut seinen Blick über sie wandern, von den mörderisch hohen Stiefeln über die endlos langen Beine, das glänzende Latex, das sich wie eine zweite Haut an ihre Kurven schmiegte, bis hinauf zu den schwarzen Lippen und dem Wasserfall aus Haar. Er fühlte sich klein, ausgeliefert, und genau das machte ihn nur noch geiler.
Julia, Lady Morticia, lächelte kalt. Sie trat wieder näher, diesmal so nah, dass er ihren Duft riechen konnte: Leder, Latex, ein Hauch von teurem Parfum, Monikas Parfum.

 

 

Dann trat sie erneut zurück, bewegte ihre Hüften zur lautlosen Musik. Langsam, während sie tanzte, griff sie nach hinten und öffnete den langen Reißverschluss des Bodys, beginnend am unteren Rücken, genau über dem Steißbein. Mit einer fließenden Bewegung zog sie den Zipper tiefer, griff durch ihre Beine hindurch, um ihn weiter zu öffnen, ihre Finger in den Latexhandschuhen tasteten geschickt, zogen den Schieber Zentimeter für Zentimeter vorwärts. Der Zipper glitt tiefer und tiefer, zwischen ihrem Schritt hindurch, und dabei zog sich das straffe Latex auseinander, klaffte wie ein dunkler Vorhang auf und gab allmählich Einblick auf die nackte, helle Haut darunter, ein großer Kontrast zum dunklen Latex, der ihre blasse, schweißglänzende Haut enthüllte. Julia schwitzte darunter, feine Perlen rannen über ihre Innenschenkel, und als der Zipper den intimsten Bereich freigab, tropfte ihre milchige Scheidenflüssigkeit dickflüssig aus ihr heraus, zog Fäden, landete auf dem Boden. Die Luft im Raum schien schwerer zu werden, als der Duft ihrer Erregung freigesetzt wurde, ein intensiver, moschusartiger Geruch, vermischt mit dem Gummi des Latex, süßlich-feucht, fast betäubend, der Björn in die Nase stieg und ihn noch geiler machte.

Dann, mit einem letzten Zug, führte sie den Zipper vorn vom Damm hoch bis zum Bauchnabel – der Reißverschluss öffnete sich vollständig, und ihre triefende, feuchte Pussy wurde freigelegt. Die Schamlippen waren leicht geöffnet, weit und geschwollen vor Erregung, rosig-rot und glänzend von milchigem Muschiglanz – ein cremiger, durchsichtiger Film ihrer Säfte, der sich zwischen den Falten sammelte und langsam tropfte. Ihre Klitoris ragte leicht hervor, hart und empfindlich, umgeben von den inneren Lippen, die sich wie Blütenblätter öffneten. Der Duft wurde überwältigend: warm, feminin, mit einem Hauch von Salz und Süße, der Björn den Mund wässrig machte.

Sie drehte sich um, ging mit wiegenden Schritten zum Regal und holte einen Dildo, relativ groß, realistisch, seinem eigenen Penis nicht ganz unähnlich, mit einem starken Saugnapf am Boden. Mit einem lauten „Plop“ befestigte sie ihn auf der Sitzfläche eines schweren Holzstuhls, den sie aus der Ecke gezogen hatte. Dann positionierte sie den Stuhl genau vor ihm, die Rückenlehne in Richtung Tür.

Julia drehte im den Rücken zu, spreizte die Beine, beugte sich tief nach vorn, als wollte sie fiktive Schnürsenkel binden. Dabei präsentierte sie ihm alles: den nackten Arsch, rund und fest, die kleine, rosige Rosette, die sich leicht zusammenzog, und die leicht geöffnete, weite, geschwollene Muschi, die Schamlippen hingen schwer und einladend, glänzend von ihrem eigenen Saft, der Duft nun noch intensiver, fast greifbar.

