Kätzchen


NicoS

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04.03.2011
Medien

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"Lassen Sie mich durch! Ich bin die Tochter des Direktors," stieß die junge Frau hervor, die sich durch die Menge der Schaulustigen drängte. Ihre Stimme war nicht sehr laut ... übertönte kaum das erregte Gemurmel ... doch wer sie hörte, wich bereitwillig aus ... rascher, als man es sonst in ähnlichen Situationen erlebte.

Es war jedoch nicht der spontane Wunsch zu verständiger Hilfsbereitschaft, der die Menschen Platz machen ließ. Mit aufgerissenen Augen und staunender Verwunderung blickten sie auf die so ganz und gar unerwartete und unerhörte Erscheinung, die viele sogar von dem dramatischen Geschehen im Inneren des Käfigs ablenkte. Die junge Frau war schlank, von mittlerer Größe, mit langen, glatten, dunkelblonden Haaren, und sie strahlte eine konzentrierte, ruhige Selbstverständlichkeit aus, die einen nachdenklichen Beobachter schnell darauf gebracht hätte, dass sie wusste, was sie da tat. Nur an dem Wie hätte selbst der intelligenteste Zeuge zu beißen gehabt.

Denn die Direktorentochter war vollständig nackt. Sie trug keinen Faden Stoff an ihrem Körper ... den manche einseitigen Kritiker sicher als mager und reizlos bezeichnet hätten. Gewiss, ihre Schultern wirkten etwas eckig, bei manchen Bewegungen sah man ein paar Rippen, die schmale Taille mündete in erkennbare Beckenknochen einer nicht sehr breiten Hüfte, und die Brüste hielten sich flach an jenes Format, das nie einen Büstenhalter spüren würde. Insgesamt erschien sie jedoch wohlproportioniert ... eher sportlich als dünn ... und so bewegte sie sich auch: ruhig und mit der Körpersprache einer trainierten Sportlerin.

Rasch erreichte sie die Barriere, die den Besucherbereich von dem Durchgang vor dem Käfig trennte. Sie öffnete die von einem Riegel gesicherte Schranke ... vergaß auch nicht, sie hinter sich wieder zu schließen ... und danach die Türe, die seitlich des Käfigs zu den Wartungsräumen führte. Sie schlüpfte hinein und zog die schmale Türe hinter sich zu.

Nun kannte die Sensationslust der Besucher keine Grenzen mehr. Grusel, Spannung und eine gehörige Portion Voyeurismus ließen sie dichter als zuvor an die Absperrung drängen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Im Evaskostüm betrat die junge Frau den Käfig ... blieb zunächst ruhig unter dem Eingang stehen, offenbar um abzuwarten, wie die große Katze auf ihr Eindringen reagierte.

Im ersten Moment geschah gar nichts. Das Tier hatte den Wärter in der hintersten Ecke des Käfigraums förmlich festgenagelt und verhinderte jeden Versuch, seitlich auszuweichen, mit einem unheilverkündenden Knurren. Der Wärter selbst stand flach an die Wand gepresst, mit Panik in den Augen, hastig atmend, und hielt sich den blutenden Arm. Die Katze hatte die neu Hinzugekommene sicher bemerkt, doch sie schien den Wärter für das eindeutig interessantere Ziel zu halten ... wie eine Hauskatze, die nicht so leicht vom Spiel mit einer lebenden Maus abließ, nur weil ihr Dosenöffner mahnende Worte an sie richtete. Tatsächlich begann die junge Frau, ruhig und leise zu sprechen ... rief halblaut einen Namen und benutzte eine fremdartige Sprache, die ein Fachmann als lokalen Dialekt aus der Heimat der riesigen Feliden erkannt hätte.

