Anna Teil 1 (überarbeitet) und Teil 2


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24.06.2005
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Anna kam in die Küche und rief Noch zwei Kaffee, bitte! Kostas nickte nur und machte sich an die Arbeit. Derweil stellte Anna das benutzte Geschirr, das sie hereingebracht hatte, auf dem Tisch in der Mitte ab, stellte den bereit stehenden Orangensaft und den Joghurt mit dem Honig auf das Tablett und ging erneut hinaus auf die Terrasse der Taverne zu den Frühstücksgästen. Kostas sah ihr dabei über die Bar hinweg zu, wie das hübsche Mädchen mit den langen blonden Haaren mit einem immer charmanten, freundlichen Lächeln bediente. Was würde ich bloß ohne sie machen? Wie bin ich bloß all die Zeit ohne sie ausgekommen, dachte er sich.

Er betrieb eine Taverne an einer einsamen Bucht an der kretischen Südküste. An der fast zwei Kilometer langen Bucht befanden sich nur drei Häuser, zwei Ferienhäuser, die meist leer standen und deren griechische Besitzer nur wenige Wochen im Jahr da waren, und Kostas Taverne, ganz am westlichen Rand, wo die Bucht in Felsen und Steilküste überging, ein altes Kapitänshaus am alten, längst nicht mehr genutzten Hafen des Dorfes, das mehrere Kilometer oberhalb am Berg lag. Oben vermietete Kostas vier Zimmer, unten bestand das Gebäude aus einer langen, schilfgedeckten Terrasse unmittelbar am Wasser, das einen Meter unterhalb gegen das Fundament klatschte, geschützt von großen Felsblöcken zur einen und einer kleinen Anlegemole auf der anderen Seite. Das Erdgeschoß war komplett Küche und Vorraum und durch eine Bar zur Terrasse hin geöffnet.

Hier arbeitete Kostas die ganze Saison über allein. Seine Frau, mit der er vor Jahren das Haus erworben hatte, entgegen den Warnungen all seiner Freunde und Nachbarn oben aus dem Dorf, hatte ihn vor vier Jahren verlassen. Seitdem besorgte er allein den Einkauf in der fernen Stadt, die Zubereitung und das Servieren der Mahlzeiten, das Reinigen der Zimmer, die Reparaturen am Haus, die Pflege des kleinen Gartens hinten, war ständig bereit für Gäste, die tagsüber zu einem kleinen Imbiss oder einer Erfrischung herbeikamen und versorgte Hund und Katze. Damit war er voll und ganz ausgelastet.

Man hatte ihn und seine Frau eindringlich davor gewarnt, dass niemand dorthin käme und es mangels Gäste kein Geschäft wäre, hier eine Taverne zu errichten. Vom Dorf selbst waren es schon fünfzehn Minuten Serpentinenfahrt über eine holperige Piste, zum nächsten Einkaufsort musste man ganz über die Bergkette eine dreiviertel Stunde fahren, der nächste Touristenort lag fast eine Stunde Autofahrt entfernt! Wer sollte sich hierhin ins Nichts verirren?!
Und dennoch gab es reichlich zu tun. Es gab zum einen mittlerweile Stammgäste, die sich ein-, zweimal im Jahr hier für ein paar Wochen einquartierten, um die unendliche Ruhe dieser noch so unberührten, stillen Ecke dieser schönen Insel zu genießen, aber auch Kostas gute Küche, vor allem seine Fischgerichte, die auch Touristen von weit her aus dem Urlaubsort am Abend anlockten. Und tagsüber kehrten immer wieder Leute ein, die sich einfach mal mit ihren Leihwagen auf den Weg gemacht haben, diesen Abschnitt der Küste zu erkunden, und die vor oder nach einem Bad oder nach ein paar Stunden an einem der einsamen Strände am östlichen Ende der Bucht bei ihm ein kühles Getränk einnahmen. Auch direkt an seiner Taverne gab es einige Sonnenliegen, kostenlos, für die Kostas zwischen Terrasse und Beginn der Steilküste ein Kiesbett aufgeschüttet hatte, das, halb verdeckt von einem Felsvorsprung, immer mehr genutzt wurde, direkt am Wasser, etwas beschwerlich zwar zum Hineingehen wegen der vielen großen Steine, dafür mit einem herrlichen Becken zum Treiben lassen und Schnorcheln. Auch eine kleine Süßwasserdusche hatte er dort eingerichtet, ein einfaches gekrümmtes Rohr mit Hahn. Wer dort lag, kam gern mal zu einer Cola oder einem Imbiss auf die Terrasse, und zusammen mit den anderen Gästen vom Strand machte die Terrasse tagsüber oft den Eindruck einer Beach-Bar.


Und in diesem Jahr war nun Anna erschienen. Ganz überraschend war sie vor zwei Wochen bei Kostas aufgetaucht, mit wenig Geld, aber viel Charme sie wolle gern bei ihm wohnen und ihm im Gegenzug in der Taverne helfen. Kostas kannte Anna gut, auch wenn er sie seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte. Die schöne Achtzehnjährige war die Tochter einer ebenso schönen Frau, mit der Kostas drei wunderbare Sommer hier in der Taverne verbracht hatte, in den Jahren, nachdem ihn seine Frau verlassen hatte. In den ersten beiden Jahren war Veronika, so hieß die Frau, noch mit ihrer Tochter Anna, mit der sie zusammen in Wien wohnte, gekommen, im dritten allein. In diesem Jahr werde sie wohl nicht kommen, schrieb sie ihm, sie und ihr Mann hätten wieder zueinander gefunden, alles sei unklar. Aber dafür kam nun völlig unerwartet Anna, allein.

Anna war ein sehr hübsches Mädchen. Nicht allzu groß, einsachtundsechzig, sehr schlank und schmal, mit langen, natürlich hellblonden Haaren, einem schönen, noch recht mädchenhaft wirkenden Gesicht, strahlend grünen Augen, markanten Augenbrauen, einer hübschen Nase, schönen weißen Zähnen und süßen Grübchen, einfach umwerfend. Sie hätte mit der entsprechenden Größe ein wahres Model werden können, so aber war sie das wunderhübsche Mädchen von nebenan, nach dem sich jeder umdrehte. Und dabei war sie so sehr natürlich, offen, stets freundlich und geduldig, immerzu lächelnd, immer gut gelaunt und ansteckend fröhlich, jedermann mochte dieses süße Mädchen auf Anhieb.