Dann schwang Julia ein Bein über den Stuhl, stand rücklings breitbeinig über der Sitzfläche und began ihren Hintern zu senken, darauf achtend, das Björn jede Bewegung mitbekam. Der Dildo teilte ihre Schamlippen, sie stöhnte tief auf, als die Spitze eindrang, ihre Mimik verzog sich zu purer Ekstase: die schwarzen Lippen öffneten sich leicht, die Augen halb geschlossen, ein leises Keuchen entwich ihr. Langsam, quälend langsam senkte sie sich tiefer, Zentimeter für Zentimeter: Die Eichel des Dildos verschwand in ihr, drängte die äußeren Schamlippen auseinander, die sich wie weiche Falten um den Wulst legten und ihn umschlossen. Bei jedem Millimeter tiefer zogen sich die inneren Lippen leicht nach innen, umklammerten den Schaft fest, während ihre Säfte den Dildo benetzten und ihn gleiten ließen. Als sie den Hintern hochhob, um wieder hochzufahren, bewegten sich die Schamlippen nach außen, klappten leicht auf, enthüllten den glänzenden Schaft, und als sie wieder runterdrückte, schoben sie sich nach innen, saugten den Dildo förmlich ein, ein rhythmisches Spiel aus Dehnung und Kontraktion, das ihre Muschi immer feuchter machte. Bis schließlich ihre runden Backen, nun frei durch den offenen Reißverschluss – die hölzerne Sitzfläche berührten. Der Dildo war vollständig in ihr verschwunden, dehnte sie aus, und ihre inneren Wände umklammerten ihn sichtbar.

Sie begann sich zu bewegen. Erst sanft, kreisend, dann auf und ab, immer schneller, immer tiefer. Ihre Hände stützten sich auf der Lehne ab, das lange schwarze Haar fiel nach vorn, die Brüste wippten im Korsett. Sie ritt den Dildo hart, laut, hemmungslos, ihre Stöhnlaute erfüllten den Raum, wurden zu Schreien, bis sie schließlich mit einem wilden, animalischen Urschrei kam. Ihr Körper bebte, ihre Muschi zog sich sichtbar zusammen, Säfte liefen über den Schaft des Toys, ein milchiger, cremiger Strom, der auf den Stuhl tropfte, der Duft explodierte förmlich im Raum.
Langsam, ganz langsam senkte sie sich ein letztes Mal ab, bis sie still saß. Der Dildo war tief in ihr verborgen. Erschöpft, aber triumphierend stützte sie den Oberkörper auf der Rückenlehne ab, drehte den Kopf zu Björn und blickte ihn aus dunklen, glühenden Augen an.

„Hat dir die Show gefallen, mein Sklave?“
Ihre Stimme war heiser vor Lust, tief, dominant – die Stimme von Lady Morticia.
Björn konnte nur nicken, atemlos, tropfend, am Rande des Wahnsinns, sein Gesicht eine Maske aus Frustration und Begierde, die Augen glasig, der Mund trocken.
Sie lächelte langsam, gefährlich schön.
„Gut. Denn das war erst der Anfang.“

 

 

Lady Morticia die Zweite saß noch immer rittlings auf dem Stuhl, der Dildo tief in ihr verborgen, ihr Atem ging schwer, die schwarzen Lippen leicht geöffnet. Langsam richtete sie sich auf, zog sich vom Toy ab, ein feuchtes, schmatzendes Geräusch, als ihre geschwollene Muschi ihn freigab, und stand auf. Milchige Säfte liefen an ihren Innenschenkeln herunter, tropften auf den Boden.

Ihr Blick fiel auf Björn. Er hing immer noch an der Wand, sein Schwanz steinhart, tropfend, die Augen glasig vor Verlangen. Sein Gesicht war rot, der Mund offen, er keuchte leise. Ihr Ausdruck veränderte sich. Das zufriedene Nach-orgasmus-Leuchten wich einer kalten, verächtlichen Miene.

„Schau dich nur an“, sagte sie mit tiefer, schneidender Stimme. „Du erbärmlicher kleiner Wichser. Da hängst du, nackt und gefesselt, und sabberst wie ein Tier, nur weil ich mir selbst einen Orgasmus geholt habe. Du geilst dich an mir auf, als wärst du ein notgeiler Teenager, der noch nie eine Frau gesehen hat. Dein Schwanz tropft wie ein kaputter Wasserhahn, und du bettelst mit den Augen, dass ich dich endlich anfasse. Pathetisch. Du bist nichts als ein geiles Stück Fleisch, das nur daran denkt, abzuspritzen. Aber heute entscheide ich, wann, und ob, du kommen darfst.“

Björn stöhnte leise, halb vor Scham, halb vor Erregung. Seine Wangen brannten noch röter.
Sie trat ganz nah an ihn heran, die Peitsche – nein, zuerst etwas anderes.
Aus einem kleinen Fach neben der Wand holte sie einen roten Gag Ball, groß, mit Lederriemen. „Maul auf.“
Er gehorchte sofort. Sie schob den Ball zwischen seine Zähne, schnallte die Riemen hinter seinem Kopf fest. Sofort floss Speichel an seinen Mundwinkeln herunter. Er konnte nur noch gedämpft wimmern.

