Lisa am Teich


gummibaum

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05.03.2019
Voyeurismus

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Lisa war eigentlich kein Hingucker. Wir mochten sie freilich alle; und es gab nichts, was sie nicht konnte: Sie hatte tolle Noten, war hilfsbereit, spielte fantastisch Geige (sagten auch die, die davon wirklich etwas verstanden), gab kleineren Kindern Nachhilfe... Wenn sie nicht so unglaublich nett und bescheiden gewesen wäre, hätten wir sie sicherlich als Streberin abgestempelt. Aber sie war einfach wirklich keine, das war uns allen klar, und niemand neidete ihr etwas.

Vielleicht wäre das anders gewesen, wenn sie auch noch ein umwerfend schönes Mädchen gewesen wäre. Aber wie gesagt, sie war eigentlich kein Hingucker. Nicht hässlich, garantiert nicht. "Unauffällig", würde man im Nachhinein wohl sagen. "Angenehmes Äußeres" schon auch. Aber bestimmt keine, die ein Thema war, wenn wir Jungs abends nach dem evangelischen Jugendtreff, den wir seit der Konfirmation mehr oder weniger überzeugt besuchten, heimlich im Park standen, rauchten, Pauls mitgebrachten Schnaps tranken und uns über Frauen unterhielten. Lisa war ziemlich dünn, fast mager, hatte ein spitzes Gesicht, hellbraune Haare, ein überaus freundliches Lächeln und strahlte Ruhe aus. Ruhe war aber etwas, was uns 18jährige Burschen keineswegs interessierte, wenn es in unseren Gesprächen um die Stufenkameradinnen ging. Da ging es um Susannes gewagte Ausschnitte und die darin sichtbaren Spitzen-BHs; um Kerstin, die angeblich untenrum rasiert war (wir sprechen von einer Jugend in den 90ern...); um die engen Oberteile von Aylin; um Caro, die ihre schweren Brüste immer demonstrativ auf dem Tisch ablegte, wenn sie in der ersten Reihe sitzen musste; um das Gerücht, Christine hätte ihrem Freund einen geblasen (wie gesagt, in den 90ern war das alles noch terra incognita, so ohne Internet...). Und so weiter.

Kurz vor dem Abitur gönnte ich mir mit freundlicher Unterstützung meiner Großtante einen Entspannungstag in einem Thermalbad. Seit ich 15 war, hatte ich das Saunieren für mich entdeckt. Ein ungewöhnliches Hobby vielleicht, aber mir gefiel es einfach, zu schwitzen und dabei meinen Gedanken nachzuhängen. Ich lag draußen am Naturbadeteich in einem Liegestuhl in zweiter Reihe und las hin und wieder in "Lord of the flies", was unser Englischlehrer mir empfohlen hatte und was ich damals schon super fand. Plötzlich kam Lisa aus dem Gebäude. Die Lisa aus meiner Stufe. Kein Hingucker. Ich guckte trotzdem hin. Sie trug einen lila Bademantel. Ihre langen Haare, die sie sonst immer zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, fielen ihr offen und feucht über die schmalen Schultern. Ich hatte noch nie eine Schulkameradin in der Sauna getroffen und wusste nicht, ob ich sie rufen sollte. Ich entschied mich dagegen, und das war rückblickend sicherlich nicht falsch.

Lisa stand einfach nur da und ließ sich die Sonne auf ihr blasses Gesicht mit der spitzen Nase scheinen. Dann öffnete sie ihren Bademantel und mein Puls beschleunigte sich etwas. Sozusagen umsonst, denn sie hatte ein großes weißes Saunatuch umgeschlungen, von den Knien bis über den Brustansatz. Sie hob einen Arm, um ihre braunen Haare zurückzustreichen ("Straßenköterbraun", sagte sie immer mit sanftem Lächeln, fast ohne Bedauern). Warum auch immer, aber die Geste traf mich wie ein Blitz. Denn Lisa hatte ein bisschen Flaum unter den Achseln, und plötzlich dachte ich nur noch, "den hat sie untenrum bestimmt auch". Und den wollte ich auf einmal lieber sehen als alles andere.

Lisa drehte sich von mir weg. Gesehen hatte sie mich nicht, die Sonne war recht stark und blendete sie wohl. Vielleicht drehte sie sich deshalb auch weg; ich weiß es nicht. Lisa löste ihr Handtuch und ging zu einem der Haken, die in die Gebäudewand eingelassen waren. Mir schoss das Blut ins Gesicht. Lisas nackter Hintern, so unschuldig und knochig wie er war, machte mich an. Sie hatte einen schmalen Körper. Nicht kurvig wie Hanna oder Birgit, an die ich sonst oft dachte, wenn ich mir einen runterholte. Lisas Pobacken waren - ja, wie denn? Sie hatte keinen breiten Arsch, sondern irgendwie einen... langen Arsch, dachte ich. Zart, eher blass, eine lange Ritze zwischen den nicht besonders üppigen Hinterbacken, die recht weit oben erst zusammenliefen.