Plötzlich hatte sie auf der Terrasse seiner Taverne gestanden, mit einem kleinen Rucksack auf dem Rücken, und dabei breit grinsend. Er hatte sie sogleich erkannt, denn so ein hübsches Mädchen blieb ihm natürlich im Gedächtnis, und so sehr hatte sie sich nicht verändert, vielleicht etwas längere Haare und etwas mehr Busen nun. Und Kostas war froh, dieses wunderbare Mädchen als Hilfe bei sich zu haben. Nicht nur, dass sie ihm Gesellschaft leistete, wenn mal nicht so viel los war, etwa weil das Wetter schlecht war, sie war auch fleißig, half, so hatten sie es vereinbart, morgens beim Frühstück, machte die Zimmer sauber, etwa jeden dritten Tag, und half abends immer beim Servieren. Tagsüber zwischen elf und sechs dagegen hatte sie meistens frei, viel Zeit, um zu lesen, zu baden oder sich an einem der einsamen Strände oder auf der Mole zu sonnen. Das genügte Anna, mehr wollte sie gar nicht, sie wollte sich nach ihrer Matura einfach nur erholen, außerdem sich ein wenig von der Trennung ihres Freundes, mit dem sie ein ganzes Jahr zusammen gewesen war, ablenken, und dazu brauchte sie nicht viel Gesellschaft, brauchte keinen Trubel, jedenfalls für ein paar Wochen, sie wollte all die Bücher verschlingen, die sie schon immer lesen wollte, ein wenig schwimmen, morgens ein bisschen joggen und ansonsten einfach nackt am Strand in der Sonne liegen und dabei vollkommen nahtlos braun werden.

Schon dereinst zusammen mit ihrer Mutter hatte sich das hübsche blonde Mädchen an den Stränden dieser Küste ausschließlich nackt gesonnt. Für Anna war das völlig normal, so frei und unbeschwert herumzulaufen, sie war so aufgewachsen. Von jeher hatten Mutter und Tochter jeden Sommertag daheim in Wien nackt auf den FKK-Wiesen am Donauufer verbracht, gemeinsam, allein oder mit Freunden, und selbstverständlich auch jeden Urlaub, und Kostas konnte sich nicht erinnern, die beiden wunderschönen Sonnenanbeterinnen jemals in Badezeug gesehen zu haben, wenn er sie an den Strand begleitet hatte. Auch hier und jetzt, nun mehr oder weniger erwachsen und ganz allein, genoss Anna die Sonnenstrahlen am liebsten an jeder Stelle ihrer makellos schönen Haut und lief am Strand ganz und gar ohne herum. Überhaupt hatte sie nichts von ihrer früheren Unbefangenheit abgelegt. Sie wohnte hinten mit Kostas im kleinen Wohnhaus, das versteckt im wilden Garten lag. Bevor sie abends zu Bett ging und ihm einen Gutenachtkuss gab, wenn sie morgens aufstand und ein frühes Bad im Meer nahm, wenn sie dann nach dem Joggen duschte, immerzu lief sie wie selbstverständlich vor seinen Augen splitternackt herum, wie in alten Zeiten. Dass sie nunmehr mehr Busen hatte, wenn auch keinen allzu großen, aber doch sehr schön runden, jugendlich festen, dass sie jetzt im Schoß vollständig rasiert war, nur noch glatte Haut sehen ließ, wo früher immerhin noch ein ganz schmaler Streifen kurzer blonder Stoppeln gewesen war, machte sie ihm gegenüber auch nicht weniger offenherzig, für sie war das ein natürlicher Teil ihrer selbst, das gehörte zu ihr, und sie kannte keine Scheu, sich, ihren schönen Körper und alles, was dazu gehörte, so zu zeigen. Ihre Figur war tadellos, sehr schlank, aber an den richtigen Stellen wohl gerundet, mit einer schmalen Taille, einem sehr flachen Bauch, etwas breiteren Hüften, wohlgeformten Beine - und dem schönsten Po überhaupt, fest, wohl gerundet und doch zierlich, einfach süß, ein echter Blickfang, dazu außerdem mit einem kleinen süßen Piercing im Bauchnabel. Das alles rundete ab eine makellose, streichelzarte und durchgehend, vollkommen streifenfrei gebräunte Haut.
Kostas nahm es mit einem Achselzucken hin, das dieses wunderbare Mädchen seine natürlichen Reize kaum oder gar nicht verbarg, aber was sollte er auch tun?! Natürlich war das für ihn ein ständig aufregender, ein erregender Anblick, schließlich war er ein Mann, und noch dazu ein recht attraktiver, noch junger, aber zunächst einmal machte sie mit keiner einzigen Bemerkung, keinem Blick, keiner Regung auch nur den Hauch einer Andeutung, dass er für sie mehr war als ein guter Freund, mehr war als eine Art Onkel, dass er sich bei ihr etwas erlauben könne - und außerdem war mit ihrer Mutter Veronika längst nicht alles aus, niemals also wäre er deren Tochter zu nahe gekommen, das allein war schon Ehrensache.

Und nicht nur ihm gegenüber war sie derart offenherzig, Kleidung schien ihr allgemein eher lästig zu sein, zumal bei der Hitze der letzten Wochen. Er musste sie ein wenig bremsen, dass sie es, zumindest in der Umgebung der Taverne, nicht übertrieb. Immerhin kamen ja auch oft Leute aus dem Dorf, meist die Männer, die Bauern der Gegend, um bei einem Kaffee oder Raki ein Schwätzchen zu halten, oder sie legten mit dem Boot an, um Kostas frischen Fisch zu verkaufen. Und wie leicht war man hier seinen guten Ruf los! Nicht nur Kostas sorgte sich um seinen eigenen, auch Anna gehörte durch die Verbindung mit Veronika sozusagen dazu, und das tat man nicht, zumindest in den Augen der Kreter, dass man als junge, noch dazu unverheiratete Frau allzu freizügig vor anderen, vor Fremden herum sprang. Also bat Kostas die kleine unbekümmerte Nudistin, sich in der Taverne bitte immer anständig zu kleiden und auch am Strand aufzupassen, dass keine Kreter in der Nähe sind. Das sah Anna sofort ein. Sie sonnte sich daher meistens an einem ganz kleinen Strandabschnitt, der noch jenseits des Kiesbetts mit den Liegen und von dort noch zehn Minuten Wanderung über Felsen und Steine lag, der im Wasser fast einen kleinen Pool bildete, von Felsen umrandet, an Land aus feinen, vielfarbigen, runden Kieseln bestand, herrlich einsam und unentdeckt, oder auf der Mole, denn diese konnte man nur vom Wasser wirklich einsehen, vom Land aus nur von der vorletzten Serpentine aus, und von dort sah man nur mit Mühe, dass, aber nicht wer und wie sich jemand dort sonnte. Und wenn jemand die Mole vom Strand aus betreten wollte, sah Anna denjenigen schon, bevor dieser sie entdeckte, und konnte sich bedecken, wenn sie wollte.