Ein dicker, undurchsichtiger schwarzer Sack aus schwerem Leder wurde über seinen Kopf gezogen – komplett lichtundurchlässig, mit einem kleinen Atemloch an der Nase. Dunkelheit. Absolute Schwärze.
Zuletzt setzte sie ihm große, schalldichte Kopfhörer auf. Kein Ton drang mehr durch. Kein Licht. Kein Geräusch. Nur sein eigener Herzschlag, sein Atem und das dumpfe Pochen in seinem Schwanz. Er war blind, taub, stumm, völlig hilflos. Nun begann die süße Folter.
Sie nahm eine weiche Feder und einen kurzen Lederflogger zur Hand.
Immer wieder berührte sie ihn – mal die Feder, federleicht über die Eichel, den Schaft, die empfindliche Unterseite, dann über den Sack. Er zuckte zusammen, stöhnte in den Gag. Dann der Flogger, leichte, schnelle Schläge auf die Innenschenkel, den Bauch, den Schaft. Nie hart genug, um wirklich zu schmerzen, aber genug, um ihn noch geiler zu machen. Jedes Mal, wenn er kurz vor dem Kommen stand, hörte sie auf. Streichelte nur noch mit der Feder über die tropfende Eichel, ließ ihn zucken, wimmern, betteln, ohne dass er ein Wort sagen konnte. Sie spielte mit ihm wie mit einem Instrument. Minutenlang. Vielleicht eine Stunde. Er verlor jedes Zeitgefühl.

Schließlich begann sie, ihn loszubinden – aber nicht frei. Sobald sie eine Fessel löste, legte sie sofort eine neue an.

Die Arme wurden von der Wand gelöst, aber sofort mit gepolsterten Manschetten vor dem Körper zusammengeschnallt. Die Beine wurden frei, nur um sofort an ellenlange Spreizstange zwischen den Knöcheln gekettet zu werden. Die Hände bekamen eine weitere kurze Stange, Handgelenke ebenfalls etwa 40 cm auseinander. Er konnte nur kleine, watschelnde Schritte machen, wie ein gefangener Pinguin.

Blind und taub ließ sie ihn stehen. Dann nahm sie ihn an einem kurzen Lederriemen, der an seinem Halsband befestigt war (wann hatte sie das angelegt?), und führte ihn langsam durch den Raum. Er stolperte, tastete mit kleinen Schritten, völlig abhängig von ihrer Führung.

Sie brachte ihn zum Gynäkologie-Stuhl. ein professionelles, verstellbares Modell aus schwarzem Leder und Stahl, das in einer Ecke des Studios stand. Sie half ihm den Stuhl zu erklimmen. Mit wenigen Griffen positionierte sie ihn: setzte ihn darauf, lehnte ihn zurück, öffnet sein Fesseln, nur um ihn sogleich erneut zu fixieren, hob seine Beine hoch und legte sie in die gepolsterten Schalen, weit gespreizt, wie beim Frauenarzt. Sein Arsch hing leicht über der Kante, völlig präsentiert. Neue Gurte fixierten Oberschenkel, Waden, Bauch, Brust, Arme. Er war bewegungsunfähig.
Sie ließ ihn einen Moment so liegen, blind, taub, sabbernd, pochend. Dann zog sie den Plug aus seinem Darm. 

Einen Augenblick später spürte er dort erneut etwas Kaltes, Gleitgel. Sie hielt einen Pumpplug mit Klistieranschluss. dick, schwarz, mit einem Schlauch. Langsam, unaufhaltsam drückte sie den größeren Gummiplug ihn in seinen Anus. Er wimmerte in den Gag, als der breite Teil passierte und der Plug einrastete.

