Studenten-Urlaub Der erste Tag


Schambereich

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21.10.2004
Insel der Scham

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Als ich aufwachte lag ich allein auf dem Bett. Ich erinnerte mich, dass Ute mich streichelte und dann hatte sie mich Oder hatte ich das schon geträumt? Was war wirklich geschehen und was in meinem Traum? Nachdem ich diese Frage nicht zu meiner Zufriedenheit klären konnte, mein Geist aber scheinbar trotzdem langsam wach wurde, vernahm ich die Geräusche aus dem Bad. Ute duschte, was ich dem Schatten entnehmen konnte der sich an der transparenten Wand abzeichnete. Die Dusche hatte drei gläserne Seiten; kam man durch die große gläserne Tür in die bodentief geflieste Dusche, so war sie rechts durch die milchig transparente Wand zum Wohnraum hin begrenzt und links mit Glasbausteinen zur Außenwand. Tagsüber, wie jetzt, viel das Sonnenlicht von außen ein und malte den oder die Duschende schattenhaft auf die Wohnzimmerwand. Nach Sonnenuntergang ließen sich die Nackten offensichtlich zumindest schemenhaft von außen bei der Körperreinigung beobachten. Jetzt, wie gesagt, hatte ich das Glück!
Ute hatte gerade begonnen sich die langen blonden Haare einzuschäumen. Sie massierte kräftig ihre Kopfhaut und strich dann langsam und sorgfältig einzelne Strähnen aus. Danach spülte sie lange ihre Haare und ließ dabei das warme Wasser über das Gesicht laufen. Ein Spritzer Duschgel und sie seifte Hände, Arme und dann sorgsam die Schultern ein. Als ihr Hals an der Reihe war, konnte ich förmlich die Entspannung fühlen, die ihren Körper jetzt durchströmte. Auch mich entspannte die Situation nackt auf dem Bett zu liegen und Ute zuzusehen. Nun bearbeitete sie ihre kleinen festen Brüste. Zuerst knetete sie jede einzeln und abschließend beide zusammen. Mir wer nie bewusst gewesen, wie lustvoll es aussehen mochte, wenn ich mir die Brüste wusch, aber jetzt, da ich es sah - ja genauso machte ich es eigentlich auch. Inzwischen war Ute an ihrem flachen Bauch angelangt, über den sie gefühlvoll die eingeseiften Hände gleiten ließ, wobei in mir wieder das wohlige Gefühl entstand, dass ich auch hatte, als ihre Hände über meinen gar nicht so flachen Bauch strichen. Sie zog erst das linke, dann dass rechte ihrer seidenglatten Beine an und wusch sich mit besonderer Gründlichkeit zwischen ihren langen, geraden Zehen, um die ich sie immer beneidet hatte. Als sie mit den Beinen fertig war, sah ich, wie sie eine neue Portion Duschgel nahm, das Becken nach vorn schob und dabei den Kopf senkte. Mit dem zwischen den Händen aufgeschäumten Duschgel bearbeitete sie sorgfältig den Bereich zwischen ihren Beinen, wobei sie sich jeder Einzelheit intensiv widmete. Mir wurde dabei ganz flau im Unterleib und ich presste meine Beine fester zusammen, um nicht die Kontrolle über mich zu verlieren. Nachdem sie vorn fertig war strich sie schnell, fast hastig, als wäre ihr nun gerade dies peinlich, durch die Pospalte. Sie drehte das Wasser ab, kam aus der Dusche und trocknete sich ab. An dem Hocker, der im Bad stand, cremte sie sich nun mit ihrer Body-Lotion ein, wobei sie auch hier wieder erst das eine und dann das andere Bein auf den Hocker hob. Ich hatte fast den Eindruck, dass sie sich bewusst nahe an die transparente Wand drückte, damit ich einen guten Anblick erhielt. Als sie fertig war, kam sie aus dem Bad, schlenderte an mir vorbei um das Bett, wobei ich in die süße Mandelwolke ihrer Body-Lotion eingehüllt wurde und fragte Gut geschlafen?; schob aber ohne eine Antwort abzuwarten mit einem bewusst gelangweilt klingenden Unterton Ich wollte den Reisestaub abspülen, ist super erfrischend solltest du auch versuchen! nach.