Da aber die Taverne tagsüber wie eine Beach-Bar wirkte, passte sich Anna hier dem Outfit vieler Gäste an, trug immer einen winzigen rotgelben Bikini-Tanga, der fast ein String war, an den Seiten nur durch dünne geknotete Bändchen gehalten, ansonsten nur aus kleinen Dreiecken vorn und hinten bestehend, dazu entweder knappe, bauchfreie Spaghettiträger-Tops auf nackter Haut oder auch nur das dazugehörige sehr knappe Bikini-Oberteil. So zeigte sie viel nackte, schon unglaublich sommerlich gebräunte Haut. Das blonde Mädchen sah darin extrem sexy aus, und die Gäste mochten das. Kostas ahnte, dass das Geschäft seit Annas Erscheinen noch besser laufe. Zum Abend hatte Anna anfangs öfter eine weiße Hüfthose oder einen kurzen Jeans-Minirock zu ihren sexy Tops getragen, in letzter Zeit aber, seitdem es auf Kreta nun auch nachts sehr warm blieb, begnügte sie sich oft auch dann einfach nur mit ihrem knappen Bikini-Höschen.

Heute morgen nun saßen auf der Terrasse vier Leute, zwei Pärchen, eines aus Belgien, mittleren Alters, ein anderes aus England, schon etwas älter. Allesamt waren schon einige Tage hier. Mit den Übernachtungsgästen pflegte sich Anna immer regelrecht anzufreunden, denn es war morgens und abends meist ihre einzige Unterhaltung, und wenigstens ab und zu wollte sie sich mal mit jemandem austauschen. Außerdem übte das ihre Sprachkenntnisse. Anna trug statt eines Tops eine weiße, langärmlige Trainingsjacke, da heute erstmals seit langem ein recht frischer Wind über das Meer kam, und wie üblich ihren rot-gelben Tanga. Sie setzte sich zu den Engländern, unterhielt sich über deren Pläne für den Tag. Es kam der Schweizer hinzu, den Gang neben dem Haus herunter, der nach hinten zu den oben gelegenen Zimmereingängen führte, ein groß gewachsener Mann etwa Ende vierzig, sehr stark gebräunt schon, mit bereits lichterem blonden Haar, nur in Shorts bekleidet. Er war sehr dünn, aber äußerst drahtig, sehnig, durchtrainiert, kein Gramm Fett am Leib. Jeden Morgen lief er die Piste bis zum Ende der Bucht, dann die Strände entlang, in die Berge, hinauf zum Dorf, die Straße herunter, gut zehn Kilometer mit etwa sechshundert Höhenmetern! Er bestellte bei Anna sein Frühstück und setzte sich an einen der freien Tische. Während die anderen Gäste bei Kostas an der Bar zahlten, machte Anna ihm Kaffee und bereitete Toast zu. Nachdem die zwei Pärchen nun gegangen waren, verabschiedete sich auch Kostas. Er musste heute in die Stadt, zum Anwalt, zum Arzt, ein paar Einkäufe erledigen, noch ein paar Erledigungen. Es war vereinbart, dass Anna heute tagsüber auf die Bar aufpasste und dafür morgen den ganzen Tag frei bekam, denn dann wollte sie mal mit seinem altem Lieferwagen in die Stadt fahren.

Anna blieb mit dem Schweizer allein. Sie bediente ihn, dann setzte sie sich dazu. Der Wind hatte etwas nachgelassen, die Sonne stand nun, gegen zehn Uhr, schon hoch am Himmel. Anna öffnete den Reißverschluss, zog sich die Trainingsjacke aus und hängte sie über die Lehne. Barbusig saß sie nun dem Schweizer gegenüber, aber die Situation hatte für beide nichts Außergewöhnliches, denn sie nutzte gern die Zeiten, in denen Kostas nicht anwesend war, um sich etwas frei zu machen. Dann servierte sie halt oben ohne, auch Gäste, die zum ersten Male hierher kamen, und das alles mit der größten Selbstverständlichkeit. Ihr machte das nichts aus, und die Gäste machten höchstens mal eine scherzhafte Bemerkung. Nur bei Griechen passte sie entsprechend auf. Wenn Einheimische kamen, bedeckte sie ihre schönen Brüste stets rechtzeitig mit dem Oberteil.

Der Schweizer war ohnehin diesen Anblick längst gewohnt, er kannte gut jeden Zentimeter ihres Körpers. Gleich am Tag nach ihrer Ankunft war sie ihm am Strand begegnet, sie war spazieren gegangen, er gerade aus dem Wasser gestiegen, und beide hatten sich splitternackt gegenüber gestanden und unterhalten, seitdem hatte er das schöne Mädchen oft völlig ohne gesehen. Und vor drei Tagen hatten sie miteinander geschlafen. Ganz nebenbei war es passiert, Anna hatte sich am späten Nachmittag auf ihrer Mole gesonnt, selbstverständlich ohne alles, er war hinzu gekommen, sie hatte ihn gebeten, ihr den Rücken einzucremen, auch Po und Beine, er ließ sich Zeit, sie bat ihn auch, vorn weiterzumachen, er cremte sie überall ein, während sie beiläufig miteinander redeten, sie genoss seine zärtliche und gleichsam völlig unaufdringliche Art, auch, wie er sanft ihren Schoß berührte, über ihre Schamlippen strich. Er war dann in sein Zimmer gegangen, um ein Schläfchen zu machen, Anna kam wenig später an seiner Tür vorbei, die offen stand, schaute kurz hinein, er lag nackt und unbedeckt auf seinem Bett, schlug die Augen auf, sie trat näher, setzte sich an den Bettrand, er ergriff ihre Hand, zog sie zu sich hinab, sie küssten sich, und Anna legte sich zu ihm. Anschließend, nachdem sie beide zu einem lustvollen Höhepunkt gekommen waren, lagen sie noch eine Weile schweigsam beieinander und sahen zur Decke, wo langsam der Ventilator kreiste. Dann küsste sie ihn noch einmal, stand auf und ging wortlos hinaus. Am Abend dann, beim Essen, war alles wie immer, beide waren aufmerksam und zuvorkommend zueinander, freundschaftlich, offen.

