Freundinnen Kapitel 18


protec

5
10512
1
10.03.2006
BDSM

Bewertungen
5 x 3.8
0 x 0.0
5 x 3.8
0 x 0.0
0 x 0.0

Als Kathrin am nächsten Morgen aufwachte, war sie überrascht, dass Anja bereits aufgestanden war. Gewöhnlich war sie es, die ihre Freundin sanft geweckt hatte, damit sie nicht etwa zu spät zum Frühstücksbuffet unten im Hotel erschienen. Ein Blick auf ihre Armbanduhr, die sie am Abend auf das Nachtschränkchen aus hellem Holz gelegt hatte, zeigte ihr, dass es schon später war, als sie gedacht hatte. Sie fühlte sich immer noch etwas müde, obwohl sie nach dem gestrigen Tag so tief geschlafen hatte wie selten in diesem Urlaub. Nur einmal war sie in der Nacht aus dem Schlaf aufgeschreckt - sie hatte tatsächlich von blitzenden, klappernden Scheren geträumt, die ihr bedrohlich nahe kamen. Und das, obwohl sie - gerade nachdem Tim ihre Befürchtungen ebenfalls so sicher zerstreut hatte - schließlich sicher gewesen war, dass es wirklich keinen Grund zur Beunruhigung gab. Anja hatte eben eine Vorliebe für manchmal recht drastische Scherze. Und schließlich war diese Friseurphantasie vorgestern - trotz aller heftigen, instinktiven Abwehr - auch für sie selbst ein merkwürdig erregendes Gedankenspiel gewesen, wie sie sich etwas schuldbewußt eingestehen mußte, das sie immerhin dazu gebracht hatte, sich vor Anjas Augen selbst zu befriedigen. Anja hatte vorgestern kein Wort mehr über diese verrückte Spinnerei verloren. Es war - nach diesem emotionsgeladenen Nachmittag - sogar ein recht harmonischer Abend geworden; nach dem Abendessen hatten sie noch fast drei schöne Stunden in der kleinen Bodega an der Hafenpromenade verbracht und bei etlichen Gläsern Sangria über ihre weiteren Pläne gesprochen. Kathrin hatte vom bevorstehenden Semester erzählt und was sie sich von ihrer Spezialisierung auf einen betriebswirtschaftlichen Studienschwerpunkt versprach und Anja hatte mehr als sonst von ihrer Arbeit in der Softwarefirma erzählt, in die sie vor drei Jahren direkt im Anschluss an ein Praktikum nach dem Abitur übernommen worden war. Dass dies ohne weiteres Studium passiert war, hatte damals kaum jemanden ihrer Freunde und Bekannten überrascht, denn Anjas spezielles Interesse für Mathematik und Informatik war seit langem allseits bekannt gewesen und ihre Kenntnisse, die sie sich ohne jede Mühe anzueignen schien, waren schon zu Schulzeiten Gegenstand ungläubigen Staunens auch und gerade der Jungen ihrer Jahrgangsstufe gewesen. So hatte sie schon in einem Alter, in dem ihre Freundinnen gerade unsicher ihre ersten Schritte in Hörsäle und Seminarräume machten, aktiv und gegen ausgezeichnete Bezahlung in der Softwareentwicklung gearbeitet. Ihre Zielstrebigkeit und ihre vielversprechenden Fähigkeiten hatten die Firmenleitung dann auch bewogen, sie schon mit zwanzig Jahren als Vertreterin des Betriebs zur Teilnahme an einem zweisemestrigen Spezialierungsprogramm zu ihrer Mutterfirma in die Staaten zu schicken, wo sie - in der Nähe von San Diego - tatsächlich nebenbei ein recht ordentliches Spanisch gelernt hatte. Bei den unverfänglichen Themen hatte sich Kathrins Aufregung im Laufe des Abends wieder deutlich gelegt, und als sie schließlich leicht beduselt ins Hotel zurückkehrten, war sie sich, wenn sie an den Nachmittag dachte, bereits ziemlich sicher, dass das Ganze nichts als ein blöder Scherz gewesen war, mit dem Anja ihr einmal etwas mehr Herzklopfen bereiten wollte als bei all den anderen verrückten Sachen, die sie bisher getan hatten. Mit diesem Gefühl war sie schließlich in Anjas Armen eingeschlafen. Der gestrige Tag mit Tim, den Anjas Ausflug ihr beschert hatte, war natürlich auch bestens geeignet gewesen, sie von dem ganzen Unsinn abzulenken. Nach ihrem kurzen Rückfall am Spätnachmittag in Tims Zimmer hatte sie die ganze Sache doch ziemlich abgehakt. Auch am Abend, den sie nach ihrer Rückkehr ganz ruhig in