Dann begannen die Einläufe. Der erste 500-ml-Beutel warmes Wasser floss in ihn hinein. Sein Bauch blähte sich leicht. Bei jedem Beutel nahm sie den Blasebalg des Plugs und pumpte einmal. Der Plug wurde größer, vergrößerte seinen Durchmesser, dehnte seine Rosette weiter und verschloss ihn auch mehr. Nach dem zweiten Beutel spürte er den Druck. Nach dem dritten fühlte er sich voll. Nach dem vierten und fünften dachte er, er würde platzen. Sein Bauch war sichtbar gewölbt, rund und hart wie bei einer Schwangerschaft im fünften Monat.

Sie ließ alles einwirken, strich mit der Feder über seinen immer noch harten Schwanz, der trotz allem – oder gerade deswegen tropfte. Dann löste sie die Gurte, nahm ihm die Haube und die Kopfhörer ab. Licht und Geräusche fluteten zurück. Als er stand, befestigte sie erneut die Spreizstange zwischen den Knöcheln. Er blinzelte, keuchte um den Gag herum. Sie drückte ihm den Blasebalg des Plugs in die gefesselten Hände.

„Geh ins Bad!“

Mit den Spreizstangen watschelte er, langsam, gedemütigt, den prallen Bauch vor sich hertragend, ins angrenzende Badezimmer, wie ein Pinguin. Jeder Schritt drückte den Plug tiefer, das Wasser schwappte in ihm. Dort ließ er mittels des Ventils die Luft aus dem aufblasbaren Plug, und als der dünn und klein genug war, schoss er samt Schwall in die Kloschüssel. Er spülte, wusch de Plug im Waschbecken sauber, und überlegte. Kleine Tropfen bildeten Flecken zwischen seinen Füßen. Der Plug hatte seinen Anus enorm geweitet. Er griff mit der Hand hin und spürte erstaunt die noch offene Rosette. Er sah sich den Plug an, und beschloss ihn sich wieder einzuführen. Das ging ganz leicht, so klein war er. Dann pumpte er dreimal, bis er das Gefühl hatte, sein offener Arsch wäre wieder verschlossen.



Als er fertig war und zitternd zurückkam, stand sie da.
In der Hand eine lange, schwarze Peitsche.
Ihre Augen kalt und gnadenlos. „Auf die Knie.“
Ihre Stimme war leise, aber scharf wie ein Messer.
Lady Morticia die Zweite trat einen Schritt näher, die Peitsche locker in der Hand.
„Jetzt, mein kleiner Sklave, beginnen wir mit deiner richtigen Erziehung.“
„Auf die Knie“, wiederholte sie, diesmal lauter, schärfer.
Björn sank sofort tiefer, seine Knie knallten hart auf den schalldämmenden Boden. Die Spreizstangen zwangen ihn, die Beine gespreizt zu halten, der Pumpplug drückte bei jeder Bewegung. Er hielt den Blick gesenkt, wagte nicht, sie anzusehen.
Lady Morticia trat langsam um ihn herum, die hohen Stiefel klackten bedrohlich. Die Peitsche pendelte locker in ihrer Hand.

„Schau dich an“, begann sie mit eisiger, verächtlicher Stimme. „Ein erwachsener Mann, Ende 30, und kniet hier nackt, vollgepumpt wie eine billige Sexpuppe, mit tropfendem Schwanz und sabberndem Maul. Du bist nicht mal ein Mann mehr. Du bist ein winselndes, geiles Tier. Ein Hund. Mein Hund. Und Hunde haben keinen Stolz, keine Rechte, nur Pflichten. Verstanden?“
Ein gedämpftes Wimmern kam aus seinem geknebelten Mund. Er nickte.

Sie bückte sich, holte aus einem Regal ein breites, schwarzes Lederhalsband, typisch für große Hunde, mit schwerer Metallschnalle und einem großen Ring vorne. Langsam legte sie es ihm um den Hals, zog es fest zu, bis es eng, aber nicht erstickend saß. Der Ring klirrte leise. 
„So gehört sich das für einen Köter.“
Dann kam der Harnisch.
Ein kompliziertes Geschirr aus Lederriemen und Metallringen, speziell für den Penis gemacht: ein enger Cockring um die Wurzel, ein weiterer um Hoden und Schaft, und ein kleiner Käfig, der seinen immer noch harten Schwanz nach unten zwang, ihn einsperrte, ohne ihn ganz zu bedecken. Jede Bewegung würde nun reiben, quälen, ihn daran erinnern, dass er nicht mehr Herr über seine eigene Erregung war.
Sie schnallte alles fest, prüfte mit einem kurzen Ruck, Björn jaulte gedämpft auf.
„Jetzt siehst du aus wie das, was du bist: ein geiler, dressierter Rüde.“
Sie stellte sich vor ihn, die Stiefel direkt vor seinem Gesicht.