Anna mochte ihn gern, aber war keineswegs verliebt. Grundsätzlich stand sie auf ältere Männer, und es war schön gewesen, mit ihm zu schlafen. Auch bereute sie es keinen Moment. Sie nahm gern solche kleinen Abenteuer mit, solange sie es war, die die Männer auswählte, nicht umgekehrt. Aber sie hatte sich vorgenommen, ihr Herz für eine Weile zu verschließen, ihre Enttäuschung über ihre letzte, gerade erst beendete Beziehung zu verarbeiten und sich nicht auf etwas Neues einzulassen. Das erklärte sie ihm am nächsten Tag auch in kurzen, ernsthaften Worten, einfach so, beim Frühstück, er nickte, lächelte und verstand. Er hatte eine sehr männliche, reife Ausstrahlung, selbstbewusst, sicher, charmant, ironisch, Anna fühlte sich in seiner Gegenwart manchmal wie ein kleines, unbedarftes Mädchen, aber das ging nicht von ihm aus, nie behandelte er sie von oben herab, er nahm sie ernst und hörte ihr stets aufmerksam zu, und gerade während dieser Erklärung ihrer derzeitigen Gefühle fühlte sie sich sehr gut bei ihm aufgehoben und wohlverstanden, und außer freundschaftlichen Wangenküsschen zur Begrüßung und ab und zu mal einer zarten Berührung ihres süßen Pos, dort wo das knappe Bikinihöschen viel nackte Haut ließ er liebte es, seine Hand dort aufzulegen, wenn sie bediente, und sie mochte das nicht weniger gern - kam er ihr seitdem nicht mehr allzu nah.

Nun stand sie auf und ging hinein, um sich selbst einen Kaffee zu machen. Derweil betrat ein weiteres Pärchen die Terrasse, ein junges Paar aus Österreich. Sie kamen jeden Morgen mit ihrem Geländewagen von irgendwoher, frühstückten auf der Terrasse und besetzten dann die beiden Liegen am äußersten Rand des Kiesbetts. Dort, von der Terrasse wegen eines Felsvorsprungs nicht zu sehen, sonnten sie sich dann nackt, einfach so. Sie stiegen auch so über die Steine ins Wasser, ebenfalls dort, wo man sie nicht sehen konnte. Aber die einfach gehaltene Dusche stand am vorderen Ende der Fläche, und von der Terrasse aus konnte man sie beiden sehr gut sehen, wenn sie nach dem Bad im Meer das Salzwasser abwuschen. Kostas hatte das sehr wohl bereits bemerkt, aber sei es aus Toleranz, sei es aus Geschäftssinn, immerhin waren die beiden gute Kunden, er kümmerte sich nicht darum und ließ sie gewähren. Meist lagen die beiden dort allein. Wenn andere Gäste mal einen Blick auf die Liegen warfen, dann kehrten sie entweder leicht erschrocken um, wenn sie die beiden Nackten sahen, oder sie gesellten sich dazu, wenn ihnen selbst der Sinn nach Nacktsein stand. Letztere waren gar nicht so wenige, denn an all den einsamen Stränden in der Umgebung sonnten sich die meisten Leute völlig ohne, selbst solche, die das sonst nicht taten, denn man konnte viel Abstand zu anderen halten, wenn man überhaupt den Strand mit jemandem teilen musste.

Anna mochte diese beiden Landsleute gern. Sie kamen oft mittags auf ein Stündchen in den Schatten des Schilfdachs, aßen eine Kleinigkeit und unterhielten sich mit ihr, wenn sie selbst gerade ihre Siesta an einem Tische nahe der Bar hielt und las oder auf das Meer hinausschaute. Die beiden hatten dann oft nur ein Handtuch um die bloßen Körper gebunden. Der Mann war etwa dreißig, groß und kräftig, und er hatte eine unglaubliche Ähnlichkeit mit DJ Ötzi, was ihn in Annas Augen zuerst eher unsympathisch wirken ließ. Bald aber fand die heraus, dass er sehr nett und witzig war. Das Mädchen war viel jünger, etwa zwanzig, fast einen Kopf kleiner als Anna, sehr zart gebaut, sehr schmal, mit einem süßen Gesicht und lustigen blonden Locken. Und beide machten auch nackt eine sehr gute Figur. Und Anna bewunderte deren Lockerheit, sich den anderen Besuchern hier einfach so nackt zu zeigen. Aber die Tatsache, dass Kostas ihnen regelmäßig etwas ausgab, oft eine Cola oder einen Kaffee, und dass Anna das ihnen oft sogar an die Liegen bringen sollte, zeigte den beiden auch, dass ihr Verhalten vom Wirt wenn nicht unbedingt willkommen, so doch toleriert wurde. Und noch viel mehr bestärkte sie, dass sich Anna ab und an zu ihnen gesellte, sich eine dritte Liege herbei stellte, sich das Höschen und, je nach dem, ob sie es überhaupt noch trug, das Oberteil auszog und sich eine Weile mit ihnen plauderte und sich dabei nahtlos bräunte, hinter dem Felsvorsprung unbemerkt von Kostas und den Gästen auf der Terrasse.

Die beiden setzten sich an den hintersten Tisch, der schon in der Sonne stand. Als das blonde Mädchen Anna durch die Bar hindurch sah, rief es: Na, allein heute?! Hallo! Ja, Kostas ist heute in die Stadt gefahren. Sie kam heraus und begrüßte beide mit Wangenküsschen. Annas schönen, festen, herrlich gebräunten Brüste glänzten im Sonnenlicht. Das übliche? Gern. Sie ging zurück, den beiden den Anblick ihres schmalen nackten Rückens und ihres süßen Pos im sexy String-Tanga gönnend. Ein schönes Kind. sagte er leise zu seiner Freundin, aber laut genug, dass der Schweizer, der zwei Tische weiter saß, es hören konnte. Der nickte ihnen lächelnd zu.