Langsam schob sich die junge Frau nach vorn, und vor allem die vorderen Gaffer bekamen nun einen sehr detaillierten Einblick. Der Käfigboden lag rund einen Meter höher als der Besucherraum. So präsentierte sich die nackte Nothelferin den Blicken wie auf einer Bühne. Das Spiel ihrer Muskeln war bei jedem vorsichtigen Schritt deutlich zu erkennen, und die blank rasierte Schamspalte schob sich praktisch auf Augenhöhe an der starrenden und staunenden Menge vorbei.

Inzwischen war wohl dem letzten im Raum klar geworden, dass die junge Frau offenbar genau wusste, was sie tat. Sie hatte sich dem Tier bis auf wenige Schritte genähert, ohne dass es Zeichen von erneuter Aggression oder auch nur Nervosität zeigte. Die Katze schien die Anwesenheit der Frau als völlig selbstverständlich zu empfinden ... und ihre Nacktheit sicher als uninteressant.

Tatsächlich trat die Frau nun unmittelbar an das Tier heran und griff ihm an den Nacken. Immer weiter leise sprechend drehte sie den mächtigen Schädel herum, kauerte sie sich nieder und schien Zwiesprache zu halten wie mit einem unwilligen Kleinkind, das die Worte noch nicht verstand, doch den Klang der Stimme und das Gesicht der Mutter erkannte. In diesem Moment sprang die Katze auf und stieß einen kratzend knurrenden Laut aus. Ein Stöhnen ging durch die Reihen der Schaulustigen, untermalt von einigen Schreckensrufen.

Doch die junge Frau reagierte keineswegs erschrocken. In einer ruhigen, wie fließenden Bewegung erhob sie sich und rief: "Bleiben Sie ruhig, um Gottes Willen! Es ist nichts! Sie machen Dschara nur nervös."

Nervös, oder besser, unentschieden schien Dschara nun tatsächlich zu sein. Sie wendete sich nach links und rechts, als überlegte sie, ob sie tatsächlich schon von ihrem Spielzeug ablassen sollte oder ob es nicht noch einen Versuch wert sei. Inzwischen hatte der Wärter begonnen, sich langsam an der Wand entlang Richtung Türe zu schieben. Immer wieder blickte die Katze zu ihm hinüber, schien ihn unter Kontrolle behalten zu wollen, doch die Frau vertrat ihr den Weg. Schließlich rückte das Tier sogar wieder näher an den Wärter heran. Da schob sich seine Retterin direkt vor ihn, deckte ihn mit ihrem nackten Körper und schob ihn gleichsam rückwärts auf die rettende Türe zu.

Ein groß gewachsener, durchaus kräftiger Mann, wachsbleich und zitternd hinter einer splitternackten jungen Frau verborgen, die ihn gegen die eher unschlüssig als gefährlich wirkende Großkatze abschirmte ... für die Menschen unten im Besucherraum sollte dieser Anblick allerdings der letzte sein, den sie zu Gesicht bekamen. Denn inzwischen waren einige Zooangestellte und Sicherheitsleute eingetroffen und drängten die Gaffer nach draußen.

* * *

Natürlich blieb das Ereignis nicht ohne Widerhall. Zu viele Menschen waren Augenzeugen gewesen, zu viele Mobiltelefone und Kameras hatten das Geschehen festgehalten ... und binnen einer halben Stunde auf Youtube und zahlreichen anderen Plattformen publik gemacht. Die großen Internetportale zeigten Julia Behrwald ... so der Name der Heldin ... noch am selben Nachmittag in ihrer ganzen, in dieser Situation eher archaisch als erotisch wirkenden Nacktheit, und einige verwackelte Originaldokumente schafften es schließlich sogar in die Abendnachrichten der Privat-TV-Sender.

Für den Zoo brachen unruhige Zeiten an, begleitet von einem geradezu unheimlichen Erfolg. Besucher in nie gekannter Zahl strömten herbei, doch rasch wurde den teils verunsicherten, teils empörten Angestellten klar, dass die meisten nur auf eins hofften: eine Wiederholung des hüllenlosen Auftritts von Julia Behrwald ... möglichst im Raubkatzengehege. Auf Facebook bildete sich eine Gruppe von Unterstützern dieser Idee, die rasch mehrere tausend Fans aktivierte, und in einigen Medien wurde ganz offen darüber diskutiert, dass man nackte, junge Frauen doch nicht nur im Zoo bei den Raubtieren, sondern an vielen Stellen einsetzen könnte, um leere Kassen zu füllen und marode Betriebe aufzupäppeln.