einem anderen kleinen Restaurant in der Nähe des Hotels verbracht hatten, hatte Anja kein weiteres Wort verloren, das geeignet gewesen wäre, ihre überwunden geglaubten Befürchtungen wieder zu wecken. Auch war Kathrin ab und zu ein wenig gedankenverloren gewesen, denn das, was sie mit Tim erlebt hatte und schließlich ihr verstohlener Abschiedskuß war ihr bei aller Aufmerksamkeit für Anjas Bericht über den Tagesausflug immer wieder durch den Kopf gegangen. Dennoch und trotz des für sie beide anstrengenden Tages hatten sie sich später in ihrem Zimmer noch ausgiebig gegenseitig verwöhnt und sie waren schließlich beide tief befriedigt eingeschlafen. Kathrins - wenn auch nur einmaliges - Aufschrecken aus dem Schlaf hatte dann aber doch bewiesen, welch tiefe Schichten in ihr die Sache berührt hatte; aber sie hatte dennoch nach dem Aufwachen nach kurzem Innehalten innerlich erleichtert über sich selbst und ihre Leichtgläubigkeit gelacht und die bedrohlichen Bilder waren nicht noch einmal zurückgekehrt. Kathrin schüttelte die schon verblassende Erinnerung an die Nacht ab und setzte sich im Bett auf, als Anja fertig angezogen aus dem Bad kam. Sie ging zu Kathrin, beugte sich zu ihr hinunter und gab ihr einen Kuss auf den Mund. »Du hast unruhig geschlafen, meine Liebe«, sagte sie lächelnd und schlug mit einer Hand die leichte Bettdecke zurück. »Lass mich einmal eben sehen!« Anja schob ihr sanft die Schenkel auseinander und ließ ihre Fingerspitzen über Kathrins Scham gleiten. »Oh, das ist ja schon wieder etwas kratzig«, sagte sie. »Bleib einen Moment liegen, ich mach es wieder schön glatt!«. Ohne eine Reaktion ihrer Freundin abzuwarten, nahm sie einen der pastellfarbenen Einmalrasierer aus der Schublade des Nachtschränkchens und führte ihn sanft über Kathrins Venushügel und Schamlippen. »Heb den Po etwas an und halt die Beine fest«, sagte sie kurz und Kathrin gehorchte, ohne weiter nachzudenken. Mit sicheren Bewegungen des Rasierers befreite Anja auch die Ritze zwischen Kathrins Hinterbacken und die zarte Haut um ihren Anus restlos von den gerade sichtbaren, nachgewachsenen Haarspitzen. »So, jetzt ist es wieder in Ordnung«, sagte sie und legte den Rasierer aus der Hand. »Ich überlege, ob wir es zukünftig noch einmal zusätzlich mit Enthaarungscreme versuchen sollten - vielleicht hat das noch etwasmmh, Tiefenwirkung, und du bleibst länger glatt! Vielleicht wäre eine dauerhafte Laserepilierung sogar das beste - dann bleibst du wenigstens ein für alle Mal glatt...« Anja ließ ihren Zeigefinger durch Kathrins Spalte über ihren Kitzler nach oben auf ihren haarlosen Venushügel gleiten. »Du hast die hübscheste Muschi, die ich kenne«, sagte sie mit einem amüsierten Unterton, »ich weiß gar nicht, warum ich diese ganzen Haare daran so lange ertragen habe; ich hätte Dich schon viel früher rasieren sollen na ja, Hauptsache es ist überhaupt passiert. Aber jetzt geh duschen und wasch Dir die Haare noch mal!« Kathrin schaute Anja überrascht an, »noch mal«? - sollte sie etwa doch? Aber dann musste sie selbst lächeln. Quatsch - Anja sollte ruhig ihren Spaß haben - aber sie würde jedenfalls nicht noch einmal auf ihre Schock-Spielchen hereinfallen. Als sie aus dem Bad kam, hatte sie den größten Teil der Feuchtigkeit bereits mit dem dicken Frotteetuch aus ihren aber immer noch schweren, langen Locken gedrückt. Anja winkte sie zu sich. »Komm, ich wollte Dir doch die Zöpfe flechten.