Da ich jetzt in der Tat eine Erfrischung brauchte sprang ich, während es sich Ute auf dem Bett gemütlich machte, auf, ging meinerseits ins Bad und lieferte Ute eine hoffentlich genauso interessante Show. Endlich war auch ich fertig und wir plünderten erstmal die Obstschale auf dem Tisch, denn das Mittagessen hatten wir ja verschlafen und griffen dann unsere Badetücher.
Wir gingen hinunter in die Lobby, um uns ein wenig umzusehen. Am Veranstalltungsbrett konnte man etwas über die Aktivitäten des nächsten Tages erfahren. Da war eine Tagestour durch die Insel organisiert, vormittags Jazztanz vor dem Pool? Nackt? Das wurde nur noch von dem Beachvolleyballtunier getoppt! Ist das ein Problem? frotzelte Ute, indem sie unnötigerweise mit den Händen ihre straffen Brüste stützte, während ich daran dachte, dass mir schon beim ersten Stellen meine wahrscheinlich abreißen würden. Abends war Barbeque und danach, wie wohl jede Nacht, Party bis zum Abwinken im hoteleigenen Club Mirror angesagt. Alternativ gab es abends eine Bodypainting-Modenschau. Ja herzlichen Dank! - Naja, mal sehen
Vor dem Hotel traten wir auf die Strasse, die sich als prachtvolle Promenade zwischen Stadt und Meer schmiegte. Nur hier im Hotelviertel war der Strand noch durch einen dichten, palmenbewachsenen Grüngürtel vor der Strasse geschützt. Zwischen den Hotels, die 4 bis 5 geschossig waren, lagen einzelne Geschäfte, Strassencafes u.ä. zwischen denen teilweise nackte Menschen bummelten. Ich konnte einen Zigarrenladen, einen Klamottenladen was machte der denn hier? eine zur Strasse geöffnete Cocktail-Bar sowie ein Geschäft mit Andenken und Mitbringseln aller Art, ausmachen.
Wir hatten uns entschieden uns später unter die Leute zu mischen, jetzt wollten wir erstmal an den Strand. Ute lief über die Strasse, ich hinterher, wir gingen zwischen den Palmen her und dann trat zuerst Ute durch das Grün: Sünde! sagte sie und als ich ihr im nächsten Moment folgte, wusste ich auch warum: Vor uns tat sich ein weißer Strand wie aus der Baccardi-Werbung auf! Er war nicht leer, aber die Leute drängten sich auch nicht gerade. Wir gingen noch ein paar Meter, um nicht am Weg zu liegen und breiteten unsere Badetücher aus, wobei die Sonnencreme, die Ute hineingewickelt hatte, in den Sand viel. Nun setzten wir uns erstmal. Die Leute ca. 20 Meter rechts von uns irritierten mich irgendwie. Zwei Männer, Mitte 40, in Badehosen, die die Gegend beobachteten, zwei passende Frauen gleichen Alters, nackt, die sich angeregt und ihre Umwelt ignorierend unterhielten sowie 3 junge Frauen, natürlich ebenfalls nackt, so um die 20. Das wäre hier nichts besonderes gewesen, das war auch mir schon klar, wenn sie nicht alle Masken getragen hätten! Äh, Ute? Ja? Was sind das für Leute da? Und warum tragen die Masken? Ist das \'ne Sekte? Bin mir nicht sicher. Ich hab im Hotel schon welche gesehen. Ich glaube eine Reisegesellschaft veranstaltet Pauschalreisen, bei denen die Urlauber Masken tragen. Ist das erlaubt? Keine Ahnung! Spricht wohl nichts dagegen! Tragen die die den ganzen Urlaub? Ich weiß es wirklich nicht! Vorsichtig beobachtete ich weiter. Tatsächlich trugen gar nicht alle Masken, eine der jungen Frauen, die sich ein wenig abgesetzt hatte, aber trotzdem offensichtlich dazu gehörte, hatte keine Maske auf, lag im Schatten und hörte mit Ohrstöpseln Musik. Daher konnte und wollte - sie auch nicht hören, dass die Männer und die beiden älteren Frauen sie Sahra - baten wieder die Maske aufzusetzen. Die beiden anderen jungen Frauen hielten sich ein wenig im Hintergrund. Sie hatten sich wohl diese Hüfttücher beschafft und versuchten sie so zu binden, dass sie das verdecken sollten, was sie eigentlich zu zeigen gedacht waren ohne Chance natürlich. Nun sah ich, dass hinter der Gruppe noch eine Frau lag, deren Alter ich nicht einschätzen konnte, die aber wohl auch dazu gehörte.