„Küss sie. Zeig deiner Herrin deine Dankbarkeit.“
Björn senkte den Kopf, versuchte mit seinen gefesselten Händen das Gleichgewicht zu halten, und drückte seine Lippen auf die glänzende Spitze ihres rechten Stiefels. Ein scheuer, zögerlicher Kuss.
Lady Morticia lachte kalt.
„Ist das alles? Das war ja erbärmlich. Ein richtiger Hund würde vor Freude winseln und jeden Zentimeter ablecken. Aber du? Du machst es wie ein feiger, ungeschickter Welpe, der noch nicht mal weiß, wie man richtig schleckt. Schäm dich. Du bist eine Enttäuschung.“
Sie trat einen Schritt zurück, ging wieder zum Regal.

Diesmal kam sie mit zwei Dingen zurück: einem schwarzen Schwanzplug – dick, mit buschigem Hundefell am Ende – und einer passenden Hundemaske aus Leder, mit langen Schnauze, Ohren und Öffnungen nur für Augen und Mund.
Den Plug schmierte sie großzügig mit Gleitgel ein, zog den Pumpplug aus seinem Anus (ein leises, schmatzendes Geräusch, gefolgt von einem erleichterten Stöhnen Björns), und schob den Schwanzplug hinein, langsam, aber unnachgiebig. Der buschige Schwanz wedelte nun bei jeder Bewegung.
Dann die Maske. Sie setzte sie ihm auf, schnallte sie fest. Seine Stirn, seine Augen und seine Nase verschwand hinter der Schnauze. Durch die großen beiden Löcher schauten seine Augen blickten hervor, groß, unterwürfig, voller Scham und Erregung.
„Jetzt bist du perfekt. Mein kleiner, dummer Hund.“

Sie hakte eine lange Lederleine in den Ring seines Halsbands und führte ihn auf allen Vieren zum Himmelbett. Dort befestigte sie die Leine am unteren Pfosten, kurz genug, dass er sich kaum bewegen konnte. „Sitz. Braver Hund. Ich bin gleich zurück.“

Mit diesen Worten drehte sie sich um und verließ das Studio. Die Tür fiel leise ins Schloss. Björn kniete da, als Hund verkleidet, den Schwanzplug in sich, den Penis im Harnisch gefangen, die Leine straff. Er wagte nicht, sich zu rühren. Nur das leise Wedeln des Fellschwanze bei jedem Zittern war zu hören. 

Nach zwei Minuten, die ihm wie eine Ewigkeit vorkamen, kam sie zurück.
In der Hand hielt sie einen kleinen Erdbeerjoghurtbecher, offen, halb voll.
Sie stellte sich vor ihn, lächelte unschuldig.
„Oops“, sagte sie mit gespielter Überraschung, als sie den Becher leicht kippte.
Dickflüssiger, weißer Joghurt klatschte auf den Boden, eine lange, klebrige Spur vom Bett bis fast vor seine Knie.

Sie löste die Leine vom Bett, hielt sie kurz in der Hand. 
„Los, leck auf.“
Ihr Ton war plötzlich scharf wie ein Messer.
Björn zögerte einen winzigen Moment, Scham, Ekel, Erregung kämpften in ihm.
Das reichte.
Die Peitsche zischte durch die Luft und landete mit einem lauten Knall auf seinem nackten Arsch. Ein brennender Striemen.
„SOFORT, du dreckiger Köter! Oder willst du noch mehr?“

Björn senkte sofort den Kopf, streckte die Zunge durch die Öffnung der Maske und begann zu lecken – langsam, gedemütigt, den klebrigen Joghurt vom Boden aufnehmend, während der Schwanzplug bei jeder Bewegung wedelte und sein eingesperrter Penis im Harnisch pochte.
Lady Morticia stand über ihm, die Leine straff in der Hand, die Peitsche bereit.
„Braver Hund“, sagte sie spöttisch. „Endlich lernst du, wofür dein Maul wirklich da ist.“

Während Björn auf allen Vieren den letzten Klecks Joghurt vom Boden leckte – die Zunge durch die Schnauze der Hundemaske gestreckt, der buschige Schwanzplug bei jeder Bewegung wedelnd, spürte er tief in sich eine seltsame, tiefe Zufriedenheit. 
Das alles war neu. Ungewohnt. Und genau das machte es so berauschend.

