Frauen


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10.03.2009
BDSM

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Wenn der Pianist im dem Café eine Pause machte, wurde unsere Unterhaltung zum Wispern. Ganz dicht saß ich neben Franzi. Ich weiß nicht mal, wieso sie diesen Spitznamen hatte. Im Fitness-Center hatte ich sie kennengelernt. Wir waren uns vom ersten Moment an sympathisch. Erst beim dritten Treffen verriet sie, dass sie eine Edelhure war. Da machte es mir nichts mehr aus. Ich hatte sie als Mensch schon längst akzeptiert. Seitdem saßen wir hin und wieder nach dem Training bei einem Kaffeeklatsch. Immer wieder wollte ich etwas von ihrem Job wissen. Sie ließ auch viel durchblicken. Namen wurden natürlich nicht genannt. Ich horchte sie mit dem inneren Gefühl aus, dass ich irgend etwas von ihr lernen konnte. Meinen Antworten entnahm sie wohl, dass ich in sexuellen Dingen ein wenig naiv und unerfahren war. Sie sagte unvermittelt: "Bei dir geht es wohl auch so zu: Griff an die Brust, Decke runter, drauf auf die Mama, abkippen und schlafen?"

Ich spürte, wie mir die Röte in die Wangen schoß. Sie hatte den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Erotik mit meinem Göttergatten war während der bisherigen sechs Ehemonate wirklich mehr als schlicht. Über die Häufigkeit konnte ich mich nicht beklagen, aber über die Machart. Er konnte dreimal am Tage, fragte aber nie danach, ob ich auch Lust hatte und nach Erfüllung gleich gar nicht.

Von Franzi wollte ich wissen, wie es ihr mit den Freiern erging, ob sie etwas fühlte dabei und was von ihr alles verlangt wurde. Mir blieb vermutlich öfter davon der Mund offenstehen, was sie schon alles erlebt hatte. Dann verriet sie auch, dass es zuweilen einen Freier gab, der ganz nach ihrem Geschmack war. In solchen Einzelfällen konnte sie richtig anspringen und zuweilen auch noch eine unentgeltliche Zugabe geben.

Franzi schaute auf die Uhr. Sie musste zu einer Verabredung. Ehe ich ihr die Hand reichte, wollte ich noch wissen, wieso sie sich als Edelhure bezeichnete. "Ganz einfach", sagte sie, "ich habe einen ganz exquisiten Kundenkreis und lasse mich nur auf Empfehlung mit einem neuen Freier ein. Du würdest staunen, wenn ich Namen aufzählte."

Zum drittenmal hatte ich mich nun schon mit Franzi über ihre Profession unterhalten. Ich kam mir richtig unerfahren gegen sie vor. Gleichzeitig war ich aber von den Gesprächen so aufgepulvert, dass ich zu Hause sofort im Wäscheschrank nach meinem Vibrator suchen musste. Der war mir schon über Jahre ein treuer Gefährte. Er gab höchstens mal auf, wenn die Batterien neu aufgeladen werden mussten. Ansonsten leistete er standhaft treue Dienste. Ich dachte an Franzi, wusste, dass sie gerade bei einer intimen Verabredung war. Ich stellte mir alles bildhaft vor, was sie so von sich gegeben hatte.

Am Abend, während es im Fernsehen Fußball gab und mein Mann fast in die Röhre hineinkroch, fragte ich: "Warst du eigentlich vor unserer Zeit mal in einem Puff?" Er begehrte auf: "Später, Schatz!" Ich konterte: "Du wirst doch wohl den Ball rollen sehen und mir dabei eine Frage beantworten können. Oder betest du dir im stillen die Abseitsregeln her?"

Für einen Moment schaute er mich durchdringend an. Dann knurrte er: "Ja, damit du Ruhe gibst. Ich war schon in einem Puff. Da war ich achtzehn. Ein Freund hat mich dazu überredet. Der hat sich dort für gutes Geld anlernen lassen. Und nun gib bis zum Abpfiff Ruhe!"

