Delikate Wahl


baer66

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11.05.2014
Voyeurismus

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Zwei junge hübsche nackte Mädchen im Wettstreit und ein mächtiger Mann. Er allein hat die Wahl! Wie soll er sich entscheiden?

 

Der musikalische Salon des Industriellen Werner von Pichler ist seit Jahren legendär. Im gediegenen Ambiente seiner Jugendstilvilla im Westend treffen sich jeden ersten Samstag im Monat erfolgreiche Männer aus Industrie, Kunst und Gesellschaft zum privaten Kunstgenuß und zwanglosen Gedankenaustausch. Erlesene kulinarische Köstlichkeiten, seltene Weine und Spirituosen, exklusive Auftritte von gefragten Künstlern und ... natürlich die schönsten Mädchen der Stadt machen Einladungen zu von Pichlers Soiréen zu den heißesten Aktien in der Society.

 

Die soignierten Herren schließen beim Digestif zwanglos Freundschaften und besprechen am offenen Kamin diskret heikle Angelegenheiten von größter Bedeutung, die meist jungen Mädchen haben die einmalige Chance, hier entdeckt zu werden und Karriere zu machen. Herr von Pichler bietet ehrgeizigen jungen Anwältinnen, die auf ein lukratives neues Mandat oder eine steile politische Karriere aus sind, ebenso eine Plattform wie noch unentdeckten talentierten Nachwuchssängerinnen direkte Kontakte zu maßgeblichen Intendanten und international vernetzten Agenten. So manche kleine Schauspielerin findet in den verschwiegenen Konferenzräumlichkeiten im Obergeschoß eine bequeme Besetzungscouch, die ihr ungeahnte neue Möglichkeiten eröffnet.

 

Verena ist über die Empfehlung des Präsidenten der Anwaltskammer, der ein guter alter Freund von Pichlers ist, hier. Sie hat sich schick gemacht für diesen vornehmen Anlaß. Ein kurzes, aber seriöses schwarzes Kostüm betont ihre sportliche Figur, ihre langen schlanken Beine stecken in feinen schwarzen Seidenstrümpfen und hochhackigen Lackschuhen von Bruno Magli. Einige der teuren Accessoires stammen von ihrem väterlichen Freund und Verehrer, dem Präsidenten, der sie immer wieder ermutigt, ihr außergewöhnliches Talent im Gerichtssaal nicht zu verstecken. Das dunkle glatte Haar trägt Verena zurückgekämmt, eine rahmenlose Titanbrille von Silhouette verstärkt den intellektuellen Ausdruck ihres schmalen, klassisch schönen Gesichts, Schmuck sucht man an ihr vergeblich.

 

Die ehrgeizige Junganwältin ist bestimmt nicht schüchtern, unter so vielen bekannten und mächtigen Männern will sie aber doch lieber nicht ganz alleine auftreten. So hat sie einfach ihre extrovertierte Schulfreundin Julia mit eingeschmuggelt, die sich vollkommen unbefangen in großen Gesellschaften bewegt. Julia ist extrem kommunikativ, wirkt sofort herzlich mit ihren großen blauen Augen und der goldblonden Mähne. Als Kunststudentin trägt sie meist außergewöhnliche Designerkleider und die neuesten italienischen Schuhmodelle, die ihr einer ihrer zahlreichen Liebhaber aus der Modeszene verehrt hat. Julia steht Modell, posiert für Shootings, tritt in Shows auf, treibt sich überall herum, wo etwas los ist. Richtige Arbeit scheint sie nicht zu kennen und im Kreis der Freundinnen gibt es auch das Gerücht, daß sie sich für gutes Geld als exklusives Escortgirl zur Verfügung stellt.

 

Trotz der großen äußeren Gegensätze sind Verena und Julia Busenfreundinnen, die keine Geheimnisse voreinander haben. Nur die unterschiedliche Konfektionsgröße hindert sie daran, dieselben Kleidungsstücke zu tragen, bei den Schuhen kommt das immer wieder vor. Und bei den Männern auch!

 

Während der überschwenglichen Dankesadresse des begeisterten Gastgebers an die hinreißende junge Geigerin, die soeben einige virtuose Gustostückerln aus ihrem umfangreichen Repertoire zum Besten gegeben hat, stößt Julia Verena unsanft mit dem Ellbogen in die Seite. "Schau mal, dort drüben, der graumelierte Herr im weißen Dinnerjacket mit der bordeauxroten Fliege, der die Künstlerin mit den Augen verschlingt und am liebsten hier vor allen Leuten ausziehen möchte ... Kennst Du den?"