« Kathrin setzte sich nackt wie sie war auf den Stuhl vor dem großen Spiegel der Frisierkommode, die dieses Hotelzimmer tatsächlich zu bieten hatte. Sie genoss es, wie Anja das vom Waschen und Abtrocknen noch verwuschelte Haar vorsichtig und sorgfältig ausbürstete und die immer noch feuchten Strähnen dann zu zwei dicken Zöpfen flocht, deren dunkle Spitzen ihre aufgerichteten Brustwarzen kitzelten. »Das werden schöne Locken«, sagte Anja leise und strich ihr über das feuchte Haar. Kathrin lächelte; sie hatte doch gewusst, wie gut sie ihrer Freundin so gefiel und dass das ganze Spielchen gestern eine vorübergehende Verrücktheit gewesen war. Sie frühstückten in aller Ruhe und während Kathrin noch einen Cappuccino genoss, holte Anja ihre Sachen für den Strand aus dem Zimmer. Bald darauf standen sie in der warmen Vormittagssonne vor dem Hotel und schlugen den gewohnten Weg zum Strand ein. Kathrin lächelte in sich hinein und errötete fast ein wenig, als ihr auf einmal bewusst wurde, wie sehr sie inzwischen das Gefühl der Nacktheit unter ihrem kurzen Sommerrock mochte. Natürlich war bei den Sachen, die Anja ihr heute morgen herausgelegt hatte, kein Höschen gewesen - der kurze dunkelblaue Rock und das naturfarbene T-Shirt war neben ihren Riemchensandalen das einzige, was sie auf ihrem Körper trug und sie mußte sich eingestehen, dass sie diese Tatsache immer noch erregte. Genauso spürte sie nach wie vor ein gewisses Herzklopfen, wenn sie sich am Strand auszog und jeder sehen konnte, dass ihre Scham vollständig rasiert war. Aber die mehr oder weniger verstohlenen Blicke der Männer - und auch mancher Frauen - erzeugten in ihr schließlich neben dem anfänglichen Gefühl der Peinlichkeit tatsächlich so etwas wie eine durchaus positive Erregung und na ja, auch einen gewissen Stolz auf die Wirkung, die sie offensichtlich erzielte. Während sie beim Gehen diesen Gedanken nachhing, wäre sie fast in Anja hineingelaufen, die auf einmal stehengeblieben war und sich zu ihr umgedreht hatte. Anja legte ihr beide Hände auf die Schultern und zog sie an sich. »So«, sagte sie lächelnd, »es ist soweit - wir sind da.« Kathrin sah sie verwirrt an. »Wie, da? Ich verstehe nicht«. »Das solltest Du aber«, sagte Anja und nahm ihre Hand, bevor sie Kathrin sanft, aber bestimmt in den Ladeneingang zog, vor dem sie stehengeblieben waren. Einen Moment lang war Kathrin durch den plötzlichen Helligkeitsunterschied zur sonnenbeschienenen Straße orientierungslos, dann aber merkte sie, wo sie stand, sah die beiden Arbeitsplätze, die Spiegel hinter den Waschbecken, die beiden höhenverstellbaren Stühle und den etwas untersetzten Mann, der sich bei ihrem Eintreten umgedreht hatte und sie aufmerksam musterte. Er wirkte freundlich mit seinem Haarkranz grauer Löckchen und dem ebenso grauen, dichten Schnurrbart. Kathrin fühlte, wie sich ein Gefühl der Übelkeit in ihrem Magen zusammenballte. »Das ist nicht wahr!« versuchte sie sich einzureden. Ihre Hand krampfte sich um Anjas und ein heiseres, kaum zu verstehendes »Nein, nicht« war alles, was sie herausbrachte. Anja grüßte den Friseur, der sie als die junge Frau wiedererkannte, die vorgestern kurz bei ihm gewesen war und in durchaus passablem Spanisch einige Einzelheiten mit ihm besprochen hatte, da ihre Freundin, um die es wohl ging, leider der Sprache nicht mächtig war. Das hübsche Mädchen mit den langen dunklen Zöpfen musste dann ja wohl diese Freundin sein - obwohl war es dann wirklich möglich, nein, das konnte ganz gewiss nicht sein, schließlich wußte er, auf welches Bild die Blonde gezeigt hatte und das im Wesentlichen das Ergebnis seiner Bemühungen bei ihrer Freundin sein sollte. Dies konnte unmöglich das "Vorher" sein, das dem ihm gezeigten "Nachher" entsprechen sollte. Und wenn doch...? Bei dem Gedanken, was er dann gleich zu tun hätte, spürte er eine Regung in seiner Hose, für die er sich sofort etwas schuldbewußt fühlte. Aber vielleicht hatte die Frau sich doch falsch ausgedrückt oder hatte er etwas missverstanden - so war es bestimmt. Er zeigte freundlich, aber wortlos auf den Stuhl im hinteren Teil des Raumes und trat auf sie zu. Man würde sehen. Bei allem Aufruhr, der in ihr tobte, fühlte sich Kathrin seltsam unwirklich und kraftlos, fast wie in einer Trance, als Anja sie mit festem Griff um ihr Handgelenk zum Stuhl hinüber führte.