Als nun Anna wieder aus der Küche trat, hatte sie auch ihren String-Tanga abgelegt. Mit klopfendem Herzen kam sie näher. Ihr Puls schlug heftig, aber nicht so sehr wegen ihrer drei Gäste die hatten sie allesamt schon ganz nackt gesehen, aber noch nie hier, bei der Arbeit! -, sondern weil sie genau wusste, dass sie etwas Unerlaubtes tat: Wenn nun Kostas überraschend zurückkäme?! Das gäbe sicherlich Ärger! Oder wenn ein Kreter aus dem Dorf käme?! Aber sie hatte sich das schon so lange ausgemalt, wie es wohl wäre, einfach mal völlig nackt zu arbeiten, gar nichts zu tragen, nur ihre Flip-Flops, während sie hier auf der Terrasse ihre schönen Stammgäste bediente, das Höschen beiseite zu legen, das sie irgendwie immer als störend, als zuviel, als überflüssig empfand, und Arbeit und FKK zu verbinden. Nun war der Moment gekommen. Ich nehme mal kurz ein Bad, passt Ihr ein bisschen auf den Laden auf? war ihr einziger Kommentar, wobei sie sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte, sie ging zum Rand der Terrasse, stieg ein paar Treppenstufen zum Wasser herab, dort wo es auf feinem Sand direkt ins Meer ging, wo Anna jeden Morgen, wenn noch niemand wach war, ihr nacktes Bad nahm, und glitt dann schnell ins Wasser.

Die anderen sahen ihr staunend zu, überrascht, angetan. Anna kam zurück, trocknete sich mit einem Handtuch, das noch vom Morgen dort lag, ab, legte es wieder weg und kam zurück auf die Terrasse. Zieht Euch doch auch aus! rief sie den anderen zu, Ich erlaube es Euch! Die drei anderen grinsten sie an. Der Schweizer bezahlte bei ihr, ging nach oben, seine Strandsachen zu holen, dann ging das Pärchen zu den beiden Liegen, die sie bevorzugten. Dort zogen sie sich aus und legten sich nackt darauf. Anna räumte derweil ab, brachte das Geschirr hinein, wischte dann die Tische sorgfältig und setzte sich danach mit ihrem Buch auf einen der schattigen Plätze an der hinteren Wand. Der Schweizer kam zurück, nun völlig nackt, grinsend, einen Rucksack auf dem Rücken, Wanderstiefel an. Anna lächelte ihm zu. Vor ihm baumelte ein mächtiger, fleischiger, fester Schwanz, der Schweizer war sehr gut bestückt, äußerst beeindruckend selbst im normalen Zustand, wie Anna fand. Das blonde Mädchen stand auf, er kam nah heran, gab ihr ein Wangenküsschen links, eines rechts, strich dabei mit der Hand über ihren nackten Po und ging. Sie sah ihm nach, wie er den Weg zum Wagen hoch stieg, federnd, muskulös, dynamisch, musste an ihren gemeinsames Nachmittag oben in seinem Zimmer denken, hatte kurz und heftig ein kribbelndes Empfinden im Unterleib, eine lustvolle Erinnerung daran, ihn in sich zu spüren. Sie sollten das noch einmal wiederholen, dachte sie, vor sich hin lächelnd. Völlig unvermittelt war sie feucht geworden.
Ihren Bikini hatte sie griffbereit neben sich liegen, falls jemand käme. Aber der Tag verlief absolut ruhig. Mittags kamen nacheinander zwei Pärchen, jeweils mittleren Alters, anscheinend Deutsche, aber Anna hatte sie rechtzeitig gesehen, sich das Bikinihöschen angezogen und oben ohne bedient. Als die wieder weg waren, zog sich auch Anna gleich wieder aus, badete kurz, weilte ein wenig bei dem Pärchen auf den Liegen, putzte dann die Küche. Gegen vier Uhr am Nachmittag kam Kostas zurück. Auch hier war Anna wachsam gewesen und wieder rechtzeitig in ihren Bikini geschlüpft, vollständig, mit Oberteil.

Und ebenso verlief es am nächsten Tag. Statt dass sie nun ihren freien Tag bekam, musste Kostas ihr eröffnen, dass er noch einmal zum Arzt in die Stadt müsse, seine Schnittwunde, die er sich beim Schnorcheln am Fuß zugezogen hatte, heilte nicht wie erwartet. Also übernahm Anna einen weiteren Tag lang die Arbeit in der Taverne. Aber so recht störte sie das nicht. Erneut kamen das Pärchen vorbei, alle anderen waren schon weg, und sobald Kostas mit dem Wagen fortgefahren war, zog sich Anna vollständig aus. Sie gewöhnte sich schnell daran, die Aufregung, die sie gestern noch verspürt hatte, war nun schon völlig verflogen, und das machte sie auch nachlässiger, unvorsichtiger.
In einem Moment, als sie auf der Fläche mit den Sonnenliegen bei dem Pärchen gewesen war, um zwei Flaschen Cola und zwei Salate vorbeizubringen, und gerade wieder um den Felsvorsprung herum zurück kam, standen plötzlich zwei Leute auf der vereinsamten Terrasse und sahen sich suchend um nach jemanden, der bediente. Anna erschrak und verharrte reglos. Ihr Bikini-Höschen lag in der Küche, um es zu holen, musste sie erstmal über die gesamte Terrasse laufen und damit vorbei an den beiden Leuten. Es war ein jüngeres Pärchen, soweit man das von hier aus im Schatten der Terrasse erkennen konnte. Auch die beiden Österreicher auf ihren Liegen richteten sich nun auf, kamen zu Anna und beobachteten die Terrasse. Komm, gehe einfach so hin! ermunterte sie das Mädchen. Muss ich ja wohl. erwiderte Anna. Willst Du mein Kleidchen? fragte das Mädchen. Aber Anna sah sie lächelnd an und meinte entschlossen: Ach was! Sie ging los, langsam, lächelnd, sich das kleine Tablett vor den Schoß haltend. Als das Pärchen, beide waren so Mitte, Ende zwanzig, sehr blass und recht füllig, Anna erblickte, glaubten sie ihren Augen nicht zu trauen. Aber Anna meinte nur beim Vorübergehen: Yassas, nehmt Platz, ich komme gleich. Eine Karte?! Und sie nahm von der Bar eine Karte und überreichte sie ihnen, noch immer das Tablett vor den Schoß haltend. Dann verschwand sie in der Küche, verfolgt von den ungläubigen Blicken der beiden neuen Gäste, und schlüpfte drinnen in den String-Tanga. Innerlich lachte sie vergnügt. Dann kam sie erneut heraus und nahm, vollkommen locker oben ohne, als wäre sie nun vollständig angezogen, die Bestellung entgegen. Das Pärchen war immer noch zu verblüfft, um überhaupt in die Karte geschaut zu haben, also erzählte ihnen es waren Deutsche Anna einfach, was es gab.