 

Verena zieht die Augenbrauen hoch, rückt ihre Brille ein wenig zurecht und denkt nach. "Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich glaube der ist Politiker, Industriesprecher seiner Partei, altes Geld, sehr kultiviert. Steht offenbar auf junge Mädchen!" "Das sollten wir ausnützen! Komm laß uns unauffällig hingehen!", flüstert Julia ihrer Freundin ins Ohr, schnappt sich zwei Champagnergläser vom silbernen Tablett des vorbeihuschenden livrierten Kellners und zieht Verena hinter sich her.

 

Julia schafft es nahezu mühelos, unverzüglich die Aufmerksamkeit fast aller Männer in ihrer Nähe auf sich zu lenken. Sie stolpert scheinbar unabsichtlich, verschüttet etwas von ihrem Champagner und schlüpft aus ihrem knallroten Lackschuh. Sofort unterbrechen mehrere Herren im Smoking ihre angeregte Unterhaltung, sinken auf die Knie und ziehen ihr den verlorenen Schuh wieder an. Ein besonders Entflammter streichelt ausgiebig ihren Fuß und küßt entzückt ihren nackten Rist. Ihr helles Lachen macht auch den zuvor ins Auge gefaßten graumelierten Politiker aufmerksam. Er entschuldigt sich knapp bei seinen Gesprächspartnern und nähert sich gemessenen Schrittes Julia. Verena ist wieder einmal völlig überrascht von den grandiosen schauspielerischen Fähigkeiten Julias, obwohl sie deren spektakuläre öffentliche Auftritte schon mehrmals beobachtet hat.

 

Als die beiden Freundinnen einander mit klingenden Kristallgläsern zuprosten, fällt Verena auf, daß das kurze Sommerkleid Julias ein wenig verrutscht ist und sie offensichtlich darunter völlig nackt ist. Ganz ohne Dessous im Salon! Das hätte sie niemals gewagt!

 

Der elegante Politiker lächelt breit, als er sich geschmeidig vorbeugt und Julia formvollendet die Hand küßt. "Also ich muß schon sagen, der Pichler hat immer wieder die allerschönsten Frauen im Salon! Kompliment!", sülzt er. "Ich glaube, ich habe das erste Mal das Vergnügen, Frau ... ?" Julia strahlt ihn an, macht aber keinerlei Anstalten ihren Namen zu nennen. Verena antwortet rasch an ihrer Stelle: "Berger, Verena Berger von der Kanzlei Thurn & Partner. Das ist meine Freundin Julia Bach, Herr Abgeordneter."

 

"Aber, aber, so förmlich an einem so schönen, kunstdurchfluteten Abend. Mein Verbindungsbruder, der Präsident, hat Sie mir bereits wärmstens an Herz gelegt, Verena. Ich darf Sie doch Verena nennen! Und ihre wunderschöne Freundin, Julia, nicht wahr?", antwortet der Politiker mit freundlichem, aber bestimmtem Unterton. "Und Sie sagen ganz einfach Ercole zu mir, bitte. So nennen mich meine besten Freunde. Und wir wollen doch Freunde werden!", lächelt er gewinnend.

 

Julia freut sich über die rasch gefundene Intimität und plappert gleich ungehemmt los. "Ercole, wie italienisch Herkules? Oh wie melodisch!" "Ein Spitzname aus Studentenzeiten, weil ich immer so gerne nach Italien gefahren bin. Und körperlich gut gebaut bin ich natürlich auch gewesen durch das viele Fechten!", erzählt der Politiker nicht ohne Stolz. Er bietet jeder der beiden Freundinnen einen Arm und wandert mit ihnen durch den Saal.

 

"Sind Sie das erste Mal hier?", fragt er unverfänglich und auf ein stummes Nicken von Verena bietet er ihnen an, sie ein wenig in der Villa herumzuführen. "Es ist ein prachtvolles Anwesen, doch sehr ausgedehnt. Man kann sich recht leicht verirren", meint er. "Aber der Blick von der Terrasse im Obergeschoß ist wirklich spektakulär. Das müssen Sie einfach gesehen haben!"

 

Verena scheint gar nicht so begeistert zu sein, sich aus der Allgemeinheit zu entfernen, soll sie doch hier möglichst viele neue berufliche Kontakte knüpfen, aber Julia ist sofort Feuer und Flamme für den Vorschlag und so steigen sie zu dritt die breite geschwungene Marmortreppe hinauf. Julia bewundert die lebensgroßen Aktbilder aus der Schule des fantastischen Realismus im Stiegenhaus, was ihr die anerkennende Bewunderung von Ercole für ihre Kunstkenntnisse einträgt.