 

 

Bislang hatte er in ihrer Beziehung meist den Ton angegeben. Nicht streng, nicht dominant im klassischen Sinne, aber doch: Er hatte entschieden, wann und wie sie Sex hatten, hatte die Initiative ergriffen, die Positionen gewählt. Julia hatte mitgemacht, oft sogar mit Begeisterung, aber mit der Zeit war alles routinierter geworden. Vorhersehbar. Der Sex war gut gewesen, aber nicht mehr aufregend. Kein Feuer mehr, nur noch ein warmes Glühen.

Jetzt war alles anders.

Jetzt kniete er hier, als Hund verkleidet, gedemütigt, gefüllt, eingesperrt und sein Schwanz pochte trotz des Harnischs so hart, dass es wehtat. Er genoss es. Er genoss es, dass Julia, seine Julia, die fröhliche, blonde, sommersprossige Julia, plötzlich diese kalte, unnahbare, mächtige Frau war. Dass sie befahl. Dass sie entschied. Dass er nichts entscheiden musste. Nur gehorchen. Nur fühlen. Nur sein.

Es war eine Erleichterung.

Er hatte nie gewagt, ihr zu sagen, wie sehr ihn der Gedanke an anale Spiele reizte. Nicht nur bei ihr, auch bei sich selbst. Der Gedanke, genommen zu werden, ausgefüllt, penetriert, hatte ihn schon lange in heimlichen Fantasien begleitet. Aber er hatte es nie ausgesprochen. Zu viel Scham. Zu viel Angst, als weniger männlich zu gelten. Also war es bei ein paar vorsichtigen Fingern bei ihr geblieben, bei Toys, die sie benutzte, während er zusah. Nie umgekehrt.

Jetzt hatte Julia oder besser: Lady Morticia II ihm einfach genommen, was er sich insgeheim wünschte. Den Plug. Das Klistier. Die Dehnung. Die Füllung. Und er hatte es nicht nur ertragen. Er hatte es geliebt. Jeder Druck, jede Bewegung des Schwanzplugs in ihm sandte Wellen der Lust durch seinen Körper. Er wollte mehr. Viel mehr.

Julia stand über ihm, die Leine locker in der Hand, und beobachtete ihn.

Auch sie spürte diesen Kick, stärker, als sie je erwartet hätte.

In Hamburg hatte sie Regale voller Bücher stehen, die Björn nie angerührt hatte. Er war ein Lesemuffel, interessierte sich eher für Serien oder Sport. Aber sie hatte jedes Wochenende in Dark Romance geschwelgt. Fifty Shades of Grey. Die gesamte Serie. Dann die noch dunkleren, härteren Geschichten: Captive in the Dark, Tears of Tess, Monster in His Eyes, die Bücher von Pepper Winters, C.J. Roberts, Anna Zaires. Sie hatte jede Szene verschlungen, in der eine starke, dominante Frau einen Mann brach, formte, besaß. Hatte sich dabei oft selbst berührt, heimlich, mit klopfendem Herzen.

Sie hatte immer gedacht, das bliebe Fantasie. Aber jetzt stand sie hier. In Monikas Reich. In Monikas Outfit. Mit Monikas Toys. Und mit Björn, ihrem Björn, als willigem, unterwürfigem Spielzeug vor ihr. Es fühlte sich nicht nur richtig an. Es fühlte sich mächtig an.
Erotisch! Befreiend!
Sie hatte die Kontrolle. Vollkommen! 
Und er gab sie ihr freiwillig. Mehr noch: Er brauchte sie.
Der Gedanke ließ eine neue Welle der Erregung durch ihren Körper jagen. Ihre Muschi immer noch feucht vom Orgasmus auf dem Stuhl zog sich zusammen. Sie wollte mehr. Wollte ihn tiefer brechen. Wollte ihn schreien hören. Wollte ihn betteln sehen.