Solange diese beiden da waren, behielt Anna ihr Höschen an, sobald sie weg waren, zog sie sich wieder aus. Aber am Nachmittag füllte sich die Terrasse, es blieb kaum Zeit für solche Freiräume, sehr bald entschied Anna für sich, dass es nun auch besser wäre, ein Oberteil zu tragen, denn sie hatte keine Muße, ständig im Auge zu behalten, ob sich nicht auch Kreter der Taverne näherten.

Und auch abends lief das Geschäft prächtig. Es war Samstag, Viele Tische waren besetzt, auch mit Einheimischen, Kostas hatte alle Hände voll zu tun in der Küche, Anna, noch immer nur im Bikini, beim Service, aber es lief reibungslos. Gegen halb zwölf waren die letzten Gäste fort, auch die Übernachtungsgäste. Es war, überraschend nach dem recht kühlen Morgen, ein sehr heißer Tag geworden, und auch jetzt war es noch sehr warm. Kostas und Anna saßen erschöpft an einem der Tische und genehmigten sich einen Raki und ein Glas Wein. Anna stand auf, zog ihr Oberteil aus, ihren Slip. legte beides über die Stuhllehne, und ging von der Terrasse hinunter zum Wasser, tauchte im milden Mondlicht hinein und schwamm ein paar Züge. Nackt und nass kam sie zu Kostas zurück, stellte sich an den Tisch, trank ihren Wein im Stehen, genoss die kühlende Wirkung des Wassers auf ihrer Haut.
Der Schweizer kam heim. Schon von weitem hörte man im Dunkeln das Knirschen des Kieses, dann erreichte er die Terrasse, blieb bei den beiden stehen. Er hatte nach ein paar Stunden am Strand einen Ausflug in die Berge gemacht, später einen Abstecher nach Rethymno, dort zu Abend gegessen. Er setzte sich zu Kostas, Anna ging hinein und brachte ihm einen Raki.