 

"Sie kennen sich wirklich gut aus, Julia! Mir gefallen diese Bilder auch jedes Mal. Mir wären schöne junge Frauen auch im täglichen Leben am liebsten nackt!", lenkt er das Gespräch auf eine pikante Ebene. Julia gibt lächelnd zu, daß sie zu Hause so gut wie immer splitternackt ist, selbst wenn männlicher Besuch anwesend ist. "Charmant, charmant!", kommentiert Ercole und leckt sich genießerisch über die Lippen. "Da haben Sie es natürlich nicht so einfach, Verena. In Ihrem Beruf erwartet man äußerst korrekte Kleidung sowohl vor Gericht als auch in der Kanzlei und wohl auch im Privatleben. So wie in meinem ja leider auch!", wendet er sich an seine andere Begleiterin.

 

"Es gibt schon Menschen, die man lieber nicht immer nackt sehen möchte, bei Gericht, im Parlament oder sonst wo!", entgegnet Verena schnippisch. "In Italien hat der Cavaliere zwar versucht, das politische Spektrum um Schauspielerinnen, Nacktmodels und Pinup-Mädchen zu erweitern, aber bei uns?"

 

"Da gebe ich Ihnen völlig recht, Verena!", grinst Ercole schmutzig. "In Ihrem Fall ist das aber etwas anderes. Sie vereinen Schönheit mit Intelligenz, Verführungskunst mit Eleganz. Ich stehe auf Frauen wie Sie! Wenn sie beide jetzt nackt auf dieser Terrasse vor mir stehen würden, fiele mir die Wahl schwer, wem ich den Lorbeer der Schönsten verleihen sollte."

 

Verena merkt plötzlich, wie sie die Schmeicheleien des reifen Mannes erregen. Er ist einer der wenigen, der Ihr Aussehen mit dem Julias auf eine Stufe stellt. Gut, sie trainiert täglich und ihr sportlicher Körper ist schon prächtig in Form, aber die meisten Männer stehen eher auf den Typ Vamp von Julia, die einfach wie die leibhafte Venus wirkt und förmlich nach Sex riecht. Verena hat immer schon etwas für ältere mächtige Männer über gehabt. Sie genießt es unglaublich, sexuelle Macht über bedeutende Persönlichkeiten ausüben zu können. Die durch ihren schönen Körper erregte Potenz eines wichtigen, reichen und etablierten Liebhabers verschafft ihr den stärksten Orgasmus.

 

Julia, angeregt durch die belebende Wirkung des Champagners und die verführerische Abendluft der Frühlingsnacht, findet großen Gefallen an dem Vergleich zwischen Verena und ihr durch den Bewunderer Ercole. Wer sie kennt, merkt, daß sie jetzt scharf auf eine erotische Szene ist. Sie streckt Verena ihr makelloses Dekolleté entgegen und schlägt verschmitzt einen erotischen Wettkampf vor, bei dem der anwesende Kavalier den Schiedsrichter spielen soll.

 

Verena versucht die anzügliche Unterhaltung zurück auf die Kunstgeschichte zu lenken. "Als profundem Italienkenner ist Ihnen doch sicher das weltberühmte Gemälde des großen italienischen Barockmalers Annibale Carracci "Die Wahl des Herakles" aus der Farnesesammlung im Museo di Capodimonte in Neapel bekannt? Noch dazu, wo dabei Ihr Namenspatron im Mittelpunkt steht!"

 

"Ja, ja, genau, Herakles am Scheideweg! Eine ganz tolle Szene! Ich habe mich immer schon gefragt, wieso der Halbgott den Weg der Tugend gewählt hat und nicht den der Freude?", sinniert Ercole schmunzelnd. "Die alten Griechen haben freilich schon immer empfohlen, nicht den leichtesten Weg zu suchen! Eine delikate Wahl!"

 

Julia sieht die heiße Erotik des Augenblicks in die mystischen Tiefen von Philosophie und Kunst abgleiten und ergreift die Initiative. Mit wenigen geschickten Handgriffen entledigt sie sich ihres Kleides und steht splitternackt in ihren aufreizenden Schuhen auf der Terrasse. Im milden Licht des Abendrots wirkt ihr heller fester Körper besonders verführerisch. Die scharfen Schatten betonen ihre weiblichen Rundungen. Ihre festen Brüste stehen steil vom Körper ab und die Nippel werden in der kühlen Luft schnell fest. Statt ihre komplett rasierte Scham zu verbergen, spreizt sie aufreizend die perfekten langen Beine und fordert Verena heraus: "Komm schon, meine liebe Verena, zeig uns, ob Ercole heute auch so wählen wird wie in der griechischen Mythologie!"