Ute stieß mich an: Cremst du mich ein? Klar! antwortete ich, nahm die Sonnencreme und fing mit Utes Schultern an. Sie hatte sich auf den Bauch gelegt und es ging zügig voran. Ich kam am Po an, den ich auch noch eincremte, dann aber stellte ich meine Tätigkeit ein. Einerseits wusste ich nicht, was Ute davon halten würde, wenn ich an ihren Schenkelinnenseiten fortsetzte, andererseits beobachteten uns schon die maskierten Männer von nebenan. Mein Blick haftete an ihnen, als sich Ute auf den Rücken drehte und Machst du weiter? fragte. Ich war ein wenig irritiert und flüsterte Die gucken schon! Macht doch nichts, die machen wir mal heiß. grinste Ute und mir war klar, das sie das für die beiden veranstaltete. Ich bearbeitete ihre Arme und widmete mich dann intensivst ihren Brüsten natürlich nur zur Schau das machte es mir vor Ute einfacher. Ute hatte angefangen sich unter meinen Händen hin und her zu winden, was die Aufmerksamkeit unserer Beobachter noch mehr weckte. Als ich mit ihrem Bauch und ihrer Hüfte beschäftigt war, winkelte sie ihre Beine an und fing an leise und lustvoll zu stöhnen. Utes Beine bedachte ich besonders an den Innenseiten und als ich mich, zwischen ihren Beinen kniend nach ganz oben vorgearbeitet hatte, ging sie ab wie Meg Ryan in Harry und Sally. Sie lachte verstohlen und blickte vorsichtig zu der maskierten Gruppe. Bis auf Sahra und die Frau im Hintergrund schauten uns alle überrascht interessiert an. Ich ließ mich neben Ute fallen, was für die Gruppe offensichtlich das Ende der Präsentation darstellte. Die beiden, die wir kurzerhand als Ehefrauen definierten, widmeten sich sofort wieder ihrer Unterhaltung, möglicherweise über die aktuellen Themen des Goldenen Blatt, während die beiden jungen Frauen im Hintergrund, scheinbar Schwestern und Töchter, je nach Standpunkt, wie Teenager vor sich hin gibbelten. Die beiden Männer, durch unseren Einsatz er- und angeregt, versuchten ihrerseits ihre Töchter zum gefühlvollen Eincremen zu bewegen, was bei Sahra wortwörtlich auf taube Ohren stieß und sich nur bei der jüngeren der beiden anderen durch elterliche Autorität durchsetzen ließ. Die beiden maskierten Herren mit Bauchansatz rubbelten also auf dem, zugegeben attraktiven Körper herum, wobei der eine erregt und der andere väterlich gelangweilt wirkte. Aber schon nach kurzer Zeit wurde sie, die sich in töchterlicher Pflichtbewusstheit, aber doch sichtlich lustlos hatte berühren lassen, wieder zu ihrer Schwester und den Hüfttüchern entlassen, so dass wir auch kein schlechtes Gewissen hatten. Inzwischen hatte auch ich mich, mit Utes Unterstützung, aber diesmal völlig unspektakulär, gegen die Sonne geschützt.
Wir gingen ins Wasser. Es war herrlich warm und der Strand schien sich im Meer endlos fortzusetzen. Als wir wieder aus dem Wasser kamen, entdeckten wir die nächste Planungslücke: Nach dem Abtrocknen waren unsere Badetücher nass und wir wollten sie nicht mehr in den Sand legen. Daher gingen wir zurück zur Strasse. Wir schlenderten an dem Zigarrenladen vorbei und mir fiel auf, daß wir uns wieder in diese herrliche nackte Anonymität begaben. Um uns herum gab es viele nackte Frauen und deutlich weniger angezogene Männer.
