Cold Vegas


Figo

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23.05.2012
CMNF

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Langsam wird es Nacht. Endlich komme ich mir nicht mehr so erbärmlich dabei vor mir einen Whisky einzukippen. Tagsüber wirkt Es immer so schäbig. Nachts hat es einen gewissen Stil. Warum ich mir darüber Sorgen mache weiß ich auch nicht. Schließlich bin ich alleine im Hotelzimmer. Niemand kann über mich urteilen, da mich Keiner sieht. Trotzdem sitze ich im unbequemen Armani, statt in Schlapperjogger und Pulli.

Irgendwie ist es einsam und kalt in dieser Luxussuite. Man kann dem Hotel keinen Vorwurf machen. Von der weißen Lackbar mit extra für dieses Zimmer entworfenen Designersesseln, über die aufwendig gestaltete Wildledersitzlandschaft, bis hin zum Marmorbad war alles vom feinsten gestaltet. Es fehlt nur das Leben in diesem Gemäuern. Dafür können Sie nicht sorgen. Zumindest nicht im klassischen Sinne.

Ich nehme mir mein wohlverdientes Glas Whisky, gehe zum Fenster und Blicke den Strip hinunter. Tolles Panorama. Gleich kann ich die Lichtshow bewundern, die den Wohl atemberaubendsten Springbrunnen der Welt erst in seiner kompletten Pracht erstrahlen lässt. Ein schönes Schauspiel ist es schon, aber es bringt mich, wie fast immer auf den Gedanken warum ich so oft hier bin.

Zu Hause habe ich nur Stress. Meine Frau entwickelte sich von der lieben Dorfschönheit zum Drachen ++, der selbst die Desperate Housewives eine Spur zu scharf sein dürfte. Meine Kinder sind nicht mehr die kleinen niedlichen zu Papa aufschauenden Gestalten, sondern pubertäre Nichtsnutze, deren Respekt mit dem, mittlerweile so häufig von ihnen konsumierten, Alkohol weggespült wurde. Des Stress als Geschäftsführer eines Global Players reicht wohl nicht aus. Zu Hause geht’s erst richtig los.

Aber haben Sie das verdient? Was meine Frau wohl dazu sagen würde, wenn Sie wüsste wo meine Geschäftsreisen so hingehen. Wenn Sie wüsste das Sie meine dicken Sachen völlig umsonst eingepackt hat, da Ihr Schatz sich nicht im bitterkalten Moskau, sondern in der Wüste Nevada´s aufhält. Egal wie sich die Dinge entwickelt haben. So einen Mann und Vater hat meine Familie zweifelsohne nicht verdient. Da hilft wohl nur eins. Noch zwei oder drei Drinks „on the Rocks“ damit man auf andere Gedanken kommt.

Die Lichtshow beginnt langsam mich zu langweilen. Wie schon so oft nehme ich ein paar tausend Dollar mit nach unten ins Casino. Nachdem ich den Banditen ein paar mal die Hand schüttelte , setze ich mich an einen Blackjack-Tisch. Auch hier werde ich heute nicht vom Glück verfolgt. „Sei´s drum. Noch ein bisschen Würfeln und dann bestellst du dir eine Nutte.“ dachte ich mir.

Dort beginnt mein Glück wieder. Komplettbetrag mit der Sieben zwei mal verdoppelt. Kurz bevor ich den Dritten und, wie ich mich entschieden hatte, für mich letzten Wurf zu machen wollte, erblickte ich Sie. Eine unglaubliche Schönheit, so Mitte zwanzig, stand neben mir und lächelte mich an. Mit stockte vor lauter Begeisterung der Atem, wie Sie in Ihrem kurzen, aber doch elegant wirkenden bordeauxrotem Abendkleid vor mir Stand. Ich halt Ihr die Würfel hin. Meine neue Glücksfee pustet. Acht!

„Und alles wieder Weg“ lächle ich Sie an.

„Das mach ich wieder gut.“ flüstert Sie mir ins Ohr und steckt mir eine Karte in die Tasche.

Sie entfernt sich vom Tisch und geht zur Bar. Ich weiß gar nicht wie mir geschieht. Völlig perplex stehe ich noch am Tisch bevor mich der Croupier darauf hinweist den Platz zu räumen, wenn ich nicht mehr spielen möchte. Ich gehe zum Aufzug um möglichst schnell zu meinen Zimmer zu kommen. Die wunderschöne Frau sitzt immer noch an der Bar. Auf dem Zimmer schaue ich auf die Karte. Nur eine Telefonnummer.

Sollte ich Sie anrufen? Nein lieber nicht nicht. Zumindest noch nicht gleich. Es wirkt doch erbärmlich wenn man zwei Minuten nach dem Treffen schon die Frau anruft. Dann glaubt Sie ich hätte es nötig. Das muss Sie ja nicht wissen. Ich warte noch. Ich trinke noch Einen. Dann wird geduscht und sich ordentlich die Zähne geputzt, damit Sie nicht merkt das ich Ersteres heute schon öfter getan habe. Ein Anzug der nicht nach alte Party stinkt sollte auch noch drin sein. Gemacht getan. Eine Stunde später war ich so weit. Ich klingelte durch.

