Frühling


romanowsky

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30.06.2011
BDSM

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Eine Amsel trällerte ihr Liedchen vor dem Fenster.

Gerd saß frisch gewaschen und rasiert in seinem Pflegebett und freute sich auf den angekündigten Besuch von Frau Peters. Er kannte sie schon lange. Früher waren sie Nachbarn. Wie oft hatte er davon geträumt die attraktive Nachbarin einmal zu verführen. Doch als er ins Pflegeheim übersiedelte, verlor er sie aus den Augen.

Erst vor einem Jahr traf er sie wieder.

Nach der letzten Gesundheitsreform wurde, von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, der Beruf des Sexualhygienikers eingeführt. Dazu hatte sich Frau Peters weiterbilden lassen.

Gerd konnte sich noch gut erinnern, wie sie das erste Mal bei ihm auftauchte. Sie erklärte ihm, dass er Sex mit ihr haben könne.
Die ganze Angelegenheit war ihm zunächst unangenehm. Als er bei der Behandlung wider Erwarten sogar eine Erektion bekam war ihm das peinlich. Frau Peters arbeitete jedoch sehr professionell. Sie überprüfte Puls und Blutdruck und kam zu dem Ergebnis, dass richtiger Sex momentan zu gefährlich für seinen geschwächten Organismus sei. Deshalb beschloss sie, ihn beim ersten Mal nur oral zu befriedigen.

Gerd erinnerte sich noch an die warmen Lippen, die seinen Schaft so zärtlich verwöhnten. Es war ihm furchtbar peinlich, als er in ihren Mund ejakulierte. Frau Peters schien dies jedoch nicht zu stören. Sie entsorgte den Schleim unauffällig in ein bereitliegendes Handtuch.

Bei weiteren Treffen kam es dann auch zu richtigem Sex.
Zuerst zog sie ihn, dann sich selbst aus. Die 42-jährige hatte einen ansehnlichen Körper. Sie setzte sich auf Gerd, führte sich sein Glied ein und begann sich langsam und gleichmäßig auf ihm zu bewegen. Meist kam er dann nach wenigen Minuten zum Höhepunkt. Sie säuberte ihn und sich selbst und ließ sich den Behandlungsschein, den sie für die Abrechnung mit der Krankenkasse brauchte, unterschreiben.

Heute nun sollte es wieder so weit sein. Gerd konnte es kaum noch erwarten.

Plötzlich öffnete sich die Tür und eine junge, rothaarige Frau trat ins Zimmer. „Hallöchen, ich bin die Vertretung für Frau Peters!“ Gerd stockte der Atem. Sex mit Frau Peters war immer etwas Aufregendes für ihn. Dass er auf seine alten Tage jedoch noch einmal Sex mit so einem heißen Feger haben sollte, er konnte sein Glück nicht fassen. Die Rothaarige war höchstens 20-25 Jahre alt und hatte eine atemberaubende Figur.

Sie gab Gerd eine kleine blaue Pille, die er einnehmen sollte und ließ sich den Behandlungsschein unterschreiben. Dann zog sie sich aus. Breitbeinig stieg sie auf sein Bett und setzte sich auf seinen Brustkorb. Ihre feuerroten Schamhaare kitzelten ihn an der Nase, ihr Duft trieb ihn in den Wahnsinn.

Dann rutschte sie nach unten und führte sich Gerds steinharten Pfahl ein. Zunächst bewegte sie sich ruhig und gleichmäßig, wie es die Peters auch stets getan hatte. Doch dann steigerte sie das Tempo. Ihre straffen Brüste begannen wie wild zu wippen. Immer wilder ritt sie auf ihm. Gerd fühlte sich stark wie ein Hengst.
Er fühlte eine Explosion und entleerte sich in ihren Unterleib. Dann war da nur noch Ruhe und Frieden, wie er ihn noch nie empfunden hatte.

Langsam stieg die Rothaarige von dem erschlafften Männerkörper. Mit Kleenex Tüchern wischte sie das aus ihrer Spalte triefende Sperma auf. Sie setzte sich auf die Bettkante und klingelte der Stationsschwester, die kurz darauf ihren Kopf durch den Türspalt streckte.

„Rufen sie bitte den Arzt wegen dem Totenschein. Ich brauche einen Durchschlag für die Pflegeversicherung!“

Mit 17,62€, die die Krankenkasse für sexualhygienische Dienste bezahlte, waren wirklich keine Reichtümer zu erwirtschaften. Die Prämien der Pflegeversicherung für das vorzeitige Ableben von langjährigen Pflegefällen jedoch, war recht ansehnlich.

Draußen vor dem Fenster trällerte die Amsel immer noch ihr Liedchen.

Es war Frühling!

©Romanowsky

Aus der 600 Worte- Serie


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