Und sie wusste: Er wollte genau dasselbe. Das neue Spiel aus Dominant und Submissive gefiel ihnen beiden, viel mehr, als sie je für möglich gehalten hätten.

Julia zog leicht an der Leine, zwang Björn, den Kopf zu heben. Seine Augen hinter der Hundemaske blickten zu ihr auf – groß, glänzend, voller Hingabe.
„Braver Hund“, sagte sie leise, mit einem gefährlich-sanften Lächeln.
„Du hast sauber gemacht. Jetzt darfst du deiner Herrin danken.“
Sie stellte sich breitbeinig vor ihn, die offenen Latexteile immer noch auseinander, ihre geschwollene, glänzende Pussy direkt vor seinem Maul.
„Leck mich sauber. Wie ein guter Junge.“
Björn winselte leise, ein echtes, animalisches Geräusch und senkte den Kopf.
Seine Zunge fand sie sofort.
Und in diesem Moment wussten beide: Das hier war kein Spiel mehr.
Das hier war ihr neues Leben.

Und sie waren beide süchtig danach.

 

 

Eine Stunde später saßen sie in der großen Wohnküche des Penthouses, das Licht des Studios war gelöscht, die Spiegeltür wieder geschlossen. Vor ihnen standen Pappkartons mit dampfendem Thai-Essen, grünes Curry, Pad Thai, Frühlingsrollen, das Julia telefonisch beim besten asiatischen Lieferdienst Münchens bestellt hatte. 
Der Bote, ein junger Student, hatte große Augen gemacht, als Julia ihm die Tür öffnete: noch immer in einem eleganten schwarzen Seidenkimono, das Haar hochgesteckt, die schwarzen Lippen leicht verschmiert. Sie hatte mit einem charmanten Lächeln bezahlt, mit Björns Kreditkarte, und dem Jungen ein so großzügiges Trinkgeld gegeben, dass er zweimal „Danke schön!“ stotterte, bevor er verschwand.

Jetzt saßen sie sich gegenüber am Esstisch, wieder in Alltagskleidung. Julia in einem schlichten schwarzen Shirt und Jeans, Björn in T-Shirt und Jogginghose. Äußerlich war alles normal. Fast.
Julia beobachtete ihn genau.

Björn rutschte unruhig auf dem harten Holzstuhl hin und her, versuchte unauffällig eine bequemere Position zu finden, scheiterte aber jedes Mal. Nach der gemeinsamen Dusche, in der sie ihn zärtlich, aber bestimmt gewaschen und abgetrocknet hatte, hatte Julia ihm zwei Dinge angelegt, die nun unsichtbar, aber allgegenwärtig waren.

Erst den schweren Metallplug: kalt, glatt, mit einer stabilen Öse am Ende. Dann den passenden Metallharnisch, ein massiver Keuschheitskäfig aus Edelstahl, der seinen Penis eng umschloss und nach unten zwang. Beide Teile hatte sie mit einem kleinen, silbernen Vorhängeschloss verbunden: der Ring des Plugs durch die Öse des Käfigs gezogen und verschlossen.

Den winzigen Schlüssel hatte sie demonstrativ vor seinen Augen an eine feine Silberkette gehängt und sich um den Hals gelegt. Jetzt ruhte er genau zwischen ihren Brüsten, glänzte bei jeder Bewegung leicht im Licht der Designlampe.

Björn spürte jede Sekunde, was sie mit ihm gemacht hatte. Der Plug drückte bei jedem Sitzwechsel, erinnerte ihn an die Dehnung, die Füllung, die Demütigung. Der Käfig hielt ihn hart – oder versuchte es zumindest –, quetschte ihn bei jedem Anflug von Erregung, ließ ihn tropfen, ohne Erleichterung zu gewähren.

Er aß langsam, stocherte im Curry herum, wagte kaum, sie anzusehen.

Julia hingegen aß mit Genuss, lächelte leise in sich hinein. Sie sah, wie er sich wand, wie seine Wangen ab und zu rot anliefen, wie sein Blick immer wieder kurz zu der Kette an ihrem Hals huschte.