Für mich dachte ich: Sicher warst du nur einmal da und hast nicht sehr viel gelernt dabei. Oder du warst geizig und hast nur Hausmannskost bezahlt. Lange vor dem Abpfiff schlich ich mich ins Schlafzimmer. Ich schlüpfte in mein Hemdchen-Set aus schwarzer Spitze. Mein Spiegelbild befriedigte mich. Oben ließ das Hemdchen eigentlich mehr sehen, als es verstecken konnte. Meine Wonnekugeln blähte es auf, und die Knospen schienen sich durch die Spitze drücken zu wollen. Unten zeichnete das winzige Höschen alles wunderschön ab, was es eigentlich verstecken sollte. Natürlich hatte ich zuvor geduscht und mich sehr aufmerksam mit dem Duft versorgt, den er so sehr liebte. Ganz bedacht hatte ich die Tröpfchen verteilt.

Auf Nachtschrank und Kommode baute ich zehn Kerzen auf und zündete sie an. Ich rekelte mich quer über das Ehebett und wartete in Vorfreude und auch ein bisschen bange. Lange dauerte es nicht, dann kam mein Gatte, wie immer nur im Oberteil seines Pyjamas. Na, prost Mahlzeit! Wer weiß, vielleicht hatte sein Lieblingsverein verloren. Leise kicherte ich, weil er im Türrahmen erstarrte. Ein solches Ambiente hatten wir in unserem Schlafzimmer noch nicht gehabt. Welche Freude, ich konnte sehen, wie meine Anmache bei ihm wirkte. Ich richtete mich auf, rutschte auf Knien an den unteren Bettgiebel und knurrte verrucht: "Ich bin deine Hure!"

Sprachlos schaute ich zu, wie er kehrtmachte und die Tür von außen schloss. Auwei, hatte ich überzogen? Konnte er nicht ertragen, dass ich ihn einmal verführen wollte, nicht daliegen und warten, ob er zur meiner Brust und unter das Nachthemd tastete oder nicht? War mein Mann überfordert damit, dass seine Frau die Initiative ergriff? Ein paar Minuten war mir hundeelend. Ich fühlte mich irgendwie verschmäht, liegengelassen.

Der Schreck wurde noch größer. In kompletter Straßenbekleidung kam er zurück. War ihm mein kleiner Spaß wirklich Anlass, wutentbrannt die Wohnung zu verlassen und an seinen Stammtisch zu gehen? Das hatte es immerhin bei einer Auseinandersetzung schon einmal gegeben.

Ich war perplex. "Was nimmst du für die Stunde ? nein, für die halbe Nacht natürlich?" Mit diesen Worten angelte er nach seiner Brieftasche und fächerte mehrere Scheine auf. In mir jubelte es. Er ging auf mein Spiel ein! Ich langte zu und zog fünf Scheine heraus. Im gleichen Moment ließ er sein Sakko fallen und brummte: "Für das Geld will ich aber auch etwas haben."

Auf Knien rutschte ich zu ihm heran und fummelte ungeduldig an der Hose. Ungehalten schob er meine Hand weg. "Was bist du ungeschickt. Wohl Einsteigerin, was?" Er machte seine Hose selbst auf. Ich hatte zuvor gesehen, wie bewundernd er auf mein hübsches Hemd-Set geschaut hatte. Jetzt wollte er nach seinen geliebten Brüsten greifen. Er erreichte sie nicht, griff dafür in meine Mähne und bewegte meinem Kopf im Rhythmus seines Verlangens. Ich war überrascht, wie schnell er es wollte. Zu allem war ich in diesem Moment bereit. Er verhinderte es.

"Wolltest du nicht meine Hure sein? Da ist ohne Gummi nichts zu machen." Ich war für eine Entgegnung viel zu aufgeregt.

Endlich stieg er aus seinen Sachen. Natürlich war alles an ihm nach der kraftraubenden Ouvertüre erschöpft. Das beeindruckte ihn überhaupt nicht. Er knurrte: "Na los, lass dir was einfallen. Zeig mir was von dir!"

Ich vollführte mit den beiden Fummeln, die ich am Leibe trug, einen perfekten Strip. Das machte ihn aber nicht zufrieden. Das sah ich auch. Erst wollte er, dass ich mich auf dem Bett ein bisschen sinnlich räkelte. Das kam an. Ich sah es an seinen leuchtenden Augen. Dann hörte ich seine kratzige Stimme: "Zeig es mir Baby!"