An der Bar machten wir halt, man akzeptierte hier unseren Hotelausweis als Zahlungsmittel. Ein junger Mann, fast noch ein Kind, gab uns zwei weiße Handtücher, die wir mit in das schattige Innere nahmen, auf zwei Barhocker legte und uns an den Tresen setzten. Ein anderer junger Mann mit dem hier klassisch erotischen latino-Touch nahm unsere Bestellungen auf: Sahnige Cocktails mit exotischen Früchten und Alkohol, den man kaum herausschmecken konnte. Wir hatten uns einen prima Platz ausgesucht, denn wir hatten freien Blick auf die Tische, die draußen aufgestellt waren. Dort saßen an zwei zusammengeschobenen Tischen fünf Frauen mittleren Alters, die in gelöster Stimmung Biere tranken und hinlänglich laut und in einer Sprache, die ich nicht verstand, miteinander tratschten, lachten und die vorbeilaufenden Menschen, insbesondere die Männer, bewerteten. Ein älterer Mann saß mit zwei ebensolchen Damen an einem anderen Tisch, sie tranken entweder Mineralwasser oder Longdrinks, genau konnte ich das nicht sagen und beobachteten ihrerseits das Geschehen.
Rechts neben uns, im Inneren, saß ein junges Paar, welches in ein Gespräch versunken war. Er stand vor ihr und spielte mit einem kleinen Glas in dem sich irgendetwas auf Eis befand, während sie vor einem großen, bauchigen Glas mit schaumig-blauem Inhalt saß. Links neben uns, in die Ecke verzogen, saßen zwei Frauen. Die eine spielte gedankenverloren mit ihrem leeren Glas und blickte vor sich ins Unendliche. Die andere, die hinter ihr saß, hatte den rechten Arm um sie gelegt, ihre linke Hand lag auf dem linken Oberschenkel der anderen und streichelte mit den Fingerspitzen leicht seine Innenseite. Dabei sah sie sie schmachtend, leicht von unten an. Ich beobachtete sie möglichst unauffällig, aber Ute hatte es natürlich bemerkt und flüsterte mir ins Ohr: Bei denen würde ich heute nacht gerne mal Mäuschen spielen...
Über die Tische hinweg hatten wir auch einen guten Blick auf den vermeindlichen Klamottenladen. Hier gab es tatsächlich eine bunte Auswahl dieser Hüfttücher, natürlich lässige Shirts & Shorts für Männer sowie bestimmt irgendwo Bademode für den Herrn. Hauptsächlich hatten sie aber ein großes Angebot an Bade-, Hand- und anderen Tüchern jeder Form, Größe und Farbe. Das führte dazu, daß viele Frauen die endlosen Mengen an Stoffen gewissenhaft durchforsteten, während die hierzu gehörenden Männer, sich zwar meist gegenseitig unbekannt, aber doch kollektiv, nach außen gelangweilt, im Innern jedoch erregt, vor dem Laden das vorbeilaufende Material sichteten.
Auf der gegenüberliegenden Seite, vor der Palmenkulisse, hatten sich fliegende Händler mit mehr oder weniger mobilen Ständen plaziert und boten Schmuck Uhren, Sonnenbrillen, Tücher, Fußmassagen oder was weiß ich noch an. Einige hatten hinter ihren Ständen einen Bereich mit großen Leinentüchern verhängt, so daß wir nicht sehen konnten, was dahinter geschah. Aus einem, vor dem wohl Modeschmuck oder ähnlicher Kleinkram angeboten wurde, kam gerade eine Frau, die in unsere Richtung über die Straße lief und offensichtlich zu den fünf Frauen draußen gehörte. Stolz zeigte sie den anderen ihren Bauchnabelschmuck, von dem ich nur ein Blitzen wahrnehmen konnte, indem sie ihren Bauch in die Gruppe streckte, die ja bereits auf der richtigen Bauchnabel-Augen-Höhe saßen. Alle schauten, kicherten, strichen über den Nabelschmuck, untersuchten das ganze genauer und dann setzte sie sich dazu und erzählte scheinbar, wie es ihr drüben ergangen war. Ich fragte mich, ob sie wohl nur den Schmuck dort gekauft und ein vorhandenes Piercing ersetzt hatte, oder ob man sich da wohl wirklich ein Piercing verpassen lassen konnte und ob das dann dort wohl nur am Bauch ginge? Ich verwarf den Gedanken aber sofort wieder, da es mir unklug erschien sowas auf der Strasse machen zu lassen, außerdem wollte und konnte ich dafür ja kein Geld ausgeben und ich war mir eigentlich gar nicht sicher, ob ich sowas überhaup haben wollte, wenngleich...