Sie haben morgen einen freien Tag? fragte er Anna, als sie wieder heraus kam, Kostas hat es mir heute morgen erzählt. Anna nickte lächelnd. Haben Sie Lust auf einen Ausflug? Anna strahlte. Das war eine gute Idee, und mit dem Schweizer würde sie sehr gern mal einen ganzen Tag zusammen verbringen. Klar. Was haben Sie vor? Noch immer siezten sie einander, was Anna allmählich ein wenig blöd vorkam. Weit im Osten von hier, etwa zweieinhalb Stunden Fahrt, gibt es ein abgelegenes Kloster, ganz am Berghang, über dem Meer, noch einsamer als diese Bucht. Dort würde ich gern morgen mit Ihnen hinfahren. In ein Kloster? Anna war überrascht, aber ihr Interesse war bereits geweckt. Ja, ich möchte dort einen alten Freund von mir besuchen, Vangelis. Er ist der einzige Mönch dort. Wir haben vor vielen Jahren in Athen beim Studium zusammen in einer kleinen WG gewohnt, damals hat er noch Theologie und Philosophie studiert. Später haben sich unsere Wege getrennt, aber per Zufall haben wir uns vor drei Jahren per Internet ausfindig gemacht. Ich habe ihn besucht damals, und nun sind schon wieder drei lange Jahre vergangen. Ich wollte gern morgen hinfahren, denn am Sonntag hält er dort immer Messe. Und da soll ich mitkommen? fragte Anna etwas ungläubig. Aber gerade. Wir wären nämlich seine einzigen Zuhörer, er freut sich immer, ein wenig Publikum zu haben. Es kommt nämlich wegen der Abgeschiedenheit kaum mal jemand dorthin zur Messe, und er lebt dort ganz allein mit seinem Lebensgefährten. Vangelis ist nämlich schwul, müssen Sie wissen, und sein Freund ist dort so etwas wie ein Hausmeister, Gärtner und Liebhaber. Und er kocht meisterhaft. Wir werden prächtig essen! Anna lächelte. Klingt ja spannend. Und ich fände es sehr schön, mit Ihnen gemeinsam dorthin zu fahren. Es wird Ihnen gefallen: Das Kloster liegt zwar in einer völlig kargen Berggegend direkt über dem Meer, aber es hat einen wunderschönen, schattigen Garten und eine herrliche Lage. Und direkt unterhalb der Anlage ist ein wunderbarer feiner Kiesstrand, da könnten Sie auch baden und sich sonnen, falls Sie nicht die ganze Zeit zwei alten Männern beim Reden über die guten alten Zeiten zuhören möchten. Dann nehme ich wohl besser meinen Bikini mit, oder?! Der Schweizer grinste: Brauchen Sie nicht! Vangelis ist dahingehend sehr tolerant. Ab und zu verirren sich ein paar Wanderer oder versprengte Touristen mit ihren Geländewagen dorthin, und wenn die bemerken, dass sie den Strand für sich allein haben, dann baden die auch mal nackt. Vangelis ermuntert sie oft geradezu dazu. Er findet es nämlich selbst sehr angenehm, nackt zu baden, hat er mir erzählt, auch wenn er es nur tut, wenn wirklich niemand zusieht. Anna sah den Schweizer verblüfft an. Ihre Vorstellungen von griechischen Mönchen und Klöstern waren eigentlich ganz andere. Der Schweizer fuhr lächelnd fort: Deshalb dachte ich, es könnte gerade Ihnen sehr gefallen. Ihren Bikini brauchen Sie dort nicht! Und ich fände es wunderbar, wenn Sie mitkämen! Ja klar! Das klingt sehr schön, wie ein kleines Paradies. sagte das nackte Mädchen mit schwärmerischem Blick und setzte sich. Am besten, Sie nehmen sie gleich so mit. mischte sich Kostas lachend in das Gespräch ein und wies mit der Hand auf Annas Blöße. Er konnte ausreichend deutsch, um den Erzählungen des Schweizers sinngemäß zu folgen. Warum nicht?! Das wäre überhaupt kein Problem - Wir müssten recht früh los, gegen neun Uhr spätestens. Anna nickte. Und weil ich auf Ihre Zusage vertraute, habe ich Ihnen etwas mit gebracht. Er beugte sich herab zu seinem Rucksack, der zu seinen Füßen stand, und öffnete ihn. Ich dachte, für eine Messe bräuchten Sie ja auch ein schönes Sonntagskleid, und wenn ich Sie schon dahin entführe Er zog ein schneeweißes, diagonal mit Goldfäden durchzogenes Leinenkleidchen hervor, in seiner Hand liegend scheinbar ein Nichts, ein winziges Bisschen Stoff, mit schmalen Trägern, hauchdünn und anscheinend superkurz. Anna nahm es ihm mit überraschtem Gesichtsausdruck ab, hielt es sich zunächst vor den nackten Körper, warf es sich dann kurzerhand über und drehte sich fröhlich vor den beiden Männern im Kreis. Insgesamt recht weit geschnitten, locker an ihrem schmalen Leib herabfallend, ein tiefer, sehr gewagter Ausschnitt, sowohl vorn als auch am Rücken, eine ganz feine Transparenz, so dass ihre schmalen Konturen, die Wölbung ihrer Brüste und deren dunkle Höfe sich merklich abzeichneten, und so unglaublich kurz, dass es eben gerade den Schoß bedeckte. Unten am Rocksaum hatte das Kleidchen feine, dünne, teils weiße, teils goldfarbene Fransen, die symmetrisch vorn von der Mitte aus zur Seite hin immer länger wurden, die direkt vor dem Schoß nur etwa zwei Zentimeter lang waren, an den Seiten und hinten herum etwa sieben. Hinten war das Kleidchen allerdings noch ein Stück kürzer geschnitten, es reichte gar nicht vollständig über die süße, zarte Wölbung des Pos, der Saum endete ein gutes Stück oberhalb des Poansatzes, und nur die Fransen vermochten, den freien Blick auf dieses wunderschöne Stück gebräunte Haut einzuschränken. Und wenn Anna stand und die Betrachter saßen, so wie jetzt Kostas und der Schweizer, dann konnte man von hinten schauend geradewegs das darunter unverdeckte süße Dreieck zwischen den Innenschenkeln und ihrem Schritt und damit Annas nacktes Schößchen, ihre gewölbten Schamlippen deutlich erkennen. Aber die beiden Männer genossen und schwiegen.
Das feine Weiß und die Goldfäden machten gleichzeitig auch einen sehr eleganten Eindruck. Und das haben Sie mir für einen Gottesdienst mitgebracht?! fragte Anna ungläubig und grinste. Doch, das fand ich gerade richtig. Wir haben schließlich Sommer, es wird ein heißer Tag morgen. Und es hat auch so etwas Griechisches, und es betont ihre Schönheit, und es ist immer sehr zum Wohlgefallen der Götter, wenn ihnen solche Schönheit offenbart wird Anna lachte: Kürzer ging es aber wirklich nicht! und sie hob das Kleidchen vorn drei, vier Zentimeter an, wobei sogleich ihr völlig glatt rasierter Schoß zum Vorschein kam . Und, fuhr er fort, ohne darauf einzugehen, ich habe auch Schuhe dazu gekauft, ich hoffe, es ist Ihre Größe Er zog nun eine Tüte mit Schuhen hervor, flache Sandalen aus Leder, mit weißen, teils goldenen Riemchen und Schnüren, die bis hoch zur Wade gewunden wurden. Auch sehr griechisch. lachte Anna, während sie hineinschlüpfte. Vielen Dank!. Überschwänglich küsste sie den Schweizer auf dessen Stirn. Noch einmal drehte sie sich vor den beiden Männern herum, die Fransen wirbelten dabei auf. Finden Sie nicht auch, Der Schweizer sah Anna verschmitzt lächelnd an, dass sich das Kleidchen so am besten trägt?! Anna verstand nicht gleich. Wie? Na so, auf nackter Haut... Jetzt erst begriff sie. Sie sah an sich herunter, fuhr mit ihren Händen nachdenklich durch die Fransen unten am Saum. Sie verzichtete gern mal auf das Höschen unter einem Rock, aber unter einem so kurzen?! Sie zögerte. Wie soll ich denn damit sitzen - oder mich bücken?! Dabei ahnte sie nicht einmal, welch freie Sicht sie von hinten bot. Haben Sie denn etwas zu verbergen außer ihrer natürlichen, jugendlichen Schönheit?! Anna lachte: Wir fahren schließlich in ein Kloster! Das ist richtig. Aber in diesem Kloster ist vieles anders. Fühlen Sie sich frei, seien Sie ganz unbesorgt! Sollte wirklich jemand Ihre Nacktheit bemerken, dann würde man dies dort ganz bestimmt als etwas wunderbar Natürliches ansehen. In einem Kloster?! In diesem Kloster!

Am nächsten Morgen saß Anna sehr früh splitternackt auf der Terrasse und frühstückte zusammen mit dem ebenfalls unbekleideten Schweizer. Kostas servierte und grinste dabei unaufhörlich. Dann verschwanden kurz beide in ihren Zimmern, trafen sich danach erneut auf der Terrasse, Anna in ihrem neuen weißen Kleidchen, in den flachen Sandalen, er im Sonntagsstaat, im frischen weißen Hemd wo hat er das nur so perfekt gebügelt bekommen, fragte sich Anna, er hat doch auch nur einen Rucksack mit? und langer weißer Stoffhose. Sie sahen beide wunderbar aus.