„Hallo. Neela hier.“

„Hi. Wir haben uns am Würfeltisch getroffen.“

„Ich dachte schon, du magst mich nicht. Wenn ich sonst einen sexy Typen meine Nummer zustecke lässt er mich nicht so lange an der Bar sitzen.“

„Ähm ja. Tschu......“

„Wo bist du?“

„Auf dem Zimmer.“

„Ja danke, denn weiß ich ja Bescheid. Hier gibt’s ja glücklicherweise nur ein Zimmer.“

„Sorry. Zimmer 4030.“

„Bis gleich Sexy.“

Kurze Zeit später klopft es. Sie kommt rein und schubst mich auf einen Ledersessel. Ich wusste gar nicht wie mir geschieht. Mit einen Ruck ist das Kleid unten. Schwarze Spitzenunterwäsche ziert Ihren Körper. Nicht lange. Während Sie auf sich auf meinen Schoß setzt, zieht Sie den BH aus und drückt meine Hand fest an Ihren wohlgeformten Busen. Sie lehnt sich an meinen Oberkörper und wir küssen uns, während meine Hand mit ihren Nippeln spielt. Akrobatisch streckt Sie die Beine nach oben und lässt den String über Ihren wohlgeformten Po gleiten. Wie auch schon beim Busen nimmt Sie meine Hand und drückt Sie fest an Ihre Muschi. Mit Zeige- und Mittelfinger dringe ich in Sie ein. Währenddessen macht Sie meinen Hosenstall mit auf dem Rücken verschränkten Armen auf. Im Nachhinein betrachtet gar keine schlechte Leistung. Sie holte meinen Schwanz heraus und ritt ihn. Kurze Zeit später kam ich.

Schelmisch lächelnd stand Sie auf.

„Was trinkst du?“

„Whisky.“

Sie ging zum Telefon und rief die Rezeption an.

„Ja. Hallo. Die teuerste Flasche Whisky und den größten Becher Eis den Sie haben auf die 4030.“

„Warte mal.“ fiel ich Ihr ins Wort.

„Ach komm schon. Als du 500 Euro mit einen Wurf verzockt hast, hast du gelächelt. Jetzt werde mal nicht knauserig.“

„OK, Mach was du denkst.“

Sie geht ins Bad und duschte sich ab. Dann klopfte es an der Tür. Ich gehe hin, aber Sie kommt mir zuvor. Mit nassen Haaren und nur mit einem T-Shirt von mir bekleidet, das Sie sich gerade an meiner Ankleide gegriffen haben muss, nimmt Sie das Bestellte an.

„Ein Glück bin ich nicht allzu groß.“ denke ich mir als ich sehe wo das Shirt endet. Wenn Sie sich günstig bewegt reicht es gerade So bis unter dem Scham. Ich bin mir nicht sicher ob der Etagenportier einen Blick auf ihre Muschi erhaschen konnte, aber als Sie sich umdreht um Eis und Schnaps auf den Tisch zu stellen, dürfte er mit Sicherheit Ihren entblößten Po sehen.

Auf jeden Fall nimmt Sie sich das Eis und ich den Whiskey. Wie redeten über dies und das und verstanden uns toll. Sie sammelt Kalorien und ich Promille. Wenn ich mir allerdings ihren Körper so anschaue, scheint Sie Ihr Laster besser zu verkraften. Da ich schon etwas heiterer drauf bin, beginne ich mich auf der Couch zurückzulehnen um ihr unter das Shirt zu schauen. Ganz unbemerkt blieb das natürlich nicht.

„Reicht dir mein Gesicht nicht, oder was?“

„Ähm. Ja Sorry. Kommt nicht wieder vor.“

„Ach ja?“

Lächelnd sieht Sie mich an während Sie die Beine weit auseinander schiebt.

„Dann kann ich ja getrost so sitzen bleiben. Ein echter Gentleman wird schon nicht schauen.“

Schweißperlen standen mir auf meiner Stirn. Wie ein schüchterner Junge in der Mädchenumkleide wusste ich gar nicht wo ich hinschauen sollte. Mir war ganz schwindlig und das können ja wohl kaum meine Freunde, Jim, Johnny, Jack und Konsorten, bewirken. Sie fängt an sich köstlich zu amüsieren.

„Mein Gott. Ihr Männer seid vielleicht Trottel. Vor einer Stunde hast du mich noch aufgespießt und jetzt ist es dir peinlich dahin zu schauen. Nee, Euch werde ich nie verstehen.“

Sie nahm mein Handy und schoss ein Foto von Ihrem gespreizten Unterleib.

„Hier. Solange kein Gesicht drauf ist geht das schon klar. Dann kannst du mal versuchen zu luschern, wenn keiner zuschaut.“

Wir tranken noch etwas weiter und verlagerten die Feier dann ins Bett. Obwohl ich besoffen bin und kaum noch was mitbekomme, verpasst mir diese Frau doch wahrlich einen noch Blowjob. Auch wenn ich mich nicht mehr an alles erinnern kann war Er sicher traumhaft. Sie schlief mit mir im Arm ein.

Am nächsten Morgen wache ich mit einen riesigen Schädel auf. Neela liegt nicht neben mir. Sie scheint aufgestanden zu sein. Ich irre durch die Suite. Doch keine Spur von Ihr. Allerdings blieb Sie nicht das Einzige das was plötzlich weg war. Bis auf einen Anzug mit Schuhen waren alle meine Privatsachen verschwunden. Handy, maßgeschneiderte Anzüge, Hemden, Brieftasche, Uhr. Alles war weg.

Ich zog mich an. In meiner Tasche war noch mein Flugticket nach LA. Darauf stand kurz und knapp gekritzelt:

„Nehm´s nicht so schwer. Du bist nicht der Erste und wirst nicht der Letzte sein. Ich mochte dich wirklich.


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