Schließlich mischte sich eine internationale Großbrauerei ein. Man werde den Zoo mit einer bedeutenden Summe unterstützen und auch sonst alles für eine glänzende Zukunft der notleidenden städtischen Einrichtung unternehmen, wenn nur ... ja, wenn die junge Frau bereit sei, ihren Auftritt mit Dschara für einen Werbespot zu wiederholen. Andernfalls habe man übrigens eine Darstellerin samt filmgeübter Großkatze zur Hand und könne die Idee auch so umsetzen, aber das Original sei eben doch die erste Wahl und der soziale Aspekt des Engagements dem Brauereiriesen auch nicht gleichgültig.

* * *

Doch nicht die Aussicht auf Ströme von Geld und Bier löste schließlich die Wende aus. Es war das Beispiel eines kleinen Zoos in Frankreich, der ... seit langem in Geldnöten und akut von der Schließung bedroht ... ein Late-Night-Programm der besonderen Art anbot: Zwei junge Wärterinnen erschienen splitternackt zur Fütterung nachtaktiver Tiere. Während die eine Hälfte der Franzosen das Experiment mit Abscheu und Beschimpfungen eindeckte, schien die andere geschlossen unterwegs, den Zoo zu stürmen. Und man sah nicht nur Männer. Auch Frauen, ja sogar vereinzelt Familien mit Kindern, drängten sich zu später Stunde an den Gehegen, und in überraschend großer Zahl wurden Mehrfach- und Dauerkarten verkauft.

Dabei war ... abgesehen von der Nacktheit der Wärterinnen ... die "Show" in keiner Weise anzüglich. Die beiden jungen Frauen ... die eine klein, eher zierlich, mit kurzem Blondschopf ... die andere groß gewachsen, mit langen, schwarzen Haaren, üppigen Brüsten und vollen, runden Hüften ... taten nackt nichts, was sie nicht auch bekleidet getan hätten. Es gab weder Tanzeinlagen noch ein betontes Vorführen körperlicher Reize. Dennoch hatte die Darbietung etwas ungeheuer Anziehendes. Die nächtliche Stunde, die schummrige Beleuchtung ... nackte Frauenkörper und wilde Tiere auf einem Fleck ... es war wie ein zum Leben erwecktes Bild aus der Urzeit.

Für den Zoo, in dem der Stein ins Rollen geraten war, brachen schwere Zeiten aus. Der Ansturm der Wünsche und Vorschläge im Internet wuchs. Einige Boulevard-Medien veranstalteten regelrechte Wetten, wann Julia Behrwald wieder entblättert in den Käfig steigen würde. Die Aussicht auf einen finanziellen Segen vergleichbar dem in Frankreich rief schließlich auch die Politik auf den Plan. Wenn es Nacktdemos, Nacktbadestrände und Nacktwanderungen zu einer gewissen Alltäglichkeit gebracht hatten: weshalb nicht auch Nacktfütterungen? Den Tieren war es egal ... so vermutete man allgemein ... und vor Zweideutigkeiten oder gar Sexshowatmosphäre schützte die Umgebung besser als jedes Gesetz: Große Raubtiere neigten zu sehr drastischen Unmutsäußerungen, wenn man sie mit Tanzmusik, Flackerlichtern und hektischem Gehopse belästigte.

Unterdessen fand der Erfolg in Frankreich weitere Nachahmer. Ein Privatzoo in England machte den Anfang, weitere, kleinere Anlagen folgten, und schließlich nahm der große Artis Zoo von Amsterdam die Idee auf. Nackte Frauen in Tiergehegen wurden zum vertrauten Anblick; zur Freude der weiblichen und schwulen Besucher fanden sich in Amsterdam auch zwei männliche Wärter, die den Spaß mitmachten.