Mein Herz machte einen Extrahüpfer. Nicht nur einmal hatte ich neben ihm im Bett gelegen und noch ein bisschen mit mir gespielt, wenn er sich viel zu früh umgedreht und geschlafen hatte. Immer war die Angst dabei, er könnte mich erwischen. Nun wollte er, dass ich es vor seinen Augen tat. Natürlich zierte ich mich erst mal. Da erinnerte er mich wieder an unser Spiel: "Für mein Geld kann ich auch etwas sehen, oder?"

Ganz behutsam begann ich mit einer Hand meine Brüste zu verwöhnen. Die andere fuhr schmeichelnd über den ganzen Körper, so weit sie eben reichte. Ich bemerkte seine Verwunderung, wie leidenschaftlich ich die süßen Knospen zu meinem Mund führte, sie küsste und aufsaugte, eine nach der anderen. Genüsslich rieb ich während dessen meine Schenkel fest aneinander und stöhnte nach Herzenslust. Das war kein Spiel. Mich turnte es wahnsinnig an, dass ich es wirklich vor seinen Augen tun durfte und sollte. Seine starren, überraschten Blicke waren wie zärtliche Berührungen überall an meinem Körper. Dann wurde seine Verblüffung wohl perfekt. Ein Beben ging durch meinen Körper. ?Jetzt knie dich hin!? hörte ich wie aus einer anderen Welt. Das kannte ich. Diese Stellung bevorzugte er. Mit einem Seitenblick erkundete ich, dass er wirklich dazu bereit war. Meine Spielchen waren ihm wohl sofort in die Lenden gefahren. Ich dachte aber noch gar nicht daran, seinem Verlangen nachzukommen. Ich war plötzlich ganz allein mit mir. Der perplexe Mann war für einen Moment nicht mehr existent. Ich schwebte ganz oben auf weichen Wattewolken ...

Als sich mein Atem wieder beruhigte, musste ich erst den Kopf schütteln, um mich in die Gegenwart zurückzuholen. Nun war mein Göttergatte nicht mehr aufzuhalten. Er baute mich wirklich kniend vor sich auf. Ganz behutsam berührte er mich, vielleicht weil er es so von meinen Händen gesehen hatte. Dann wollte er es auf dem Wohnzimmertisch, stehend in der Diele vor dem großen Spiegel und dann noch unter der rauschenden Dusche. Immer behandelte er mich allerdings wie eine Frau, die er bezahlt hatte.

Als wir später splitternackt im Bett kuschelten, wollte ich nicht mehr, dass er mich wie eine Hure behandelte. Ich küsste ihn innig und lobte ihn, weil er auf mein Spiel eingegangen war.

"Wie bist du überhaupt auf die verrückte Idee gekommen?" wollte er wissen. Ich erzählte ihm von meiner neuen Bekannten und sagte ihm auch, dass ich mir von Herzen wünschte, dass unser Liebesleben in Zukunft immer ein bisschen einfallsreicher sein sollte. Seine Antwort überraschte mich: "Ich hatte ja schon oft Ideen, aber ich habe mich nie damit herausgewagt. Ich dachte, du würdest manches für abartig und extrem halten." "Siehst du, das kommt davon, wenn man den Mund nicht aufbekommt. Das gilt aber nicht nur für dich. Meine Bekannte hat auch gesagt, dass man in einer Beziehung alles aussprechen muss, was man möchte." "Aber wie sollte ich wissen ?"

"Hättest du deine Ideen doch einfach ausprobiert. Du hättest schon erfahren, wenn es mir nicht zusagt." Unsere Hände und Lippen hatten an den aufgewühlten Körpern noch viel zu tun. Je mehr wir über Dinge sprachen, über die zuvor kaum ein Wort gefallen war, desto mehr kam mein Gatte wieder auf Touren. Auch mir war, als könnte ich mich die ganze Nacht hindurch verwöhnen lassen. Plötzlich konnten wir ganz frei über die verrücktesten Stellungen reden.

Und um das Highlight dieser Nacht vorzubereiten, lief ich ins Bad und holte eine Tube Gleitcreme, die ich mir bei ORION bestellt hatte. Ich musste meinem Mann keine Gebrauchsanleitung dazu geben. Es war eine wundervolle, unbeschreibliche Nacht ?

Das Hurenspiel machten wir später zwar auch noch hin und wieder. Es gab aber auch noch andere. Wunderschön war es, wenn er der Doktor und ich die Patientin war oder er der Patient und ich die Nachtschwester. Zu allem hatten wir das nötige Zubehör bei Orion bestellt und heißes Spielzeug dazu.

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