Da mich jetzt diese Händler dort drüben ein wenig neugierig gemacht hatten, sah ich auch noch, daß sich ein Künstler am Bodypainting versuchte. Eine Frau, die sich dort hatte verschönern lassen, kam an der Bar vorbei und ich konnte sehen, daß sie sich eine exotische Blume auf das linke Schulterblatt hatte malen lassen. Das sah toll aus, bestimmt hatte sie am Abend noch was vor und das schien mir eine schicke Sache zu sein, in einer Welt, in der keine Kleider angesagt waren. Auch in diesem Fall ging ich davon aus, daß man dort außer Schultern und Pobacken auch noch andere Teile des Köpers bemalen lassen konnte, auch wenn ich das hier noch nicht gesehen hatte. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich bei sowas gerne bemalt werden oder lieber selbst malen würde.
Die Sonne senkte sich über dem Meer, wir ließen das Paar weiter in der Untehaltung beschäftigt und die beiden Frauen in der Ecke in ihr wortloses, scheinbar Stunden dauerndes Vorspiel versunken. Die Leute an den Tischen vor der Bar hatten sich bereits verabschiedet und nach drei Cocktails, die inzwischen jede von uns genossen hatte, brachen auch wir auf. Es war nur ein paar Schritte bis zum Hotel und schon wieder hatten wir eine Malzeit verpasst, merkwürdig, Hunger hatten wir beide nicht. Auf unserem Zimmer duschten wir erstmal das Salz des Meerwassers ab. Es war ein herrliches Gefühl zu wissen, daß sich der ganze Vorgang auf den Glasbausteinen für die Spaziergänger draußen sichtbar abzeichnete. Ute lag auf dem Bett als ich aus der Dusche kam. Gewohnheitsbedingt hatte ich ein großes Handtuch unterhalb der Achseln zusammengebunden als ich das Bad verließ. Als Ute mich so sah pfiff sie kurz empört und deutete mir das Tuch zu entfernen. Ich blieb stehen, sah an mir herunter, konnte erst nichts ungewöhnliches finden, aber dann war es mir klar. Ich ließ das Handtuch auf den Boden gleiten und nun wurde mir nach der langen Zeit des ganzen Nachmittags zum erstem Mal wieder bewußt daß ich hier ganz nackt war. Nackt in diesem Hotel, vor dem Hotelpersonal, vor den Leuten auf der Strasse und besonders jetzt hier: Nackt vor Ute, die auf dem Bett lag und mich in genau diesem Moment interessiert beobachtete.
Sie unterbrach meine Gedanken mit den Worten: Sollen wir Tanzen gehen? - Hier in diesem Club? Wie hieß der? Mirror? - Ja genau! Ist doch noch so früh und ich würde gerne noch was unternehmen... Ich konnte dem nichts mehr entgegnen, sie war schon auf dem Weg und aus der Türe hinaus. Wir fuhren mit dem Aufzug herab in die Lobby. Ein Schild deutete uns den Weg in Richtung des Restaurants, das wir heute bereits zweimal nicht dazu genutzt hatten eine solide Grundlage für die Cocktails zu schaffen. Am Ende des Bereichs, in dem die Tische aufgestellt ware, gab es eine kleine Bar, an der ein Barmann die wenigen frühen Gäste bewirtete. Hinter der Bar war ein breites Fenster, in dem man Körper vom Bauch abwärts in buntem Licht und zu einem stummen Takt zappeln sehen konnte. Es ging ein paar Stufen hinauf in den Club, in dem uns, nun gar nicht mehr stumm, laute Dance-Musik entgegendröhnte. Wir standen direkt vor der Tanzfläche. Sie war komplett verspiegelt, was den Eindruck erzeugte, daß sich mindestens die doppelte Menge an Menschen auf ihr vergnügten. An der gegenüberliegenden Seite gab es eine weitere kleine Tanzfläche, die ein wenig erhöht war. Auf ihr räkelten sich ganz offensichtlich professionelle Tänzerinnen zu der Musik und heizten die Menge auf, wobei ihre erhöhte Position das Ende ihrer Beine auf Augenhöhe der tanzenden Besucher brachte. Aber auch die waren nicht unbeobachtet, da