Der Druck auf Direktor Behrwald und seine Tocher wuchs. Man wollte endlich auch hier nackte Haut sehen! Schließlich ... so die Unterstützer der Idee ... waren die Tiere auch nackt, Nacktheit überhaupt ein natürlicher Zustand und somit dem Auftrag eines Zoologischen Gartens durchaus angemessen. Dann kam es zu einer "handgreiflicheren" Demonstration des Volkswillens. Die Nacktfütterungsbefürworter schlossen sich mit Tierversuchs- und Pelzzuchtgegnern zusammen und veranstalteten einen Flash-Mob: Dutzende fast oder völlig nackter Frauen zogen ... begleitet von einer eher fröhlich feiernden als ernsthaft engagierten Menge ... durch die Stadt und standen schließlich während der Abschlussveranstaltung der Demo vor dem Zooeingang Spalier. So bekamen die Besucher zwar keine Nacktfütterung geboten, doch immerhin den Anblick von reichlich nacktem Fleisch der Gattung homo sapiens.

Direktor Behrwald wollte die Aktion zuerst kommentarlos aussitzen. Irgendwann würden die Demonstranten schon verschwinden. Doch der Auftritt zog sich in die Länge, und schließlich sah er keinen anderen Ausweg, als sich der Diskussion mit den Anführern zu stellen. Er wollte versuchen, ihnen die Ernsthaftigkeit seiner Arbeit klar zu machen ... ein Ernst, der sich keinesfalls mit voyeuristischen Showeinlagen vertrug ... ganz abgesehen vom Recht seiner Tochter auf Intimsphäre und Selbstbestimmung.

Dicht gedrängt umstanden ihn die Anführer und Anführerinnen der Aktion, einige der Frauen nackt, wie Gott sie geschaffen hatte, und er musste gehörig schlucken, als sich volle Brüste und runde Pos fast an seinem Anzug rieben. So hatte er noch nicht recht zu seiner geplanten Erklärung angesetzt, als er eine bekannte Stimme hinter sich hörte: "Lasst mich durch! Ich bin die Tochter des Direktors!"