"Lord of the flies" war vergessen. Ich machte mich gleichzeitig klein und groß. Das heißt, ich sank möglichst tief in den Liegestuhl und hoffte, der dicke alte Mann vor mir, der am Schnarchen war, würde mir genügend Deckung geben. Gleichzeitig reckte ich meinen Hals unauffällig. Denn wenn Lisa in den Teich wollte, müsste sie zur Einstiegsstelle auf der anderen Seite des Teiches laufen. Und sich dann wieder in meine Richtung drehen und mir sozusagen gegenüberstehend in das ziemlich kalte Wasser gehen. Und mir ihre Scham präsentieren. Ich verfolgte jede Regung ihres Hinterns; sie bewegte sich recht anmutig. Die Nässe ihres Haars lief in einem kleinen Rinnsal den Rücken hinunter und lenkte meine Aufmerksamkeit zusätzlich auf den oberen Beginn ihrer Pospalte.

Was hatte Lisa eigentlich für Brüste? Da hatte ich noch nie drüber nachgedacht. Aber jetzt, wo ich damit rechnen konnte, sie womöglich gleich zu sehen, versuchte ich sie mir vorzustellen. Ich hatte Lisa noch nie als sexuelles Wesen wahrgenommen, und erst jetzt fiel mir auf, dass sie immer eher weite T-Shirts trug und ich keine Ahnung hatte, ob ihr Busen klein oder groß war. Aber vermutlich eher klein, dachte ich.

Und da waren sie. Ich atmete schwer; Lisa lief leichtfüßig auf die Treppe am Teichufer zu und zeigte, was sie hatte. Sie hatte wenig. Im Vergleich zu Caros Möpsen oder Aylins dicken Titten war die liebe Lisa absolutes Flachland. Und wie ein Keulenhieb spürte ich die Wahrheit dessen, was wir Jungs nie hatten glauben wollen: "Nicht auf die Größe kommt es an." Oh nein, darauf kam es wirklich nicht an. Die erste nackte Mädchenbrust, die ich in voller Pracht sah, waren jetzt Lisas schüchtern hervorstehende Äpfelchen. Sie war 18, viel mehr würde es auch nicht mehr werden. Aber was für eine wunderschöne Oberweite das war! Straff, irgendwie schlank wirkte ihre Brust, da schwang natürlich nichts hin und her, sondern war einfach, ja, ein Teil ihres Oberkörpers, ich weiß auch nicht, wie ich das ausdrücken soll. Sie hatte kleine spitze rosafarbene Brustwarzen. Darum waren ziemlich dunkle Flecken, dunkler als die Warzen jedenfalls. "Vorhöfe", ich erinnerte mich an den Biounterricht. Also, Lisa hatte dunklere Vorhöfe. Wie auch immer, es gefiel mir prima.

Ja, und untenrum... das war dann doch mehr als Flaum. Von Lisas kleinem Nabel abwärts kräuselte sich eine Spur feiner Härchen, etwas dunkler als ihre Kopfhaare, genau wie die unter den Achseln, die meine ganze Schaulust ausgelöst hatten. Und darunter... ein Dreieck aus zarten Locken, ein langer feiner Schlitz war zu erkennen. Lisa zitterte wegen des kalten Wassers, in dem sie nun bis zu den Knien stand. Mit einer abwesenden Geste strich sie über ihren kleinen Busch. Wie alles an ihr wirkte er nicht ausufernd, sondern irgendwie aufgeräumt. Eben ein "angenehmes Äußeres". Lisas Brustwarzen standen ziemlich steil nach vorne. Klar, der Teich hatte vielleicht 17 Grad. Aber so wie sie eben war, glitt sie ruhig und bestimmt immer tiefer ins Wasser, tat einige kräftige Schwimmzüge und stieg wieder heraus. Die Gänsehaut auf ihren langen Pobacken sehe ich heute noch vor mir.

Dann schüttelte sie sich, ging zu ihrem Handtuch, zog den Bademantel über, legte sich in einen Liegestuhl und schloss die Augen. Ich hatte genug gesehen und verschwand Richtung Innensaunen. Naja, nicht direkt zu den Saunen - nebendran war eine Toilette... "Kein Hingucker", echote es in meinem Kopf, während ich mit nie gekannter Erregung Lisas nackten schmalen Körper vor meinem geistigen Auge sah, und dabei meinen eigenen Körper bearbeitete, bis es mir sehr plötzlich und sehr heftig kam.

Ich habe es nie jemandem erzählt, bis heute. Schon gar nicht Lisa. Dafür war sie nicht der Typ. Sie war nach diesem Erlebnis natürlich keine andere. Schrieb ein super Abitur, machte ein Jahr Au-Pair und studierte dann Medizin. Vielleicht hat sie geheiratet, vielleicht hat sie viele Männer kennengelernt, die sich ebenso an ihren herrlichen Brüstchen, ihrem irgendwie intelligent wirkenden Hintern und diesem feinen Schlitz erfreut haben. Vielleicht auch nicht. Es ist mir egal. Ich weiß nur, dass ich noch heute ab und zu an Lisa denken muss, wenn mich Lust überkommt. Dann bin ich wieder 18, für einige Minuten, und gucke zu ihr hin.


Kommentare

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renrew50 schrieb am 05.03.2019 um 21:44 Uhr

fein beschrieben, gern mehr von dir

gummibaum schrieb am 05.03.2019 um 22:01 Uhr

Man dankt.

Lisa ist real. Die Geschichte nicht :-) Leider...

Arne51 schrieb am 07.03.2019 um 15:10 Uhr

Echt gut...erinnert mich an meine "Sturm- und Drangzeit" 

nudin schrieb am 07.03.2019 um 22:29 Uhr

Hey, voller Respekt: Das war ein kleines bisschen Anbetung einfach für das andere Geschlecht.