Nach dem Essen räumte sie die Kartons weg, stellte zwei Gläser Rotwein hin, für sich einen großen Schluck, für ihn nur einen kleinen, „damit du klar bleibst“.

Dann ging sie in den Flur, holte einen großen, hochwertigen Reisekoffer aus Monikas Vorrat, schwarzes Leder, Goldbeschläge, geräumig und stellte ihn offen ins Studio.
„Komm“, sagte sie einfach.
Gemeinsam öffneten sie die Schränke und Regale des verbotenen Reichs. Mit ruhigen, fast andächtigen Bewegungen wählten sie aus: die weichen Lederfesseln, den Pumpplug, eine Auswahl an Peitschen und Gerte, den Strap-On, den sie noch nicht benutzt hatten, eine Fickmaschine, einige Plugs und Dildos, die Hundemaske, den Schwanzplug, den Gag Ball, den Metallharnisch und natürlich den passenden Schlüssel. Nein, den Schlüssel behielt sie um den Hals.

Alles wurde sorgfältig verpackt, in Tücher oder Seidenpapier gewickelt, sicher verstaut. Für Hamburg. Sie sprachen nicht viel dabei. Nur ab und zu ein Blick, ein kleines Lächeln, ein kurzes Streichen ihrer Hand über seine Wange oder seinen Nacken. Als der Koffer voll war und verschlossen, stellten sie ihn in den Flur. 
Julia trat ans bodentiefe Fenster, blickte hinaus auf das nächtliche München, die Lichter der Stadt unter ihnen. Björn stellte sich hinter sie, legte vorsichtig die Arme um ihre Taille. Sie lehnte sich an ihn, spürte den Plug, den Käfig, seine unterdrückte Erregung.

 

„Weißt du“, sagte sie leise, ohne sich umzudrehen, „ich habe diese Woche die Versetzung nach München beantragt. Zur Zentrale. Wenn sie zustimmen… dann könnten wir öfter hier sein. Vielleicht sogar ganz.“
Sie drehte sich in seinen Armen um, sah ihm in die Augen.
„Unser eigenes Reich.“
Björn nickte langsam. Seine Stimme war rau.
„Und du… behältst den Schlüssel?“
Julia lächelte, das erste echte, warme Julia-Lächeln seit Stunden, aber mit einem dunklen, besitzergreifenden Glanz in den Augen.
„Immer.“
Sie küssten sich, lange, tief, zärtlich und doch voller Versprechen.

Der Koffer stand bereit. Das Penthouse wartete.
Und ihr neues Leben, dominant, devot, leidenschaftlich, geheim, hatte gerade erst begonnen.

ENDE


Kommentare

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Muschelsucher schrieb am 07.01.2026 um 08:36 Uhr

Schon eine geile Geschichte, aber am Thema der Seite etwas vorbei. 

Surflogger schrieb am 07.01.2026 um 12:37 Uhr

Hi Muschelsucher?

Deinen Kommentar verstehe ich nicht. Es ist doch eine deutliche BDSM Geschichte.


Auf der homepage steht: Die Themen von Schambereich

Die Webseite Schambereich beschäftigt sich mit der Erotik in Situationen einseitiger weiblicher Nacktheit (CMNF steht für "Clothed Male, Naked oder Nude Female" und bedeutet aus dem Englischen übersetzt "bekleideter Mann, nackte Frau"). Im Gegensatz zu exhibitionistischen -,voyeuristischen -, oder BDSM Seiten wird hier versucht, die Erotik, die in den einzelnen Situationen zu finden ist, unvoreingenommen und jedesmal aufs Neue zu ergründen.

NIP_Freund schrieb am 07.01.2026 um 17:27 Uhr

Na, das ist doch ganz einfach: dass BDSM hier eigentlich nicht so gern gesehen ist!

Dafür gibt es andere Seiten im Netz.

BDSM ist ein Fetisch und nicht jeder kann und will damit was anfangen!

Surflogger schrieb am 07.01.2026 um 23:33 Uhr

Ja, das BDSM nichts für jeden ist, kann ich verstehen. Aber es gibt hier eine eigene Rubrik BDSM, und unter dieser ist es gespeichert.

Ich empfehle dann dem geneigtem Leser eine andere Rubrik an Geschichten zu lesen .