sich auf der linken Seite, in bodennähe das breite Fenster befand, das wir gerade an der Hotelbar gesehen hatten. Rechts gab es einen Bereich, in dem ein paar Stehtische aufgebaut waren, dort versuchten sich einige Leute zu unterhalten oder einfach etwas zu trinken und dabei die tanzende Menge zu beobachten. Wir schoben uns gleich auf die Tanzfläche. Ganz automatisch wurde mein Blick von dem spiegelnden Boden angezogen. Die Spiegelungen und die Lichreflexe, aber bestimmt auch die Cocktails, die ich am Nachmittag getrunken hatte, sogen mich in eine Welt, die auf dem Kopf stand! Ich bewegte mich tranceartig zu der Musik und sah alle Menschen von unten. Andere nackte, aber auch stoffverhüllte Körper rieben sich an meinem, aber mein Blick blieb auf den Boden, direkt zwischen die Beine der Menschen, die neben mir tanzten, gerichtet. In dieser für mich völlig unwirklichen Umgebung, von der ich mich nicht losreißen konnte, genoß ich die zufälligen, aber auch bewußten Berührungen der Menge um mich; Beine, Arme, Bäuche und Brüste strichen über meine Haut, aber auch Hände, viele Hände, die mich streichelten, mich packten, meine Arme, meine Brüste, meine Schenkel, meine Pobacken, über meinen Bauch, meinen Hals. Ich erlangte erst wieder mein Bewußtsein, als eine blonde, kurzhaarige Frau ein Bein zwischen meine schob, es anhob, so daß ich auf ihrem Schenkel ritt, sie mich an sich zog, sich unsere Körper eng aneinander schmiegten und mich Ute nun ihrerseits am Arm packte, von ihr weg riß, heraus aus der Menge an den Rand, hin zu der kleinen erhöhten Tanzfäche. Sie fragte Hey! Was war denn da los? Wolltest du hier\'ne Massenorgie starten oder was? Komm mal wieder zu dir! Ich blickte auf die Mitte der Tanzfläche zurück, wobei ich nicht wirklich erkennen konnte, was dort im Inneren, hinter den Körpern, die vor mir zu der Musik tanzten, tatsächlich geschah. Es war eine andere Welt! Eine Welt über der, von hier, vom Rand aus betrachtet, ein schwerer, süßlicher Dunst hing, der einem die Sinne schwinden ließ, der einem den Willen nahm, die Handlungsfähigkeit, aber nicht das Empfinden, das bewußte aber passive Erleben aller Reize! Dank Ute hatte mich die Realität wieder. Wir vergnügten uns nun am sicheren Rand des Geschehens; ich beobachtete die Tänzerinnen, die ein wenig über mir standen und mit schnellen und kräftigen Stößen im Rhytmus der Musik ihre mit Schmuck oder Farbe provozierende Scham zu der gläsernen Ballustrade warfen, die uns trennte und verhinderte, daß sie von der erhöhten Tanzfläche herunterfallen konnten, so nah, daß ich fast das Gefühl hatte, sie könnten meinen Kopf treffen.
Völlig überhitzt gingen wir nach einiger Zeit zu einem der Stehtische und bestellten Wasser. Das brauchten wir nun! Ute bohrte noch ein wenig, was denn da wohl abgegangen wäre mit mir, auf der Tanzfläche, aber ich ignorierte ihre Fragen; genau wußte ich es ja selbst nicht.
Es war spät geworden und wir gingen wieder auf unser Zimmer. Ich duschte zum dritten Male an diesem Tag, exibitionistische Gelüste unter der Dusche waren wegen meiner Müdigkeit nicht mehr drin gewesen. Ich fiel auf\'s Bett während Ute den Schweiß unseres abschließenden Ausflugs abwusch und kurz bevor ich vom Schlaf übermannt wurde, sah ich noch, daß es bei Ute passiert war: zwischen ihren Beinen hing das kurze blaue Band, das einem so viel Spaß rauben konnte. Aber dann wurde es auch schon dunkel um mich...

Warum unser Urlaub trotzdem völlig problemlos weitergeht und was wir noch alles auf Shame-Island erleben, könnt ihr im nächsten Teil lesen...


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