 

Verena nimmt den Fehdehandschuh der Freundin auf. "Der Weg der Tugend ist schmal, steinig und steil, am Ende aber wartet der Ritt mit dem geflügelten Pferd in den Himmel!" Mit diesen Worten zieht sie sich ihre Kostümjacke aus und schleudert sie dramatisch in die Frühlingsluft. Langsam knöpft sie ihre dünne weiße Seidenbluse auf und ihr schwarzer Spitzenbalconcino wird sichtbar. Sie spürt, wie sie die erotische Wettbewerbssituation noch zusätzlich geil macht.

 

Ercole hat sich in der Mitte der beiden auf einer steinernen Bank niedergelassen und verfolgt mit heißen Blicken das galante Duell der beiden schönen Frauen. Er ertappt sich dabei, wie er sich anstelle des Pegasus einen heißen Ritt auf der gutgebauten schlanken Anwältin vorstellt.

 

"Die Freude ist der schönste Inhalt und der tiefere Sinn des Lebens! Carpe diem!", entgegnet Julia. "Euterpe, die Muse der Musik hat uns vorhin bereits geküßt, für Thalia, die Schutzherrin des Theaters stehe ich als Schauspielerin hier nackt vor Euch und Eros wartet bereits mit dem verzauberten Pfeil, um ihn ins Herz der Liebenden zu schießen. Die Tugend möge warten bis wir alt geworden sind!" Provokant reibt sie mit der rechten Hand ihre glänzende Spalte und stöhnt dabei auf.

 

"Als junger Mann habe ich große Hochachtung für das Edle, Schöne, Gute und die klassischen Tugenden empfunden!", meint Ercole und versucht angestrengt alles, um einigermaßen neutral zu bleiben. "Je älter ich jedoch werde, umso mehr wird mir die Kürze des Lebens bewußt und ich sehne mich nach ausschweifenden Sinnenfreuden!" Dabei kann er seine Augen nicht von der erregten Julia wenden. Unverhohlene sexuelle Gier und heißes Begehren nach dem jungem Mädchen prägen seinen Blick.

 

Inzwischen hat sich Verena auch des kurzen Rocks erledigt und zeigt ihren schönen Körper in feiner spitzenverbrämter schwarzer Lingerie. "Tugend heißt ja nicht, daß wir nicht genießen dürfen, aber mit dem richtigen Maß und Ziel. Wenn ich mich jetzt ganz ausziehe und wir uns trunken den bukolischen Sinnenfreuden hingeben, werden wir danach dann nicht ein Gefühl großer Leere empfinden?" Sie merkt, daß sie selbst nicht recht glauben kann, was sie da sagt. Heiß brennt die Gier nach einem Abenteuer in ihr und sie möchte sich am liebsten sofort ihre Wäsche vom Leib reißen, um für eine körperliche Vereinigung bereit zu sein. Nur so sieht sie auch eine realistische Chance im Wettstreit mit Julia zu bestehen.

 

Ercole wendet sich Verena wohlwollend zu. Gerade daß sie noch nicht alles von ihrem jungen Körper preisgibt, macht ihn zusätzlich scharf. Er steht unglaublich auf erotische Dessous und die zusätzliche Spannung des Versteckens und Entdeckens weiblicher Reize. Der scharfe Kontrast zwischen der nackten Julia und der in ihrer Lingerie fast noch nackteren Verena lassen ihn von wilden Spielen zu dritt träumen. "Ihr aufregender Anblick in diesen unglaublich erotischen Dessous macht mich schwach, Verena! Welch gesteigerte Lust bereitet doch gerade die Enthüllung ein wenig verborgerner Schönheit!", schmachtet der Genießer schöner Frauen.

 

Julia will es wissen! Sie sucht nun immer zielstrebiger die Entscheidung. "Ercole soll jetzt wählen: Hemmungslos geile nackte Freude oder maßvoll verhüllte tugendhafte Erotik!"

 

Der tief verunsicherte mächtige Mann richtet seine Augen hilfesuchend in den Himmel. "Oh Ihr Götter, steht mir bei! Wie soll ich mich entscheiden?"

 

Die Geschichte ist inspiriert durch das Gemälde

http://it.wikipedia.org/wiki/File:Annibale_Carracci_-_The_Choice_of_Heracles_-_WGA4416.jpg

 

 


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