* * *

"Julia Behrwald ... ich darf dich doch Julia nennen ... danke zuerst, dass du bereit gewesen bist, zu uns in die Sendung zu kommen!"
"Keine Ursache. Nach allem, was passiert ist, ist das ja irgendwie nur logisch."
"Trotzdem. Sich so zu outen ... da gehört schon einiger Mut dazu. Und dass du dann auch noch in deiner 'Dienstkleidung' hier sitzt ..."
"Ach, da gewöhnt man sich schnell dran. Außerdem ist es unter den Scheinwerfern hier ganz schön heiß. Hättest du nicht auch Lust, deine Klamotten auszuziehen?"
"Ha ... gute Antwort! Na, mal sehen, was uns alles noch erwartet. Doch zurück zu dir! Du hast dich entschlossen, dem Druck der Straße und des Internets zu folgen. Ist das nicht eigentlich ein ziemlicher Verstoß gegen die Menschenwürde ... diese schamlosen Forderungen?"
"Im Prinzip schon. Viele Äußerungen, die ich in den letzten Monaten gehört und gelesen haben, überschreiten da eindeutig die Grenze. Man wird zum Schaustück, wie ein nacktes  Schnitzel, das alle anstarren wollen."
"Nun hast du dich aber dennoch entschlossen, bei euch im Zoo ein Nacktfütterungsprogramm einzuführen. Weshalb?"
"Naja, zunächst ist es einfach wirklich sehr einträglich. Ich liebe den Zoo; ich bin praktisch darin aufgewachsen. Die finanziellen Möglichkeiten, die der Ansturm bietet, sind enorm. Wir können jetzt nächstes Jahr schon anfangen, die neue Raubkatzenanlage zu bauen. Daran war vorher nicht zu denken."
"Aber es geht dir nicht nur ums Geld?"
"Richtig. Nur allein für Geld würde ich es nicht machen. Es ist auch eine Art Bekenntnis. Wir Menschen sind ja nichts Besseres als die Tiere, die wir einsperren, ausnutzen, misshandeln und oft genug auch einfach ausrotten. In dem ich mich nackt mit den Tieren zeige, weise ich auf diese Gleichheit hin ... und die unendlichen Verbrechen, die täglich an Tieren überall in der Welt begangen werden."
"Trotzdem ... macht dir persönlich deine Nacktheit gar nichts aus?"
"Nein. Sollte sie denn? Schau her. Das bin ich. So wie ich bin. Ich habe nichts zu verbergen. Hier ... meine Arme ... meine Beine ... meine Brüste ... mein Bauch ... mein Po ... meine Scham ... ja schau nur her ... ich kann sie öffnen, ohne dass es mir etwas ausmacht ... alles nichts wirklich Ungewöhnliches! Ganz normal. Wieviele Tiere müssen täglich weit Schlimmeres erdulden!"
"Das ist allerdings ein interessanter Punkt. Hast du denn sonst ... wenn du zum Beispiel mal einkaufen gehst oder tanzen ... Probleme?"
"Ach, ein paar Idioten rufen mir ab und zu 'Ausziehen, ausziehen' nach, aber das ist nichts. Eher umgekehrt. Ich kaufe seit Jahren in einer kleinen Bäckerei bei uns an der Ecke ein, und kürzlich hat mich die Chefin fast angefleht, dass ich doch auch nackt zum Einkaufen kommen könnte. Der Laden macht nicht viel Umsatz, und sie selbst ... sie ist eine sehr liebe Frau ... aber abgesehen von den Hygienevorschriften würde sie wohl als Nudistin nicht so den echten Erfolg haben."
"Ja, das kann schon sein ... dass die Idee Schule macht. Wenn Nacktfüttern geht ... mal sehn, was wir als nächstes erleben. Doch jetzt ... zum Abschluss unseres Gesprächs ... kannst du vielleicht für unsere Zuschauer ein großes Rätsel lösen?"
"Ach ja?"
"Ja klar! Dich kennt inzwischen wohl die halbe Welt, jedenfalls vom Sehen, und du bist momentan in den Bekanntheitslisten knapp hinter Michael Jackson und Madonna ... aber eins weiß anscheinend niemand so recht: Wie kam es dazu ... ursprünglich? Wie kam es, dass du nackt in den Käfig geklettert bist ... damals, als alles anfing?"
"Ach, das ist eine interessante Frage! Ich habe schon so viel Quatsch dazu gelesen ..."
"Umso gespannter sind wir auf die Antwort!"
"Du ... und die Zuschauer ... ihr werdet enttäuscht sein."
"Gut, das Risiko gehe ich ein."
"Naja ... ich hatte Dienst in der Sicherheitszentrale an dem Tag. Ich habe ja schon immer überall bei uns im Zoo ausgeholfen. Übrigens auch bei der Aufzucht von Dschara. Wir sind sozusagen gemeinsam aufgewachsen. Na, jedenfalls hab ich den Notruf aus dem Raubkatzenhaus zuerst gehört und die Bilder der Überwachungskamera gesehen. Da gabs für mich kein Zögern. Doch ich hatte ein Problem. Ich trug an dem Tag lauter frisch gewaschene Sachen, und ich hatte einen neuen Weichspüler mit so einem extremen Duft ausprobiert. Tiere gehen aber eher nach der Witterung. Geruch und Aussehen, das muss alles stimmen. Also hab ich mir die Kleider vom Leib gerissen, um ganz sicher zu sein, dass Dschara mich sofort erkennt. Nackt ist eben natürlicher ... "

>>> Ende <<<

Copyright by Nicolas Scheerbarth 2011



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