"Du hast doch nicht etwa gedacht, ich mache Witze? Nur weil ich nach Deiner kleinen Entspannungsübung nicht mehr über das Thema gesprochen habe?", hörte sie Anja mit leicht spöttischen Unterton sagen, "ich dachte, Du würdest mich besser kennen Aber egal - jetzt kannst Du zeigen, ob Du den Mut hast, den ich Dir trotz allem zutraue ich weiß, dass Du es kannst, wenn Du wirklich willst, dass es mit uns so bleibt, wie es bis jetzt war Komm, setz Dich! Ach ja, ", sie senkte die Stimme etwas, obwohl es unwahrscheinlich war, dass der Friseur sie verstand, wenn sie deutsch sprach. "eine Kleinigkeit, die mir Spaß machen würde:
Ich möchte Deinen nackten Po direkt auf dem Stuhl haben - schlage den Rock hoch, wenn Du Dich setzt - ich wette, Du wirst es genauso geil finden wie ich".
Wie Kathrin es fertigbrachte, nicht fortzulaufen, obwohl sie nichts lieber als das getan hätte, sondern dennoch Anjas Anweisung direkt und ohne weiter nachzudenken ausführte, konnte sie selbst später nicht mehr nachvollziehen. Aber sie tat wie ihr befohlen war. Als stände sie unter einem Einfluss, dem sie sich nicht entziehen konnte, setzte sie sich auf den rot bezogenen, etwas altmodischen Frisiersessel, während Anja sich zu dem Schnurrbärtigen wandte und mit ihm zu reden begann. Nur eine kleine Bewegung ihrer linken Hand am hinteren Saum ihres kurzen Rocks war nötig, um auch diesen Wunsch Anjas zu erfüllen. Unmittelbar darauf spürte sie das glatte und sich kühl anfühlende Kunstleder des Sitzbezuges an ihrem nackten Hinterbacken.
Anja hatte natürlich recht gehabt: es war ein erregendes Gefühl. Aber dies alles konnte doch so nicht wahr sein. Sie fühlte sich wie in einem Traum, in dem man zwar zu laufen scheint, aber wie in eine zähe Masse eingeschlossen ist und sich doch nicht vom Fleck bewegt. War es möglich, dass sie dies alles träumte, dass ihre unruhige Nacht noch längst nicht vorüber war? Kathrin schien es, als sei ihr eigener Wille nur noch eine ferne Erinnerung. Ohne weiter darüber nachzudenken stellte sie ihre Füße auf die recht hoch eingestellte Fußstütze des Sessels und dabei ergab es sich wie von allein: ihr kurzes Sommerkleid rutschte auf der glatten Haut ihrer Oberschenkel fast bis zum Schoß hoch. Anja hatte ihr verboten, im Sitzen die Schenkel geschlossen zu lassen und es machte Kathrin auf eine immer noch ungewohnt erregende Weise stolz, wenn sie sich auch daran hielt. Sie selbst konnte sich aus ihrer Sitzposition nur von der Taille aufwärts im Spiegel sehen und so konnte sie nicht wirklich sicher darüber sein, was die hinter ihr stehende Anja bei einem beiläufigen Blick in den Spiegel zufrieden als Tatsache zur Kenntnis nahm: es sah wirklich mehr nach Unachtsamkeit als Absicht aus, aber aus diesem Blickwinkel bedeckte das hochgerutschte Kleid die Gabelung von Kathrins Schenkeln nur noch sehr unvollkommen. Von hier aus war es nicht zu übersehen, dass Kathrin erstens kein Höschen trug und zweitens die fast bis zu ihrem Venushügel hinauf deutlich sichtbaren Schamlippen nicht von dem bei ihrer dunklen Mähne zu erwartenden dunklen Schamhaar geschmückt wurden, sondern glatt und haarlos waren. Anja lächelte, als sie sah, dass das blaßblaue Cape, welches der Friseur Kathrin nun umlegte, um eine gute Handbreit zu kurz war, um diesen wunderschönen Anblick wieder zu verbergen.

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, musst du dich einloggen.