Die Fahrt dauerte lange. Zum Glück hatte der Wagen eine Klimaanlage, denn der Tag war schon am frühen Morgen unendlich heiß. Anna spürte angenehm kühl den Luftzug von unten an ihren Schienbeinen, ihren Schenkeln und auf der nackten Haut unter dem knappen Saum des Kleidchens. Das ist einer der unbestreitbaren Vorteile, kein Höschen zu tragen, dachte Anna. Sie schlüpfte aus ihren Sandalen und lehnte ihre Beine anwinkelt oben auf das Armaturenbrett. Nun konnte die kühle Luft unmittelbar ihren blanken Schoß erreichen.
Sie unterhielten sich über Gott und die Welt und stellten fest, dass sie über mehrere Ecken gemeinsame Bekannte hatten. Kurz bevor sie die Bergkette erreichten, die sie überqueren mussten, mussten sie noch einmal tanken. Der Schweizer stieg aus dem Wagen, ging um das Heck herum, der Tankwart war schon dort. Anna stieg ebenfalls aus, ging zum Gebäude, vor dem drei ältere Männer saßen, und beugte sich tief hinein in die Eistruhe neben dem Eingang. Die Männer beobachteten aufmerksam jede Bewegung des blonden, sommerlich braun gebrannten Mädchens in dem extrem kurzen Minikleidchen, erblickten die nun im weiten, tiefen Ausschnitt völlig freiliegenden schönen Brüste. Anna lächelte ihnen zu, als sie sich wieder aufrichtete, wissend um den schönen Einblick, den sie gerade geboten hatte. Dem Tankwart aber fiel fast der Tankstutzen aus der Hand, als er Anna dabei von hinten beobachten konnte.

Sie fuhren weiter über die Berge. Nach endlosen Kurven über eine schlecht ausgebaute, staubige Piste erreichten sie den Pass, dann ging es noch lange weiter hinab zur Küste. Schließlich, schon nahe am Meer, teilte sich der Weg, es ging nach rechts, noch einen Kilometer, plötzlich stand dort ein Pick-Up an einer hohen Mauer. Nichts hätte darauf hingewiesen, dass es sich um ein Kloster handeln könnte, wenn nicht über dem Tor ein großes steinernes Kreuz, umrahmt von zwei Ikonen zu sehen gewesen wäre. Der Schweizer hielt an, parkte den Wagen an einer Felswand. Beide stiegen aus. Die Hitze war mörderisch. Anna zog ihr Kleidchen glatt.

Hinter der eisernen Tür lag schattenlos ein breiter asphaltierter Weg, der nach rechts auf mehrere Gebäude und eine Reihe von hohen Bäumen zuführte. Nach vorn eröffnete sich der Blick auf das etwa fünfzig Meter unterhalb liegende endlose Meer. Die beiden gingen den Weg zu den Häusern, ein angenehmer frische Luftzug kam vom Meer heran, wohltuend bei der brütenden Hitze. Zunächst kamen die beiden an einem weißen Gebäude vorbei, das mit seinen neuen Fenstern, Balkonen und Terrassen fast den Charakter einer Ferienwohnung hatte, dann an zwei lang gestreckten Häusern, die wie Gruppenunterkünfte aussahen, aber nirgendwo war ein Mensch zu sehen, Am Hang war eine Kappelle in den Fels gehauen, darüber ein großes dann auf einen schattigen Platz. Dort saß vor einem weiteren Gebäude ein schwarz gekleideter Mann mit Vollbart an einem größeren Tisch, ein Mönch in seiner Kutte. Er erhob sich, als er die beiden Ankömmlinge sah, zunächst verhalten, dann erkannte er den Schweizer, sofort breitete er die Arme aus, lachte. In diesem Moment kam aus dem Gebäude jemand heraus, ein gebräunter, muskulöser, gut gebauter Jüngling mit wilden langen schwarzen Locken, ein Tablett mit Gläsern in der Hand. Und er war splitternackt! Als er die beiden sah, erschrak er, machte sofort kehrt und rannte, so gut es mit dem Tablett in der Hand ging, wieder hinein. Anna und der Schweizer mussten lachen. Das war ja fast wie in Kostas´ Taverne, wenn Anna nackt überrascht wurde! Der Mönch lachte ebenfalls, trat um den Tisch herum und kam auf die beiden zu. Er und der Schweizer umarmten sich herzlich, küssten einander auf die Wangen, hielten sich auf Armeslänge und sahen einander an. Es war eine Überraschung, der Schweizer hatte nichts von seinem Besuch verraten! Aus der Tür des kleinen weißen Gebäudes schaute unsicher der Jüngling hervor, nur sein Kopf war zu sehen. Der Mönch winkte ihn heran. Derweil stellte der Schweizer Anna vor. Mit bewunderndem Blick sah der Mönch sie an, er hatte ganz tiefschwarze, durchdringende, gleichsam gütige, wohlwollende Augen, dann nahm er ihre Hand und küsste sie formvollendet. Anna fühlte sich zu einem artigen Knicks herausgefordert. Alle drei lachten ob dieser Förmlichkeit. Es trat der Jüngling, etwas schüchtern noch, heran, er mochte vielleicht zwanzig sein, sehr hübsch, sehr ansehnlich, mit hübschen Augen, nun in einer knappen engen Badehose. Er gefiel Anna, obwohl nicht schwer zu erraten war, dass der Kleine schwul war. Der Mönch dagegen mochte dasselbe Alter des Schweizers haben, aber durch den langen Bart wirkte er deutlich älter. Das Gesicht war hager und gebräunt, der Körper, soweit das unter der Soutane überhaupt zu sehen war, groß und schlank. Er war etwa einen Kopf größer als sein kleiner Gespiele. Der Jüngling gab beiden die Hand, hielt dann etwas Abstand. Der Mönch führte Anna und den Schweizer an den Tisch, bat sie Platz zu nehmen. Der Jüngling brachte weitere Gläser, es gab Nüsse, Pistazien, Wasser und Raki. Anna lehnte dankend ab. Nicht jetzt, nicht bei der Hitze. Die beiden Männer sprachen französisch miteinander, Anna konnte nur leidlich folgen. Als sie das bemerkten wechselten sie in das Deutsche, was auch der Mönch bemerkenswert gut beherrschte. Nach einer Weile fragte er sie, was sie tat, wo sie herkommen, woher sie den Schweizer kenne. Eine viertel Stunde, nachdem sie Platz genommen hatten, erklärte Vangelis, der Mönch, der müsse die Messe vorbereiten, die beiden würden doch wohl hoffentlich dabei sein, sie könnten sich derweil einen Moment von Giorgos, seinem Freund, die Anlage zeigen lassen.

Fortsetzung folgt







Kommentare

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SweetCandy98 schrieb am 25.06.2021 um 21:59 Uhr

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